Donnerstag, August 21, 2014

Afrika: Genitalverstümmelung brachte eine halbe Million Jungen ins Krankenhaus oder ins Grab

Research published by the Commission for the Promotion and Protection of the Rights of Cultural, Religious and Linguistic Communities (CRL) claims that more than 500,000 boys have ended up in hospital since 2008 after being subjected to traditional circumcision practices.

The South African media has also revealed that circumcision has killed more than 500 boys in the Eastern Cape region of the country in the past eight years, with the toll reaching 528 last month.


Hier geht es weiter. Bitte beim Lesen immer daran denken, dass es frauenfeindlich und zynisch ist, die männliche "Beschneidung" mit der weiblichen "Geitalverstümmelung" zu vergleichen und dass Kritiker wie wir bösen Maskulisten das nur tun, um die weibliche Genitalverstümmelung zu verharmlosen. So schreiben zumindest die, die es offenbar nicht nachvollziehen können, dass man für eine halbe Million Jungen auch nur eine Träne vergießt.

(Ach guck, Alice Schwarzer zumindest hat ihren entsprechenden Beitrag inzwischen immerhin gelöscht.)

Baden-Württemberg: Feministische Sprache kostet Studentenwerke hunderttausende Euro

Alle acht Studentenwerke im Land müssen nach einem Beschluss der Regierung in Studierendenwerke umbenannt werden. Der Grund: Der Begriff Studentenwerk ist nicht geschlechtsneutral.

Die Kosten für die Umstellung müssen die Anstalten selbst tragen. Sie belaufen sich auf knapp 40.000 Euro in Mannheim, auf schätzungsweise 60.000 Euro in Stuttgart und 100.000 Euro in Karlsruhe. Auch in Tübingen wird mit einem sechsstelligen Betrag gerechnet. "Es sind so viele Bereiche, die von der Änderung betroffen sind", sagt Simon Leimig vom Studentenwerk Tübingen-Hohenheim. Vom Briefkopf über die Webseite bis zu Schildern, Grundbucheinträgen und Kleidung der Mitarbeiter muss alles angepasst werden. "Das Geld wäre sinnvoller für die Studenten eingesetzt", findet der CDU-Abgeordnete Thaddäus Kunzmann.


Die Stuttgarter Nachrichten enthalten den zitierten Artikel im Original.

Immer mehr Porno, immer größere Prüderie: ein Aufschrei, mal wieder

Erraten Sie, in welchem Blatt heute die folgende Passage veröffentlicht wurde?

Eine Frau diskriminiert oder einen Homosexuellen in seiner Würde beschädigt hat heute selbst der Gutartigste schneller, als er blinzeln kann. Sogar Feministinnen untereinander führen erbitterte Kämpfe um etwas, was man vielleicht die Letztunbedenklichkeit einer geschlechtsneutralen Bezeichnung nennen könnte – statt des bekannten Binnen-I ("ProfessorIn") ist jetzt die mathematische Variable x der neueste Vorschlag ("Professx").


Die Auflösung findet man hier. Inhaltlich ist der Artikel insgesamt allerdings wenig originell. Schon in meiner Magisterarbeit 1996 über die Politische Korrektheit habe ich mich mit Artikeln beschäftigt, die von der Aussage her sehr ähnlich waren (nur ohne das Nebenthema Internet). Schon damals hatte man über wirkungslose Sprachpolitik geklagt, über die Vorstellung von Diskriminierungsopfern, die selbst diskriminieren, über eine angebliche Pornographisierung unserer Gesellschaft und gleichzeitig über eine angeblich "neue Prüderie". Offenbar muss der Qualitätsjournalismus alte Artikel immer wieder mal neu umgerührt aufwärmen, sobald sich kaum jemand noch an die Debatten von damals erinnert.

Lesermail (SPIEGEL-Artikel von Takis Würger über "lebensgefährliche" Single-Männer)

Kevin Fuchs schreibt mir zu diesem Genderama-Blogbeitrag bzw. Takis Würgers SPIEGEL-Artikel, auf den er sich bezieht:

Den Spiegel-Artikel "Männlich, ledig, lebensgefährlich" betreffend muss ich sagen, dass ich mich nicht entsinnen kann, in einem "journalistischen" Heft je einen derart sinnleeren und von Aggressionen durchsetzten Artikel gelesen zu haben.

Takis Würger klaubt sich im Rosenbrock-Stil ein Konvolut aus den denkbar grausigsten Zitaten zusammen, die einzelne Incels verstreut über den ganzen Planeten von sich gegeben haben. Ein empirischer Überblick über die Thematik fehlt. Er erwähnt zwar in einem Satz die Untersuchungen des Psychologen Brian Gilmartin, hat sich damit inhaltlich aber nicht ansatzweise beschäftigt. Er verschweigt auch konsequent, dass es unter den Incels nicht gerade wenige Frauen gibt. Beide Aspekte - Gilmartin und weibliche Incels - würden das Grusel-Bild, das Würger von den Incel-Männern zeichnet, schließlich empfindlich stören.

Das besagte Konvolut resultiert dann in aneinandergereihten Zitaten, ohne tiefere Deutung. Dazwischen immer wieder Suggestivfragen, die letztendlich nur Rhetorik sind, also absichtlich unbeantwortet bleiben. Auffällig ist auch eine teilweise epische Sprache, die eine düstere Kulisse zeichnen soll. Man hat den Eindruck, dass man eher ein Stück Prosa und weniger einen journalistischen Text vor sich hat.

So wird der Eindruck vermittelt, männliche Incels seien zwangsläufig gestört, als ob "normale" Menschen niemals zu Incels werden könnten. Unterstrichen wird das durch eine Bebilderung, in der holzschnittartige Zeichnungen den Incel als ausgegrenzten Looser oder gefährlichen Aggro zeigen. Eines dieser Bilder illustriert sehr plastisch, wie der Autor sich den typischen Incel vorstellt: im stillen Kämmerchen mit anderen Incels vereint, gekrümmt mit verbissener Mimik und Tunnelblick in die Tatstauren eines Cumputers hämmernd - asozial, ausgegrenzt, freudlos, das Internet als einziges Kommunikationsmedium.

Interessanterweise erzählt uns all das absolut nichts über die Incels. Stattdessen erfahren wir ungefragt viel über den Urheber des Textes. Denn im Umkehrschluss könnte man meinen, dass ein rechter Mann nach der Denkart des Autors ab einem bestimmten Alter doch eine bestimmte Fülle an Eroberungen geleistet haben sollte. Eine männliche Jungfrau kann demnach nur ein pathologisches Neutrum sein, irgendwie unheimlich und latent gefährlich.

Die Antiquiertheit des dahinterstehenden Bildes von Männlichkeit, Weiblichkeit und Sexualität sticht geradezu ins Auge. Und man merkt auch an dieser Stelle, weshalb der Artikel bei Berücksichtigung weiblicher Incels und der bekannten Forschungslage in dieser Form nicht geschrieben werden hätte können.

Die Incels, die der Autor zitiert, lassen vielfach durchblicken, dass sie sich selbst als minderwertig - ich sage mal überspitzt: als evolutionären Abfall – empfinden. Es ist klar, dass hier tiefe psychische Probleme vorliegen. Aber um über ein solches Thema zu schreiben, bedürfte es einer gewissen Sensibilität und Empathiefähigkeit, die der Text gänzlich vermissen lässt. Stattdessen dominiert zwischen jeder Zeile ein verurteilender Duktus. Die Art, wie der Autor mit dem Thema umgeht, scheint die Weltsicht dieser Incels interessanterweise eher zu bestätigen. Indem er die Incels als eben solche kranke Gestalten wahrnimmt und darstellt, liefert er doch selbst den Beweis.

