Mittwoch, Juli 22, 2009

USA: Alarmierender Anstieg der Selbstmordraten bei jungen Männern

Und natürlich sind die "Experten" völlig ratlos, was dafür nur der Grund sein könnte:

The suicide rate among college-age men is increasing at an alarming rate, officials say, but even as schools work to head off the problem, counselors are baffled as to the cause.

"We don't know for certain," said Kristi Casey-Hart, a counselor at Dalton State College in Dalton, Ga. "I think that we put a lot of pressure on men."

While men overall commit suicide more often than women, the gender gap for suicide among young adults is staggering, according to a recent report published by the Boys Project out of the University of Alaska Fairbanks.

Among 20- to 24-year-olds, 20.7 suicides per 100,000 occur among males, compared with 3.5 per 100,000 among females, said Judith Kleinfeld, director of the Boys Project.

The ratio of suicide among male and females between the ages of 15 and 24 was 5 to 1, she said, and the male and female ratio for that same age range in 1933 was 1.56 to 1.

"The most compelling evidence of a 'boys crisis' is the overwhelming gender gap in suicides," the report states. "While the suicide rate of boys has always been higher than that of girls, current gender differences are alarming."


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Freitag, Juli 10, 2009

Immer mehr Soldaten bringen sich um

Die Suizidrate unter US-Soldaten ist weiter gestiegen. Vor allem Männer, die im Krieg kämpften, sind gefährdet.


Hier erfährt man mehr.

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Freitag, Mai 29, 2009

Häusliche Gewalt gegen Männer auch Thema in Indien

Cases of wives abusing their husbands and giving them sleepless nights is on the rise and so are the number of divorces in the city

"My wife wanted me to be a cuckold husband. I was pushed into wedlock by guile and threat. I'm the only son of my parents. What I suffered for 10 years in marriage will read like a film script. But, let me tell you, I suffered her abusing my sick mother as no man had ever endured. My mother, Santamma (66), is an acute diabetic, but my wife is so cruel that she bashed my mom's head on the wall, leading to serious injuries. She was in KC hospital and later in NIMHANS," narrating the story, K Suresh, 38, says he received no justice from the world. (…)

But husband-battering has been invisible up till now. Recently, many young men in the third richest city are seen frequently rushing out of bedrooms howling. The 2006 and 2007 crime data say 1305 husbands in Bangalore ended their lives in 2006 and 1596 in 2007. It was 245 a decade ago. The national scene shows that 65.3 per cent of men committed suicides in eight cities in 2007. Bangalore comes third in the list.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Dienstag, Mai 26, 2009

Lesermail (Sexuelle Gewalt gegen Männer)

Über Professor Walter Hollstein erreicht mich folgende Mail (eigentlich handelt es sich um zwei Mails, die ich nach Rücksprache mit der Verfasserin zusammengefügt habe):

Ich bin selbst eine Frau. Mein bester Freund wurde von einer Frau vergewaltigt. Sie war nicht allein - sie hat seine Arglosigkeit ausgenutzt. Hatte ihn mit Helfern und zur Hilfenahme von Medikamenten wehrlos gemacht - und brutalst mehrfach vergewaltigt. Mittlerweile weiß ich, dass dies kein Einzelfall ist. Die Männer schweigen - und bringen sich häufig um.

Es ist neben ihrem verletzten Körper und der verletzten Seele die Folge der weiteren Verletzungen - dass ihnen nicht geglaubt wird, man über sie lacht usw.

Ich vermisse die Info in der Öffentichkeit, dass auch Männer vergewaltigt werden - und sehr brutal. Ich vermisse die Info, dass Männer geschlagen werden und sich oft nicht wehren - still leiden. Sagen die Männer was, sind sie ein Waschlappen. Schlagen sie zurück - sind bestimmt sie diejenigen, die angefangen haben.

Wer hilft diesen Männern??? Ein Tabuthema - die Männer sind ja immer die Starken.

An einigen Stellen werden Männer bevorzugt - im Job teilweise bei der Bezahlung. Wer redet darüber welch schlechte Karten z. B. der Kindergärtner hat??

Ich wünsche mir mehr Ausgewogenheit. Die Männer leiden leise - und überleben häufig nicht.

Wenn Sie wollen, können Sie meinen Brief veröffentlichen. Vielleicht hilft es einem Mann, weiter den Mut zu finden, Übergriffe anzuzeigen.

