Dienstag, September 01, 2009

Qualifikation statt Quote

Dr. Alexander Ulfig stellt seine Internetplattform "Streitbar" im Interview mit der Online-Zeitung "Freie Welt" vor. Ein Auszug:

Die Streitbar.eu ist ein Plattform zur Diskussion von Themen, die aus Gründen der Politischen Korrektheit kaum Eingang in den öffentlichen Diskurs finden. Unser Ziel ist jedoch nicht die Erzeugung von Kontroversen um ihrer selbst willen, vielmehr möchten wir durch eine Ausweitung der Diskussionen zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Probleme beitragen. Im Forum versammeln wir Beiträge zu Schwerpunktthemen in Form von Aufsätzen, Essays, Berichten und Rezensionen. Unser erstes Schwerpunktthema heißt „Qualifikation statt Quote“. Die Gleichstellungspolitik, die in das Programm des „Gender Mainstreaming“ eingebettet ist, umfasst alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Sie äußert sich in der einseitigen Förderung und in der Bevorzugung von Frauen mittels Gleichstellungs- bzw. Quotenregelungen. Besonders stark wird sie an den Hochschulen forciert. Eine kritische Debatte über die Gleichstellungspolitik findet an den Universitäten aber nicht statt. Dies möchten wir ändern und eine offene und freie Debatte initiieren. Dabei möchten wir nicht nur etwas kritisieren. Wir sind nicht gegen, sondern für etwas, für eine Politik der Qualifikation, also dafür, dass die Qualifikation zum einzigen Faktor bei der Stellenvergabe wird.

(...) Unser erster Schwerpunkt ist auf ein großes Interesse in der akademischen Welt gestoßen. Besonders viel Zustimmung erhalten wir von jungen Wissenschaftlern und von Privatdozenten. Sie beklagen sich über ihre Diskriminierung durch die Gleichstellungspolitik. Allerdings ist es für viele nicht einfach, über ein solches Tabuthema öffentlich zu sprechen. Sie fürchten Brandmarkung, negative dienstliche Beurteilung, Benachteiligungen bei Bewerbungen und Kürzungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel. Das sagt schon einiges über das Klima an den deutschen Universitäten aus.


Die "Streitbar" findet man hier.

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Mittwoch, Juli 08, 2009

Gender in the City

Wer wissen möchte, was mit dem Geld getan wird, das für Männerprojekte leider nicht zur Verfügung stehe:

Männer und Frauen sind in der Stadt ganz unterschiedlich präsent. "Gender-Walks" sollen das Bewusstsein für die oft versteckten Machtverhältnisse schärfen.


Die Zeit berichtet über eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass es sich bei diesem Artikel um eine Satire handelt.

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Samstag, April 04, 2009

Eugen Maus erklärt Gender Mainstreaming

Wie ist es einer "hauchdünnen Funktionärsschicht" (so Bettina Röhl) gelungen, die feministische Ideologie an sämtlichen sonst üblichen demokratischen Prozessen vorbei zur obersten Staatsdoktrin zu machen? Das erklärt der MANNdat-Vorsitzende Dr. Eugen Maus in einem kurzen, auch für Laien gut lesbaren, aber nichtsdestoweniger erkenntnisbringenden Beitrag des Büchleins "Der Staat als Super Super Nanny", herausgegeben von der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung. Und das Beste: Das Büchlein kann hier problem- und kostenlos bestellt werden - sowohl als pdf wie auch als Druckwerk, um seinen Inhalt sodann weiter unters Volk zu bringen. Leichter kann man es all jenen nicht machen, die an Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung auch für Männer interessiert sind.

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Montag, Januar 26, 2009

Deutscher Kardinal kritisiert Radikalfeminismus und Gender Mainstreaming

A high-ranking Vatican official currently in Manila has warned of the erosion of manhood and the “crisis in fatherhood” that have resulted in millions of children worldwide without a father or enjoying emotionally healthy relations with one.

German Cardinal Paul Josef Cordes, president of the Pontifical Council “Cor Unum,” the Vatican dicastery (or administrative agency) on charity, aid and relief, blamed “gender mainstreaming” and “radical feminism” for attacking biological manhood and insisting that “sexual roles are learned.”

