Mittwoch, September 17, 2014

Sexismus (Comic)

Die feministische Sexismus-Debatte zusammengefasst in vier Bildern.

Dorothea Siems: Fixierung sämtlicher Parteien auf Wünsche der Karrierefrau treibt Wähler zur AfD

In der Regierungszeit Angela Merkels ist die Vereinbarkeit von Kind und Karriere zum dominanten, oft gar einzigen Thema der Familienpolitik geworden. Elterngeld, Krippe, Ganztagsschule und jetzt die Frauenquote – stets geht es um die berufstätige Frau, deren Leben die Politiker erleichtern wollen. Und blickt man in den Bundestag, so ist diese Ausrichtung heutzutage in der Tat "alternativlos". Denn alle im Parlament vertretenen Parteien ziehen hier am gleichen Strang.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Dienstag, September 16, 2014

Telepolis zum Hass-Artikel in der "Zeit": Die "Wutmänner" argumentieren, die Feministinnen nicht

Zu denen, die auf den Rundumschlag der Radikalfeministinnen Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer gegen Kritiker ihrer Ideologie antworten, gesellt sich jetzt auch Stephan Schleim, Assistenzprofessor für Theoretische Psychologie an der Universität Groningen. Schleim entimmt dem "Zeit"-Artikel, dass Schildmann und Meßmer eigentlich jeden, der ihnen widerspricht, gerne in die Klapse stecken würden. Oder, weniger flapsig und zugespitzt formuliert:

Der Artikel wird als Beitrag zur Gender-Debatte beworben. Von einer Debatte erwartet man, dass dort debattiert wird. Im Text wird jedoch nur provoziert, psychologisiert, emotionalisiert und stigmatisiert: So führen die Autorinnen eine ganze Typologie ein, um ihre Diskussionsgegner zu charakterisieren beziehungsweise zu diffamieren. (...) Was vermeintliche Mitglieder dieser Spezies eigentlich behaupten, was für und gegen ihre Gründe spricht, das wird den Leserinnern und Lesern mitnichten erklärt. Stattdessen werden die Standpunkte der anderen emotionalisiert: Die zornigen weißen Journalisten etwa hätten ein Bedürfnis zur Abrechnung, bedienten lustvoll Ressentiments, betrieben Vergangenheitsbewältigung voller Abscheu, sie tobten und polemisierten.

(...) Der Zweck dieser Strategie ist offensichtlich: Mit Wutmännern und weißen Zornjournalisten braucht man sich nicht mehr inhaltlich auseinanderzusetzen, ebenso wenig wie mit Putinverstehern, Trollen, Verfassungsfeinden oder Verschwörungstheoretikern. Dass diese Wutmänner Opfer persönlicher Schicksale sind, das billigen ihnen die Autorinnen Meßmer und Schildmann noch zu; dass es nach Scheidung, Arbeits- und Familienverlust vielleicht gute Gründe für ihre Wut gibt, jedoch nicht. Es sei schlicht das Gefühl ihrer Niederlage, das sie zu politischen Kriegern mache.

Eigentlich fehlt nur noch der Vorschlag, diese Typologie in die gängigen psychiatrischen Diagnosehandbücher aufzunehmen und die so identifizierten Individuen einer Zwangsbehandlung zu unterziehen, vielleicht so wie Gustl Mollath (...) oder viele farbige Bürgerrechtler in den USA, die in den 1960er Jahren auch als Wutmänner charakterisiert wurden und reihenweise Schizophrenien diagnostiziert bekamen - mit den entsprechenden psychiatrischen Konsequenzen (...).

(...) Einer ernsthaften Debatte über Geschlechterrollen, soziale Erwartungen und Zwang, für Männer, Frauen, Xe, erweisen die Autorinnen durch ihre Emotionalisierung, Psychologisierung, Stigmatisierung, ja Diskriminierung einen Bärendienst. Auch Feministinnen darf man kritisieren und nicht jeder, der es tut, ist darum ein Wutmann oder eine Wutfrau, ein zorniger Journalist.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Die rhetorische Strategie, Feminismuskritiker als aufgrund von Lebenskrisen Übergeschnappte zu karikieren, ist im übrigen nicht einmal auf dem Mist von Schildmann und Meßmer selbst gewachsen. Sie findet sich schon bei Michael Kimmel, dem neuen Star des Bundesforums Männer, und ist weitgehend inhaltsidentisch mit dem von Radikalfeministinnen intensiv bearbeiteten Wikipedia-Artikel über die Männerrechtsbewegung. Dass auch dieses Wikipedia-Lager am liebsten jeden in Kliniken weggesperrt sehen würde, der ihren Auffassungen widerspricht, steht für mich nach jahrelanger Beobachtung dieser Szene außer Frage. Ihre totalitäre Grundeinstellung verbergen auch diese Agitatoren kaum. So wie schon bei Thomas Gesterkamp und Hinrich Rosenbrock gibt es dort statt Lust auf eine kontroverse Debatte nur Lust an der Diffamierung.

Lesermail ("Mamablog" über Männerdiskriminierung)

Absolut unverständlich sind mir deshalb Berichte, wonach männliche Lehrpersonen – allen voran Kindergärtner oder Krippenmitarbeiter – ihres Geschlechts wegen diskriminiert werden. In einer Zürcher Gemeinde bekam ein Mann eine Stelle als Kindergärtner nicht, weil er ein Mann ist. Und in vielen Kinderkrippen und Schülerhorten sind männliche Angestellte latent dem Verdacht ausgesetzt, womöglich pädophil zu sein – und achten deshalb peinlich genau darauf, in keine falsch zu verstehende Situation zu geraten.


Zu dem Blog, aus dem ein Beitrag mit diesem Absatz stammt, dem "Mamablog" des Zürcher Tages-Anzeigers, schreibt mir einer meiner Leser:

Er ist zwar nicht über alle Zweifel erhaben, überrascht mich aber immer wieder mit guten Beiträgen. Nach anfänglich stark feministischem Touch, bewegte sich der Blog immer mehr in Richtung Equity-Feminismus. So gaben die Blogbetreiberinnen in den letzten Jahren immer wieder Männern die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu erläutern.

Aber auch die drei Stamm-Autorinnen schreiben hin und wieder gute Artikel, gerade über abwesende Männer, wie das Beispiel "Einen Mann für meinen Sohn!" von heute Morgen zeigt. Leider geht der Artikel etwas wenig in die Tiefe. So hätte die Autorin durchaus auch auf die negativen Auswirkungen des Väter- und Männermangels in der frühkindlichen Erziehung und späteren schulischen Laufbahn eingehen können.

Aber dennoch: eine Frau im Dunstkreis des feministischen Zirkels, die sich für mehr Männer in der Kindererziehung ausspricht - eine willkommene Lektüre am Morgen.

Lesermail (Frau mit Matratze)

Einer meiner Leser schreibt mir zu diesem Genderama-Blogbeitrag:

Als regelmäßiger Leser Ihres Blogs ist mir heute Ihr Eintrag über die Berichterstattung zur angeblichen Vergewaltigung von Emma Sulkowicz an der Columbia-Universität aufgefallen. Auch der SPIEGEL berichtete online darüber.

