Montag, September 14, 2009

FOCUS: "Im Zweifel gegen den Mann"

Faktisch ist die Emanzipation beendet, Frauen haben sogar auf vielen Gebieten die Männer überholt. Dennoch reißt die Klage über Frauenunterdrückung nicht ab – ein sicheres Mittel der Machtausübung.


Mit diesem Teaser eröffnet heute die Titelgeschichte des Leitmediums FOCUS – eine Titelgeschichte, die zeigt, dass unsere langjährige Recherche und das Zusammenstellen der gewonnenen Informationen allmählich Früchte trägt. "Weiblichkeit wird prämiert, Männlichkeit diskriminiert" findet sich im Kopf dieses Beitrags auch ein Zitat des Professors für Medienphilosophie Norbert Bolz.

"Fakten, Fakten, Fakten" ist bekanntlich das Motto des FOCUS, und auch dieser insgesamt 13 Seiten umfassende Beitrag ist in erster Linie ein Faktenbombardement. Stellenweise liest er sich wie ein Konzentrat der letzten Jahre Genderama. Zu den behandelten Aspekten gehören beispielsweise:

- männerfeindliche Reklame, etwa von ARD-Chef Volker Herres und der Versicherungsgruppe Cosmos Direkt
- die Bildungsbenachteiligung der Jungen (schlechtere Noten für gleiche Leistungen)
- einseitige Förderung nur der Migrantinnen
- die schlechtere Position von Männern auf dem Arbeitsmarkt (mehr Arbeitslose, die schlechteren Jobs, immer häufiger auch weniger Gehalt als Frauen)
- die einseitige Frauenbevorzugung in der Wirtschaft und an Hochschulen (etwa wenn Professorenstellen bevorzugt an Frauen vergeben werden)
- die Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen
- die männerfeindliche Rechtsprechung insbesondere bei Sorgerechtsprozessen
- das sexistische Gender Mainstreaming und vergleichbare Maßnahmen bis hinein ins Weiße Haus
- die staatliche Frauenförderlobby als hochlukrative, milliardenschwere Industrie
- darunter die Förderung von Gruppen wie BIG mit 250.000 Euro pro Jahr (!) für evidenzfreie Parolen aus der Steinzeit des Feminismus ("häusliche Gewalt wird fast ausschließlich von Männern ausgeübt")
- die fehlende finanzielle Unterstützung von seriöser Forschung wie der des Sozialwissenschaftlers Hans-Joachim Lenz, der unter anderem herausfand, dass 26,8 Prozent aller befragten Männer bereits Gewalt von ihrer Partnerin erlebt hatten
- das Ergebnis einer Umfrage auf "Welt"-Online, bei dem 67 Prozent befanden, dass heute viel eher Männer als Frauen benachteiligt würden
- die politische Arbeit von Männerrechtlern wie MANNdat, des Väteraufbruchs für Kinder und der Autoren von "Befreiungsbewegung für Männer"
- wie das Bundesfamilienministerium die irreführende Behauptung, Frauen erhielten für gleiche Arbeit weniger Lohn, nach dem Protest von Männerrechtlern klammheimlich von seiner Website entfernte.

In einem mehrseitigen Interview versucht Frauenministerin Ursula von der Leyen zwar einige Vorwürfe zurückzuweisen und zu relativieren, zeigt aber immerhin verbale Aufgeschlossenheit für den Unmut der wachsenden Männerbewegung. (Dass ich dieser Person inzwischen kein Wort mehr glaube, zwei Wochen vor der Wahl schon gar nicht, brauche ich wohl nicht eigens zu erwähnen.)

Alles in allem müssten diese Artikel viele Leute aufrütteln, für die "Männerdiskriminierung" ein völlig neues Thema ist und die zugunsten der erwähnten milliardenschweren Frauenindustrie ja auch gezielt dumm gehalten werden.

Die Autoren dieser FOCUS-Titelgeschichte sind Michael Klonovsky, Alexander Wendt und Ulrike Plewnia. Die Redaktion freut sich bestimmt über Leserbriefe an leserbriefe@focus-magazin.de. Auch hier gilt: Protestierende Feministinnen melden sich bestimmt – und wir wollen doch weitere Artikel dieser Art. :-)

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Sonntag, September 06, 2009

"Männer neu sehen lernen"

Es hat ein bisschen gedauert, aber inzwischen liegt die erste Amazon-Rezension von "Befreiungsbewegung für Männer" vor.

