Mittwoch, August 05, 2026

Bosnien: Sexuelle Gewalt gegen Tausende von Männern

1. Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet, wie sich allmählich herausstelle, dass im Bosnienkrieg auch gegen tausende männlicher Opfer sexuelle Gewalt stattgefunden hat. Ein Auszug:

Für die auf Kriegsverbrechen spezialisierte Anwältin Ajna Mahmić-Ćatić ist das ein häufiges Muster. Betroffene Männer sprächen oft erst "aus der Not heraus", sagt sie. Was nicht bedeute, dass Männer Betroffenheitsgeschichten erfänden. "Es gibt keinen Mangel an Beweisen", betont sie. In den Urteilen des Haager Kriegstribunals sowie des obersten Gerichts von Bosnien-Herzegowina finden sich etliche: Von erzwungener Masturbation, Genitalverstümmelungen bis zu forcierten Vergewaltigungen zwischen Familienmitgliedern. Die Urteile sind öffentlich einsehbar. Wenn sexualisierte Gewalt an Männern die letzten Jahrzehnte also ein Geheimnis gewesen sein soll, dann war es vor allem: ein offenes.


In meinem Buch "Sexuelle Gewalt gegen Männer" (2023) habe ich ausführlich auch über den Bosnienkrieg berichtet.



2. Zwangsrekrutierungen in Russland finden immer aggressiver statt:

Berichte über Machtmissbrauch und die Misshandlung von Soldaten im Militär machen die Runde, hinzu kommt das hohe Sterberisiko an der Front: Die durchschnittliche Überlebensdauer eines russischen Soldaten im Kriegseinsatz beträgt nur wenige Tage bis Wochen.

Die Verluste Russlands im Krieg sollen laut Militäranalysten zwischen 30.000 und 40.000 Soldaten im Monat betragen. Nachschub wird entsprechend dringend gebraucht. Auch deshalb werden die Rekrutierungsmethoden offenbar rabiater.

"Die Behörden bedienen sich nun gewaltsamer Mittel, indem sie Männer festnehmen und fortschicken", sagte der Anwalt Artyom Klyga dem "Wall Street Journal". Klyga setzt sich für die Belange Zwangsrekrutierter ein.

Offiziell ist der Kriegsdienst in Russland freiwillig. Doch tatsächlich soll die Polizei bisweilen mit Rekrutierern zusammenarbeiten, um Männer unter Druck zu setzen, bis sie schließlich nachgeben und unterschreiben. Angehörigenberichten zufolge droht die Polizei den Betroffenen oftmals an, ihnen Drogen unterzuschieben und sie damit an Ort und Stelle zu verhaften.

Die Stadt Pensa im Südwesten des Landes gilt dabei als Hotspot. Laut dem Einwohner Vladislav Leonidov fand er einen vermissten Bekannten im örtlichen Rekrutierungsbüro auf, wo er in die Leber und die Nieren geschlagen worden war. Durch sein Einschreiten sei erreicht worden, dass der Mann freigelassen wurde. "Wenn wir zwei Stunden später gekommen wären, hätten sie ihn schon mitgenommen", sagte Leonidov. "Sie gehen äußerst schnell vor."




3. Die Bedeutung der Frauen für Hitler und die NSDAP darf man auf keinen Fall unterschätzen, erklärt die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel "War auch Oma ein Nazi?". In unserer Frauen-sind-bessere-Menschen-Gesellschaft stellt diese Erwähnung einen Tabubruch dar:

Der britische Historiker Richard J. Evans behandelt in seinem jüngsten Buch "Hitlers Komplizen" auf knapp 800 Seiten bezeichnenderweise nur etwas mehr als eine Handvoll Protagonistinnen wie die Regisseurin Leni Riefenstahl. Auch in der aktuellen Debatte um die NSDAP-Mitgliederkartei bleiben Frauen unter dem Radar. Zu Unrecht: Auch der weibliche Teil der Deutschen brachte die Nazis an die Macht und stabilisierte den NS-Staat.

(…) Seit den Zwanzigerjahren gab es etwa eine kleine Gruppe vermögender und einflussreicher Frauen, die den Aufstieg Adolf Hitlers aktiv förderten, mit Geld und guten Kontakten zu Unternehmern oder Generälen. Einige von ihnen wie Else Bruckmann, Viktoria von Dirksen oder Helene Bechstein machten Hitler in konservativ-nationalistischen Kreisen salonfähig. Winifred Wagner, die Schwiegertochter des Komponisten Richard Wagner und Leiterin der Festspiele in Bayreuth, die Hitler regelmäßig besuchte, zählte seit 1923 zu seinen glühendsten Bewunderinnen, sie hielt ihrem "seligen Adolf" auch nach 1945 die Treue.

(…) Jedenfalls ist die Zahl erschreckend hoch und vor allem hoch genug, um in der eigenen Familienforschung auch auf weiblicher Seite beklemmende Entdeckungen zu machen. War Opa ein Nazi?, das ist gerade die allgegenwärtige Frage, seit die National Archives in Washington die Dateien online gestellt haben. Es gibt Podcasts mit diesem Titel, entsprechende Bücher, Artikelserien über die Verstrickung der Großväter. Aber was ist mit den Großmüttern? Hat auch Oma bei den Nazis mitgemacht?

Dass Frauen im Vergleich zu den Männern in der NSDAP immer eine Minderheit blieben, bedeutet nicht, dass sie das NS-System nicht in der Breite gestützt haben – und damit die für sie vorgesehene Rolle akzeptierten. Wie die aussah, daran hat gerade die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink nie einen Zweifel gelassen. In zahlreichen Funktionen, etwa als Leiterin des weiblichen Reichsarbeitsdienstes und vor allem der 1931 gegründeten NS-Frauenschaft (NSF), die der NSDAP angegliedert war, erreichte sie mit ihren Auftritten und Reden, meist im reinweißen Kleid und mit zum Kranz geflochtenem Haar, ein Massenpublikum: Zwölf Millionen Frauen gehörten 1939 mindestens einem der NS-Verbände an.

(…) Dass der NS-Staat ein weibliches Gesicht hatte mit Funktionsträgerinnen, Hunderttausenden Parteimitgliedern, linientreuen Müttern, damit tat sich die Welt und tat sich Deutschland nach 1945 offenbar schwer – als wollte man nicht wahrhaben, dass Frauen ein aktiver Teil eines Terrorsystems sein können. In den Entnazifizierungsprozessen und ganz allgemein bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gab es in der Nachkriegszeit nach Einschätzung von Historikern jedenfalls keine einheitliche Linie. Einerseits galten Frauen lange als fehlgeleitete Mitläuferinnen, man verharmloste ihre Taten, die Gerichtsurteile fielen zum Teil vergleichsweise mild aus. Andererseits wurden, wie Richard Evans betont, Täterinnen wie KZ-Aufseherinnen oder die berüchtigte Ehefrau des Lagerkommandanten von Buchenwald, Ilse Koch, mit Begriffen wie "Hexe von Buchenwald" oder "blonde Bestie" dämonisiert. Bei der kollektiven Aufarbeitung oder eher Nichtaufarbeitung habe diese Dämonisierung wie ein indirekter Freispruch für alle anderen gewirkt.




4. "Sollte eine Wehrpflicht nicht auch für Frauen gelten?" fragt heute die Augsburger Allgemeine in einem Pro und Contra.



5. Eine aktuelle Studie zeigt, dass vor allem Männer, die ihre Kindheit als besonders chaotisch und unberechenbar erlebt haben, häufiger bestimmte psychopathische Persönlichkeitsmerkmale aufweisen. Der Zusammenhang betrifft vor allem Eigenschaften wie geringe Empathie, Rücksichtslosigkeit und Impulsivität. Die Forscher erklären dies mit der sogenannten Life-History-Theorie: Wenn eine Umwelt als instabil wahrgenommen wird, könnte eine Person eher kurzfristige Strategien dagegen entwickeln – etwa stärker auf unmittelbare Vorteile, Konkurrenz und Selbstschutz zu setzen. Allerdings führe eine schwierige Kindheit nicht automatisch zu psychopathischen Zügen.



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Dienstag, August 04, 2026

Nach erfundener Vergewaltigung in Stuttgart: Warum denkt sich jemand so etwas aus?

1. In den letzten Tagen ging der Fall einer 16-Jährigen durch die Medien, die eine Vergewaltigung am Stuttgarter Charlottenplatz erfand. Der SWR befragt nun die Kriminalpsychologin Elsa Gewehr nach den Hintergründen solcher Geschichten.

Gewehr erklärt zunächst, man müsse sich bewusst machen, dass es sich bei solchen Fällen "nicht immer um Lügen handelt. Was wir aber auch gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr häufig sehen, sind unabsichtliche Falschaussagen. Das sind Falschaussagen, bei denen Menschen selbst davon überzeugt sind, dass etwas passiert ist oder zur Überzeugung gebracht werden, dass etwas passiert ist und dann Angaben zu einem Geschehen machen, das sich eigentlich so nie ereignet hat." Gewehr kommt dann auch Fehlerinnerungen zu sprechen, die durch eine suggestive Befragung beispielsweise von Therapeuten ausgelöst werden können. Das ist tatsächlich gut belegt, ich habe mich im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch in meinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" (2001) ausführlich mit diesem Thema beschäftigt.