Es ist sehr schade, dass es de facto keine Gleichberechtigung gibt und Männer da recht schlechte Karten haben. Wir werden versuchen, die Geschichte meines Freundes - falls wir einen Verlag dafür interessieren können - zu veröffentlichen. Einesteils um Männern zu zeigen, dass sie nicht allein stehen - und auch um Frauen zu erreichen. Die Gesellschaft sollte für wirkliche Gleichberechtigung sensibilisiert werden.


Sicherheitshalber fragte meine Leserin auch bei ihrem Freund an, ob er mit einer Veröffentlichung in diesem Blog überhaupt einverstanden ist. Er antwortet uns:

Ist okay für mich. Wenn ich nur einem einzigen Mann damit helfen könnte, wäre ich schon glücklich darüber. Aber welcher Kerl hat schon so eine Familie wie ich: die für ihn da ist, ihn nicht für eine Memme hält und und und ... Ich habe mein ganz privates Männerhaus - meinen familiären Zufluchtsort. Es wäre einfach schön für mich, ich könnte einigen von ihnen helfen, weil ich es weiß, wie sie sich fühlen.

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Samstag, April 11, 2009

Studie: Selbstmorde von Männern haben ihre Quelle oft in der Kindheit

Bislang gibt es kaum Forschung darüber, warum sich Männer so viel häufiger umbringen als Frauen. Eine aktuelle Studie gelangt hier immerhin zu interessanten Erkenntnissen:

"Most males who commit suicide or need hospital care after a suicide attempt have high levels of psychiatric problems at the age of 8 years," wrote Dr. Andre Sourander of Turku University Hospital in Finland and colleagues.

"The main finding of our study is that severe suicidality in adolescence and early adulthood has different childhood trajectories among males and females," they wrote in a report published in the Archives of General Psychiatry. (…)

In what they termed a "pathway of persistence," 78 percent of the suicidal males had displayed bad conduct at age 8 such as disruptive fits of temper, disobedience, aggression or cruelty toward others, destroying of property, stealing, lying, inattention or hyperactivity.

No such pattern was seen for the girls. Sourander's team said previous research has shown "female suicide attempts are often used to communicate distress or to modify the behavior and reactions of others." Most mood disorders affect girls after puberty, they added.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Freitag, März 20, 2009

Teilnahmslosigkeit, Arroganz und Dummheit

Die FAZ berichtet über eine in den USA bereits sehr erfolgreiche Neuerscheinung auf dem deutschen Buchmarkt, in der es um den Selbstmord eines Mädchens geht. Der Autor des Artikels verknüpft dies mit dem Amoklauf in Winnenden und lässt sich von Alice Schwarzer auf eine falsche Spur führen:

Am Montag hat Alice Schwarzer, die Herausgeberin der Zeitschrift „Emma“, einen streitbaren Artikel über Winnenden veröffentlich. Sie hat den Amoklauf „das erste Massaker mit dem Motiv Frauenhass in Deutschland“ genannt - weil von den neunzehn toten und verletzten Opfern in der Albertville-Realschule achtzehn weiblich gewesen seien. Auf der Flucht habe der Täter dann wahllos und auch auf Männer geschossen. „Tim K. soll ,Depressionen' gehabt haben“, schreibt Alice Schwarzer. „Wir alle kennen depressive Frauen. Morden sie? Nein, höchstens sich selbst.“

Morden sie? In den Tagen seit den Ereignissen von Winnenden hat man zwei andere Fragen wieder und wieder gehört. Die eine lautet: Hätten wir die Warnsignale des Schulamokläufers rechtzeitig erkennen können? Und die andere: Warum sind es eigentlich immer Jungs oder junge Männer? Experten haben daraufhin erklärt, dass es sehr wohl Amokläuferinnen gibt, wenn ihre Zahl auch gering ist: Eine Studie aus dem Jahr 2006, die neunundneunzig Amokläufe an Schulen auf der ganzen Welt seit 1974 aufgeschlüsselt hat, zeigt, dass es viermal Täterinnen waren. Und obwohl die Gewaltbereitschaft junger Mädchen zuletzt gestiegen ist, was wiederum andere Studien belegen: Die Aggression psychisch belasteter Frauen, und das bringen Alice Schwarzers bittere Worte zum Ausdruck, scheint sich also eher nicht nach außen, sondern nach innen zu richten. Doch auch Jungen, dass darf man dabei nicht vergessen, begehen Selbstmord. Sie tun es sogar häufiger als Mädchen.