Es gibt nicht wenige Menschen, die auf dieses Thema ähnlich reagieren. Zumeist sind diese aber auf Verstandesebene durchaus fähig, sich in die Betroffenen einzufühlen und "sozialadäquates" Verhalten zu zeigen. Spricht man diese Leute auf eben dieser Verstandesebene an, erfolgt meist eine Korrektur, eine Relativierung nach der Art "so habe ich das nicht gemeint ...", "nein natürlich nicht alle ...", "das war jetzt nur ein extremes Beispiel ...", "klar kann man das nicht verallgemeinern".

Eine solche Korrektur kann man beim Autor ebenfalls beobachten. Gegen Ende des Textes lässt er uns halbherzig wissen, dass wohl zuerst der Amokläufer da sei und dann der Incel – dass also Jungfräulichkeit Männer nicht zu Amokläufern werden lässt sondern eher umgekehrt. Einen direkten Zusammenhang gebe es da wohl nicht – na Gott sei Dank. Allerdings schreibt er das, nachdem er lang und breit ein zur Gänze gegensätzliches Bild ausgebreitet hat.

Solche unschlüssigen Korrekturversuche erleben wir bei Menschen dann, wenn die Verstandesebene mit der primitiveren, unbewussten Ebene kollidiert. Der Verstand sagt: "Hat nichts mit Charakter zu tun, sind äußere Umstände oder Schüchternheit". Die primitive Ebene aber sagt: "Looser, Schwächling, Crap, Unfuckable". Solche Kollissionen führen unweigerlich zu inneren Konflikten: Trieb gegen Verstand. Um diesen Widerspruch unbemerkt zu lassen, bedarf es Invisibilisierungsmechanismen. Es könnte eine gängige Methode unserer Psyche sein, den inneren Konflikt zu externalisieren und alles auf ein äußeres Objekt abzuwälzen – in diesem Fall wäre der Incel das besagte Objekt. Dass ein solcher Vorgang mit Aggressionen einhergeht, liegt wohl in der Natur der Dinge.

Die archaische Vorstellung, dass ein von Frauen verschmähter Mann ganz selbstverständlich etwas Krankes, also zurecht Abgestoßenes sein muss, zeugt natürlich von Primitivität. Die aber hat ihren Ursprung nicht im Verstand, sondern rührt von genau den niederen Dingen, die uns lenken, ohne dass wir uns dessen bewusst wären.

Der Autor hat folglich keinen Text über Incels geschrieben. Stattdessen hat er uns – ganz ungewollt und unbemerkt – auf eine Reise durch sein eigenes Unterbewusstsein genommen. Wir wissen nun ganz genau, welche Kräfte ihn in seiner Sexualität antreiben. Insofern ist der Artikel eine ziemliche Verschwendung. Wir hätten uns für das Thema interessiert, nicht für das Innenleben von Takis Würger.

Wie Gender unsere Sprache zum Gestammel macht

Wer mit "Bürger" alle Menschen eines Landes meint, diskriminiert die Bürgerinnen. Gender-Wissenschaftlern macht das Kopfzerbrechen. Sie arbeiten an der Entdiskriminierung der Sprache. Wie das funktionieren kann, zeigen wir exemplarisch an einem Satz aus der Einleitung dieser Ausgabe. Er lautet im Original: "Man muss das Ganze nicht ernst nehmen, reden sich die Militärs ein, und die Politiker und Bürger sehen es nicht anders."


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"Hey, Ladies! Hinterherpfeifen ist ein Kompliment – kommt klar damit!"

In der jüngsten Vergangenheit rauschte eine Welle feministischer Empörung über angeblich allgegenwärtigen, Frauen unterdrückenden Alltagssexismus durch unsere Medien – wobei man von einem "allgegenwärtigen Alltagsssexismus" nur sprechen konnte, wenn man jedes Kompliment und jedes Hinterherpfeifen als unzumutbaren Skandal betrachtete. Genug mit dem scheinheiligen Unfug! fordert jetzt die Journalistin Doree Levak in der New York Post:

Summer to me means three things: heat, hemlines and hard hats.

It’s the time of year when I can parade around in a skimpy dress with strategic cutouts that would make my mom wince.

And when I know I’m looking good, I brazenly walk past a construction site, anticipating that whistle and "Hey, mama!" catcall. Works every time — my ego and I can’t fit through the door!

I’ll never forget my first time: At age 20, interning at MTV in Times Square and taking advantage of the company’s liberal summer dress policy, I was wearing a tightly molded pink tank top and black capris when I strolled by two construction guys on a lunch break.

"You’re hot!" they shouted, high-fiving one another.

I was over the moon. What a contrast from those coy college boys who never expressed how they felt. This was a brave new world, where guys tell it like they see it.

Now, a decade later, I still get that butterflies-in-the-stomach feeling whenever I walk past a construction stronghold. I’ve learned that it’s not what you wear — the skimpy sundresses, the sky-high heels — but how. Walking confidently past a mass of men, making eye contact and flashing a smile shows you as you are: self-possessed and playful. The wolf whistles that follow will send your ego soaring.


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(Ich persönlich glaube ja, dass viele Frauen, die sich über angebliche "Belästigung" empören, dabei kaum verhohlen den Subtext mitklingen lassen: "Haach, ich bin ja so heiß, dass ich keine fünf Meter durch die Stadt gehen kann, ohne dass mir zig Kerle nachstarren, obwohl ich es ü-ber-haupt nicht darauf anlege ..." Eric Berne, Begründer der Transaktionsanalyse, hat dieses Verhalten als "Hilfe, Vergewaltigung!" in sein Buch Spiele der Erwachsenen aufgenommen.)

Indien: Komitee zur Überprüfung von Falschbeschuldigungen gegründet

Goa Chief Minister Manohar Parrikar today said in the Assembly that a committee comprising women legislators Alina Saldanha (state environment minister) and Jeniffer Monserratte (Congress MLA) and women police officers would be formed to study the issue of bogus cases filed by women against men.

The issue was raised by former Chief Minister Digambar Kamat, who pointed out a case where a boy was falsely accused of molestation by a girl.

"The boy was not even allowed to make a phone call to his family. He had just dashed the girl by accident in a bus. The girl called up police and when he got down at Panaji bus stand, he was arrested," Kamat said.


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Mittwoch, August 20, 2014

Genderstudien verweigern sich einer wissenschaftlichen Überprüfung ihres Fachbereichs

Der Bildungsforscher Michael Klein berichtet und argumentiert in einem aktuellen Beitrag:

Gender Studies sind der Versuch, durch die unbelegte Behauptung vermeintlicher Benachteiligung von Frauen, der der Status einer sakrosankten Aussage zugewiesen wird, Steuermittel zu zweckentfremden und in die eigenen Taschen zu leiten. Dazu lagern sich Gender-Studierte wie Misteln um Ministerien an, um Förderungen zu erhalten. Dazu ist es zudem notwendig, eine wissenschaftliche Legitimation vorzutäuschen, weshalb Gender Studies an Universitäten installiert wurden. Und da Gender Studies sich zu Wissenschaft verhalten wie Gift zu Gesundheit, schädigen sie die institutionalisierte Wissenschaft, machen sie ganze Fachbereiche lächerlich und führen sie dazu, dass wissenschaftliche Kriterien, für deren Einhaltung gerade in Deutschland schwer gekämpft werden musste, wieder beseitigt werden und die Willkür abermals die Hochschulen Deutschlands mit Beschlag belegt.

