Montag, April 27, 2009

"Gesetze gegen sexuelle Belästigung schaden Frauen"

In einem zweiteiligen Essay zum Thema "sexuelle Belästigung" auf Psychology Today erklärt der Evolutionspsychologe Satoshi Kanazawa mit Bezug auf den Rechtswissenschaftler Kingsley Browne, dass Männer so mit Frauen umgehen, weil sie nicht sexistisch sind. Kanazawa spricht von zwei Formen der "sexuellen Belästigung". Da wäre zum einen die unerwünschte Anmache, wozu er folgendes anmerkt:

Because of all the media attention and the soaring costs of litigation, most American firms and universities now have sexual harassment policies that categorically prohibit any sexual relations between and among their employees. Browne makes a sharp observation in this connection. Although sexual harassment surveys typically ask whether the respondent has ever been subjected to unwanted sexual advances in the workplace, they seldom if ever ask whether she has been subjected to welcome sexual advances. The answer must commonly be in the affirmative, since a large number of workers find their romantic partners at work. Men’s and women’s behavior that sometimes result in charges of sexual harassment is most often simply part of the normal repertoire of human mating strategies.


Die zweite Form der "sexuellen Belästigung" stellt Kanazawa zufolge das dar, was manche als "feindselige Umgebung" aufgrund eines mit sexuellen Anspielungen durchsetzten Arbeitsplatzes bezeichnen. Hier argumentiert Kanazawa:

While many women legitimately complain that they have been subjected to abusive, intimidating, and degrading treatment by their male colleagues and employers, Browne points out that long before women entered the labor force, men subjected each other to such abusive, intimidating, and degrading treatment. Abuse, intimidation, and degradation are all part of men’s unfortunate repertoire of tactics employed in competitive situations. In other words, men are not harassing women in this fashion because they are treating women differently from men (which is the definition of discrimination under which sexual harassment legally falls), but the exact opposite. Men harass women precisely because they are not discriminating between men and women. Men harass women because they are not sexist.

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Mittwoch, Juli 02, 2008

Irland: 77 Prozent der Männer sexuell belästigt

Die Business-World berichtet:

A survey from employment law firm, Peninsula Ireland, today showed that 77pc of Irish men experienced some form of sexual harassment in the workplace from women but were too afraid to complain. (…) The survey also found that 89pc of Irish bosses admit that they would not initially take a complaint from a male worker as seriously as that from a female worker and that 62pc of Irish male workers do not feel sexual banter is appropriate in the workplace.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Montag, Juni 23, 2008

Englisches College: Mädchen, die Bauarbeitern hinterherpfeifen, wegen Sexismus verwarnt

Der Irrsinn geht weiter, nur diesmal mit vertauschten Geschlechterrollen:

A further education college is having to protect builders from wolf-whistling girls, in a reversal of traditional gender stereotypes.

Officials at West Kent College in Tonbridge, Kent, sent an email to all pupils warning that the behaviour was "totally unacceptable", and saying any students caught harassing contractors would face disciplinary action. (…)

The email read: "It has come to the attention of the college that some female students have been making comments to, or whistling at, the builders both whilst on site and as they walk around the campus.


Der Artikel verrät nichts darüber, ob sich auch nur ein einziger Bauarbeiter dadurch gestört fühlte, dass ihm ein junges Mädchen hinterherpfiff. Dafür erfahren wir folgendes:

Meanwhile new laws could see wolf-whistling builders placed on the sex offenders register. The Sexual Offences (Scotland) Bill will create a new offence of "communicating indecently", punishable by up to 10 years in jail.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Dienstag, April 08, 2008

