Freitag, Dezember 14, 2018

Katharina Barley blamiert SPD mit ihrem Männerhass – News vom 14. Dezember 2018

1. "Die Männer haben den Unfug angerichtet und die Frauen müssen aufräumen" – mit diesen Worten trompetete Justizministerin Katharina Barley ihr simpel gestricktes Weltbild im Bundestag. Die SPD, die sich von so viel Schlichtheit eigentlich zu Tode blamiert fühlen müsste, setzt diesen Populismus prompt auf Twitter: @katarinabarley erklärt den #Brexit in einem Satz. Über tausend Leser aus der Zielgruppe für solche Sprüche äußern ihre Zustimmung und halten den Brexit ebenfalls dadurch für erklärt. Medien wie die "Tagesschau" verbreiten das sexistische Statement über Facebook. Auch die "Bild" berichtet darüber, fügt aber hinzu:

Beim Referendum stimmte rund die Hälfte der Frauen FÜR den Austritt aus der Europäischen Union – je nach Umfrage sind es mal 49 Prozent, mal 51 Prozent.


Marc Serrao von der Neuen Zürcher Zeitung übersetzt Barleys Statement so:

Liebe Männer (vor allem die alten und die weißen), nachdem viele Bürgerinnen und Bürger uns schon freiwillig den Rücken gekehrt haben, möchten wir Sie nun alle bitten, uns künftig auch nicht mehr zu wählen. Sie machen eh nur Mist. Herzlich, Ihre SPD.




2. Jetzt berichtet doch noch ein Journalist über das Verhältnis der Jusos zum Thema Abtreibung: Jan Fleischhauer. Er zieht das Fazit: "Eine Partei, in der Menschen niedergemacht werden, weil sie ihre moralischen Bedenken äußern, hat jedenfalls ein Problem, das weit über sinkende Umfragen hinausgeht."

Donnerstag, Dezember 13, 2018

MANNdat-Petition an Bundesregierung: Männliche Migranten nicht länger ausgrenzen – News vom 13. Dezember 2018

1. Die geschlechterpolitische NGO MANNdat richtet an die deutsche Bundesregierung, die Bundestagsfraktionen der Parteien und die Integrationsbeauftragte des deutschen Bundestages eine offene Petition:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, der gemeinnützige Verein MANNdat e.V., setzen uns seit 2004 für die gleichberechtigte Integration von Migrantenjungen und männlichen Migrantenjugendlichen ein. Insbesondere durch die Flüchtlingsthematik ist die Integration von Migrantenjungen und männlichen Migrantenjugendlichen dringlicher denn je. Der Großteil der Migranten ist männlichen Geschlechts. Neun von zehn Flüchtlingen, die minderjährig und unbegleitet nach Deutschland kommen, sind Jungen. Es gibt keinerlei sachliche Rechtfertigung, Migrantenjungen und männliche Migrantenjugendliche aus der geschlechterspezifischen Integrationspolitik ausgrenzen.

Unsere Anliegen werden bislang jedoch von Ihnen seit 14 Jahren abgewiesen. Wir fordern Sie deshalb nochmals und wiederholt nachdringlich dazu auf, Ihre Politik der konsequenten und systematischen Ausgrenzung von Migrantenjungen und männlichen Migrantenjugendlichen aus der geschlechterspezifischen Integrationspolitik zu beenden.


Hier geht es weiter.



2. Entwarnung in Rostock: Die Frau, die das Opfer einer Vergewaltigung geworden sein soll, hat sich den Vorfall nur ausgedacht. Die "Ostsee-Zeitung", die darüber berichtet, merkt bei dieser Gelegenheit an: In Rostock sind 80 Prozent der Vergewaltigungen vorgetäuscht. Im Rest des Landes sehe es ähnlich aus.

