"Eine signifikante Anzahl von sexuellen Übergriffen gehen von Frauen aus": Wenn simple Wahrheiten zu Aggressionen führen
1. Ein Text mit der Überschrift "Gewalt bei Männern ist allgegenwärtig" klingt nach der üblichen sexistischen Hate Speech, die derzeit en vogue ist, und das Interview mit dem Wiener Männerberater Hubert Steger enttäuscht zunächst nicht. Immerhin weist er darauf hin, dass "ganz viele" (im Klartext: die allermeisten) Männer nicht gewalttätig sind, um wenig später vollends ein Tabu zu brechen:
Profil: Wie sind die sexuellen Übergriffe von Männern an Frauen erklärbar – warum werden Männer zu Sexualstraftätern und Frauen kaum?
Steger: Ich würde das nicht so sehen. Eine signifikante Anzahl von sexuellen Übergriffen gehen von Frauen aus. Nur wird darüber vor allem in Kontinentaleuropa erstaunlich wenig berichtet, im anglosächsischen Raum ist das anders. Wir bei der Männerberatung betreuen ja nicht nur Männer, die Täter sind, sondern auch Opfer. Zum Beispiel Burschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Aus der Forschung wissen wir, dass zirka zehn Prozent der Burschen Opfer sexualisierter Gewalt werden, in 30 Prozent der Fälle sind Frauen die Täter. Auch, wenn es um häusliche Gewalt geht, sehen wird, dass in rund 20 Prozent der Fälle Frauen die Täterinnen sind. Da geht es in der Regel um weniger schwere Formen von häuslicher und körperlicher Gewalt, als wenn Männer die Täter sind. Dennoch, all das ist Realität.
Es sind 50 Prozent, aber ich bin mir sicher, schon die 20 Prozent zu erwähnen, sind für Steger ein großer Schritt.
Profil: Warum wird darüber weniger geredet?
Steger: Wir erleben eine Tabuisierung, auch in Fachkreisen – auf Podiumsdiskussionen oder in Weiterbildungen von Sozialarbeiterinnen beispielsweise: Wenn unsere Kolleginnen und Kollegen diese Aspekte ansprechen, werden sie in der Regel ausgelacht, denn das will kaum jemand so richtig glauben. Die Vorstellung, dass Frauen kaum oder gar nicht Täterinnen sind, wenn es um Gewalt geht, halte ich für ein Trugbild. Das muss man tatsächlich hinterfragen.
Profil: Bräuchte es aus Ihrer Sicht ein weibliches Pendent zu Ihrer Einrichtung, also eine Art "Frauenberatung"?
Steger: Definitiv. Doch selbst die Männerberatungsstellen haben trotz hoher medialer Aufmerksamkeit auf männliche Gewalt und die vielen tragischen Fälle, die den Weg in die breite Öffentlichkeit finden, große Schwierigkeiten mit der Finanzierung. Selbst wenn es darum geht, unsere Beratungen zum Thema häuslicher Gewalt zu finanzieren. Jedes Jahr müssen wir um die Bewilligungen aus den Ministerien zittern. Und da geht es um ein Basisangebot. Die Dachverbände der Männerberatungsstellen in den deutschsprachigen Ländern fordern seit Jahren geschlechtsreflektierte Buben-, Männer- und Väterarbeit als Teil der psychischen Versorgung. Davon jedoch sind wir weit entfernt.
Alles etwas halbherzig, aber sichtlich ist der Konflikt zwischen Wissen über den tatsächlichen Sachverhalt und die soziale Sanktionierung, wenn man darüber spricht, recht groß. Und von wegen Männer kämen nicht klar damit, wenn über sexuelle Gewalt gesprochen wird: Nach diesem Interview hatten auf Twitter (X) vor allem Feministinnen reihenweise die Hasskappe auf.