Aber wie ist es nun mit absichtlichen Falschaussagen? Gewehr erklärt hierzu: "Bei der Suche nach Motiven sollte man sich immer die Frage stellen, welche Funktion oder Vorteil eine solche Aussage für eine Person hat. Das kann zum einen bedeuten, dass man der anderen Person schaden will. Wenn jetzt aber die Person, die die Aussage macht und die Beschuldigte sich vorher gar nicht kannten, dann muss man sich eher die Frage stellen, welche Funktion könnte eine Falschaussage sonst noch für die Person selbst gehabt haben."

Auch das ist nachvollziehbar. Dieser Tage beispielsweise erfand eine Polizistin eine Vergewaltigung, weil sie zu spät zur Arbeit kam.

Elsa Gewehr führt weiter aus: "Aufmerksamkeit kann ein Motiv sein, was wir diskutieren. Zum Beispiel dann, wenn eine Person aus einer absichtlichen Falschaussage Selbstwert ziehen kann. Oder: Steckt die Person in Beziehungen, in denen sie vielleicht positive Erfahrungen machen kann, wenn sie sich als Opfer von einer Straftat darstellt?"

~ Gut, dass wir eine Expertin gefunden haben, die uns all das erklärt, auf das wir nicht selbst gekommen wären. ~

Klar, Leute tun Dinge, wenn es ihnen nützt. Weshalb einer Frau, die zu spät zur Arbeit kommt, als erstes eine Vergewaltigung einfällt, weiß ich immer noch nicht.



2. Die Hasstiraden gegen Männer, die "Die Zeit" veröffentlicht, werden zunehmend durchgeknallter. Auch aktuell hat das Blatt wieder eine Autorin gefunden, die so viel Schaum vorm Mund hat, dass sie fast daran erstickt:

Wenn wir dem Kassandra-Chor der Frauen vor uns lauschen, hören wir ihre Warnungen: Seid wachsam! Rüstet euch! Weltweit, auch in unseren Breiten, ist eine aggressive Maskulinität wieder unverkennbar auf dem Vormarsch. Wir sehen sie überall: Männer in überbordend goldenen Amtszimmern, Männer an lächerlich langen Tischen, Männer mit grotesk aufgepumpten Muskeln; Männer, die sich in die Stratosphäre schießen lassen; Männer, die mit Kettensägen hantieren; Männer, die uns unentwegt die Welt erklären. Männer, die zunichtemachen wollen, was Frauen erreicht haben. (…) Autokraten, Erzkonservative, Islamisten, Incels, Manosphere-Propagandisten, Männerrechtsaktivisten, Rechtsextremisten und andere Vertreter toxischer Maskulinität sind sich bei allen weltanschaulichen Differenzen einig darin, dass es männliche Privilegien zu sichern gilt. Und sie wenden durchaus ähnliche Methoden an.


Ich bin mir sicher, dass man sich noch mehr in pauschalen Hass hineinsteigern kann, wüsste aber aus dem Stand nicht wie. Wie man Männer damit für den Feminismus gewinnen will, die nicht selbst längst massiv ideologisiert sind, ist mir schleierhaft. Derartig wildes Um-sich-Schlagen dürfte viele stark abschrecken.



3. Andererseits sind solche Feindseligkeiten in Politik und Medien bereits gut etabliert. Die britische Politikerin Baronin Harriet Harman fordert, dass bei der nächsten Wahl des Labour-Parteivorsitzes keine Männer kandidieren dürfen. Ziel sei, zu erzwingen, dass Labour eine Frau zur Parteivorsitzenden wählt.

Harriet Harman ist keine Hinterbänklerin, sondern eine der prägendsten Figuren der Labour Party der letzten vier Jahrzehnte. Ihre Aussagen haben deshalb in der britischen Politik erhebliches Gewicht. Sie war 42 Jahre lang Abgeordnete (1982–2024) und gehörte damit zu den dienstältesten Labour-Politikern, von 2007 bis 2015 war sie stellvertretende Vorsitzende der Labour Party, dabei auch übergangsweise Parteivorsitzende und damit Oppositionsführerin sowie als Ministerin für Frauen und Gleichstellung tätig. Seit 2025 ist sie Sonderbeauftragte der britischen Regierung für Frauen und Mädchen. Besonders bekannt wurde Harman als treibende Kraft hinter den "all-women shortlists": Wahllisten beziehungsweise Auswahlverfahren, bei denen ausschließlich Frauen als Kandidaten zugelassen werden. Diese Regel trug wesentlich dazu bei, den Frauenanteil der Labour-Fraktion zu erhöhen. Harmann gilt seit Jahrzehnten als eine der einflussreichsten feministischen Stimmen innerhalb der Partei.



4. Eine aktuelle Studie der Universitäten Cambridge und Bristol zeigt eine systematische Benachteiligung von Jungen bei der Benotung durch Lehrkräfte in England. So schätzen Schulen schätzen die künftigen A-Level-Noten (Abituräquivalent) von Jungen systematisch schlechter ein als die von Mädchen, die letztlich dieselben Prüfungsergebnisse erzielen. Mädchen haben eine um 3 bis 11 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass ihre Noten von Lehrkräften zu hoch vorhergesagt werden. Umgekehrt liegt die Wahrscheinlichkeit für Jungen, zu ihrem Nachteil fehleingeschätzt zu werden, um 15 bis 41 Prozent höher als bei Mädchen. Da das britische Zulassungssystem (UCAS) stark von den von Lehrkräften prognostizierten Noten abhängt, verschlechtern sich die Chancen von Jungen auf Studienplätze erheblich. Insbesondere bei stark umkämpften Studiengängen wie Medizin, Jura oder Tiermedizin führt dies zu spürbaren Nachteilen bei der Zuteilung von Studienangeboten.



5. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute:

Servus Herr Hoffmann,

haben wir es aktuell mit einer Epidemie weiblicher Gewalt und toxischer Feminität zu tun? Hier nur ein paar Meldungen der vergangenen Tage:

Meldung 1, 30.07.2026

"Im Vorarlberger Hohenems ist in der Nacht auf Mittwoch ein Beziehungsstreit eskaliert. Eine Frau soll ihren Lebensgefährten schwer verletzt haben, dieser wies Schnitte an Hals, Armen und Beinen auf. Das Opfer kam ins Spital, die Verdächtige wurde wenig später von der Polizei festgenommen und in die Justizanstalt überstellt."

Wäre es umgekehrt gewesen, wäre diese Tat sicher nicht bloß unter "Beziehungsstreit" gepackt, sondern wohl als "versuchter Femizid" oder Ähnliches eingeordnet worden.

Meldung 2, 31.07.2026

"Mutter und Großmutter ließen laut Anklage autistischen Teenager verhungern

Der 16-Jährige kam mit massivem Untergewicht ins Krankenhaus – doch die Ärzte konnten nicht mehr helfen: In New York ist ein Teenager verhungert. Nun gibt es schwere Anschuldigungen gegen engste Verwandte. (...) Medienberichten zufolge wog der Junge zum Zeitpunkt seines Todes 27 Kilogramm. Sein Zwillingsbruder sei in einem ähnlichen Zustand gewesen, habe aber überlebt. Beide Jungen konnten laut US-Medien nicht sprechen und waren komplett auf Hilfe angewiesen. Der überlebende Bruder befindet sich in einer Reha-Behandlung und soll bereits mehr als 13 Kilogramm zugenommen haben, wie CBS News berichtet. (…) Neben dem Mordvorwurf gibt es noch zahlreiche weitere Anschuldigungen gegen die beiden Frauen. 'Diese beiden Personen haben ihre Pflicht und Verantwortung gegenüber den Jungen missachtet. Ein Kind ist tot, das andere hat einen langen Genesungsprozess vor sich', sagte Darcel Clark von der Staatsanwaltschaft der Bronx."

Meldung 3, 31.07.2026

"Vergewaltigung am Charlottenplatz: 16-Jährige hat Tat erfunden

Eine angebliche Vergewaltigung am Charlottenplatz in Stuttgart hat nie stattgefunden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilen, hat eine 16-Jährige die Tat erfunden. Im Laufe der Ermittlungen hätten sich Widersprüche im Tatablauf ergeben, sodass Zweifel an der Tat aufkamen. In einer Vernehmung habe die 16-Jährige dann eingeräumt, dass die Vergewaltigung vorgetäuscht war. (...) Damals wie jetzt hatten die angeblichen Vergewaltigungen jeweils eine neue Sicherheitsdebatte in der Stadt ausgelöst. Im Zentrum stand die Frage, ob vor allem die Videoüberwachung ausgeweitet werden könne. Im Fall der angeblichen Tat am Charlottenplatz hatte die Polizei kurzfristig als Maßnahme ergriffen, vor Ort mehr Präsenz zu zeigen."

Als Gegner der Massenüberwachung finde ich es immer wieder interessant, wie schnell "Sicherheitsdebatten" wieder eingepackt werden, wenn die Falschen der Täter sind. Müsste man nicht angesichts solcher Falschbeschuldigungen dringend genauer hinschauen, was junge Frauen da so treiben? Brauchte es nicht härtere Gesetze gegen "weibliche Kriminalität"? Oder zumindest eine Analyse der Wurzeln "toxischer Feminität"?