Dabei warnt die Polizei vor den Folgen solcher Lügen: Die polizeilichen Ressourcen fehlen bei den echten Verbrechen, Menschen fühlen sich ohne Grund nicht mehr sicher, und in unserer "Rape Culture", die sexuelle Gewalt bekanntlich bagatellisiert, kann sich nach einer solchen Beschuldigung schnell mal eine Bürgerwehr bilden, wie es unlängst im Stadtteil Gehlsdorf geschehen war. Aber auch diesen Fall hatte die betreffende Frau erfunden.

In vielen Fällen sind die angeblichen Täter dunkelhäutig, berichtet Rogan Liebmann, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion. "So wird Misstrauen gegenüber Fremden geschürt. Das kann schlimmstenfalls bis zu Aufmärschen und Ausschreitungen führen.“

Nun habe ich ein ausgezeichnetes Gedächtnis für solche Zeitungsmeldungen und kann mich deshalb daran erinnern, dass ich einen ähnlichen Artikel vor ein paar Jahren schon mal in der "Ostsee-Zeitung" gelesen habe. Und gucke da: Das Blatt hatte etwas knapper schon 2015 über dieselbe Rate an Falschbeschuldigungen berichtet. Es scheint sich also um keine ungewöhnliche statistische Abweichung nach oben zu handeln sondern um ein längerfristiges Phänomen.

Wenn Ihnen diese Meldung auch bekannt vorkommen sollte, haben Sie also kein Déjà-vu: Genderama hatte schon damals darüber berichtet. Nach über drei Jahren wiederhole ich mich aber gerne mal, damit solche Meldungen auch bei den Leuten hängen bleiben.



3. Die katholische Tagespost kommentiert die Abtreibungsdebatte bei den Jusos.



4. Die Grünen fordern mal wieder eine Frauenquote, diesmal bei Krankenkassen und Arztverbänden.



5. In Hamburg ist der vierte Obdachlose innerhalb eines Monats auf der Straße gestorben.



6. Für die "Zeit" ist der Widerstand, auf den Teresa May in ihren Reihen stößt, nur durch Sexismus zu erklären. Echte Gründe gibt es für diese Spekulation nicht, außer: Wenn man als einziges Werkzeug einen Hammer hat, erscheint einem offenbar alles, was man irgendwo sieht, als ein Nagel.



7. Die Feminismuskritikerin Tamara Wernli präsentiert sich auf eine Weise, die einigen Feministinnen zu weit geht.



8. Die Huffington Post ist angefressen darüber, dass immer mehr Männer zu engen beruflichen Kontakt mit Frauen vermeiden, um sich keine Vorwürfe der Belästigung einzufangen. Argumentativ versucht es die Huffington Post mit den üblichen manipulativen Beschämungsversuchen und stellt Männer auf die Stufe von Kindern und Pubertierenden: Ihr Schutzverhalten sei "kindisch" und "feige", "lächerlich" und "absurd", "trotzig" und "schmollend".



9. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute:

Mein erster Gedanke zum Hinweis der TAZ, dass dieses Jahr alle wichtigen Literaturpreise an Frauen gingen, war, dass Schwankungen immer möglich sind und auch sein müssen. Ein genaues Verältnis von 50 zu 50 würde mich da wesentlich mißtrauischer machen. Insofern gehe ich mit der TAZ und der Kanzlerin konform und sage "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer."

Allerdings kann ich mich kaum dagegen wehren, das in einem Gesamtkontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu betrachten. Und das lässt mich vermuten, dass sich im Literaturbetrieb Ressentiments gegen Männer etwabliert haben könnten. Daher würde mich tatsächlich mal interessieren, von welchen Preisen eigentlich genau die Rede ist. Wer entscheidet über die Vergabe der Preise und welche Kriterien werden da zugrunde gelegt?

Viel mehr interessiert mich aber auch, wie man das in den linken Kreisen interpretieren würde, wenn sich hier ein neues Muster etabliert. Oder anders gefragt: Mal angenommen, in den nächsten Jahren würde sich der Trend fortsetzen und männliche Schriftsteller würde nachhaltig ins Hintertreffen geraten, wären sie (die linksrotgrünen Kreise) bei Männern ebenfalls bereit, hier moderierend in diese Entwicklung einzugreifen? Haben sie also wirklich ein Interesse an einer möglichst paritätischen Teilhabe? Oder wäre ihnen diese Entwicklung egal?

