Sonntag, April 26, 2015

Thomas Gesterkamp sieht sich als Opfer

Über die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, über die Hadmut Danisch berichtete, berichtet jetzt auch der Watch-Salon des Journalistinnenbundes – natürlich mit einer ganz anderen Färbung. So heißt es in dem Artikel:

Die Zunge an die Tischkante zu nageln mutet wie eine mittelalterliche Methode an, um Frauen zum Schweigen zu bringen. Die britische Journalistin Caroline Criado-Perez hat das krasse Bild gewählt, um ihren Vortrag in der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Hassattacken gegen Feministinnen im Internet zu illustrieren. Denn kaum wagt eine Frau - und gelegentlich auch ein Mann - sich zu Geschlechterverhältnissen in einem Blog, auf Facebook, Twitter oder anderen Social-Media-Kanälen zu äußern, wird sie mit Hass und Häme überschüttet - mit einem einzigen Ziel: Halt die Klappe. (...) Maskulisten und sogenannte Männerrechtler lauern nur darauf, jederzeit loszuschlagen. Auch die Twitter-Timeline der Tagung unter dem Hashtag #netzgender hatten sie im Laufe des Tages entdeckt und dort ihren üblichen Verleumdungsmüll abgeladen. (...) Der Journalist Thomas Gesterkamp stellte eindrücklich dar, wie die Verleumdungskampagnen gravierende Spuren in seiner Online-Reputation hinterlassen haben. Mit seiner Untersuchung über Männerrechtler und den Geschlechterkampf von rechts im Auftrag der FES ging das so richtig los.


Thomas Gesterkamp in einen Zusammenhang mit "Verleumdungsmüll" zu erwähnen ist nun nicht grundsätzlich falsch ... Allerdings darf man sich schon fragen, ob hier nicht wieder einmal Opfer und Täter vertauscht werden.

In der von ihm veröffentlichten Kampfschrift (vom Journalistinnenbund als "Untersuchung" bezeichnet) rückte Gesterkamp vom Väteraufbruch für Kinder bis zum Deutschlandradio, vom FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher bis zu Wissenschaftlern wie dem Arzt und Psychoanalytiker Professor Matthias Franz, etliche Personen und Institutionen in den rechten bis rechtsradikalen Raum. Wo Differenzierung vonnöten gewesen wäre, wurde von Gesterkamp pauschalisiert. Dabei fehlte in seiner Schrift für die Mehrheit der Behauptungen, ja selbst für wörtliche Zitate, in frappierender Weise jeder Beleg – so etwa als Genderama allen Ernstes die Verlinkung rechtsextremer Seiten unterstellt wurde.

Monika Ebeling, beim Erscheinen von Gesterkamps Polemik noch Gleichstellungsbeauftragte, berichtete über die Auswirkungen dieser Schrift: "Diese kleine Broschüre (...) ist dann in Windeseile in den bundesweiten und regionalen Frauennetzwerken verteilt worden. (...) Die Broschüre lag auf den Tischen auf der Bundestagung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Wuppertal aus, und es wurde gezielt vom Podium darauf hingewiesen". Das Motto lautete: "Nehmt bloß keinen Kontakt mit diesen 'Männerbünden' auf." Ebeling berichtet weiter: "Man konnte den erhobenen Zeigefinger hinter diesen Worten deutlich spüren, und es schwang auch etwas Ängstlichkeit mit. Ratzfatz war das Pamphlet von der Bundestagung der Gleichstellungsbeauftragten in die Landeskonferenzen gelangt und kurz darauf in die regionalen Frauennetzwerke gewandert." Dass Ebeling keine Unterstützung bekam, nachdem sie wegen ihres Engagements für Jungen und Männer erst ihr Amt und dann ihren Job verlor, führt sie auch auf die verheerende Wirkung dieser Schrift zurück. So konnte sich nach der Lektüre von Gesterkamps Pamphlet keine ihrer Kolleginnen zur Solidarität mit Ebeling bereit finden, alle waren mit ihrer Behandlung einverstanden und alle begründeten das mit Gesterkamps Diffamierungen. Der gerade erst beginnende Aufbruch zu einer Geschlechterdebatte ohne einseitige Schuldzuweisungen, auf dem über die Diskriminierungserfahrungen beider Geschlechter gesprochen werden konnte, war so wieder zum Stillstand gebracht worden.

Wie sahen nun die online und offline veröffentlichten Reaktionen auf Gesterkamps Schrift aus, die Christine Olderdissen für den Journalistinnenbund mit "Hass" und "Häme" in Verbindung bringt? Folgendermaßen:

Der renommierte Männerforscher und Soziologe Professor Walter Hollstein urteilte in einem Artikel für die Welt, der später in ähnlicher Weise auch in ein Fachbuch über die Jungenkrise Eingang fand:

Inzwischen ist die Situation so weit gediehen, dass eine kritische Auseinandersetzung mit feministischen Postulaten schon als undemokratisch, rechtslastig und der political correctness widersprechend diffamiert wird. (...) Angepriesen wird das Dokument von der Friedrich-Ebert-Stiftung als 'Expertise', das heißt zu Deutsch: wissenschaftliches Gutachten. Dessen Standards scheinen dem Autor Gesterkamp aber gänzlich fremd zu sein. Weder belegt er, wie er im Einzelnen zu seinen Daten und Ergebnissen gekommen ist, noch legt er irgendwelche Auswahlprinzipien für seine Untersuchung vor. Methodische Überlegungen hält er für überflüssig, und inhaltlich setzt er sich nicht einmal ansatzweise mit den Argumenten und Positionen der attackierten Publizisten, Wissenschaftler oder Institutionen auseinander. Stattdessen verunglimpft und denunziert er. Dazu passt, dass an keiner Stelle definiert wird, was nun 'rechts' 'rechts-extrem' oder 'rechter Geschlechterkampf' eigentlich ist. Besieht man sich genauer, was Gesterkamp alles in einen braunen Sumpf wirft, sind das Autoren, Wissenschaftler und Institutionen, die Vorbehalte gegen den Feminismus geäußert haben. Das aber ist weder ein Sakrileg noch ein Angriff auf das Grundgesetz. Eine solche Kritik – in jeder Hinsicht ja legitim – mit dem perfiden Etikett 'rechts' zu versehen bedeutet nicht nur den öffentlichen Aufruf zu einem Denkverbot, sondern ist darüber hinaus auch eine gefährliche Verniedlichung des wirklichen Rechtsextremismus.


Der Bildungsforscher Michael Klein merkte an:

Quellenkunde und die Kunst des Bibliographierens sind elementare Bestandteile des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sind deshalb elementar, weil das Hauptkriterium einer wissenschaftlichen Arbeit die Nachvollziehbarkeit der darin gemachten Aussagen ist. Nachvollziehbar ist nur, was belegt ist. Thomas Gesterkamp belegt so gut wie nichts. Er füllt Seite um Seite mit Behauptungen darüber, was dieser oder jener gesagt haben soll, da und dort zu lesen sein soll, ohne dass er angibt, woher er sein Wissen nimmt. Er gibt seine Quellen nicht an. Wäre sein Text also als Seminararbeit eingereicht worden, er hätte dafür keinen Schein erhalten.