Diese Einschätzung ist zu pessimistisch? Sie wird den Gender Studies nicht gerecht? Nun, alle Wissenschaft ist empirisch, und deshalb testen wir unsere Thesen, d.h. nicht wir tun das, sondern [Professor] Günter Buchholz, und zwar mit einer Befragung, die dazu konzipiert wurde, Gender Studies Betreibern die Gelegenheit zu geben, ihre Wissenschaftlichkeit und ihre Nützlichkeit zu demonstrieren.

(...) Von den verschickten Fragebögen hat Günter Buchholz insgesamt keinen einzigen ausgefüllt zurückbekommen. Mit anderen Worten: Keiner der Angeschriebenen hat an der Befragung des Kollegen Buchholz teilgenommen. Lediglich eine, der angeschriebenen hat ein intensives Telefongespäch mit Günter Buchholz geführt, das letztlich jedoch zu keinem ausgefüllten Fragebogen geführt hat. In fünf Fällen hat Günter Buchholz einen Rückruf erhalten, in dem der Angeschriebene seine “unverhohlene Empörung” zum Ausdruck gebracht hat, was wohl die Art und Weise ist, mit der Buchholz Beschimpfungen am Telefon umschreibt.

Es bleibt also festzustellen, dass Gender-Studierte nicht Willens oder nicht in der Lage sind, die oben dargestellten Fragen, die jeder Wissenschaftler aus dem ff beherrschen und mit Freude für seinen Tätigkeitsbereich beantworten können muss, zu beantworten. In beiden Fällen, dem des nicht Wollens und dem des nicht Könnens muss man feststellen, dass es sich bei den Angeschriebenen offensichtlich um keine Wissenschaftler handelt.


Hier findet man den vollständigen Beitrag mitsamt einer Liste der angeschriebenen "Wissenschaftler", Pseudowissenschaftler oder Ideologen.

Falscher Vater erhält gezahlten Kindesunterhalt nicht zurück

Die britische Daily Mail berichtet:

A man who paid out around £30,000 to the Child Support Agency (CSA) for a child he has proved is not his will not get his money back despite a promise that he would.

The CSA wrote to him twice saying that if he could prove he was not the father of the girl then he would get a full refund.

But now the 49-year-old has been told that even though he has provided a DNA test showing that he is not the father, he will not get a penny back.

Mr Carter said that he will continue to fight to get back the money he has paid out on the girl who is now 22.

A Department of Work and Pensions (DWP) spokesman said today: "If a person continues to make child support payments for year after year, the assumption has to be that they accept parentage."


Hier geht es weiter.

BGH-Richter zum Sexualstrafrecht: "In welchem Rausch der unbegrenzten Verfolgung befinden wir uns?"

In der aktuellen Debatte darum, ob in Zukunft jede sexuelle Handlung gegen den Willen einer Person (also auch ohne Gewaltanwendung oder -drohung) strafbar sein sollte, hat sich gestern der BGH-Richter und StGB-Kommentator Professor Thomas Fischer in einem Interview mit der Legal Tribune mahnend zu Wort gemeldet. Ein Auszug:

Das Gesetz unterscheidet – zu Recht – zwischen Missbrauch und Nötigung. Der sexuelle Missbrauch ist strafbar, wenn er Personen betrifft, die besonders schutzwürdig sind wie zum Beispiel Kinder. Von erwachsenen Menschen erwartet der Gesetzgeber hingegen in der Regel, dass sie ihr Sexualverhalten einigermaßen unter Kontrolle haben, also auch einmal "Nein" sagen können.

Dieses "Nein" kann eine andere Person nur dann überwinden, wenn sie Zwang, also irgendein Nötigungsmittel anwendet. Nötigungsmittel sind Gewalt, Drohung und seit 1997 auch das Ausnutzen einer schutzlosen Lage.

Nun ist "ausnutzen" aber offensichtlich keine konkrete Tathandlung Niemand kann sagen, was "ausnutzen" ist, wenn er nicht weiß, was der Ausnutzende und der Auszunutzende denken, wollen, verstehen und tun.

(...) Früher wurde bestraft, wer eine Frau unter Vortäuschung der Heiratsabsicht zum Geschlechtsverkehr verführte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Frau Professor Frommel und die von ihr pluralisch genannten Frauenbewegungen auf dieses Strafrechtsniveau zurück möchten.

(...) Welchen legitimen Grund sollte es geben, jemanden, der keines der gesetzlich geregelten Zwangsmittel anwendet, ebenso so zu bestrafen wie jemanden, der das tut? In welchem Rausch der unbegrenzten Verfolgung befinden wir uns? Das deutsche Sexualstrafrecht ist in den letzten 15 Jahren in einem Maß verschärft worden, das als beispiellos bezeichnet werden muss. Die Verschärfung hat als Welle des Verfolgungswillens die ganze Gesellschaft bis an die Grenze der Hysterie und teilweise darüber hinaus durchdrungen.


Hier findet man das vollständige Interview.

Debatte: "Die künstliche Gebärmutter wird den Feminismus für immer verändern"

A report says a man-made womb could be reality within 30 years. But when the womb—the most politicized body part in history—is separated from the woman, what will it mean for feminism?


fragt sich Samantha Allen und führt dazu weiter aus:

In a culture that is founded on the symbolic link between womanhood and reproduction, and in a political climate where so many feminist political efforts of the past have been predicated on that link out of sheer necessity, the separation of gestation from a woman’s body will have earth-shattering consequences for the contemporary feminist movement. The artificial womb, after all, is a 21st-century technology and with it will come with 21st-century consequences.

Ectogenesis will pry open every gendered fault-line in contemporary cultural politics, from workplace politics to the men’s rights movement to an increasingly virulent abortion debate. The artificial womb will undoubtedly improve the lives of some women who opt to use it, but the separation of childbirth from a woman’s body will also give the anti-feminist Right terrifying new points of leverage at a crucial moment in feminist history.

(...) Men’s Rights Activists (MRAs), for example, are already claiming the artificial womb as karmic payback for the recent discussion surrounding the diminishing role of men and masculinity in a post-industrial world, a discussion that reached its high-water mark around "The End of Men," Hannah Rosin’s widely-read column in The Atlantic and her 2012 book of the same name. Starting from evidence that parents in the United States who use new sperm selection techniques are starting to express a stronger preference for girls, Rosin considered what it would mean to live in a world where women dominate the workforce, the academy, and the home.

When last week’s Newsweek report on the artificial womb found its way to the Men’s Rights subreddit, an Internet message board that has been marked by the Southern Poverty Law Center as a "woman-hating site" since 2012, members of the subreddit reacted as if they had just pulled off a stunning wrestling reversal while down for the count. "Maybe the article should have been titled ‘The End of Women,’" one commenter wryly observed. Another commenter ventriloquized feminist concerns with ectogenesis in this way: "We can kill all men and keep the species going based off of sperm banks! Wait, you don’t need us for reproduction anymore? That’s misogyny!" The tone, across the board, was nothing short of jubilant. Finally, it seemed, the artificial womb would literalize their claims of equal importance in human reproduction by making a woman’s body unnecessary for gestation.