He said men are demeaned and what is held up as an ideal is a man who is feminized and emasculated, one who, in a European study, is held up to be “a sweeter man.”

“Is male identity then nothing other than a product of a special culture and the consequences of social circumstances?” Cordes asked in his speech, “Fatherhood-An Auxiliary Role?”, which was his doctorate address Friday after receiving an honorary doctorate in theology from the Pontifical University of Santo Tomas. (…)

Witnessing it were German Ambassador Christian Ludwig Weber Lortsch, Catholic Bishops Conference of the Philippines president Archbishop Angel Lagdameo, CHEd chair Emmanuel Angeles, and former Philippine Ambassador to the Vatican Henrietta de Villa, who is now consultor of the pontifical agency headed by Cordes.

Cordes said statistics around the world “confirm that today the self-understanding of manhood and especially fatherhood is in crisis.”

He said a Catholic Charities survey in the United States showed that 24 million children are living in homes without a father. He said “fatherless boys are twice as likely to be in prison; they are more likely to drop out or be expelled from school; they account for 63 percent of suicides, and 90 percent of those who run away from home.” (…)

He said a survey of German universities recently showed that while there were 98 university chairs “for deepening questions on womanhood,” only one existed for men.


Den vollständigen Artikel findet man hier auf einer Nachrichtenseite der Philippinen. Eine Recherche über Google-News ergab keine deutschen Medienberichte über die Rede des Kardinals.

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Mittwoch, November 12, 2008

"Glucken, auf zur Gegenwehr!"

Gabriele Kuby hat Ellen Kositzas Buch "Gender ohne Ende" für die "Junge Freiheit" ausführlich besprochen.

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Dienstag, November 04, 2008

"Wir befinden uns in einer fortgeschrittenen Phase nachhaltiger Männerbenachteiligung"

Inzwischen gibt es ziemlich unterschiedliche Formen des Feminismus, ob es nun die modernen Alpha-Mädchen oder "Zeitgeist-Surferinnen" wie Charlotte Roche sind oder ob es sich um früh sexualisierte Kinder mit einer völlig irrationalen Vorstellung zum Weiblichen handelt. Mit alledem will übrigens Alice Schwarzer nichts mehr zu tun haben. Ihr scheint das Schöpfungsgesetz vom Säen und Ernten nicht geläufig zu sein, denn es sind ihre eigenen Früchte, die sie heute aushalten muss. Wir befinden uns durch Gleichstellungsgesetze und Gender-Mainstreaming, ein durch Steuern finanziertes Milliardenprogramm, in einer ziemlich fortgeschrittenen Phase einseitiger Frauenförderung und nachhaltiger Männerbenachteiligung.


Eva Herman gibt dem "Wiesbadener Tagblatt" ein Interview.

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Dienstag, Oktober 21, 2008

Ellen Kositza mit Gerhard-Löwenthal-Preis ausgezeichnet

Mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten werden Autoren geehrt, die sich durch kontinuierliche, besonders qualitätsvolle und bahnbrechende Beiträge hervorgetan haben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er ist zukunftsorientiert und fördert jungen, freiheitlich-konservativen Journalismus.


So steht es auf der Website zu dieser besonderen konservativen Auszeichnung. Im Jahr 2008 geht der Gerhard-Löwenthal-Preis erstmals an eine Frau: Ellen Kositza. Gerne weise ich hier in Genderama auf diese Würdigung hin: Bei Ellen Kositza handelt es sich nicht nur um eine ehemalige Kommilitonin von mir, ich lese auch ihre Artikel in der "Jungen Freiheit" mit Abstand am liebsten. (Dass ich selbst nicht wirklich konservativ bin, habe ich gelegentlich erwähnt, oder? Ich sag's besser noch mal, bevor einer wie Thomas Gesterkamp wieder alles durcheinanderwirft ...)