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Samstag, August 15, 2009

Amendt-Artikel auch auf Englisch: Why Women’s Shelters Are Hotbeds of Misandry

Wie ich durch Verlinkungen weiß, hat Genderama über antimisandry.com auch einige englischsprachige Leser. Vor allem diese dürfte es interessieren, dass der wegweisende Essay von Professor Gerhardt Amendt, in dem die bestehenden Frauenhäuser kritisch hinterfragt werden, jetzt auch auf Englisch vorliegt: Why Women’s Shelters Are Hotbeds of Misandry.

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Freitag, August 14, 2009

"Schafft die Frauenhäuser ab" – Professor Amendt im BRIGITTE-Interview

Eines muss man Professor Gerhard Amendt wirklich lassen: Mit seinem "Welt"-Artikel, in dem er die Abschaffung der Frauenhäuser als Orte des Männerhasses forderte, brach er eine geschlechterpolitische Nicht-Debatte auf, die zuvor weitgehend daraus bestanden hatte, dass die feministische Fraktion die Position der Männerrechtler ignorierte, um stattdessen noch mehr und noch mehr für das weibliche Geschlecht herauszuschlagen. Dieses Ignorieren ergab ja für die Feministinnen durchaus auch Sinn – aus denselben Gründen, weshalb sich in einem Ein-Parteien-Staat die Regierungspartei nicht zu Diskussionen mit Oppositionellen treffen muss. Amendt aber brachte nicht nur Heide Oestreich in der "taz" in Wallung, er erhielt jetzt auch Gelegenheit, seine Thesen in einem Interview in der BRIGITTE auszuführen – eine Zeitschrift, die sich seit einiger Zeit schon geradezu auf EMMA-Kurs befindet.

Diese fragwürdige Haltung der BRIGITTE wird in verschiedenen Dingen deutlich: So endet üblicherweise praktisch jedes Interview mit der letzten Antwort des Befragten. Der SPIEGEL hat höchstens noch eine höfliche Schlussformel eingeführt: "Frau Soundso, wir danken Ihnen für dieses Gespräch." Die BRIGITTE indes schafft es nicht, Amendts Äußerungen für sich stehenzulassen. Auf seine letzte Antwort muss noch ein abkanzelnder Absatz folgen, auf den Amendt nicht mehr antworten darf. Dazu kommt ein Beitrag "Die Fakten" – wie die BRIGITTE sie sieht. Und dazu kommt ein gehässiger Kommentar, in dem Amendt angegiftet und mit Leuten verglichen wird, die einer vergewaltigten Frau die Schuld an diesem Verbrechen geben. Kurz: Die BRIGITTE-Redakteurinnen haken sich gegenseitig unter und singen: "Wir scheißen auf den Journalismus, es lebe die Propaganda!" Dass immer mehr Leser von diesem Sinkflug unserer Medien zutiefst enttäuscht sind, verwundert nicht.

In ihrem Kommentar hofft die BRIGITTE-Propagandistin Silke Baumgarten inständig, nur wenige würden Amendts "ganz steile Thesen" mit ihm teilen. Ein Blick ins Internet hätte ihr verraten, dass etliche Männer mittlerweile wesentlich ungehaltener und radikaler geworden sind als ein doch sehr nüchterner und abwägender Professor für Soziologie. Natürlich muss man sich auf Gegenwind gefasst machen, wenn man in ein erstarrtes System neue Gedanken und Erkenntnisse hineinbringen will. Glücklicherweise sind wir Männer mittlerweile sturmerprobt.

