Sonderschullehrerin ruft Mütter auf, keine Jungen mehr zu gebären, damit wir der "patriarchalen Hölle" entkommen
1. Die New York Post berichtete gestern über eine Sonderschullehrerin aus dem Bundesstaat Maryland, die auf Facebook dazu aufgerufen hatte, keine Jungen mehr zur Welt zu bringen beziehungsweise männliche Föten abzutreiben. Unter ihrem Online-Namen "Da Graf" bezeichnete Dana Zentgraf Männer und Jungen als eine Gefahr für die Gesellschaft und erklärte, der einzige Ausweg aus der "patriarchalen Hölle" bestehe darin, dass es weniger Männer auf der Welt gebe. Mütter, die darauf bestünden, ihre Söhne anständig zu erziehen, würden lediglich zukünftige Frauenhasser ausbrüten.
Zentgraf arbeitet als Sonderpädagogin an einer Grundschule und unterrichtet dort Kinder mit Lernschwierigkeiten sowie geistigen, emotionalen oder körperlichen Behinderungen. In weiteren Beiträgen bezeichnete sie Frauen, die Männer nicht grundsätzlich ablehnten, als unsichere Bezugspersonen und sprach sich für einen gewaltsamen Umsturz der US-Regierung aus. Der New York Post zufolge reagierten weder die Lehrerin noch die Schulbehörde auf Anfragen zu den Äußerungen.
2. Drei Viertel der US-amerikanischen Männer unter 50 fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen. Zu dieser Erkenntnis gelangte eine landesweite Befragung von 1.001 männlichen Wählern unterschiedlicher politischer Orientierung zwischen 18 und 49 Jahren, die untersuchte, welche politischen Anliegen Männer beschäftigen. Weitere Ergebnisse sind die folgenden:
* 78 Prozent meinen, dass Väter von Gesellschaft und Regierung nicht ausreichend unterstützt werden.
* 75 Prozent halten die hohen Suizid- und Drogentodesraten sowie die geringere Lebenserwartung von Männern für wichtige politische Probleme.
* 87 Prozent befürworten eine bessere Schulung von Therapeuten, Lehrern und Trainern, damit diese psychische Probleme bei Jungen und Männern erkennen.
* 77 Prozent unterstützen bezahlten Vaterschaftsurlaub.
* 82 Prozent halten zusätzliche Ausbildungsprogramme und Lehrstellen für wichtig.
In den Leitmedien werden Männer, die so denken, länderübergreifend als "radikale Männerrechtler", "Antifeministen" und Teil der gefürchteten "Manosphäre" dargestellt. Welches Denken richtig ist und geäußert werden darf, bestimmt eine kleine Minderheit.
3. Kanada plant eine erste nationale Strategie für Männer- und Jungengesundheit. Hierzu hat die kanadische Gesundheitsministerin Marjorie Michel einen Bericht über eine landesweite Konsultation zur Gesundheit und Lebenssituation von Männern und Jungen veröffentlicht. Fast 6.000 Kanadier beteiligten sich zwischen Februar und Juni 2026.
Die Befragten nannten insbesondere folgende Probleme:
* Männer haben eine geringere Lebenserwartung und sterben häufiger an vermeidbaren Ursachen.
* Männer sind überproportional von Suiziden und opioidbedingten Todesfällen betroffen.
* Die psychische Gesundheit vieler junger Männer verschlechtert sich.
* Männer suchen häufig erst spät Hilfe und nutzen Präventionsangebote seltener.
* Isolation, fehlende Zugehörigkeit und mangelnde männliche Vorbilder wurden als wichtige Risikofaktoren genannt.
Die Regierung will die Ergebnisse zur Entwicklung der ersten bundesweiten kanadischen Strategie für die Gesundheit und das Wohlergehen von Männern und Jungen verwenden. Diese soll Anfang 2027 vorgestellt werden.
4. Die britische Denkfabrik NPC (New Philanthropy Capital) berichtet über die Ergebnisse ihrer Studie "The invisible field": Von 2,62 Milliarden Pfund Jugendförderung, die zwischen 2020 und 2025 analysiert wurden, gingen nur 28,5 Millionen Pfund – gut 1 Prozent – an Organisationen, die sich speziell an Jungen und junge Männer richten.