In der Einladung zur Preisverleihung, die mir gerade zugegangen ist, heißt es über die ausgezeichnete Journalistin:

Ellen Kositza ist Jahrgang 1973, gebürtig aus Offenbach/Main, studierte Germanistik und Geschichte, arbeitete kurzzeitig als Lehrerin, ist Mutter von sechs Kindern und lebt mit ihrem Mann Götz Kubitschek in Schnellroda (Sachsen-Anhalt). Seit rund 15 Jahren schreibt sie als freie Autorin für die JUNGE FREIHEIT, in der sie mehrere Hundert Artikel publiziert hat. Sie schreibt außerdem regelmäßig in der vom Institut für Staatspolitik herausgegebenen konservativen Kulturzeitschrift "Sezession", für die Kulturzeitschrift "Gegengift" und die libertäre Zeitschrift "Eigentümlich frei".

Hervorzuheben im Jahr 2008 ist ihre Veröffentlichung des Buches "Gender ohne Ende – oder Was vom Manne übrig blieb", das in der Edition Antaios erschienen ist. Das Buch ist eine scharfe Abrechnung mit der feministischen Ideologie und der Politik des Gender Mainstreaming.

Ellen Kositza besitzt eine außergewöhnlich scharfe Feder, sie verkörpert eine junge konservative Autorin, die anderen jungen Frauen Mut macht, ebenfalls journalistisch tätig und Mutter zu werden. Große Beachtung gefunden hat von ihr u.a. eine achtteilige Reportageserie über kinderreiche Familien, die 2004 in der JF von ihr gedruckt wurde, in der sie einfühlsam vom Leben dieser Familien berichtete – und damit Lesern Mut zu mehr Kindern machte.


Herzlichen Glückwunsch!

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Montag, August 11, 2008

Evangelische Christen: Scharfe Kritik an Gender Mainstreaming

Scharfe Kritik an der Ideologie des sogenannten „Gender Mainstreaming“ ist auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg laut geworden. Vertreter der Gender-Bewegung wollten die soziale Geschlechterrolle von Mann und Frau von allen biologisch-leiblichen Gegebenheiten abkoppeln. Dabei leugneten sie alle wesenhaften Unterschiede zwischen Mann und Frau.


Hier geht es weiter.

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Donnerstag, Juli 17, 2008

Lesermail (Pumas)

Genderama Leser M.H. mailt mir heute morgen "ein paar interessante Fakten" zu:

Aus den USA: Nachdem sich Barack Obama endlich gegen Hillary Clinton durchgesetzt hat, gibt es einige, die sich damit nicht abfinden wollen - wie es heißt, hauptsächlich Feministinnen, die seit den Sechzigern dabei sind und nun befürchten, zu ihren Lebzeiten keine US-Präsidentin mehr zu erleben, falls Obama gewinnen sollte. Daraus hat sich eine Bewegung entwickelt, genannt Puma, kurz für "Party Unity, my Ass", neuer Name: People United Means Action. Richtig - diese Gruppe ist bereit, eher McCain zu wählen als den Mann, der Hillary besiegt hat. Und all das, nachdem sich Obama solche Mühe gegeben hat, sich bei den Emanzen einzuschleimen, wie ich bei Ihnen lese. Ich glaube, McCain kann froh sein, dass die Leute in seiner Partei pragmatischer sind, wenn es um die Macht geht.

- Dann hatten wir neulich einen Prozess um das Erbe von Leona Helmsley. Zu Lebzeiten mehrfache Milliardärin (dank Heirat), und wegen Steuerbetrug einige Monate hinter Gittern. Ihr Spitzname war "Queen of Mean", und sie hat nach Aussage ihrer Haushälterin gesagt "Nur kleine Leute zahlen Steuern". Weswegen ich das schreibe? Nur als konkretes Beispiel dafür, dass die ewige Behauptung der Emanzen, "Frauen verfügen nur über ein Prozent des Geldes der Welt", nicht aufrecht erhalten werden kann; und weil ihr Verhalten (ihre Milliarden hat sie ihrem Wohltätigkeitsfond hinterlassen, der sich um - Hunde kümmert) das Gerede von der Frauensolidarität Lügen straft.

