Mittwoch, Juni 24, 2009

Vom Iran lernen heißt siegen lernen!

Persien ist nur die Speerspitze einer Entwicklung, die bei uns genauso stattfindet. Die Iraner haben seinerzeit die Überwachung des Internets aus welchem Grund begonnen? Richtig: Im Kampf gegen die böse Pornographie! Und was versucht unsere Regierung gerade? Sie will aus dem gleichen Grund entsprechende Überwachungs- und Sperrmechanismen einführen ...


Roland Gläser beschäftigt sich auf "eigentümlich frei" mit den aktuellen Entwicklungen im Konflikt Staat/alte Medien vs. neue Medien/Bürger. Ergänzend dazu kann man heute im Standard lesen:

Die Installation von Internet-Überwachung und Filter-Technologien wird gerne damit gerechtfertigt, dass sie ja "nur" zum Schutz vor kriminellen Auswüchsen der Gesellschaft gedacht sei, die breite Masse entsprechend nichts zu befürchten habe. Eine Argumentation, die einen nicht zu unterschätzenden Haken hat: Die Definition der Frage, was "kriminell" ist, obliegt den jeweiligen MachthaberInnen, einmal installiert gibt sie auch autoritären Regimen massive Möglichkeiten zur Unterdrückung der demokratischen Opposition an die Hand.


Vermutlich gilt dies allerdings nicht nur für "autoritäre Regime", sondern auch für den "samtenen Totalitarismus" der Politischen Korrektheit in unserer Gesellschaft. Insofern ist in einer Femokratie wie der unseren das Thema Internet-Zensur auch speziell für Männerrechtler relevant.

Labels: , , , ,

Montag, Juni 22, 2009

Iran: Brutalität "auch gegen Frauen"

Viele Augenzeugen berichten von der Brutalität der Sicherheitskräfte, auch gegen Frauen. Dieses Video aus dem südiranischen Shiraz zeigt, wie Polizisten mit Schlagstöcken auf Frauen losgehen. Manche Videos sind so grausam, dass selbst Youtube einen Warnhinweis abgibt. Hier ist eine junge Frau zu sehen, die zu Tode geprügelt wurde.


Egal, welche Gewalttätigkeiten auch stattfinden, unsere Medien rücken die weiblichen Opfer in einer Weise in den Vordergrund, die geradezu peinlich ist. Zu Tode geprügelte Männer sind offenbar halb so schlimm, und wer was anderes sagt, ist frauenfeindlich. Ob sich das jemals ändert?

(Natürlich könnte man zu den Geschehnissen im Iran und die
Debatte um Neda noch sehr viel mehr sagen, das gehört aber nicht in Genderama.)

Labels: , ,

Dienstag, Mai 19, 2009

Iran: 80 Prozent der Scheidungen von Frauen eingereicht

Neues aus der patriarchalen Diktatur:

A new research conducted by Shahid Beheshti University showed that 80% of petitions for divorce were filed by women in the first five years of marriage. Head of the research group Majid Abhari blamed women's power of attorney in divorce as the main reason behind such a great rate of petitions filed by women. According to the research, unemployment, poverty, addiction, and consequently lack of mutual understanding are the biggest cause of discords in marriage.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Labels: ,

Donnerstag, Februar 05, 2009

Iran: Position der Frauen erheblich gestärkt

Die "Tagesschau" rückt einige gerade unter Feministinnen des Schwarzer-Lagers beliebte Klischees über den islamischen Staat Iran zurecht. Bis hin zu Frauentaxis gibt es vielfach Parallelen zu den Entwicklungen in Ländern des Westens. Ein Auszug:

Nach wie vor müssen sie zwar noch mit erheblichen Nachteilen vor allem beim Familienrecht kämpfen. So werden beispielsweise die Kinder bei der Scheidung meist automatisch dem Vater zugesprochen. Aber dennoch hat sich die Zahl der Akademikerinnen im Land deutlich erhöht. Waren zu Zeiten des Schahs 15 Prozent der Studierenden weiblich, so sind es heute 60 Prozent. In der Islamischen Republik gibt es mittlerweile sogar einige Universitäten, an denen in Fachbereichen wie beispielsweise Medizin vom Staat Iran eine Männerquote eingeführt wurde, um der stetig wachsenden Zahl an Studentinnen Einhalt zu gebieten.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.

Labels: , , ,

kostenloser Counter