Matthias Franz und André Karger nehmen in dem von ihnen herausgegebenen wissenschaftlichen Sammelband Neue Männer - muss das sein? Risiken und Perspektiven der heutigen Männerrolle folgendermaßen Stellung:

Männer, die auf problematische Benachteiligungen von Männern hinweisen oder vielleicht sogar das männliche Monopol auf Gewalttätigkeit infrage stellen, müssen mit ausgesprochen heftigen Abwehrreaktionen rechnen. Diese nehmen zuweilen auch unsachlichen oder denunziativen Charakter an. Ein markantes Beispiel hierfür liefert der Publizist Thomas Gesterkamp. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung unternimmt er den erstaunlichen Versuch, die enttabuisierende Öffnung des Geschlechterdiskurses aus männlicher Sicht – also auch unter Benennung von Benachteiligungen von Männern – als rechts-restauratives Roll-back zu diffamieren. Dies geschieht auch gegenüber einigen Autoren dieses Buches mittels nicht recherchierter, suggestiver Andeutungen und interessanterweise auch durch die Unterstellung von Homophobie und Frauenfeindlichkeit. Dieses Anathema hat in Deutschland immer noch einen terminierenden Charakter. Es kann als ultimativer Vorwurf völlig belegfrei jede weitere Diskussion zum Thema devaluieren. Ein solches Vorgehen lässt eigentlich nur auf tieferliegende politische oder auch persönliche Motivlagen schließen, die bewusst oder unbewusst diesen spannungsreichen und häufig durch Eigenbetroffenheit gekennzeichneten Diskurs immer auch mitbestimmen. So wird zum Beispiel die empirische Studie Gerhard Amendts auf das bislang zumeist verleugnete weibliche Gewaltpotenzial vielleicht als so bedrohlicher Tabubruch erlebt, dass auch erwachsene Söhne noch in einem loyalen Mutterschutzreflex die Beendigung der Debatte durch schrille Brandmarkungen ('Geschlechterkampf von rechts') herbeizuführen versuchen.


Der renommierte Professor für Staatsrecht Ingo von Münch, Begründer eines Grundgesetz-Kommentars und Verfasser mehrer juristischer Lehrbücher, urteilte: "Wenn rechts als rechtsextrem verortet und entsprechend behandelt wird, ist dies die eine Seite der Medaille. (...) Eine andere Seite der Medaille ist, wenn schon konservativ als rechts interpretiert wird und damit ebenfalls in den Dunstkreis von rechtsextrem gerät." Die Ausgrenzung des Konservativen oder anderer nicht extremistischer Meinungen ziele dabei gegen den Grundgedanken und das Lebensprinzip jeder freiheitlichen Demokratie: "Intendiert ist der Ausschluss einer politischen Meinung aus dem Meinungsspektrum der Gemeinschaft der Zivilgesellschaft. Letztere wird damit zu einem 'closed Shop', zu dem den politisch-ideologisch nicht Angepassten der Zutritt verweigert wird, also ein Meinungsmonopol errichtet wird. Demokratiegefährdend wird eine solche Ausgrenzung ohne Zweifel dann, wenn die Ausgrenzung bis in die politische Mitte ausgreift." In diesem Zusammenhang wendet sich Ingo von Münch explizit dagegen, dass Thomas Gesterkamps in seiner als "Expertise" veröffentlichten Kampfschrift Kritik am Feminismus als "rechts" denunziere: Wenn Gesterkamp hier mit Begriffen wie "Fundamentalismus" hantiere, dann offenbare sich auch "fundamentalistisch" als eines jener Schlagworte, die jede freie Diskussion abwürgen sollen.

Die Diplompsychologin Beate Kricheldorf befand das Abstempeln bekannter Männer- und Väterinitiativen als einen "zweifellos hilflosen und auch dummen Versuch", sich mit ihnen auseinanderzusetzen: "Nach Gesterkamp ist es bereits eine Unverschämtheit, sich mit dem Feminismus überhaupt kritisch zu beschäftigen, geschweige denn, Dinge daran in Frage zu stellen oder gar abzulehnen." Die von ihm betriebene Polarisierung stelle lediglich auf Polemik und Kampf ab und verhindere eine sachliche Diskussion von vornherein. Auf derlei Schützenhelfer "können und wollen emanzipierte Frauen verzichten". Beschimpfungen wie "rechtsradikal" und "neokonservativ" machten "nicht mal wütend", sondern seien "einfach nur ärgerlich und überflüssig".

Monika Ebeling schrieb Gesterkamp in einem offenen Brief, dass ihrer Erfahrung nach der alte Argumente wiederkäuende und in seiner Opferhaltung verharrende Feminismus "von jungen Frauen nicht mehr verstanden, oft nicht mal gebraucht" werde: "Wäre Ihrer Meinung nach Gleichstellung erreicht, wenn das Proletariat männlich, ungebildet und arm und die Führungsetagen weiblich, gebildet und reich sind?" Ebeling führte weiter aus:

Mir hat es nicht gefallen, dass Sie gleich auf der ersten Seite Ihres Textes mit dem braunen Pinsel kommen und diesen im gesamten Verlauf Ihrer Ausführungen nicht mehr aus der Hand fallen lassen. (...) Ihr brauner Pinsel ist kein Beitrag zu einem dringend notwendigen gesellschaftlich-politischen Diskurs, das ist pure Ideologie. (...) Werden hier Wahrheiten ausgesprochen, die für Sie nicht aushaltbar sind?


Dr. Matthias Stiehler, Vorsitzender des Dresdner Instituts für Erwachsenenbildung und Gesundheitswissenschaft, teilte Gesterkamp in einem weiteren offenen Brief mit, er empfände dessen "diffamierende Pauschalisierung" der Männerrechtsbewegung "weder expertisenreif noch nützlich. (...) Sie ideologisieren und versuchen sie damit mundtot zu machen." Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Bewegung sei zwar gut und wichtig. "Aber wenn Sie glauben, diese mit der pauschalen Behauptung, das sei 'Geschlechterkampf von rechts', abtun zu können, dann verlassen Sie die argumentative Ebene und diffamieren. Sie verstehen vielleicht, dass ich als ehemaliger DDR-Bürger sehr empfindlich auf solch eine Propaganda reagiere." Zwar sei es durchaus denkbar, dass sich auch Rechte des Männerthemas bemächtigten. "Aber das bedeutet doch nicht, dass damit alle, die sich gegen Einseitigkeiten in der Geschlechterdiskussion zur Wehr setzen, automatisch rechts sind. Es bedeutet für mich, der ich meine Wurzeln in der linken Bürgerbewegung sehe, vielmehr, dass die linken Institutionen, zu der ich auch die SPD und damit die Friedrich-Ebert-Stiftung zähle, dieses Thema sträflich vernachlässigen." Diese Entwicklung, so Stiehler, sähe er "keineswegs als Sieg der Rechten, sondern als Niederlage der (meiner!) Linken. (...) Eine Expertise, die sich mit dem Männerthema in seinen unterschiedlichen Schattierungen auseinandersetzt, hätte darauf hinweisen müssen, dass sich derzeit an vielerlei Punkten unserer Gesellschaft alte Gewissheiten zu Ideologien verfestigt haben."