- Dann habe ich neulich von der Donau-Uni Krems (Niederösterreich) etwas Material der Gleichberechtigungsstelle mitgenommen - eine Ausgabe des Magazins "upgrade", zum Thema Gender. Das Interessante: Auf Seite 11 werden Sie zitiert, mit "Gender Mainstreaming ist eine Mogelpackung", das den Steuerzahler eine Milliarde Euro gekostet hat, und "ideologische Umerziehung" ist. Und Volker Zastrows "Gender - politische Geschlechtsumwandlung" wird auch erwähnt. Damit will ich die Gleichsteller sicher nicht verteidigen, sondern nur sagen, dass der Lernprozess doch langsam voranschreitet. Immerhin werden wir schon wahrgenommen. (Der Rest der Broschüre enthält den üblichen Mist, mit Binnen-I, Gender Mainstreaming und den angeblichen 30%, um die Frauen schlechter bezahlt werden.)

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Mittwoch, Juli 02, 2008

CDU setzt sich für Gender Mainstreaming ein

Die Fraktionen von SPD und CDU im Schweriner Landtag wollen die Anwendung von Gender Mainstreaming (Geschlechtererziehung) verstärken. Dafür haben die beiden Fraktionen einen Antrag mit dem Titel "Berufe haben kein Geschlecht" eingebracht, über den der Landtag voraussichtlich am Donnerstag entscheiden wird.


Die "Junge Freiheit" berichtet.

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Dienstag, April 08, 2008

"Jungs als Emanzipationsverlierer"

Das Deutschlandradio widmete sich gestern diesem Thema. Ein Interviewauszug:

"Man hat festgestellt: Schulmisserfolg hat ein Geschlecht, das ist männlich, und wir müssen alles tun, um Jungen besser fördern zu können, um auch bestimmte spätere Baustellen in der Gesellschaft zu vermeiden. Ist ja ne Zeitbombe, wenn 10 bis 20 Prozent aller Jungen ohne Schulabschluss die Schule verlassen, die Arbeitsplätze gerade in traditionellen Männerberufen sehr stark zurückgegangen sind oder gänzlich verschwunden sind, dann kann man sich ja vorstellen: Wenn ich nicht handele, dass trotz Hartz IV junge Männer eine unheimliche gesellschaftliche Belastung darstellen."


(Artikel entdeckt via Genderblog)

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Montag, März 10, 2008

Wie kommt man kostenlos nach Barcelona?

Den folgenden Aufruf habe ich gerade entdeckt:

Sehr geehrte KollegInnen und Gender-Interessierte,

Wir lagen Sie herzlich ein zu diesen internationalen Seminaren, die im Rahmen unseres EU-Projektes "Dialogue Between the Genders" entwickelt wurden:

WOMEN & MEN IN DIALOGUE
An Experiential Course for Trainers Dealing with Gender Issues

Barcelona, Spain: 1 - 5 July 2008
Katalanische Metropole am Mittelmeer
(noch wenige freie Plätze für Männer)

Gdansk, Poland: 15 - 19 September 2008
Perle der Ostsee

Das Seminar wurde entwickelt für TrainerInnen und Lehrende in der Erwachsenenbildung, im Sozial- und Gesundheitswesen und für Führungskräfte und SupervisorInnen.
Kurssprache ist Englisch, je ein Trainer/eine Trainerin spricht auch deutsch!

Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem inspirierendem Seminar mit internationalen Teilnehmenden in angenehmer Umgebung direkt am Meer. Es wird Ihr Berufsleben und Ihr persönliches Leben bereichern. Genaue Informationen finden Sie im angehängten Flyer und auf unserer Website: www.genderdialogues.org

Die Seminargebühren von € 750 können vollständig aus dem EU-Förderprogramm 'Grundtvig' erstattet werden - auch Unterkunfts- und Reisekosten werden darüber zu großen Teilen abgedeckt!

(...)

www.genderwerk.de

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Sonntag, Februar 03, 2008

"Gender Mainstreaming, das ist Marxismus pur!" - Geheimpapier der CDU/CSU kritisiert deutsche Geschlechterpolitik

Die aktuelle Titelgeschichte unseres Magazins "eigentümlich frei" dreht sich um ein internes, liberales Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Darin ist auch ein Abschnitt der Kritik am Gender-Mainstreaming gewidmet und einer dem neuen Bild der Familie.

