Samstag, September 19, 2009

Piratenpartei: Gründung einer männerpolitischen AG wird vorbereitet

Dem Forum der Piratenpartei zufolge haben sich bereits viele Piraten gemeldet, die sich in einer männerpolitischen Arbeitsgruppe einbringen möchten: "Wenn alles glatt geht, findet bereits am Montag das Initialisierungstreffen dieser AG statt."

Nachtrag - ein paar Stunden später entdecke ich ein hübsches Statement: "Piraten haben etwas gegen Feminismus, weil sie niemals auf die Idee kämen, frauenfeindlich zu sein und gedanklich schon längst im Postfeminismus angekommen sind, der einfach nur jeden Menschen unabhängig vom Geschlecht betrachten will." Was sie meinen eigenen Vorstellungen sehr nahe bringt.

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Donnerstag, September 17, 2009

Lesermail (Piratenrandale)

In den Mails, die ich von Genderama-Lesern heute zu der Keilerei unter dem Segel der Piraten erhalten habe, werden überwiegend die Vertreter unserer eigenen Seite kritisch beurteilt. Hier die ausführlichste Mail dazu:

Guten Tag Arne,

ich habe mich die letzten Tage aus eben dem erwähnten Thread rausgezogen, weil mir der Ton dort nicht mehr gefallen hat. Gerade auch von 'unserer' Seite.

Wir haben eine Menge Leute in 'unseren' Reihen, mit denen ich NICHTS zu tun haben will und mit denen ich auch nicht in einen Topf geworfen werden will. Leider gehören gerade diese Leute zur lautstärksten Fraktion (ist bei den Femis ja auch nicht anders - die dümmsten Weiber haben das lauteste Organ). Da wird mit Beleidigungen um sich geworfen und sich generell so verhalten, wie 'wir' es den (Radikal-)Feministinnen vorwerfen. Ich habe aber keine Lust, mich in einer Dikussion über Männerthemen gegen zwei Seiten zu wehren (anders kann man das in vielen Web-Threads nicht nennen - von Diskussion ist da oft wenig zu spüren) - gegen die Radikalen auf beiden Seiten.

Diese Radikal-Maskus (ich nenne sie einfach mal so) waren auch der Grund, weshalb ich Dir damals beim Abschalten der Kommentar-Funktion auf Genderama zugestimmt habe.

Ich finde das Verhalten von 'Arvid' auch nicht so gelungen - auf der anderen Seite war der Thread aber auch kaum noch zu retten. Und das lag nicht nur an ein paar Feministinnen. Wer in der Piratenpartei was bewirken will, sollte eintreten und mitarbeiten. Zu erwarten, daß über einen solchen Thread (selbst wenn er auch Gutes und Richtiges enthält) männerpolitische Forderungen Eingang ins Programm der Piratenpartei finden, ist bestenfalls naiv.

Der Weg über eine AG Männerpolitik scheint mir der einzig Richtige. Und das sowas relativ problemlos möglich ist, spricht in meinen Augen immer noch FÜR die Piratenpartei.

Ich jedenfalls werde sie wählen und ich werde wohl auch Mitglied werden. Denn sonst kann ich nicht darüber abstimmen, ob es 'unsere' Forderungen ins Parteiprogramm schaffen. Dasselbe würde ich allen anderen VERNÜNFTIGEN und GEMÄSSIGTEN Maskulisten empfehlen. Der Rest soll bleiben wo der Pfeffer wächst - diese Leute sind meiner Meinung nach für unsere Bewegung gefährlicher als alle Hardcore-Feministinnen zusammen.

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Mittwoch, September 16, 2009

"Danke PiratInnen, das war es!"

Zur Sperrung des männerpolitischen Stranges im Forum der Piratenpartei erreichen mich heute Abend zwei Lesermails. In der einen zeigt sich ein männerpolitisch aktives Mitglied der Piratenpartei dermaßen enttäuscht und verärgert darüber, dass diese Partei die Hoffnung nicht einzulösen scheint, liberaler und für neue Gedanken offener als ihre Mitbewerber zu sein, dass der Betreffende spontan seinen Austritt erklärte (mit Kopie des Schreibens und Erlaubnis der Veröffentlichung an mich):

Moin, PiratInnen (immer schön korrekt bleiben)!

Ich beziehe mich hierauf: Wenn das schon so los geht, dann war es das für mich - ein kleiner Fifi mit lila gefärbten Pudel-Ambitionen erkennt nicht die Zeichen der Zeit und stellt sich vermeintlich schützend vor eine bestimmte Wählerklientel! Und das zu einem Zeitpunkt, wo just der FOCUS einen Leitartikel mit Aufmacher "Im Zweifel gegen den Mann" bringt. Ihr redet von "Freiheit" und beschneidet im Ansatz selbige sofort. Typisch deutsch.