Stiehler argumentiert weiter: Es sei keine Schande festzustellen, dass sich inzwischen auch im feministischen Lager "Pfründe entwickelt haben, die mit aller Macht verteidigt werden. Das bedeutet ja nicht gleich, dass Frauenbewegung an sich falsch wäre. Aber ein ideologischer Feminismus ist falsch und konservativ. (...) Ich plädiere daher unbedingt für einen argumentativen Geschlechterdiskurs, der ergebnisoffen ist. (...) Ich plädiere vor allem aber dafür, dass es eine offene Männerdebatte gibt." Falls sich zur mittlerweile stark ideologisierten Kritischen Männerforschung eine ebenso ideologisierte Gegenbewegung entwickle und nach rechts abdrifte, "dann deswegen, weil die Linke beim Männerthema versagt bzw. selbst zu Konservativen werden. Genau dem leisten Sie mit Ihrer Expertise Vorschub. (...) Sie radikalisieren die Debatte und sprechen Denkverbote zu Positionen aus, die ich selbst nicht als rechts ansehen kann. Sehr geehrter Herr Gesterkamp, ich bitte Sie, zum argumentativen Diskurs zurückzukehren."

Bei Thomas Gesterkamp, der Friedrich-Ebert-Stiftung und Christine Olderdissen scheinen all diese Versuche, endlich zu einem konstruktiven Diskurs zu gelangen, folgendermaßen wahrgenommen und verarbeitet zu werden:

die Zunge an die Tischkante nageln


zum Schweigen bringen


Hassattacken


Hass und Häme


lauern nur darauf, jederzeit loszuschlagen


Halt die Klappe


üblichen Verleumdungsmüll


Verleumdungskampagnen


ging das so richtig los


Gesterkamps engagiertes Bestreben, jede Debatte mit Männerrechtlern zu unterbinden, indem er diese als vollkommen unsäglich und monströs karikiert, setzt Christine Olderdissen mit derselben Radikalität fort. Und auch Christine Olderdissen scheint nicht einmal im Ansatz zu reflektieren, dass ihr eigener Text von weit größerer Aggression und Denunzierung geprägt ist als die Texte, über die sich so ereifert. Dass, wie Olderdissen auch berichtet, die FES-Tagung "keine Strategien zum Umgang mit hasserfüllten Kommentaren" entwickeln konnte, verwundert nicht.

Feministischer Terror der Woche: Protein World

Großbritannien hat inzwischen seine eigene True-Fruits-Affäre. Martin Daubney berichtet:

We live in listless times, when complaining and campaigning have becoming something of a new religion for those whose lives are devoid of any true meaning or worth.

So it is that, in an era when most life-threatening problems have been solved in the West, Social Justice Warriors construct and angrily confabulate new, First World Problems.

It’s become something of a 24/7 Twitter soap opera, an X-Factor for the perpetually offended: a constant, noisy audition to a global network of like-minded Offendotrons who encourage, cajole and reward their noisiest foot soldiers with a buffet of good boy treats in the form of favourites and retweets.

This week, in the latest chapter of this pantomime, the victim-du-jour was Protein World, a hitherto largely unheard of, protein supplement company.

Ten days ago, the British company launched a widespread billboard and poster campaign on the London Underground that saw 74 of the giant Tube ads, and 4000 in-carriage ads, they proved hard to miss.

In it, Australian model Renee Somerfield posed alongside the phrase "Are you beach body ready?"

And it didn’t take the SJWs and feminists long to once again strap in to their high horses and go to war. Soon, the posters were being crudely vandalized to instead read, among other things, "You body is not a commodity".

Central to the protest was the well-aired modern feminist lexicon of "objectification" and "fat shaming" of women.

Soon, a veritable Twitter storm raged. By Tuesday, online feminist magazine Vagenda was encouraging users to tweet in pictures of vandalized posters. By Wednesday, under another defiled poster, they declared, "We love London! F*ck patriarchy!"

Next, despite any reports of real-world incidents, one claimed the ads "purported violence towards women" and by Saturday morning, one emboldened SJW went a stage further, and ominously posted the company’s address on Twitter and encouraged "feminists with hammers" to "smash the patriarchy".

For good measure, he added "@ProteinWorld can burn to the ground for all I care" causing other concerned Tweeters to alert the police and me to contact the SJW for a named, photographed interview – an approach he declined, DMing me, "I’m cautious of doxers. I’d rather you talk to a girl".

At time of writing, the obligatory Change.org petition to ‘remove beach body ready advertisements’ has reached 37,984 signatures.

We’ve been here before, of course. Last November lingerie giant Victoria’s Secret pulled their "perfect body" campaign from the store’s shop windows after a meagre 27,000 protesters bullied them into it, leaving observers with the curious conclusion that these campaigners are the agent provocateurs who would never be seen dead in Agent Provocateur.

But, unlike the international lingerie conglomerate, Protein World – a small company of only 18 months existence – has decided to take a stand: they are resolutely refusing to pander to a "vociferous, vocal minority of protesters."


Hier geht es weiter mit dem Rest des Artikels, wo man erfährt, warum es einer Firma nutzt, wenn sie sich gegen derartigen feministischen Terror behauptet, statt ihm nachzugeben.

Bei Fettlogik überwinden kann man über diese Proteste diskutieren. Dieses Blog stammt von derselben Verfasserin wie "Erzählmirnix".

Samstag, April 25, 2015

Liberale Feministin überprüft Mythen über Sexarbeit im Selbstversuch: Wie fies sind Freier?

Die (laut dem maskulistischen Blogger yx) "liberale, sexpositive Feministin" Miria hat beschlossen, die radikalfeministischen Behauptungen über Freier selbst zu überprüfen und war dafür eine Zeitlang als Sexarbeiterin tätig. Hier zieht sie ein erstes Fazit, hier wird sie zu ihren politischen Positionen interviewt.

"Daily Caller" berichtet über Textnachrichten des Matratzenmädels

While Sulkowicz has become a national hero in the campaign against campus sexual assault, the lawsuit uses Facebook messages and other evidence to paint a picture of Sulkowicz as a jilted love interest whose deep obsession with Nungesser transformed into a savage hatred. (...) The complaint (...) argues that Sulkowicz showed an intense romantic interest in Nungesser during the summer of 2012, which Nungesser spent in Germany. She sent him more than a dozen messages along the lines of "PAUL I MISS YOU PAUL I MISS YOU PAUL I MISS YOU PAULLL" and "I would LOVE to have you here – omg – we could snuggle."


Hier geht es weiter. (Die angebliche Vergewaltigung soll im August 2012 stattgefunden haben.)

Weil er die Rechnung teilte: Männliches Model erhält Morddrohungen

An English supermodel says he received death threats on social media after appearing on a reality TV show about matchmaking.

The controversy began when Manchester model Sam Reece went to dinner with a woman during an episode of First Dates on Channel Four. At the end of their meal, the 22-year-old asked his date Kathleen to split their $650 bill. "It was a really expensive meal, like £350 ($677), and I knew I wasn't going to see her again, so what's wrong with asking her to split the bill?" Sam told The Mirror.

But it seemed viewers had a different opinion on the matter. Shortly after the episode went to air, Sam was sent threatening messages on Twitter.


Hier geht es weiter.

taz zum politisch korrekten Opferkult: "Stellt euch nicht so an!"

