Dienstag, September 22, 2009

Feministinnen kündigen Störung des Männerkongresses 2010 an

Ein solcher Kongress, der Kritik am patriarchalen Normalzustand auf den Kopf stellt und Männer als Opfer inszenieren will, wird hoffentlich nicht ungestört von statten gehen. Ein feministischer Gegenkongress ist wohl bereits in Planung.


Näheres erfährt man hier.

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Samstag, September 19, 2009

Piratenpartei: Gründung einer männerpolitischen AG wird vorbereitet

Dem Forum der Piratenpartei zufolge haben sich bereits viele Piraten gemeldet, die sich in einer männerpolitischen Arbeitsgruppe einbringen möchten: "Wenn alles glatt geht, findet bereits am Montag das Initialisierungstreffen dieser AG statt."

Nachtrag - ein paar Stunden später entdecke ich ein hübsches Statement: "Piraten haben etwas gegen Feminismus, weil sie niemals auf die Idee kämen, frauenfeindlich zu sein und gedanklich schon längst im Postfeminismus angekommen sind, der einfach nur jeden Menschen unabhängig vom Geschlecht betrachten will." Was sie meinen eigenen Vorstellungen sehr nahe bringt.

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Mittwoch, September 16, 2009

"Danke PiratInnen, das war es!"

Zur Sperrung des männerpolitischen Stranges im Forum der Piratenpartei erreichen mich heute Abend zwei Lesermails. In der einen zeigt sich ein männerpolitisch aktives Mitglied der Piratenpartei dermaßen enttäuscht und verärgert darüber, dass diese Partei die Hoffnung nicht einzulösen scheint, liberaler und für neue Gedanken offener als ihre Mitbewerber zu sein, dass der Betreffende spontan seinen Austritt erklärte (mit Kopie des Schreibens und Erlaubnis der Veröffentlichung an mich):

Moin, PiratInnen (immer schön korrekt bleiben)!

Ich beziehe mich hierauf: Wenn das schon so los geht, dann war es das für mich - ein kleiner Fifi mit lila gefärbten Pudel-Ambitionen erkennt nicht die Zeichen der Zeit und stellt sich vermeintlich schützend vor eine bestimmte Wählerklientel! Und das zu einem Zeitpunkt, wo just der FOCUS einen Leitartikel mit Aufmacher "Im Zweifel gegen den Mann" bringt. Ihr redet von "Freiheit" und beschneidet im Ansatz selbige sofort. Typisch deutsch.

Hiermit erkläre ich meinen Austritt. Den Mitgliedsbeitrag könnt ihr euch sonstwohin stecken!

Da schreibt ein User "Maskulist" eine 30-Punkte-Zusammenfassung, und Herr Moderator "@arvid" geht mit 2 Zeilen drauf ein. Selbstverständlich alles ganz "basisdemokratisch".

Adieu, Piraten, meine Stimme bekommt entweder niemand oder eine Männerpartei! "Klarmachen zum Ändern" - netter Claim, dumm besetzt von manchen, die kein Rückgrat zu haben scheinen bzw. Basisdemokratie meinen anders besetzen zu müssen.

Gruß,

ein Ex-Pirat


Ein anderer Leserbriefschreiber, der in dem gesperrten Strang mitdiskutierte, sieht die Schuld für das Entgleisen der Diskussion auch in der Spacko-Fraktion der Männerbewegung:

Der Strang war in dem Moment zum Schließen verurteilt, als mit diesem Bio-Mist angefangen wurde. Diesem "Männer sind intelligenter, daher müssen sie die Wirtschaft anführen" oder Frauen-sind-nicht-dazu-geeignet-weil-ihre-Gehirne-nicht-groß-genug-sind-Bullshit.

Das kam im übrigen von beiden Seiten. Verwarnungen auszustellen und eventuell Leute zu bannen wäre eine Alternative gewesen. Allerdings wäre spätestens am zweiten Tag eine gähnende Leere eingekehrt.

Ein weiser Satz: Diskutiere nicht mit Idioten auf deren Niveau - sie sind darin geübter und werden dich besiegen. Sowas sollte man sich als Masku eigentlich innen auf die Augenlider tätowieren.