Meldung 4, 01.08.2026

"Gegen 2.40 Uhr war in Höhe des Plankenkopfes ein Streit zwischen mehreren Frauen gemeldet worden. Eine Streife des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt schlichtete den Streit zunächst. Während die Beamten den Vorfall aufnahmen, störte die 18-Jährige, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen war, die Arbeit der Polizei aggressiv und ging schließlich mit den Fäusten auf eine 28-jährige Polizeibeamtin los. Bei dem Versuch, sie zu schlagen, verletzte sie die Beamtin leicht. Die Beamten unterbanden den Angriff und nahmen die 18-Jährige fest. Ein Alkoholtest auf dem Polizeirevier ergab einen Atemalkoholwert von über 1,8 Promille. Die Teenagerin wurde später in die Obhut ihrer Eltern übergeben."

Ob ein 18-Jähriger Junge auch einfach nur der Obhut seiner Eltern übergeben worden wäre ..?

Meldung 5, 03.08.2026

"Eine 14-Jährige soll versucht haben, eine 16-Jährige bei Obersulm-Willsbach (Kreis Heilbronn) umzubringen. Die Tat soll bereits am 23. Juli geschehen sein. Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag bekannt. Die 14-Jährige habe die 16-Jährige nicht gekannt, soll sie aber unter einem Vorwand auf einen Feldweg am Ortsrand von Willsbach gelockt haben. Dort habe sie ihr Opfer mit einem Messer bedroht, um an ihr Handy zu kommen, heißt es von den Behörden. Nachdem die 16-Jährige ihr Smartphone herausgegeben hatte, soll die Tatverdächtigen mit dem Messer auf sie losgegangen sein. Das Opfer erlitt Schnittverletzungen - und musste nach SWR-Informationen auch im Krankenhaus behandelt werden."

Mein abschließendes Verdikt: Wären das jeweils Männer gewesen, müsste man angesichts dieser Nachrichten wohl stark verunsichert sein, endgültig das Vertrauen in das "toxische Geschlecht" verlieren und sich auf YouTube oder Instagram lauthals fragen, "ob Liebe mit ihnen überhaupt noch möglich ist". Zum Glück wissen "wir" aber, dass die meiste Gewalt "ganz klar von Männern gegenüber Frauen ausgeht" und können deshalb beruhigt weiterklicken.


Das Bild wird noch düsterer, wenn man einen Überblick über internationale Medien hat. In New York etwa steht gerade eine Frau unter Anklage, die ihrem Vater das Herz herausgeschnitten und seiner Leiche auf den Bauch gelegt haben soll.



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Montag, August 03, 2026

"Die glücklichsten Menschen sind alleinstehende Frauen ohne Kinder"

1. Eine junge Influencerin wird Opfer digitaler Gewalt. Danach verliert sie das Vertrauen in Männer und fragt sich, ob Liebe mit ihnen überhaupt noch möglich ist. Grund genug für "Die Welt", für das Buch Reklame zu machen.



2. Hessen eröffnet die erste Schutzwohnung für Männer. Natürlich kann die Hessenschau unmöglich darüber berichten, ohne gleich in den ersten Satz eine Lüge zu packen: "Die meisten Opfer häuslicher Gewalt sind Frauen." An längst überholten Geschlechterklischees MUSS offenbar festgehalten werden. Der Zwang von Journalisten, ihre Leser zu einer gewünschten Weltsicht zu führen, ist in solchen Momenten schlimmer als bei Orwell. In dem Artikel finden wir dann einen alten Bekannten, Boris von Heesen, der es nicht einmal merkt, wenn er sich innerhalb weniger Worte selbst widerspricht:

Von Heesen betont zugleich, dass Frauen und Männer nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften. "Die meiste Gewalt geht ganz klar von Männern gegenüber Frauen aus", sagt er.


Wenn man schon keine Ahnung von der Forschungslage hat, warum blamiert man sich dann, indem man solche Sätze überhaupt raushaut? Ich äußere mich doch auch nicht zur Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank. Wenn man Männer und Frauen nicht gengengeinander ausspielen möchte, warum befeuert man dann regelmäßig eine Opferolympiade zwischen den Geschlechtern?

Immerhin räumt von Heesen ein, dass auch schwere Gewalt durch Frauen überhaupt möglich ist:

Ein Schutzangebot für Männer sei deshalb keine Konkurrenz zu Frauenhäusern, sondern eine notwendige Ergänzung. "Gewalt hat viele Facetten", sagt von Heesen. “Das kann die fliegende Kaffeetasse sein, ein Kneifen oder ein Schlag auf den Arm." Hinzu kämen psychische Gewalt, Einsperren, ständige Kontrolle, das Vorenthalten von Geld oder Abwertung. Auch schwere körperliche Gewalt könne Männer treffen. "Man kann ja auch Hilfsmittel nehmen, um Menschen schwer zu verletzen."


Halbherzig ist auch eine SPD-Politikerin an Bord:

"Ausmaß und Intensität der Gewaltbetroffenheit zwischen Frauen und Männern sind sicherlich nicht vergleichbar", sagt Sozialministerin Heike Hofmann (SPD). "Doch die Daten zeigen: Es handelt sich nicht um Einzelfälle. Deshalb brauchen wir auch in diesem Bereich Schutzstrukturen."


Für neue Leser: Ich habe die tatsächliche Forschungslage zur Geschlechterverteilung bei häuslicher Gewalt hier zusammengefasst, es gibt inzwischen auch zuhauf Literatur dazu. Für deutsche Leser empfiehlt sich etwa dieses Buch. In aller Kürze zitiere ich auch mal aus einem kommenden Buch von mir:

Eine EKD-Studie aus dem Jahr 2010, durchgeführt vom Antidiskriminierungsforscher Peter Döge, ergab: 45 Prozent der befragten Männer und 41 Prozent der befragten Frauen gaben an, häusliche Gewalt erlitten zu haben. 2013 bestätigte das Robert-Koch-Institut in seiner Studie zur Gesundheit Erwachsener, dass Frauen häufiger als Männer körperliche Partnergewalt ausüben – und wies darauf hin, dass die Themen "Frauen als Gewalttäterinnen" und "Männer als Gewaltopfer" noch weitgehend tabuisiert seien. Im Jahr 2026 berichtete unter anderem der Berliner Tagesspiegel über eine frisch veröffentlichte Studie der deutschen Bundesregierung: "Männer und Frauen haben psychische und körperliche Gewalt in Partnerschaften annähernd gleich häufig erlebt. Körperliche Gewalt erfuhren 5,2 Prozent der Frauen und 6,1 Prozent der Männer."


Aber für die SPD ist das "sicherlich nicht vergleichbar". Wenn wir Männerrechtler nicht Jahrzehnte lang politischen Druck gemacht hätten, gäbe es selbst diese allerersten Gewaltschutzwohnungen für Männer nicht. Aktuell bekommen wir sie zu dem Preis, dass die Leute weiter ideologisch verdummt werden.



3. In den USA wächst allmählich der Männeranteil in der Krankenpflege. Derzeit ist nur etwa eine von acht Pflegekräften in den USA ist männlich, obwohl das Arbeitsministerium jährlich 189.000 offene Stellen für examinierte Pflegekräfte über das nächste Jahrzehnt prognostiziert. Da männerdominierte Branchen wie Fertigung und Softwareentwicklung schrumpfen, wird Pflege für Männer zu einer stabilen Alternative mit Aussicht auf ein Leben in der Mittelschicht.

Beispielhaft nennt der verlinkte Artikel die University of Alabama at Birmingham, die durch Marketingmaterialien und eine Rekrutierung an Schulen gezielt um Männer wirbt. In dem Artikel vorgestellte studenten (Ethan Stinson, Hatim Nasser und Amiri Saadiq) berichten von guten Jobaussichten direkt nach dem Abschluss. Professor Curry Bordelon, der in den 1990er-Jahren selbst als einer von nur drei Männern unter 90 Studierenden anfing, erzählt von damaligen Vorurteilen (Männer als "Quotenerfüllung") und seiner späteren Arbeit auf einer Neugeborenen-Intensivstation, wo er gezielt Väter einband. Noch heute herrschen aber in vielen Köpfen Klischeevorstellungen: Männliche Pflegekräfte werden oft für Ärzte gehalten; manche gehen zudem automatisch davon aus, männliche Pfleger seien homosexuell, da Empathie und Geduld traditionell als "weiblich" gelten. Bordelon zufolge bräuchten Männer oft regelrecht "Erlaubnis", in den Beruf einzusteigen.

Bordelon übernimmt im Herbst die Leitung der American Association for Men in Nursing und hat mit einem Kollegen erreicht, dass "Männergesundheit" offiziell als Pflegefachrichtung anerkannt wurde – mit dem Ziel, künftig auch spezialisierte Pflegekräfte für Männergesundheit auszubilden.