Jan Feddersen weicht ab von der bisherigen Linie der Berliner "tageszeitung". Ein Auszug aus seinem aktuellen Artikel:

Ist es schon homophob, wenn eineR sagt, Schwule sollten keine Kinder adoptieren können? Muss man eine solche Person des politischen Hochverrats am Guten und Wahren zeihen? Oder reicht es nicht zu entgegnen: Nee, finde ich doch? Weshalb hat man in Baden-Württemberg mit den Kritikern der neuen Sexualkunderichtlinien nicht souveräner, lässiger und freundlicher umgehen wollen? Und wieso waren die Anzüglichkeiten eines Rainer Brüderle so skandalös – wenn man ihn doch hätte auch ins Leere laufen lassen können? (...) In Wahrheit haben diese Formen des Opferismus ("Du bist traumatisiert, willst du das nicht einsehen?") eine zur umsatzstarken Branche aufgeplusterte Schar von Helfern. (...) Wir haben uns zu viel mit Gedöns beschäftigt, die linken Milieus haben zugelassen, dass die Fragen, um die es in allem Ernst gehen muss, nicht im Fokus standen. (...) Nebenbei: Es gehört zum Leben, Kränkungen auszuhalten und nicht alles auf sich zu beziehen. Oder wird durch diesen Satz schon wieder ei_neR schwer gedemütigt?


Bevor hier irgendwelche Gerüchte aufkommen: Nein, ich schreibe nicht unter dem Pseudonym Jan Feddersen für die taz. Aber es freut mich natürlich, wenn der grassierende Opferkult auch dort allmählich kritisch gesehen wird.

Chancen für Machtergreifung Michael Seemanns weiterhin schlecht

Der Publizist Michael Seemann war mit seiner touretteartigen Neigung, Andersdenkende als "Arschlöcher" zu beschimpfen, und ähnlichen Ausfällen immer wieder mal durch die Medien gegangen. Der Gymnasiallehrer und Blogger Lucas Schoppe fasste Seemanns Positionierungen einmal hier zusammen:

Michael Seemann (...) wütet gewohnheitsmäßig gegen "Maskus", nämlich "ideologische dummbratzen, die menschenverachtenden hass mit brachialer idiotie verbinden", empfindet "nazi- und masku-mobs" verglichen mit der NSA-Überwachung als die größere Freiheitsbeschränkung, oder setzt "Maskus" mit Holocaustleugnern gleich. Dass er ganz nebenbei den Holocaust verharmlost, wenn er Patriarchatsleugnung und Holocaustleugung auf eine Stufe stellt, ist übrigens nicht so wild – es geht ja gegen den richtigen Feind.


Aktuell besuchte Seemann die kuriose Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, über die Hadmut Danisch schon berichtete, und empört sich nun über einen "weltweiten Kulturkampf" der "maskulinistischen/antifeministischen Szene", der "globale Ausmaße" angenommen habe. Vor diesem Hintergrund könne es Seemann zufolge "auf Dauer nicht funktionieren", wenn soziale Medien wie Twitter "die Plattform sowohl der maskulinistischen Szene, als auch die der Feminist/innen" seien. Da "die Maskus" frecherweise "ihre Handlungen im Rahmen des Strafgesetzbuches organisieren" und sie eine "giftige Ideologie" darstellten, reichten die bestehenden Gesetze gegen sie nicht aus:

Facebook und Twitter könnten sich zum Beispiel zu einem emanzipatorischen Menschenbild bekennen und sagen, dass bestimmte Ideologien dort keinen Platz haben. Das ist auch gar nicht so neu. Gegen Sites des Islamischen Staats und anderen militant islamistischen Gruppen geht Facebook bereits gezielt vor. (...) Warum nicht auch Maskulinistengruppen?


In Michael Seemanns Kopf scheinen das Tausendfache Abschlachten von Menschen und die fehlende Zustimmung zu Seemanns geschlechterpolitischen Auffassungen gleichermaßen inakzeptabel zu sein und sollten beide auf keinen Fall toleriert werden.

Der Leser, der mich auf Seemanns Forderung, Menschen mit unliebsamen Meinungen einfach den Mund zu stopfen, hinwies, kommentierte dazu: "Hier verlangt einer die Aushöhlung unserer Grundrechte und demokratischer Standards. Ein kleiner Trost: Nicht mal seine eigenen Fanboys können dieser Schnapsidee zustimmen, siehe dazu die Kommentare."

Immerhin zeigt dieser Ausbruch aber, wie blank die Nerven im radikalfeministischen Lager mittlerweile liegen und dass man dort in einer fairen politischen Auseinandersetzung immer weniger Chancen darauf sieht, die eigene Meinung noch durchsetzen zu können.

Tausende von Zigarren: Hillary raucht vor Wut

Hillary Clinton scheint sich über die Geschenke tausender Amerikaner nicht besonders zu freuen.

Inzwischen hielt Clinton die erste feministische Rede ihrer Kampagne.

Klageschrift in Zusammenhang mit Matratzenmädel enthält pikanten Schriftwechsel

Das liberale Magazin reason.com weiß Neues über den Studenten zu berichten, der von einer Kommilitonin und unkritischen Medien international als Vergewaltiger gebrandmarkt wurde:

Paul Nungesser, the Columbia University student accused of raping fellow student Emma Sulkowicz, is now suing the university for doing nothing to stop Sulkowicz's harassment campaign against him, which he claims "effectively destroyed" his college experience, reputation, and future career prospects.

(...) The lawsuit contains additional correspondence unreported thus far—much of it crude, although relevant to the incident. Sulkowicz broached several sexual topics with Nungesser: she talked to him about whether her boyfriend was using protection (with her, and with the other women he was sleeping with at the time), she asked Nungesser whether he was dating or sleeping with anyone, and she implied an interest in anal sex (she texted him "fuck me in the butt"). After Nungesser and Sulkowicz began sleeping together, the lawsuit asserts that Sulkowicz "asked Paul to engage in anal sex with her."

None of that proves one way or another whether Sulkowicz consented to sex on the evening that he allegedly raped her, of course. It’s possible that Sulkowicz withdrew her consent and Nungesser continued—in brutal, violent fashion. But taken together, the messages she continued to send him even after he allegedly attacked her—as well as some of her demonstrably false assertions, including that she never brought up anal sex with him—certainly look bad for her.

(...) I can say that those in the media who uncritically re-reported Sulkowicz’s claims and gave credence to her antics should be feeling rather ashamed of themselves. With each new development, this story begins to look more and more like a Rolling Stone job.

Freitag, April 24, 2015

Gesichtet: Londoner "Diversity"-Beauftragte verhöhnt "Male Tears"

Die Story der Londoner "Diversity"-Beauftragten, die für eine Antirassismus-Veranstaltung Weiße und Männer ausdrücklich auslud und dafür in den letzten Tagen als rassistisch und sexistisch angeprangert wurde, erhält einen weiteren Dreh.

"Systematische seelische Vergewaltigung von Kindern"

Als mich die Nachricht erreichte, dass mein Vater verstorben war, war meine erste Reaktion Begeisterung:

"Oh, wie geil ist das denn!?"

rief ich spontan aus.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass ich dazu gute Gründe hatte. Vielleicht hat mich mein Vater geschlagen, oder gar missbraucht. Keines von beiden. Tatsächlich weiß ich nicht mal, wie mein Vater eigentlich aussah, da meine Mutter alle Bilder, die ihn zeigten, aus den Fotoalben entfernt hat. Auch hat sie Briefe von ihm abgefangen, wie ich durch Zufall herausfand, da ich ein altes Schreiben von ihm fand, das meine Mutter nicht weggeschmissen sondern aufbewahrt hatte. Sehr erhellend.


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USA: Gesichtskosmetik mit Vorhäuten voll im Trend

Genitalverstümmelung ist also doch für etwas gut:

Foreskin facials are the latest unconventional beauty treatment to be hitting salons - and people who've had them can't stop singing their praises. Dubbed a HydraFacial, the treatment, which costs around $150 (£100) and uses stem cell from an infant's foreskin, is currently available in New York.