Hiermit erkläre ich meinen Austritt. Den Mitgliedsbeitrag könnt ihr euch sonstwohin stecken!

Da schreibt ein User "Maskulist" eine 30-Punkte-Zusammenfassung, und Herr Moderator "@arvid" geht mit 2 Zeilen drauf ein. Selbstverständlich alles ganz "basisdemokratisch".

Adieu, Piraten, meine Stimme bekommt entweder niemand oder eine Männerpartei! "Klarmachen zum Ändern" - netter Claim, dumm besetzt von manchen, die kein Rückgrat zu haben scheinen bzw. Basisdemokratie meinen anders besetzen zu müssen.

Gruß,

ein Ex-Pirat


Ein anderer Leserbriefschreiber, der in dem gesperrten Strang mitdiskutierte, sieht die Schuld für das Entgleisen der Diskussion auch in der Spacko-Fraktion der Männerbewegung:

Der Strang war in dem Moment zum Schließen verurteilt, als mit diesem Bio-Mist angefangen wurde. Diesem "Männer sind intelligenter, daher müssen sie die Wirtschaft anführen" oder Frauen-sind-nicht-dazu-geeignet-weil-ihre-Gehirne-nicht-groß-genug-sind-Bullshit.

Das kam im übrigen von beiden Seiten. Verwarnungen auszustellen und eventuell Leute zu bannen wäre eine Alternative gewesen. Allerdings wäre spätestens am zweiten Tag eine gähnende Leere eingekehrt.

Ein weiser Satz: Diskutiere nicht mit Idioten auf deren Niveau - sie sind darin geübter und werden dich besiegen. Sowas sollte man sich als Masku eigentlich innen auf die Augenlider tätowieren.

Positiv ist allerdings, dass das Thema bemerkt wurde. Und dass sich Piraten bereit erklärt haben, eine entsprechende Komm... AG zu gründen, was bei Grünen und den ganzen anderen Systemparteien nicht denkbar wäre. Johoho.


Noch nicht gesperrt ist übrigens der neu geöffnete Strang Zur Sperrung des Threads "Männerpolitische Themen".

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Piratenpartei schließt Forumstrang zu männerpolitischen Themen

Im Internet-Diskussionsforum der Piratenpartei machte der am 28. Juli eröffnete Strang "männerpolitische Themen" mit 687 Beiträgen den mit Abstand am intensivsten diskutierten Bereich aus. Jetzt wurde er von "Arvid", einem Forumsmoderator aus der Piratenpartei, gesperrt. Ein neu eröffneter Strang zum Thema "Männerpolitik bei den Piraten" wurde vom selben Moderator sofort gesperrt – mit dem Hinweis die Diskussion werde in dem anderen gesperrten Strang geführt und für einen neuen Strang gebe es keinen Bedarf. In den letzten Beiträgen des längeren gesperrten Diskussionsstrangs war eine "AG Männerpolitik" innerhalb der Piratenpartei angeregt worden.

Von den Hintergründen kann sich jeder anhand der obigen Links ein eigenes Bild machen. Beeindruckend finde ich jedenfalls, wieviele glänzend informierte Männerrechtler inzwischen im Web aktiv sind.

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Dienstag, September 08, 2009

"Vorsicht, Opposition!"

Internetrebellen, Nichtwähler, junge Aktivisten – sie sind für die Politik zu gewinnen, aber nicht für die Parteien. Zu Besuch bei den Vorkämpfern eines neuen politischen Bewusstseins


Die "Zeit" berichtet ausführlich über die neue außerparlamentarische Opposition, für die hauptsächlich die Piratenpartei steht, zu der ich aber auch die Männerrechtsbewegung zählen würde. Uns alle eint, dass wir uns in den "alten" Parteien (und den "alten" Medien) nicht mehr wiederfinden.

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Samstag, September 05, 2009

Lesermail (Piratenpartei unter feministischem Beschuss)

Genderama-Leser J. hat fließig recherchiert und schickt mir eine, wie er schreibt, "Linksammlung zur aktuellen Blasen werfenden Attacke der üblichen Verdächtigen auf die sich aktuell wacker gegen den Schwachsinn haltende Piratenpartei":

= Feministinnen =

Eine der Schlüsselfiguren der Angriffe, wenn nicht die Hauptperson, spammt schon seit längerem in diversen Kanälen gegen die Piraten, möglicherweise weil ihren Grünen der Arsch auf Grundeis geht.

Piratenpartei und Frauen

Reflexionen zur Denke der Piraten. Als Reaktion auf die Kommentare wird tüchtig geschmollt.

Kann eine Feministin Piraten wählen?

