Linke gibt "Antifeministen" Schuld am CSD-Anschlag
1. Die Verteufelung jeglicher Kritik an der feministischen Ideologie zeigt immer groteskere Züge. So berichten aktuell mehrere Medien, darunter die Frankfurter Rundschau, folgendes:
Der Schock nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin sitzt tief. Besonders in Berlin selbst. Auch die Linke aus Neukölln wollte ihr Mitgefühl in einem Posting bei Instagram ausdrücken, nutzte dieses aber auch für ein politisches Statement. Das sorgt bei vielen Lesern für Fassungslosigkeit.
(…) Denn die "Queer- und Transfeindlichkeit" nehme demnach "mit dem Erstarken" von Rechten und antifeministischen Kräften "massiv" zu. Die Linke spricht von Hass im Internet, Angriffe auf der Straße und von Polizeigewalt, nennt dafür aber keine Belege. Dann heißt es: "Die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen." Dagegen wolle man ankämpfen. Und weiter: "Wir wehren uns zugleich dagegen, dass diese Tat für rassistische, antimuslimische oder sonstige reaktionäre Hetze instrumentalisiert wird."
Die Reaktionen unter dem Posting sind deutlich: "bei dieser Analyse kann man nur noch den Kopf schütteln", schreibt ein User. Ein anderer meint: "Dieses Statement ist echt eine Beleidigung für die Betroffenen und für jeden denkenden Menschen. Ich schäme mich, mit euch in einer Partei zu sein." Wieder ein anderer User kommentiert: "Seid ihr nur schlecht informiert oder betreibt ihr gerade ein bisschen Ragebait?" Denn schließlich habe der Anschlag einen islamistischen Hintergrund. Damit sei "genau das eingetreten, wovor die ‚bösen‘ konservativen Kräfte seit langem eindringlich warnen, während die Linke den politischen Islam konsequent verharmlost und in Teilen sogar in den eigenen Reihen willkommen heißt".
2. Im Iran ist der bekannte Filmstar Pejman Dschamschidi nach einer landesweiten MeToo-Debatte laut seiner Verteidigung vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Das Gericht habe den 48 Jahre alten Schauspieler jedoch wegen einer "unerlaubten Beziehung" zu 99 Peitschenhieben verurteilt.
3. Antidiskriminierungsstellen in den Niederlanden und Belgien sind zu dem Schluss gekommen, dass bei zwei jüngsten Auftritten der niederländischen Sängerin Sophie Straat keine Diskriminierung vorlag.
Bei Auftritten am Montag in Gent und beim Best Kept Secret im vergangenen Monat bat sie "alle weißen Männer, zurückzutreten" und im Moshpit Platz für Frauen, Queer-Personen und People of Color zu machen. Straat erklärte, sie habe niemanden ausschließen wollen, sondern Platz für Menschen schaffen wollen, die sich in einem Moshpit weniger sicher fühlen.
"Was auch immer ihre Absicht war, Menschen können sich dadurch diskriminiert fühlen", sagte eine Sprecherin der niederländischen Antidiskriminierungsstelle Discriminatie.nl gegenüber NOS. Die Meldestelle habe "viele hunderte Beschwerden" erhalten, so die Sprecherin. "Wir verstehen das, sehen aber derzeit nicht genügend Gründe für die Annahme, dass eine Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe oder Geschlecht vorlag."
Die Meldestelle weist darauf hin, dass Straat keine beleidigenden Äußerungen über weiße Männer gemacht hat. "Der Aufruf betraf nur einen kurzen, einmaligen Moshpit für diese Gruppen. Den Besuchern wurde der Zutritt zum Konzert nicht verweigert." Discriminatie.nl wird zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Schritte unternehmen.
Während ihres Auftritts bei den Gentse Feesten wiederholte Straat ihre Bitte. Die belgische Antidiskriminierungsstelle Unia erhielt rund 200 Meldungen. "Obwohl die Aussage als polarisierend oder anstößig wahrgenommen werden kann, muss sie in diesem Kontext als symbolischer und künstlerischer Ausdruck gesehen werden", sagte ein Sprecher von Unia gegenüber dem flämischen Sender VRT.
