Donnerstag, August 20, 2009

Bewirkt der Feminismus den Aufstieg einer neuen Herrenrasse?

Carey Roberts analysiert auf ifeminists.com die faschistischen und totalitären Aspekte der feministischen Ideologie.

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Donnerstag, November 13, 2008

"Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" aktuell Kultbuch in Schweden

"Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel." So beginnt Valerie Solanas berühmtes "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer". Solanas erläutert darin weiter: "Der Mann ist von Natur aus ein Blutsauger, ein emotionaler Parasit und daher ohne moralische Lebensberechtigung; denn niemand hat das Recht auf die Kosten eines anderen zu leben. Wie die Menschen durch ihre höhere Entwicklung und ihr höheres Bewußtsein ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen wie zum Segen aller auswirken würde. (...) Die wenigen überlebenden Männer (...) mögen ihre kümmerlichen Tage mit `Dropout´ und Drogen weiterfristen, als Transvestiten in Frauenkleidern herumstolzieren ... oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden."

In den siebziger Jahren galt Solanas Manifest als einer der Kerntexte der Frauenbewegung. Alice Schwarzer beispielsweise bejubelte es als "erster Exzess des Hasses, des begründeten Hasses". Und sie setzte fort: "Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?" Wozu sie an anderer Stelle weiter ausführt: "Juden haben Grund, Antisemiten zu hassen, sich gegen sie zu wehren. Schwarze haben Grund, Rassisten zu hassen. Lohnabhängige haben gute Gründe, Arbeitgeber nicht gerade innig zu lieben. Und eine von Männern – einzeln und/oder gesamtgesellschaftlich – unterdrückte Frau hat Recht, etwas gegen Männer und/oder die Männergesellschaft zu haben."

Dunkle Vergangenheit? Keineswegs. Aktuell zeigen sich Schwedens Frauen über eine Übersetzung des Buches in ihre Landessprache ausgesprochen begeistert:

Die Wiederentdeckung des in den späten 60ern geschriebenen Pamphlets schlug in Schweden ein wie eine Bombe. Schwedische Journalistinnen schwärmen von Solanas tragisch-komischer Abrechnung mit den Männern: "Es (das Manifest) sollte wie eine Bibel in den Hotelzimmern der Welt liegen", so Jenny Högström von der schwedischen Zeitung Sydsvenskan. Maria-Pia Boëthius von der Tageszeitung ETC findet: ",SCUM' ist das brillanteste feministische Buch, das in unserer Zeit auf Schwedisch erschienen ist." "Keine Frau kommt an Valerie Solanas vorbei, so wie keine an Marilyn Monroe vorbeikommt", schreibt Åsa Beckman von Dagens Nyheter leicht ironisch über den neuen Solanas-Kult in Schweden.


Die taz berichtet.

Nachtrag vom nächsten Tag: Inzwischen kann man den taz-Artikel kommentieren.

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Donnerstag, Januar 31, 2008

"Nicht einmal als Spermienlieferanten werden Männer noch interessant sein"

Die von der "Emma" immer wieder gewürdigte Valerie Solanas muss es vorhergesehen haben: "Heute ist es technisch möglich, sich ohne Hilfe der Männer (...) zu reproduzieren und ausschließlich Frauen zu produzieren" schrieb sie in ihrem "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" und ergänzte: "Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet". Insofern ist es vermutlich kein Wunder, dass in sämtlichen Mails, die mich heute zu einer aktuellen Wissenschaftsmeldung erreichten, der Kommentar nicht fehlte, jetzt sei der feuchte Traum so mancher Feministin wohl Wirklichkeit geworden: Britische Forscher haben eine Methode entwickelt, um aus dem Knochenmark von Frauen Sperma zu erzeugen. Wenn man jetzt noch darauf achtet, dass nur weiblicher Nachwuchs zur Welt kommt, ist damit das Aussterben des genetischen Mangelwesens "Mann" endlich vorstellbar geworden, auf das uns außer Solanas ja auch SPIEGEL & Co. schon so freundlich vorbereitet haben.

Die "Daily Mail" und (mal wieder) die "20 Minuten" berichten. Und im Forum von Telepolis beginnt die erwartete Debatte.

