Donnerstag, Juli 24, 2014

Fairer Artikel über Women Against Feminism im Magazin "Time"

The charge that feminism stereotypes men as predators while reducing women to helpless victims certainly doesn’t apply to all feminists—but it’s a reasonably fair description of a large, influential, highly visible segment of modern feminism.


So lautet der Teaser zu dem Artikel, in dem es weiter heißt:

The latest skirmish on the gender battlefield is "Women Against Feminism": women and girls taking to the social media to declare that they don’t need or want feminism, usually via photos of themselves with handwritten placards. The feminist reaction has ranged from mockery to dismay to somewhat patronizing (or should that be "matronizing"?) lectures on why these dissidents are wrong. But, while the anti-feminist rebellion has its eye-rolling moments, it raises valid questions about the state of Western feminism in the 21st Century — questions that must be addressed if we are to continue making progress toward real gender equality.


Anders als in vielen von feministischer Empörung getragenen Artikeln ("Kritik? An UNS?? Wie KÖNNEN sie es wagen?"), führt das "Time"-Magazin die berechtigten Kritikpunkte auf, die diese Frauen – und natürlich viele Männer – am modernen Feminismus haben:

Many others, however, say they repudiate feminism even though — indeed, because — they support equality and female empowerment:

"I don’t need feminism because I believe in equality, not entitlements and supremacy."

"I don’t need feminism because it reinforces the men as agents/women as victims dichotomy."

"I do not need modern feminism because it has become confused with misandry which is as bad as misogyny, and whatever I want to do or be in life, I will become through my own hard work."

Or, more than once: "I don’t need feminism because egalitarianism is better!"

Again and again, the dissenters say that feminism belittles and demonizes men, treating them as presumptive rapists while encouraging women to see themselves as victims. "I am not a victim" and "I can take responsibility for my actions" are recurring themes. Many also challenge the notion that American women in the 21st century are "oppressed," defiantly asserting that "the patriarchy doesn’t exist" and "there is no rape culture."

One common response from feminists is to say that Women Against Feminism "don’t understand what feminism is" and to invoke its dictionary definition: "the theory of the political, economic, and social equality of the sexes." The new anti-feminists have a rejoinder for that, too: They’re judging modern feminism by its actions, not by the book. And here, they have a point.


Der Artikel fährt mit Beispielen für die feministische Dämonisierung von Männern fort – Beispiele, die uns nur allzu bekannt sind, weshalb ich sie hier überspringe.

On the other hand, the charge that feminism stereotypes men as predators while reducing women to helpless victims certainly doesn’t apply to all feminists — but it’s a reasonably fair description of a large, influential, highly visible segment of modern feminism.

Are Women Against Feminism ignorant and naïve to insist they are not oppressed? Perhaps some are too giddy with youthful optimism. But they make a strong argument that a "patriarchy" that lets women vote, work, attend college, get divorced, run for political office, and own businesses on the same terms as men isn’t quite living up to its label. They also raise valid questions about politicizing personal violence along gender lines; research shows that surprisingly high numbers of men may have been raped, sometimes by women.

For the most part, Women Against Feminism are quite willing to acknowledge and credit feminism’s past battles for women’s rights in the West, as well as the severe oppression women still suffer in many parts of the world. But they also say that modern Western feminism has become a divisive and sometimes hateful force, a movement that dramatically exaggerates female woes while ignoring men’s problems, stifles dissenting views, and dwells obsessively on men’s misbehavior and women’s personal wrongs. These are trends about which feminists have voiced alarm in the past — including the movement’s founding mother Betty Friedan, who tried in the 1970s to steer feminism from the path of what she called "sex/class warfare." Friedan would have been aghast had she known that, 50 years after she began her battle, feminist energies were being spent on bashing men who commit the heinous crime of taking too much space on the subway.

(...) A true equality movement would be concerned with the needs and interests of both sexes. It would, for instance, advocate for all victims of domestic and sexual violence regardless of gender — and for fairness to those accused of these offenses. It would support both women and men as workers and as parents.

Should such a movement take back feminism — or, as the new egalitarians suggest, give up on the label altogether because of its inherent connotations of advocating for women only? I’m not sure what the answer is. But Women Against Feminism are asking the right questions. And they deserve to be heard, not harangued. As one of the group’s graphics says: "I have my own mind. Please stop fem-splaining it to me."

Lesermail (Opfermythen?)

Die Themen Musterung und Kriegsdienst bzw. Ersatzdienst scheinen doch so einige Genderama-Leser motiviert zu haben, sich dazu noch einmal zu äußern. Mit den folgenden beiden Briefen möchte ich das Thema aber gerne abschließen.

Florian Gügel schreibt mir:

Meine Musterung hängt mir heute noch nach. Opferstatus deshalb habe ich nie gesucht (psychiatrische Behandlung inzwischen schon). Dass es auch Männer gibt, die ihre Musterung als unspektakulär erlebt haben – geschenkt!

Aber wenn unsere Medien wegen so banalen, kleinscheißerlichen und infantilen "Mikrovergewaltigungen gegen Frauen" wie "Breitmachmacker" Zeter und Mordio schreien, dann soll es erlaubt sein, etwas Perspektive in die Sache bringen. Zum Beispiel, indem man einmal als Mann nicht still leidet, die Zähne zusammenbeißt und durch – wie das Opa und der Vater noch getan haben – sondern endlich auch mal seine Kauleiste aufmacht, getreu Warren Farrells "Women can't hear what men don't say".

Dass da sofort "Opferinszenierung" kommt wie ein Beißreflex, das ist ebenso traurig wie zu erwarten. Wie sagte eine weise Person einmal (ich glaube auch hier Dr. Farrell, bin mir aber nicht ganz sicher)? Die Misandrie ist so tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, dass die meisten sie nicht einmal sehen, wenn sie ihnen vorgeführt wird.

Ich habe Zeit meines Lebens meine (von mir durchaus als traumatisch empfundene) Musterung nie dazu benutzt, mich als Opfer stilisieren zu wollen. Wozu auch? Es interessiert in Deutschland doch keine Sau wie es einem Buben/Mann bei der Musterung gegangen ist. Im besten Fall erntet man Unglauben, im blöderen Hohn oder den Vorwurf, sich als Opfer gerieren zu wollen. Verständnis? Das bekommt man höchstens von denen, die so eine Musterung am eigenen Leib durchmachen haben müssen.

Vor allem sollte man den Zweck des Artikels nicht aus den Augen verlieren: Es ging nicht darum, sich als Opfer zu inszenieren und Mitleid zu heischen. Es ging doch darum, einmal zu zeigen, wie sehr Feministinnen (und derart geprägte Mitmenschen) nur ihr eigenes Erleben als Maßstab dafür sehen, was entwürdigendes, objektifizierendes Verhalten darstellt – und sich dann darüber echauffieren.

Dass Hunderttausende Männer in Deutschland über fünfzig Jahre lang *weit* Entwürdigenderes über sich ergehen haben lassen, ohne dass es irgendjemand dieses Prozedere überhaupt in Frage gestellt hätte – das sehen diese "Meine-Wahrnehmung-ist-meine-ganze-Welt"-Typen nicht.

