Donnerstag, September 10, 2009

Vergewaltigung und Mord: Geistig Behinderter 26 Jahre unschuldig im Knast

Die Staatsanwaltschaft hatte damals die Todesstrafe gefordert, das Geständnis des Betreffenden wurde aber angeblich aus ihm herausgeprügelt. Jetzt beweisen DNS-Tests die Unschuld des Mannes. Die Schweizer Zeitung "20 Minuten" berichtet.

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Freitag, Januar 04, 2008

Vermeintlicher "Sexualverbrecher" kommt nach 27 Jahren frei

Auch im neuen Jahr reißt die Kette spät aufgedeckter Fehlurteile nicht ab:

A man imprisoned since 1981 for sexual assault was freed after a judge recommended overturning his conviction. Charles Chatman, 47, was released on his recognizance after serving nearly 27 years of a 99-year sentence. He was freed on the basis of new DNA testing that lawyers say proves his innocence and adds to Dallas County's nationally unmatched number of wrongfully convicted inmates. Chatman became the 15th inmate from Dallas County since 2001 to be freed by DNA testing.


CNN berichtet über das ruinierte Leben eines Mannes, der im Alter von 20 Jahren fälschlich angeklagt und verurteilt wurde.

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Mittwoch, Dezember 12, 2007

Vergewaltigung: Mann saß fast 30 Jahre unschuldig in Haft

"Ich weiss, dass du schon oft Meldungen zu unschuldig verurteilten Männern gebracht hast", mailt mir Genderama-Leser G.L., "aber dieser Bericht - wie eigentlich jeder aus dem Feministen-Stürmer Blatt SPIEGEL - ist mal wieder beeindruckend. Er liest sich, wie ein Sieg der Justiz und nicht wie eine Anklage gegen falsche Beschuldigung und die Judenstern Mentalität unseres Matriachats. Kein Wort über die Täter."

Ein anderer Leser macht mich auf die Berichterstattung der "Welt" sowie der "Presse" über denselben Fall aufmerksam und kommentiert: "Kann man sich das vorstellen? Mit 20, wo gerade das Leben beginnt, kommt man wegen der angeblichen Vergewaltigung einer 74jährigen!! in den Knast ... Wahnsinn."

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Dienstag, Dezember 04, 2007

Vermischtes (2/2007)

Weil es auch heute wieder etwas turbulenter bei mir zugeht, möchte ich noch mal ein paar Nachrichten in "Vermischtes" zusammenfassen.

Ein Leser aus Augsburg mailt mir:

Hey Arne,
heute las ich in der "Augsburger Allgemeinen", dass sie in Celle den Weihnachtsmann doch glatt durch eine WeihnachtsFRAU ersetzt haben. Generell wird in dieser Zeitung sehr, sehr frauenfreundlich geschrieben, aber hier wurde dem Kolumnist anscheinend der Hals trocken. "Heilige Emanzia!" beginnt sein Kommentar, und man sieht ihn förmlich vor sich, wie er ungläubig den Kopf darüber schüttelt. Mittlerweile geht es immer mehr in Bereiche, die auch profeministisch eingestellte Menschen kaum noch nachvollziehen können. Die uralte Tradition des Weihnachtsmannes aus Genderbewegsgründen durch eine Frau zu ersetzen ist wirklich harter Tobak, wenn nicht schon dermaßen lächerlich, dass man glauben könnte, man habe es nicht mit erwachsenen Menschen zu tun. Der Weg zur Nikoläusin scheint zumindest geebnet.


Zweifellos. Einen Artikel darüber, dass Frauen womöglich die besseren Weihnachtsmänner sind, findet man auch hier.

T.B. hat eine (relativ) aktuelle Pressemitteilung des Bundesfrauenministeriums zum Thema "Unterhaltsforderungen von Kindern über die Ländergrenzen hinweg" aufgetan.

"Scheiße, bin ich nach der Lektüre fertig" mailt mir D.G. zu einem Artikel des SPIEGEL über Fehlurteile in den USA. Netterweise hat er auch schon ein paar Zitate aus dem Artikel zusammengestellt:

"Beinahe jede Woche kommt gegenwärtig irgendwo in den Vereinigten Staaten ein Mensch aus dem Gefängnis frei, weil ein DNA-Test seine Unschuld bewiesen hat."

"Nach Angaben des 'Innocent Project', einer Hilfsorganisation für unschuldige US-Häftlinge, sind bis vergangenen Freitag 208 Frauen und Männer aus den Kerkern befreit worden. Mehr als 90 Prozent von ihnen hatte man Vergewaltigung vorgeworfen - ein Verbrechen, das sich wegen der Spermaspuren besonders leicht mit Hilfe von DNA-Tests aufklären lässt. Im Durchschnitt hatten die zu Unrecht Verurteilten zwölf Jahre hinter Gittern verbracht. 15 von ihnen waren sogar zum Tode verurteilt und sind den Henkern nur knapp entronnen."

"Inzwischen müssen die Ermittler ihre Verhöre aufzeichnen, damit sich später objektiv nachvollziehen lässt, unter welchen Umständen Geständnisse abgelegt worden sind."

"Bereits vollstreckte Todesurteile wurden bisher nur in wenigen Fällen von den DNA-Detektiven überprüft. Deshalb konnten sie noch nicht feststellen, ob auch schon Unschuldige exekutiert wurden. Gleichwohl bringt ihr Tun die Todesstrafe immer stärker in Misskredit. Erstmals, so zeigt eine Gallup-Umfrage aus dem Vorjahr, sind die Amerikaner mehrheitlich nicht mehr dafür, Kapitalverbrechern den Garaus zu machen."