Positiv ist allerdings, dass das Thema bemerkt wurde. Und dass sich Piraten bereit erklärt haben, eine entsprechende Komm... AG zu gründen, was bei Grünen und den ganzen anderen Systemparteien nicht denkbar wäre. Johoho.


Noch nicht gesperrt ist übrigens der neu geöffnete Strang Zur Sperrung des Threads "Männerpolitische Themen".

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Montag, September 14, 2009

Die steigende mediale Präsenz der Männerbewegung

Aus aktuellem Anlass kommentiert das Blog Die Söhne von Perseus, welchen Weg unsere Bürgerrechtsbewegung in den letzten Jahren zurückgelegt hat.

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FOCUS: "Im Zweifel gegen den Mann"

Faktisch ist die Emanzipation beendet, Frauen haben sogar auf vielen Gebieten die Männer überholt. Dennoch reißt die Klage über Frauenunterdrückung nicht ab – ein sicheres Mittel der Machtausübung.


Mit diesem Teaser eröffnet heute die Titelgeschichte des Leitmediums FOCUS – eine Titelgeschichte, die zeigt, dass unsere langjährige Recherche und das Zusammenstellen der gewonnenen Informationen allmählich Früchte trägt. "Weiblichkeit wird prämiert, Männlichkeit diskriminiert" findet sich im Kopf dieses Beitrags auch ein Zitat des Professors für Medienphilosophie Norbert Bolz.

"Fakten, Fakten, Fakten" ist bekanntlich das Motto des FOCUS, und auch dieser insgesamt 13 Seiten umfassende Beitrag ist in erster Linie ein Faktenbombardement. Stellenweise liest er sich wie ein Konzentrat der letzten Jahre Genderama. Zu den behandelten Aspekten gehören beispielsweise:

- männerfeindliche Reklame, etwa von ARD-Chef Volker Herres und der Versicherungsgruppe Cosmos Direkt
- die Bildungsbenachteiligung der Jungen (schlechtere Noten für gleiche Leistungen)
- einseitige Förderung nur der Migrantinnen
- die schlechtere Position von Männern auf dem Arbeitsmarkt (mehr Arbeitslose, die schlechteren Jobs, immer häufiger auch weniger Gehalt als Frauen)
- die einseitige Frauenbevorzugung in der Wirtschaft und an Hochschulen (etwa wenn Professorenstellen bevorzugt an Frauen vergeben werden)
- die Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen
- die männerfeindliche Rechtsprechung insbesondere bei Sorgerechtsprozessen
- das sexistische Gender Mainstreaming und vergleichbare Maßnahmen bis hinein ins Weiße Haus
- die staatliche Frauenförderlobby als hochlukrative, milliardenschwere Industrie
- darunter die Förderung von Gruppen wie BIG mit 250.000 Euro pro Jahr (!) für evidenzfreie Parolen aus der Steinzeit des Feminismus ("häusliche Gewalt wird fast ausschließlich von Männern ausgeübt")
- die fehlende finanzielle Unterstützung von seriöser Forschung wie der des Sozialwissenschaftlers Hans-Joachim Lenz, der unter anderem herausfand, dass 26,8 Prozent aller befragten Männer bereits Gewalt von ihrer Partnerin erlebt hatten
- das Ergebnis einer Umfrage auf "Welt"-Online, bei dem 67 Prozent befanden, dass heute viel eher Männer als Frauen benachteiligt würden
- die politische Arbeit von Männerrechtlern wie MANNdat, des Väteraufbruchs für Kinder und der Autoren von "Befreiungsbewegung für Männer"
- wie das Bundesfamilienministerium die irreführende Behauptung, Frauen erhielten für gleiche Arbeit weniger Lohn, nach dem Protest von Männerrechtlern klammheimlich von seiner Website entfernte.

In einem mehrseitigen Interview versucht Frauenministerin Ursula von der Leyen zwar einige Vorwürfe zurückzuweisen und zu relativieren, zeigt aber immerhin verbale Aufgeschlossenheit für den Unmut der wachsenden Männerbewegung. (Dass ich dieser Person inzwischen kein Wort mehr glaube, zwei Wochen vor der Wahl schon gar nicht, brauche ich wohl nicht eigens zu erwähnen.)