Mittwoch, Dezember 12, 2018

SPD: Wer wird die neue Justizministerin? – News vom 12. Dezember 2018

1.
Katarina Barley führt die SPD im Europawahlkampf und wird ihr Amt als Justizministerin aufgeben. Wer folgt ihr nach?


Wolfram Weimer berichtet für n-tv:

Erste Wahl wäre eigentlich Thomas Oppermann. Der Bundestagsvizepräsident ist über die Parteigrenzen hinweg angesehen und dank seiner vielen konzilianten Auftritte im Fernsehen auch beim Publikum beliebt. Oppermann war lange Jahre SPD-Fraktionschef sowie parlamentarischer Geschäftsführer, er verfügt über Ministererfahrung aus Niedersachsen und gilt seit Jahren als ministrabel. Obendrein ist er Jurist, und zwar nicht von der Schmalspursorte: Er hat Prädikatsexamen, war jahrelang Richter am Verwaltungsgericht und Rechtsdezernent. Insgesamt ist das die perfekte Vita für das Bundesjustizministerium. Doch Oppermann hat ein Problem - er ist ein Mann.




2. FDP-Chef Christian Lindner kommentiert die Wahl Kramp-Karrenbauers zur CDU-Vorsitzenden:

Nach der Niederlage von Friedrich Merz bei der Wahl der neuen CDU-Spitze wollen nach Angaben von FDP-Chef Christian Lindner prominente Persönlichkeiten aus der CDU zur FDP wechseln. "Es haben sich bereits einige Persönlichkeiten bei uns gemeldet. Viele sind noch auf dem Sprung, wie mir scheint", sagte Lindner der "Rheinischen Post" "Eine große Enttäuschung ist mit Händen zu greifen. Dass Vertreter des Wirtschaftsflügels innerhalb der eigenen Partei als alte, weiße Männer von gestern diffamiert wurden, hat offenbar viele verletzt", so Lindner.




3. Ein weiterer weißer Mann, den man nicht mehr haben will, ist der Vater, der aus Rücksicht auf die Befindlichkeiten dreier Muslimas nicht mehr zum Kinderschwimmen mit seiner Tochter gehen darf. Der Focus zeigt ein Interview mit ihm.



4. Alle wichtigen deutschen Literaturpreise gingen dieses Jahr an Schriftstellerinnen. Das bedeutet entweder: Kein einziger Mann hat dieses Jahr preiswürdige Belletristik verfasst. Oder: MeToo funktioniert.



5. Anstelle der Leserpost habe ich heute mal wieder einen Text aus den Kommentarspalten der maskulistischen Blogs gefischt. Lucas Schoppe kommentiert die Forderung der JuSos, Frauen Abtreibungen bis zur Geburt freizustellen, und dabei insbesondere den Auftritt einer Rednerin, die ihre Vorrednerinnen unter starkem Applaus niederbrüllte, um Menschenrechte in erster Linie für Frauen zu fordern:

Wir können uns das heute gar nicht mehr vorstellen, aber es war tatsächlich einmal eine LINKE Tugend, einigermaßen diszipliniert zu sein und Eigeninteressen dem Wohl der Gruppe/der Partei/der politischen Interessen etc. unterzuordnen – oder sie zumindest nicht auf Kosten der ganzen Gruppe auszuleben.

Das, was "Sabrina" da aber tut (ich schreib ihren ganzen Namen hier nur deshalb nicht, weil die Jusos von einer "Jagd" auf sei schreiben), ist ein durchgeknallter Egotrip, der in einer halbwegs funktionierenden Partei zu einem Verfahren wegen parteischädigenden Verhaltens führen müsste.