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Dienstag, Juli 31, 2007

Lesermail (Schweden)

Ein Genderama-Leser erwägt derzeit einen Umzug nach Schweden, ist sich aber nicht sicher, ob die feministische Ideologie dort nicht noch viel mehr grassiert als hierzulande. Beispielsweise hatte ich hier ja schon über die damals fürs schwedische Parlament kandidierende Frauenorganisation ROKS (Reichsverband der Frauen- und Mädchenhilfe in Schweden) berichtet, deren Führerin Ireen von Wachenfeldt in einer Fernsehdokumentation Männer als Tiere und wandelnde Dildos bezeichnet hatte, sowie über die feministische Soziologie-Professorin Eva Lundgren, deren Überzeugung nach nichtgewalttätige Männer eine Minderheit darstellen. Inzwischen hat sich dieser Genderama-Leser über die aktuellen Entwicklungen in Schweden ein wenig schlau gemacht und berichtet von seinen Erkenntnissen:

Ich habe gestern einen interessanten Briefwechsel zu Schweden gehabt. In Schweden ist es so dass man nach einer Trennung nicht zu einem Ehegatten- und Betreuungsunterhalt für Expaare ohne Trauschein verpflichtet. So wie ich das verstanden hab, hat da die Ex gefälligst selbst zu arbeiten.

Was diese Roks angeht, kassieren die im Moment ziemlich. Ihre Chefs/innen springen einer nach dem anderen ab. Zum einen werden sie rausgemobbt (tja, Frauen unter sich), zum anderen gehen sie von sich aus.

Auch ihre Frauenhäuser sind gerade im Kreuzfeuer, nachdem sie einem Vater seine Kinder entzogen hatten (wo er das alleinige Sorgerecht hatte). Natürlich hat auch hier die Mutter wieder mal behauptet, die Kinder würden missbraucht (ist wahrscheinlich mittlerweile das erste, was Frauen einfällt, um den Mann fertig zu machen). Dafür und/oder die Kindesentführung wurde sie laut dem Artikel auch verknackt.

Und hier sieht man mal, wie die feministische Initiative (Femo-Partei) bei der Wahl 2006 abgeschnitten hat: nur knapp besser als die Piratenpartei. Die Partei hat beschlossen, in Zukunft nicht mehr zu kandidieren.

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Freitag, Juli 20, 2007

"Die Mädchen waren immer quicker"

Margarete Mitscherlich gibt ein Interview im “Freitag“ - unter anderem über „Alpha-Mädchen“ und die „vaterlose Gesellschaft“. Ein Auszug:

Die Mädchen waren immer quicker, wir Mädchen haben schneller gelernt. In der Kindheit sind die Jungs immer ein bißchen tumber als die Mädchen, ein bißchen langsamer und naiver. Erst wenn sie in die Gesellschaft reinkommen, sind die Männer plötzlich mehr wert als die Mädchen oder waren es zumindest lange Zeit. Das hat sich geändert. Früher hat der Kampf gegen die Männergesellschaft die Mädchen und ihr Selbstwertgefühl stark beansprucht. Heute kommt ihre ursprüngliche Schnelligkeit viel mehr zur Geltung. Wer weiß - vielleicht überholen wir euch sehr schnell, ihr lieben Männer.


Sicher, Gretel. Genau deshalb haben wir Männer sackweise Quotenregelungen und Frauenförderprogramme eingerichtet: damit dem überlegenen Geschlecht endlich auf dem Thron geholfen wird, der ihm gebührt.

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Samstag, Juli 07, 2007

Erin Pizzey: Wie die Frauenbewegung den Frauen beibrachte, Männer zu hassen

Erin Pizzey ist die Begründerin der Frauenhausbewegung, wandte sich aber bald vom Feminismus ab, weil sie den dort vorherrschenden Sexismus gegen Männer abstoßend fand. Aktuell hat sie wieder einen neuen Erfahrungsbericht online gestellt. Ein Auszug:

All through my career, as a journalist, a writer and a social reformer, I have been hounded and bullied by feminist women and their coat-trailing 'new men.' Any of us who have gone to all girl schools, particularly boarding schools, will verify the awful bullying and violence that goes on amongst the girls. For so many years women were tyrants behind their front doors. They were able to sexually abuse, batter and intimidate their children and their husbands now, with the advent of the women's movement, they moved out into the world. They took their aggressive, bullying and intimidating behavior with them. Talking with the men who were accused of abusing their women, I was aware of this movement with its wild and extravagant claims against men had fueled the flames of insecurity and anger in men. I watched horror stricken, as in home after home, I saw boys denied not only their access to their fathers, but also access to all that was normal and masculine in their lives. Our universities rushed into grasping funding for 'Women's Studies.' ' Gender politics' became the new way to brain-wash women with very little education. By now the Politically Correct movement was beginning to hatch and a new form of 'mind control' was devised. Feminists became the new 'thought police.'