Unia untersuchte die Meldungen und die Aussagen von Straat. Angesichts des Kontexts kam die Stelle zu dem Schluss, dass keine Diskriminierung vorlag. "Die Aussage erfolgte am Ende einer künstlerischen Darbietung mit einer gesellschaftlichen und politischen Botschaft über Ungleichheit." Unia fand keine Hinweise darauf, dass weiße Männer tatsächlich vom Konzert oder von der Teilnahme an den Aktivitäten ausgeschlossen wurden.
Am bemerkenswertesten an dieser Meldung finde ich, dass sich Männer zu hunderten beklagten. Noch vor ein paar Jahren hätte das Publikum so etwas schlicht hingenommen.
4. In Australien ist die Rate von Männern, die sich sterilisieren lassen, weil sie sich die Lebenshaltungskosten nicht mehr leisten können, seit 2016 um sechzig Prozent gestiegen.
5. Genderama hat immer wieder darauf hingewiesen, dass sich die Gehaltslücke inzwischen zu Lasten von jungen Männern verschoben hat. Jetzt beklagt "The Cut", ein Teil des Magazins "New York", wie angeätzt viele Frauen von dem Rollentausch sind. Ein Auszug aus dem Artikel (lange Absätze mit Männerbashing habe ich weggelassen):
Seit es Gehaltsschecks gibt, verdienen Frauen weniger als Männer. Doch während das allgemeine Lohngefälle fortbesteht, erleben einige Frauen der Gen Z eine hoffnungsvollere Realität. Die Wahrscheinlichkeit, einen Hochschulabschluss zu machen, ist bei ihnen um zehn Prozentpunkte höher als bei Männern ihres Alters, und es ist wahrscheinlicher, dass sie nach dem Abschluss eine Arbeit finden. Während weiblich geprägte Berufe in der Therapie und im Gesundheitswesen mit Rekordraten wachsen, gab es beim Neueinstellen in traditionell männerdominierten Bereichen wie Technologie, Finanzen und handwerklichen Berufen wie Bauwesen und Installateurhandwerk Rückgänge. Vor einigen Jahren ergab eine Pew-Studie, dass junge Frauen in einigen Städten wie New York, Los Angeles und Washington, D.C. tatsächlich mehr verdienen als ihre männlichen Gleichaltrigen. Mit diesem zusätzlichen Geld kaufen sie auch fast doppelt so viele Immobilien wie junge Männer und sorgen in höherem Maße für den Ruhestand vor. Frauen dieser Generation gehen mit höherer Wahrscheinlichkeit als zu jedem anderen Zeitpunkt der Geschichte eine Beziehung mit einem Mann ein, der weniger verdient als sie – oder gar nichts verdient.
Junge Männer, so nahm ich an, müssten durch diesen Zustand gedemütigt sein, ihre Männlichkeit in Trümmern. Aber zum größten Teil scheinen sie sich damit wohlzufühlen, verwöhnt zu werden und dass für sie bezahlt wird. Vielleicht ein bisschen zu wohl. Auf TikTok nennen sie ihre Freundinnen "Mommies" und bezeichnen sich selbst als "Sugar Babies". "Meine Freundin verdient mehr als ich und es ist fantastisch", erzählte mir ein Typ. "Sie wird mir all die schicken Werkzeuge kaufen, die ich mir wünsche", sagte ein anderer. Vor Kurzem stieß ich auf einen Reddit-Beitrag eines 23-Jährigen, der sich nicht sicher war, wie er dazu stehen sollte, weniger als seine Freundin zu verdienen. Alle Kommentatoren rieten ihm, sich nicht so anzustellen. "Bro, liebe einfach deine Freundin und tu, was du kannst", schrieb einer. "Wenn sie dich mit auf Reisen nimmt, ist doch alles bestens."
