Sonntag, August 09, 2009

Schauprozess auf SPIEGEL-Online

Die Medienkampagne gegen Jörg Tauss und damit indirekt die Piratenpartei geht weiter. Da diese Ereignisse unser Thema nur auf einer Meta-Ebene berühren, werfe ich hier mal wieder kommentarlos ein paar Links für alle ab, die sich näher dafür interessieren:

Was ist das für ein erbärmliches Schmierenstück?

Schauprozess ohne Prozess

Journalistische Sittenstrolche bei SPIEGEL-Online

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Montag, April 13, 2009

"Das vergessene Geschlecht"

Auch SPIEGEL-Online hat die Jungenkrise entdeckt. Der zuständige Journalist Henning Engeln kommt aber weder an dem wohl überstrapaziertesten Sprachklischee dieses Jahrzehnts vorbei, noch daran, die aktuelle Debatte in die altbekannten Strukturen von minderwertigen Männern und unterdrückten Frauen zu zwängen. Zwei der schönsten Passagen des SPIEGEL-Artikels:

Hat sich die Gesellschaft zu sehr auf die Förderung von Mädchen konzentriert und dabei die Jungen vergessen? Oder berührt das Problem viel grundsätzlichere Fragen? Denn das, was einst als typisch männlich galt, scheint heute nicht mehr zeitgemäß zu sein - weil sich die Gesellschaft gewandelt hat. Vielleicht ist das früher "starke" Geschlecht einfach nicht flexibel genug, um sich an die moderne Welt anzupassen. Mehr noch: Womöglich sind Männer aufgrund ihrer archaischen biologischen Ausstattung dazu gar nicht in der Lage. Dann wären sie sozusagen ein Auslaufmodell. (…) Sind die Frauen also in modernen Zeiten die überlegene Variante des Homo sapiens? Können sie nun ihre Qualitäten ausspielen, nachdem die Jahrtausende währende Unterdrückung durch die Männer fast vollständig überwunden ist? (…)

Bei allen Schwierigkeiten der kleinen Männer darf ohnehin eines nicht vergessen werden: Frauen sind längst nicht überall im Vorteil, vor allem nicht später im Leben. So haben fünf Jahre nach Beendigung des Studiums mehr Männer als Frauen eine Arbeitsstelle, obwohl anfangs mehr Studentinnen als Studenten an den Start gingen. Und der weibliche Anteil bei den erfolgreichen Promotionen liegt deutlich unter 50 Prozent. Auch wenn es ums Geld geht, herrscht noch lange keine Gleichheit: Im Jahr 2005 verdienten weibliche Angestellte durchschnittlich 29 Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Selbst für vergleichbare Tätigkeiten bekamen Frauen ein um 17 Prozent geringeres Gehalt als Männer. Klaudia Schultheis formuliert es so: "Wenn Jungen die Schule erst einmal durchlaufen haben, stellen sich ihnen keine Probleme mehr."


Den Quatsch aus dem letzten Absatz lasse ich mal unkommentiert stehen; dazu habe ich andernorts schon sehr viel geschrieben. Das eigentlich Faszinierende an diesem Artikel ist, dass er trotz seiner endlosen Geschwätzigkeit die wichtigsten aktuellen Erkenntnisse konsequent ausblendet – zum Beispiel, dass es keine private Spekulation ist, wenn ein Entwicklungspsychologe wie Wassilios Fthenakis davon spricht, dass Jungen für die gleiche Leistung schlechtere Noten erhalten, sondern dieses seit über zehn Jahren in verschiedenen Studien (LAU, IGLU) erwiesen wurde. Hier traut sich Henning Engeln eins ums andere Male nicht, die Fakten klar zu nennen, sondern versteckt sich hinter vermutendem Geraune und würzt seinen Sermon ordentlich mit misandrischen Versatzstücken. Aber vielleicht ist soviel ideologische Anbiederung ja nötig, um auf SPIEGEL-Online überhaupt zur Jungenkrise schreiben zu dürfen.

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Dienstag, Februar 26, 2008

"Das starke Geschlecht"

Der mediale Flankenschutz für das Projekt "Hievt die Frauen auf die Karriereleiter" geht mit einem SPIEGEL SPECIAL weiter.

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Dienstag, Dezember 18, 2007

"Wurde Matussek zu Recht abgesetzt?"

Matthias Matussek ist in Deutschland eine der wenigen prominenten Persönlichkeiten der Männer-, dabei insbesondere der Väterbewegung. Nicht nur deshalb herrschte in den letzten Tagen großes Feixen über seine Absetzung als Kulturchef des SPIEGEL. Auf den Seiten der "Welt" immerhin wird Matussek noch verteidigt und seine neue Form von SPIEGEL-Journalismus sehr gelobt.

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Montag, Dezember 03, 2007

Triumphgeheul bei der taz

Der SPIEGEL, und dabei insbesondere Matthias Matussek, ist ins Straucheln geraten, und die taz freut sich.

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"Frauen greifen beim SPIEGEL nach der Macht"

Die Suche nach einem Nachfolger für Noch-Chefredakteur Stefan Aust entzweit die Mitarbeiter KG, den Gesellschafter Gruner + Jahr und die "Spiegel"-Redaktion. Eine Frauengruppe gibt den Ton an. Jetzt soll auch Kulturchef Matthias Matussek gehen. Der Name des Nachfolgers kursiert bereits.


Die "Welt" berichtet.

Herzlichen Dank an S.S. für den Link!

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Donnerstag, Juni 14, 2007

"Alpha-Mädchen": Die trügerische Propaganda des SPIEGEL

Das Heidelberger Familienbüro hat sich etwas gründlicher mit der aktuellen SPIEGEL-Titelstory auseinandergesetzt und Interessantes herausgefunden.

Mittlerweile kann man fast zu dem Eindruck gelangen, das ganze Getöse von den Superfrauen finde mehr auf Kosten des weiblichen als des männlichen Geschlechts statt. So wie in Zeiten, in denen die Machthabenden Kanonenfutter an der Front brauchen, Geschichten von tapferen Kriegshelden als Vorbildern gestreut werden, singen Medien heute, wo dringend mehr Frauen im Beruf vonnöten sind, hymnische Lieder auf die super-erfolgreiche Karrierefrau. Da man damit an die ohnehin schon kursierende Frauen-sind-besser-Ideologie anknüpfen kann, sind die Erfolgschancen gut.

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Sonntag, Juni 10, 2007

Morgen Titelthema im SPIEGEL: "Die Alpha-Mädchen"

„Wie eine neue Generation von Frauen die Männer überholt“ verrät uns morgen der SPIEGEL.

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