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Nach Protesten: Londoner Anti-Rassismus-Veranstaltung lässt Weiße und Männer zu

Die Daily Mail berichtet:

A students’ union has been accused of racism and sexism after banning white people and men from an event to promote equality. Those studying at Goldsmiths, University of London, were invited to the students’ union meeting to discuss ‘diversifying the curriculum’. But they were shocked when an organiser told white people and men ‘not to come’ as it was only open to BME [black and minority ethnic] women.

(...) The ban on men and white students is surprising, since the organisers claim to promote ‘zero tolerance’ for ‘all forms of prejudice, discrimination and oppression’.

A senior union member told student newspaper The Tab that Miss Mustafa’s actions had made it ‘very difficult’ for male students. He said many white men felt they ‘could not say anything for fear of retribution’, adding: ‘For Bahar to have the nerve to write this is patronising beyond belief. The irony that she thinks that they are diversifying the student community in the name of feminism and multiculturalism is laughable.’

The event sparked a fierce backlash on social media, with one user writing: ‘Isn’t this racism – and why wasn’t she prosecuted?’ Another said: ‘Hypocrisy of the left ... When will people see it.’

Organisers later appeared to back down on the rules, with the statement ‘Allies now welcome!’ added to the meeting’s Facebook page.

Miss Mustafa recently graduated from Goldsmiths with an MA in gender and media studies.

(...) The Daily Mail tried to contact Miss Mustafa but she was not available to explain the comments apparently posted from her Facebook account.


Eine britische Anne Wizorek. In Deutschland, Österreich und der Schweiz würden ihr die Journalisten zu Füßen liegen.

Kontinuierlicher Rufmord kostet Ex-Frau den Unterhalt

In einem Verfahren über nachehelichen Unterhalt behauptete eine Ehefrau, ihr Mann habe eine der gemeinsamen Töchter sexuell missbraucht. Eine Lüge, wie sich später herausstellte – doch die Frau wiederholte diesen schweren Vorwurf über Jahre hinweg!


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Student, der von Matratzenmädel an Pranger gestellt wird, verklagt Universität

A male student is suing Columbia University for what he claims is its failure to protect him from harassment after a female student went public with allegations that he had raped her.

Columbia University student Emma Sulkowicz said she was attacked in her dorm room by a male friend. Two years later, she began carrying a mattress around campus in protest against the University’s decision not to expel the man she accused of raping her for her senior thesis, entitled 'Mattress Performance' or 'Carry That Weight.”

In a lawsuit filed in a Federal District Court in Manhattan this week, Paul Nungesser, a German citizen, said Ms Sulkowicz has repeatedly and publicly called him a "serial rapist," resulting in national and international media attention. He was cleared of responsibility of the rape by the university.

Mr Nungesser’s suit claims the University effectively sponsored his “gender-based harassment and defamation”. It says the University’s failure to protect him from harassment resulted in him living in “an intimidating, hostile, demeaning ... learning and living environment”.

Ms Sulkowicz has condemned the suit as "ridiculous", telling the Associated Press: "I think it's ridiculous that Paul would sue not only the school but one of my past professors for allowing me to make an art piece.


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Erzählmirnix war erst der Anfang

Das neueste Phänomen im Geschlechterkrieg auf Twitter: Antifeministische Comics.

"Jetzt waren sie wach. Und stinksauer."

Hadmut Danisch berichtet über eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung ("Wessen Internet? Geschlechterverhältnisse und Gender-Debatten im Netz") und wie er sie mit nur geringem Aufwand spürbar beleben konnte.

Neues Buch: "Deutschland, Deine Väter"

Das Blog Emannzer stellt ein neues Buch aus der Väterbewegung vor.

"Amerikas unsichtbare Männer"

Auf der männerpolitischen Website A Voice for Men vertieft Mumia Ali die Auseinandersetzung mit den Problemen schwarzer Männer und wie diese Männer von Rassismus und Sexismus zugleich betroffen sind. Eines seiner Statements: "In der Männerrechtsbewegung kann ich Dinge über unser Leiden zur Sprache bringen, die ich nirgendwo sonst anschneiden könnte."

Kenia: NGO lässt mehr als 30 Jungen zwangsbeschneiden

Anxiety has gripped Eldoret in Uasin Gishu after an estimated 30 children were forcibly circumcised by a non-governmental organization based in Kisumu and which has a clinic in Eldoret.

The Impact Research Development Organisation is alleged to have performed the circumcision on the school-going children last week in various parts of Eldoret, when learners came home for the April holiday.

The mood was tense Wednesday evening at Kapsoya Estate as mothers wailed uncontrollably after realising that their sons, some as young as six years old, were circumcised by the organisation without their consent.


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USA greifen härter gegen Missbrauchstäterinnen durch

In U.S. schools last year, almost 800 school employees were prosecuted for sexual assault, nearly a third of them women. The proportion of women facing charges seems to be higher than in years past, when female teachers often got a pass, said Terry Abbott, a former chief of staff at the U.S. Department of Education, who tracked the cases.

(...) Female educators who sexually abuse their students are facing tougher prosecution in part because there are more women police officers. There is also a greater awareness among prosecutors, judges and the general public that students who are victimized by an authority figure, regardless of gender, experience trauma with life-long consequences.

"Law enforcement is increasingly feminized, and women are much less prone to the old attitude: 'Oh, this is just some kid who got lucky,'" said David Finkelhor, director of the Crimes Against Children Research Center. "They recognize the issues involved and they go after women who violate the statutes."

Depression, low-self esteem and difficulty maintaining future relationships are among the long-term consequences that male victims face, according to experts. Those problems are sometimes compounded by confusion and guilt over whether they are actually victims since their adolescent bodies involuntarily respond to physical contact.

Child abuse experts agree it appears female teachers are being prosecuted more vigorously than in the past.

The crackdown is the result of "two seismic shifts," said Christopher Anderson, executive director of Male Survivor, the largest U.S. advocacy organization for male sex-crime victims.

"One is a recognition that it does not matter who the perpetrator is or what the circumstances are. A teacher has absolutely no business engaging in sexual contact with a student," Anderson said. "The second is a shift in the culture where boys and their parents are feeling empowered to come forward to say that something has been done."


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Donnerstag, April 23, 2015

Männer und Weiße von Antirassismus-Veranstaltung ausgeschlossen

The Tab berichtet, der Spectator kommentiert.

Siehe zum selben Thema auch: Feindbild Durchschnittsmann.

Umfrage über sexuelle Gewalt an Colleges als "triggernd" abgelehnt

A survey being conducted at nearly 30 major universities to gauge the true scope of sexual abuse in college is so rife with "explicit" language that it is "opening wounds" and "triggering" flashbacks in the students who take it, critics say.

Some students were so shocked by the language and descriptions — which include the words "penetration," "oral sex," and "sexual touching," — they had to immediately stop answering questions and told their friends not to participate.


Hier geht es weiter.