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Samstag, Juli 18, 2009

"Ein unbequemes Buch, das den Blick öffnet"

Martin Hochholzer bespricht auf der Website der Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands unsere Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer":

Zorn – ja, er ist schon etwas zu spüren. Aber dann doch nicht so stark, wie ich erwartet hätte. Trotzdem: In dem Buch geht es um das, was auf dem Titel draufsteht: dass die Männer aufstehen, eine Bewegung bilden und sich befreien. Befreien vom „organisierten Feminismus“, von einem System, das in Gesellschaft und Politik fest etabliert ist, das die Deutungshoheit errungen hat, einseitig Frauen begünstigt und die berechtigten Interessen von Männern geflissentlich übersieht. (…)

Viel Stoff zum Streiten; und man muss auch nicht mit jeder geäußerten These übereinstimmen. Umgekehrt kann man das Buch aber auch keineswegs als einseitiges Pamphlet von frauenhassenden Antifeministen abtun. Denn so sehr auch verschiedentlich in dem Buch ein überzogener, männerverachtender Feminismus verurteilt wird: An anderer Stelle werden z. B. ohne weiteres die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt (S. 323 f.). Trotz aller Leidenschaftlichkeit und deutlicher Worte bemühen sich die Autoren – und Autorinnen! – um ein differenziertes, ausgewogenes Bild.

Das Ergebnis ist ein unbequemes Buch, das den Blick schärft – oder überhaupt erst öffnet – und das Forderungen stellt: „Mithin ist dies der Soll-Zeitpunkt für eine Männerbewegung, die die Frauenbewegung notwendig ergänzt und unbedingt korrigiert“(S. 11).

(…) Insgesamt also ein wichtiges, anregendes und auch aufregendes Buch – für Männer und Frauen!


Und wenn ihr jetzt wissen wollt, welcher von uns Autoren die Errungenschaften des Feminismus gewürdigt hat (grenzt das nicht an Hochverrat?) …

Es war Warren Farrell. :-)

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Donnerstag, Juni 25, 2009

Männerrechtsbewegung Schwerpunktthema im aktuellen CICERO

Der dominante Mann gehört zu den sinnstiftenden Mythen der Frauenbewegung. Doch im Windschatten von Frauenemanzipation und Gender Mainstreaming ziehen Männer gesellschaftlich den Kürzeren. Jetzt hält eine neue Männerbewegung dagegen. Sie fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung – statt der organisierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts.


So stellt das Inhaltsverzeichnis des aktuellen CICERO einen der in dieser Ausgabe enthaltenen Beiträge vor. Der CICERO ist ein anspruchsvolles politisches Monatsmagazin, das in jedem besseren Zeitschriftenladen erhältlich ist und über eine Reichweite von 388.000 Lesern verfügt. Während ich erst morgen an die aktuelle Ausgabe kommen werde, berichtet mir ein Abonnent, sie enthalte einen weiteren Text aus "Befreiungsbewegung für Männer", ein Interview mit dem renommierten Soziologie-Professor Klaus Hurrelmann, das Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla mit ihm führten, sowie einen Auszug aus dem Buch "Artenschutz für Männer" der Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Hanne Seemann, das im August erscheint. Fazit meines Leserbrief-Schreibers: "Soviel Pro-Mann-Berichterstattung auf einen Haufen lese ich selten".

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob andere Journalisten diese Artikel ebenso breit rezipieren werden wie etwa vor einigen Jahren den feminismuskritischen Essay Eva Hermans, mit dem der CICERO damals eine bundesweite Debatte eröffnete, die schließlich nur noch durch einen flächendeckenden Medien-GAU unterdrückt werden konnte.

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Mittwoch, Juni 24, 2009

"Eine Bereicherung der geschlechterpolitischen Diskussion"

MANNdat hat eine ausführliche Rezension des Buches "Befreiungsbewegung für Männer" online gestellt: Sie enthält Lob, aber auch Kritik.

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Montag, Juni 22, 2009

"taz" empört: "Männerrechtler will Frauenhäuser schließen"

Der Bremer Männerrechtler Gerhard Amendt will die Frauenhäuser abschaffen: Dort manövriere man mit "antipatriarchaler Kampfrhetorik" verwirrte Frauen "in die Opferposition".


Hier geht es weiter.

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Samstag, Juni 20, 2009

ZDF-Frauenmagazin "Mona Lisa" spricht über "Scheidungsväter als Verlierer"

Das Schicksal der Scheidungsväter wird Thema in der morgigen Sendung sein:

Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. In rund 80 Prozent der Fälle leben die gemeinsamen Kinder nach einer Scheidung bei der Mutter. Den Vätern bleibt oft nur das Recht auf Umgang, das sie aber nicht immer durchsetzen können. Denn manche Frauen nützen diese Situation aus, um Rache zu üben oder den Ex-Mann zu bestrafen und untergraben das Umgangsrecht der Väter.