Alles in allem müssten diese Artikel viele Leute aufrütteln, für die "Männerdiskriminierung" ein völlig neues Thema ist und die zugunsten der erwähnten milliardenschweren Frauenindustrie ja auch gezielt dumm gehalten werden.

Die Autoren dieser FOCUS-Titelgeschichte sind Michael Klonovsky, Alexander Wendt und Ulrike Plewnia. Die Redaktion freut sich bestimmt über Leserbriefe an leserbriefe@focus-magazin.de. Auch hier gilt: Protestierende Feministinnen melden sich bestimmt – und wir wollen doch weitere Artikel dieser Art. :-)

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Sonntag, September 06, 2009

"Männer neu sehen lernen"

Es hat ein bisschen gedauert, aber inzwischen liegt die erste Amazon-Rezension von "Befreiungsbewegung für Männer" vor.

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Donnerstag, August 20, 2009

Lafontaine nimmt Stellung zur Männerrechtsbewegung

Und zwar auf Abgeordnetenwatch (erwartet nicht zuviel).

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Samstag, August 15, 2009

Indien: Tausende drangsalierte Ehemänner demonstieren für ihre Rechte

New Delhi - A group of harassed husbands are to meet in the northern Indian hill town of Shimla Saturday to protest against domestic violence against men and the misuse of laws intended to protect women.

Men who are beaten up by their wives and have no avenue for redress or complaint, extortion of money through false dowry cases, cruelty to parents-in-law by wives, using child custody as a tool to demoralize men - these are just some of the issues that will be discussed at the national convention organized by the Save Indian Family Foundation (SIFF).

'We have organized the national convention on August 15, India's Independence Day, because we want to use the occasion to speak out about how more and more men in this country are losing their freedom and are victims,' SIFF member Virag Dhulia said.

'About 100 leaders representing organizations working for men's rights will be attending the three-day convention in Shimla. They represent about 30,000 members,' Dhulia added.


Ob wir so etwas in Deutschland auch irgendwann mal hinbekommen?

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Dienstag, August 11, 2009

Indien: Männerrechtler protestieren am Unabhängigkeitstag

Rage. That’s what one gets to see in the eyes of harassed husbands and men’s rights activists in the city, who, outraged by laws, which they claim are unfair, are now getting ready to voice their protest on Independence Day this year.

“We are abstaining from Independence Day celebrations this year to protest the unfair laws that favour women,” says Suresh, the convenor of the Chennai Chapter of the Save Indian Family Foundation (SIFF), an organisation fighting for men’s rights and family harmony under the aegis of the Save Indian Family movement.

Men’s groups across the country have been protesting gender-biased laws in general and the Domestic Violence Act and the 498A, in particular.

Citing an instance, he says, “At present, Indian law considers adultery as a crime when committed by Indian men, but not so when committed by women. This is blatant discrimination against men. Also, Indian law exempts women from punishment for domestic violence. The laws have been pampering women by not according them any duties, while creating obligations for men. By this decidedly anti-male mindset of the law, men in India have started to feel that it’s perhaps a crime to be born a male in India.”


Die Times of India berichtet und beschließt den Artikel mit dem Satz:

It seems that men have finally taken the fight for freedom from harassment to the next level!


Kann man sich einen ähnlichen Schlusssatz in einer führenden deutschen Zeitung vorstellen?

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Freitag, Juli 24, 2009

Thea Dorn gibt Gegenfeuer im neuen CICERO

Seit gestern ist der neue CICERO im Handel. Nachdem die letzte Ausgabe gleich mehrere Artikel zum Thema Männerbewegung enthielt, darf natürlich nun die Gegendarstellung nicht fehlen. Verfasst hat sie, welche Überraschung: Thea Dorn. (Siehe hier das Inhaltsverzeichnis der August-Ausgabe. Über den Artikel selbst kann ich nichts berichten, weil ich mir diese Ausgabe nicht kaufen werde. Schon die letzte CICERO-Ausgabe hat mich, von den Männerrechts-Artikeln abgesehen, inhaltlich eher enttäuscht.)

Thea Dorn war bekannt geworden durch ein Buch, mit dem sie einen neuen "F-Klassen-Feminismus" für die Elite einforderte, Artikel wie "Männer sind wie Hunde" für Spiegel-Online sowie den Versuch, Eva Herman in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Im Juli 2007 lieferte sie sich ein Talkshow-Duell mit dem MANNdats-Vorsitzenden Eugen Maus.