Genderisten und Kreationisten protestieren gegen Professor Kutschera

Der Evolutionsbiologe Professor Kutschera vom Institut für Biologie, Universität Kassel, dessen Kritik an Genderismus und Kreationismus vom Humanistischen Pressedienst (hpd) veröffentlicht, dort aber nach einer Verlinkung auf Genderama und anderen Blogs wieder entfernt wurde, hat Kontakt mit mir aufgenommen, um mich auf eine kurze Stellungnahme auf seiner Website hinzuweisen. Dort heißt es unter der Überschrift "Genderisten und Kreationisten protestieren gegen Professor Kutschera":

Nachdem am 13. April 2015 der hpd einen Kommentar mit dem Titel "Universitäre Pseudowissenschaft" publiziert hatte, gab es Proteste von zwei Seiten: Zum einen haben sich Humanisten, die der Genderismus-Ideologie nahestehen beschwert, und diesen Beitrag als nicht der hpd-Linie entsprechend kritisiert. Die Redaktion hat sich daraufhin entschlossen, die Publikation des kontroversen Artikels rückgängig zu machen, der hier zur Verfügung steht (PDF). Man möchte sich in Zukunft mit der Genderismus-Problematik auseinandersetzen, was eine akzeptable Strategie und Lösung der "U. Kutschera-/hpd-Kontroverse" ist.


Im weiteren Verlauf des verlinkten Textes auf Professor Kutscheras Website geht es um dessen Auseinandersetzung mit Kreationisten. Kutschera betrachtet den Kreationismus als "mit dem Genderismus-Glauben (...) geistesverwandt".

Christian Post: "Wird je ein US-Präsidentschaftskandidat einen Jungen- und Männerrat des Weißen Hauses unterstützen?"

There used to be a stigma in recent years toward forming male-only organizations, due to the perception they were sexist; excluding women for the benefit of men. But as boys and men are increasingly failing in so many areas - crime, violence, and education to name a few - that perception is changing. There is a real need for organizations that can reverse this trend and prevent men from turning to destructive lifestyles. The purpose of men's interest groups is evolving; it isn't to help men excel over women, it's merely to stop the spiraling path downward so many are now taking, to the detriment of everyone in society. Dr. Warren Farrell, who has served on the board of NOW in New York City and writes books about men's and women's issues, believes one solution that could help with this crisis is a White House Council on Boys and Men.

(...) Even Hillary Clinton may embrace the concept; since she already has the feminist vote wrapped up, this could help her make inroads with male voters. I asked Dr. Farrell if the left's interest in transgender, fluid gender, etc., might dissuade Clinton and Democrats from accepting a council for males. He didn't think so, explaining that it doesn't matter what kind of boy or man - every color, every class, every point in history and every place in geography - we're talking about, there is something that has happened to them in recent years that has hurt them.


Hier findet man den vollständigen Artikel von Rachel Alexander.

Männerrechtler bei Fox News: "Männer sollten eine Ehe um jeden Preis vermeiden"

Fox News hosted a "fierce debate" on Tuesday over whether or not men should opt out of marriage, a suggestion boldly defended by men’s rights activist and "suffragent" Peter Lloyd. The "Fox & Friends" panel welcomed Lloyd to discuss his new book, "Stand By Your Manhood," and it only took a little over a minute for co-host Steve Doocy to ask if the author blames feminism for making the institution of marriage untenable for menfolk.


Hier geht es weiter.

Mittwoch, April 22, 2015

MANNdat und Genderama als Experten vom Landtag Nordrhein-Westfalen angehört

Seit mehreren Monaten steht ein Antrag der nordrhein-westfälischen FDP für eine moderne und ganzheitliche Geschlechterpolitik online, der erkennbar von der Männerrechtsbewegung geprägt ist und zentrale maskulistische Positionen enthält:

Die Landesregierung wird aufgefordert,

1. den eingeleiteten Perspektivwechsel in der Gleichstellungspolitik auf Bundesebene aktiv für eine chancengerechte Gesellschaft politisch mitzugestalten;

2. in die landesseitige Gleichstellungspolitik die Jungen- und Männerpolitik auf allen Ebenen fest zu verankern, so dass der Boden für eine Vielfalt männlicher Rollen und Lebensentwürfe geschaffen wird;

3. die Umgestaltung von Karrieremustern von Jungen und Männern sowie gleichermaßen von Mädchen und Frauen, die Männerforschung und die Männerarbeit (Beratung, Bildung, Begegnung von Männern) zu unterstützen und zu fördern;

4. zu überprüfen, ob in die Entwicklung des "Landesaktionsplanes zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen NRW" auch Präventionsangebote für gewaltbetroffene Männern einbezogen werden können;

5. sich dafür stark zu machen, dass künftig ein möglichst ausgewogenes Geschlechterverhältnis der Lehrkräfte in der Bildungskette vertreten ist;

6. das Präventionskonzept des Landes durch eine Landesinitiative zur Förderung der Gesundheit von Männern zu erweitern.


Unterzeichnet ist der Antrag unter anderem vom FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner sowie von der emanzipationspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schneider. Nachdem sich Schneider in einem Interview mit der "Welt" dafür ausgesprochen hatte, Männer politisch zu unterstützen, hatte ich zu dieser Neuausrichtung der Liberalen einen Beitrag für den Opinion-Club auch deshalb verfasst, um die FDP auf mein Interesse an dieser Entwicklung aufmerksam zu machen. Wie sich jedoch zeigte, als Susanne Schneider etwas später tatsächlich mit mir Kontakt aufnahm, wäre das noch nicht einmal nötig gewesen: "Wenn ich als geschlechterpolitische Sprecherin meiner Fraktion Genderama nicht kennen würde, wäre ich eine Fehlbesetzung für diesen Job."

Frau Schneider nahm mit mir Kontakt auf, um mich um eine begleitende Expertise zu diesem FDP-Antrag zu bitten, ergänzt um eine Stellungnahme bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation des nordrhein-westfälischen Landtags, die am 22 April 2015 stattfinden sollte. Während das Erstellen einer solchen Expertise für mich natürlich unproblematisch ist, erschien es mir sinnvoll, für die Landtags-Anhörung jemanden dazuzunehmen, zu dessen Beruf es gehört, Politikern und anderen Verantwortungsträgern aktuell vorliegende Statistiken zu erklären: den MANNdat-Vorsitzenden Dr. Andreas Kraußer. Die Einladung des nordrhein-westfälischen Landtags erging insofern kurz darauf an uns beide.

Natürlich waren wir beiden nicht die einzigen, die eine solche Einladung erhielten. Dazu zählten auch Vertreter des Gender-Establishments, wie sie in diesem Verteiler aufgeführt sind, also beispielsweise das Bundesforum Männer, Barbara Stiegler von der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW sowie Henning von Bargen vom grünen Gunda-Werner-Institut, der allerdings der heutigen Expertenbefragung fern blieb.

Unsere Stellungnahme und unsere Expertise zum FDP-Antrag sind hier nachzulesen; eine Übersicht der eingegangenen Stellungnahmen findet man hier.

Wie bereits erwähnt, fand heute Nachmittag die öffentliche Anhörung und Expertenbefragung im nordrhein-westfälischen Landtag statt. Diese Anhörung kann ich nicht im Einzelnen schildern, da ich mich natürlich darauf konzentrieren musste, der Diskussion zu folgen und die an mich gerichteten Fragen zu beantworten, und nicht darauf, eine neue launige Reportage für Genderama zu verfassen. Belassen wir es also dabei, dass Andreas Kraußer und ich mit dem Verlauf der Anhörung sehr zufrieden sind: Andreas konnte eine ganze Bandbreite von Aspekten darstellen, die sonst oft untergehen; ich selbst konnte viel Raum für mein Kernthema "häusliche Gewalt gegen Männer" gewinnen, was mir in der etablierten Männerszene sonst viel zu kurz kommt, weil die dort rührigen Männer in der Regel aus den Bereichen Väter, Gesundheit und Jungenarbeit kommen und das Gewaltthema weitgehend unbesetzt ist (zumal Hans-Joachim Lenz nicht mehr sehr aktiv zu sein scheint, der sich früher um diese Problematik gekümmert hat).

