Samstag, Juli 18, 2009

"Ein unbequemes Buch, das den Blick öffnet"

Martin Hochholzer bespricht auf der Website der Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands unsere Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer":

Zorn – ja, er ist schon etwas zu spüren. Aber dann doch nicht so stark, wie ich erwartet hätte. Trotzdem: In dem Buch geht es um das, was auf dem Titel draufsteht: dass die Männer aufstehen, eine Bewegung bilden und sich befreien. Befreien vom „organisierten Feminismus“, von einem System, das in Gesellschaft und Politik fest etabliert ist, das die Deutungshoheit errungen hat, einseitig Frauen begünstigt und die berechtigten Interessen von Männern geflissentlich übersieht. (…)

Viel Stoff zum Streiten; und man muss auch nicht mit jeder geäußerten These übereinstimmen. Umgekehrt kann man das Buch aber auch keineswegs als einseitiges Pamphlet von frauenhassenden Antifeministen abtun. Denn so sehr auch verschiedentlich in dem Buch ein überzogener, männerverachtender Feminismus verurteilt wird: An anderer Stelle werden z. B. ohne weiteres die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt (S. 323 f.). Trotz aller Leidenschaftlichkeit und deutlicher Worte bemühen sich die Autoren – und Autorinnen! – um ein differenziertes, ausgewogenes Bild.

Das Ergebnis ist ein unbequemes Buch, das den Blick schärft – oder überhaupt erst öffnet – und das Forderungen stellt: „Mithin ist dies der Soll-Zeitpunkt für eine Männerbewegung, die die Frauenbewegung notwendig ergänzt und unbedingt korrigiert“(S. 11).

(…) Insgesamt also ein wichtiges, anregendes und auch aufregendes Buch – für Männer und Frauen!


Und wenn ihr jetzt wissen wollt, welcher von uns Autoren die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt hat (grenzt das nicht an Hochverrat?) …

Es war Warren Farrell. :-)

Labels: , , ,

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Neues Buch im Februar: "Befreiungsbewegung für Männer"

Der Psychosozial-Verlag (ein anerkannter Wissenschaftsverlag) kündigt für Februar 2009 das von Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla herausgegebene Buch "Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" mit folgendem Text an:

Dieses Buch untersucht das feministische Zeitalter und liefert Ausblicke und Vorschläge für die Ära danach. Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit beider Geschlechter müssen das Ziel sein. Damit führt auch an einer offenen wie offensiven Interessenvertretung der Männer kein Weg vorbei. Eine große Rolle spielen Themen wie die Stellung des Mannes in der Familie, Gewalterfahrungen, Diskriminierung, Gesundheit und Sterblichkeit, Männerpolitik, Emotionen und traditionelle Männlichkeit.


Das Buch enthält Beiträge von Gerhard Amendt, Warren Farrell, Astrid von Friesen, Klaus Hurrelmann, Karin Jäckel, Beate Kricheldorf, Hans-Joachim Lenz und vielen anderen. Auch ich selbst habe zwei Kapitel beigesteuert.

Mit diesem Buch hat der "Maskulismus" endgültig den Zugang zum Raum akademischer Forschung erstritten.

Labels: , , , , , ,

Samstag, November 24, 2007

"Frauen lieben's brotlos"

Ein vor kurzem in der "Welt" veröffentlichter Gastkommentar Edgar Dahls liest sich wie aus den Gussformen der Männerbewegung hervorgegangen. (Bis darauf, dass wir den Namen "Warren Farrell" richtig schreiben würden, natürlich.)

Wie wir alle wissen, erhalten Frauen für die gleiche Arbeit nach wie vor nicht den gleichen Lohn wie Männer. Warum? Auch das wissen wir: Diskriminierung! Aber ist es auch wirklich so? Um der Patentantwort der "Diskriminierung" mit einer gesunden Prise Skepsis zu begegnen, frage man sich eins: Warum sollte irgendein Unternehmer Männer einstellen, wenn er Frauen für die gleiche Arbeit 25 Prozent weniger Lohn zahlen muss?

Wie der amerikanische Soziologe Warren Ferrell in seinem gerade erschienenen Buch "Does Feminism Discriminate Against Men?" zeigt, ist das viel zitierte Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen denn auch schlicht und einfach ein Mythos. Frauen verdienen zwar tatsächlich weniger als Männer, doch dies hat nichts mit einer Konspiration der Männer, sondern einzig und allein mit den Präferenzen der Frauen zu tun.


Hier geht es weiter.

Labels: , , , , ,

Freitag, November 09, 2007

"Diskriminiert der Feminismus die Männer?"

Bei der Oxford University Press ist kürzlich ein Buch mit dem Titel "Does Feminism Discriminate Against Men?" erschienen, das ein Streitgespräch zwischen dem international wohl bekanntesten Maskulisten Warren Farrell und dem vom Feminismus begeisterten Philosophen James P. Sterba enthält. Das ist das erste Mal, dass einer der beiden großen akademischen Verlage aus dem englischen Sprachraum (Harvard University Press ist der andere) im Bereich der Gender Studies ein von der Männerbewegung geprägtes Buch auflegt – vermutlich eine Steilvorlage für so manchen männerbewegten Wikipedianer. Barbara Kay rezensiert das Buch für die kanadische National Post. Ihre Besprechung lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: "Farrell wins."

Labels: , , , , ,

kostenloser Counter