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Samstag, Juli 18, 2009

"Ein unbequemes Buch, das den Blick öffnet"

Martin Hochholzer bespricht auf der Website der Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands unsere Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer":

Zorn – ja, er ist schon etwas zu spüren. Aber dann doch nicht so stark, wie ich erwartet hätte. Trotzdem: In dem Buch geht es um das, was auf dem Titel draufsteht: dass die Männer aufstehen, eine Bewegung bilden und sich befreien. Befreien vom „organisierten Feminismus“, von einem System, das in Gesellschaft und Politik fest etabliert ist, das die Deutungshoheit errungen hat, einseitig Frauen begünstigt und die berechtigten Interessen von Männern geflissentlich übersieht. (…)

Viel Stoff zum Streiten; und man muss auch nicht mit jeder geäußerten These übereinstimmen. Umgekehrt kann man das Buch aber auch keineswegs als einseitiges Pamphlet von frauenhassenden Antifeministen abtun. Denn so sehr auch verschiedentlich in dem Buch ein überzogener, männerverachtender Feminismus verurteilt wird: An anderer Stelle werden z. B. ohne weiteres die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt (S. 323 f.). Trotz aller Leidenschaftlichkeit und deutlicher Worte bemühen sich die Autoren – und Autorinnen! – um ein differenziertes, ausgewogenes Bild.

Das Ergebnis ist ein unbequemes Buch, das den Blick schärft – oder überhaupt erst öffnet – und das Forderungen stellt: „Mithin ist dies der Soll-Zeitpunkt für eine Männerbewegung, die die Frauenbewegung notwendig ergänzt und unbedingt korrigiert“(S. 11).

(…) Insgesamt also ein wichtiges, anregendes und auch aufregendes Buch – für Männer und Frauen!


Und wenn ihr jetzt wissen wollt, welcher von uns Autoren die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt hat (grenzt das nicht an Hochverrat?) …

Es war Warren Farrell. :-)

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Freitag, Juli 10, 2009

P.T. sagt Danke!

Nachdem die Redaktion des P.T.-Magazins gestern mit Dutzenden von Leserbriefen zum Artikel "Rettet unsere Söhne" geflutet wurde, dankt sie den Verfassern heute ausdrücklich auf ihrer Website – das solltet ihr am besten im Original lesen.

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Donnerstag, Juli 09, 2009

ABRAHAM-Wettbewerb: Coole Vorschläge auch am zweiten Tag

Im "gelben Forum" und per Mail an mich sind heute mehrere weitere Vorschläge eingetroffen, wie man das derzeit vorgesehene Akronym ABRAHAM für ein Aktionsbündnis von Männerrechtsgruppen auflösen könnte:

Aktion betrogener Rentenzahler aber Hauptlast ableistender Männer

Außerparlamentarischer Befreiungskampf Rechtlich Ausgebeuteter Herren Am Minimum

Antifeministische Brudervereinigung Ruhend Auf Hilfe Am Mann

Allgegenwärtiger Beistand Rechtloser Ausgenutzter Herren Am Matriarchatsmarterpfahl

Abraham's Brothers Reuniting And Heartening All Men

Aktionsbündnis für die Rechtliche Anerkennung Humanitärer Anliegen der Männer

A Bissl Recht Auch Hamm Alle Männer

Aktionsbündnis für die Rechtliche Angleichung Humanitärer Ansprüche der Männer

Aktionsbündnis für den Rechtlichen Ausgleich Humanitärer Ansprüche der Männer


Und mein persönlicher Liebling von heute:

Altpatriarchales Bündnis radikalmaskulistischer antifeministischer Hodenträger für alltägliche Männergewalt


Wenn man darin noch "Hodenträger" durch "Heulsusen" ersetzen würde, hätte man die gesamte Palette an Klischees und Beschimpfungen, die im Internet seit Jahren gegen die Männerbewegung aufgefahren werden, hübsch übersichtlich versammelt. Ich finde, so sollten wir uns nennen. ;-)

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P.T.-Magazin: einseitige Rückmeldungen zum Jungen-Artikel