"Sogar häufiger" ist gut! Sie tun es nach offiziellen Statistiken siebenmal so häufig, rechnet man die "verdeckten", als Unfall ausgegebenen Selbstmorde mit, handelt es sich nach Schätzungen von Kinderärzten um eine zwölfmal so hohe Rate. Aber wenn die Jungen bei ihrem Selbstmord nicht viele andere Menschen mit sich in den Tod reißen, kümmert sich kaum jemand besonders darum. Auch nicht die FAZ. Warum nicht? Vielleicht gibt uns eine Zwischenüberschrift dieses FAZ-Artikels einen Hinweis: "Teilnahmslosigkeit, Arroganz und Dummheit".

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Montag, Juni 09, 2008

Australien: erstmals nationale Gesundheitspolitik für Männer

Warum ist in Deutschland so etwas eigentlich undenkbar?:

8 June 2008

The Rudd Government will develop Australia’s first ever National Men’s Health Policy – in recognition of the fact that men often have poorer health than women, are likely to die earlier, and are at greater risk of suicide.

To mark the start of International Men’s Health Week, Minister for Health Nicola Roxon is launching the paper Setting the scene: developing a men’s health policy for Australia.

As an initial downpayment on a broader approach, the Government will invest:

- $ 460,000 to help prevent suicide in men, through the National Suicide Prevention Strategy

- $ 95,000 to encourage men to see their GP

Men’s health is too often overlooked. This comes at a cost. We know that:

- Men are expected to live 4.8 years less than women

- Men are three times more likely to commit suicide

- Men experience 70 per cent of the burden of disease related to injury

- Men are over-represented in deaths related to HIV/AIDS.

The health of Indigenous men is also significantly worse than for any other group in Australia, with an average life expectancy of only 59 years – some 20 years less than non-Indigenous Australian males.

The Government’s decision to develop a National Men’s Health Policy recognises that men have specific health needs and challenges. (…)

Men’s health deserves attention. Over the next twelve months, the Government will develop a comprehensive men’s health policy. We want to know what men consider to be the priorities for their health, and we want to look at how we can build up the evidence base in this area, including opportunities for research over the long term.


Hier findet man den vollständigen Text.

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Mittwoch, Februar 13, 2008

"Männer fallen öfter mal durch die Maschen"

Ein Beitrag, der erläutern würde, dass mehr Frauen als Männer Selbstmord begingen, würde wohl kaum eine Überschrift wie "Das feminine Sensibelchen" tragen. Vielleicht liegt es ja auch an dem Dauerfeuer solcher unterschwelligen Herabsetzungen, dass Männer glauben, ihre Probleme so lange ignorieren zu müssen, bis sie Jahre früher ins Grab fahren als ihre Partnerin. Vor diesem Hintergrund ist die redaktionelle Aufbereitung des aktuellen FOCUS-Beitrages Gesundheitsrisiko Männlichkeit mal wieder dürftig, zumal er keine wirklich neuen Infos bietet. Als grobe Übersicht über die drängendsten Probleme mag er dem einen oder anderen trotzdem dienen. Die Kommentare, die schwachsinnigen wie die treffenden, muss man natürlich mitlesen.

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Donnerstag, Februar 07, 2008

BBC: "Die stille Epidemie der männlichen Selbstmorde"

Die britische BBC berichtet:

Whatever the individual reasons that drive people to suicide, the one thing that puts you most at risk is being a man under the age of 35. (…) Suicide is the second most common way for a man between the ages of 15 and 34 to die. It is outstripped, only just, by road deaths. About 900 young men take their own lives each year, and they account for about 75% of all suicides in this age group. "You've had what is effectively an epidemic of young male suicide," says the National Director for Mental Health in England, Professor Louis Appleby. Between 1970 and 1998, the rate more than doubled. At its peak, five men were dying for every woman.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Dienstag, Januar 15, 2008

Dasselbe Elend in Kanada

Barbara Kay berichtet in der kanadischen "National Post" über ihre Erfahrungen als Journalistin zu Themen der Geschlechterdebatte:

No other topics I write about so consistently provoke passionate personal response as those dealing with systemic discrimination against men. When, for example, I point out double standards for boys and girls in the health care system, or expose the use of bogus statistics around domestic violence, my inbox fills with male gratitude simply for acknowledging an obvious fact: Our culture is profoundly misandric.

