Donnerstag, Februar 26, 2009

Bericht der Vereinten Nationen: Die meisten Menschenhändler sind Frauen

Genderama verwies schon vor einigen Tagen auf einen aktuellen Bericht der Vereinten Nationen, denen zufolge Frauen aktiv am Menschenhandel beteiligt sind. Gestern wurde dieser Bericht veröffentlicht – und ihm zufolge sind Frauen am Menschenhandel nicht nur beteiligt, sondern sogar führend:

Up to 75% of all perpetrators of human trafficking are women, according to a study released in Pretoria on Wednesday.

Apart from being offenders themselves, over 70% of women were victims of trafficking, noted the Global Report on Trafficking in Persons, by the UN Office of Drugs and Crime (UNODC). The study was conducted in 155 countries, between 2007 and 2008.

"Between 65% and 75% of offenders are women," said UNODC regional representative Jonathan Lucas. In countries that participated in the study, 30% more women than men were convicted for trafficking. "Women play an important role, more than men and boys," said Lucas.


Wenig überraschend: Eine Google-News-Suche zu Jonathan Lucas ergibt nur englischsprachige Medienberichte, keine deutschen. Woran das wohl liegen mag?

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Freitag, Februar 13, 2009

"Frauen mischen im Menschenhandel mit"

Einmal mehr zerbricht unser gewohntes Weltbild, in dem Männer grundsätzlich als Täter und Frauen grundsätzlich als Opfer erscheinen:

"Ein Verbrechen, das uns alle beschämt", steht in großen Lettern auf dem aktuellen Uno-Bericht zum Menschenhandel. Dessen Inhalt überrascht vor allem in einem Punkt: Häufig sind Frauen die Täterinnen. Sie führen die Statistiken in 30 Prozent der untersuchten Länder an. In Osteuropa und Zentralasien stellen sie sogar über 60 Prozent der verurteilten Täter und Täterinnen.


Hier geht es weiter.

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Mittwoch, Januar 02, 2008

Niederlande: Zuhälter sind immer öfter weiblich

Denn die aus Nigeria stammenden „Hoeren Madams“ sind dabei, die tonangebenden Zuhälter in Amsterdam zu werden. Die „Hoeren Madams“ sind weibliche Zuhälter, die früher oft selbst in der Prostitution tätig waren und nun junge Mädchen für sich arbeiten lassen. „Nigerianische Frauen stehen immer häufiger an der Spitze von kriminellen Organisationen in Amsterdam. Sie organisieren den Menschenhandel und lassen sowohl Frauen als auch Männer für sich arbeiten“, sagt Dina Siegel, Kriminologin an der Freien Universität der niederländischen Hauptstadt.


Die Presse berichtet.

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Montag, Mai 14, 2007

Menschenhandel: Das Leiden männlicher Sklaven

The fight against human trafficking has for more than a decade tried to protect women and children, often forgetting that men, too, are victims of "new slavery".


“The Nation“ berichtet über die Opfer, die auch in dieser Hinsicht wegen ihrer Geschlechtsangehörigkeit vernachlässigt werden.

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