Wie Genderama am Montag berichtete, veröffentlichte das mittelständische P.T.-Magazin, das bundesweit von 40.000 Entscheidern in Wirtschaft und Politik gelesen wird, diese Woche eine Titelgeschichte zum Thema "Rettet unsere Söhne". Es ist anerkennenswert, dass sich der verantwortliche Redakteur hier mit einer Darstellung vorgewagt hat, die sonst in den Medien kaum vorkommt. Schade hingegen ist, wie ich gerade erfahre, dass die Leserbriefseite in der nächsten Ausgabe vermutlich zu 100 Prozent aus Zuschriften von empörten Frauen bestehen wird, weil diese sich nämlich gerade lautstark zu Wort melden, während die Resonanz von Männern, die dem Artikel zustimmen, bei null liegt. Offenbar genügt es hier allen, die den Artikel gut finden, das einander in diversen Internetforen mitzuteilen.

Falls der eine oder andere der P.T.-Redaktion doch noch eine zustimmende Meinung zu diesem Artikel zukommen lassen möchte: Hier zum Beispiel kann man seine Kommentare abgeben, als Lesermailadresse besteht außerdem info@op-pt.de.

Wenn dieses Verhalten der Männerrechtsbewegung bei Artikeln, die unsere Themen betreffen, allerdings Standard ist, brauchen wir uns, was unsere mangelnde Unterstützung in den Medien angeht, über nichts zu wundern.

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Mittwoch, Juli 08, 2009

Genderama-Wettbewerb: Das sind die ersten Vorschläge

Heute Morgen habe ich hier zu einem Wettbewerb aufgerufen, Vorschläge zum Akronym ABRAHAM für ein Arbeitsbündnis verschiedener Männergruppen einzusenden. Heute Abend mailt mir einer meiner Leser: "Brainstorming funktioniert besser, wenn alle alles mitbekommen. Wer weiß, zu was es andere beflügelt."

Eigentlich hat er Recht. Deshalb hier die im Laufe des Tages bei mir eingegangenen Vorschläge. Nicht alle davon sind Ernst gemeint, wie mir die Absender netterweise gleich dazugeschrieben haben.

ABRAHAM könnte Genderama-Lesern zufolge bedeuten:

Aktionsbund zur rechtlichen Aufwertung und humangesellschaftlichen Anerkennung von Männern

Arbeitskreis für Beratung, Recht, Aktion, Hilfe und Anerkennung von Männern

Adam braucht heute auch Mitleid.

Aktionsbündnis für die Rechte und die Achtung der Humanität Aller Männer

ABRAHAM Bedeutet: Recht Auf Humanität Als Mann (ein Rekursives Akronym)

Aktionsbündnis: Recht Auf die Hälfte – Auch für Männer!

Aktionsbündnis: Recht Auf die andere Hälfte – Auch für Männer!

Aktionsbündnis: Recht Auf die faire Hälfte – Auch für Männer!

Aktionsbündnis Recht auf Humanismus auch für Männer

Aktionsbündnis Recht auf Humanität am Mann

Aber Rabenmütter haben mehr!

all - but restricted at human aliveness & mankind

alive, brave, resilent and human assigned (to) all minds

Abraham Lincoln sagte schon: "Andere in Güte für uns gewinnen!" Das muss unser Leitgedanke sein. (ein Bruch mit den Abkürzungen)

Anna, Bertha, Renate … alle haben auch mitgemacht.

Anstand bewahren, Resignation abweisen, Humanität aufweisen – Männer!

Aufenthaltsbestimmungsrecht - aha - Männer!


Hm, ich bin nicht sicher, ob ich den tieferen Sinn sämtlicher Vorschläge kapiere ... Aber alles in allem sind da doch recht feine Sachen dabei. Einen Favoriten habe ich auch schon, aber die Entscheidung hängt nicht allein von mir ab.

Es gab auch einige Mails, die über reine Vorschläge von Akronymen hinausgingen. Diese leite ich intern weiter. Ansonsten bin ich gespannt, ob die hier gesammelten Ideen eure Kreativität noch weiter anspornen.

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Genderama-Wettbewerb: Was bedeutet ABRAHAM?