Deshalb möchte ich den Artikel loben; Ich habe mich in ihm durchaus wiedererkannt (es hat bei mir beinahe zehn Jahre gedauert, bis ich mich vor einer Frau ausziehen konnte – vor der Musterung hatte mich noch keine nackt gesehen), auch weil ich einer der "gucken wir mal, ob ihre Vorhaut schön rutscht"-Kandidaten war. Wozu interessiert es die Bundeswehr, wie gleitfähig meine Vorhaut ist?

Ich denke auch, dass vor allem dieser Teil der Musterung tatsächlich dem Brechen der Männer dient – Mann ist komplett schutzlos ausgeliefert, und einen medizinischen Nutzen kann ich da nicht erkennen (zumal einem die Ergebnisse ja nicht mitgeteilt werden). Mich auf irgendeine Art zu wehren? Auf den Gedanken bin ich noch nicht einmal gekommen. Das alles war für mich so unwirklich, so beschämend und es hat mich komplett aus der Fassung gebracht, dass dieser Teil der Musterung *tatsächlich* existierte. Ich war, nackt in dem Zimmer mit zwei Frauen (Ärztin etwa 50, die Schreibkraft in meinem Alter), so überrumpelt, beschämt und hilflos, dass ich nicht einmal mehr einen klaren Gedanken fassen konnte. Dass die Schreibkraft während der Untersuchungen ihr Kichern nicht unterdrücken konnte oder wollte – es hat nicht geholfen.

Übrigens, was ich lange Zeit nicht wusste: Schon zu Kaiserzeiten gab es zwar die Musterung, aber damals nur vor gleichgeschlechtlichen Ärzten. Auch die alte ZDV 46/1 (Zentrale Dienstvorschrift) von 1957 erwähnt noch, dass keine Frauen präsent sein dürfen, wenn Männer medizinisch untersucht werden. Dass auch Frauen diesen Teil übernehmen durften, das kam erst später auf – und diese Änderung wurde anscheinend lange nirgends schriftlich festgehalten.

Diese Angaben habe ich diesem Text entnommen. Er ist in seiner Länge durchaus lesenswert, wenn auch weniger eine wissenschaftliche Arbeit als eine Sammlung von Erfahrungsberichten und Gedanken über die Behandlung, die junge Männer in unserer Gesellschaft erfahren.


Und ein weiterer Leser mailt mir:

Ich glaube, die Verwirrung um die Besetzung einer "Musterungskommission" kommt dadurch zustande, dass bis in die '90er hinein eine dreiköpfige Musterungskommission eingesetzt wurde. Nachdem es die dann nicht mehr gab, kam man nach absolvierter Musterung zu einem "Wehrberater", der anhand der Musterungsergebnisse über die weiteren "Karrierechancen" bei der Bundeswehr entschied.

Die Musterungskommission ist mir als Kriegsdienstverweigerer in Erinnerung geblieben, denn die hatte einen entsprechend schlechten Ruf. Die drei Mitglieder sollten die Anzahl Kriegsdienstverweigerer minimieren und waren rhetorisch und vermutlich auch psychologisch geschult. Viele Fragen, die die Standhaftigkeit des potentiellen Verweigerers testen sollten, zielten auf die persönliche Verteidigung ab und wurden mit Vaterlandsverteidigung gleichgesetzt. Beliebtes Beispiel damals war die Vergewaltigung der Freundin und die damit einhergehende Frage, ob man da nicht zwischen gehen würde. Derartige Fragen wurden diesen Kommissionen irgendwann verboten und schließlich die Kommission als solche abgeschafft. Ich hatte Glück, erst kurz danach zur Musterung zu müssen.

Den ursprünglichen Text über die Objektifizierung der Männer kann ich nur unterschreiben, er ist gut und wichtig; wenn auch streckenweise schwer zu lesen.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen für Ihre Arbeit danken. Ich lese Genderama nun schon seit einer ganzen Weile und bin froh, dass es einen bekennenden linken Flügel der Männerbewegung gibt. Manchmal ist es als Linker nicht einfach, das weitreichende Linkenbashing hinzunehmen, vor allem weil ein großer Teil der linken Szene den Femismus zum Dogma erkoren hat, in dessem Weltbild ein nicht-feministischer Linker nicht existieren kann. Ich hoffe, dass ich es in Kürze mal schaffe, meine eigene Stimme in Blog- oder Podcastform der Männerrechtsbewegung hinzufügen.


Das würde mich freuen.

BBC berichtet über Woman Against Feminism

Es ist doch immer wieder faszinierend: Sobald Frauen eine Ideologiekritik betreiben, die die Männerbewegung seit über 15 Jahren pflegt, ist ihnen die mediale Aufmerksamkeit sicher.

Neues von der Wikipedia

Die propagandistische Bearbeitung von Einträgen geht weiter, und immer mehr Leute stören sich daran.

Kritische Wissenschaft: "Deutsche Gesellschaft für Soziologie ist mit Gerhard Amendt solidarisch"

In einer aktuellen Meldung des Blogs "Kritische Wissenschaft" heißt es über eine gestern online veröffentlichte Erklärung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie:

Solidarisch ist der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der für alle Soziologen spricht, mit Soziologen, die sich mit Themen der "Geschlechter- oder Sexualitätsforschung beschäftigen" und die sich "immer öfter mit sogenannten Hasskampagnen konfrontiert sehen". Derzeit, so heißt es weiter, "werden einzelne Kollegen und Kolleginnen in sozialen Medien wie Facebook, in Blogs und mit E-Mails persönlich attackiert, verunglimpft und z.T. sogar bedroht".

Was der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der für alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hier seine Empörung und Solidarität zum Ausdruck bringen will, leider verschweigt, sind die Namen der Angegriffenen, was schade ist, denn die Solidarisierung hätte mehr Nutzen gebracht, wenn sie offen und nicht hinter einem Mantel aus Angst und Misstrauen erfolgt wäre. Also ist es wieder an uns, über Ross und Reiter zu spekulieren.

Aber lange spekulieren muss man nicht, denn: kein anderer Soziologe wird seit Jahren derart angefeindet, wie Gerhard Amendt. Die Solidarität des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie kann daher eigentlich gar keinem anderen als Gerhard Amendt gelten. Fast dass man sagen könnte, es wird langsam Zeit, denn kaum ein Soziologe hat sich im Verlauf der letzten Jahre mit giftigeren Hasstiraden, Verunglimpfungen oder Versuchen, ihn zu diskreditieren, konfrontiert gesehen, wie Gerhard Amendt, der von Feministen mit wüsten sexistischen Beschimpfungen und Hasskommentaren überzogen worden ist.