Die Autoren betonen, dass Jungen und junge Männer auch von allgemeinen Jugend-, Bildungs-, Gesundheits- und Beschäftigungsprogrammen profitieren. Das Problem sei vielmehr, dass spezifische Bedarfe, Barrieren und Erfahrungen dieser Gruppe selten als eigener Förderschwerpunkt erfasst würden.
(NPC) ist eine 2001 gegründete gemeinnützige Organisation und Beratungsstelle, die Wohltätigkeitsorganisationen, Stiftungen, Geldgeber und politische Entscheidungsträger bei der Entwicklung, Finanzierung und Bewertung gesellschaftlicher Projekte unterstützt.
5. Die folgende Meldung ist schon einen Monat alt, für mich aber interessant genug, um sie heute noch zu zitieren. Die National Coalition For Men, die führende Männerrechtsbewegung der USA, hat einen Beitrag zur international wachsenden Bereitschaft veröffentlicht, Männer in den Krieg zu zwingen. Ich zitiere ihn hier im Volltext, allein die Beleglinks findet man nur im Original:
Weltweite Zunahme der Wehrpflicht zeigt, dass Männer weiterhin als entbehrlich gelten
Auf allen Kontinenten verschärfen Regierungen ihre Wehrpflichtregelungen oder führen sie wieder ein, und erneut werden junge Männer an die Front politischer Entscheidungen geschickt, die sie nicht getroffen haben. Aktuelle internationale Berichte zeigen ein klares und beunruhigendes Muster: Wenn Staaten mit Konflikten, Instabilität oder Personalmangel konfrontiert sind, sind es ganz überwiegend Männer, die gezwungen, gedrängt oder gesellschaftlich dazu angehalten werden, zu dienen, verwundet zu werden oder zu sterben.
Kambodscha: Tausende Bewerbungen zu Beginn der Durchsetzung
Rund 3.000 Menschen bewarben sich innerhalb weniger Tage für den Militärdienst, nachdem Kambodscha im Anschluss an tödliche Grenzgefechte und wachsende regionale Spannungen damit begonnen hatte, die Wehrpflicht aktiv durchzusetzen.
Russland: Gewaltiges Einberufungsziel für 2026
Russland hat für 2026 ein Einberufungsziel von 261.000 Personen bekannt gegeben, wobei 120.000 Männer zwischen Oktober und Dezember eingezogen werden sollen. Offizielle Stellen behaupten erneut, Wehrpflichtige würden nicht in die Ukraine geschickt – ein Versprechen, das in der Vergangenheit gebrochen wurde. Unterdessen fliehen Tausende russische Männer aus dem Land, manche lassen sich sogar in Thailand nieder, um dem Zwang zum Militärdienst zu entgehen.
Deutschland: Jugendproteste gegen die Wehrpflicht
In Deutschland formiert sich ein kraftvoller Widerstand der Jugend. Mehr als 45.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an einem bundesweiten Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Ukraine: Zwangsrekrutierung inmitten der Krise
Berichten zufolge nähert sich die Ukraine einem Zusammenbruch, da Zwangsrekrutierung, politische Machtkämpfe und Korruption aufeinanderprallen. Weil selbst Milliarden an ausländischer Hilfe nicht ausreichen, um die Lage zu stabilisieren, werden Männer zunehmend unter harten Bedingungen zum Dienst gezwungen.
Myanmar und Malaysia: Migranten im Visier der Dienstpflicht
Myanmars Militärregime verlangt inzwischen von zurückkehrenden Wanderarbeitern – ganz überwiegend Männern –, Verpflichtungserklärungen zu unterschreiben, mit denen sie dem obligatorischen Militärdienst zustimmen. Malaysia hat trotz Einwänden der Vereinten Nationen sogar Geflüchtete in diese Lage zurückgeschoben.
Amsterdam: Tausende protestieren gegen Krieg und Wehrpflicht
In den Niederlanden versammelten sich Tausende in Amsterdam, um gegen Krieg und Wehrpflicht zu protestieren. Zu der Kundgebung kamen zwischen 5.000 und 10.000 Menschen, was auf einen wachsenden europäischen Widerstand gegen eine Politik hindeutet, die junge Männer unverhältnismäßig stark gefährdet.