Eines der Ergebnisse des Seminars "Männeraufbruch", das die Konrad-Adenauer-Stiftung dieses Wochenende veranstaltete (ein ausführlicher Bericht folgt demnächst), war die Idee, ein Aktionsbündnis verschiedener Männerrechtsgruppen zu etablieren. Als passenden Namen einigten wir uns recht zügig auf ABRAHAM, was auf deutsch so viel wie "Vater der vielen" bedeutet. Auch gelte, wie einer von uns (nicht ich) hervorhob, Abraham als Stammvater sowohl der christlichen als auch der jüdischen und der islamischen Kultur und sei insofern grenzüberschreitend.

Allerdings steht zu erwarten, dass ABRAHAM von vielen als Akronym, als Abkürzung für einen längeren Begriff, aufgefasst wird. Hier haben wir allerdings noch nichts Passendes gefunden. Auch ich kam beim Brainstormen nur auf eher wenig geeignete Ideen: Aktions-Bündnis für die Rechte Aller Hier Anwesenden Männer? Aktions-Bündnis für die Rechte Aller Heutzutage Aufsässigen Männer? Aktions-Bündnis für die Rettung Aller Hinterrücks Ausgebooteten Männer? Aktions-Bündnis für die Rechte Arne Hoffmanns und Anderer Männer? Aktions-Bündnis für die Rechte und Anliegen … hüstel … aller Männer? Nee, so richtig brillant ist das alles nicht.

Deswegen haben wir (Eckhard Kuhla und ich) jetzt beschlossen, einen Wettbewerb über Genderama auszurufen. Wer den Vorschlag einsendet, den wir am hübschesten finden, erhält wahlweise ein Exemplar von "Männerbeben" oder von "Rettet unsere Söhne". Wobei man natürlich auch rein aus Spaß an der Sache Vorschläge einsenden kann (an meine Mailadresse bitte: Cagliostro3 at hotmail dot com). Sollten wir uns schließlich für einen ganz anderen Vorschlag oder gar doch noch einen anderen Namen als ABRAHAM entscheiden, erhält derjenige Einsender ein Freiex, dessen Idee ich am besten finde.

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Sonntag, Juni 28, 2009

"Die Zeit" schreibt über das "Dickicht der Männerbewegung"

In einem längeren Artikel widmet sich "Die Zeit" vor allem der Selbstfindungs-Fraktion der Männerbewegung. Für die politisch engagierte Männerrechtsbewegung bleiben nur zwei Zeilen, die so verkürzt sind, dass sie die Wirklichkeit eher verzerren.

Ein Teil der Szene ist antifeministisch, fühlt sich benachteiligt und will die Familienernährernorm um jeden Preis aufrechterhalten.


Welcher Teil der Szene, der über die Benachteiligungen von Männern spricht, will denn die Familienernährernorm aufrechterhalten (geschweige denn "um jeden Preis")? MANNdat? Nö. Der Väteraufbruch? Nö. Die diversen Männerparteien? Nö. Die Niersteiner Sieben? Nö. Genderama? Ganz im Gegenteil. Auf einen sachkundigen und deshalb fairen "Zeit"-Artikel der Männerbewegung warten wir noch.

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Samstag, Juni 27, 2009

Österreichs Männerpartei siegt gegen Miet-Diskriminierung

Von einem "ersten Erfolg gegen die Männerdiskriminierung" sprach Oliver Hoffmann von der Männerpartei am Freitag: Beim aus Steuergeldern geförderten Frauenwohnprojekt "ro*sa KalYpso" gab es für Männer bisher keine Möglichkeit, im Mietvertrag aufzuscheinen. "Wenn ein Paar einzieht, steht nur die Frau im Vertrag", hieß es. Demnach hätten die Wohnprojekt-Organisatoren die Gesetze ignoriert und Männer ganz offen diskriminiert.

Die Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen der Stadt Wien habe nun in einem Schreiben bestätigt, dass in Mietverträgen auch die männlichen Partner eingetragen werden müssen, erklärte Hoffmann.


Hier geht es weiter.