Die Auswirkungen der feministischen Hass-Ideologie auf Männer beschreibt Pizzey als verheerend:

By now the 'new man' was beginning to emerge and he was not a pretty sight. Parroting everything in the woman in his life was teaching, he could usually be found in woman's conferences running the crèches and trying to looking 'caring.' Mostly he was stoned, confused and angry. Maybe because as far as I could see, the new feminists made no effort to share an equal relationship with their male partners. They saw themselves as 'superior beings.' The new men were expected to take their places a few steps behind their women and to do as they were told. Mostly, they had to accept the dictates of the dictators and quietly get on with the household chores and take care of the children. But what ever a new man did, he could never atone for the sins of other men. Any man who disobeyed his partner, was subjected to expulsion from the matrimonial home and in many cases, from a relationship with his children. Now, there were a legion of feminist lawyers and therapists to make sure their 'sisters' were fully supported in the battle to destroy men.

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Donnerstag, Juli 05, 2007

“Höherwertige Schuhe für das höherwertige Geschlecht”

W.S., ein Genderama-Leser aus den Niederlanden, machte mich auf eine belgische Werbekampagne für Damenschuhe aufmerksam, die Frauen durchgehend als das überlegene bzw. höherwertige Geschlecht präsentiert:

What bugs me so much about this particular ad campaign is, of course, that humanity is split into two categories with one type of humans (women) labelled "superior" to the other type (men). In other words, these ads simply say that men are inferior to women. The slogan is very clear in this respect: "superior shoes for the superior sex". In German: "Überlegene Schuhe für das überlegene Geschlecht". This superiority theme underlies the whole campaign.


Würde eine Kampagne dasselbe mit ethnischen Gruppen machen (“überlegene Hemden für die überlegene Rasse”), gingen bei uns sofort sämtliche Warnlichter an; männerfeindlicher Sexismus aber wird problemlos durchgewinkt.

Diesen Werbeclip gibt es zwar auch im Internet, allerdings ist er dort offenbar nur mit dem allerneusten Software-Schnickschnack zu sehen, der mir selbst fehlt. Ersatzweise hier also ein Link auf einen Bericht des amerikanischen Männerrechtlers Glenn Sacks über diesen Spot.

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Freitag, Juni 08, 2007

SPD: Kritik an "Rassismus gegen Männer"

Still plätscherte er vor sich hin. Der außerordentliche (Grundsatzprogramm)-Parteitag der Dortmunder Genossen am Dienstagabend. (...) Und dann stand auf einmal wie aus halbwegs heiterem Himmel dieser Satz im Saal: "Was Du da gesagt hast, klingt für mich rassistisch. Rassistisch gegen Männer." Gesagt von Andreas Peppenhorst, keinem Genossen aus der ersten Reihe. Gerichtet an Gerda Kieninger, Genossin aus der ersten Reihe.


Die WAZ berichtet über eine überfällige Auseinandersetzung mit einer Ideologie aus dem letzten Jahrtausend – wenn auch zunächst nur auf einem SPD-Parteitag in Dortmund.

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Sonntag, März 04, 2007

Cornelia Pieper (FDP): „Männer sind halbe Wesen“

Cornelia Pieper, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, erklärte in der letzten Ausgabe der BUNTE (9/2007) den Mann im Vergleich zur Frau zu einer Art Untermenschen: „Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (...) Er ist weiterhin nur männlich und verschließt sich den weiblichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibilität, Emotionalität. Das heißt, er ist – streng genommen – unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt.“

Na wenn solche Sätze nicht geradezu übersprudeln vor Toleranz und Sensibilität ... Eingescannt ist der Artikel im Forum von MANNdat, weit besser lesbar sind Piepers Fascho-Sprüche (man ersetze einmal probehalber „Mann“ durch beispielsweise „Neger“) in ihrem Blog. (Sicherheitshalber hat Frau Pieper die Kommentarfunktion für ihren Beitrag ausgeschaltet. Aber zu Genschers Geburtshaus darf man Kommentare schreiben ...)

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