Ich habe mir die ersten drei Kommentarseiten angesehen und mich entschlossen, am Freitag (12.9.) in die Diskussion einzusteigen. Es schaltete sich auch ein/e User/in ein, der/die, unter dem Namen "Zensi Erter" angab, sich derzeit an der Columbia University zu befinden und ein MRA (male rights activist) zu sein. Es entwickelte sich eine interessante Dynamik von Pro-und-Contra-Meinungen, in deren Verlauf mir es gelang, interessante Fakten, wie z.B. Verlinkungen zur kanadischen "Don’t be that girl!"-Kampagne in die Diskussion einzubringen. In dieser Diskussion waren eigentlich keine Pro-Sulkowicz-Argumente zu erkennen (bestenfalls Meinungen, aber wodurch diese begründet werden, blieb offen). Diese Diskussion zog sich bis Sonntag (14.9.) hin. Der angebliche MRA machte insgesamt einen eher frustrierten Eindruck, da alle seine Kommentare (für meinen Geschmack) zu feministisch-fixiert waren und von anderen Usern auch widerlegt werden konnten. Insgesamt würde ich diesen Kommentarverlauf als erstaunlich bezeichnen, da meiner Meinung nach noch nie so viele Fakten und Verlinkungen in einem Artikel mit feministischem Hintergrund zu sehen waren, die Sulkowicz’s Story ziemlich unglaubwürdig erschienen ließen.

Das Problem an dieser ganzen Sache ist: Die Kommentare sind jetzt weg. Die Redaktion hat über 100 Kommentare im Verlauf des Montag (15.9.) gelöscht. Ist das noch jemandem aufgefallen?

Montag, September 15, 2014

Offener Brief an die Redaktion der "Zeit"

Lucas Schoppe, Prof. Dr. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig fordern eine offene und sachliche Geschlechterdebatte, die frei von Diffamierungen ist.

Professor Walter Hollstein: "Von Engeln und Teufeln"

Der Soziologe Professor Walter Hollstein, dessen Positionen sich mit vielen Positionen der Männerrechtsbewegung decken, wird nicht nur den Eröffnungsvortrag des 3. Wissenschaftlichen Männerkongress an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf halten, der am 19. September (also diesen Freitag) beginnt. Er wurde auch von der Basler Zeitung für eine neue Kolumne "Mann und Frau" gewonnen. Seinen ersten Beitrag für diese Kolumne, veröffentlicht am 12. September, hat Professor Hollstein freundlicherweise auch Genderama als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt:

Im gerade vergangenen August hat ein Video im Netz Aufsehen erregt, in welchem eine junge amerikanische Kriminologin die Forderung erhebt, die männliche Bevölkerung auf einen Anteil von 10 Prozent zu reduzieren. Nur so sei endlich "wirkliche Gleichheit" zu erzielen. Während sie dazu 2012 auf "Youtube" noch einen "Internationalen Kastrationstag" empfahl, beziehen sich ihre neuen Vorschläge moderater auf Designer Babies, selektive Abtreibungen und das, was sie "genetische Manipulationen" nennt. So werde die Welt besser; denn das Übel, das sie so schlecht macht, wie sie es nun einmal sei, sind die Männer.

"Kreuzzüge, Kolonialismus, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, Gulag, Auschwitz, Hiroshima, Genforschung, Umweltzerstörung, Vergewaltigung und alltägliche Gewalt" – das alles ist Männerwerk, so weiss es die Berliner Soziologin Christina Thürmer-Rohr. Männer sind die Teufel, Frauen die Engel - letztere sind von Natur aus friedlich, menschenfreundlich und sozial. Ihre Liebenswürdigkeit macht sie zu Opfern der Männer.

Mit einem wachsenden Realitätsbewusstsein in der Geschlechterdebatte bröckelt diese Idealisierung von Frau und Weiblichkeit. Zunehmend wird deutlich, dass die traditionelle Rollenübernahme von Frauen auch zu tun haben kann mit Erfolgsvermeidung und Bequemlichkeit. Die behauptete Friedfertigkeit der Frau wird brüchig angesichts neuerer Forschungen, die die Unterstützung diktatorischer Regimes belegen oder rechtsextremer Parteien. Auch die Annahme, dass es nur im männlichen Verhaltenssystem Perversionen gibt, hat sich als falsch erwiesen. Beziehungsstudien enthüllen, wie Frauen ebenso wie Männer an Problemkonstellationen beteiligt sind. Häusliche Gewalt ist zwischen den Geschlechtern gleichmässig aufgeteilt. Auch hinter die mütterliche Sohnesliebe muss manch Fragezeichen gesetzt werden, nachdem empirische Studien viele Übergriffe dokumentiert haben. In diesem Zusammenhang ist das Thema mütterlichen und generell weiblichen Missbrauchs noch immer ein Tabu.

Dererlei Hinweis soll freilich Männer nicht entlasten. Klar gibt es widerwärtige "Typen"; es gibt Männergewalt, missbrauchende Männer und kriegslüsterne Männer. Es gibt Männer, die - angesichts des Irakkriegs - ganze Lügengespinste entwerfen, um Bomben "regnen" und Kanonen "sprechen" zu lassen, wie der ehemalige US-Präsident Bush und seine Konsorten (zu denen allerdings auch Frauen gehörten). Klaus Esser oder Marcel Ospel und Jürgen E. Schrempp haben ihre Großbetriebe in Schwierigkeiten respektive den Ruin getrieben, und sie sind nur Einzelbeispiele für eine ganze Kaste profitgieriger Manager.

Ein realistischer Blick auf die Geschlechter verlangt beides zur Kenntnis zu nehmen. Frauen und Männer sind anders; aber die einen sind nicht besser als die anderen und umgekehrt. Sinnvoll wäre es, auf gegenseitige Projektionen zu verzichten und zu schauen, wo das Gemeinsame sein könnte. In dieser Richtung argumentieren die amerikanischen Paar-Therapeuten Samuel Shem und Janet Surrey. Obwohl sie Unterschiede zwischen den Geschlechtern durchaus anerkennen, ist es ihnen wichtiger, das Gemeinsame zu betonen. "Wir haben eine einfache Alternative entdeckt: Um aus einer Sackgasse herauszukommen, muss man gemeinsam Lösungen entwickeln und die Verbundenheit zwischen Frauen und Männern zum vorrangigen Ziel machen. Wenn beide die Erfahrungen des jeweils anderen allmählich erkennen und sich dann bewegen lassen, beginnt die Erweiterung zum wechselseitigen WIR".

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Lesermail (Eine Frau und ihre Matratze)

Derzeit berichten viele Medien über eine Aktion der Kunststudentin Emma Sulkowicz. Stiller Protest: Vergewaltigte Studentin trägt Matratze zur Uni berichtet beispielsweise der FOCUS. Woher weiß der FOCUS, dass Sulkowicz vergewaltigt worden ist? Weil sie es so schildert. Immerhin stellt der FOCUS im Artikel selbst klar, dass es sich lediglich um einen Vorwurf handelt und die Universität dem beschuldigten jungen Mann glaubt. Aus Protest dagegen schleppt Sulkowicz nun, wo sie geht und steht, eine Matratze mit sich herum.

Deutlich hemmungsloser ist das etwa die BRIGITTE, die sich ja schon seit Jahren darin versucht, die Nachfolge der radikalfeministischen EMMA anzutreten. Folgerichtig heißt es in einem von Michéle Rothenberg verfassten BRIGITTE-Artikel:

Emma Sulkowicz ist 21 Jahre alt und Kunst-Studentin an der Columbia University. Das College in New York gilt als eine der besten Universitäten der Welt. Doch Emma erlebt dort einen Alptraum. Einen Albtraum, den sehr viele Studentinnen in den USA erleben. Sie wurde vergewaltigt. Es geschah in ihrem eigenen Zimmer, in ihrem eigenen Bett. Und der Täter schlug nicht zum ersten Mal zu. 23 weitere Studentinnen gaben ebenfalls an, von diesem Kommilitonen vergewaltigt worden zu sein.