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Donnerstag, Juni 25, 2009

Lesermail (Chancen der Männerbewegung)

Ein Leser, der neu auf unser Thema gestoßen ist, mailt mir:

Lieber Herr Hoffmann,

ich weiß nicht, ob Sie der richtige Ansprechpartner sind, aber ich weiß nicht, an wen ich mich wenden soll. Es macht mir wirklich richtig zu schaffen, was ich gerade durch ihren Blog Genderama oder auch durch MANNdat erfahren habe. Das war mir nie so bewusst, und ich muss sagen, ich habe regelrecht Angst. Ich bin noch nie ein durchsetzungsfähiger Mann gewesen - ich habe wirklich Angst, von dieser frauenfreundlichen Ideologie zerquetscht zu werden.

Lieber Herr Hoffmann ich engagiere mich wie Sie, aber so langsam zweifle ich an einem Erfolg. Denken Sie, dass es dafür überhaupt Möglichkeiten gibt? Ich hoffe, dass wir endlich dahin kommen, dass auch die Bedürfnisse und Wünsche, die Gefühle von uns Männern gehört und sie nicht pauschal abgewiesen oder verschwiegen werden. Ich kann keine Frau mehr lieben, habe jedes Vertrauen verloren.


Ich veröffentliche diese Mail (nach Rücksprache mit dem Absender) hier auch stellvertretend zu ähnlichen Mails, in denen ich gefragt werde, wie ich unsere Chancen in einer Femokratie sehe, in der Politik und Medien gegen die männliche Bevölkerung eng zusammenarbeiten und sie über wesentliche Dinge nicht einmal aufklären. Folgende Antwort mailte ich meinem Leser zu:

Keine Sorge, so wie Ihnen geht es vielen, die ebenso schlagartig wie umfangreich Informationen über die Situation von Männern in unserer Gesellschaft erhalten haben. Auch ich war ziemlich geplättet, als ich 2001 erstmals mit meinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" darauf aufmerksam machte. Damals war die Lage aber noch wesentlich düsterer als heute: Es gab keine Männerrechtsgruppen außerhalb der Väterbewegung, fast keine informativen Websites und Foren, man stand damals noch sehr allein, das Thema war ein großes Tabu. Inzwichen tut sich ja doch einiges: Wie ich gerade in meinem Blog berichtet habe, hat zum Beispiel heute Morgen die bekannte Zeitschrift CICERO auf das Elend aufmerksam gemacht, und ich glaube schon, dass weitere Medien dieses Thema aufgreifen werden. Wir haben sicherlich einen anstrengenden Kampf vor uns, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Meiner Einschätzung nach wird irgendwann dasselbe passieren wie mit dem Apartheidsystem in Südafrika: Jahrzehntelang fragt man sich, warum nicht endlich was passiert, aber irgendwann ist der Umschlagspunkt erreicht, wo das System kippt.

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Männerrechtsbewegung Schwerpunktthema im aktuellen CICERO

Der dominante Mann gehört zu den sinnstiftenden Mythen der Frauenbewegung. Doch im Windschatten von Frauenemanzipation und Gender Mainstreaming ziehen Männer gesellschaftlich den Kürzeren. Jetzt hält eine neue Männerbewegung dagegen. Sie fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung – statt der organisierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts.


So stellt das Inhaltsverzeichnis des aktuellen CICERO einen der in dieser Ausgabe enthaltenen Beiträge vor. Der CICERO ist ein anspruchsvolles politisches Monatsmagazin, das in jedem besseren Zeitschriftenladen erhältlich ist und über eine Reichweite von 388.000 Lesern verfügt. Während ich erst morgen an die aktuelle Ausgabe kommen werde, berichtet mir ein Abonnent, sie enthalte einen weiteren Text aus "Befreiungsbewegung für Männer", ein Interview mit dem renommierten Soziologie-Professor Klaus Hurrelmann, das Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla mit ihm führten, sowie einen Auszug aus dem Buch "Artenschutz für Männer" der Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Hanne Seemann, das im August erscheint. Fazit meines Leserbrief-Schreibers: "Soviel Pro-Mann-Berichterstattung auf einen Haufen lese ich selten".

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob andere Journalisten diese Artikel ebenso breit rezipieren werden wie etwa vor einigen Jahren den feminismuskritischen Essay Eva Hermans, mit dem der CICERO damals eine bundesweite Debatte eröffnete, die schließlich nur noch durch einen flächendeckenden Medien-GAU unterdrückt werden konnte.

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