USA: Kampf gegen "sexuelle Belästigung" treibt seltsame Blüten

So berichtet das Erziehungsministerium von Virginia von 255 Grundschülern ("elementary students", das Alter reicht hier durchschnittlich von sechs bis zwölf Jahren), die wegen "offensiver sexueller Berührungen", bzw. "unanständigen physischem Kontakt mit einem Schüler" im letzten Jahr vom Unterricht ausgeschlossen wurden. In Maryland wurden 166 Grundschüler ("elementary school children") wegen sexueller Belästigung vom Unterricht ausgeschlossen, darunter 3 Vorschüler, 16 Kinder aus dem Kindergarten und 22 Erstklässler. Die Zahlen werden mit der neuen "Politik der Nulltoleranz" gegenüber sexuellen Belästigungen erklärt; eine besondere Rolle spielt zudem die Angst der Schulen vor kostenspieligen Rechtsstreitigkeiten.


Telepolis berichtet.

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Montag, Februar 25, 2008

Schweizer "Blick" fragt: "Dürfen Frauen alles?"

Mister-Schweiz-Kandidat Roland Glutz wird von Frauen bedrängt. Er spricht darüber, wird scharf kritisiert und entschuldigt sich. Stellt sich die Frage: Wofür eigentlich?


Lesenswert.

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Montag, Januar 28, 2008

Malaysia: Getrennte Kassenschlangen für Männer und Frauen

Die Begeisterung über Geschlechterapartheid kennen wir auch aus unserem eigenen Kulturkreis: Eigene Bibliotheken, Busse, Badestrände, Hoteletagen usw. usf. (Genderama berichtete mehrfach) wurden nur für Frauen eingerichtet, um "sie vor sexueller Belästigung zu schützen". Das islamische Malaysia bedient sich der feministischen Rhetorik gerne:

Authorities in the northern state of Kelantan — governed by the opposition Pan-Malaysian Islamic Party — will fine supermarkets and shops if they let men and women use the same lines at checkout counters, said party spokesman Anual Bakri Haron. Chief Minister Nik Aziz Nik Mat has called for stricter enforcement "to safeguard the ladies" from being harassed and to avoid close proximity between opposite sexes while lining up to buy groceries, Anual said. "He wants the enforcement to be looked into thoroughly."


Nachdem wir Westler gelernt haben, dass derlei Geschlechtertrennung der Frauenbefreiung dient, dürfte es schwer werden, solche Praktiken überzeugend zu kritisieren.

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Freitag, Januar 25, 2008

"Bin ich ein Depp, dass ich nichts merke?"

«Jeder zweite Arbeitnehmer sexuell belästigt». Mit diesem und ähnlichen Titeln verstörten sämtliche Schweizer Zeitungen letzte Woche die Berufstätigen unter ihren Lesern. Eine Studie war erschienen, bestellt vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EGB), und sie besagt in der Tat Aufsehenerregendes: Mehr als die Hälfte der berufstätigen Schweizerinnen und Schweizer haben am Arbeitsplatz sexuell Ungehöriges oder Diskriminierendes beobachtet oder mitangehört und glauben deswegen, in ihrem Betrieb drohe das Risiko sexueller Belästigungen. Die Studie erregt die Gemüter quer durch alle Berufe. Die vorherrschende Reaktion ist ungläubiges Kopfschütteln.


So beginnt ein Artikel in der aktuellen "Weltwoche" über eine neue Welle der Sexuelle-Belästigungs-Hysterie, wie sie ja immer wieder in unregelmäßigen Abständen durch die Medien wogt. Der Beitrag ist etwas lang, aber durchaus lesenswert.

Und außerdem positioniert sich die "Weltwoche" inzwischen so dezidiert gegen diversen feministischen Unfug, dass sie in diesem Blog ab heute ein eigenes Label erhält.

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Dienstag, Januar 15, 2008

Schweizer Studie: Sexuelle Belästigung trifft auch Männer

Das Eidgenössische Büro für Gleichstellungsfragen und das Staatssekretariat für Wirtschaft haben eine Untersuchung durchführen lassen, deren Ergebnisse jetzt vorliegen:

Die Hälfte der Erwerbstätigen riskiert an Schweizer Arbeitsplätzen sexuelle Belästigungen. Ein Drittel der Frauen und zehn Prozent der Männer müssen sich Anzüglichkeiten und Obszönitäten gefallen lassen.