Wer braucht noch einen Rechtsstaat, wenn er die BRIGITTE hat? Oder eine Matratze? Und das Blatt ist natürlich nicht alleine. Seiner Darstellung zufolge haben Medien in der ganzen Welt über Sulkowicz' Aktion berichtet

und eine Welle der Solidarität ausgelöst. Letzte Woche haben trugen hunderte Columbia-Studenten ebenfalls ihre Matratzen auf den Campus, um gegen ihre Uni-Leitung zu protestieren. (...) Auch unter dem Twitter-Hashtag #Carrythatweight zeigen Menschen aus aller Welt Unterstützung.


Warum hat die Studentin den angeblichen Täter nicht bei der Polizei angezeigt? Dort sei man ihr dumm gekommen. Zuerst habe man ihr mitgeteilt, dass es bis zu einem Prozess über ein Jahr dauern würde, und danach habe ihr ein Beamter erklärt:

"Sie haben ihn in Ihr Zimmer eingeladen. Das entspricht nicht der rechtlichen Definition von Vergewaltigung. (...) Auf jede Vergewaltigung, die ich hier hatte, kamen 20, die totaler Bullshit waren. Es ist mein Job, die Wahrheit herauszufinden. Wenn das bedeutet, dass ich unfreundlich sein muss, dann ist das eben so."


Also statt mit Rechtsstaat lieber mit Matratze.

Auf den Seiten der "Welt" tut derweil Iris Alanyali immer wieder so, als sei die Vergewaltigung, die Sulkowicz berichtet, eine erwiesene Tatsache. Zwar wird das Wörtchen "mutmaßlich" hier und da eingestreut, aber viele Sätze verraten, dass es sich dabei nur um ein Feigenblatt handelt: "So wie die Vergewaltigung vor zwei Jahren, deren Last Emma nach wie vor spürt." und "Sulkowicz' Vergewaltigung ereignete sich bereits im August 2012 in ihrem Zimmer im Studentenwohnheim der Columbia." heißt es dort etwa.

(Dass es auch ohne solche suggestiven Vorverurteilungen geht, zeigt beispielsweise Carola Padtberg-Kruse auf Spiegel-Online.)

Das alles zum Hintergrund des Falles, zu dem mir der maskulistische Publizist Kevin Fuchs nun folgenden Leserbrief schreibt.

Ich bin gerade auf eine Blog-Seite der Columbia-Studentengemeinde gestoßen, wo der Fall Emma Sulkowicz unter Uni-Angehörigen diskutiert wird. An der Columbia-Uni ist dieser Fall ja passiert. Mehr als die Hälfte der Beiträge steht Emma Sulkowicz eher misstrauisch bis ablehnend gegenüber.

An mehreren Stellen erhält man einen Hinweis auf die Version des "Tathergangs", die an der Uni die Runde macht. Demnach scheint es um eigentlich einvernehmlichen Sex mit Analverkehr zu gehen. Der Analverkehr sei wohl von Emma Sulkowicz unvorhegesehen als unangenehm und schmerzhaft empfunden worden. Darum sei sie später wohl auf den Gedanken gekommen, vergewaltigt worden zu sein. Der Hinweis auf den Analverkehr (aber ohne nähere Beschreibung) habe ich auch in anderen Berichten der Leitmedien gefunden. Emma Sulkowicz musste wohl in einer Vernehmung den Hergang des Analverkehrs genau beschreiben - ein Hinweis darauf, dass die unten folgende Version tatsächlich wahr sein könnte.

"Here's one scenario where your *doubt* is key here. (trigger warning) Say Emma and this individual were comfortable in bed together, having already slept a few times together, and were feeling especially frisky one night, and both parties are drunk. The man asks Emma if he can try anal, and Emma is nervous internally, but mutters "Okay". Emma had never had anal, and it hurts much more than she imagined. However, she is whimpering softly to herself, and the man is unaware of this, as he cannot see her face, and is drunk himself. He then realizes something is wrong and pulls out, but the damage is done. Later, Emma recalls the pain she felt, and feels violated by the perpetrator, and is convinced that she must have specifically stated that she was not consenting."

Ob diese Schilderungen sich mit der Wirklichkeit decken ist schwer zu sagen. Jedenfalls liefert der Blick in die Innenwelt der Uni ein ganz anderes, weit differenzierteres Bild als das, was man in den Leitmedien liest. Sehr schön ahnt man auch den Zusammenhang zu der derzeitigen Sexual-Harassment-Hyterie an den US-Unis und die dort weit überspannte Frage, was den "sexual consent" sei. Hier noch ein paar weiter Zitate.

"This does not feel like justice, but vengeance. This man has not been proven guilty of any crime, and his case was dismissed by the school. Emma seems to be using her publicity merely to shame this individual, and if she had any interest in actually convicting him, she should have done so long ago, when evidence could be reviewable and the story was much more coherent. He has every right to a defamation lawsuit. Bring on the downvotes."

"I'm not saying the guy was innocent - but nor should he be presumed guilty just because she said so. We don't know the facts here. There have been cases of vengeful ex-girlfriends making false rape accusations. I'm sure you can think of more."

"Actually, even a glance at the Blue & White story shows that he did not rape the two other complainants in any reasonable sense of the word. One of them said she had a relationship with him which, while consensual, was emotionally manipulative and hurtful. The other said he grabbed her in a basement at a party and tried to kiss her, but she rebuffed him. There simply is no basis for calling him a serial rapist"

"Ignoring the facts is all too common in this debate. It is one of the reasons why many people, like me, who are basically inclined to sympathize with the victims, are nevertheless appalled by the hysteria and the calls for mob justice that have gripped Columbia in recent weeks."

"Civil cases use preponderance of evidence too. He has a good case. No evidence, lots of rumor and innuendo, was not found responsible by the university (much easier to be found responsible here than any court). She's clearly profiting from it with respect to publicity. This can get ugly quickly."


Wenn Studenten und Studentinnen einen heiklen Fall im Zusammenhang mit sexueller Gewalt zehnmal differenzierter und weniger vorverurteilend analysieren können als viele Vertreter unserer sogenannter Qualitätsmedien, ist für die Gründe der derzeitigen Pressekrise eigentlich alles gesagt.

Interview: "Es bräuchte so eine Art männerpolitisches Greenpeace"

"Sind Frauen bessere Menschen?" – so heißt Arne Hoffmanns wohl bekanntestes Buch. Viele würden diese Frage umstandslos mit Ja beantworten. Ist es etwa nicht gesichertes Wissen, dass Männer destruktive Kriegstreiber, Umweltzerstörer, Finanzkrisen-Verursacher und Frauenquäler sind? Nicht umsonst ist doch die Frauenquote im Knast so niedrig, oder? Hoffmann machte sich mit wissenschaftlicher Akribie daran, alle Gut-böse-Klischees zu entlarven, die sich im Laufe der letzten 200 Jahre verfestigt haben. Mittlerweile gilt sein 2001 erschienenes Werk als "Bibel der Männerrechtler". Insgesamt kommt der Autor auf rund 50 Bände, die meisten über Liebeslust und Geschlechterfrust. Warum ist der Mann dann nicht bekannter? Ich wollte der Sache nachgehen, habe ihn angerufen – und am anderen Ende der Leitung einen gelassenen Menschen angetroffen, der die Kraft der Argumente liebt.