Krankhaft ist schon der dumpfe Autoritarismus, wie sie mit ihren Genossinnen umgeht, die nichts Schlimmeres getan haben, als ihre Ablehnung einer Abtreibung im achten und neunten Monat ausdrücklich zu formulieren.

An dieser Stelle ist auch meine vorsichtige Einschränkung aus dem Text, dass gewiss kein großer Teil der Jusos für eine Abtreibung im achten Monat wäre, verfehlt: Hier geht es ausdrücklich um solche Spätestabtreibungen, und das ist eindeutig der Aspekt, auf den Sabrina sich bezieht.

Und weil da Genossinnen es falsch finden, ein Kind noch im achten oder neunten Monat abtreiben zu wollen, werden die als verkappte JU-Leute ("Deutschlandtag"), also als fünfte Kolonnen des politischen Gegners, als pathetische Rhetorikerinnen und ausdrücklich als "lächerlich" abgekanzelt. Solodarität ist für eine Type wie "Sabrina" nur in einer Richtung denkbar: als etwas, was sie von anderen einzufordern hat.

Irre ist aber auch, was sie damit der ganzen Partei auflädt. Die SPD stirbt, rutscht immer weiter ab – und die Jusos halsen der Partei noch die Forderung auf, dass Abtreibungen bis zum neunten Monat legal sein müssten, weil sie zur "weiblichen Selbstbestimmung" gehören würden.

Dumpf, dumm und autoritär ist auch Sabrinas "Wer A sagt, muss auch B sagen"-Logik, dass eine Organisation, die sich "feministisch" nennt, neben der "Selbstbestimmung der Frau" keine anderen Interessen haben dürfte. Sie macht sich höhnisch lustig über die Abwägung "Selbstbestimmung, ABER" – ABER tatsächlich ist das ja gerade der wichtige Punkt.

Eine große Partei (und sei sie nur groß genug, um über die 5%-Hürde zu kommen) muss ja gerade mehrere Interessen und Werte miteinander moderieren, die allesamt wichtig und legitim sind. Ohne "aber", "sowohl-als auch", "einerseits-andererseits" kommt so eine Partei nicht aus, auch wenn eine verspießerte Hetzerin wie Sabrina das sicherlich enorm langweilig findet.

Ihr offener Hohn über das "aber" sagt weiter nichts, als dass andere Werte außer der "Selbstbestimmung der Frau" keine Rolle spielen dürften. Anstatt zu sehen, was sie eigentlich FÜR IHRE STERBENDE PARTEI tun kann, was sie dafür tun kann, dass diese Partei nicht völlig ins Nirvana rutscht – interessiert es sie ausschließlich, was sie FÜR SICH aus dieser Partei noch rausholen kann, bevor sie ganz verwest ist.

Und spätestens dann hätten eben auch längst andere ins Spiel kommen müssen. Weit und breit hat niemand der Verantwortlichen der SPD auch nur den Versuch einer Schadensbegrenzung unternommen.

Juso-Chef Kevin Kühnert, der seine Nase sonst gern in jede Kamera hält und der zu jedem beliebigen Thema ungeheuer viel zu sagen hat, hält lieber seine Klappe.

Die Familienministerin, die sonst medial gern mal am ganz großen Rad dreht, z.B. in ihrer Kampagne zur häuslichen Gewalt, hat gerade ganz anderes zu tun, als sich um die Tötung von Kindern zu kümmern.

Die Vorsitzende Nahles hat zwar bei Übernahme ihres Parteipostens ihre Geschlechtszugehörigkeit lässig in den Vordergund geschoben ("Wenn es leicht wäre, könnte es ja auch ein Mann machen"), aber sie kommt jetzt nicht einmal auf die Idee, dass ja auch eine Frau mal klarstellen könnte, dass die Tötung von Kindern kurz vor der Geburt nicht unbedingt notwendig zum "Selbstbestimmungsrecht der Frau" gehört.