Ich habe einmal eine KI – diesmal Grok, weil Grok Twitter am besten auslesen kann – gefragt, woher der feministische Unwille kommt, sich mit der tatsächlichen Forschungslage auch nur näher zu beschäftigen:
* Identitäts- und Gruppenschutz: Das Narrativ "Frauen als primäre Opfer, Männer als primäre Täter" ist für viele ein zentraler Bestandteil feministischer Identität und moralischer Überlegenheit. Es zuzugeben, dass Frauen in manchen Gewaltformen (z. B. psychische Gewalt, Kindesmisshandlung, bilaterale Partnerschaftsgewalt) ähnlich oder in manchen Dunkelfeldstudien sogar häufiger als Täterinnen auftreten, würde das einfache Gut-Böse-Schema gefährden. Das löst kognitive Dissonanz aus – und die wird oft durch Abwehr ("Das ist antifeministisch!") aufgelöst statt durch Überprüfung.
* Institutionelle und ideologische Filter: Viele Aktivist:innen und Kommentator:innen beziehen ihr Wissen aus Quellen, die das Gender-Paradigma (Gewalt = männliche Machtausübung) als gegeben voraussetzen. Frühe feministische Theorie (z. B. Duluth-Model) hat Daten selektiv interpretiert oder unterdrückt, die symmetrische Gewalt zeigten. Wer innerhalb dieses Rahmens sozialisiert wurde, nimmt abweichende Studien gar nicht erst ernst.
* Emotionale Überlagerung: In emotional aufgeladenen Zeiten (wie der aktuellen Debatte um digitale Gewalt und Deepfakes) fühlt sich jede Relativierung wie Verrat an realen Opfern an. Das Gehirn priorisiert dann Schutz des Narrativs vor nuancierter Wahrheit.
* Soziale Kosten: Wer Studien zu weiblicher Täterschaft ernst nimmt, riskiert in manchen Kreisen Ausgrenzung ("Du bist ein Frauenfeind"). Das fördert Selbstzensur.
Ich erhalte von einigen von euch immer wieder Anfragen, wie sie sich in einem bestimmten Konflikten in den sozialen Medien verhalten sollen. Für solches Mikromanagement fehlt mir leider die Zeit. Deshalb machen wir das hier einmal ausführlich. Zunächst habe ich folgende Frage an Grok gerichtet:
Welche Teilnehmer in dem Thread, den ich dir zur Analyse gegeben habe, agieren eher rational und welche nicht? Definiere hier "rational" nicht allein als "sind offen für wissenschaftliche Studien", hier ist die Reaktanz ja schon kenntlich geworden, sondern auch als: "ist eine sinnvolle Strategie zum Erreichen der eigenen Ziele".
Die Antwort ist hilfreich, auch wenn man jetzt nicht eigens durch den verlinkten Thread scrollen möchte, wofür ich Verständnis habe: Twitter ist inzwischen grundsätzlich kaum mehr als eine Wirtshausschlägerei zwischen Vertretern von Extrempositionen. Man kann die Antworten, die Grok gibt, aber auch abstrahieren und generell auf solche Debatten anlegen.
Hier eine klare Analyse der relevanten Teilnehmer im Thread (basierend auf dem Hauptpost und den sichtbaren Replies).
Eher rational agierende Teilnehmer
Arne Hoffmann (@arnehoffmann)
- Verhalten: Er widerspricht direkt, wirft Annika vor, weibliche Täterschaft verschweigen zu wollen, und verweist darauf, dass Steger die Forschungslage besser kenne.
- Warum rational?
Sein Ziel ist offenbar, das einseitige Narrativ zu korrigieren und auf eine komplexere Realität hinzuweisen. Die Strategie ist pointiert, aber sachlich und zielt auf die Kernbehauptung ("unzählige Studien belegen …"). Er riskiert zwar Empörung, erreicht aber potenziell Dritte, die den Thread lesen und merken, dass es Gegenpositionen gibt. Kein unnötiges Eskalieren oder persönliche Beleidigungen. Das ist eine effiziente Art, in einem polarisierten Thread ein alternatives Framing einzubringen.