Hier geht es weiter mit dem Interview, das Arndt Zinkant von der Zeitschrift "Stadtgeflüster" mit mir führte.

In kleinen Magazinen, in denen es für die Mitarbeiter vielleicht weniger Konformitätsdruck gibt als in den bekannteren Leitmedien, ist es für Männerrechtler also immerhin noch möglich, auf Journalisten zu treffen, die ein seriöses, gut vorbereitetes Interview mit einem führen, statt Menschen mit neuen und ungewohnten Argumenten als Sonderlinge darzustellen, wie es gestern Mohamed Amjahid für den Berliner "Tagesspiegel" tat. Aber natürlich erreicht man in solchen Stadtzeitschriften auch deutlich weniger Leser. Ich fürchte also, wir werden um Journalisten, die Männerrechtler herabsetzen, bei unserer politischen Arbeit zunächst einmal nicht herumkommen.

Ein unter dem Pseudonym "LoMi" schreibender Soziologe fasste die Situation in einem Kommentar auf Man Tau kürzlich so zusammen:

(...) Mir kam die Erinnerung daran, wie etablierte politische Strömungen oft mit neuen Bewegungen umgehen: in der Regel abwertend. Als die Grünen das politische Parkett betraten, wurden sie nach Kräften diffamiert. Aber das ist nur ein Beispiel. Ähnliches widerfuhr den Piraten auch und zwar von allen Seiten. Das heißt, dass auch jetzt der etablierte Feminismus (...) lediglich eine Abwehrschlacht führt mit den gängigen Mitteln (also genauso, wie die patriarchale Männerpolitik es eben auch macht). Man versucht, den politischen Gegner nach Kräften zu diskreditieren. Es wird auch in diesem Fall nur eine unfreiwillige Anerkennung der Interessen der Männer durch den Feminismus geben, so, wie das sogenannte "bürgerliche Lager" wie auch die SPD auch nur unfreiwillig die Grünen in die Reihe der Etablierten aufnahm. Dergleichen kann man offenbar nur erzwingen. Auf Einsicht zu hoffen ist angesichts der Parallelen zu den vielen Fällen der Diskreditierung neuer politischer Kräfte eher naiv.

Und damit komme ich zu uns, den männerrechtlich Bewegten. Mit unserer Empörung (...) sind wir politisch offenbar noch naiv. Uns bewegt, dass wir auf diese Weise pauschal als Modernisierungsverlierer oder Rechte abgekanzelt werden. Wir sind verstört, dass sie uns nicht zuhören und uns nicht akzeptieren. Das heißt aber auch, dass wir immer noch nicht begriffen haben, dass sie uns nur aufgrund des politischen Druckes zuhören werden. Sie werden uns nie lieben und vorerst werden sie uns abwehren, so wie man einst die Grünen als "Chaoten" oder "Spinner" lächerlich zu machen versuchte oder lange zuvor die Sozis als "vaterlandslose Gesellen". Mit den Maßstäben der Moral kommt man hier also nicht weiter. Wir müssten uns eher aus dieser Naivität befreien und dazu übergehen, diesen Konflikt auch eher taktisch zu betrachten. (...)

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Österreich: Steht Feminismus inzwischen über dem Wahlrecht?

Eine interessante Variante zum Problemkreis der "Frauenquote", die zugleich Grundlagen des Parlamentsrechts betrifft, hat sich in Österreich aus Anlass der Nachfolge für ein verstorbenes Mitglied des Nationalrats ereignet: Nachdem die Präsidentin des Nationalrats Barbara Prammer Anfang August verstorben ist, müsste nach der Satzung ihrer Partei (der SPÖ) eine weibliche Abgeordnete nachrücken, denn dort heißt es: "Scheidet ein/e MandatarIn, unabhängig aus welchem Grund, aus, ist durch Nachrückung sicherzustellen, dass die Einhaltung der Quote erhalten bleibt bzw. erzielt wird."

Eine Frau käme nach der Liste aber erst als weitere Nachrückerin zum Zuge; der zuständige Verband nominierte denn auch den auf der Liste nächstplatzierten Kandidaten, was zu einiger Aufregung führte.


Hier geht es weiter.

USA: Studenten müssen jetzt erklären, warum sie Sex haben, um Beschuldigungen zu vermeiden

At Ohio State University, to avoid being guilty of "sexual assault" or "sexual violence," you and your partner now apparently have to agree on the reason WHY you are making out or having sex. It’s not enough to agree to DO it, you have to agree on WHY: there has to be agreement "regarding the who, what, where, when, why, and how this sexual activity will take place."

There used to be a joke that women need a reason to have sex, while men only need a place. Does this policy reflect that juvenile mindset? Such a requirement baffles some women in the real world: a female member of the U.S. Commission on Civil Rights told me, "I am still trying to wrap my mind around the idea of any two intimates in the world agreeing as to ‘why.’"

(...) If this definition of "sexual assault" were not already broad enough, Ohio State’s Student Wellness Center seeks to radically narrow the concept of consent further (and ban "kissing" without verbal consent as "sexual assault"). It says consent must be "verbal," "enthusiastic," and must be "asked for every step of the way"; "If consent is not obtained prior to each act of sexual behavior (from kissing to intercourse), it is not consensual sex," it says. Consent also must also be a litany of other things, such as "sober," "informed," "honest," "wanted," and "creative."


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Sonntag, September 14, 2014

Feminismuskritiker beziehen Stellung zum Artikel im "Tagesspiegel"

Zwischen dem tatsächlichen Verlauf des Interviews und seiner medialen Päsentation scheint es, wie so oft bei diesem Thema, eine kleine Kluft zu geben.

DER SPIEGEL von morgen: "Angry white man"

Im aktuellen SPIEGEL, der ab morgen im Handel liegt, bezieht der Journalist Jan Fleischhauer Stellung zu jenem Teil der Kette von Ad-personam-Attacken Christina Schildmanns und Anna-Katharina Meßmers in der "Zeit", der Fleischhauer persönlich zum Ziel hat.

Fleischhauer stellt in seiner Kolumne heraus, wie unterschiedlich unsere Gesellschaft weibliche und männliche "Verlierer" behandelt: Die einen verdienen Mitleid und Unterstützung, die anderen Verachtung und Häme. Bezeichnenderweise wird diese Haltung besonders stark von Menschen vertreten, die sich gerne als emanzipiert und progressiv zu inszenieren versuchen. Ergänzend berichtet Fleischhauer auch über den Hintergrund des umstrittenen Ausdrucks, der als Überschrift seiner Kolumne dient:

Der Begriff "angry white men" ist von dem Soziologen Michael Kimmel geprägt worden. Kimmel glaubt, dass die Welt ein besserer Platz wäre, wenn Männer mehr wie Frauen würden, also irgendwie entspannter und weniger zornig. Wie man zu der Auffassung gelangen kann, Frauen hätten ihre Gefühle besser im Griff, ist mir ein Rätsel. Ich persönlich lehne solche Geschlechterklischees eher ab. Aber ich bin ja auch konservativ und nicht links.