Hier geht es weiter – inklusive einem Video-Interview mit Professor Gerhard Amendt.

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Mittwoch, Juni 17, 2009

Erste Auflage von "Befreiungsbewegung für Männer" seit Montag vergriffen

Wenn man sich das Ranking des Buches bei Amazon anschaut, gewinnt man leicht den Eindruck, es laufe überhaupt nicht. Tatsächlich meldet der Verlag gerade, dass die Startauflage seit Montag vergriffen ist. Da es sich um ein Wissenschaftsbuch handelt, darf man sich die Startauflage zwar nicht im fünfstelligen Bereich vorstellen, aber das Benchmark dieser Anthologie sind natürlich andere Wissenschaftsbücher. Und hierzu berichtet der Verlag, dass ein Abverkauf der ersten Auflage innerhalb von zwei Monaten noch bei keinem anderen Buch dieser Art vorgekommen sei. Offenbar habe man mit diesem Werk den Zeitgeist getroffen. Ab Ende Juni geht's in die zweite Auflage, davon abgesehen sind für die nächsten Monate noch einige Aktionen geplant.

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SWR-Nachtcafé widmet sich der "Problemzone Frau"

Ursprünglich war auch ich für diese Talkshow aus der Reihe "SWR 3 Nachtcafé" angefragt, die diesen Freitag ab 22:00 Uhr ausgestrahlt wird:

Es gibt mittlerweile Frauenförderung an allen Orten und die Stimmen derer mehren sich, die sagen, dass es damit jetzt auch genug ist. Wie sehen heute die Problemzonen der Frauen aus? Was für ein Druck lastet heute auf Frauen? Haben es Frauen nach wie vor schwerer als Männer? Und reicht es jetzt mit der Frauenförderung?


Ich hatte in der Planung zur Sendung mehrfach mit der Redaktion und schließlich auch mit dem Moderator Wieland Backes selbst telefoniert. Deren ursprüngliche Idee: Astrid von Friesen und ich – wir hatten einander gegenseitig empfohlen - hätten gegen eine Feministin und eine Dame, die von der Frauenförderung profitierte, im argumentativen Doppel antreten sollen. Es hätte mir Spaß gemacht, mir mit Frau von Friesen die Bälle zuzuspielen, aber leider hat es nicht sollen sein. Die frauengeförderte Teilnehmerin sagte ab, und um die Debatte nicht ins Ungleichgewicht zu bringen, wollte die Nachtcafé-Redaktion auch nur einen von uns beiden behalten. Die Entscheidung für Frau von Friesen wäre auch mir als Redakteur leicht gefallen: Eine Feministin, die auch schon mal für die "Emma" geschrieben hatte, sich inzwischen aber stark für die Männer einsetzt, ist einfach der reizvollere Gast. (Ich weiß, es gab zahllose Talkshows, in denen nur Anhänger der feministischen Ideologie ohne einen einzigen Männerrechtler diskutierten, aber man kann dem Nachtcafé ja keinen Vorwurf machen, dass es solche Unausgewogenheit gerne vermeiden würde.)

Wie mir allerdings einer der anderen Gäste, Maximilian Pütz, inzwischen per Mail berichtete, soll die Diskussion auch ohne meine Mitwirkung sehr gut gelaufen sein. Ich bin gespannt auf die Sendung.

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Dienstag, Juni 16, 2009

"Hort des Männerhasses – Warum das Frauenhaus abgeschafft werden muss"

Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts sind ebenso gewalttätig wie ihre Partner: Davon ist der Soziologie-Professor Gerhard Amendt überzeugt. Auch deshalb gehören seiner Meinung nach Frauenhäuser abgeschafft. Für Amendt sind sie vor allem ein Hort des Männerhasses.


Mit einem ausführlichen Artikel in der "Welt" bringt Professor Gerhard Amendt, einer der Autoren von "Befreiungsbewegung für Männer", die deutsche Debatte um "häusliche Gewalt" entscheidend voran.