Gender-Trouble bei den Piraten. Ich muss sagen, dass ich wahrhaft beeindruckt bin von der Dichte der schmerzauslösenden Argumentation.

Ein Möchtegernpirat. Er findet Sozialismus ja so doof, aber langt erstmal kräftig in den Eimer mit den Quoten und der Bevormundung.

= Piraten und andere =

Die Piratenpartei und das Genderding (Die Reaktion auf ritinardo kommt von einer Frau! Na, die ist doch garantiert vom patriarchialischen Diskurs bei den Piraten voll unterdrückt worden, dass sie das jetzt schreibt! Die Arme!)

Weiberey

Ich wünsche viel Vergnügen bei den noch nicht bekannten Artikeln. Die Kommentare sind auch jedes mal wieder unterhaltsam.


Ergänzend erwähnen könnte man das Genderblog.

Wenn es noch möglich wäre, mich in dieser Hinsicht zu überraschen, wäre ich über die Maßlosigkeit der feministischen Ideologinnen mal wieder erschüttert. Dass praktisch sämtliche Bundestagsparteien, wie zuletzt von der EMMA belegt, stramm auf feministischem Kurs sind, genügt offensichtlich nicht. Es muss auch die kleinste Nische unserer Gesellschaft noch von dieser Ideologie erobert werden.

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Dienstag, September 01, 2009

Piratenpartei unter Einfluss der Männerbewegung?

"Piratenpartei könnte Merkel stürzen" las man kürzlich als Ergebnis einer Wahlumfrage. Ich selbst bin verblüfft, dass ich, ob per Mail oder auf Plattformen wie Xing immer wieder Nachrichten von Leuten erhalte, die Pirat geworden seien und mich zu einem fröhlichen Jo-ho-hoo! einladen. Heute allerdings lese ich, dass man in feministischen Kreisen mit der Piratenpartei etwas unglücklich ist. Und wer ist mit dran schuld? Genderama natürlich.

Nachtrag: Das hier kam auch gerade rein: Piratenpartei größte Partei nach den Grünen sowie Piratenpartei mit bis zu 14% gewählt

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Freitag, August 21, 2009

Von der Leyen: Weiteres "Demagogie-Video" aufgetaucht

Über das auch auf Genderama verlinkte Video, das Frauenministerin Ursula von der Leyen bei einer Rede anlässlich einer CDU-Parteiveranstaltung zeigt, empören sich mittlerweile wohl weit über hundert Blogs. (Grobe Schätzung nach Verwendung der Google-Blogsuche.) Erstaunlich häufig kommt es bei Bloggern wie Kommentatoren zu spontanen Assoziationen mit Auftritten aus der Zeit des Nationalsozialismus (was andere Kommentatoren als überzogen kritisieren); auch Parolen wie "Magda, Margot, Ursula" werden laut. Allerdings zeigen sich auch Blogger wie der Rechtsanwalt Udo Vetter und der Journalist Stefan Niggemeier, die nicht gerade zu überzogenen Reaktionen neigen, schockiert und angewidert. Mir selbst geht es nicht anders.

In den Kommentaren des Niggemeier-Beitrags zu dieser Debatte wurde jetzt auf ein weiteres Video hingewiesen, das Ursula von der Leyen bei einem weiteren Auftritt dieser Art zeigt: Hier bis zum in grüner Schrift gehaltenen Update nach unten scrollen. Die Frauenministerin scheint mit diesen sehr bedenklichen Mitteln eine regelrechte Hasskampagne aufzuziehen, die selbst mich einigermaßen sprachlos macht.

Die traditionellen Medien ignorieren die hitzige Debatte über die Auftritte der Ministerin noch immer komplett.

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Mittwoch, August 19, 2009

Die Demagogie der Zensursula

… wird von den Kommentaroren auf Netzpolitik.org zerpflückt. Und einen Nachschlag gibt es hier.

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Freitag, Juli 17, 2009

Piratenpartei darf zur Bundestagswahl antreten

Ich versuche hier ja nicht zu ausführlich über eine Partei zu berichten, die mit unseren Anliegen nur indirekt zu tun hat, aber dies dann doch:

Erfolg für die Piratenpartei: Die Internet-Aktivisten dürfen bei der Bundestagswahl antreten. Dies hat der Bundeswahlausschuss entschieden. Die 2006 gegründete Partei hat nach eigenen Angaben inzwischen 4397 Mitglieder in Deutschland. Die „Piraten" hatten bei der Europawahl aus dem Stand heraus bundesweit 0,9 Prozent erreicht.


Die "Welt" berichtet.

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Sonntag, Juli 05, 2009

Lesermail (Piratenpartei/"Zeit")

Genderama-Leser J. schrieb mir gestern:

Hallo Arne Hoffmann,

seit heute früh höre ich den Stream des Bundesparteitags des Piratenpartei. Insgesamt bemüht sich die Partei sehr darum, ein demokratisches Vorgehen zu verfolgen, auch wenn es teilweise dann länger dauert.