Man hätte erganzen können, dass Kimmel (und über Kimmel auch Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer) schlicht den in den USA wohlbekannten rassistischen Slogan von den "angry black men" für eigene Zwecke umformte: Rassisten möchten mit solchen Etiketten erreichen, dass eine Debatte darüber, aus welchen berechtigten Gründen schwarze oder weiße Männer "angry" werden, am besten gar nicht erst entsteht. Sie sollen durch ihren Zorn schlicht als Bedrohung markiert und abgewertet werden. Wie begeistert auch das Bundesforum Männer auf Kimmels Rassismus ansprang (Genderama berichtete), sagt einiges über die Befindlichkeiten in dieser stark profeministisch orientierten Vereinigung aus.

"Die Pathologisierung des Gegenübers ist in der Politik eine beliebte Methode", stellt Fleischhauer im letzten Absatz seiner Kolumne fest. Aus der feministischen Politik zumindest sind derlei Pathologisierungen nicht wegzudenken.

Tagesspiegel: "Nieder mit dem Matriarchat – Der Klub der Antifeministen"

Am Kottbusser Tor spielt eine queer-feministisch-orientalische Boygroup. Die Tänzer wackeln mit dem Po, singen in hoher Stimmlage. Die gutgelaunten, jungen Männer lassen sich unter dem Regen nicht von ihrer Performance abhalten. Die Szene ist gut vom Café aus zu beobachten, in dem sich der Klub der Antifeministen gerade zusammengefunden hat.

Gunnar Kunz, Bernhard Lassahn und Wolfgang Jacobs – in der Gruppe ist der gelernte, arbeitssuchende Programmierer besser als Wolle bekannt – wollen die Republik verändern. Doch sie stehen mit ihrer Mission noch ganz am Anfang. Selbst ihre Selbstbezeichnung ist noch nicht geklärt: Humanisten? Gerechtigkeitskämpfer? Männeraktivisten? Egal.


Hier geht es weiter.

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Camille Paglia: Feminismus heute nur noch "ein Haufen gemeiner Mädchen bei Twitter"

Paglia’s twin passions are literature and movies, but she is best known for the role she played in the feminist debate that swept the world in the last three decades of the 20th century. Now she almost resists using that particular "F" word.

"Feminism has absolutely collapsed. There were real leaders when it began, but then it started to silence any voice of dissent. Like mine. I wouldn’t subscribe to anyone’s party line and they didn’t like that. It soon disintegrated into folly and insularity."

She laughs bitterly. "I used to roll my eyes back then when the TV anchors would always turn to a designated spokesman of feminism and ask, ‘What is the women’s view of this?’ when what they really meant was, ‘What does Gloria Steinem think?' It was never ‘the women’s view.’ It was the view of a small group along the Manhattan/Washington, D.C., corridor who had a not-so-covert conspiracy to always push forward the agenda of the Democratic Party."

In Paglia’s opinion, "They really shot themselves in the foot over the whole Monica Lewinsky thing. After beating the drum so loudly about sexual harassment in Washington and the world, their own baby boy, Bill Clinton, carried on in the tawdriest way with a buxom young intern. Feminism today just exists as a bunch of Mean Girls on Twitter."


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Feminismus schießt sich auf Frauen ein

Es war zunächst nur eine kleine Aneinanderreihung von Ad-hominem-Attacken, den die Radikalfeministin Amanda Marcotte auf Alternet hinterlassen hatte. Aber offenbar ist das feministische Lager so erschüttert darüber, immer mehr Gegenwind gerade auch von Frauen zu erhalten, dass das feministisch geprägte Magazin Salon.com den Beitrag zügig übernahm:

A lot of people assume the term "female misogynist" is an oxymoron. How can a woman be opposed to the fight to help women achieve equality? The sad fact of the matter is, as long as there has been feminism, there have been women who find it personally advantageous to reject feminism and instead argue for continuing social systems that perpetuate women’s inequality, male dominance, and even violence against women. (There were even plenty of women who were willing to argue against women’s suffrage back in the day.) Here is a list of nine women who have made a career out of opposing women’s struggle for social, political and economic equality.


Hier geht es weiter. Eines der faszinierenden Dinge auf dieser Liste: Mit Christina Hoff Sommers und Cathy Young stehen zwei Frauen an ihrer Spitze, die sich selbst als Feministinnen positionieren – allerdings als liberale Equity-Feministinnen, die sich auch für Männer engagieren. (Christina Hoff Sommers etwa brachte erst letztes Jahr ein neues feministisches Buch heraus.) Wie wenig es doch braucht, um das Etikett der "Frauenfeindlichkeit" angeklebt zu bekommen ...

Samstag, September 13, 2014

Wie uns die "Zeit" wieder mal davonlief

Lucas Schoppe und Hadmut Danisch kommentieren den "Zeit"-Artikel, über den Genderama gestern berichtete.

Lesermail (Tatjana Hörnle)

Kevin Fuchs schreibt mir zu der aktuellen Berichterstattung über den Ansatz von Tatjana Hörnle, Professorin an der Humboldt-Universität, auch Beschneidungen bei Mädchen zu legalisieren:

Zu Frau Hörnles Beschneidungs-Äußerungen habe ich eine Zusammenfassung ihrer Thesen gefunden, wie sie sie am Juristentag in einer Woche vortragen wird. Siehe Seite 22 Punkt 5-6.

Wie für Juristen üblich, klingt es recht trocken und deduktiv folgernd. Ich glaube nicht, dass die Frau provozieren will, wie mancher denkt. Sollte das im Rahmen eines Beschlusses auf dem Juristentag angenommen werden, könnte das durchaus Impact haben. Es sind auch keine bloßen Forderungen, die Frau Hörnle stellt, sondern Ergebnisse eines wissenschaftlichen Gutachtens.


(Etwas flapsig hatte ich in meinem Genderama-Beitrag Tatjana Hörnle und anderen Leuten von der Humboldt-Universität unterstellt, mit ihren freakigen Positionierungen nur in die Medien kommen zu wollen; das war allerdings nicht ernst gemeint. Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies alles Überzeugungstäter sind.)

Warum spielen Männer Computerspiele?

Eine Feministin erklärt es uns.

(Bin ich eigentlich der einzige hier, der den Eindruck hat, dass die Nachrichten von der Geschlechterfront täglich irrer werden?)

Männerrechtler enthüllt, was an einem US-Campus mittlerweile Sache ist

In einem Diskussionsforum, das stark von Männerrechtlern genutzt wird, hat nun einer von ihnen seine Erlebnisse am bei New York gelegenen Vassar College so anschaulich geschildert, dass sein Beitrag von Jennifer Kabbany für die konservative Studentenzeitung "The College Fix" übernommen wurde. So werden amerikanische Uni-Neulinge inzwischen auf ihre Studienzeit eingestimmt:

The first day I was on campus, I had to meet with my student fellow group. We had to go around a small circle and introduce ourselves, with things such as our name, our major, and where we are from: typical things. But we were also forced to say our preferred pronouns. In fact, when any student speaker introduced themselves (or should I say "xerselves") they said their preferred pronouns.