4. Eine britische Kriminalbeamtin, die im Bereich Kinder-/Opferschutz bei der Northumbria Police tätig war, wurde nach einer Disziplinaranhörung wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. Sie hatte gesagt, "alle Männer" seien Vergewaltiger und sollten eine Ausgangssperre ab 21 Uhr bekommen, um nächtliche Sexualstraftaten zu verhindern. Zudem soll sie trans Frauen als "cocks in frocks" ("Schwänze im Kleid") beschimpft haben. In einem bestimmten feministischen Lager gehen Attacken auf Männer und Attacken auf trans Personen, die dort oft als "verkappte Kerle" betrachtet werden, Hand in Hand.



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Freitag, Juli 31, 2026

"Da ist nichts Toxisches an dieser Männlichkeit"

1. Während in der queeren Szene nach dem CSD-Anschlag die Gelegenheit zum Männerhass genutzt wird, wagt Andrea Widburg auf der konservativen Website American Thinker einen aus deutscher Medienperspektive ungewöhnlichen Blick und widmet sich männlichen Helden. Ein Auszug aus dem mit vielen beispieln getränkten Artikel:

Geben Sie die Phrase "man dies rescuing" in eine Suchmaschine ein, erhalten Sie eine unendliche Liste von Männern, die sich ohne einen einzigen Gedanken opferten, um andere zu retten – und das nicht nur Familienmitglieder, sondern auch Fremde. (…) Das ist der Grund, warum Männer, obwohl sie 75 % der Passagiere an Bord der Titanic ausmachten, nur 46 % der Überlebenden stellten. "Frauen und Kinder zuerst" war ihr letzter Antrieb.

Wenn Sie die Website der Carnegie-Hero-Stiftung besuchen, finden Sie unzählige Berichte von Menschen, die unter großem Eigenrisiko völlig Fremde retten. Auffallend ist, dass 91 % der Ausgezeichneten Männer sind. Das ist es, was Männer tun.

Oder besser gesagt, das ist es, was Männer tun, die in der westlichen Tradition erzogen wurden. Wir werden bald in die Barbarei abgleiten, wenn wir zulassen, dass die Linken diese einzigartig männliche Tugend zerstören – eine Tugend, die Stärke, Impulsivität, einen charmanten Superheldenkomplex (über den sich Jerry Seinfeld sanft lustig machte) und eine kulturell angelernte Ritterlichkeit verbindet.


Der Artikel wäre noch besser, wenn er erstens auf Kulturkampf verzichten würde (es gibt keine Hinweise darauf, dass Männer außerhalb der westlichen Tradition weniger heldenhaft sind) und er zweitens passagenweise nicht den seltsamen Unterton hätte, dass es richtig ist, von Männern zu fordern, ihr Leben für das von Frauen zu opfern.



2. Die "taz" erklärt, wie die EU jetzt ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg erschwert. Besonders Grüne und Linke hatten Kritik daran geäußert.



3. Tabuthema Mädchengewalt: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg hat das Amtsgericht Heidelberg Haftbefehle gegen drei weibliche Tatverdächtige im Alter von 14, 16 und 17 Jahren erlassen. Ihnen wird eine gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung vorgeworfen.



4. Die Kölner Polizei hat drei Wohnungen von Teilnehmerinnen des Weltfrauentags durchsucht. Den Beschuldigten wird gefährliche Körperverletzung, Landfriedensbruchs, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Gefangenenbefreiung und Strafvereitelung vorgeworfen.



5. Die britische Tageszeitung Sun berichtet über Vorwürfe gegen den britischen Child Maintenance Service (CMS), die staatliche Behörde für Kindesunterhalt. Demnach sollen zwischen 2012 und 2022 mindestens 24.400 Elternteile durch fehlerhafte Berechnungen insgesamt 4,3 Millionen Pfund zu viel an Unterhalt gezahlt haben. Ursache seien unter anderem IT-Probleme und Verwaltungsfehler gewesen. Betroffene, die über Jahre hinweg zu hohe Forderungen erhalten haben sollen, berichten, die Behörde habe ihre Beschwerden ignoriert und selbst nach erfolgreichen Gerichtsverfahren weiterhin unberechtigte Forderungen gestellt. Die fehlerhaften Forderungen haben demnach zum Suizid von mindestens zwei Vätern beigetragen.



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Mittwoch, Juli 29, 2026

Neue US-Studie schlägt Alarm: College-Studentinnen finden immer weniger heiratwürdige Männer

1. Die britische Tageszeitung Independent berichtet über die sich verschärfende Situation junger Studentinnen, die keinen angemessenen Partner mehr zum Heiraten finden:

An vierjährigen Hochschulen studieren derzeit rund 1,6 Millionen mehr Frauen als Männer. Diese Kluft hat laut einer neuen Studie des National Bureau of Economic Research gravierende langfristige Auswirkungen auf die Ehechancen und die finanzielle Stabilität der Millennial- und Gen-Z-Generationen.

"Hochschulgebildete Frauen halten stabile Eheraten aufrecht, indem sie sich mit gut verdienenden Männern ohne Hochschulabschluss verbinden. Das verkleinert die Auswahl an wirtschaftlich tragfähigen Partnern für Frauen ohne Hochschulabschluss", heißt es in der Studie.

Über Generationen hinweg stand studierten Frauen eine vergleichsweise große Gruppe studierter Männer zur Auswahl. In der Stillen Generation und bei den frühen Babyboomern besaßen mehr Männer einen Abschluss als Frauen.

Männer haben heute eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit wie Frauen, zu den untersten 10 Prozent der Notendurchschnitte an der Highschool zu gehören, was zu niedrigeren Einschreibungsquoten an den Hochschulen führt.

Als Konsequenz schrumpft die Auswahl an akademisch gebildeten Männern für heiratswillige Absolventinnen. Sie weichen daher auf Männer ohne akademischen Grad aus, die ein hohes Einkommen erzielen.

Diese Entscheidungen wirken sich nach unten auf Frauen ohne Hochschulabschluss aus: Für sie bleiben kaum noch akademisch gebildete oder gut verdienende Männer übrig.

"Sich verschlechternde Aussichten für Männer haben in erster Linie die Ehechancen von Frauen ohne Hochschulabschluss untergraben", so die Studie.

Langfristig wird dieser Trend erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie viele Frauen der Millennials und Gen Z ohne Hochschulabschluss heiraten: Mehr als die Hälfte bleibt eher ledig, als eine Ehe mit ungebildeten Männern mit geringem Einkommen einzugehen.

Setzen sich die aktuellen Ehe- und Einkommenstrends bei Gen Z und Millennials fort, droht amerikanischen Frauen eine Rentenkrise.

Frauen in den USA leben etwa fünf Jahre länger als Männer und gehen mit rund 39 Prozent weniger Ersparnissen in den Ruhestand, wie aus einem Bericht des Finanzdienstleisters Morgan Stanley hervorgeht.

"Allgemein gesprochen haben Männer und Frauen zwar ähnliche Bedürfnisse bezüglich der Grundkosten und des Zeitpunkts des Ruhestands, Frauen stehen jedoch vor zahlreichen persönlichen und beruflichen Herausforderungen, die das Erreichen einer finanziellen Absicherung im Alter erschweren", erklärt Morgan Stanley.

Diese Herausforderungen betreffen alleinstehende Frauen in besonders hohem Maße.

Frauen, die heiraten, verdienen mehr als Frauen, die nie heiraten, ergab eine Analyse des Finanzdienstleistungsunternehmens Farther.

Rechnet man die im Laufe der Zeit höheren Gesundheitskosten von Frauen und die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hinzu, stehen den Frauen der Gen Z und der Millennials finanziell schwere Zeiten bevor.

"Diese finanziellen Herausforderungen machen die Planung für eine sichere Zukunft für viele alleinstehende Frauen schwieriger und belastender", betont Farther.




2. Nicht alle Männer, aber immer ein Mann: Muhammad Afzal stoppte 2025 den Amokfahrer, der in Mannheim zwei Menschen tötete. Dafür erhielt der Taxifahrer jetzt die Rettungsmedaille des Landes Baden-Württemberg.

Solche Preisvergaben werden exakt nichts an der grassierenden Debatte über die schlimmen Männer (oder männliche Zuwanderer) ändern.



3. Ich lese gerade das Buch Bullshit-Bingo Psychologie, in dem die Autoren Jochen Metzger und Jens Schröder populäre Irrtümer in diesem Buch auseinandernehmen. Darin gibt es auch das Kapitel "Frauen sind schlauer als Männer". Ein Auszug daraus:

Später hat Jochen [Metzger] sein Geld als Journalist bei diversen Frauenzeitschriften verdient. Er durfte dort den ganzen Tag lang die Texte anderer Leute redigieren – also auch lesen. Die allermeisten dieser Leute waren weiblichen Geschlechts. Man tritt niemandem zu nahe, wenn man gesteht: Nach einiger Zeit in diesem Job hat Jochen gemerkt, dass sich bei den Artikeln für diese Frauenzeitschriften einige Argumente und Thesen regelmäßig wiederholten. Ein besonders beliebter Topos erinnerte stark an die Beobachtung von Jochens Kindern: Er spielte in allen möglichen Varianten die Tatsache durch, dass es in Männerköpfen wesentlich dunkler, schwerfälliger und langsamer zuging als in Frauenköpfen. Was in den Texten der Kolleginnen so zuverlässig wiederkehrte wie der Nikolaus am 6. Dezember, war die Story mit der mangelnden Selbstfürsorge. Die ging so: Der Mann fühlt sich nicht wohl. Die Frau sagt: Geh doch zum Arzt. Aber er hört nicht auf sie. Irgendwann ist der Mann so krank, dass jede Hilfe zu spät kommt. Tja. Selbst schuld! Männer erscheinen in vielen dieser Geschichten wie schadhafte B-Ware der Schöpfung, die schlechtere, billigere, dümmere Version des eigentlichen Menschen: der Frau.