Frauen sind weniger begeistert davon, wie Geldautomaten behandelt zu werden. Die Männer, so sagen sie, befänden sich in ihrer "Prinzessinnen-Phase". "Ich habe das Gefühl, wenn ich mich mit einem Typen treffe, muss ich mit Blumen auftauchen und ihm die Autotür öffnen", sagte eine Frau. "So nach dem Motto: ‚Alles für dich, Prinzessin!‘" Die Lage ist so ernst, dass Frauen auf TikTok die Lippen zu einem neuen Country-Song synchronisieren, in dem es heißt: "Wenn diese Märchen heute neu geschrieben würden / würde der Landstreicher die Dame ausführen / und sie dann bezahlen lassen." "Alle Mädels in meinem Umfeld investieren in Immobilien, sie machen richtig große Kohle im Vertrieb, sie führen ein Unternehmen", sagte eine Frau in einem Video aus ihrem Auto. "Und all die Typen in unserem Alter, die wir treffen, tun das einfach nicht." Den Frauen, mit denen ich gesprochen habe, macht es nichts aus, die Hauptverdienerinnen zu sein. Aber sie fühlen sich auch wie Babysitter.
Naomis größte Angst war es, wie die Mutter ihres Freundes zu werden. Doch in Wahrheit bezahlte die 24-Jährige alles, half ihm bei seinem Lebenslauf und stellte sicher, dass er nach Jobs suchte. (…) Aber der vielleicht empörendste Teil ihrer mittlerweile beendeten Beziehung ist, dass Naomis Freund die Politik nutzte, um seine Gleichgültigkeit zu rechtfertigen. Er betrachtete sich als Kommunist, las in seiner Freizeit Marx und war Teil eines Freundeskreises voller anderer arbeitsloser Männer, die es peinlich fanden, sich um Arbeit zu kümmern. "Sie hassen den Finanz-Bro", sagt Naomi, "aber in ihrem Bestreben, das abzulehnen, tun sie jetzt gar nichts mehr." McKayla, die wie die anderen Frauen in dieser Geschichte um ein Pseudonym gebeten hat, hat ein ähnliches Phänomen beobachtet. Sie sagt, ihr Freund und seine Freunde seien "super-öko-angehauchte Liberale", die das Streben nach Erfolg als antifeministisch ansehen. Sie wollen sich von raffgierigen CEOs und Männern aus dem rechten Spektrum abgrenzen, die glauben, dass Frauen Pseudo-'E-Mail-Jobs' ausüben und nicht einmal das Wahlrecht haben sollten. "Sie glauben, dass ein respektvoller Umgang mit Frauen nicht damit einhergehen kann, ein extrem ehrgeiziger Versorger zu sein", sagt sie. "Sie denken, wenn man sechsstellig verdient, wacht man plötzlich auf und hasst Frauen."
Ein 27-Jähriger, der sich selbst als "modernen Linken" beschreibt, sagt, dass es ihm und seinen Freunden wichtiger sei, Jobs zu finden, die mit ihren Werten übereinstimmen, als reich zu werden. "Viele der Frauen, die ich kenne, sind extrem ehrgeizig", sagt er. "Viele der Männer, mit denen sie ausgehen, sind es nicht." Ich habe von einem Typen gehört, der sagte, dass er zwar kein Problem damit habe, wenn seine Partnerin mehr Geld verdiene als er, er aber in der Öffentlichkeit immer zu bezahlen versuche, damit keine Barista ihn dafür verurteile, dass er "seine Freundin ausnutzt". Ein anderer Mann, dessen Freundin doppelt so viel verdient wie er, erzählte mir, dass er auf andere Weise beitrage: Seine Work-Life-Balance bedeute, dass er die "emotionale Verfügbarkeit" habe, seine Freundin zu trösten, wenn sie von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause komme. "Ich bin bis zu einem gewissen Grad eine Betreuungsperson", sagt er. "Was ich in die Beziehung einbringe, ist wohl nicht traditionell männlich, aber es ist erfüllend und wertvoll."
(…) Jessica schien dieser Art von Typen nicht entkommen zu können. Vor ein paar Jahren, als die damals 19-Jährige ein Ingenieurspraktikum mit einem Teilzeitjob unter einen Hut brachte, war sie mit jemandem zusammen, der sich angeblich gerade für das Medizinstudium bewarb. Jessica bezahlte nicht nur alles, sie organisierte auch alle ihre Verabredungen. (…) Im Club bat er sie, mit single Männern zu flirten, um gratis Getränke abzustauben. Sie trennte sich kurz vor ihrem College-Abschluss von ihm und begann bald darauf, einen Kommilitonen aus dem Ingenieurstudium zu daten, der große Töne spuckte, einen Job in einem Konzern zu bekommen. "Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir: ‚Ich will einfach jemanden, der manchmal für Dinge bezahlt‘", sagte Jessica. "Er meinte: ‚Mach dir keine Sorgen, Baby, ich kümmere mich um dich.‘" Dann zog er wieder bei seinen Eltern ein und beschwerte sich darüber, wie hart der Arbeitsmarkt sei. Sie arbeitete viele Stunden in ihrem Consulting-Job und übernahm trotzdem die Rechnung, wenn er Lust auf ein 300-Dollar-Essen hatte ("er hatte einen teuren Geschmack", sagte sie).