An der Humboldt Universität Berlin hat man Gerhard Amendt zur unerwünschten Person erklärt, weil er es wagt, den Feminismus zu kritisieren. Gerhard Amendt ist Ziel einer Diffamierungskampagne, die ihn regelmäßig zum Hassobjekt in so genannten Studien macht, die von politischen Vereinen wie der Heinrich-Böll-Stiftung oder der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziert werden und deren Inhalte regelmäßig und postwendend, von überraschend schnell informierten Mitarbeitern bei Wikipedia in die entsprechenden Hassbeiträge eingepflegt werden. Die Hasskampagne gegen Gerhard Amendt geht soweit, dass man ihn mit Anders Breivik und Akif Pirincci vermengt, um ihn zu diskreditieren. Die Liste derer, die sich Gerhard Amendt zur Zielscheibe auserkoren haben, ist zu lang für diesen Post, weshalb wir es hier bei aus Steuergeldern bezahlten Reputations-Killern wie dem Bundesforum für Männer und der Friedrich-Ebert-Stiftung (...) belassen wollen.

(...) Es freut uns, dass der Vorstand der DGS sich dazu entschlossen hat, nach Jahren der Tatenlosigkeit, Gerhard Amendt solidarisch zur Seite zu stehen, und wir können uns der Feststellung des Vorstandes der DGS, wonach “einzelne Wissenschaftler … in einer Weise attackiert werden, die völlig unsachgemäß ist und in ihrem mehr als fragwürdigen Stil letztlich auf die Urheber selbst zurückfällt”nur anschließen.


Hier findet man den vollständigen Beitrag. Unerwähnt bleibt in dem Beitrag, dass Professor Amendt, vermutlich als Folge der Hetze gegen ihn, auf Anraten der Kriminalpolizei auf mehreren Veranstaltungen nur noch mit Leibwächtern erscheinen konnte. Schon um gegen diese Entwicklung deutlich Stellung zu bezeihen, wäre es für den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in der Tat moralisch geboten gewesen, eine Solidaritätserklärung zu veröffentlichen, in der Professor Amendt namentlich genannt und die Kampagne gegen ihn bloßgestellt wird.

Schweizer Politiker einig: Sich um Männer zu kümmern ist nicht notwendig

Von links bis rechts herrscht in den Schweizer Parteien große Einigkeit: Männerpolitik ist nicht notwendig, man werde ja ohnehin gewählt.

Bis jetzt sei von einer Abwanderung der jungen, männlichen Wählerschaft nichts zu spüren, sagt auch SP-Sprecher Michael Sorg: "Das beste Beispiel ist die Juso. Dort ist zum dritten Mal in Folge der Präsident ein junger Mann." Zudem würde die SP bei nationalen und auch kantonalen Wahlen seit Jahrzehnten darauf Wert legen, dass die Kandidatenlisten in Bezug auf das Geschlecht ausgeglichen seien. "Die Frage des Geschlechts spielt heute nicht mehr die Rolle wie noch vor 20 Jahren und das ist auch gut so", so Sorg.

Selbst bei der SVP sind die Verantwortlichen überzeugt, dass ihre Partei bei Männern wie Frauen praktisch gleich viel Rückhalt geniesst: "Wir betreiben keine spezielle Männerförderung", sagt die stellvertretende Generalsekretärin Silvia Bär. Tatsächlich erreichte die Rechtspartei 2011 24 Prozent bei den Wählerinnen und 30 Prozent bei den Wählern. Letztere kämen wegen den politischen Schwerpunkten der Partei zu ihnen, so Bär – und nicht, um vor dem Feminismus zu fliehen.


Die Schweizer Zeitung 20 Minuten berichtet.

Mittwoch, Juli 23, 2014

Hunderte britische Paare reisen in die USA, damit ihr Kind ein Mädchen wird

Der britische Telegraph berichtet, wie "hegemoniale Männlichkeit" heute aussieht:

The number of British couples having fertility treatment in America so they can choose the sex of their child is increasing by a fifth every year, a leading doctor has said.

Dr Daniel Potter, who runs a large fertility clinic in America, treats 10 patients from Britain a month who want to have IVF treatment only in order to select the gender of the baby.

Eight in ten couples from Britain are choosing to have a girl, he said.

(...) The whole process costs around US$ 15,000 and requires a 12 day stay near the clinic.

(...) One in ten of Dr Potter's patients are now seen for gender selection with the largest numbers of couples from outside America coming from Australia, the UK and Canada. In these countries, most couples want a girl, he said.


Die genannte Investition macht schon Sinn. Wenn man ein Kind haben möchte, dem es später mal besser geht, entscheidet man sich selbstverständlich für ein Mädchen. Weitere Gründe nennt der Telegraph in einem begleitenden Artikel:

The sheer reserves of energy, boisterousness, noise, aggression and stubbornness possessed by the average two-year-old boy can leave many clueless, furious or upset. (...) In some ways, we need to acknowledge and accept these gender differences as healthy and normal, so that mums of boys aren’t dying of shame at their impulsive, catastrophe-making sons. (...) When my son wants to roll around in the garden shooting a Nerf Gun or spending hours retrieving footballs from next-door’s garden, I quickly lose the will to live.

(...) There can be an unspoken understanding that develops between mums and daughters which manifests in eye-rolling each time their brother leaps into the house with a half-dead frog, or dad leaves the milk out to go warm again.


Mädchen sind eben die besseren Kinder.

Feministin in Rage: "Ich kann gar nicht so viel konsumieren, wie ich kotzen will"

Die Wut auf die Women Against Feminism ist nach Deutschland geschwappt.

Aber etwas anderes auch, im selben Blatt. Die Frage nämlich: Kann ein Mann vergewaltigt werden?

Männerforscher: "Männer sind ja nicht einfach böse, unmoralische Schweine"

Was fehlt, ist eine wirkliche Männerpolitik. Man müsste sich mehr um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Männern kümmern. Das gäbe auch wichtige Auskünfte darüber, wie man Väterlichkeit fördern kann. Denn die Männer sind ja nicht einfach böse, unmoralische Schweine, die sich nicht um ihre Familien kümmern, wie das bisweilen von feministischer Seite tönt. Sie stehen unter geschlechterpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Zwängen, die ihnen das Leben nicht einfacher machen – und auch den Zugang zu Kindern nicht.


Die Presse hat den österreichischen Männerforscher Josef Aigner interviewt.

Aktion: Genderama-Leser helfen der EMMA

Genderama-Leser Peter Trier wollte die junge Sofia nicht ihrer Argumentationsnot überlassen und hat deshalb die folgenden Ratschläge an die Kommentarspalte unter dem Artikel geschickt:

Liebe Sofia,

das Diskutieren ist grundsätzlich die falsche Strategie. Gefährlich sind nicht die mit den anzüglichen Sprüchen, sondern die, die mit sogenannten Argumenten kommen, weil die ihre patriarchalische Prägung verheimlichen bzw. sie ihnen nicht bewusst ist. Du solltest sie mit "Check your privelege" abblocken. Falls dein Kontrahent darauf beharrt, zu erfahren, was das für Privilegien sind, so mach ihm klar, dass es an ihm ist, diese kritisch zu reflektieren. Es wäre ja noch schöner, wenn Du seine Hausaufgaben an seiner Stelle machen müsstest. Lass Dich auf keinen Fall auf Einwände wie "Warum soll ich dafür haftbar gemacht werden, weil vor meiner Geburt Frauen unterdrückt wurden?" oder "Ich bin nicht verantwortlich für die Frauenunterdrückung in Saudi-Arabien" ein. Die Logik, auf die hier implizit oder explizit Bezug genommen wird, ist eine patriarchalische Erfindung, auch die Kategorien von Raum und Zeit. Bedenke, wie viele Verbrechen an Frauen ungeahndet bleiben, weil die Täter einfach nachweisen, dass sie zur fraglichen Zeit woanders waren.