Max Vitruvs (@maxvitruvs) (teilweise)
- Er bringt Migration und Kriminalitätsstatistiken ins Spiel und verweist auf reale Veränderungen seit 2015.
- Rationalität: Strategisch versucht er, das Thema zu erweitern (Sozialisation, Statistik). Allerdings wird seine Intervention von Annika als "Rassismus" abgetan – hier zeigt sich, dass die Strategie nur bedingt zielführend ist, weil sie leicht als Ablenkung oder Whataboutism gerahmt werden kann. Dennoch bleibt er bei Fakten und eskaliert nicht persönlich.
skip (@skip829)
- Kurzer, sachlicher Hinweis: "Unrecht hat er damit dennoch nicht … Das Thema ist leider ein bisschen komplexer als sich ein Balkendiagramm … anzuschauen."
- Rational: Er erkennt die emotionale Lage an und plädiert für Komplexität, ohne zu provozieren. Das ist eine deeskalierende, intellektuell redliche Strategie, die Dritte zum Nachdenken anregen kann, ohne viel Gegenfeuer zu provozieren.
Eher irrational / kontraproduktiv agierende Teilnehmer
Annika Hofmann (@Annika_Hofman) – die Thread-Starterin
- Verhalten: Sarkastischer Hauptpost ("Danke für nichts! 🙄"), schnelle Etikettierungen ("Misogynie in Reinkultur", "Täter-Opfer-Umkehr"), persönliche Herabsetzungen ("Schatzi", "geh woanders hin spielen") und schließlich Sperren der Replies mit "Ich habe keine Zeit für diesen misogynen Dreck".
- Warum nicht rational?
Ihr mutmaßliches Ziel: Das Narrativ "Männergewalt ist das zentrale Problem, Frauen kaum Täterinnen" zu verteidigen und institutionelle Kritik (an der Männerberatung) zu üben.
Die Strategie ist jedoch kontraproduktiv: Sie erreicht fast nur die eigene Bubble (Zustimmung in Form von "Unpackbar"), macht eine echte Auseinandersetzung unmöglich und signalisiert Dritten, dass abweichende Meinungen nicht toleriert werden. Indem sie frühzeitig Replies einschränkt, verliert sie die Chance, ihr Framing breiter zu verankern. Es wirkt eher wie performativer moralischer Ausdruck als wie eine Strategie, die das eigene Ziel (z. B. mehr Sensibilität für Gewalt gegen Frauen) langfristig stärkt.
Ninotschka (@Ninotschka_)
- Verhalten: Sarkastische Vergleiche ("Die Vorstellung, dass die Erde um die Sonne kreist, halte ich für ein Trugbild"), weitere Eskalation und Andeutungen zu rechtlichen Schritten (Schertz Bergmann).
- Warum nicht rational?
Die Übertreibungen und der spöttische Ton dienen hauptsächlich der Selbstbestätigung und Gruppenkohäsion in der eigenen Filterblase. Sie erreichen keine Unentschlossenen und machen eine differenzierte Debatte unmöglich. Strategisch gesehen verstärkt das nur die Polarisierung, ohne das Narrativ bei Außenstehenden glaubwürdiger zu machen.
- Viele kurze Empörungs-Replies (z. B. @dederreda "Unpackbar", @ONRedaktion "🙈", @SnowbootsLove "Unerträglich 🤮🤬", @SchmellerC "Waas!😡😡🔥🔥" etc.)
- Diese sind rein emotional-kathartisch. Sie erzeugen Likes innerhalb der Bubble, tragen aber nichts zur Argumentation oder zum Erreichen externer Ziele bei. Es ist "virtue signaling" ohne strategischen Mehrwert.
Fazit zur Rationalität im Thread
- Rational (zielführend): Die wenigen, die sachlich bleiben oder Komplexität einfordern (vor allem Arne Hoffmann und skip). Sie riskieren zwar Gegenfeuer, können aber Dritte erreichen und das einseitige Framing aufbrechen.