Irgendwann kam auch die Frage der Qoutierung, Frauengruppen und dergleichen schiere Begeisterung auslösende Themen auf.

Während das einige Leute tatsächlich für toll hielten, gab es vor Ort (sprachlich) wie im IRC (siehe Wikipedia) reichlich Gegenfeuer: dass Quoten Unfug wären und dass Pirat das generische Maskulinum wäre.

So weit, so interessant. Dort ist auf jedenfall eine tendenzielle Position vorhanden.

Die "Zeit" hat dazu einen Artikel gemacht, der zwar ganz interessant ist, aber auf der dritten Seite voll und ganz den normalem Stil der Zeit entspricht (und mit dem Inhalt des Streams letztendlich nichts zu tun hat):

"Nach Meinung von Kritikern ist vor allem ein Punkt verbesserungsbedürftig: Sie finden, die Piraten müssten attraktiver für Frauen werden. Denn wenn es um das weibliche Geschlecht geht, scheinen die Piraten den Nerv der Gesellschaft auf keinen Fall zu treffen."


Eine Partei, die ausnahmsweise mal nicht als oberstes Thema "Frauen" hat und sich auch dadurch von allen anderen abheben könnte: Sowas geht für die "Zeit" offensichtlich gar nicht. Wo kämen wir denn dahin, wenn eine neue Partei plötzlich aus dem allgemeinen Gleichschritt ausschert – da geht doch das ganze heimelige DDR-Gefühl verloren, das unsere Femokratie mittlerweile ausmacht. Da Kai Biermann das in seinem Artikel aber nicht so schreiben will, schwadroniert er ominös über eine "Meinung von Kritikern". Ob sich dahinter Alice Schwarzer oder der oberste feministische Rat der "Zeit" selbst verbirgt, das bleibt dem Leser leider verborgen.

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Tauss: "Politiker sehen in Internet Bedrohung, weil es so in der EMMA steht"

Sobald der Ruf einer prominenten Person erst einmal ruiniert ist, kann sie es sich offenbar auch leisten, den verhängnisvollen Einfluss des radikalen Feminismus auf unsere Politik zu kritisieren. Der in den Medien als Kinderporno-Politiker verunglimpfte Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss, der kürzlich von der SPD zur Piratenpartei wechselte, fand inzwischen offene Worte, was die Angst der Politiker vor dem Internet angeht:

Das Netz spiegele nach dem Verständnis der Abgeordneten nicht die Probleme wider, sondern verursache sie in ihren Augen. Das seien vor allem "Islamismus, Pornos, Hacker, Bombenbauanleitungen, Terroristen, Rechtsradikale und dann auch noch amoklaufende Jugendliche". Deshalb seien viele Parlamentarier der Meinung, dass diese Dinge in Deutschland bekämpft werden müssten. Der CSU-Abgeordnete Hans-Peter Uhl habe gar gesagt, man könne bei der Überwachung von China zu lernen.

Ein weiterer Teil der Abgeordneten, wie die "durchaus netten Kolleginnen" Caren Marks und Christel Humme, seien "wirklich und ernsthaft" der Auffassung, mit dem Gesetz etwas gegen Kinderpornografie bewirken zu können, da es so seit 15 Jahren in der Emma stehe. Fakten zählten da nicht mehr.

Ein dritter Teil, dem auch Fraktionschef Peter Struck und Parteichef Franz Müntefering angehörten, habe sich vor einem negativen Medienecho gefürchtet. Struck habe seine Fraktion darum gebeten, zu überlegen, was die Zeitungen wohl bei einer Ablehnung sagen würden.

Diese "Mischung aus Borniertheit, Uninformiertheit, technischem Desinteresse, der guten Absicht, wenigstens etwas zu tun und Angst vor der Bild-Zeitung" habe dazu geführt, dass man weder die Expertenmeinungen noch die Meinungen von 134.000 Petentinnen und Petenten zur Kenntnis genommen habe.


Auf den Punkt gebracht: EMMA und BILD, nicht Sachverstand, bestimmen mittlerweile darüber, welche Politik in Deutschland gemacht wird. Wo das eine Blatt das linke Lager bedient, widmet sich das andere dem rechten. In Wirklichkeit arbeitet man aber längst eng zusammen. Und auch dass sich die einzige Opposition dazu im Internet bündelt, mag ein Grund dafür sein, dass so viele Politiker und Mainstream-Journalisten es als Bedrohung empfinden.

Sollte allerdings Tauss seine EMMA-kritische Haltung in die Piratenpartei einbringen, wäre das ein Grund mehr, sie zu wählen.

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