Logik ist eine Erfindung des herrschenden Patriarchats und "the master's tools will never dismantle the master's house" (Audre Lorde). Zu hartnäckiges Insistieren auf konkrete Argumente solltest Du als sexualisierte Gewalt behandeln, denn die hat weder etwas mit Sex noch mit Gewalt im landläufigen Sinne zu tun. Mache dem Täter klar, dass er Deine Grenzen verletzt (ohne ihm dabei 'konkret' Rede und Antwort zu stehen), und wenn er uneinsichtig bleibt, bilde eine Unterstüzerinnengruppe und sorge für seinen Ausschluss aus der Tierrechtsgruppe.

Viel Erfolg!


Peter Trier bittet mich dabei um folgenden Hinweis: "Könnten Sie bei Bedarf bestätigen, dass der Ratschlag ironisch gemeint war? Leider sind in der Genderdebatte Satire und Ernstgemeinstes immer schwerer auseinanderzuhalten, und ich möchte nicht am Ende als Unterstützer des Konzepts Definitionsmacht dastehen."

Das tue ich hiermit gerne, obwohl ich bezweile, dass irgendjemand, der diesen Text liest, nicht sofort begreift, dass dieser Kommentar (so wie die gesamte Genderama-hilft-EMMA-Aktion) ironisch gemeint ... Moment. Ich sehe gerade, die zweite Hälfte dieses Kommentars hat es tatsächlich auf die EMMA-Website geschafft. So wie andere Ratschläge, von denen ich einige für ernst gemeint halte, andere nicht, die sich aber inhaltlich schon verdammt ähnlich sind – und sogar mehrere wirklich vernünftige Antworten.

Also gut, dann korrigiere ich mich: Ich bezweifle, dass irgendjemand aus der Männerbewegung nicht sofort begreift ... Moment noch mal. Ich sehe gerade, ich habe die Verschwörungstheoretiker vergessen. Aber auch gut, dann haben wir wenigstens alle unseren Spaß.

Wie eine junge Frau zur Männerrechtlerin wurde

Ellen A. Fishbein besuchte die internationale Männerkonferenz in Detroit und geriet ins Staunen:

I was surprised to see that the first three speakers were women, but that wasn’t the biggest surprise for me. Having learned about the men’s rights movement only through online sources—MRA YouTube channels, blogs, and forums as well as media coverage of the movement—I was expecting some solid, reasoned arguments, but I was also expecting a lot of complaining, immaturity, and anger. What I found instead decisively converted me into a Men’s Rights Activist.


Der Beitrag über Fishbeins Damaskus-Erlebnis ist in Gänze lesenswert, auch weil er den Hauptunterschied zwischen Maskulisten und Feministinnen beleuchtet.

Debatte: Ist der moderne Feminismus wie der Ku-Klux-Klan?

Die einen sagen so, die anderen so, aber die Mehrheit ist deutlich.

Lesermail (Opfermythen?)

Auf den Leserbrief von Hugo Waldem gibt es inzwischen eine Erwiderung der BASTA-Kampagne:

Es scheint nötig, einige Umstände bezüglich der Einwände von Herr Waldern klar zu stellen. Grundsätzlich galt und gilt für männliche Wehrpflichtige, dass sie kein Recht auf einen Arzt des gleichen Geschlechts haben und hatten. Auf unser Drängen hat die Bundeswehr nachgegeben und eingeräumt, es zu ermöglichen, falls es die Kapazitäten der Kreiswehrersatzämter hergeben (vgl. Wehrbericht 2009). Das war 2009, also über 50 Jahre nachdem die Wehrpflicht wieder eingeführt wurde. Da in den deutschen Kreiswehrersatzämtern aber dank einer Frauenquote über 90% Frauen arbeiten, ist auch das graue Theorie geblieben. Und auch nach 2009 gab es nie einen Merkzettel oder ähnliches, welcher die Wehrpflichtigen darüber informiert hätte. Ganz zu schweigen von dem Mut, den es einen 18jährigen kosten muss, diesen Schutz der eigenen Intimsphäre selbstbewusst einzufordern. Von denjenigen Männern, die schon als Kind missbraucht wurden und gezwungen wurden, sich intim berühren und penetrieren zu lassen, und deren Retraumatisierung wollen wir hier gar nicht sprechen. Es ist also falsch zu sagen, die Betroffenen hätten einfach ihre Rechte einfordern müssen, denn diese Rechte hatten sie nie!

Es ist zwar richtig, dass es die Kreiswehrersatzämter in dem Sinne heute nicht mehr gibt. Aber in den neuen Karrierecentern der Bundeswehr arbeitet noch immer das gleiche Personal, man benutzt die gleichen Methoden und behandelt Frauen und Männer immer noch gleich unterschiedlich. Alter Wein in neuen Schläuchen also.

Ob die Methoden bewusst zur Erniedrigung eingesetzt wurden, sei dahingestellt. Jedenfalls hat der damalige Leitende Medizinaldirektor Bernhard Rymus angeordnet, alle Wehrpflichtigen ohne Sichtschutz vor den Augen der weiblichen Beisitzer zu untersuchen. Es war also eine bewusste Entscheidung, die Männer hier unmenschlich zu behandeln. Auch sei auf dieses Video aus Australien verwiesen. Hier erläutert ein Offizier, erzwungene Nacktheit vor dem anderen Geschlecht als ein Mittel zu benutzen, um den Willen der Soldaten zu brechen.

Ob die Schilderungen in irgendwelchen Foren der Wahrheit entsprechen, kann man nicht überprüfen. Es gibt aber wissenschaftliche Studien zum Thema Musterung. So berichtet etwa die Pilotstudie "Gewalt gegen Männer" von exakt solchen Übergriffen. Und wir haben seit Jahren mit Männern zu tun, welche von weit massiveren Formen der Gewalt im Rahmen der Musterung berichten, als sie hier zur Sprache gekommen sind.

Offen bleibt auch, welchen Unterschied es machen soll, ob eine Person oder mehrere Personen die Entscheidung über die Verwendungsfähigkeit eines jungen Mannes treffen. Die Prozedur bleibt die gleiche. Auch dieser Einwand scheint also hinfällig.

"In der Genderdebatte fliegen die Hackeln tief"

Inzwischen haben auch die ersten Journalisten von Hamburg bis Wien den Kreuzzug der Ideolog_innen dicke.

(Putzig: Der Artikel aus dem Hamburger Abendblatt lässt sich in der Direktverlinkung nicht lesen, aber wenn man die URL noch mal anklickt, gehts.)

Lesermail (Opfermythen?)