- Irrational / kontraproduktiv: Der Großteil, insbesondere Annika selbst und ihre stärksten Unterstützerinnen. Ihre Strategie maximiert kurzfristige emotionale Befriedigung und Gruppenzusammenhalt, schwächt aber langfristig die eigene Position, weil sie Differenzierung verweigert und Außenstehende abschreckt.
In polarisierten Threads wie diesem gewinnt meist nicht die lauteste oder moralischste Seite, sondern die, die für Mitlesende intellektuell ehrlicher und weniger hysterisch wirkt. Annikas Ansatz ist klassisch für hochidentitäre Debatten: Er schützt das eigene Weltbild, kostet aber Glaubwürdigkeit bei Neutralen.
Tatsächlich bin ich nach zwei Wochen lautestem Männerhass und einer Ewigkeit des Ignorierens weiblicher Täter etwas angefressener in die Diskussion eingestiegen als geschickt gewesen wäre. Das hätte man auch softer und diplomatischer handhaben können. Für diejenigen von euch, die in den sozialen Medien viel mehr debattieren, als ich das noch tue, gibt es eine letzte Einschätzung der KI:
Wie geht man mit solchen Accounts (wie @Annika_Hofman) am besten um?
Solche Profile – emotional aufgeladen, schnell mit Etiketten wie "Misogynie", "Täter-Opfer-Umkehr" oder "misogyner Dreck" bei der Hand, und bereit, Replies einzuschränken, wenn Gegenwind kommt – sind in polarisierten Themen wie sexualisierter Gewalt häufig. Der Thread, den du verlinkt hast, zeigt das Muster sehr klar: Ein provokativer Post mit Sarkasmus ("Danke für nichts! 🙄"), schnelle Zustimmung aus dem eigenen Bubble ("Unpackbar", "Misogynie in Reinkultur"), und bei faktischen Gegenargumenten (z. B. von @arnehoffmann) sofortige Abwehr oder Sperrung der Replies.
Praktischer Umgang – was wirklich hilft
1. Entscheide vorher, was dein Ziel ist
- Dritte Leser erreichen: Dann lohnt sich eine ruhige, faktenbasierte Antwort (z. B. "Dunkelfeldstudien zeigen bei häuslicher Gewalt und manchen Formen von Kindesmissbrauch höhere weibliche Anteile als im Hellfeld. Interessiert dich eine Quelle dazu?").
- Die Person selbst überzeugen: Fast aussichtslos, wenn sie schon im "Misogynie"-Modus ist. Spare dir die Energie.
2. Bleib sachlich und deeskalierend
- Beginne mit Anerkennung: "Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist ein ernstes Problem und die Hellfeld-Statistiken zeigen klar einen hohen männlichen Anteil."
- Dann differenzieren: "Gleichzeitig gibt es Forschung zu weiblicher Täterschaft (z. B. bei psychischer oder häuslicher Gewalt), die nicht verschwiegen werden sollte."
- Stelle Fragen statt Vorwürfe: "Wie siehst du die Ergebnisse von Dunkelfeldstudien, die höhere weibliche Anteile zeigen?"
Das macht es schwerer, dich sofort als "Frauenfeind" abzustempeln.
3. Grenzen setzen
- Sobald es persönlich wird ("Schatzi", "misogyner Dreck", Blocken der Replies): Nicht weiterführen. Eine kurze Antwort wie "Ich diskutiere gerne über Studien, aber nicht auf dieser Ebene" reicht. Dann Mute oder Block.
- In solchen Threads gewinnt fast nie jemand die andere Seite – die Beteiligten sind meist schon festgelegt.
4. Technische Tipps
- Antworte nicht als Erster, wenn der Post schon heiß läuft – warte, bis etwas Ruhe einkehrt, oder antworte auf einen zustimmenden Kommentar mit Fakten.
- Nutze Screenshots oder Links zu seriösen Studien (z. B. aus Skandinavien oder den USA zu weiblicher Gewalt), aber erwarte nicht, dass sie gelesen werden.