The next night it got worse. Once again, we had to get into a circle. We had to talk about our identities using an identity wheel and afterwards literally "check our privilege:" talk about which parts of our identity give us the most "privilege." We then made a long walk to a larger gathering space where we were supposed to hear what it was like being part of the college. Instead, a bunch of false rape and wage statistics were yelled at us, strangely enough telling me more about the campus than any formal meeting could. …

We later had to attend the college’s version of the sexual assault presentation. … While in the last presentation, they concluded about 6% of men are rapists, this one said that was a very small number and that all men contribute to "rape culture." We were presented with a "rape culture" pyramid which showed that things such as "jokes" and "traditional gender roles" support things high up in the pyramid, like rape and murder. (Maybe if we just close down Comedy Central we will have an end to murder) The presenter also said things such as "Asking a pregnant mother if her child is a boy or girl, is violent since we don’t yet know its gender." Yes, violent.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Österreich: Eurothermen diskriminieren männliche Senioren

Ob die Österreicher irgendwann noch mal bedauern, eine Gleichbehandlungskommission eingerichtet zu haben? Gedacht war sie wohl für Frauen, die im Jahr 2014 allerdings wenig Grund zur Klage haben; genutzt wird sie offenbar immer noch stark von Männern. Aktuell berichtet der Kurier über einen solchen Fall.

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Obamas Gerede vom "Krieg gegen die Frauen" wird zum Rohrkrepierer

Die Journalistin Ashe Schow berichtet:

It might be time to redeploy from the "war on women," as it appears the constant focus on this narrative is having diminishing returns for President Obama’s image among women.

Women now disapprove of Obama’s performance as president by 50 to 44 percent, according to the Washington Post/ABC News’ latest approval poll. That, according to the Post, nears an all-time low, and a near-reversal of Obama’s 55 to 44 percent performance among women in the 2012 exit polls.

Of course, 2012 was the beginning of the "war on women" narrative.

"His approval rating among women has slipped four percentage points from a year ago and 16 points since his second inaugural in January 2013, when his approval was 60 percent among the group," the Post’s Karen Tumulty wrote Thursday.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Freitag, September 12, 2014

Professorin der Humboldt-Uni: Wenn Jungen beschnitten werden, warum nicht auch Mädchen?

War doch klar, dass irgendwann sowas kommt.

(Wird an der Humboldt-Uni eigentlich auch studiert, oder versucht man dort inzwischen nur noch, durch besonders freakige Äußerungen in die Medien zu gelangen?)

Auch der Humanistische Pressedienst merkt an:

Bereits in den Diskussionen um das "Beschneidungsgesetz" wurde häufig erwähnt, dass eine Zulassung der Beschneidung von Jungen zwangsläufig dazu führen wird, dass über kurz oder lang die Beschneidung von Mädchen gefordert werden wird.


Kann aber eigentlich gar nicht sein, denn gegen die Genitalverstümmelung bei beiden Geschlechtern haben in erster Linie Maskulisten protestiert, und diese "angry white men" sind schließlich "rechte Meinungskrieger", die "sich in ihren Ressentiments suhlen" und die deshalb offenkundig bekämpft oder ignoriert werden sollten. Das haben uns erst heute Morgen Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer ausführlich erklärt ...

(Gott, dieser ganze feministisch-journalistisch-akademische Komplex ist dermaßen durchgeknallt – wenn man all diesen Irrsinn nicht auch mit schwarzem Humor betrachten könnte, schnappte man irgendwann selber über.)

Lesermail (Muslime)

Heute ist offenbar der Seid-besonders-nett-zu-Arne-Tag. Mein Leser Hakan Yavuz schreibt mir:

Hi Arne,

abgesehen von den ziemlich guten Büchern, die du (mit Maximillian Pütz) geschrieben hast und mit denen du uns modernen Männern hilfst, unabhängiger von den Medien und Frauen zu werden, setzt du dich auch noch für die Akzeptanz und die Erleichterung der Intergration von Muslimen ein und hilfst dem einen oder anderen Menschen, der Vorurteile gegenüber Muslimen haben könnte, diese abzubauen.

Ich als junger, türkischer Muslim bedanke mich aufrichtig für dein Engagment und für die meiner Meinung nach wichtige Aufklärungsarbeit. Wegen Menschen wie dir liebe ich Deutsche und vor allem Deutschland! Ich ziehe jetzt zum Studieren in die Türkei und werde höchstwahrscheinlich danach in Amerika leben, dennoch bleibt Deutschland meine Heimat, obwohl die Türkei mein Vaterland ist. Vielen vielen Dank dafür, dass du so bist, Arne Hoffmann!


(Mir ist klar, dass das dem einen oder anderen Genderama-Leser ein bisschen viel Lobhudelei heute ist, aber ich ziehe mit meinen Positionen regelmäßig auch ausgesprochen scharfe Flames auf mich, da ist ein bisschen Ausgleich nicht verkehrt.)

Einige der besten Leserkommentare zu der Hasspredigt in der "Zeit"

Ich habe mir einmal die Zeit genommen, wenigstens die ersten 130 Leserkommentare zu dem Artikel von Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer durchzugehen.

Zahlreiche Leser bemängeln, dass der Artikel lediglich eine Aneinanderreihung von Ad-hominem-Attacken darstellt. Andere geben den Hinweis darauf, dass Anna-Katharina Meßmer Mitinitiatorin der sexistischen "Aufschrei"-Kampagne und im SPD-Parteivorstand tätig war. Mindestens jeweils einen Link gibt es erfreulicherweise auf Genderama sowie auf Lucas Schoppes Blog Man Tau.

Ansonsten stelle ich einfach mal ein paar Kommentare zu dem Artikel zusammen, die mir selbst, oft aber auch vielen anderen Lesern besonders gut gefallen haben:

Gerade Ihre Klassifizierung "WHM", also dem weißen heterosexuellen Mann, den Sie mit Ihren Leidensgenossinnen als das wahre Problem unserer Gesellschaft identifiziert haben, bewegen Sie sich auf dünnem Eis. Wer die Klassifizierung "WHM" nutzt, um die "ehemaligen" Profiteure des "Patriarchats" zu benennen, der definiert auf rassisitische Weise eine Tätergruppe, die in unserem Land so nicht exitiert:

Obdachlos? WHM!

Am Existenzminimum durch Unterhaltszahlungen? WHM!

Straßekehren/Müllmann? WHM

Früher sterben? WHM!

Kinder verloren, weil "Kinder immer zur Mutter gehören"? WHM

Tod durch Arbeitsunfall?WHM

Und da wundern Sie sich, dass von denen welche "angry" werden? Die raufen sich auch nicht in Horden zusammen, sie treten denen einfach nur reihenweise auf den Schlips! Nicht mit Ihren Forderungen nach Gleichberechtigung, sondern mit Ihrem fiktiven Täterkonstrukt "WHM". Sie sind Rassistin und ich finde es gut, dass Ihnen da wütender Wind entgegen schlägt. Menschen nach ihrer Hautfarbe zu kategorisieren, IST Rassismus. Auch hier, bei "WHM", wird offensichtlich, dass diese Bezeichnung wie bei jedem anderen Rassismus auch, unfair, unpräzise, verletzend und provokativ ist. Fairness im Diskurs - ist das für weiße Heterofrauen etwa ein Problem?


(Tom Orrow)

Immer wenn es um solche Themen geht wird sofort "Angst" oder "Verbitterung" unterstellt, warum?

Wenn jemand gegen Ungerechtigkeiten, wie z.B. die Frauenquote in Führungsetagen privater Unternehmen eintritt hat das mit Angst garnichts zu tun.