Ein Auszug aus diesem Papier:

Die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ erklären Politiker aller Couleur und unsere Berufsfeministinnen (auch männlichen Geschlechts) inzwischen zu einem absoluten Muss für jede Frau – ohne zu fragen, ob dieses Doppelleben denn in jedem Fall so sein muss, ob es nicht auch andere Wege zur „Selbstverwirklichung“ gibt. Weit über 90 Prozent aller Tätigkeiten von Männern und Frauen sind reiner Broterwerb, von Gleichförmigkeit, Routine, geringer Verantwortung geprägt und ohne schöpferisches Element. Verglichen damit sind Mutterschaft und Haushaltsführung erfüllend, selbständig, verantwortungsvoll, abwechslungsreich und kreativ. Familienfreundlichkeit aber heißt bei uns vor allem: Sozialisierung der Erziehung, das Übergeben der Kinder an staatliche Kollektive, ihre „Wegorganisation“. Nach den Bedürfnissen der Kinder, über die uns Ärzte, Psychotherapeuten und Bindungsforschung eindrucksvoll Auskunft geben, wird nicht gefragt. Kinder haben keine Lobby: nach ihrer Meinung zu diesen Vorgängen werden sie weiter nicht gefragt. Sie werden dem Egoismus ihrer Eltern geopfert. Aber: Warum überhaupt Kinder, wenn man sie anschließend so schnell wie möglich loswerden will?


Gab es da nicht mal so eine blonde TV-Moderatorin, die praktisch bis ins letzte Komma hinein genau dasselbe formulierte? Was ist aus der eigentlich geworden?

"Eigentümlich frei" veröffentlicht das Geheimpapier, das bisher von den Medien nicht aufgegriffen wurde, exklusiv und in voller Länge: hier.

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Donnerstag, Januar 31, 2008

9. Februar: Mahnwache in Hamburg

Die überparteiliche Vereinigung "Bürger gegen Medienmanipulation" läd für den 9. Februar 2008 zu einer Mahnwache mit mehreren Stationen ein (Johannes-B.-Kerner-Studios, NDR, dpa). Die genauen Details kann man hier nachlesen.

Aktuelles Hauptanliegen der Vereinigung ist die verzerrende Berichterstattung der Medien über Eva Herman und der damit verbundene Verlust an Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft. Es werden aber zunehmend weitere Problemfelder ins Auge gefasst, zu denen eine einseitige und verzerrende Darstellung von Männer- bzw. Frauenanliegen ebenso gehören wie die ausbleibende Berichterstattung über so bedenkliche Entwicklungen wie das Gender Mainstreaming.

Wie man erwarten durfte gibt es so gut wie keine Berichterstattung der Medien über ihre Kritiker. Die beiden einzigen Ausnahmen waren der FOCUS und die "Junge Freiheit", die beide über die Mahnwache der Bürgerrechtler vor dem ZDF berichteten, bei der es auch zu Treffen mit Vertretern des Fernsehrates kam. Obwohl sie darüber frühzeitig informiert worden waren, berichteten die beiden Mainzer Zeitungen über diese Kundgebung nicht.

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Freitag, Dezember 28, 2007

"Die Ideologie hat immer recht!"

Obwohl "Wie bescheuert kann man eigentlich sein?" zu den großen philosophischen Fragen unserer Zeit gehört, wurde die Bescheuertheit als Forschungsthema lange vernachlässigt. Jetzt widmet sich der Soziologe Rainer Paris für den "Merkur" diesem "verbreiteten mentalen Tatbestand". Zwangsläufig kommt er dabei auch auf Feminismus, Gender Mainstreaming und Alice Schwarzer zu sprechen.

Herzlichen Dank an Sam für den Link.

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Freitag, Dezember 21, 2007

"Jungen werden bei Noten benachteiligt"

Spiegel-Online meldet:

In der Schule sind Mädchen besser und Jungen das schwache Geschlecht. Wirklich? Ein Bericht des Bundesbildungsministeriums zeigt, dass Jungen bei gleicher Leistung oft schlechtere Noten erhalten - und damit auch für unangepassteres Verhalten bestraft werden.


Hier geht es weiter.