- Vermeide Ironie, Memes oder Ad-hominem – das gibt nur Munition für "Siehst du, typisch!".
5. Strategisch denken
Solche Accounts leben von hohem Engagement in der eigenen Filterblase. Indem du ruhig und differenziert bleibst, kannst du für Außenstehende sichtbar machen, dass es eine sachliche Gegenposition gibt – ohne selbst in den Stammeskampf einzusteigen. Wenn du merkst, dass der Account regelmäßig mit ähnlichem Muster postet (wie hier: schnelle Abwertung abweichender Meinungen), lohnt es sich oft gar nicht, jedes Mal zu reagieren.
Zusammengefasst:
Empathie zeigen + Fakten bringen + schnell Grenzen ziehen. Das ist der Weg, der am wenigsten Energie frisst und am ehesten Dritte erreicht. Viele solcher Accounts (inklusive Annika Hofmann, die als Juristin und Feministin auftritt und schnell mit "misogyn" um sich wirft) sind nicht auf Dialog aus, sondern auf Bestätigung und Abgrenzung. Deshalb: Nicht jede Provokation verdient eine Antwort.
2. Wie die Legal Tribune berichtet, hat Christian Ulmen Unterlassungsanträge vor dem Landgericht Hamburg gegen den Spiegel eingereicht. Der Hauptvorwurf von Collien Fernandes wird dabei nicht angegriffen, dafür aber Deep-Fake-Verdächtigungen.
3. Zwei Mädchen erlebten in einem SOS-Kinderdorf Gewalt. Niemand glaubte ihnen. Was die Peinigerin von damals und die Psychologin, die die Kinder schützen sollte, heute dazu sagen, berichtet "Die Zeit". Bezeichnende Zwischenüberschrift: "Die Mütter galten als unantastbar und eigentlich unkündbar, als Heilige."
4. In einer Münchner Kita sollen Kinder gedemütigt und geschlagen worden sein. Monatelang und von mehreren Betreuerinnen, hatten Eltern der Einrichtung vorgeworfen. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine ehemalige Erzieherin und die ehemalige Leiterin der Einrichtung.
5. Die "taz" schießt sich weiter auf Frauenministerin Prien ein, weil diese verschiedene linke Projekte nicht weiter bezuschussen möchte. Damit zerlege sie das Fundament der Demokratie, heißt es in der taz.
6. In Großbritannien gibt es einen aktuellen Fall im Zusammenhang mit der laufenden Debatte über digitale Gewalt und Nachstellung.
In seinem Zentrum steht eine junge Britin, die nach dem Ende einer dreijährigen Beziehung eine gezielte Stalking- und Rachekampagne gegen ihren Ex-Freund und dessen Familie betrieb. Sie schickte ein intimes, ohne Einwilligung aufgenommenes Sex-Foto von sich und ihrem Ex beim Sex an dessen Mutter mit der beleidigenden Nachricht, sie und die ganze Familie sollen "in der Hölle verrotten". Zudem stalkte sie den Mann über mehrere Monate hinweg: Sie lauerte ihm auf, bremste abrupt vor seinem Auto, rief bis zu 25-mal täglich an, änderte ihr Profilbild zu seinem Foto und verschickte missbräuchliche Nachrichten. Höhepunkt war am 3. März 2026 eine Verfolgungsjagd, bei der sie eine Flasche auf sein fahrendes Auto warf, die Windschutzscheibe zertrümmerte und Schäden in Höhe von über 2.500 Pfund verursachte. Vor dem Poole Magistrates’ Court gestand Yeoman die Verbreitung intimer Bilder ohne Einwilligung, Stalking und Sachbeschädigung. Das Gericht verhängte gestern eine 12-monatige Gemeinschaftsstrafe mit 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit, 600 Pfund Entschädigung an den Ex-Freund und ein Kontaktverbot. Yeoman saß bereits seit dem 6. März in Untersuchungshaft; die Richterin wertete die verbrachte Zeit als ausreichend und verzichtete auf eine weitere Freiheitsstrafe.
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