Auch unter den Partei"verantwortlichen" ist es allen egal, welcher Schaden ihrer Partei entsteht – sie achten vor allem darauf, sich in diesem schmutzigen, und schmutzig geführten Konflikt nicht selber dreckig zu machen.

Was daran aber immerhin klar wird: Die SPD aber ist tot, weil in ihr nur noch Leute agieren, die für sich selbst herausholen wollen, was noch zu holen ist – weil aber niemand ein Interesse daran hat, sie irgendwie zu retten.

Dienstag, Dezember 11, 2018

Ex-HSV-Vorstand für Frauenquote im Männerfußball – News vom 11. Dezember 2018

1.
Das ehemalige HSV-Vorstandsmitglied Katja Kraus hat sich für eine Frauenquote im Männerfußball starkgemacht. "Ich bin überzeugt, das würde nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Sport nach vorne bringen", sagte die 48-Jährige dem Nachrichtenportal "t-online.de". Es sei Frauen derzeit "nur durch Druck von außen, durch eine Quote" möglich, bei Klubs in verantwortungsvolle Positionen zu kommen.


"Die Welt" berichtet.



2. Das katholische Onlinemagazin kath.net berichtet über den Bundeskongress der SPD-Jugendorganisation ("JuSos") am vergangenen Wochenende, der eine ersatzlose Streichung der Abtreibungs-Paragraphen 218 und 219 StBG forderte:

Eine weitere Delegierte kritisierte nach Einwänden gegen die Forderung die "pathetische Rhetorik" der parteiinternen Meinungsgegner. Sie habe sich gefragt, ob sie versehentlich auf dem "Deutschlandtag" [der CDU-Jugendorganisation "Jungen Union"] gelandet sei. Sie kritisierte die Rede von "sexueller Selbstbestimmung, ABER… nein, nichts aber!" Man müsse das "feministisch" ernst meinen. Man müsse für etwas einstehen, "ja – für die Lebenden, für die Frauen, für ihre Selbstbestimmung, und nicht für irgendwelche Ungeborenen". Es sei doch zuvor juristisch erklärt worden, dass Ungeborene kein Recht hätten, "das Menschenrecht gilt erstmal für die Frau und dann für alles andere".


Diese Rhetorik erntete immense kritische Aufmerksamkeit in den sozialen Medien und wurde von den Leitmedien praktisch durchgehend ignoriert. Der Rechtsassessor Marcus Gnau kommentiert die sozialdemokratischen Forderungen auf Facebook:

Ich bin baff entsetzt. Noch nie habe ich menschenfeindlichere und egoistischere politische Äußerungen einer bundesdeutschen (Nachwuchs)Politikerin gehört. Diese Rede steht dem "Absaufen!"-Skandierungen der Pegida-Rechten auf einer Montagsdemo in Dresden in nichts nach, mit denen gefordert wurde, Flüchtlinge im Mittelmeer nicht aus Seenot zu retten, sondern eben mit ihren Booten in den Fluten versinken zu lassen.

Da wirbt die Jugendorganisation der SPD auf ihrem Bundeskongress am 30.11.2018 also tatsächlich für die Tötung auch eines lebensfähigen ungeborenen Kindes. Denn die ersatzlose Streichung des § 218 StGB bedeutet die ersatzlose Streichung einer Abtreibungsfrist. Dies wiederum bedeutet, dass ein Kind nach dem Willen der Jusos getötet werden darf, so lange es den Geburtskanal durch Geburtswehen noch nicht verlassen hat.

Doch wie steht unsere Bundesfamilienministerin Dr. Giffey zu diesem skandalösen und das Grundgesetz missachtenden Juso-Beschluss? Tagelang konnte man sie kürzlich auf allen Kanälen wahrnehmen, wie sie eine nicht aussagekräftige BKA-Statistik missbrauchte, um häusliche Gewalt gegen Frauen anzuprangern, die es zumindest teilweise nicht gegeben hat (Leistungsunfähigkeit hinsichtlich des Kindesunterhalts beispielsweise ist keine häusliche Gewalt, wird in der BKA-Studie aber als solche geführt). Die von den Jusos aber beschlossene tödliche Gewalt von Frauen gegen Kinder scheint von ihr nicht kommentiert zu werden. Auch von den übrigen SPD-Politikern hört man nichts. Heißt das jetzt, dass die SPD den Juso-Beschluss vor allem kritiklos akzeptiert oder diesem sogar stillschweigend zustimmt, nach dem übrigens Ärzte gegen ihr Gewissen gezwungen werden sollen, Kinder notfalls noch im Geburtskanal zu ermorden?