Genderama-Leser Hugo Waldem schreibt mir zu diesem Beitrag:

Der Inhalt und auch die Kommentare sind für mich Jammern auf hohem Niveau. Sowas kenne ich sonst nur von feministischen Seiten, wo sich die Mädels wegen der Unterdrückung durch das "Patriarchat" ausweinen. Und wegen Bikinireklame. Oder weil mal wieder ein älterer Herr den Anblick eine netten offenen Bluse bewundernd kommentiert ...

Der Artikel strotzt vor Links, die ins Nirwana führen. Ansonsten führen sie auf _ein_ Forum. Ich frage mich, warum der Blogeintrag nicht eingespart wurde und das Forum verlinkt, anstatt immer wieder aus einzelnen Beiträgen dort zu zitieren und diese dann zusätzlich zu verlinken. Sieht für mich wie der Versuch einer wissenschaftlichen Arbeit mit vielen Fußnoten im zweiten Semester aus. Da sind manche Studenten etwas übereifrig. Da aber alle nur aus einem Forum stammen, hätte das nicht genügt.

Mal ganz davon abgesehen, dass auch inhaltlich Mängel bei der Schilderung der Vorgänge bestehen.

Ich glaube dem jungen Mann, dass er sich unwohl fühlte. Aber er ist auch jemand, der die Musterung und das Verhalten der Leute dort sofort als Versuch, die jungen Männer "zu brechen" empfindet. Sieht sich also sofort in der Rolle des hilflosen Opfers. Und das ist schlicht gesagt Quatsch, genau so wie es bei Frauen Quatsch ist. Er hat Rechte, er hat sie aber nicht genutzt. Er kann den Austausch des weiblichen Untersuchungspersonal und der weiblichen Schreibkräfte gegen männliches Personal verlangen, er kann darauf bestehen, dass nur Männer im Raum sind. Tut er das? Nein, das würde ja nicht zur selbst angenommenen Opferrolle passen.

Er fürchtet "Schikanen". Auf dem Kreiswehrersatzamt? Welche sollten das wohl sein? Verzeihung, aber das ist etwas zu dick aufgetragen.

Er redet von einer "aus einer Person bestehenden Musterungskommission". So etwas gibt es nicht. Es gibt einen Musterungsausschuss. Der besteht aus drei Personen, davon ein gewählter Beisitzer, der in der Regel von einem örtlichen Parlament (Kreistag oder Ähnliches) gewählt wird. Ärzte und deren Mitarbeiter sind lediglich Hilfsorgane des Ausschusses. Außerdem steht ihm natürlich das Recht auf Widerspruch zu, auch wieder ein Ausschuss. Und das weitere Verwaltungsgerichtsverfahren.

Und da er diesen Punkt des Verfahrens schon so völlig falsch schildert, also den Ablauf dort anscheinend nicht aus eigener Anschauung kennt, sondern sie eher aus Versatzstücken aus dem verlinkten Forum zusammensetzt, habe ich meine Zweifel, ob die Story stimmt. Oder ob sie einfach aus anderen Gründen geschrieben wurde, die wenig mit Männerrechten, aber mehr mit "antimilitärischer" Ideologie zu tun haben. Dazu passt auch das Forum, auf das er verlinkt.

Ich bin für Gleichberechtigung, ich bin dann auch für gleiche Pflichten für beide Geschlechter. Aber ich bin sehr gegen Opfermythen und -abos.

Also wenn das ein ikonischer Text für die Männerrechtsbewegung sein soll, dann wundert es mich nicht, wenn die nicht voran kommt. So etwas Schwaches habe ich lange nicht mehr gelesen.

Zum (inzwischen obsolet gewordenen) Musterungsverfahren siehe hier.

Und auch die Kreiswehrersatzämter sind seit dem 30.11.2012 Geschichte


Ich selbst empfand den kritisierten Beitrag als treffend, weil er sich mit meinen eigenen Erfahrungen deckte. Allerdings begann mein Zivildienst zu einer Zeit, als es sogar noch die DDR gab, und ich hatte meiner Dienststelle schließlich eine Beschwerde reingedrückt, die immerhin zur Aberkennung einer von zwei Zivistellen führte. Das war aber auch eine ausgesprochen schwierige Angelegenheit, und nicht jeder ist in diesem Alter so renitent und sich seiner Rechte so bewusst, wie ich es war (auch dank einiger Unterstützung durch eine Pfarrerin, die die Zustände ebenfalls unmöglich fand). Mehrere Kommentatoren unter dem Artikel schreiben ja auch, dass sie teils Jahrzehnte später immer noch Alpträume von dieser Erfahrung haben – die in einer Zeit stattfand, als sich viele Frauen noch mehr als das unterdrückte Geschlecht fühlten als heute, weil sie die Männerseite nie kennengelernt hatten.

"Deutsche Sprachwelt" verteilt kostenlose Aufkleber gegen den "Gender-Quatsch"

Hier kann man sich eindecken.

MANNdat hilft EMMA

Das war klar: Wenn Feministinnen Hilfe und Orientierung benötigen, meldet sich MANNdat schnell und gerne. Wir sind eben doch die sozialere Bewegung.

Ein bisschen habe ich ja auch den Verdacht, dass "Sofia Frye" ein Pseudonym von Alice Schwarzer selbst sein könnte ...

Dienstag, Juli 22, 2014

Genderama hilft EMMA: Wer hat Argumente?

Auf den Seiten der EMMA finden wir heute einen Leserbrief der 18jährigen Sofia aus Osnabrück. Sofia hat Sorgen: Immer wenn sie sich als Feministin outet, bekommt sie eins auf die Mütze. Viele Leute mögen nämlich nicht, dass Feministinnen "Männer unterdrücken". Sofia weiß natürlich, dass das Quatsch ist. Denn Frauen ginge es doch viel schlimmer: Sofia würde ja gar nicht fertig werden mit dem Aufzählen von allem, was Frauen viel Übleres als Männer ertragen müssen, wenn ihr nur etwas einfiele. Und sie ist sich auch ganz sicher, dass man ihr nur "Scheinargumente" entgegenhält, die sie ganz leicht wiederlegen könnte, wenn sie nur wüsste wie. Aber auch da fällt ihr leider nichts ein. Und das, obwohl sie nicht auf den Mund gefallen ist! Kann hier vielleicht jemand Sofia helfen? Womöglich kennt sich ja der eine oder andere Genderama-Leser mit dem Thema aus?

A Voice for Male Students: 10 Gründe, warum Falschbeschuldigungen so häufig sind

Das nenne ich mal einen ausführlichen Blogpost.

Wie unsere Gesellschaft Männer zu Objekten macht

Genderama-Leserin Robin Urban hat mich auf einen starken Text hingewiesen, der so beginnt:

Immer wieder wird (...) gefordert, Männer sollten gefälligst über ihre Gefühle reden. Aber wehe, das tut dann wirklich mal einer und spricht dabei von etwas anderem als der erwünschten (Form von) #Scham, sondern tatsächlich über seine eigenen Probleme. Nein, so war das doch nicht gemeint! Das wollen wir nicht hören. Das muss schnellstens gelöscht werden! Aber das Netz vergisst nicht.