Ich glaube eher es verhält sich gerade anders herum. Die o.g. Damen haben Angst, dass sie die Deutungshoheit langsam aber sicher verlieren wie man zu Leben hat und was nicht zu akzeptieren ist.

Mein Beileid hält sich dabei aber in Grenzen.


(taz-Leser)

"Persönliche Schicksale werden – entindividualisiert und verallgemeinert – zu politischen Botschaften, mit denen die wütenden Männer in den Geschlechterkampf ziehen."

*grins* Ja, so ist das bei Pseudo-Feministinnen auch. Schön, dass die Zeit das unbemerkt bestätigt :-)


(ZeitVergaser)

Wow, da werden die aber fertig gemacht, die eine andere Meinung haben! Der ZEIT nicht würdig. Was sind das für 2 ewig gestrige Feministen-ReporterInnen, die nicht merken, dass sich das Blatt längst gewendet hat, und dass es nicht die in diesem alles verdrehenden Artikel beschimpften, verunglimpften und niedergemetzelten Nachdenker sind, sondern diese Nachplapperinnen, die nur Angst haben, mit ihrer "Meinung" nicht up to date zu sein.


(Maya Cern)

Achtung Rassistischer Artikel: "der weissen Männer". Hier werden ganz Klar Vorurteile gegen eine ethnische Gruppe von Menschen geschürrt. Stellen Sie sich mal vor jemand würde "die schwarzen Männer" in eine Schublade stecken....


(Michael 1990)

Wäre der Artikel hier als Kommentar erschienen - wäre er von der Redaktion gestrichen worden


(Captain Kirk)

Ich bin ehrlich gesagt etwas fassungslos. So eine lächerliche Hetzschrift hätte ich nicht in der relativ liberalen Zeit erwartet.

Absolutes Highlight ist die These, dass Männer mit anderer Hautfarbe und Frauen persönliche Schicksale nicht in politische Forderungen ummünzen. Diese Aussage ist so unglaublich lächerlich....mir fehlen ehrlich gesagt die Worte.

Auch der Aufruf zur Zensur unserer Sprache ist großartig. Als Liberalist lehne ich Zensur grundsätzlich ab.

Ich gebe ganz offen zu, dass ich kein Feminist bin, ich bin Humanist. Der Feminismus will die Frau über den Mann stellen, der Humanismus stellt alle Menschen auf eine Stufe, unabhängig von Geschlecht, Religion und Ethnie.

Liebe Autorinnen, versuchen Sie es doch bitte auch mal mit Humanismus.


(Bill Wilcox)

Warum dieses Gepolter statt sachlicher Auseinandersetzung?

"des zornigen weißen Journalisten", "der intellektuelle Berserker", "hauptsächlich bedient er die Ressentiments ", "..."

Ich bin durchaus für eine eine vollständige Gleichstellung von Frauen und homosexuellen (aber als Liberaler natürlich ohne diskriminierende Methoden wie Quoten etc.).

Und sicherlich gibt es (aus allen politischen Richtungen heraus) mal Leserkommentare, die übers Ziel hinaus schießen. Aber wenn man sich den Text der Autorinnen durchliest dann fragt man sich:

"Wer sind hier die "intellektuellen Berserker"?

Ist es so schwer auch andere Meinungen zu tolerieren? Bedienen nicht gerade die Autorinnen hier lautstark die Ressentiments ihrer Zielgruppe? Warum wird in der Zeit immer versucht andere Auffassungen zu stigmatisieren anstatt sich mit Ihnen sachlich auseinanderzusetzen? (Argumente gäbe es doch in vielen Fällen durchaus.)


(Hagbard Celine)

Mal von der Qualität der Studie Rosenbrocks abgesehen: Die Männerrechtsszene, die er zu analysieren vorgab, existiert heute in dieser Form nicht mehr. Es gibt mittlererweile eine bemerkenswert große und ebenso moderate Bloggerszene, die sich sachlich mit Männerrechten auseinandersetzt. Diese Blogger haben sich ganz bewusst von dieser Szene distanziert. Dass ZON dieses veralterte und unwissenschaftliche Schriftstück empfiehlt, wundert mich deshalb etwas. Aber nur im ersten Gedanken... ;-)


(Tom Orrow)

Es wird immer grotesker, aber auf eine irgendwie amüsante Art:

"Gekürzt. Bitte beteiligen Sie sich mit weniger provokativen Beiträgen. Danke, die Redaktion".... :´D

Das hätte eigentlich der erste Kommentar zu diesem Artikel sein müssen....

Ist das hier das Online-Äquivalent zu 'Versteckte Kamera'?


(akziser 1)

In der Tat sind redaktionelle Meldungen wie diese:

Entfernt. Kritische Stimmen sind durchaus willkommen, wenn sie sachlich formuliert werden und in dem Sinne zu einer konstruktiven Debatte beitragen. Aufgeladene und provokative Beiträge sind nicht förderlich. Danke, die Redaktion/sam


ausgesprochen skurril, wenn man bedenkt, dass ein hochgradig aufgeladener und provokativer Beitrag den Anstoß zu diesen Scharmützeln lieferte. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion in der "Zeit"-Redaktion bleibt offenkundig gering.

"Die Zeit" über die Genderdebatte im Netz: "Vom Zorn abgehängter Männer"

Im Internet wie im Feuilleton suhlen sich rechte Meinungskrieger in ihren Ressentiments. Ein Gegenangriff


erfolgt hier.

(416 Kommentare??? Der Artikel ist erst vor ein paar Stunden online gestellt worden! Einer der prägnantesten Kommentare: "Schöner Artikel. Hört sich nach dem Rückzugsgefecht zorniger weißer Frauen an xD".)

Da wir in diesem Beitrag noch etwas Platz haben, folgen hier zwei Auszüge aus zwei anderen aktuellen Blogbeiträgen.

In Einspruch unerwünscht – Wie sich die Mainstreammedien von ihren Lesern entfremden, veröffentlicht von Jens Berger auf den linken "Nachdenkseiten", heißt es:

Was diese Kritiker fordern, sollte eigentlich in einem funktionierenden Mediensystem der Normalfall sein – eine ausgewogene Berichterstattung, bei der in einem Konflikt beide Seiten zu Wort kommen und in der sich die Pro- und Contra-Seiten in einem fairen Verhältnis befinden. Beides ist bei der Berichterstattung und vor allem der Kommentierung (...) nicht der Fall. Dies treibt kritische Geister dazu an, ihre Position – wenn sie denn schon im redaktionellen Teil keine Erwähnung findet – zumindest im Kommentarbereich zu veröffentlichen. Ist es wirklich erstaunlich, dass die Kommentarbereiche zu einschlägigen Artikeln auf Süddeutsche.de, ZEIT.de und anderen Plattformen zum allergrößten Teil eine diametral andere Position einnehmen als die redaktionellen Artikel?


Und Gregor Keuschnig, auch nicht im rechten Spektrum zu Hause, merkt über die von den Mainstreamjournalisten als "Trolle" beschimpften Leser mit abweichender Meinung an:

Der Troll bekommt ein Gesicht. Ein Mann von Mitte 50 in blauem T-Shirt mit Zigarettenpackung in der Tasche. Der Blick eher suchend als aggressiv. (...) Immer auf der Suche nach Krawall. (...) "Hass im Netz" steht über der Titelzeile des Artikels. Die Suggestion ist deutlich: Der Troll, der hier dargestellt wird, ist ein Netzphänomen. Als sei das Netz, also das Internet, eine Insel, auf der eine besonders hässliche, brutale oder einfach nur abscheuliche Tierart lebt. Die Charakteristika dieser Tierart werden auch gleich geliefert: Frührentner, Raucher, Frau weg = gescheiterte Existenz = fertig ist der Querulant. Ein Troll aus der Tüte.