Kürzlich ist uns Psycho-Autoren klar geworden, dass weder Jochens Kinder noch die Kolleginnen von der FÜR SIE irgendwelche Einzelmeinungen vertreten. Wenn man sehr vielen achtjährigen Kindern von einer Person erzählt, die besonders dämlich und "langsam im Kopf" ist, dann sind sowohl die befragten Mädchen als auch die Jungen sofort überzeugt: Bei dieser Person muss es sich um einen Jungen handeln. Als wäre das offensichtlich. Wenn jemand dumm ist, dann ist diese Person vermutlich männlich!


Die Kinder übernehmen die Vorurteile der Alten. Man darf davon ausgehen, dass das ständige Gejammer über die vermeintlich ach so zurückgebliebene "Manosphäre" denselben rhetorischen Zweck in solchen Artikeln verfolgt.

Jochen Metzger und Jens Schröder weisen im restlichen Kapitel nach, dass an der Vorstellung vom blöderen Mann, der den Leuten beharrlich eingetrichtert wird, nichts dran ist: "Wenn man viele Frauen und viele Männer einen allgemeinen Intelligenztest absolvieren lässt, findet man im Durchschnitt keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern." Nur eines zeigt sich: "Auch wenn die Gesamtwerte in etwa gleich aussehen, gehen die beiden Kurven am unteren Ende doch deutlich auseinander. Unterhalb von etwa 80 IQ findet man nur noch ganz, ganz wenige Frauen – aber ziemlich viele Männer."

Was die Autoren weglassen, ist die logische Schlussfolgerung, die das nahelegt: Wenn der Durchschnitts-IQ trotzdem gleich ist, müssen sich auch am oberen Ende der IQ-Skala sehr viel mehr Männer als Frauen finden. Diplomatischerweise formulieren das die Autoren nicht aus, sondern überlassen es den klügeren Lesern ihres Buchs, dies selbst zu erschließen. Also vermutlich den Männern.

Vom selben Verlag gibt es übrigens auch das Buch Bullshit-Bingo – Was Frauen nicht mehr hören wollen: Schlagfertig kontern, cool bleiben und Eindruck hinterlassen. Ein vergleichbares Buch über Dinge, die Männer nicht mehr hören können, gibt es selbstverständlich nicht.



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Dienstag, Juli 28, 2026

Linke gibt "Antifeministen" Schuld am CSD-Anschlag

1. Die Verteufelung jeglicher Kritik an der feministischen Ideologie zeigt immer groteskere Züge. So berichten aktuell mehrere Medien, darunter die Frankfurter Rundschau, folgendes:

Der Schock nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin sitzt tief. Besonders in Berlin selbst. Auch die Linke aus Neukölln wollte ihr Mitgefühl in einem Posting bei Instagram ausdrücken, nutzte dieses aber auch für ein politisches Statement. Das sorgt bei vielen Lesern für Fassungslosigkeit.

(…) Denn die "Queer- und Transfeindlichkeit" nehme demnach "mit dem Erstarken" von Rechten und antifeministischen Kräften "massiv" zu. Die Linke spricht von Hass im Internet, Angriffe auf der Straße und von Polizeigewalt, nennt dafür aber keine Belege. Dann heißt es: "Die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen." Dagegen wolle man ankämpfen. Und weiter: "Wir wehren uns zugleich dagegen, dass diese Tat für rassistische, antimuslimische oder sonstige reaktionäre Hetze instrumentalisiert wird."

Die Reaktionen unter dem Posting sind deutlich: "bei dieser Analyse kann man nur noch den Kopf schütteln", schreibt ein User. Ein anderer meint: "Dieses Statement ist echt eine Beleidigung für die Betroffenen und für jeden denkenden Menschen. Ich schäme mich, mit euch in einer Partei zu sein." Wieder ein anderer User kommentiert: "Seid ihr nur schlecht informiert oder betreibt ihr gerade ein bisschen Ragebait?" Denn schließlich habe der Anschlag einen islamistischen Hintergrund. Damit sei "genau das eingetreten, wovor die ‚bösen‘ konservativen Kräfte seit langem eindringlich warnen, während die Linke den politischen Islam konsequent verharmlost und in Teilen sogar in den eigenen Reihen willkommen heißt".




2. Im Iran ist der bekannte Filmstar Pejman Dschamschidi nach einer landesweiten MeToo-Debatte laut seiner Verteidigung vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Das Gericht habe den 48 Jahre alten Schauspieler jedoch wegen einer "unerlaubten Beziehung" zu 99 Peitschenhieben verurteilt.



3. Antidiskriminierungsstellen in den Niederlanden und Belgien sind zu dem Schluss gekommen, dass bei zwei jüngsten Auftritten der niederländischen Sängerin Sophie Straat keine Diskriminierung vorlag.

Bei Auftritten am Montag in Gent und beim Best Kept Secret im vergangenen Monat bat sie "alle weißen Männer, zurückzutreten" und im Moshpit Platz für Frauen, Queer-Personen und People of Color zu machen. Straat erklärte, sie habe niemanden ausschließen wollen, sondern Platz für Menschen schaffen wollen, die sich in einem Moshpit weniger sicher fühlen.

"Was auch immer ihre Absicht war, Menschen können sich dadurch diskriminiert fühlen", sagte eine Sprecherin der niederländischen Antidiskriminierungsstelle Discriminatie.nl gegenüber NOS. Die Meldestelle habe "viele hunderte Beschwerden" erhalten, so die Sprecherin. "Wir verstehen das, sehen aber derzeit nicht genügend Gründe für die Annahme, dass eine Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe oder Geschlecht vorlag."

Die Meldestelle weist darauf hin, dass Straat keine beleidigenden Äußerungen über weiße Männer gemacht hat. "Der Aufruf betraf nur einen kurzen, einmaligen Moshpit für diese Gruppen. Den Besuchern wurde der Zutritt zum Konzert nicht verweigert." Discriminatie.nl wird zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Schritte unternehmen.

Während ihres Auftritts bei den Gentse Feesten wiederholte Straat ihre Bitte. Die belgische Antidiskriminierungsstelle Unia erhielt rund 200 Meldungen. "Obwohl die Aussage als polarisierend oder anstößig wahrgenommen werden kann, muss sie in diesem Kontext als symbolischer und künstlerischer Ausdruck gesehen werden", sagte ein Sprecher von Unia gegenüber dem flämischen Sender VRT.

Unia untersuchte die Meldungen und die Aussagen von Straat. Angesichts des Kontexts kam die Stelle zu dem Schluss, dass keine Diskriminierung vorlag. "Die Aussage erfolgte am Ende einer künstlerischen Darbietung mit einer gesellschaftlichen und politischen Botschaft über Ungleichheit." Unia fand keine Hinweise darauf, dass weiße Männer tatsächlich vom Konzert oder von der Teilnahme an den Aktivitäten ausgeschlossen wurden.


Am bemerkenswertesten an dieser Meldung finde ich, dass sich Männer zu hunderten beklagten. Noch vor ein paar Jahren hätte das Publikum so etwas schlicht hingenommen.



4. In Australien ist die Rate von Männern, die sich sterilisieren lassen, weil sie sich die Lebenshaltungskosten nicht mehr leisten können, seit 2016 um sechzig Prozent gestiegen.



5. Genderama hat immer wieder darauf hingewiesen, dass sich die Gehaltslücke inzwischen zu Lasten von jungen Männern verschoben hat. Jetzt beklagt "The Cut", ein Teil des Magazins "New York", wie angeätzt viele Frauen von dem Rollentausch sind. Ein Auszug aus dem Artikel (lange Absätze mit Männerbashing habe ich weggelassen):

Seit es Gehaltsschecks gibt, verdienen Frauen weniger als Männer. Doch während das allgemeine Lohngefälle fortbesteht, erleben einige Frauen der Gen Z eine hoffnungsvollere Realität. Die Wahrscheinlichkeit, einen Hochschulabschluss zu machen, ist bei ihnen um zehn Prozentpunkte höher als bei Männern ihres Alters, und es ist wahrscheinlicher, dass sie nach dem Abschluss eine Arbeit finden. Während weiblich geprägte Berufe in der Therapie und im Gesundheitswesen mit Rekordraten wachsen, gab es beim Neueinstellen in traditionell männerdominierten Bereichen wie Technologie, Finanzen und handwerklichen Berufen wie Bauwesen und Installateurhandwerk Rückgänge. Vor einigen Jahren ergab eine Pew-Studie, dass junge Frauen in einigen Städten wie New York, Los Angeles und Washington, D.C. tatsächlich mehr verdienen als ihre männlichen Gleichaltrigen. Mit diesem zusätzlichen Geld kaufen sie auch fast doppelt so viele Immobilien wie junge Männer und sorgen in höherem Maße für den Ruhestand vor. Frauen dieser Generation gehen mit höherer Wahrscheinlichkeit als zu jedem anderen Zeitpunkt der Geschichte eine Beziehung mit einem Mann ein, der weniger verdient als sie – oder gar nichts verdient.