Ein globales Muster: Männer werden als entbehrlich behandelt
In Asien, Europa und darüber hinaus zeigt sich dasselbe Bild: Wenn Regierungen Körper für den Krieg brauchen, sind es Männer, die eingezogen, gedrängt oder gezwungen werden.
Die Wehrpflicht bleibt eines der deutlichsten Beispiele für männerspezifische Diskriminierung. Sie geht davon aus, dass das Leben von Männern entbehrlicher ist, ihre Sicherheit weniger zählt und ihre Selbstbestimmung den Forderungen des Staates nachgeordnet ist. Diese Berichte sind keine Einzelfälle, sondern Teil eines weltweiten Systems, das Männer als selbstverständliche Verteidiger, Kämpfer und Opfer betrachtet.
Weitere Länder mit Kontroversen um die Wehrpflicht
Über die bereits genannten Staaten hinaus erleben viele weitere Länder erhebliche Debatten, Proteste oder menschenrechtliche Bedenken rund um die Wehrpflicht. Das globale Muster bleibt eindeutig: Wenn Regierungen Soldaten brauchen, sind es ganz überwiegend Männer und Jungen, die zum Dienst gezwungen werden.
Israel
Israels seit Langem bestehende Wehrpflicht steht vor wachsenden politischen Konflikten um die Einberufung ultraorthodoxer Männer, verlängerte Dienstzeiten und zunehmendes Burn-out unter jungen Wehrpflichtigen.
Südkorea
Südkoreas Wehrpflicht sorgt weiterhin für Kontroversen um Ausnahmen für Prominente und Sportler, um Bedenken hinsichtlich der psychischen Gesundheit sowie um Forderungen nach kürzeren Dienstzeiten.
Taiwan
Taiwan hat angesichts wachsender Spannungen mit China den einjährigen Pflichtdienst wieder eingeführt, was Jugendproteste und Bedenken hinsichtlich der Ausbildungsqualität auslöste.
Finnland
Finnland zieht Männer ein, Frauen jedoch nicht, was eine anhaltende Debatte über Gleichberechtigung und Fairness sowie rechtliche Anfechtungen der reinen Männerwehrpflicht nach sich zieht.
Norwegen
Norwegen zieht Männer und Frauen ein, doch Männer leisten den Dienst weiterhin weitaus häufiger. Die öffentliche Debatte über Fairness und Notwendigkeit dauert an.
Singapur
Singapur setzt strenge Vorgaben für den Nationaldienst durch, mit harten Strafen für Wehrdienstentziehung und nur wenigen Ausnahmen, was immer wieder öffentliche Debatten auslöst.
Türkei
Die Türkei unterhält ein umfangreiches Wehrpflichtsystem mit hohen Strafen für Verweigerung, Berichten über Misshandlungen in der Ausbildung und starkem gesellschaftlichem Druck, den Dienst zu leisten.
Griechenland
Griechenland hält trotz wirtschaftlicher Belastungen an der Wehrpflicht fest, begleitet von Jugendprotesten und Klagen über veraltete Ausbildung und schlechte Bedingungen.
Iran
Iran setzt lange Pflichtdienstzeiten mit schweren Strafen für Wehrdienstentziehung durch, und es gibt Berichte über Zwangsrekrutierungen in Zeiten von Unruhen.
Ägypten
Ägypten zieht Männer mit nur sehr begrenzten Ausnahmen ein, wobei weitverbreitete Bedenken wegen Korruption im Freistellungsverfahren bestehen.
Geschlechterneutraler Dienst bleibt weltweit selten.
- Wehrpflicht nur für Männer: Südkorea, Singapur, Taiwan, Myanmar, Kambodscha, Iran, Ägypten, Eritrea, Brasilien, Kolumbien, Ukraine, Türkei, Griechenland, Österreich.
- Einberufung von Männern und Frauen: Norwegen, Schweden, Israel, Nordkorea – wobei Frauen oft kürzer dienen oder überwiegend in nicht kämpfenden Funktionen eingesetzt werden.
In nahezu jeder Region bleiben Männer die selbstverständlichen Wehrpflichtigen – von ihnen wird erwartet, zu dienen, verwundet zu werden oder zu sterben, wenn Regierungen Körper für den Krieg verlangen.
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