(...) Du interessierst Dich für die männliche Sichtweise dazu, wie es ist, wenn Menschen als Objekte behandelt werden? Ich nehme Dich gern mit auf eine Runde in meinem Paar Schuhe, aber halt Dich fest, es wird keine angenehme Tour ...


Hier geht es weiter. Robin machte mir den Vorschlag, den Text in meine Blogroll mit zentralen Texten der Männerbewegung aufzunehmen; und tatsächlich gehört er dort auch hin.

"Fehlkonstruktion Mann"

Bei den jungen «Grünen» in Deutschland – so wurde diese Woche vermeldet – gibt es keine Männer mehr im Aufnahmeantrag. Nur noch "weiblich" und "nicht weiblich". Damit soll "Diskriminierung bekämpft" werden. Man lese und staune: Bereits die Verwendung des Adjektivs "männlich" ist nicht mehr "politically correct".

Kurz vor meiner Pensionierung in Berlin hat mir eine Studentin ein zehnstrophiges Gedicht über das männliche Geschlecht auf das Vorlesungspult gelegt. Darin heisst es: "So unnütz wie Unkraut, wie die Fliegen und Mücken, so lästig wie Kopfweh und Ziehen im Rücken, so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann, das ist dieser Halbmensch, sein Name ist Mann. Er steht nur im Weg rum, zu nichts zu gebrauchen, ist immer am Meckern und ständig am Fauchen. Er ist auf der Erde, ich sags ohne Hohn, vom Herrgott die grösste Fehlkonstruktion."


Wir warten kurz den Zwischenapplaus für dieses Gedicht von Robert Claus und verschiedenen Mitgliedern des Bundesforums Männer ab, dann geht es hier weiter mit dem Artikel von Professor Walter Hollstein.

Österreich: Anfragen bei Männerberatung verdoppelt

Die Beweggründe sind sehr unterschiedlich, warum Männer bei der Männerberatung des Landes Rat suchen. Gemeinsam ist ihnen eines: Sie finden alleine keine Lösung. Doch immer mehr sind bereit, sich Hilfe zu holen. Die Anfragen haben sich in zehn Jahren verdoppelt.


Hier geht es weiter.

Vergewaltigungsvorwürfe als übler Racheakt auf Facebook

RP-Online berichtet:

Auf dem Foto bei Facebook ist ein junger Mann mit Käppi zu sehen, neben ihm eine junge Frau. Das Foto hat "Vanessa" ins Netz gestellt. Darunter steht, dass der junge Mann ihre zwölf Jahre alte Schwester brutal vergewaltigt haben soll. Der Fall sorgt für Entsetzen im Netz. Dabei gibt es gar keinen Fall, so die Polizei. Der Facebook-Post ist nichts als üble Hetze.


"Üble Hetze"? Wer sowas schreibt, wenn es um Vergewaltigungsvorwürfe geht, auch wenn sie unbegründet sind, trägt doch zur Rape Culture bei?

Lernt die Frauen der Männerbewegung kennen!

Ganz nettes Video, das selbst für keines der Lager dezidiert Stellung bezieht.

Aktion: Lässt sich die SPD noch zu einem Gespräch mit Bürgern bewegen?

Mit meinem Interview mit MANNdat und einem Forenkommentar als Aufhänger initiiert der Gymnasiallehrer Lucas Schoppe heute eine Aktion, Bundestagsabgeordnete der SPD zu einer Stellungnahme zu verschiedenen männerpolitischen Thmen, beispielsweise den wiederholten reaktionären Angriffen aus der Friedrich-Ebert-Stiftung auf die Männerbewegung, aufzufordern:

Das hätte nicht nur den Vorteil, auf sich aufmerksam zu machen – sondern auch den, herauszufinden, ob es überhaupt irgendwo Ansprechpartner für uns gibt.


Seinen eigenen Brief hat Lucas Schoppe bereits online gestellt.

Genderama lädt dazu ein, auf Lucas Schoppes Aktion so breit wie möglich aufmerksam zu machen und sich daran zu beteiligen.

Montag, Juli 21, 2014

"Lover nach Sex krankenhausreif geschossen"

Wenn das heiß ersehnte Schäferstündchen eher einem Flop als einer prickelnden Liebesnacht gleicht, kann man sich entweder enttäuscht im Bett umdrehen und einschlafen - oder seinen Lover auf seine mangelnden Qualitäten hinweisen. Letzteren Weg hat eine US-Amerikanerin gewählt - allerdings entschied sie sich für Waffengewalt und nicht für konstruktive Worte.

Seien wir mal ehrlich: Nicht jeder Beischlaf fällt restlos zufriedenstellend aus und gleicht einem Musterbeispiel aus dem Sex-Lehrbuch. Dumm nur, wenn die Ansprüche des Partners oder der Partnerin so hoch gesteckt sind, dass für Flauten und Flops kein Platz mehr im Liebesleben ist. Diese Erfahrung musste auch ein 60-jähriger Amerikaner machen, der seine Liebste im Bett nicht überzeugen konnte. Doch statt konstruktiver Kritik rastete die unbefriedigte Frau aus und griff zur Waffe.


News.de liefert ein weiteres Anschauungsobjekt darüber, wie spöttisch und gutgelaunt man über einen solchen Vorfall schreiben kann, solange der Täter weiblich und das Opfer männlich ist.

Kontroverse: Designierter Nachfolger von Erika Steinbach ist schwul

Im November soll der bayerische Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius zum Präsidenten des Bundes der Vertriebenen (BdV) gewählt werden, muss aber wegen seiner Homosexualität mit Gegenwind rechnen: Wie der "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hatten Unbekannte im Namen von Fabritius eine vermeintliche Einladung zu der Verlobung des 49-Jährigen mit seinem Partner an hochrangige Politiker wie Ministerpräsident Horst Seehofer oder den rumänischen Außenminister geschrieben. Mit dieser Aktion sollte offenbar unter homofeindlichen BdV-Mitgliedern Stimmung gegen Fabritius gemacht werden. Der "Spiegel"-Artikel trägt die Überschrift: "Privates als Waffe".


Queer.de berichtet.

Großbritannien: Schlafwandeln wir in eine Kultur der Wegwerf-Väter?

Almost half of teenagers will be living without their fathers by 2020, according to a report. Is there a way to reverse the trend of absent dads?


Das fragt sich der britische Telegraph.

Danisch: "Häme, Diffamierung, Denunziationen"

Hey, wir sind Weltmeister. Weltmeister! Ist das nicht toll? Ähm, ja, natürlich muss das ein, zwei Tage toll sein, sonst kauft’s keiner. Aber sofort muss wieder der linke Männerhass einsetzen, weil’s halt Männer sind. Nun haben die, übernächtigt, überfeiert, lädiert, fix und fertig, vermutlich angesoffen, jedenfalls hormonbesoffen, vor einer Riesenmenge von Fans, mal irgendein dummes Gouch-Tänzchen aufgeführt, mit dem sie sich über Argentinier lustig machten. Kein guter Stil, aber eigentlich total irrelevant. Nobody’s perfect. Das wird in der Presse sage und schreibe vier Tage lang als Titelzeile ausgeschlachtet. Einfach nur irgendeine Schwachstelle der Supermannschaft gefunden, in der man herumstochern kann. Weil die Erfolglosen nicht ertragen konnten, dass andere Erfolg haben. Oder weil die Genderisten nicht ertragen konnten, dass da so eine Mannschaft wie das Ideal vom feministischen Feindbild daherkommt und ratzeputz gewinnt. Na, die müssen ja ganz dringend einen fremdenfeindlichen Anstrich bekommen, damit das Weltbild wieder stimmt.