Genderama-Leser S.K. – herzlichen Dank für den Link! – schickte mir dazu eine längere Mail, die ich (gekürzt und leicht überarbeitet) gern zitiere:

In Deutsch, Mathematik und Sachkunde erhielten Mädchen also bei gleichen Leistungen bessere Noten als Jungen. Um dies zu präzisieren eine Frage: Wenn davon ausgegangen werden kann, dass sich die Gesamtnote zur Hälfte aus Klausuren zusammensetzt, deren Ergebnisse nicht so leicht verfälscht werden können, in welchem Ausmaß muss dann die mündliche Beteiligung der Jungen abwertet werden, um letztlich zu einer mieseren Gesamtnote zu gelangen? Wie vertreten die beteiligten Lehrer und Lehrerinnen dies moralisch vor sich selbst?

Oder anders herum: Welcher Art ist die vorherrschende Moral? Was dieses Klima mit den Jungen macht, kann im Spiegel-Online-Artikel von 2005 nachgelesen werden: "Insgesamt zeigten sich Mädchen zufriedener mit ihrer Schule. Befragt wurden je 3800 Mädchen und Jungen. 45 Prozent Schülerinnen gehen sehr gern zur Schule, bei den Jungen machen sich nur 32 Prozent morgens gern auf den Weg." Hätte man sich irgendwie denken können.

Es ist schon erstaunlich: Ausgerechnet in den Fächern, in denen Mädchen - qua Geschlecht - eine höhere soziale Kompetenz und damit bessere Leistungen zugesprochen wird, werden sie faktisch massiv bevorzugt und damit positiv bestärkt. In dem Fach hingegen, wo die Jungen einen kompensatorischen Vorteil erzielen könnten, werden die Jungen benachteiligt. Zahl, ich gewinne, Kopf, du verlierst.

Dann der abschließende Satz des aktuellen Artikels - mein Herz rast: "Um dies zu ändern, schlagen die Autoren die 'Umgestaltung des schulischen Alltags nach geschlechtergerechten Gesichtspunkten' vor." Das riecht doch irgendwie nach Gender Mainstreaming?!

Natürlich nehmen die Wissenschaftler weder das häßliche Wort der Gleichstellung in den Mund, noch wird irgendetwas "konkret" verwirklicht werden: "Ungeklärt ist, wie ein an Jungeninteressen orientierter Unterricht aussehen könnte, ohne die Interessen von Mädchen zu vernachlässigen", heißt es. Hingegen ist ein an Mädcheninteressen orientierter Unterricht Stand der Dinge und unhinterfragter Fakt. Ich habe keine Lust auf Verbitterung, aber das ist bitter! Noch mehr Gründe für einen fröhlichen Aufstand.

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Montag, November 05, 2007

Grüne fordern geschlechtersensible Haushaltspolitik

Per Lesermail erreicht mich gerade folgender Auszug aus dem heutigen Newsletter des deutschen Bundestages ("Heute im Bundestag Nr. 278"):

Berlin: (hib/HIL) Die Einführung einer geschlechtersensiblen Haushaltspolitik, so genanntes Gender Budgeting, fordern die Grünen in einem Antrag (16/6792). Die Bundesregierung solle entsprechende Schritte prüfen und bei der Einführung einer geschlechtersensiblen Haushaltspolitik die Erfahrungen anderer Länder einbeziehen, heißt es in dem Antrag. Außerdem fordern die Abgeordneten die Bundesregierung auf, die "in der ,Machbarkeitsstudie Gender Budgeting im Bundeshaushalt' vorgeschlagenen Maßnahmen zur Einführung von Gender Budgeting öffentlich zu diskutieren und das Wissen über Gender Budgeting zu verbreitern".

Bereits im Jahr 2001 hätten sich die EU-Finanzminister darauf verständigt, die Umsetzung von Gender Budgeting bis 2015 in allen EU-Ländern zu unterstützen, schreiben die Grünen. Die rot-grüne Bundesregierung habe zudem eine Machbarkeitsstudie zum Thema bereits im April 2005 in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse bis heute nicht veröffentlich worden seien. Der Begriff Gender Budgeting meint die Analyse öffentlicher Haushalte, der öffentlichen Einnahmen und Ausgaben differenziert nach Geschlecht. Die geschlechtersensible Analyse eines Haushalts macht nach Ansicht der Grünen deutlich, welche Auswirkungen die Verwendung öffentlicher Mittel in ihrer Gesamtheit und in ihren einzelnen Teilen auf Frauen und Männer hat. Die Haushaltspolitik und die darin enthaltene Schwerpunktsetzung einer Regierung seien wichtige Ansatzpunkte zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit.