MRAs have long resented women for receiving paid maternity leave, for being favored in child custody decisions, and for insisting that women’s bodies remain at the center of reproductive politics. On the subreddit, the artificial womb is already being hailed as the solution to these perceived inequalities. Some MRAs are preemptively celebrating a future in which women do not have access to the supposed “social power” that women have by virtue of childbirth. And another thread of comments shows MRAs imagining a future in which women who want to receive an abortion are required to transplant their fetus into an artificial womb to be raised by the father or a “charitable organization” upon birth. Soraya Chemaly already predicted this particularly "surreal" argument in her initial report on ectogenesis.


In einer Replik auf diesen und ähnliche Artikel gibt der Männerrechtler Matt Campbell zu bedenken:

For a woman, having children without including their father in the equation post-conception has several routes. Artificial insemination is one, but the less expensive routes can still be pursued: have sex with a man/men "casually" and tell them they needn't use condoms because she's using birth control and STDs aren't a concern based on her last visit to the doctor. A less astute man may believe her and become a father without ever knowing it. For financing, she can file for "public assistance", or pursue a child support order, assuming she is ready to tell the father that he is one. (...) Several options for her, but not for him.

An artificial uterus is a device, not a right. As long as women can still do to men what has been described above and men's recourse is either limited or non-existent, men's rights in this area remain unchanged. Ectogenesis does not provide men the right to a "paper abortion", a legal right to renounce parental rights (such as they are) and obligations (a lot of those) within a given time after a man is named the father by the mother or the state, as does women's option to abort. Not much changes for men, rights-wise, with ectogenesis.

Secondly, it isn't known how courts will handle parental rights around ectogenic children. Like the genetic mothers of children born of surrogates, will children remain the legal progeny of the genetic mothers? If so, will privacy contracts signed by donors and egg brokers prevail, should donors later seek to discover where their offspring are? Courts have consistently upheld the rights of mothers to gain custody of/access to their children, but not of fathers. As long as the need for human eggs are a factor, egg donors may still be able to create problems for the buyers/brokers of them.

Thirdly, there's a bigger picture that could directly and adversely affect men's rights. While not an immediate concern after ectogenesis becomes available, if a government were to decide it needed an army with superior intelligence, strength, and stamina, but who were also easily managed, obedient, undistracted by emotional or sexual needs, and fearless, it would doubtlessly start with a man's genome and then splice in/out various traits.

With legal rulings already in place allowing entities the right to patent genetically modified organisms, it doesn't take much to see where things can go when cloning and ectogenesis are mixed. In the history of slavery, the great bulk of people forced into slavery have been men, not women. Men's rights would clearly not be served in such a scenario.

Men's rights activists and others have asserted that children are better off having both parents raise them, presuming both are fit. If so, then children gestated ectogenically would be as much at a disadvantage if raised solely by dad as solely by mum, correct? MRAs, like feminists or anyone else, can't have it both ways. One's position must be consistent or it loses credibility.

The only way to see how this all plays out is to first see ectogenesis become a reliable methodology, then see how the courts handle it. But humanity's gone from one to over 7 billion individuals in just over 200 years. Just how badly does it need ectogenic reproduction added to in utero reproduction? About as badly as fish need bicycles.

Washington Post greift Women Against Feminism an

Die Women Against Feminism sorgen im feministisch-journalistischen Establishment der USA noch immer für große Unruhe. Inzwischen reitet sogar die Washington Post eine Attacke auf die Ideologiekritikerinnen. Die Kentnislosigkeit des Artikels ist so hanebüchen, wie man es von den Leitmedien in diesem Themenfeld gewohnt ist – insbesondere wenn es um Männerrechte geht:

As the vast majority of the world’s government and business leaders and holders of its wealth, it’s bizarre to suggest that men now lack social and political power. Women Against Feminism, however, often propose that men’s rights have been eroded because they usually have less access to their children after separation or divorce.

The continuing perception in courts and the general community that women are better suited to raise children, while men are better equipped to be in the workforce, is not a “right” that women enjoy. In dozens of ways, this belief restricts and hampers women’s rights and capacity to earn. The one drawback that affects men is the only one that anti-feminists mention.


Hier findet man das vollständige Gestümper.

Und hier ein aktuelles Video, mit dem die Women Against Feminism auf die Kritik an ihnen reagieren.

"Boko Haram kidnappt 97 Jungen und die Welt schweigt"

Each time an event like this happens and those who rally around girls and women remain silent it is a damning indictment of the exclusivity of their concern. Torture, rape, human rights violations, and war crimes apparently only matter when the victims are female.


Hier findet man den vollständigen Kommentar.

Obama: "Junge farbige Männer werden im Stich gelassen"

Anlässlich der durch die Unruhen in Ferguson entstandene Debatte (ich setze eine grobe Kenntnis der Hintergründe mal als bekannt voraus, da auch deutsche Medien intensiv darüber berichten), hat sich jetzt US-Präsident Barack Obama noch einmal zu Wort gemeldet:

"Young men of color are left behind and seen as an object of fear," Obama said. "You have young men of color more likely to end up in jail or the criminal justice system."


Es ist ja schön, dass sich Barack Obama auch um Männer zu kümmern beginnt. Ich glaube auch gerne, dass farbige Männer intersektionell oft schwerer von Diskriminierungen betroffen sind als weiße. Dem unbenommen wäre es schön, wenn sich die Regierung Obama endlich auch ohne Ansehen der Hautfarbe um Männer und ihre Probleme ähnlich intensiv kümmern würde, wie sie das bei Frauen tut. Das von Warren Farrell seit Jahren geforderte White House Council on Boys and Men liegt immer noch auf Eis. Was Obama jedoch über "young men of color" sagt, trifft auf alle jungen Männer zu. War Obama nicht einmal mit dem Versprechen angetreten, Präsident aller US-Amerikaner und nicht nur bestimmter ethnischer Gruppen zu sein?

London: Protestaktion von Väterrechtlern endet mit Verhaftung

Yahoo News berichtet.

Dienstag, August 19, 2014

Neuer #Aufschrei: Frauenquote für Literaturpreise gefordert

Die diesjährige Longlist des Deutschen Buchpreises wartet mit fünfzehn Männern und fünf Frauen auf. Ein Ungleichgewicht, das sich nahtlos in die Statistik einpasst: In zehn Buchpreisjahren waren jeweils zwischen vier und acht Frauen vertreten. Dass die Anzahl der weiblichen und männlichen Longlistautoren kein einziges Mal auch nur annähernd ausgewogen war, wurde in der (meist männlich dominierten) Berichterstattung selten problematisiert. Jüngst behauptete etwa Literaturkritiker Jörg Magenau, es sei gar "nicht schlimm", dass so wenige Frauen auf der Liste stünden, da ja die letzten beiden Preise an Frauen gegangen seien (an Ursula Krechel und Terézia Mora).

(...) Dort, wo mit gezielter Förderung Politik gemacht wird, sollte das Geschlechterverhältnis genauer in den Blick genommen werden: Beim Nobelpreis etwa, beim Friedenspreis des Deutschen Buchhandels oder bei den großen internationalen Preisen. Annina Luzie Schmid plädiert für eine Quote, die schon für die Verlage gelten soll, die ihre Bücher vorschlagen.