3. Lucas Schoppe schlägt in seinem aktuellen Blogbeitrag einen Bogen von einem männerfeindlichen Artikel in der "Zeit" bis zum Juso-Bundeskongress. Klare Leseempfehlung!



4. Aus Rücksicht auf muslimische Befindlichkeiten darf ein Vater nicht mit seiner Tochter zum Kinderschwimmen.



5. Um "Manspreading" und sexuelle Übergriffe auch in Flugzeugen zu bekämpfen, wird dort im Zusammenhang mit der MeToo-Bewegung jetzt ein eigener Block mit Sitzen nur für Frauen gefordert.



6. Londoner Studenten fordern Stand-up-Comedians, die an ihrer Uni auftreten sollen, zur Unterzeichnung einer Safe-Space-Erklärung folgenden Inhalts auf:

"Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung erklären Sie sich mit unserer Keine-Toleranz-Politik in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Klassizismus, Ageism, Ableism, Homophobie, Biphobie, Transphobie, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie oder Antireligion oder Antiatheismus einverstanden. Alle Themen müssen respektvoll und freundlich präsentiert werden. Das bedeutet nicht, dass diese Themen nicht diskutiert werden können. Aber es muss auf respektvolle und nicht missbräuchliche Weise geschehen."




7. Zeitgleich dazu gelten weiße Männer an britischen Universitäten inzwischen als Minderheit, und die ersten Hochschulen machen sich daran, gezielt mehr weiße, männliche Studenten zu rekrutieren.

Montag, Dezember 10, 2018

Auch Männerhass ist tödlich: Frau in männerfeindlicher Online-Community brachte ihren Partner um – News vom 10. Dezember 2018

1. Häufig, wenn man den ständig geschürten Hass auf Männer in unserer Gesellschaft zur Sprache bringt, erhält man von Feministinnen die Erwiderung, dieser Hass sei unerheblich, weil er für Männer keine Konsequenzen habe. Tatsächlich ist nur noch nicht erforscht, wie sehr die Männerfeindlichkeit unserer Gesellschaft zu Gewalttaten gegen Männer und Jungen beiträgt. Über einen aktuellen Fall berichtet der britische "Mirror":

Eine Frau, die an einer "männerhassenden" WhatsApp-Gruppe teilnahm, erstach ihren Partner, als er schlief, dann rauchte sie ruhig einen Joint, bekam ein Gericht zu hören.

Alex Glanfield-Collis, 25, rammte am 12. April ein Messer in den Hals ihres Partners John Maclean, mit dem sie in einem Appartement in den Londoner Docklands lebte.

Dann soll sie den 35-Jährigen verbluten haben lassen, während sie auf den Balkon hinaus ging, einen Joint anzündete und ein Bier trank.

Die Angeklagte ging dann nach unten und erzählte ihrem 16-jährigen Stiefsohn ruhig, dass sie gerade seinen Vater ermordet hatte.

Glanfield-Collis war Teil einer WhatsApp-Frauengruppe namens "The C**t Club", die beleidigende Kommentare über ihre Freunde teilte.


Dem Mord ging offenbar eine längere Periode wechselseitiger verbaler Aggressionen voraus.

In dem männerfeindlichen Gruppenchat hatte eine Frau vor der Tat über ihre Phantasie berichtet, ihren Mann an einen Stuhl zu fesseln und ihn dann entweder umzubringen oder ihn zu vergewaltigen.



