Samstag, Juli 18, 2009

"Ein unbequemes Buch, das den Blick öffnet"

Martin Hochholzer bespricht auf der Website der Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands unsere Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer":

Zorn – ja, er ist schon etwas zu spüren. Aber dann doch nicht so stark, wie ich erwartet hätte. Trotzdem: In dem Buch geht es um das, was auf dem Titel draufsteht: dass die Männer aufstehen, eine Bewegung bilden und sich befreien. Befreien vom „organisierten Feminismus“, von einem System, das in Gesellschaft und Politik fest etabliert ist, das die Deutungshoheit errungen hat, einseitig Frauen begünstigt und die berechtigten Interessen von Männern geflissentlich übersieht. (…)

Viel Stoff zum Streiten; und man muss auch nicht mit jeder geäußerten These übereinstimmen. Umgekehrt kann man das Buch aber auch keineswegs als einseitiges Pamphlet von frauenhassenden Antifeministen abtun. Denn so sehr auch verschiedentlich in dem Buch ein überzogener, männerverachtender Feminismus verurteilt wird: An anderer Stelle werden z. B. ohne weiteres die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt (S. 323 f.). Trotz aller Leidenschaftlichkeit und deutlicher Worte bemühen sich die Autoren – und Autorinnen! – um ein differenziertes, ausgewogenes Bild.

Das Ergebnis ist ein unbequemes Buch, das den Blick schärft – oder überhaupt erst öffnet – und das Forderungen stellt: „Mithin ist dies der Soll-Zeitpunkt für eine Männerbewegung, die die Frauenbewegung notwendig ergänzt und unbedingt korrigiert“(S. 11).

(…) Insgesamt also ein wichtiges, anregendes und auch aufregendes Buch – für Männer und Frauen!


Und wenn ihr jetzt wissen wollt, welcher von uns Autoren die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt hat (grenzt das nicht an Hochverrat?) …

Es war Warren Farrell. :-)

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Montag, Januar 26, 2009

Deutscher Kardinal kritisiert Radikalfeminismus und Gender Mainstreaming

A high-ranking Vatican official currently in Manila has warned of the erosion of manhood and the “crisis in fatherhood” that have resulted in millions of children worldwide without a father or enjoying emotionally healthy relations with one.

German Cardinal Paul Josef Cordes, president of the Pontifical Council “Cor Unum,” the Vatican dicastery (or administrative agency) on charity, aid and relief, blamed “gender mainstreaming” and “radical feminism” for attacking biological manhood and insisting that “sexual roles are learned.”

He said men are demeaned and what is held up as an ideal is a man who is feminized and emasculated, one who, in a European study, is held up to be “a sweeter man.”

“Is male identity then nothing other than a product of a special culture and the consequences of social circumstances?” Cordes asked in his speech, “Fatherhood-An Auxiliary Role?”, which was his doctorate address Friday after receiving an honorary doctorate in theology from the Pontifical University of Santo Tomas. (…)

Witnessing it were German Ambassador Christian Ludwig Weber Lortsch, Catholic Bishops Conference of the Philippines president Archbishop Angel Lagdameo, CHEd chair Emmanuel Angeles, and former Philippine Ambassador to the Vatican Henrietta de Villa, who is now consultor of the pontifical agency headed by Cordes.

Cordes said statistics around the world “confirm that today the self-understanding of manhood and especially fatherhood is in crisis.”

He said a Catholic Charities survey in the United States showed that 24 million children are living in homes without a father. He said “fatherless boys are twice as likely to be in prison; they are more likely to drop out or be expelled from school; they account for 63 percent of suicides, and 90 percent of those who run away from home.” (…)

He said a survey of German universities recently showed that while there were 98 university chairs “for deepening questions on womanhood,” only one existed for men.


Den vollständigen Artikel findet man hier auf einer Nachrichtenseite der Philippinen. Eine Recherche über Google-News ergab keine deutschen Medienberichte über die Rede des Kardinals.

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Montag, Oktober 08, 2007

Katholiken: Kontroverse mit Frauenministerium

Die Teilnehmer des Fuldaer Kongresses „Freude am Glauben", veranstaltet vom Forum Deutscher Katholiken, geht auf Konfrontation mit Bundesfrauenministerin von der Leyen:

Ihr Ministerium verfolge das Ziel, Kinder schon in den ersten drei Lebensjahren aus der Familie zu nehmen und in Betreuungseinrichtungen unterzubringen. Die Resolution fordert eine wirkliche Wahlfreiheit durch finanzielle Hilfen für Eltern, die ihren Nachwuchs in den ersten drei Jahren selbst erziehen. Diese sollten den vollen finanziellen Ausgleich dessen erhalten, was Kindertagesstätten die Allgemeinheit kosteten. (...) Scharfe Kritik wurde am Gleichbehandlungsgesetz der Großen Koalition laut. Es könne zur Einschränkung der Meinungs- und Religionsfreiheit führen, fürchten sie. Katholiken könnten möglicherweise die Lehre ihrer Kirche nicht mehr in der Öffentlichkeit vertreten, ohne sich strafbar zu machen. Das gelte zum Beispiel für die „Überzeugung", dass Abtreibung „ein verabscheuungswürdiges Verbrechen" sei und homosexuelle Praxis eine „schlimme Verirrung".


Die "Welt" berichtet.

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