Hier findet man den vollständigen Artikel von Dana Buchzik.

Österreich: App des Frauenministeriums soll Frauen vor Gewalt schützen

Futurezone berichtet:

Die fem:Help-App ist eine App, bei der man sich wünscht, dass man sie nie braucht. Die Smartphone-Anwendung des Frauenministeriums soll es Frauen in Österreich erleichtern, in Notfallsituationen Hilfseinrichtungen unkompliziert und direkt zu kontaktieren. Zudem können damit Notrufe getätigt werden.

Außerdem bietet die App eine Auflistung der wichtigsten Frauenberatungseinrichtungen in Österreich, wie Gewaltschutzzentren und Frauenhäuser. (...) "Frauen und Mädchen müssen wissen, wo sie sich hinwenden können, wenn ihnen Gewalt widerfährt", sagt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der aktualisierten fem:Help-App.


Das braucht man ja nicht einmal mehr zu kommentieren ...

Großbritannien: "Pink Zones" – eigene Fahrspuren für Frauen gefordert

Okay, ist das hier die konsequente Weiterentwicklung des Apartheid-Feminismus oder eine Art Satire darauf? Die Forderung mag nicht ganz ernst gemeint sein, aber man sollte sie dennoch nicht vorschnell als unrealistisch abtun: von eigenen Parkplätzen über eigene Bibliotheken an Unis bis zu eigenen Hoteletagen für Frauen hat man schon die bizarrsten Dinge durchgesetzt, um das weibliche Geschlecht vor uns bösen Männern zu schützen. Und eigene Radwege für Frauen hatte eine britische Politikerin ebenfalls bereits verlangt.

Täterin auch nach achtzehntem gewalttätigen Übergriff von Knast verschont

With blood spattered over his injured face, this is Ronnie Lee on his way to hospital minutes after being glassed in an unprovoked attack by a woman.

Lucky not to lose an eye, the 24-year-old telesales company director needed four stitches following the assault.

But despite his injuries, his assailant, estate agent Yasmin Thomas, 21, walked free from court this week with a suspended sentence – despite notching up her 18th conviction for assault.

(...) [Ronnie Lee] said: "If it was the other way around and I did that to her, I would be going straight to jail. What happens next time if she does something and it’s life threatening? She could end up killing someone."


Die Daily Mail berichtet.

Montag, August 18, 2014

"Experten" ratlos: Warum bringen sich immer mehr Männer mittleren Alters um?

Die kanadische National Post wundert sich:

In the past decade, the rate of suicide among North American middle-aged men has far outpaced men of other ages, and women of any age. Men between the ages of 50-54 have the highest rate of suicide among all Canadians — 24.2 per 100,000 people in 2011, compared to 9.1 for women of the same age (also a peak rate among women). Last year, the Centers for Disease Control and Prevention in the United States found the rate of suicide for people aged 35-64 increased 28.4% between 1999-2010. For men, the greatest increases were between the ages of 50-54 and 55-59, at rates of nearly 50% each.

"The actual numbers are throwing this curveball at us," said Dan Bilsker, a clinical psychologist in Vancouver who has spent 25 years working with suicidal patients at Vancouver General Hospital. "Something new has developed socially here, some new phenomena are happening. We don’t really have the wherewithal to understand it."

(...) But that’s partly because "the research really hasn’t been done," he said. "If I were giving out research funding, I would be asking people to do extensive, real research and exploration with middle-aged men to find out what might be the factors that would be driving them to suicide? What are the stresses that are particular to that point in life, even to people who’ve been objectively successful? What might cause someone to feel subjectively that they’re failing or that they have failed?"

(...) "When I first learned about [the statistics], I had the same reaction — I wouldn’t think,” said Robert Olson, a librarian with the centre. "It’s the same thing with Robin Williams — he’s at a privileged spot in society, why would he want to kill himself? Men generally are the same — they’re in power, they run things… It’s counter-intuitive. It doesn’t make sense."


Okay, das ist fast schon so dumm, dass es weh tut.

Hmmmm, woran könnte es nur liegen, dass sich Männer immer öfter das Leben nehmen? Die ganze Gesellschaft ist auf die Anliegen von Frauen ausgerichtet. Die feministische Phantasie, der zufolge jeder Mann qua Geschlechtszugehörigkeit in einer Machtposition sitzt, hat sich als allgemeines Dogma durchgesetzt, das sich jeglicher Überprüfung an der Realität entzieht. Dass Männer zahlreiche gravierende Probleme haben, wird in der Debatte so massiv ausgegrenzt, dass selbst diese "Experten" kaum davon gehört zu haben scheinen. Und wenn eine neue soziale Bewegung entsteht, die sich dieser Probleme annimmt, wird diese von Anfang an so massiv wie möglich unter Beschuss genommen. Ja, die Frage, warum immer mehr Männer in dieser Welt keine Zukunft für sich mehr sehen, lässt einen wirklich vollständig ratlos zurück.

Der Freitag: "Viele Feministinnen haben Burn-out-Gefühle"

Teresa Bücker berichtet aktuell im "Freitag" folgendes:

Feministischer Burn-out: Seit dem Frühjahr geistert dieser Begriff verstärkt durch Blogs und Foren. Und man sollte ihn ernst nehmen. Ein feministischer Burn-out ist mehr als eine temporäre Lustlosigkeit, mehr als angestauter Frust oder das Gefühl, in diesem einen Moment keine Idee zu haben, wie es weitergehen soll. Es ist die Depression der Aktivistin – eine Enttäuschung und Erschöpfung, die so manchem Betroffenen den Aktivismus schon verleidet hat.


Woher kommt diese "Depression"?

Jetzt, 2014, ist es erst einmal still geworden um den sogenannten jüngeren Feminismus. Anne Wizorek, die von Medien als Initiatorin und Sprecherin der Bewegung auserwählt worden war, bringt zwar in diesem Jahr ihr erstes Buch heraus, doch dass unter dem Titel "Weil ein #Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute" eine weitere breite gesellschaftliche Auseinandersetzung anbricht, scheint derzeit eher unwahrscheinlich.


Jetzt erlauben Sie sich aber einen Scherz, Frau Bücker, gell? Geht man danach, wie begeistert sämtliche Medien auf Wizoreks sexistische #Aufschrei-Kampagne gesprungen sind, darf man mit Fug und Recht davon ausgehen, dass auch ihr Buch in zahllosen Artikeln gepusht werden wird. Auf der anderen Seite stehen Männerrechtler, deren Bücher ebenso unisono von fast sämtlichen Medien ignoriert werden. Und Sie meinen wirklich, FEMINSTINNEN hätten einen Grund für Burn-Out und Depressionen? Wären, um nur eines von mehreren tagesaktuellen Beispielen willkürlich herauszugreifen, im SPIEGEL ein Artikel wie "Weiblich, ledig, lebensgefährlich" (meinetwegen aufgrund einiger alleinerziehender Mütter, die ihr Kind getötet haben) auch nur vorstellbar? Sollen wir vielleicht noch ein paar Matratzen mehr zwischen euren Hintern und die Erbse schieben, Frau Prinzessin, damit sie etwas weniger drückt und schmerzt?