Junge Männer, so nahm ich an, müssten durch diesen Zustand gedemütigt sein, ihre Männlichkeit in Trümmern. Aber zum größten Teil scheinen sie sich damit wohlzufühlen, verwöhnt zu werden und dass für sie bezahlt wird. Vielleicht ein bisschen zu wohl. Auf TikTok nennen sie ihre Freundinnen "Mommies" und bezeichnen sich selbst als "Sugar Babies". "Meine Freundin verdient mehr als ich und es ist fantastisch", erzählte mir ein Typ. "Sie wird mir all die schicken Werkzeuge kaufen, die ich mir wünsche", sagte ein anderer. Vor Kurzem stieß ich auf einen Reddit-Beitrag eines 23-Jährigen, der sich nicht sicher war, wie er dazu stehen sollte, weniger als seine Freundin zu verdienen. Alle Kommentatoren rieten ihm, sich nicht so anzustellen. "Bro, liebe einfach deine Freundin und tu, was du kannst", schrieb einer. "Wenn sie dich mit auf Reisen nimmt, ist doch alles bestens."

Frauen sind weniger begeistert davon, wie Geldautomaten behandelt zu werden. Die Männer, so sagen sie, befänden sich in ihrer "Prinzessinnen-Phase". "Ich habe das Gefühl, wenn ich mich mit einem Typen treffe, muss ich mit Blumen auftauchen und ihm die Autotür öffnen", sagte eine Frau. "So nach dem Motto: ‚Alles für dich, Prinzessin!‘" Die Lage ist so ernst, dass Frauen auf TikTok die Lippen zu einem neuen Country-Song synchronisieren, in dem es heißt: "Wenn diese Märchen heute neu geschrieben würden / würde der Landstreicher die Dame ausführen / und sie dann bezahlen lassen." "Alle Mädels in meinem Umfeld investieren in Immobilien, sie machen richtig große Kohle im Vertrieb, sie führen ein Unternehmen", sagte eine Frau in einem Video aus ihrem Auto. "Und all die Typen in unserem Alter, die wir treffen, tun das einfach nicht." Den Frauen, mit denen ich gesprochen habe, macht es nichts aus, die Hauptverdienerinnen zu sein. Aber sie fühlen sich auch wie Babysitter.

Naomis größte Angst war es, wie die Mutter ihres Freundes zu werden. Doch in Wahrheit bezahlte die 24-Jährige alles, half ihm bei seinem Lebenslauf und stellte sicher, dass er nach Jobs suchte. (…) Aber der vielleicht empörendste Teil ihrer mittlerweile beendeten Beziehung ist, dass Naomis Freund die Politik nutzte, um seine Gleichgültigkeit zu rechtfertigen. Er betrachtete sich als Kommunist, las in seiner Freizeit Marx und war Teil eines Freundeskreises voller anderer arbeitsloser Männer, die es peinlich fanden, sich um Arbeit zu kümmern. "Sie hassen den Finanz-Bro", sagt Naomi, "aber in ihrem Bestreben, das abzulehnen, tun sie jetzt gar nichts mehr." McKayla, die wie die anderen Frauen in dieser Geschichte um ein Pseudonym gebeten hat, hat ein ähnliches Phänomen beobachtet. Sie sagt, ihr Freund und seine Freunde seien "super-öko-angehauchte Liberale", die das Streben nach Erfolg als antifeministisch ansehen. Sie wollen sich von raffgierigen CEOs und Männern aus dem rechten Spektrum abgrenzen, die glauben, dass Frauen Pseudo-'E-Mail-Jobs' ausüben und nicht einmal das Wahlrecht haben sollten. "Sie glauben, dass ein respektvoller Umgang mit Frauen nicht damit einhergehen kann, ein extrem ehrgeiziger Versorger zu sein", sagt sie. "Sie denken, wenn man sechsstellig verdient, wacht man plötzlich auf und hasst Frauen."

Ein 27-Jähriger, der sich selbst als "modernen Linken" beschreibt, sagt, dass es ihm und seinen Freunden wichtiger sei, Jobs zu finden, die mit ihren Werten übereinstimmen, als reich zu werden. "Viele der Frauen, die ich kenne, sind extrem ehrgeizig", sagt er. "Viele der Männer, mit denen sie ausgehen, sind es nicht." Ich habe von einem Typen gehört, der sagte, dass er zwar kein Problem damit habe, wenn seine Partnerin mehr Geld verdiene als er, er aber in der Öffentlichkeit immer zu bezahlen versuche, damit keine Barista ihn dafür verurteile, dass er "seine Freundin ausnutzt". Ein anderer Mann, dessen Freundin doppelt so viel verdient wie er, erzählte mir, dass er auf andere Weise beitrage: Seine Work-Life-Balance bedeute, dass er die "emotionale Verfügbarkeit" habe, seine Freundin zu trösten, wenn sie von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause komme. "Ich bin bis zu einem gewissen Grad eine Betreuungsperson", sagt er. "Was ich in die Beziehung einbringe, ist wohl nicht traditionell männlich, aber es ist erfüllend und wertvoll."

(…) Jessica schien dieser Art von Typen nicht entkommen zu können. Vor ein paar Jahren, als die damals 19-Jährige ein Ingenieurspraktikum mit einem Teilzeitjob unter einen Hut brachte, war sie mit jemandem zusammen, der sich angeblich gerade für das Medizinstudium bewarb. Jessica bezahlte nicht nur alles, sie organisierte auch alle ihre Verabredungen. (…) Im Club bat er sie, mit single Männern zu flirten, um gratis Getränke abzustauben. Sie trennte sich kurz vor ihrem College-Abschluss von ihm und begann bald darauf, einen Kommilitonen aus dem Ingenieurstudium zu daten, der große Töne spuckte, einen Job in einem Konzern zu bekommen. "Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir: ‚Ich will einfach jemanden, der manchmal für Dinge bezahlt‘", sagte Jessica. "Er meinte: ‚Mach dir keine Sorgen, Baby, ich kümmere mich um dich.‘" Dann zog er wieder bei seinen Eltern ein und beschwerte sich darüber, wie hart der Arbeitsmarkt sei. Sie arbeitete viele Stunden in ihrem Consulting-Job und übernahm trotzdem die Rechnung, wenn er Lust auf ein 300-Dollar-Essen hatte ("er hatte einen teuren Geschmack", sagte sie).


Man sieht: Die Verhältnisse können sich komplett umkehren, und in der Darstellung vieler Medien werden weiterhin die Männer die fiesen Ausbeuter sein. Frauen sind einfach bessere Menschen, für immer und ewiglich.



6. In den USA haben Senatoren beider großer Parteien jetzt eine Gesetzesvorlage eingereicht, die der Männergesundheit dienen soll:

Der Gesetzentwurf würde das Government Accountability Office (GAO) der USA verpflichten, eine Studie über den Zustand der Männergesundheit in den Vereinigten Staaten durchzuführen und dem Kongress einen Bericht über die Ergebnisse vorzulegen, einschließlich gesundheitlicher Ungleichheiten, von denen Männer betroffen sind. Er würde auch das US-Gesundheitsministerium (HHS) verpflichten, ein Büro für Männergesundheit einzurichten und nach dessen Gründung dem Kongress einen Bericht vorzulegen, der Erkenntnisse zur Männergesundheit und Empfehlungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Ergebnisse von Männern detailliert darlegt.

"Männer stehen vor einer wachsenden Gesundheitskrise und sterben früher an vermeidbaren Leiden wie Krebs, Herzerkrankungen und psychischen Problemen. Anstatt Männer weiterhin allein im Stillen leiden zu lassen, würde dieser Gesetzentwurf ein Büro für Männergesundheit einrichten, um Vorsorge und lebensrettende Forschung zu fördern", sagte Senator Gallego. "Wenn wir in die Gesundheit von Männern investieren, stärken wir Familien und Gemeinschaften."

(…) "Das Men’s Health Network freut sich sehr, die Einbringung des State of Men’s Health Act im Senat zu unterstützen. Wir wissen, dass die bestehenden bundesstaatlichen Bündnisse für Frauengesundheit wichtige Arbeit geleistet haben, um die Lebenserwartung und Lebensqualität von Frauen zu steigern. Wir betrachten die Fortschritte bei der Langlebigkeit von Frauen nicht als Konkurrenz, sondern mit Bewunderung. Die Gewinne bei der Lebenserwartung von Frauen machen Hoffnung auf ähnliche Fortschritte für Männer", sagte Ron Henry, Präsident des Men’s Health Network. "Zu viele amerikanische Männer sterben noch immer zu jung, und das schadet uns allen. Nicht nur den Männern selbst, sondern auch den Ehefrauen, Töchtern, Söhnen und Schwestern, die sie lieben, den Arbeitgebern, die produktive Arbeitskräfte verlieren, und den Gemeinschaften, die die Beiträge der Männer als Steuerzahler und Mitgestalter verlieren. Wir sind sehr dankbar für die Einbringung des State of Men’s Health Act im Senat und freuen uns auf breite parteiübergreifende Unterstützung für eine zügige Verabschiedung."