Vor diesem insgesamt sehr erfreulichen Hintergrund kann ich es nicht mal der Abgeordneten der Piratenpartei übel nehmen, dass sie während der Anhörung immer wieder lästernde Kommentare über Andreas und mich auf Twitter setzte – schließlich war auch Genderama daran beteiligt, dass diese Partei ihre Zukunft inzwischen hinter sich hat, da kann ich einen gewissen Unmut absolut nachvollziehen.

Nach der Sitzung kam einer der Teilnehmer auf Andreas und mich zu, um anzumerken, dass ihm durchaus gefiele, wie wir Aspekte zur Sprache brächten, die sonst eher unter den Tisch fallen gelassen würden, allerdings seien wir womöglich besser beraten, wenn wir die Dinge diplomatischer formulieren würden. Wir antworteten darauf, dass uns allzu "diplomatisches" Auftreten als keine sinnvolle Strategie erscheint, zumal niemand von uns eine Karriere im Bundesforum Männer anstrebt. Rückblickend fällt mir dazu ein, dass etwa Barbara Stiegler keine Scheu hatte, ihren Ärger über einige Passagen des FDP-Antrages rauszuhauen, während mehrere Männervertreter einen Großteil ihrer Redezeit für weitschweifige Erklärungen verwendeten, dass sie auf keinen Fall Männer- gegen Fraueninteressen ausspielen wollten, sondern das Ganze eher "multiperspektivisch" angehen zu wollen und so weiter und so fort. Ist ja alles richtig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese ständigen Kratzfüße, die allein von uns Männern gefordert werden, auf Dauer viel Spaß machen.

Festzuhalten bleibt jedenfalls: Bislang war die Männerrechtsbewegung ein Teil der außerparlamentarischen Opposition (APO). Mit der FDP gewinnen wir aktuell Zugang auf die parlamentarische Ebene. (Derzeit ist die FDP bekanntlich nur in Landesparlamenten und nicht auf Bundesebene vertreten. Aber wie zuletzt die Hamburg-Wahl gezeigt hat, ist die Partei alles andere als tot, und Ende März lag sie bundesweit erstmals wieder bei fünf Prozent.) Der "Cordon Sanitaire", den etwa Thomas Gesterkamp als Vertreter des Gender-Establishments um missliebige Meinungen ziehen wollte, lässt sich nicht aufrecht erhalten. Dasselbe gilt für die Diffamierungen von Andreas Kemper, Hinrich Rosenbrock und Co. Der FDP dürften sämtliche Denunziationen aus dem radikalen und fundamentalistischen Lager der Geschlechterszene ziemlich wuppe sein. Das merkte man auch, nachdem sich vor der heutigen Anhörung die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen, die NICHT eingeladen waren, in ihrer Stellungnahme nicht entblödeten, gegen die Teilnahme von MANNdat an der Anhörung zu wettern. Als Reaktion auf diese Stellungnahme konnte ich bei meinen Gesprächspartnern bei der FDP keine große Betroffenheit feststellen.

Soweit zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich. Es wird zu diskutieren sein, was sie für die linke Männerpolitik bedeuten, für die ja auch Genderama steht.

Vor mehreren Wochen befand Lucas Schoppe, an diesen Entwicklungen zeige sich, "wie gewohnte Fronten in Unordnung geraten", und befand: "Wenn linke Männerrechtler parteipolitisch ausgerechnet mit der FDP Hoffnungen verbinden, ist das möglicherweise weniger eine tragfähige Perspektive als ein Zeichen für Verzweiflung." Muss das so sein?

Verzweifeln kann man in der Tat an der verlässlich reaktionären Geschlechterpolitik linker Parteien wie den Grünen und der SPD, die sich gegenüber Männeranliegen bislang komplett uneinsichtig und verstockt zeigen. Mir ist natürlich klar, dass andererseits bei manchen linken Männerrechtlern die FDP im Augenblick wegen ihrem Verhalten bei anderen Themen unten durch ist. Allerdings könnten die Liberalen für Linke mit einem Interesse an Geschlechtergerechtigkeit zumindest einen geeigneteren Verbündeten als die AfD darstellen – die einzige andere bekannte Partei, die zwar noch immer nicht Männeranliegen, aber immerhin Kritik an Feminismus und Gender im Programm hat. Wenn ich mich aus männerpolitischer Perspektive für eine Partei entscheiden müsste, wäre das die FDP: Die SPD, die Grünen und Die Linke fahren eine radikale Anti-Männer-Politik, während die CDU/CSU in Scharen aus dem Bundestag flüchtet, sobald dort über die Frauenquote abgestimmt wird.

Ich selbst habe als Linker auch aus einem anderen Grund mit der Unterstützung der FDP keine Probleme: Die größte Schuld und zugleich das größte Trauma der deutschen Geschichte war der Nationalsozialismus, eine Ideologie, die die Ansprüche des Kollektivs rigoros über die Ansprüche des Individuums gestellt hat. Eine Linke, die sich konträr zum Nationalsozialismus versteht, sollte die Werte der persönlichen Freiheit und der Autonomie des Individuums zwingend verteidigen, was durch die FDP ebenso geschieht wie durch die diversen liberalen und libertären Medien, in denen ich schon veröffentlicht habe. Mir ist klar, dass meine Orientierung an liberalen Werten demagogisch dazu benutzt wird, mich bzw. die Männerbewegung als "rechts" zu etikettieren, womit nicht "konservativ", sondern "rechter Rand" gemeint ist (siehe das oben erwähnte Protestschreiben der Gleichstellungsbeauftragten), aber ich habe kein Interesse daran, diesem Rufmord nachzugeben. Dass es im vergangenen Jahrhundert auch unter dem Banner linker Ideologien zu Gleichschaltung und einem Ignorieren der individuellen Freiheitsrechte kam und sich ähnliches aktuell unter dem Feminismus abzeichnet, ist eine Schattenseite des eigenen Lagers, der sich verantwortungsbewusste Linke im Jahr 2015 endlich mal stellen könnten.

Eine Alternative zum parlamentarischen Weg, für den die FDP steht, schlug unlängst der linke Männerrechtler Leszek vor:

Meiner Überzeugung nach wird die Männerrechtsbewegung langfristig nur Erfolg haben, wenn sich reife und verantwortungsvolle Leute finden, die die Bereitschaft besitzen konsequent gewaltfreie direkte Aktionen durchzuführen. Diese sollten so durchgeführt werden, dass sie dazu geeignet sind, Interesse und Sympathie in der Mehrheitsbevölkerung zu wecken (also NICHT die Methode IGAF) sowie die Medien zu erreichen.


Zu solchen gewaltfreien direkten Aktionen hatte in der deutschen Männerbewegung aber in den letzten Jahren noch niemand ernsthafte Bereitschaft gezeigt, und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich das in der überschaubaren Zukunft ändern wird.