Of the myriad forms of discrimination men cite, one looms over the rest: The egregious treatment meted out to fathers in the throes of contested child custody following the "no-fault" divorces most of them did not initiate or desire. My files bulge with stories of disenfranchised fathers ripped from their children's arms and lives. They have lost their homes, their careers, fortunes, friends and reputations, often on the basis of false allegations of abuse (for which their female accusers are virtually never punished). I wouldn't mention such anecdotal evidence, if the anguish in these testimonials didn't jibe with objective data confirming the shameful gender bias that dominates the family law system.

About half of all marriages end in divorce. Women are twice as likely to initiate a divorce as men, largely because they can be fairly sure they'll end up with control of the children. Where shared parenting is the default template, divorce rates plummet. Men are six times as likely as women to commit suicide within the first two years after a separation: That they kill themselves from despair rather than their ex-wives for revenge is, ironically, a tragically eloquent rebuttal to the feminist credo that men are inherently dangerous to women. Although 25% of women make more money than their spouses, 97% of support payers are men (even in cases of shared parenting).

(…) Most men think such kafkaesque scenarios can't happen to them. Happily married men parenting with equal diligence believe in their hearts that men who find themselves savaged by the family law system are congenital losers, or were demonstrably lousy husbands and fathers. Many such "winners" are in for an unpleasant surprise.


Hier geht es weiter.

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Freitag, Dezember 07, 2007

Österreich 2006: Mehr Selbstmörder als Verkehrstote

Dreimal so viel Männer wie Frauen brachten sich ums Leben. Die Presse berichtet.

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Montag, August 13, 2007

Selbstmorde international: eine Aufschlüsselung

Eine weltweite Aufschlüsselung der Häufigkeit von Selbstmorden, getrennt nach Geschlechtern, liefert die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nur wenige Länder tanzen aus der Reihe, so etwa bestimmte Regionen Chinas.

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Mittwoch, Juli 18, 2007

Wie Jungen sprechen, wenn niemand zuhört

Warren Farrell, Godfather of Männerbewegung, widmet sich in einem aktuellen Artikel den Problemen von Jungen in unserer Gesellschaft. Ein Auszug:

When boys and girls are nine, their suicide rates are equal. Between 10 and 14, boys’ rates are twice girls’ rates. Between 15 and 19, it is quadruple. And between 20 and 24, it soars to six times. But we only pay attention when guns allow the suicides to also become homicides. (…) When girls had problems in math or science, and were underrepresented in law and medicine, we asked parents, schools and political leaders to take responsibility. Now boys have problems. We need to take responsibility. (…) Boys and men are “losing it.” We need our sons and our dads. And we can do for them what we’ve been doing for our daughters and wives for the past thirty years.

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Montag, Juli 02, 2007

Post-sowjetischer Kapitalismus verkürzt Männerleben

Die Yahoo-Nachrichten melden heute folgendes:

Der wilde Kapitalismus in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion hat in den ersten Jahren nach Ende der UDSSR die Gesundheit der Männer stärker angegriffen als die der Frauen. Laut einer Studie der Universität von Michigan fiel die Lebenserwartung der Männer in den ersten Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs um sechs Jahre. Die der Frauen hingegen zeigte zwischen 1991 und 1994 kaum Ausschläge. Die Autoren der in der Zeitschrift "Evolutionary Psychology" veröffentlichten Studie vermuten, dass die im Kapitalismus üblichen Ungleichgewichte im sozialen Status Männer viel stärker stressten als Frauen. (...) Die sozialen Ungleichgewichte sowie die schärfere Konkurrenz könnten die Männer zu Verhaltensweisen anstacheln, die entweder ihrer Gesundheit schadeten oder schwere Arbeitsunfälle provozierten. Zudem treibe der wachsende soziale und wirtschaftliche Druck viele Männer in den Selbstmord oder in die Kriminalität. Insgesamt stieg die Zahl der männlichen Mord- oder Selbstmordopfer in den Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes zwischen 1991 und 1994 um das Doppelte.


Herzlichen Dank für den Link an Genderama-Leser T.N., der dazu kommentiert:

Man stelle sich vor, in der Hälfte Europas wäre die Lebenserwartung von Frauen innerhalb so kurzer Zeit um mehrere Jahre abgesunken. Passiert das Männern, ist es kein Thema.

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