Warum führen diese Zahlen zu "der Hälfte der Erwerbstätigen"? Ganz einfach:

Die Hälfte der befragten Frauen und Männer ist im Arbeitsleben Situationen ausgesetzt, die das Risiko sexueller Belästigung in sich bergen.


Also zum Beispiel Kontakt mit anderen Leuten? Das ist in der Tat bedenklich. Aber so alarmistisch, wie diese Studie mal wieder daherkommt, enthüllt sie auch ein interessantes Detail:

In der Studie wird festgehalten, dass die oft gehörte und gelesene Gleichung «Männer = Täter, Frauen = Opfer» nicht stimmt. Frauen seien zwar häufiger und stärker mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz konfrontiert als Männer. Öfter als gemeinhin angenommen seien aber Frauen Täterinnen.


Dass auch Männer blöd angemacht werden, hebt der "Blick" bei seiner Berichterstattung hervor.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass um auf die erhobenen Zahlen zu kommen, bereits ganz normale zwischenmenschliche Kommunikation (ein schlüpfriger Witz, der freundliche Abschiedsgruß mit dem Mittelfinger) als "sexuelle Belästigung" definiert wird.

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Donnerstag, Dezember 13, 2007

"Die Waffen der Mädchen"

Ruchlose, gewalttätige junge Männer nutzen naive oder harmlose junge Mädchen aus. Die in den Medien verbreitete Vorstellung ist einseitig bis falsch. Mädchen leben ihre Aggressionen und sexuellen Wünsche einfach anders aus. Subtiler, raffinierter, perfider als die plumpen Buben.


Weiter geht es hier.

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Dienstag, Juli 10, 2007

Sexuelle Belästigung von Männern ist kein Witz

Ah, nostalgische Gefühle! Wir kehren zurück zu dem Thema, das für mich persönlich mein Interesse am Thema Männerrechte eröffnete – 1995/96 in Form einer Diskussion über den Film Disclosure in Amerikanistik-Seminaren der Uni Mainz. Und seitdem hat sich die Situation in den USA nicht verbessert, erfahren wir aus diesem Artikel:

“Many people mistakenly believe that harassment is limited to females,” says Roberta Chinsky Matuson, a human resource expert. “The truth is that this type of experience is just as damaging to men.”

While the number of sexual harassment cases overall has consistently declined in the past few years, “sexual harassment filings by men have consistently increased, doubling over 15 years,” says David Grinberg, a spokesman for the U.S. Equal Employment Opportunity Commission, or EEOC.

Even though women filing charges makes up the bulk of the EEOC’s sexual harassment workload, men are becoming a bigger piece of the pie, with nearly 2000 filing charges last year.

And that’s cases that get to the EEOC. Many labor experts say men are less likely than women to speak up about such cases of harassment for fear of being mocked by coworkers, and even fewer would take the charges to a government agency and risk widespread knowledge of their plight.


(Ich sag euch, in den neunziger Jahren an einer Uni als Männerrechtler aufzutreten, war kein Spaß! Okay, na gut, wenn man richtig damit umgeht, macht es auch ein bisschen Spaß, aber man ist leider nicht sehr weit damit gekommen.)

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Montag, Juli 09, 2007

USA: Mann verhaftet, nachdem er zwei Frauen sagte, sie seien außerordentlich schön

Der Denver Channel berichtet.

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Samstag, Mai 19, 2007

Warum Komplimente am Aussterben sind

Der ”Daily Telegraph” meldet

Men have become too concerned about political correctness to give a compliment to the opposite sex, according to a survey. Their concerns are backed by 65 per cent of women who suspect there is nothing innocent behind a flattering remark from a work colleague or new acquaintance.

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