Immerhin scheint Teresa Bücker die im Netzfeminismus sonst streng gehüteten Filterbubbles als zunehmend problematisch wahrzunehmen: Man könne sich "nicht weiter auf aktivistischen Inseln abschoten". Eine Strategie, wie Feministinnen mit dem so ungern geduldeten Widerspruch umgehen sollten, die eine solche Öffnung unweigerlich bedeuten würde, verrät auch Bücker nicht. Dementsprechend ändert sie im Verlauf des Schreibens an ihrem Artikel ihre Meinung auch wieder, bis sie zu dem Fazit gelangt, dass Feministinnen sich doch lieber weiter um sich selbst drehen sollten:

Nachdem 2013 das Jahr des Agenda-Settings, der Medienpräsenz und der starken Außenwirkung war, kann 2014 also zum Jahr des Community-Buildings und der Self Care werden. Der Aktivismus verläuft erst mal nach innen, sorgt sich um sich selbst, regeneriert sich – bevor er wieder die Welt in Angriff nimmt.


Männer kommen in dem gesamten Artikel übrigens nur implizit vor ("Vergewaltigungs- und Morddrohungen, "Hass", "Verletzungen" etc.), berechtigte politische Anliegen haben diese Männer in Bückers Welt keine. Der feministische Kurs vom egomanischen Narzissmus hin zum radikalen Solipsismus geht weiter.

Die Sprache des Männerhasses im akademischen Bereich

Auch nicht mehr ganz taufrisch, aber praktisch: Wenn Sie jemals jemand fragt, was Sie gegen Feminismus haben und warum manche Menschen sogar von "Feminazis" sprechen, genügt ein einfacher Link.

Brustkrebs: Männer sehen sich diskriminiert

Brustkrebs? Ist das nicht eine Krankheit, die nur Frauen betrifft? Zwar kommt es selten vor, dennoch erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 500 Männer an einem Mammakarzinom. Männer, die sich dann plötzlich diskriminiert sehen: "Das kriegen doch nur Frauen", "Du bist kein richtiger Mann" oder "Stimmt etwas mit deinen Hormonen nicht?", seien übliche Reaktionen im Bekanntenkreis, sagt Christian Rudlowski, Chefarzt der Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach.

Doch nicht nur damit haben die Betroffenen zu kämpfen. Obwohl Brustkrebs hierzulande mit jährlich etwa 75.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung der Frau ist, wissen Ärzte nicht, wie man männliche Patienten behandelt, da sie nur in weniger als in einem Prozent der Fälle beim Mann vorkommt. Mediziner der German Breast Group (GBG), eine Forschungseinrichtung, die Studien zu Brustkrebs plant und koordiniert, kritisieren, dass es an Untersuchungen mit Männern mangele. Deshalb sei die optimale Therapie unbekannt. Die Folge: Männer werden wie Frauen behandelt. Wie gut das funktioniert, weiß allerdings kaum einer.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Stasi: Auch Unterhaltszahlungen haben Robin Williams in den Tod getrieben

Did alimony kill Robin Williams?

At least in part it sure did. Paying out over $30 million to ex-wives who were allowed to attach themselves to Williams’ bank account like comatose patients on feeding tubes would be enough to make Gandhi angry and depressed.

While states are finally, gradually catching up to the modern age in terms of alimony (now they call it “maintenance” — as in “high maintenance”) the practice of men paying women because they once were married is not just primitive but, yes, sexist.

Yeah, go ahead, call me anti-feminist, call me whatever you want, but the truth is alimony (which is different from child support and fair distribution of assets acquired during the marriage) doesn’t mean the non-working spouse is entitled to live as high as the Kardashians. It’s that concept that is fundamentally anti-feminist.


Hier geht es weiter mit dem Artikel von Linda Stasi.

Konferenz "Männliche Studenten in der Krise" angekündigt

Der britische Männerrechtler Mike Buchanan berichtet:

Sage Gerard (Victor Zen) is well-known to followers of AVfM, and we’ve featured quite a number of his wonderful videos. He runs KSUM – Kennesaw State University Men – and is much admired as an indefatigable activist. He wished to run a conference on 1 November – ‘Male Students in Crisis – and needed $13,000 to fund it. We’ve just learned that the goal has been reached, due in part to a generous female donor who sent in $5,000. Sage’s short video on the matter (3:08) has just been posted on AVfM, and it’s here.

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"Keine Jungen erlaubt" – Immer mehr Hotels bieten Etagen nur für Frauen

Women now make up nearly half of all business travelers in the United States and abroad, and most of them are solo travelers. So it’s no surprise that in recent years, more hotels have been clamoring to offer services catering to women’s needs and preferences.

While some road warriors applaud the extra touches — from smaller slippers and padded hangers to entire floors set aside for female guests (complete with female staff) — there are others who take offense to the notion of women receiving different treatment. Especially when it comes to the mildly patronizing touches of floral décor or the latest issue of Cosmopolitan, and adding yet another surcharge. Some might also argue that prohibiting men from certain rooms or services is flat-out discriminatory or that it might open the door for other forms of separate treatment — after all, men-only floors would generate a lot of controversy.


Hier geht es weiter.

Gustl Mollath: Warum Rechte auch für Männer gelten

Wolfgang Wenger kommentiert das aktuelle Gerichtsurteil im Fall Gustl Mollath.

DER SPIEGEL von heute: "Männlich, ledig, lebensgefährlich"

Unter der suggestiven Überschrift "Männlich, ledig, lebensgefährlich" beschäftigt sich der aktuelle SPIEGEL mit dem Amoklauf Elliot Rodgers, der auf Genderama schon vor einiger Zeit Thema war. Der Artikel streicht Rodgers Online-Vernetzung mit männlichen "incels" ("involuntary celibates") heraus, die hierzulande als Menschen ohne Beziehungserfahrung oder "Absolute Beginner" bekannter sind, und stellt diese Männer als potentielle Amokläufer dar. Während diese "incels", so heißt es in dem Artikel, "vor 20 Jahren" mit ihrem Hass in ihren Höhlen geblieben seien, vernetzen sie sich mittlerweile online und werden dadurch in der Logik des Beitrags offenbar besonders gefährlich. An Sachliteratur zu diesem Thema erwähnt der Beitrag Brian Gilmartins Standardwerk über "liebesschüchterne Männer".

Den von Christoph Kucklick analysierten Schemas der Männerfeindlichkeit seit ca. 1800 folgend, zeichnet der SPIEGEL-Artikel nicht von Männern ziviliserte Frauen (trotz des einschränkenden "manche" im Teaser des Artikels) pauschal als potentielle Bedrohung, was es vielen Betroffenen noch schwerer als bisher machen dürfte, sich mit ihrer Situation und dem damit oft verbundenen Leidensdruck Dritten gegenüber zu outen. Anhand einer Handvoll von Amokläufern die sehr große Gruppe von Männern ohne Beziehungserfahrung als potentielle Bedrohung abzuwerten bedient sich ähnlicher Mechanismen wie beispielsweise in jedem Moslem einen potentiellen Terroristen zu sehen. Es ist schon fast verwunderlich, dass der SPIEGEL-Artikel nicht dem Beispiel mehrerer amerikanischer Medien folgte und die Männerbewegung gleich mit in Sippenhaft nahm.

In derselben SPIEGEL-Ausgabe findet sich der Beitrag Der entsorgte Vater über Frauen, die sich gezielt für ein Kind ohne störenden Mann entscheiden.

Samstag, August 16, 2014

Dachte sich Krimiautorin Vergewaltigung nur aus?