"Hochgerechnet auf sämtliche Gefängnisinsassen der Vereinigten Staaten entspräche dies der Einwohnerzahl einer ganzen Kleinstadt: 50 000 Bürger, die unschuldig eingekerkert sind."


Da die Todesstrafe weit überwiegend Männer betrifft, gehört sie in das Themenfeld der Männerrechtsbewegung hinein. Für zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigte Männer gilt das ohnehin.

Wie war das noch vor ein paar Tagen? Am Klimawandel sind die Männer schuld? Eine neue Studie sieht stattdessen Scheidungen als Ursache. Oder Singles, je nachdem. Jedenfalls ist eine funktionierende Familie fürs Klima gut.

Währendessen konstatiert die Osnabrücker Zeitung mit Bezug auf eine dpa-Meldung, dass Frauen in der CDU unterrepräsentiert seien:

Es fängt bei der Mitgliederstruktur an. "Trotz aller Bemühungen" ist nach dem Bericht der Frauenanteil in den vergangenen Jahren nahezu konstant bei 25 Prozent geblieben. (...) Immerhin, so notiert Pofalla, spiegelt der Bundesvorstand mittlerweile die tatsächliche Verteilung von Frau und Mann in der Bevölkerung wieder. Im Spitzengremium der Partei sind knapp die Hälfte der Mitglieder Frauen. Hier ist das 1996 eingeführte Frauen-Quorum, wonach ein Drittel der Parteiposten und Mandate in Parlamenten von Frauen besetzt werden müssen, sogar übererfüllt. (...) Nun will die Parteispitze abermals eine Mitgliederwerbekampagne starten – diesmal, um speziell Frauen für die CDU zu begeistern. Darüber hinaus sollen Kreisverbände ausgezeichnet werden, die sich um die Frauenförderung verdient gemacht haben. Und für den Fall, dass alle Stricke reißen, gibt der Bericht auch noch einen rechtlichen Rat: "Weiterhin können Verstöße gegen die Satzung im Zusammenhang mit dem Frauen-Quorum auch dem Justiziar gemeldet werden."


Ganz herzlichen Dank an alle Hinweisgeber!

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Freitag, November 09, 2007

Eine Reihe bemerkenswerter Fälle

Endlich komme ich dazu, mehrere Links zusammenfassend einzupflegen, die mir schon gestern von Genderama-Lesern zugemailt wurden. Herzlichen Dank dafür! Sie alle betreffen Vorkommnisse, deren Aussagekraft womöglich über den Einzelfall hinausgeht.

In Tirol attackierte eine Frau einen Bekannten mit mehreren langen Messern. Dafür wurde sie jetzt zu einer Geldstrafe von 720 Euro verurteilt.

Der Schweizer "Tagesanzeiger" berichtet über einen internationalen Fall von Kindesentführung bzw. Kindesentzugs durch die Mutter.

Der Freistaat Bayern muss einem Mann 300.000 Euro Entschädigung zahlen, der wegen Vergewaltigung zu Unrecht acht Monate lang in Untersuchungshaft saß.

Und Bushido erhält ein unmoralisches Angebot.

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Montag, Juli 30, 2007

Zwei ungewöhnliche Vergewaltigungsfälle aus den USA

Während in Pittsburgh einer Pflegerin Vergewaltigung vorgeworfen wird, wurde in Denver ein Mann nach 24 Jahren Haft vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.

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Mittwoch, Juni 13, 2007

USA: Zehn Jahre Haft für Oralsex

Die „Tagesschau“ berichtet über einen Vorfall, über den ich auch schon mal gebloggt hatte:

Auf einer feuchtfröhlichen Silvesterparty hatte Generalow Wilson im Alter von 17 Jahren im US-Bundesstaat Georgia Oralsex mit einer 15- jährigen Freundin. Darauf stehen in Georgia zehn Jahre Haft. Nach zwei Jahren wollte ein Richter ihn jetzt freilassen - aber ein Staatsanwalt legte Widerspruch ein.


Hier geht es weiter. Und auch CNN berichtet.

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Dienstag, Mai 29, 2007

Vergewaltigung: Zu Unrecht Beschuldigter erhält Rechnung für seine Haftzeit

Die britische “Daily Mail“ berichtet:

Torn from his family and sent to languish in jail as a convicted sex attacker, the innocent father-of-two imagined he was due a hefty sum for the miscarriage of justice. Instead, he was flabbergasted to learn the Home Office now intends to charge him nearly £7,000 for "board and lodging". (…) Mr Blackwell was jailed in 1999 on the evidence of a woman who had a history of making false claims against blameless men. He was cleared at the Appeal Court in September last year after her background was exposed.


Die Kommentatoren zu diesem Artikel sind sich sehr einig, was sie davon halten.

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Dienstag, April 03, 2007

Und schon wieder einer

Zu 35 Jahren Haft hatte ein Gericht im US-Bundesstaat New York einen heute 50-jährigen Amerikaner in den 80er Jahren wegen schwerer Vergewaltigung verurteilt. Der Mann, der wegen der angeblichen Tat insgesamt 22 Jahre lang in Haft gesessen hat, hatte die Tat immer bestritten, weshalb ihm in den vergangenen 10 Jahren fünfmal eine vorzeitige Strafentlassung zur Bewährung versagt wurde.


Wie das Ganze jetzt ausging, kann man im Strafblog nachlesen.

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