2. Das SPD-Parteimagazin "Vorwärts" stellt den Spitzenkandidaten der SPE für die Europawahl vor:

Nur eines sei er nicht: eine Frau, da einige sich ja eine weibliche Spitzenkandidatin gewünscht hätten. "Das einzige, was ich anbieten kann, ist ein männlicher Feminist, denn der bin ich."




3. Die Demokratische Partei in den USA versucht es seit einiger Zeit verstärkt mit dem Slogan "The Future Is Female". Der Washington Examiner befindet daraufhin: Der Feminismus unserer Zeit ist genauso sexistisch wie die Frauenfeindlichkeit, die er zu bekämpfen vorgibt.



4. Die Nachrichtenseite "The Western Journal", ein konservatives Gegenstück zur Huffington Post, thematisiert das Schweigen der Feministinnen darüber, das die tödlichsten Berufe fast reine Männerberufe sind. Weiter heißt es in dem Artikel:

Erstaunlicherweise trafen 92,5 Prozent aller Todesfälle am Arbeitsplatz in den USA Männer, berichtet das Bureau of Labor Statistics. Haben Sie in letzter Zeit irgendwelche Feministinnen gesehen, die gegen diese Ungleichheit protestieren?


Der Artikel stellt den Professor für Wirtschaftswissenschaften Mark Perry vor, der einen "Equal Occupational Fatality Day" als Gegenstück zum feministischen "Equal Pay Day" eingeführt hat, um auf dieses Ungleichgewicht aufmerksam zu machen. Der Autor des Artikels kommentiert:

Bei all dem linken Geschwätz von "männlichen Privilegien" und "Patriarchat" stellt sich heraus, dass es Frauen sind, die tatsächlich bedeutende Privilegien haben, wenn es darum geht, nun ja, nicht für ihre Gehälter zu sterben. (...) Es stellt sich heraus, dass das Land zum Leidwesen der Feministinnen zu einem quietschenden Stillstand kommen würde, wenn Männer aufhören würden, die harten - und oft tödlichen - Jobs zu erledigen, die die Wirtschaft am Laufen halten.

"Tatsächlich sind Männer gerade jetzt absolut unverzichtbar", schrieb Camile Paglia vor einigen Jahren im "Time"-Magazin, "und zugleich unsichtbar für die meisten Feministinnen, die blind für die Infrastruktur sind, die ihr eigenes Arbeitsleben ermöglicht".

Sonntag, Dezember 09, 2018

Karrenbauer beerbt Merkel: "Ein Hauch von Matriarchat" – News vom 9. Dezember 2018

1. Einige von uns haben sich schon gefragt, welches Medium den Wahlsieg Annegret Kramp-Karrenbauers als erstes für den Geschlechterkampf instrumentalisieren würde. Es gab einige kleinere Scherze – die CDU sei noch nicht bereit für einen Mann als Vorsitzenden ulkte etwa die B.Z. –, aber voll in die ideologische Kiste griff die "Zeit" mit ihrem Beitrag "Ein Hauch von Matriarchat". Leitlinie ist hier natürlich die bewährte Lehre von den Frauen als den besseren Menschen:

Der Machtwechsel von Frau zu Frau bedeutet jedoch nicht nur, dass eine Revision abgewehrt wurde, vielmehr setzte er auch in der Art und Weise Maßstäbe. Merkel gibt die Macht auf völlig andere Weise aus der Hand als ihre Vorgänger in höchsten Partei- und Staatsämtern. Keine Spur von der Selbstpathetisierung, der Larmoyanz, den Rachebedürfnissen, wie man sie von Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder kannte. Stattdessen hielt Merkel eine Rede (fast) ohne jede Spitzen, diszipliniert verzichtete sie auf jedwede offene Unterstützung ihrer Favoritin Kramp-Karrenbauer – um Kramp-Karrenbauer nicht zu schaden. Wolfgang Schäuble hingegen wies diese Disziplin einmal mehr nicht auf, er unterstützte Merz offen und beförderte so den Verdacht, dass da zweierlei Rache zusammen gekommen sein könnte, seine und die von Merz. Dieses Zuwenig an Disziplin und Zuviel an Rache bei Schäuble erklärt vielleicht auch, warum er nie Kanzler wurde, Merkel aber schon. So oder so markiert es einen Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Politik.