"Ich hoffe, dass hiermit der Düsseldorf-Krimi für Sie beendet ist", begann Staatsanwältin Britta Zur ihr Plädoyer für einen Freispruch. Für den Angeklagten, einen 53-jährigen Werbedesigner, endete damit ein "Albtraum".

(...) Was das vermeintliche Opfer verschwiegen hatte: Eine ähnliche Handlung hatte die Frau in einem Düsseldorf-Krimi beschrieben, der Anfang 2014 erschienen ist. Erst im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass die 52-Jährige nicht nur Sängerin und Schauspielerin, sondern auch Schriftstellerin ist.

Szenen aus dem Buch, in dem es ebenfalls um eine Vergewaltigung geht, wirken wie eine Parallelwelt zu dem Strafverfahren. So unterhalten sich in dem Krimi zwei Polizisten darüber, ob eine Schauspielerin und Sängerin ihnen etwas vorspielen könnte. Genau die gleiche Frage stellte sich am Freitag das Gericht.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

MANNdat stellt vor: Sind das die Feministinnen der Zukunft?

Auf der Website von MANNdat (jetzt im neuen Design!) erklären zwei "Töchter der Freiheit", warum der alte Feminismus ausgedient hat und wie sie sich davon unterscheiden.

Antje Schrupp und ein missglücktes feministisches Mobbing

Es gab in der letzten Woche in der Bloggerszene ein Scharmützel, dessen Nachzeichnen ich mir auf Genderama zunächst erspart habe, dem jetzt aber Lucas Schoppe eine längere Analyse gewidmet hat.

Zusammengefasst ging es um folgendes: Die Feministin Yasmina Banaszczuk bezeichnete den männlichen Blogger Sascha Pallenberg sinngemäß als Wichser, der gab auf der gleichen Ebene ironisch kontra, Banaszczuk verständigte ihr Netzwerk, um die Antwort zum Skandal hochzujazzen. Immer mehr Blogposts schossen empor.

Jetzt weiter mit Schoppe:

Im Rückblick nach einem wohlverdienten Urlaub kommt es mir natürlich etwas unwirklich vor, dass hier tatsächlich Erwachsene miteinander kommunizierten.

(...) Sascha Pallenberg erhielt Drohungen wie die, ihm die Beine zu brechen – Yasmina Banaszczuk erhielt Nachrichten wie die, in der ihr ein Zeitgenosse mitteilte, gerade auf ihr Bild masturbiert zu haben – die grimmebepreiste Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek forderte, Sascha Pallenberg von der nächsten Netz-Konferenz re:publica auszuschließen – und Banaszczuk löschte ihren Twitter-Account.

Endgültig skurril wurde alles aber erst, als sich dann auch noch Antje Schrupp mit zwei Texten einschaltete. (...) Ganz ehrlich: Ohne Frau Schrupp wäre ich nie auf die Idee gekommen, jemanden als „Wichser“ zu beschimpfen und ihm dann zu erklären, dass diese Äußerung lediglich einen Versuch der Meta-Kommunikation darstelle. Mitten in sein blödes, verdutztes Gesicht hinein – super, merk ich mir.

Das Problem, so Schrupp, sei jedenfalls lediglich die empfindliche Reaktion von Männern, wenn eine Frau "nicht freundlich genug zu ihnen ist." Das ist übrigens ungefähr so, als würde man einen Faustschlag ins Gesicht als "nicht ausreichend zärtliche Berührung" umschreiben.

Auch das finde ich toll: Ich beschimpfe jemanden heftig, und wenn er sich beschwert, mach ich ihm klar, dass er hier nur sein "x (passende Bezeichnung bitte selbst einfügen) privilege" ausspiele und offenbar seinen Herrschaftsanspruch auf beständig freundliche Behandlung geltend mache. Wenn eine Frau einen Mann öffentlich und aus heiterem Himmel als "Wichser" bezeichnet, ist das nämlich und natürlich keine Beleidigung, sondern ein subversiver Akt, nur um das mal festzuhalten.


Ich habe keine Ahnung, warum ausgerechnet Antje Schrupp bei manchen Feministinnen derart beliebt ist. Versteht sie es so viel besser als ihre Schwestern, Intellektualität vorzutäuschen, wo sie tatsächlich bizarren Unsinn veröffentlicht? Oder ist es dieses bemüht Moralisierende, wo der reale Mainstream-Feminismus in Wahrheit längst viele moralische Ansprüche verloren hat? Sorry Lucas Schoppe hat in beiderlei Hinsicht etliches mehr zu bieten. Bei ihm ist weder der intellektuelle noch der moralische Anspruch nur eine Attrappe. Bester Beleg: der Rest seines Artikels.

Tod Robin Williams weckt Aufmerksamkeit für Selbstmord als Männerproblem

Der britische Guardian berichtet:

Last week, millions were shocked by the suicide of beloved actor Robin Williams. The aftermath has provoked a long-neglected debate about mental health and suicide.

A cursory look at the statistics in Britain suggests it is dearly needed. Suicide is the biggest killer of men between 20 and 49, eclipsing road accidents, cancer and coronary heart disease. It is also predominantly a male disorder. Of the 5,981 suicides in 2012, an astonishing 4,590 (76%) were men. And yet while Britain has high-profile campaigns on, say, testicular cancer or driving safely, the biggest killer of men under 50 is not getting the attention it deserves.

Jane Powell is the founder and director of Calm, the Campaign Against Living Miserably, which specifically deals with male suicide. "If you're a mum, a dad, a loved one, you want to worry about the biggest threat," she says. "And yet we worry about assault levels, rather than the real killer – suicide." She makes a provocative case: that while breast cancer does kill men, we rightly focus on it as a female disease. In the same way, suicide prevention has to focus on men. "We need to name the issue," she says.

Why are so many more men killing themselves than women? "Is it biologically set in stone that men take their own lives – or is it cultural?" Powell asks. "If you look at how the suicide rates have changed, how they go up and down, you can see that it's cultural – it's about what we expect." And this is what is so troubling about male suicide. Women are actually more likely to suffer from depression, but more likely to seek help whey encounter trouble. The uncomfortable truth is that stereotypical forms of masculinity – stiff upper lips, "laddishness" – are killing men.

(...) This type of male identity is cemented at a very young age. According to research by the LGB charity Stonewall, 98% of gay pupils and 95% of teachers hear "that's so gay" or "you're so gay" at school; nearly as many hear "dyke" or "poof" thrown around as insults. "It's so much wider than gay or bisexual men," says Stonewall's spokesman Richard Lane. "Men hear 'man up' and 'stop being such a poof'. It's a real barrier in talking about mental health issues."

Rather than being entirely about anti-gay hatred, there is an element of "gender policing", of abuse directed at men who do not conform to a stereotype of masculinity.

(...) According to research by Samaritans, those in the poorest socioeconomic circumstances are 10 times more likely to kill themselves than those in the most affluent. Both men and women experience poverty, of course – but it is men who are more likely to kill themselves if they are poor.

And the help simply is not there for men, even if they seek it. When Ant Meads finally saw the doctor who instantly recognised his OCD and began a referral for specialist care, he faced a nine-month wait. "Imagine you're suicidal, you need to see a psychiatrist, and you're told the current waiting list is nine months. How do people cope?" Meads is adamant that he would not be alive had his employer not referred him to private healthcare. He believes there needs to be far more government investment and a national advertising blitz about men and mental health.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Freitag, August 15, 2014

A Voice for Men entfernt "taktlosen" Facebook-Eintrag

Ich hätte ihn stehenlassen.