Die gleiche Nummer wie damals bei Brüderle und der #Aufschrei-Affäre. Da ging’s auch nicht drum, was wirklich passiert ist, sondern darum, die Beschreibung der Welt dem Weltbild anzupassen. Die Welt nicht zu beschreiben, wie sie ist, sondern wie man sie sehen möchte.


Genderama gratuliert Hadmut Danisch für die Verlinkung seines Beitrags im BILDblog, einem der meistgelesenen Blogs des Landes.

Sonntag, Juli 20, 2014

Stephanie Dolce: "Warum der wahre Feminismus tot ist"

Die feminismuskritische Bewegung gewinnt weiter an Fahrt. Inzwischen veröffentichen in den USA Frauen Artikel mit Passagen wie dieser:

This movement was designed for equality between the sexes, but instead in 2014 Feminism equals hating and bashing men. Man-hating is now a part of that goal: "Men are bad and women must stick together so one day they might be President…. yada yada yada…”

And some women wonder WHY they are single and no man is biting the bait they are throwing out? Not to say it, never mind, I’ll say it, your negative attitudes toward men could be the number one reason why.

My self-worth is not tied to what society says I should wear, how I should speak, who I can date, and what I do for a living. I’m a strong, independent adult, capable of taking care of myself. As a woman in 2014, I am not oppressed, neither is any other woman today! I can be whoever I want. I can date whomever I wish. And I never dress for men, I dress for myself. I want to be treated as a lady, but I also don’t want to be treated with kid gloves either. Here’s what these feminists of today seem to not know or don’t want to admit:

Men have as MANY issues as WOMEN. Did you know that men made up about 40% of domestic violence victims; not attackers. Men assaulted by their partners are often ignored by police, see their attacker go free, because women are seen as the victim, not the perpetrator. Men are largely silent on the issue because of the perception that men are physically stronger and should be able to subdue a female attacker easily. Those men who do report physical violence are more likely to be ridiculed–both by law enforcement and by the public–than women are. 1 out of every 33 American men has been the victim of an attempted or completed rape in his lifetime.

Women are more brutal than men when it comes to emotional abuse. In most cases men are more affected by being emotionally abused than women are. For a man, being humliated in front of others, even in the privacy of their own home, is more devastating than being physically abused. Many men live up to the code, of "never hitting a woman." However, being emotionally abused by a woman, can have far more severe consequences. Men who are being abused emotionally always feel that they are "walk on eggshells" in order to "keep the peace," instead of talking about their feelings. Then tend to shutdown totally and remove themselves from forming bonds with other women. If you are a guy and this sounds like your relationship, you are very likely in an unhealthy, controlling, abusive relationship and need to get out now.

Equality. Everyone, male or female deserve to be treated with respect. Everyone deserves love and everyone deserves a chance to be who they wish to be. That was the initial goal of feminism back in the day until the man-bashing women took over the movement. Just like I have learned that not all men are the same, the same can be said about women. All women aren’t into this man-bashing thing. Some of us are good-hearted, sweet, kind and understanding. So to all those men who have given up on finding someone who wants to give you the world, don’t. She is out there, I swear.

Everyone deserves true, real love that is given from the heart. Don’t ever doubt that you deserve it.

Life can be hectic, confusing, painful, unpredictable and who knows what may be around the next corner. But eventually you learn that the human spirit prevails, hearts open and love surprises-–often when we least expect it. And we don’t need "feminism" in order to know that.

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Frauen gegen Feminismus berichten von ersten Morddrohungen

Die verschiedensten Medien setzen sich immer noch sehr intensiv mit der wachsenden Frauen-gegen-Feminismus-Bewegung auseinander. Dabei überrascht es niemanden, dass sich die meisten Journalisten als Verteidiger der feministischen Ideologie positionieren. Im Jahr 2014 wird eine solche Positionierung statt sachlicher und ausgewogener Berichterstattung offenbar als journalistische Aufgabe verstanden. Ein Artikel der Zeitschrift "USA Today" lässt immerhin trotz deutlicher eigener Positionierung ("wave of backlash") auch die Feminismuskritikerinnen zu Wort kommen:

Pictures are shared on the movement’s primary social media outlets, Facebook and Tumblr, of women holding up pieces of paper with reasons on them as to why they do not believe in or need feminism — the primary reason being the victimization of females and the demonization of males by feminists.

"Women Against Feminism" has garnered more than 17,000 ‘likes’ and followers on Facebook and Tumblr combined, and this number continues to grow along with the outrage of those who see supporters of the movement to be "grossly misinformed."

(...) But Hannah Cowan, a rising freshman at the University of Wyoming, says the modern feminist movement is “full of faults” — adding that it is a fight for "entitlements and supremacy" rather than equality, that it shames men and does not take into account how men also have issues, and that feminists are "manipulative people" playing the role of a victim.

(...) "I am an anti-feminist, because feminists have attacked me for my political, personal, and religious views more than the ‘patriarchy’ ever did for my gender," she says. "I absolutely loath the stigma feminism is placing on women as being ‘weak,’ ‘delicate,’ or ‘oppressed by the patriarchy.’ As a female living in the U.S., I am in no way ‘oppressed’ and I pity the women who are dull enough to believe the feminists lies."

(...) While Cowan was "delighted" to see the movement expand as well as the attention it gained, she says that this attention has not been entirely positive — with members of the movement having been name-called and personally attacked in addition to receiving death threats even.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Die vernünftigste Reaktion, die Feministinnen auf die international stark wachsende Kritik an ihrer Ideologie zeigen könnten, wäre es, mit sich selbst ins Gericht zu gehen, was die wesentlichen Aspekten dieser Kritik betrifft: Männerhass und Opfer-Abo, was sich auf den gemeinsamen Nenner "Sexismus" bringen lässt. Eine derartige Auseinandersetzung mit den schwarzen Flecken der eigenen Bewegung hat es im Mainstream-Feminismus allerdings nie gegeben, weshalb man bezweifeln darf, ob seine Protagonistinnen dazu überhaupt in der Lage sind.

Samstag, Juli 19, 2014

Gut gegeben!

"Leider ärgert es mich immer wieder", schrieb Edith Brefeld aus Gronau in einem Leserbrief, der in der aktuellen Ausgabe des mittelstandsorientierten P.T.Magazin veröffentlicht wurde, "wie wenig geschlechtergerecht oder zumindest geschlechtsneutral die Artikel im Magazin erscheinen. Gleich auf der ersten Seite weiß 'jeder', dass die Welt nicht so einfach ist, wie sie im Fernsehen scheint. Oder auf Seite 24: Hier brüten Erfinder über ihren Projekten und versuchen Produzenten zu finden."