Dem Artikel beigefügt ist eine Umfrage "Gehören Frauenhäuser abgeschafft?" (Derzeit sind 69% der Leser dafür).

Vertiefende Lektüre zu diesem Thema:

Linda Mills: Insult to Inquiry. Rethinking Our Responses to Intimate Abuse

Linda Mills: Violent Partners: A Breakthrough Plan for Ending the Cycle of Abuse

Arne Hoffmann: Frauenhäuser: Zweifelhafte Staatsfinanzierung

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Donnerstag, Mai 28, 2009

Konrad-Adenauer-Stiftung: Ein Männeraufbruch ist überfällig!

Vom 3. bis 5. Juli findet in Mainz ein Wochenendseminar der Konrad-Adenauer-Stiftung statt, das überschrieben ist mit Familien brauchen selbstbewusste Väter: Ein Männeraufbruch ist überfällig!

Wie man der verlinkten Einladung entnehmen kann, werden unter anderem Dr. Burkhard Engel, Dr. Wolfgang Bergmann, Jürgen Liminski, Dr. Karin Jäckel, Beate Kricheldorf, Prof. Dr. Matthias Franz, Robin Alexander, Hartmut Steeb, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier anwesend sein. Mit mir selbst gibt es ein Gespräch zum Thema "Rettet unsere Söhne".

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Dienstag, Mai 12, 2009

Autorengruppe fordert Gleichberechtigung für Männer

Heute ist aus zwei Gründen ein wichtiger Tag. Erstens weil ich heute vierzig Jahre alt werde. :-) Und zweitens weil ich an diesem Tag nicht feiere wie normale Menschen (das wird nachgeholt), sondern an unsere Medien folgende Presseerklärung verschicke, mit der hoffentlich – toi toi toi – die nächste Phase für unsere Männerrechtsbewegung beginnt:

Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren der aktuell im Psychosozial-Verlag erschienenen Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer" ist am 24. und 25. April 2009 in Nierstein zu einem geschlechterpolitischen Seminar zusammengekommen. Dabei ging es um die Frage, wie man auch die Anliegen und Bedürfnisse von Männern einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann, die Politik und Medien bislang einseitig auf die Forderungen von Frauen ausgerichtet haben. Nach Auffassung der Autoren kam es vor allem durch den starken Einfluss der feministischen Lobby zu einer ideologischen Verzerrung in der Geschlechterforschung und der Geschlechterpolitik.

Auf folgende drei Leitsätze konnte sich die Autorengruppe als Grundlage ihrer weiteren Arbeit einigen:

1.) Mann und Frau sind nicht ausschließlich kulturell, sondern auch biologisch geprägt.

2.) Unser Ziel ist Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und gleiche Würde von Mann und Frau. Damit vermeiden wir die Polarisierung, an der der Feminismus gescheitert ist.

3.) Männer und Frauen sind rechtlich gleichgestellt. Dieser Prozess ist abgeschlossen. Eine weitere Benachteiligung von Jungen und Männern schadet nicht nur den Betroffenen, sondern der Gesamtgesellschaft.


Die Autorengruppe plant Aktionen und einen internationalen Kongress auf dem Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Künstler, Journalisten und Psychotherapeuten (etc.) aus ihrer Arbeit berichten, die bislang keine Möglichkeiten hatten, ihre Erfahrungen in einen gesellschaftlich förderlichen Dialog einzubringen. Eben einen Dialog, der die Konflikte zwischen Männern und Frauen lösen möchte und nicht wie in den letzten drei Jahrzehnten in die lähmende Polarisierung von Täter und Opfer zu treiben versucht.

Die Teilnehmer der Autorengruppe sind Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.

Ihr Ansprechpartner für Journalisten und andere am Thema Interessierte ist Arne Hoffmann. Er ist telefonisch zu erreichen über 06124-721680 und online über die Kontaktmöglichkeit seiner Website www.arnehoffmann.com. Anfragen an andere der genannten Autoren werden zügig weitergeleitet.