"Jeder Tag ohne koordinierte Maßnahmen des Bundes zur Männergesundheit ist ein Tag, an dem wir Männer an Prostatakrebs – eine Krankheit, die bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar ist – und andere vermeidbare Leiden verlieren", sagte Courtney Bugler, Präsidentin und CEO von ZERO Prostate Cancer. "Der State of Men’s Health Act ändert das. Durch die Einrichtung eines eigenen Büros für Männergesundheit haben wir endlich einen Weg, die Lücken in unserem Gesundheitssystem zu schließen, die zu viele Männer das Leben gekostet haben. ZERO ist stolz darauf, hinter dieser Gesetzgebung zu stehen, und wird dafür kämpfen, sie über die Ziellinie zu bringen."




Genderama existiert seit über 20 Jahren – unabhängig und ausschließlich finanziert durch Menschen wie dich. Wenn du meine Arbeit unterstützen und sicherstellen möchtest, dass es Genderama weiterhin gibt, freue ich mich über eine Überweisung auf mein Konto bei der Nassauischen Sparkasse, IBAN: DE43510500150393039906, oder an PayPal über den Spendenbutton auf der Blogroll rechts. Ganz herzlichen Dank euch allen!



Montag, Juli 27, 2026

"Was ich meinem Sohn rate, damit er kein Frauenhasser wird "

1. Im SPIEGEL berichtet eine feministische Mutter über ihre Einstellung zu ihrem Sohn:

Ich habe von klein auf gelernt, dass Männer gefährlich sind – zumindest die fremden, die hinter Büschen lauern. Dass der statisch betrachtet gefährlichste Mann nicht im Gebüsch, sondern im eigenen Wohnzimmer sitzt, wusste ich lange nicht. Auch dass es Männer gibt, die Frauen hassen oder gar töten, nur weil sie Frauen sind, wurde mir erst in den vergangenen Jahren klar. Seit ich Mutter bin, ist Frauenverachtung in die "sozialen" Medien gezogen und dort zum Geschäftsmodell geworden. Und mein Kopfzerbrechen darüber, wie aus kleinen Jungs gute und beziehungsfähige Männer werden, wurde immer größer.


Hier geht es weiter. Das massenmediale Schüren von Angst findet seine Zielgruppe. Immerhin wird in dem Artikel erwähnt, dass diese Panikmache auch den männlichen Zielscheiben schadet:

Ich spreche mit der Sexologin Katrin Hinrichs über die jungen Männer, die in ihre Praxis kommen. Das sind nicht die Alphamänner, die Hilfe suchen, sondern die, die sich kaum noch trauen, auf eine Frau zuzugehen. Männer, die alles richtig machen wollen, aber unter Erektionsstörungen oder Lustlosigkeit leiden. Laut Hinrichs fehlen diesen Männern gute männliche Vorbilder.


Darauf weisen wir Männerrechtler seit Jahrzehnten hin.



2. "Stecken junge Männer in einer Sexkrise?" fragt der SPIEGEL in einem weiteren Artikel und stellt eine Therapeutin vor, die sich um Männer kümmert, die befürchten, ihrer Partnerin nicht zu genügen: "In meine Praxis kommen junge Männer bis 30, die von Erektionsstörungen und Lustlosigkeit berichten, gelegentlich verbunden mit depressiven Verstimmungen. Das sind vereinsamte junge Männer, aber auch Männer, die feministischer sind als manche Feministinnen." Hier scheint die Katastrophe vorprogammiert.



3. Das Männermanifest der Grünen sollte wohl vor allem nach außen hin das Bild der Grünen als männerfeindliche Partei ein wenig aufhübschen. Jette Nietzard hingegen betrachtet seine Inhalte skeptisch. Das Manifest verkenne komplett die Realität:

Das ganze Manifest klingt so: "Frauen waren so gemein zu Männern, Feminismus war so gemein zu Männern. Jetzt müssen wir mal weniger gemein zu Männern sein." Natürlich gibt es solche Stimmen. Aber auch hier gilt: Junge Männer wählen nicht rechts, weil Frauen böse waren oder der Feminismus so schlimm ist. Ich sehe dafür viele Gründe. Aber wer dem Feminismus die Schuld gibt, verfängt sich selbst in einem frauenfeindlichen Diskurs. Was am Ende als Politiker zählt, ist das, was man im Parlament umsetzt und nicht das, was man auf Instagram postet. (…) Muss das wirklich ein Männermanifest der Grünen sein? Ich hätte es lieber totgeschwiegen. Ohne die ganze Kritik hätte es ohnehin niemanden interessiert.


Ich weiß nicht, wie dieses Manifest gemeint ist, aber die Politik verlangt jungen Menschen derzeit viel ab. So wird etwa der Unterhaltszuschuss gekürzt. Jugendliche ab 16 erhalten bald keinen Unterhalt mehr und müssen sehen, wie sie klarkommen – oft trifft es ihre alleinerziehenden Mütter. Gleichzeitig sollen sie zum Militär und für Deutschland sterben. Während der Corona-Pandemie sperrte man sie zu Hause ein. Der Sozialstaat wird weiter abgebaut. Was soll man jungen Menschen sagen, warum es sich für sie lohnt, feministisch zu sein? Warum sie überhaupt noch positiv in die Zukunft blicken sollten? Eine progressive, linke Erzählung lebt von der Hoffnung auf ein besseres Ende. Junge Frauen spüren diese Hoffnung noch, auch weil sie aus jahrhundertelanger Unterdrückung kommen und erkennen, welche Chancen vor ihnen liegen. Deshalb wählen viele von ihnen die Linke. Junge Männer sehen derzeit keine progressive Perspektive für sich: Entweder sterben sie an der Front oder landen in der Altersarmut. Wir müssen jungen Männern wieder zeigen, wie eine positive Zukunft in diesem Land aussehen kann. Das gilt nicht nur für sie – die ganze Gesellschaft sucht gerade nach Antworten. Wenn ich mit meinen Freundinnen oder mit anderen Generationen spreche, spüre ich überall schlechte Stimmung.


In einem Artikel zum Männermanifest, der heute in vielen Zeitungen Baden-Württembergs veröffentlicht wird, aber für Nicht-Abonnenten nur im Anriss online steht, heißt es:

Ausgerechnet die Grünen selbst scheinen die Angelegenheit dabei nun nicht mehr besonders zielstrebig weiterzuverfolgen – zumindest in Baden-Württemberg nicht. Ministerpräsident Cem Özdemir wolle sich zu dem Thema aktuell nicht äußern, hieß es aus dem Staatsministerium auf Nachfrage. Man möchte "an dieser Stelle keine weitere Stellungnahme hinzufügen", ließ der Landesverband der Grünen wissen. Die Unterzeichnerinnen Franziska Brantner und Ricarda Lang reagierten auf Anfragen unserer Redaktion zu diesem Thema nicht.

(…) Ob eine Kampagne infolge des Manifests beim Buhlen um die Wählergunst junger Männer von Erfolg gekrönt wäre, will [Rolf Frankenberger vom Institut für Rechtsextremismusforschung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen] aber nicht orakeln. "Als Robert Habeck den Heimatbegriff anders besetzen wollte, war das wenig erfolgreich", sagt er. Und ob sich das differenzierte Männerbild, das versucht, Fitnessstudio und Feminismus zu vermählen, im grellen TikTok-Kosmos zwischen misogynen Pick-up-Artists und allzu simplen Botschaften wie Maximilian Krahs viral erfolgreiches "Echte Männer sind rechts" behaupten kann, will Frankenberger nicht bewerten. Die "Manosphere", wie der digitale Raum heißt, in dem junge Männer auf Identitätssuche sind, wird laut Frankenberger jedenfalls stark von der Überzeugung geprägt, wonach Männer unterdrückt würden.




4. Weil ein Artikel pro Tag über die böse Manosphäre aber inzwischen zu wenig ist, wie sehr er auch durch verschiedene Zeitungen gestreut wird, steigt heute auch die Frankfurter Allgemeine noch mal ein. Nur ein Auszug aus dem länglichen Artikel:

Die Pilotstudie "Mapping the Germanosphere" des Exzellenzclusters Scripts der FU Berlin, die bereits im vergangenen Jahr erschien, zeigt ähnliche Muster. Forscher hatten mehr als 350 deutsche Accounts mit Hunderttausenden Followern untersucht, die sich eindeutig der Manosphere zuordnen lassen. Das Fazit: Frauenhass im Netz ist keine Randerscheinung mehr, sondern eine strukturelle Bedrohung. Radikalisierung und Gewaltphantasien sind im Netz allgegenwärtig. (…) Doch damit reißen junge Männer immer mehr Brücken zum anderen Geschlecht ein. Sie entfernen sich nicht nur im Wählerverhalten, sondern auch in den Geschlechtervorstellungen – wegen Faktor M.




5. Am 20. September wird das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Die Berliner Zeitung hat CDU, SPD, Grüne, Linke und AfD gefragt, welche frauenpolitischen Vorhaben sie im Falle einer Regierungsbeteiligung als Erstes umsetzen würden.