(...) Das Wichtigste aber: Ist der Troll nicht nur eine besondere Abart des Meinungs-Journalisten, der nicht mehr ergebnisoffen recherchiert, sondern nur noch sein Urteil bestätigt haben möchte? Und wie steht es mit den Superlativen im Journalismus? Der Troll sagt zu Beginn, dass er am Anfang anders geschrieben habe. Reaktionen gab es kaum. Erst mit den Provokationen wurde er wahrgenommen. Aufmerksamkeit erreicht man kaum noch mit sachlicher Auseinandersetzung. Stattdessen gibt es knackige Schlagzeilen und an den Haaren herbeigezogene Skandalisierungen. Der Troll nimmt damit nur eine Entwicklung vorweg, in dem er sie potenziert. Vielleicht ist er eine perverse Form von Avantgarde eines Journalismus, der immer mehr mit Vermutungen, Halbwahrheiten und eben Meinungen arbeitet.


In den Beiträgen von Jens Berger und Gregor Keuschnig geht es nicht um die Geschlechterdebatte. In den unterschiedlichsten Themenfeldern schreiben Journalisten inzwischen gegen ihre Leser an und diffamieren diejenigen Leser, die sich dem medialen Gleichklang widersetzen, als dumpfe Primitivlinge. Wundert sich da jemand über die Krise, in der unsere Medien stecken?

Ich habe überhaupt nichts gegen Medien, die einen bestimmten Meinungstenor vertreten. Viele Medien, die ich selbst konsumiere, von eher links bis eher rechts, gehören dazu. Auch Genderama-Leser wissen, dass sie hier eher selten profeministische Beiträge entdecken werden. Aber je größer und einflussreicher ein Medium ist, desto mehr Ausgewogenheit erwarte ich auch – mindestens von den Öffentlich-Rechtlichen, aber auch von anderen Leitmedien wie der "Zeit". Wenn dort überall Feminismuskritiker lediglich als rechte Dumpfbacken erscheinen, wenn sie schon nicht mehr komplett ignoriert werden können, schießen die betreffenden Medienmacher sich selbst, ihrer Verantwortung und einer liberalen Demokratie gezielt in die Knie. Derzeit gewinnen immer mehr Leser den Eindruck, dass eine Handvoll Journalisten mit viel Energie manipulieren, wie in diesem Land gedacht werden soll und welche Gedanken erst gar nicht aufkommen dürfen.

Lesermail (Bücher)

Otto Voggenreiter aus Linz (Oberösterreich) schreibt mir:

Lieber Arne,

außer "Sind Frauen bessere Menschen?" hab ich alle Deine Bücher mit großem Interesse gelesen, aber die letzten beiden "Not am Mann" und vor allem "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" waren die besten überhaupt, die jemals zu diesem Thema geschrieben wurden. Dafür möchte ich Dir herzlich danken. Das Buch "Not am Mann" stand in Linz OÖ in der Thalia-Buchhandlung in der Philosophie-Abteilung einfach im Regal. Das ist schon ein großer Erfolg, normal mußte man die Bücher immer bestellen. Du bist nicht nur einer der allerwichtigsten Männerrechtler, sondern auch ein hervorragender Journalist, weil alles, im Gegensatz zur Gegenseite, alles belegt wurde und Dein Stil sehr angenehm und flüssig zu lesen ist.

Zwei Punkte aus dem Buch "Plädoyer" möchte ich erwähnen:

1. Du bezeichnest den Radikalfeminismus als faschistoid, das ist er meiner Meinung nach schon lange. Ich wurde, wenn ich dies äußerte, aufs heftigste angegriffen.

2. Noch wichtiger ist mir die Tatsache, daß Du auch erwähnst, daß durch die feministische Politik, die lohnabhängigen Männer und Frauen gegeneinander ausgespielt werden, statt daß beide Geschlechter gemeinsam gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung vorgehen.

Deshalb kann auch der Feminismus niemals links sein, so wie sich Frau Alice selbstherrlich als linke Ideologin bezeichnet, und Männerechtspolitik niemals rechts sein, sondern umgekehrt.

Neue Studie: Inzwischen mehr Männer als Frauen Opfer sexueller Gewalt?

Gut verborgen in einer aktuellen Erhebung über die Opfer sexueller Gewalt finden sich Zahlen, die zumindest manche Leser aufhorchen lassen:

On Sept 5 2014, the Centers for Disease Control and Prevention released the National Intimate Partner and Sexual Violence Survey, United States, 2011. The report outlined the prevalence of various forms of intimate interpersonal violence (IPV) and the breakdown of the ethnicity, age, and gender of the victim and perpetrator, along with the age of first incident.

Results of particular interest occurs in the ‘Sexual Violence Victimization – Prevalence of Sexual Violence Victimization’ section. The report states:

--- Nationally, an estimated 1.6% of women (or approximately 1.9 million women) were raped in the 12 months before taking the survey.

For men, […] an estimated 1.7% of men were made to penetrate a perpetrator in the 12 months preceding the survey. ---

This means that men’s rate of being made to penetrate during the 12 previous months is higher than the women’s rate of being raped during the 12 previous months. The study goes on to state that 71% of men who were made to penetrate were forced to do so before age 25.


Die Canadian Association for Equality berichtet, der linke Männerrechtler Ally Fogg kommentiert und die Website Feminist Critics unterzieht diese Studie einer tiefgehenden Analyse.

Die öffentliche Diskussion dieser Zahlen beschränkt sich ansonsten nach wie vor allein auf die weiblichen Opfer. Dass Männer ähnliche häufig wie Frauen Opfer sexueller Gewalt werden, wurde im vergangenen Jahr aber immerhin auch von der Professorin für Frauenstudien Abigail Rine sowie der Feministin Hanna Rosin zur Sprache gebracht und von dem Verfasser des Männerrechtler-Blogs "Frankly, No" in einer Info-Grafik veranschaulicht.

Donnerstag, September 11, 2014

Endlich: Tipps für Männer, wie sie mit dem Vergewaltigen aufhören können

A yearly magazine published by a feminist group at the California-based Cypress College republished a three-year-old list of "tips to end rape."

(...) The list features helpful tips such as "don’t put drugs in women’s drinks" and the more direct "don’t rape." It also suggests men use the "buddy system" if they are prone to rape.

"If you are not able to stop yourself from assaulting people, ask a friend to stay with you while you are in public," RCS wrote.

But following the tips on the list would actually be insufficient to spare men from being accused of rape under the new college sexual assault rules and standards being proposed and promulgated in order to comply with the Obama administration's interpretation of Title IX.


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Neu in New York: Taxis exklusiv für Frauen

New Yorkers can already choose from yellow taxis, green cabs or black livery cars. They can tap a smartphone app for a ride, or simply stick out an arm. They can pay with cash or credit.

Now there is one more option: a female driver.

(...) The service will be called SheTaxis — SheRides in New York City because of regulations barring it from using "taxi" in its name — and aims to serve women who may feel uncomfortable being driven by men, or who simply prefer the company of other women.


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Doppelmoral 2014

Ein kleiner Vergleich.

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