Man sieht: Die Verhältnisse können sich komplett umkehren, und in der Darstellung vieler Medien werden weiterhin die Männer die fiesen Ausbeuter sein. Frauen sind einfach bessere Menschen, für immer und ewiglich.
6. In den USA haben Senatoren beider großer Parteien jetzt eine Gesetzesvorlage eingereicht, die der Männergesundheit dienen soll:
Der Gesetzentwurf würde das Government Accountability Office (GAO) der USA verpflichten, eine Studie über den Zustand der Männergesundheit in den Vereinigten Staaten durchzuführen und dem Kongress einen Bericht über die Ergebnisse vorzulegen, einschließlich gesundheitlicher Ungleichheiten, von denen Männer betroffen sind. Er würde auch das US-Gesundheitsministerium (HHS) verpflichten, ein Büro für Männergesundheit einzurichten und nach dessen Gründung dem Kongress einen Bericht vorzulegen, der Erkenntnisse zur Männergesundheit und Empfehlungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Ergebnisse von Männern detailliert darlegt.
"Männer stehen vor einer wachsenden Gesundheitskrise und sterben früher an vermeidbaren Leiden wie Krebs, Herzerkrankungen und psychischen Problemen. Anstatt Männer weiterhin allein im Stillen leiden zu lassen, würde dieser Gesetzentwurf ein Büro für Männergesundheit einrichten, um Vorsorge und lebensrettende Forschung zu fördern", sagte Senator Gallego. "Wenn wir in die Gesundheit von Männern investieren, stärken wir Familien und Gemeinschaften."
(…) "Das Men’s Health Network freut sich sehr, die Einbringung des State of Men’s Health Act im Senat zu unterstützen. Wir wissen, dass die bestehenden bundesstaatlichen Bündnisse für Frauengesundheit wichtige Arbeit geleistet haben, um die Lebenserwartung und Lebensqualität von Frauen zu steigern. Wir betrachten die Fortschritte bei der Langlebigkeit von Frauen nicht als Konkurrenz, sondern mit Bewunderung. Die Gewinne bei der Lebenserwartung von Frauen machen Hoffnung auf ähnliche Fortschritte für Männer", sagte Ron Henry, Präsident des Men’s Health Network. "Zu viele amerikanische Männer sterben noch immer zu jung, und das schadet uns allen. Nicht nur den Männern selbst, sondern auch den Ehefrauen, Töchtern, Söhnen und Schwestern, die sie lieben, den Arbeitgebern, die produktive Arbeitskräfte verlieren, und den Gemeinschaften, die die Beiträge der Männer als Steuerzahler und Mitgestalter verlieren. Wir sind sehr dankbar für die Einbringung des State of Men’s Health Act im Senat und freuen uns auf breite parteiübergreifende Unterstützung für eine zügige Verabschiedung."
"Jeder Tag ohne koordinierte Maßnahmen des Bundes zur Männergesundheit ist ein Tag, an dem wir Männer an Prostatakrebs – eine Krankheit, die bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar ist – und andere vermeidbare Leiden verlieren", sagte Courtney Bugler, Präsidentin und CEO von ZERO Prostate Cancer. "Der State of Men’s Health Act ändert das. Durch die Einrichtung eines eigenen Büros für Männergesundheit haben wir endlich einen Weg, die Lücken in unserem Gesundheitssystem zu schließen, die zu viele Männer das Leben gekostet haben. ZERO ist stolz darauf, hinter dieser Gesetzgebung zu stehen, und wird dafür kämpfen, sie über die Ziellinie zu bringen."
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