Halleluja. Nach solchen Artikeln fragt man sich wirklich, warum überhaupt noch Männer in Machtpositionen gewählt werden. Vermutlich liegt es an der toxischen Männlichkeit der Wählerinnen und Wähler.



2. Die "Tagesschau" berichtet über die mangelnde Hilfe für Obdachlose, um diese Menschen vor dem Erfrieren zu schützen.



3. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute:

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, selbst keine Artikel weiterzugeben, weil ich glaube, dass es zwar ein wichtiger Anfang ist, aber es eigentlich viel zu wenig bringt und wir ja letztlich jeden Tag mit männerfeindlichen Beiträgen überflutet werden.

Heute mache ich mal eine kleine Ausnahme, da sich zwei der für mich wichtigen Themen vermischt haben, nämlich "Datenschutz" und "Männerrechte".

Diesen Artikel habe ich eigentlich aus Interesse zum Thema Datenschutz gelesen und dann mit Schrecken festgestellt, dass die "Frauendiskriminierunsgkeule" auch in der Digital-Wirtschaft wieder mal (immer öfter?) geschwungen wird.

Offensichtlich denkt die Firma Microsoft, es wäre eine besondere Diskriminierung von Frauen, wenn Systeme zur automatischen Gesichtserkennung das weibliche Geschlecht nicht richtig erkennen.

Wieso soll das NUR für Frauen Nachteile bringen? Kann man nicht ebensoviele Nachteile für Männer konstruieren, wenn man an diese Technologie denkt? Zum Beispiel im Bereich der Kriminalitätsprävention?

Diese Technologie bringt viele Risiken und man sollte vorsichtig mit ihr umgehen. Aber die behauptete Benachteiligung von Frauen ist eine einseitige Darstellung der Auswirkungen, durch die Frauen zu Opfern und Männer automatisch zu unverdienten Profiteuren gemacht werden.

Samstag, Dezember 08, 2018

SPIEGEL: Männliche Erzieher werden benachteiligt – News vom 8. Dezember 2018

1. Die aktuelle Ausgabe des SPIEGEL (Seite 12) berichtet über eine neue Studie des Delta-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung, der zufolge Männer größere Schwierigkeiten haben, in Kitas eine feste Anstellung zu bekommen. Obwohl 62 Prozent aller befragten Eltern die Politik auffordern, für mehr männliche Erzieher in Kitas zu sorgen, hatten nur 77 Prozent der befragten männlichen Fachkräfte einen unbefristeten Vertrag – bei den Frauen waren es 91 Prozent. "Hier gibt es eine systematische Ungleichbehandlung von Männern", zitiert der SPIEGEL Carsten Wippermann, den Leiter der Studie: "Obwohl der Wunsch nach mehr männlichen Erziehern da ist, lässt sich ein unterschwelliges Misstrauen gegenüber Männern in diesem von Frauen dominierten Beruf identifizieren." Das läge auch an der Angst vieler Eltern vor einem Missbrauch durch männliche Erzieher. "Dass auch Frauen Kinder misshandeln könnten, wird dagegen oft ausgeblendet".



2. Eine weitere aktuelle Studie zeigt, dass Babys den Großteil ihres Vokabulars vom Vater lernen.



3. Die Nordwest-Zeitung beschäftigt sich kritisch mit der deutschen Lust an der Denunziation und erwähnt dabei auch den vergangenes Jahr kurzzeitig installierten Online-Pranger für Feminismuskritiker.



4. Das Blog Geschlechterallerlei erörtert, wie der Kampf um den CDU-Parteivorsitz für den Geschlechterkampf instrumentalisiert wurde.

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