In seiner Antwort bezog Helfried Schmidt, leitender Redakteur der Zeitschrift, erfrischend klar Stellung. Zwar sei er unter den vier Personen in Vorstand und Kuratoriumsvorsitz der Oskar-Patzelt-Stiftung, die das Magazin herausgibt, der einzige Mann. Dabei diskutiere er viel mit den weiblichen Mitgliedern – allerdings selten über Fragen wie diese. Auch die Mehrheit der Leser seiner Zeitschrift betrachte die gewünschte feministische Schreibvariante als "eine Haarspalterei ohne konkreten und nachhaltigen Wert. Diesen Menschen deshalb Frauendiskriminierung zu unterstellen wäre fahrlässig falsch. Wir würden auch nie auf den Gedanken kommen, Ihnen als Gleichstellungsbeauftragter von Gronau zu unterstellen, Sie würden männliche Heranwachsende diskriminieren, nur weil Sie gezielt Workshops für Mädchen und junge Frauen anbieten, obwohl doch die Jungs und jungen Männer die Problemgruppe bei Schulabbrechern und Jugendarbeitslosigkeit darstellen."

Ich glaube da einen leicht süffisanten Unterton herauszuhören.

Wie genau sind Journalisten mit so viel Stil eigentlich zum Ausnahmefall in unserer sonst eher opportunistischen Medienwelt geworden?

Südafrika: Neunjähriger Junge heiratet zum zweiten Mal 62jährige Frau

Süüüüüß!

MANNdat: Wie sieht die Lebenssituation junger Männer heute aus?

Seit langem beklagt – nicht nur – die geschlechterpolitische Initiative Manndat e. V. die Einseitigkeit, mit der sich Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft geschlechtsspezifischen Problemlagen nähern: Im öffentlichen Raum, den Medien sowie den meisten Institutionen, Behörden und Forschungseinrichtungen sind nur die – vermeintlichen oder tatsächlichen – Belange von Frauen relevant. (...) Statt nur auf die – legitimerweise zu kritisierenden – Zustände hinzuweisen, haben wir uns überlegt, einen Schritt weiterzugehen und die Frage zu beantworten, was denn geschehen muss, um – insbesondere jungen – Männern eine bessere, gelingende Zukunft zu ermöglichen.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.

Österreich: Für die neue Gender-Sprache sind nur zwölf Prozent

Das sprachliche Gendern, darunter das Binnen-I, stößt bei den Österreichern auf wenig Akzeptanz und hat kaum Befürworter. Lediglich knapp die Hälfte konnte in der "Spectra"-Umfrage überhaupt etwas mit Begriffen wie "geschlechtergerechte Sprache" oder "geschlechtergerechtes Formulieren" anfangen. Nicht ganz ein Drittel fühlt sich vom Thema sogar geärgert und hält es für übertrieben. (...) Nur für zwölf Prozent der Befragten war geschlechtergerechte Sprache generell wichtig und hat Aufmerksamkeit verdient.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Studie: In ein reicheres Viertel umzuziehen ist für Jungen so traumatisch wie in den Krieg zu ziehen

Als Newsblog der Männerbewegung bezieht sich Genderama im Juli eines Jahres normalerweise nicht auf Meldungen vom März. In seltenen Fällen mache ich allerdings eine Ausnahme, wenn ich eine solche Meldung besonders interessant finde oder es sich um eine wissenschaftliche Untersuchung handelt, die nach nur vier Monaten natürlich nicht schon veraltet ist:

It’s well known that living in high-poverty neighborhoods has a significant effect on the mental health of children. Now a new study in the Journal of the American Medical Association offers a nuanced look at what happens after children leave these environments. It highlights a paradox: According to the study authors, led by Harvard professor Ronald Kessler, boys who move into more affluent neighborhoods report higher rates of depression and conduct disorder than their female peers.

The reason for the disparity between boys and girls isn’t exactly pinned down. Kessler points to various factors—community perception, interpersonal skills—as major points of influence: "We had an anthropologist working with us, and the anthropologist went and talked to and watched the kids in the old neighborhoods and the new neighborhoods, and their perception was that when the boys came into the new neighborhood they were coded as these juvenile delinquents," says Kessler. "Whereas with the girls, it was exactly the opposite. They were embraced by the community—‘you poor little disadvantaged thing, let me help you.’"


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Freitag, Juli 18, 2014

Männerkongress 2014: Für Rekonstruktion statt Zerstörung von Männlichkeit

Auf den Männerkongress 2014, der am 19. und 20. September an der Universität Düsseldorf stattfinden wird, hatte Genderama bereits hingewiesen. Den Eröffnungsvortrag wird Professor Walter Hollstein halten, der wohl renommierteste Männerforscher im deutschsprachigen Raum. Seine Vortragsankündigung ist mir heute zugegangen, und sie passt hervorragend in diese Woche mit der Debatte um die aktuelle Kampfschrift von Robert Claus, für den die Destruktion von Männlichkeit ein Lebensziel darzustellen scheint. In Professor Hollsteins Vortragsankündigung heißt es:

Losungswort im zeitgenössischen Männer- und Geschlechterdiskurs ist die "Dekonstruktion von Männlichkeit", wie sie beispielgebend Robert/Raewyn Connell formuliert hat. Im deutschprachigen Raum grassiert neben dem Begriff der Dekonstruktion auch jener des "Dissens". Dazu gibt es seit längerem ein gleichnamiges Projekt, das von der Bundesregierung gefördert wird. Zielvorstellung ist - so oder so - der Bruch mit den habituellen und institutionalisierten Vorstellungen von Männlichkeit. Abgesehen davon, dass Konzepte, die von einer Negation ausgehen, erfahrungsgemäss für ihre Zielgruppen weder besonders attraktiv noch praktikabel sind, werden sie geprägt durch das systematische Fehlen positiver Konnotationen. Die Folgen solch destruktiver Dekonstruktion von Männlichkeit sind - inzwischen empirisch zureichend belegt - Identitätsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, depressive Symptome, die Zunahme männlicher Suizide (bei gleichzeitiger Reduktion der weiblichen), Vandalismus, Gewalt oder die Körperkrise von - vor allem - jüngerer Männer. So stellt sich einigermassen dringlich die Frage nach einer Rekonstruktion von Männlichkeit, die ebenso lebenssichernd wie wegweisend ist. Das Männerthema wird sich nicht weiter um die Frage drücken können, was eigentlich für unsere Zeit Männlichkeit bedeutet und sein kann. Statt destruktiver Zerstörungszwänge in der Geschlechtertheorie sind konstruktive Lösungen für die Praxis inzwischen unabdingbar.


Ob Professor Hollstein und all die anderen Mitwirkenden des Männerkongresses 2014 von einem Robert Claus als "salonfähig" empfunden werden, ist nicht bekannt – und jenseits einer bestimmten ideologisierten Szene auch vollkommen egal.

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