Die Herausgeber des Buches "Befreiungsbewegung für Männer"
Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, den 12.Mai 2009


Und da Genderama auch einige fremdsprachige Leser hat und ich die Presseerklärung ohnehin für Warren Farrell übersetzen musste, hier noch mal der Text auf Englisch:

A group of male and female authors who contributed to the reader "Liberation Movement for Men" (published by Psychosozial-Verlag) came together at the 24th and 25th of April 2009 in Nierstein for conducting a hands-on seminar on genderpolitics. On the agenda was the question of how to communicate the needs and concerns of men to the general public which politics and media have so far influenced lopsided only regarding the demands of women. In the opinion of the assembled authors it was first and foremost the strong influence of feminist pressure groups that lead to an ideological distortion in gender sciences and gender politics.

These are the three guidelines the assembly of authors could agree on as a basis for their further activities:

1.) The nature of man and woman is influenced by culture and by biology.

2.) Our aim is equal duties, equal treatment and equal dignity for men and women. Thereby we will avoid the very polariziation that made feminism fail.

3.) Men and women are equal before the law. The process leading to this fact has been completed. Any further discrimination of boys and men is not only detrimental to the person concerned but for the entire society as well.

The group of authors is planning actions and an international convention where those scientists of different schools, artists, journalists and psychotherapists can give an account of their work who up to now had no possibility to introduce their experiences into a dialogue that should be beneficial for our society: the very dialogue that wants to solve the conflicts between men and women instead of – as has been done for the past three decades – trying to push them into the debilitating polarization of perpetrators and victims.

Attending the seminar were Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.

The editors of the anthology "Liberation Movement for Men"
Paul-Hermann Gruner and Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, May 12, 2009


An euch alle, die ihr das lest, hätte ich jetzt folgende Bitte (ob ihr das als Geburtstagsgeschenk für mich werten wollt oder als Engagement für die Männerbewegung): Wenn ihr irgendeine Möglichkeit habt, unsere Presseerklärung (die deutsche Fassung genügt) in einem Blog, einem Forum oder anderweitig zu veröffentlichen und so weiterzuverbreiten, wäre das wirklich klasse! Besonders nett wäre es, wenn ihr auch den Link zur Verlagsseite zum Buch darunter setzen könntet: "Befreiungsbewegung für Männer"

Um Missverständnisse von Anfang an zu vermeiden: Da es sich um ein wissenschaftliches Fachbuch handelt, verdient keiner von uns Autoren daran mehr als ein festes, eher symbolisches Minimalhonorar. Bei dem, was wir noch alles an Engagement planen, dürfte das Ganze finanziell ein deutliches Zuschussgeschäft werden. Geschlechterpolitisch allerdings hoffen und glauben wir, einiges zum Positiven bewegen zu können.

Ein erster persönlicher Dank für sehr tatkräftige Unterstützung unseres Werkes geht schon an dieser Stelle an die Kellmann-Stiftung Humanismus und Aufklärung.

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Samstag, Mai 02, 2009

Deutschlandradio: Wohin geht es nach dem Feminismus?

In der Sendung "Lesart" auf Deutschlandradio Kultur besprachen gestern Mittag die kritische Feministin, Paartherapeutin und Pädagogin Astrid von Friesen und der Männerrechtler Paul-Hermann Gruner die beiden Bücher "Rettet unsere Söhne" und "Befreiungsbewegung für Männer".

Hier findet man die MP3 des Beitrags zum Anhören; vermutlich erscheint die Sendung demnächst auch in verschriftlicher Form auf der Website des Deutschlandradios. Der Niveauunterschied zu bestimmten ARD-Vorabend-Sendungen wird rasch deutlich: Für so etwas wie den Beitrag im Deutschlandradio würde man seine Gebühren sehr gerne zahlen. Zwar macht eine Schwalbe noch keinen Sommer – aber oft genug kündigt sie ihn an.

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Dienstag, April 28, 2009

Männerbashing: Verspricht die junge Generation Hoffnung?

Als ob er an meinem letzten Blogeintrag anschließen würde, finden wir heute einen neuen Kommentar Prof. Gerhard Amendts in der "Welt":

Lange Zeit wagte niemand, den Versteinerungen des Reliktfeminismus zu widersprechen. Die alten Feindbilder verblassen. Die neue Generation scheint gegen eine Ideologie feindseliger Geschlechterbeziehungen immun.


Hier geht es weiter.

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