Ein Thema zieht sich durch nahezu alle Antworten: der Schutz von Frauen vor Gewalt. Die CDU kündigt gegenüber der Berliner Zeitung an, die Schutzinfrastruktur weiter auszubauen und stärker auf Prävention, Täterarbeit sowie den Einsatz elektronischer Fußfesseln bei Hochrisiko-Gefährdern zu setzen. Zudem sollen Betroffene häuslicher Gewalt künftig schneller aus gemeinsamen Mietverträgen aussteigen und bei der Wohnungssuche unterstützt werden.

Die Grünen werfen der schwarz-roten Koalition gegenüber der Berliner Zeitung vor, dem Gewaltschutz in den vergangenen Jahren "eine viel zu niedrige Priorität" eingeräumt zu haben. Sie wollen zwei neue Frauenhäuser, mehr Schutz- und Zweite-Stufe-Wohnungen sowie zusätzliche Beratungsangebote schaffen. Die Linke kündigt an, das Berliner Gewalthilfegesetz nachzubessern, die Öffnung des Gewalthilfesystems für private, gewinnorientierte Träger wieder zurückzunehmen und Präventionsangebote sowie Fachberatungsstellen auszubauen.

Die SPD setzt daneben einen Schwerpunkt auf strukturelle Gleichstellung. Gegenüber der Berliner Zeitung spricht sie sich für ein Berliner Paritätsgesetz, eine Modernisierung des Landesgleichstellungsgesetzes und einen stärkeren Fokus auf Frauengesundheit aus. Berlin solle sich zu einem "Weltzentrum für Frauengesundheit" entwickeln. Außerdem kündigt die Partei an, Frauenhäuser, Gewaltschutzambulanzen und psychosoziale Angebote für Täter weiter auszubauen.

Die AfD legt den Schwerpunkt dagegen auf Sicherheits- und Migrationspolitik. Sie fordert zusätzliche Frauenhausplätze, ein Frauennachttaxi, elektronische Fußfesseln für Hochrisiko-Gefährder sowie die konsequente Ausweisung verurteilter Gewalt- und Sexualstraftäter, soweit dies rechtlich möglich ist. Gegenüber der Berliner Zeitung erklärt die Partei zudem, patriarchale Familien- und Ehrstrukturen stärker in den Mittelpunkt der Präventionsarbeit rücken zu wollen und verbindliche Frauenquoten abzulehnen.


Noch aufschlussreicher wäre es gewesen, wenn die Berliner Zeitung die Parteien gefragt hätte, welche männerpolitischen Vorhaben sie bei einem Wahlsieg umsetzen würden. Allerdings wäre allein die Fragestellung in wirklich kritischen Journalismus ausgeartet.



6. Die Website queer.de spricht an, dass die Kritik an Jens Spahn nach der Leihmutterschafts-Affäre von schwulenfeindlichen Nebentönen begleitet wurde:

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef gibt es nun eine Debatte, ob der CDU-Politiker wegen Homosexuellenfeindlichkeit aus dem Amt entfernt wurde. Die Kölner Rechtsphilosophin Frauke Rostalski erklärte etwa im "Kölner Stadt-Anzeiger", sie sei über die Rücktrittsforderungen aus der CDU "empört" gewesen, weil Spahn zuvor "einen Skandal an den anderen gereiht" habe, ohne dass dies in seiner Partei zu Rücktrittsforderungen geführt habe. "Die Debatte, insbesondere in den sozialen Medien, hat einen widerlichen homophoben Zungenschlag. Da geht es nach meinem Eindruck überhaupt nicht mehr um die Leihmutterschaft, sondern um die alten Vorurteile gegen homosexuelle Paare", so Rostalski.

(…) Kritik übte Rostalski auch an der katholischen Kirche: "Der Bischof von Passau, Stefan Oster, hat sich vor die Kamera gesetzt und mit scheinbar brechender Stimme über die 'Last' geklagt, die das Kind von Jens Spahn und seinem Mann zu tragen habe." Dieses Kind gäbe es aber ohne die Entscheidung von Spahn und seinem Ehemann nicht. "Es hat ein Recht auf dieses Leben. Es hat ein Recht auf freie Entfaltung. Das völlig außer Acht zu lassen und ein Leid dieses Kindes zu postulieren allein als Folge seiner Entstehungsbedingungen – das finde ich geradezu mittelalterlich", sagte Rostalski.

Zuvor hatte bereits Paul Ronzheimer, der stellvertretende "Bild"-Chefredakteur, Homosexuellenfeindlichkeit in der Debatte um Spahn beklagt. Ronzheimer hatte am Freitag Spahn interviewt. (…) Am Samstagnachmittag schrieb Ronzheimer auf X: "Die offene Homophobie, die hier und anderswo in den vergangenen Tagen zutage getreten ist, hätte ich in dieser Massivität und unverhohlenen Offenheit nicht für möglich gehalten." Er beziehe sich dabei nicht auf die "nachvollziehbare Kritik an der Leihmutterschaft, sondern das Gemisch aus Andeutungen, Vorurteilen gegenüber Schwulen und einem Duktus wie aus den 1960-Jahren. Das hätte es bei einem heterosexuellen Paar nicht gegeben und das ist schlicht widerlich", so der Journalist. "All das zeigt, wie wichtig es ist, immer wieder für Toleranz und Akzeptanz einzutreten – auch in Deutschland, wo wir offenbar noch lange nicht dort angekommen sind, wo wir uns selbst gerne sehen."


Auch der SPIEGEL hatte bereits angesprochen, dass die nachvollziehbare Kritik an Spahn punktuell maßlos geworden war:

Es wäre schöner, es würde ohne Schaum vor dem Mund diskutiert, Stichwort "Babykauf", "erbärmlich", "persönlich geschockt". Ohne persönliche Angriffe, ohne die allzu durchsichtige Spahn-Verachtung von links und die kaum verhohlene Schwulenfeindlichkeit von rechts, mit Respekt vor der Dimension des Problems. Wer weiß, was ungewollt kinderlose Paare zu tun bereit sind, um ein Kind zu bekommen, erahnt die Achterbahn der Gefühle, die inneren Konflikte. Auch im Fall von Spahn und seinem Mann wird es sie gegeben haben.

Die linken Kritikerinnen und Kritiker wie Jette Nietzard könnten sich fragen, ob der feministisch-emanzipatorische Satz "Mein Bauch gehört mir" nur für Frauen gelten soll, die sich gegen eine Schwangerschaft entscheiden, egal aus welchen Gründen. Und nicht auch für Frauen, die sich, warum auch immer, für eine Schwangerschaft entscheiden.




7. Die Augsburger Allgemeine beschäftigt sich weiter damit, wie es zu der kranken Herrschaft zweier Frauen über ein Männergefängnis in Gablingen kam.



8. Die Frankfurter Rundschau beschäftigt sich mit dem unerträglichen Leid, das russische Frauen gerade durchmachen:

In einem Video steht eine Frau vor einer riesigen Lagerhalle, aus der Flammen schlagen. 4000 Pelzmäntel, Monate im Voraus für den Winter eingekauft, brennen vor ihren Augen. "Es ist nicht nur ein Lager, das brennt", sagt Tatjana Michailowa auf Instagram. "Es ist die Zeit, die du investiert hast, der immense Stress, dein Geld und dein letztes bisschen Hoffnung. Alles, was ich fühle, ist Leere."

Michailowa ist eine von Hunderten, vielleicht Tausenden russischen Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmern, deren Existenz eine Serie ukrainischer Drohnenangriffe auf Wildberries getroffen hat – Russlands größten Online-Händler und das Pendant zum US-Konzern Amazon. Über Social Media rollt seither eine Welle von Klagevideos, in denen insbesondere junge Frauen weinend ihre Verluste beklagen. Die Schuld sehen sie fast ausnahmslos bei einer Seite: der Ukraine.

Die Aufnahmen, verbreitet nach den jüngsten Angriffen bei St. Petersburg am Freitag, zeigen Schock, Wut und Verzweiflung. "Zuerst haben die Ukrainer meinen Mann getötet. Dann hat mich die Bank betrogen. Heute ist alles, was mir noch geblieben war, in den Lagern verbrannt. Was bleibt da noch?", sagt eine Frau unter Tränen.

Eine andere Verkäuferin, sichtlich aufgelöst, erklärt sich für ruiniert. "Das war’s. Ich bin offiziell pleite", sagt sie weinend. "Meine Ware ist im Lager verbrannt. Danke, Ukrainer." Wieder eine andere Geschäftsfrau ringt in St. Petersburg mit den Tränen: "Es gibt kein Geschäft mehr. St. Petersburg. Alles ist zerstört, die Lager sind weg. Warum?"

Eine Mutter wendet sich direkt an ihre Kundschaft und bittet um Hilfe: "Ich bin eine ganz normale Mutter von zwei Kindern. Meine Ware ist bei Wildberries verbrannt", sagt sie tränenreich. "Bitte helft und kauft den Rest meiner Produkte, bevor die Ukrainer die übrigen Lager niederbrennen." (…) Und eine Verkäuferin, die die Reaktionen im Netz gelesen hat, fragt fassungslos: "Ukrainer, habt ihr denn gar kein Mitgefühl?"


Das Geheule russischer Frauen über die böse Ukraine ist ähnlich bizarr wie das Geheule vieler Feministinnen über die böse Manosphäre.



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