Schwerer Lapsus? Die Zeit berichtet über männliche Opfer von Boko Haram

Hat die Urlaubsvertretung nicht aufgepasst? Das Wochenblatt "Die Zeit" berichtet heute: Boko Haram verschleppt 97 Jungen und Männer. Seid ihr auch alle so gespannt auf die Mega-Kampagne #BringBackOurBoys mit prominenter Unterstützung von Michelle Obama & Co?

Gerichtsurteil: "Schwangerer Mann" darf sich von seiner Frau scheiden lassen

Diverse Medien berichten, darunter die Huffington Post und die Daily Mail.

Donnerstag, August 14, 2014

"Feministische Protestler gehen zu weit" (Video)

Noch einmal Nachschlag aus Kanada. Werden wir in Deutschland je eine Nachrichtensendung wie diese haben? Der Moderator macht aus seiner Belustigung über die schrägsten Feministinnen kein Geheimnis, weil sie derart offensichtlich einen am Sträußchen haben – hierzulande würde man dasselbe Thema, wenn man es überhaupt behandeln würde, nur verdruckst, verbiestert oder ganz gravitätisch angehen, um sich nur ja nicht mangelnde politische Korrektheit vorwerfen zu lassen. Komplett neurotisch. Radikale Feministinnen sind eine relativ kleine Gruppe von Knallchargen mit viel zu viel politischer Macht. Eine kanadische Nachrichtensendung kann das offen darstellen, eine deutsche Nachrichtensendung nicht.

Die Frau, die glaubt, die männliche Bevölkerung um 90 Prozent zu reduzieren, würde alle Probleme lösen

Eine bessere Welt dadurch zu schaffen, dass man Männer auf ein Zehntel ihrer jetzigen Zahl reduziert, war in feministischen Kreisen zuletzt in den siebziger Jahren en vogue. Punktuell scheint diese Idee nun ein kleines Revival zu erleben:

The Femitheist is a 22-year-old criminology student with a three-year-old. One angry day in 2012 she took to the Internet to outline the brutal concept of International Castration Day. After posting it on YouTube she stepped out for a coffee. Returning home a few hours later, she found that all gnashing male hell had broken loose.

Her argument was, although she no longer prescribes to it, that only through mass public castration and the reduction of the male population to between 1 and 10 percent of their current number we can approach "true equality". According to her, testosterone (and by dangling extension testicles) "are the primary cause of their violent behavior."

While she now derides International Castration day as silly, the internet had met The Femitheist. Two years later she is an emergent cult leader, a ball-stepping villainess, or clear-thinking realist — depending who you ask. Today she continues to support the reduction of the male population and generally courts outrage and devotion through her website and YouTube channel. She’s also 200 pages into what she’s hoping will be her 700 page manifesto outlining the philosophy of Femitheism. It’s tentatively titled The Ratio.


Hier geht es weiter mit einem Interview des neuen Shooting-Stars in der feministischen Szene.

Kenia: Politiker wollen Homosexuelle steinigen lassen

Politiker in Kenia wollen ein Gesetz einführen, nach dem homosexuelle Ausländer künftig öffentlich gesteinigt werden sollen. Wie die Seite "All Africa" berichtet, hat die Partei Republican Liberty Party die Gesetzesvorlage der Nationalversammlung – einer der zwei Kammern des Parlaments in Kenia - zur Abstimmung vorgelegt.


Hier geht es weiter.

Lesermail (feministischer Rohrkrepierer)

Zu meinem Kurzhinweis Wie eine feministische Kampagne zu einer Aktion gegen männliche Genitalverstümmelung wurde schreibt mir einer meiner Leser:

Hier ist im übrigen der Link zu dem Orginalartikel von Elitedaily.

Ich denke der Artikel ist es Wert, noch mal seperat verlinkt zu werden, denn wenn man sich die Kommentare anschaut, beziehen die zwölf Damen da recht viel (verbale) Prügel.

Ich bin bei der Hälfte und ca. 80 % der Kommentare sind kritisch bis sehr kritisch (was mich ehrlich gesagt sehr überrascht hat).

Kann es daran liegen, dass die Kommentare bei Facebook liegen und nicht gefiltert werden? :-)

Wie eine feministische Kampagne zu einer Aktion gegen männliche Genitalverstümmelung wurde

insideMAN berichtet.

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Medien: Plädoyer gegen die Propaganda-Universen

In diesem Beitrag kommt die Geschlechterdebatte nicht vor, er lässt sich aber problemlos darauf übertragen. Ein Auszug:

Was ich sagen will: meine aktuelle Überforderung als politisch denkender Bürger ist nicht nur dem aktuellen Weltgeschehen geschuldet, sondern großteils der medialen Weltvermittlung, die vielerorts immer schriller, unseriöser, einseitiger, unverlässlicher, intransparenter, ungenauer und immuner gegen Tatsachen wird.

Was ich von "den Medien" gerne hätte, gab es alles schon einmal:

* nach allen Seiten schonungslose Recherche, die beispielsweise WEDER den Radikalismus der Hamas ausblendet, noch den mancher israelischer Politiker

* die gute alte Richtigstellung, wenn Tatsachen falsch berichtet wurden

* eine klare Trennung zwischen Nachrichten und Kommentaren

* die klare Kenntlichmachung von möglichen Interessenkonflikten, die bei Verlagen, Medienhäusern und Journalisten bestehen - in guten Blogs hat sich hier der Disclaimer bewährt.


Dass diese Prinzipien immer öfter fallengelassen wurden, oft im vermeintlichen Dienst für die gute Sache (aus Sicht vieler Journalisten: dem Feminismus), trägt stark dazu bei, dass neben Politikverdrossenheit eine immer stärkere Medienverdrossenheit in der Bevölkerung getreten ist.

Kampf um Männerthemen an den Unis in den News (Video)

Die kanadischen Sun News berichten über das Anliegen der Männerrechtler und wie sie von Feministinnen attackiert werden.

US-Professor: "Illegale Einwanderer an der Grenze haben mehr Rechte als ein Student, der einer Vergewaltigung beschuldigt wird"

Those who illegally cross into the United States have more rights than a college student accused of rape, according to a George Washington University (GWU) law professor.

John Banzhaf, a public interest law professor at GWU, is calling attention to disparity within America’s judicial system after finding “dozens” of cases in which colleges forgo due process when handling students accused of sexual assault while those crossing into the United States illegally are still granted an impartial hearing.


Hier geht es weiter.

Immerhin steigt auch der Widerstand gegen diesen Abbau des Rechtsstaats. Sowohl der Washington Examiner als auch zwei führende Kriminologen in der USA Today weisen darauf hin, dass die von Feministinnen gerne verwendete Statistik (eine von fünf Frauen an Universitäten werde vergewaltigt) realitätsfern und irreführend ist. Und die liberale Feministin Wendy McElroy legt dar, warum ein geplantes Gesetz gegen sexuelle Gewalt auf dem Campus "alarmierend" ist. Ihr Fazit:

A simple solution exists to what critics call an hysterical and politically motivated campaign about sexual violence on campus. Sexual assault is a crime. Leave it to the police. Unless, of course, the campaign is hysterical and politically motivated. Then the pile-on of regulations and federal power makes sense.

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