"Ich hab keine Ahnung, was geschlechtersensible Haushaltspolitik sein soll", schreibt mir dazu mein Leser, "aber mir schwant nix Gutes dabei ..."

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Donnerstag, September 20, 2007

„Feministinnen erforschen sich selbst“

Nicht nur die „Junge Freiheit“ wirdmet sich aktuell den Fragwürdigkeiten der Gender-Mainstreaming-Ideologie. Auch das ”Handelsblatt” berichtet darüber. Ein Auszug:

Kritiker der Gender-Ideologie haben an den Universitäten keine Chance, so dass eine von der Gender-Theorie unabhängige Geschlechterforschung fast nicht existiert. „Es läuft alles über die Gender-Geldtöpfe. Wer sich nicht einklinkt, bleibt draußen“, sagt Susanne Kummer vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik in Wien. Wie streng die Sanktionen gegen Andersdenkende sind, erfuhr 2004 ein Professor an einer deutschen Universität, der in einem Essay Gender-Mainstreaming als totalitäre Steigerung der Frauenpolitik bezeichnet hatte. Der Wissenschaftsminister untersagte ihm unter Androhung disziplinarischer und strafrechtlicher Konsequenzen, Derartiges weiter zu publizieren. „Diskutieren wollte niemand, dagegen bekam ich anonyme Droh- und Schmähanrufe sowie soziale Distanzierungen und Ridikülisierungen“, sagt der Wissenschaftler, der anonym bleiben möchte.


Jepp, wir haben längst ein totalitäres Klima im Land.

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Mittwoch, September 19, 2007

"Die Kumpanei der Feministinnen"

Skandalöserweise verlinke ich schon wieder die „Junge Freiheit“, weil ihre Ausgabe vom nächsten Freitag, die bereits teilweise online steht, eine ganze Reihe interessanter Artikel im Zusammenhang mit dem Geschlechterthema bereithält. Das bedeutet von mir natürlich nicht Zustimmung zu jedem Artikel - insbesondere Gabriele Kuby („Homosexualität, Polygamie und Inzest sollen Ehe und Familie ersetzen“) halte ich für reichlich hysterisch (oder, das wäre eine alternative Interpretation, bewusst polemisch). Wesentlich besser gefällt mir, wie eigentlich immer, Ellen Kositzas Artikel: Sie nimmt diesmal Alice Schwarzer und die „Scharnierfunktion“ der „Emma“ ebenso spitzzüngig wie wohlinformiert aufs Korn. Der Beitrag von JF-Chefredakteur Dieter Stein über das Verschwinden-Lassen Eva Hermans ist allerdings auch nicht ohne.

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Montag, Juli 16, 2007

Lares-Fachfrauen braucht die Welt

Gender-Mainstreaming macht auch vor den sonst so unabhängigen Eidgenossen nicht Halt: Das Ordnungspolitische Blog berichtet über die neueste Form von Ideologisierung in der Schweizer Politik. Und fragt zu Recht, warum die Wünsche der Bevölkerungsgruppe „Frauen“ mehr zählen als die jeder anderen:

Ich verstehe es einfach nicht. Gerade die Planung eines Platzes in einem belebten Quartier hat doch nicht nur weiblichen Gesichtspunkten zu genügen. Es gibt Dutzende von Interessen, die zu berücksichtigen sind: Menschen mit Behinderungen, ältere Personen, Kinder, Fussgänger und Autofahrerinnen, Dünne und Dicke, Erholungssucher und “Über-den-Platz-Hetzerinnen”. Diese Interessen können doch berücksichtigt werden, ohne dass jemand in einem Gremium mitplant oder mitentscheidet. Warum gilt das für weibliche Interessen nicht?


Das ist eine der zentralen Fragen bei dieser Debatte. Sarkastisch formuliert: Warum gibt es ein millardenschweres Programm „Gender Mainstreaming“, aber kein „Generation Mainstreaming“, „Culture Mainstreaming“ und so weiter und so fort? Es gibt so viele andere gesellschaftliche Gruppen, deren „Lebenswirklichkeit sich voneinander unterscheidet“ - in dieser Grube wäre noch für viele weitere Milliarden von Steuergeldern Platz.

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