Verständlicherweise besteht unter Männerrechtlern sämtlicher Lager vermutlich die Sorge, dass sich die FDP nur kurzfristig und aus taktischem Kalkül dem Männerthema zuwendet, dieses Engagement aber ein Strohfeuer bleibt. Immerhin aber ist es Susanne Schneider bereits letztes Jahr gelungen, für ihren Antrag, den Boys Day in Richtung Jungenförderung auszuweiten, sämtliche Fraktionen des nordrhein-westfälischen Landtags zu gewinnen, was einer kleinen Oppositionspartei nicht oft vergönnt ist. Auch waren es FDP-Abgeordnete wie Miriam Gruß und Birgit Homburger, die im Jahr 2010 gemeinsam mit Unions-Abgeordneten wie Volker Kauder einen Antrag mit dem Titel "Für eine moderne Gleichstellungspolitik – Perspektiven für Jungen und Männer erweitern" in den deutschen Bundestag einbrachten, was Professor Walter Hollstein damals als "Sternstunde in der Jungen- und Männerfrage" bezeichnete. Hier konnte sich in letzter Sekunde das Bundesforum Männer dazwischenwerfen und dafür sorgen, dass Männer zwar nominell regierungsamtliche Fürsprecher bekamen, diese angeblichen Fürsprecher aber tatsächlich feministisch ausgerichtet bleiben und das Gender-Establishment nicht ernsthaft in Frage stellten.

Aus Sicht der FDP ist es strategisch am besten, engagierte Männerpolitik als Alleinstellungsmerkmal zu haben und damit beim Wähler zu punkten. Aus Sicht der Männerbewegung ist es am besten, wenn hier zwischen den Parteien ähnlich wie seit Jahrzehnten in der Frauenpolitik ein Wettbewerb entsteht, wer die bessere Männerpolitik bietet. Meines Erachtens sollte das unser langfristiges Ziel sein.

Wie auch immer – auch der heutige Tag hat gezeigt: Genderama wirkt. Damit das so bleibt, freue ich mich bekanntlich über jede Unterstützung. Je stabiler meine finanzielle Situation ist, desto mehr Zeit habe ich, eine bessere Politik für Männer durchzusetzen – und nebenbei denjenigen Leuten auf den Sack zu gehen, die es verdient haben. (Weder unsere Expertise noch unsere Anhörung im Landtag wurde in irgendeiner Form finanziell honoriert.) Die Dinge entwickeln sich zwar entnervend langsam, aber wir sind weiterhin auf einem guten Weg.

Der einzige Genderama-Leser übrigens, der auf meine Herausforderung, noch könnten Wetten abgegeben werden, mit welcher Partei ich derzeit sympathisiere, einging, war der Frontberichterstatter. Er schrieb mir am Montagnachmittag unter Verweis auf die aktuellen Anträge der Liberalen: "Es ist die FDP". Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, April 21, 2015

Lesermail (Feministinnen gegen Flüchtlinge)

Einer meiner Leser schreibt mir:

Heute gibt es auf Ihrem Blog viele Berichte über Lesermails auch im Zusammenhang zu Flüchtlingen

Deshalb wollte ich Sie über einen Vorgang in München informieren, der zu zwei großen Artikeln in der SZ geführt hat, allerdings nur im Lokalteil München.

In der ehemaligen Bayernkaserne ist ein Flüchtlingslager eingerichtet. In den letzten eineinhalb Jahren ist die Zahl der Plätze laut SZ von 1800 auf 12.000 gestiegen. Die Stadtverwaltung hatte letztes Jahr einiges zu tun, um unhaltbare Zustände dort zu bereinigen. Inzwischen ist es ruhiger geworden.

Jetzt hat ein "Münchner Frauennetz" für Aufregung gesorgt mit der Behauptung "Beobachtungen in der Bayerkaserne zeigen, dass tagtäglich Vergewaltigungen, sexuelle Gefälligkeitsdienstleistungen und Prostitution stattfinden".

Dazu schreibt die Süddeutsche:

--- Auf Nachfrage des Stadtrats Hans-Ulrich Pfaffmann (SPD) an die Staatsregierung musste das Netzwerk einräumen, dass ihnen kein konkreter Fall in dieser Kategorie bekannt sei, dass man die Information nur vom Hörensagen kenne und "zugespitzt" habe.

Andere Organisationen in der Flüchtlingshilfe wissen ebenfalls nichts von solchen krassen Übergriffen.

Jadwiga, eine Organisation für die Opfer von Frauenhandel, distanziert sich sogar ausdrücklich vom Papier des Frauennetzwerks.

Sozialministerin Emilia Müller kritisiert die Behauptungen als "unverantwortlich", man schüre damit Vorurteile und spiele Rechtsradikalen in die Hände.

Zudem seien sie eine Beleidigung der Flüchtlinge: Familienväter würden pauschal als potenzielle Täter unter Verdacht gestellt …

Stadtrat Richard Quaas (CSU) fordert, die beteiligten Organisationen zu sanktionieren und ihnen öffentliche Gelder zu streichen ---

Offensichtlich hat einmal der Selbstläufer "Wir behaupten, alle Männer seien Vergewaltiger, und bekommen öffentliche Gelder dafür" nicht so richtig funktioniert.


Zumindest einer der Artikel der Süddeutschen steht hier online. Auch der Bayrische Rundfunk berichtet.

Lesermail (Feministinnen auch gegen weiße Männer)

Ein Genderama-Leser schreibt mir:

Sind Sie schon auf diesen skurrilen Buzzfeed-Beitrag gestoßen? Dabei wurden Teilnehmer der jährlichen Konferenz der Schriftsteller und Verlage AWP (Association of Writers & Writing Programs) dazu aufgefordert, ihre Meinung darüber zu äußern, daß die meisten erfolgreichen Verleger weiße Hetero-Männer sind.

Es handelt sich wirklich um eine hübsche Mischung aus klischeehaftem Äußeren, unfreiwilliger Selbstironie und erschreckender Naivität. Wie kann es passieren, daß selbsternannte Schriftsteller (!) vollen Ernstes “Plz stop” schreiben oder gar "Read less straight white men" (statt "fewer")?

Daß auch die den Adressaten nicht ausdrücklich nennenden Äußerungen gegen weiße Hetero-Männer gerichtet sind, bekräftigen die Teilnehmer teilweise über Twitter, wie die Dame mit dem Schild Sit down and let us abolish you

Amerikanische Blogger haben sich darüber schon angemessen geäußert, z. B. daß es faktisch einfach nicht stimmt, daß das Verlagswesen von Männern dominiert wird.


Wie ich sehe, werden auf Twitter inzwischen diejenigen, die dem Rassismus und Sexismus gegen weiße Männer die Stirn bieten, mit dem Hashtag whitemantrum bedacht. Es gibt allerdings auch schwarze Männer, die das lächerlich finden.

"Ein Aufstand weißer heterosexueller Männer"

Die deutsche Hauptstadt ist beklebt mit Plakaten, auf denen steht "Männlich Weiß Hetero". Vor gar nicht so langer Zeit hätte man denken können, es handele sich um Stellenanzeigen, mit denen ein Berliner Theaterintendant gesucht wird. Doch seitdem Annemie Vanackere das Hebbel am Ufer (HAU) und Shermin Langhoff das Maxim-Gorki-Theater leiten, ist zumindest Punkt eins kein zwingendes Einstellungskriterium mehr. Im Gegenteil: Die Plakate werben für ein "Festival über Privilegien" im HAU. Dort werden die Stücke "P.E.N.I.S. P.O.L.I.T.I.C.S." und "fe_male_gaze" gezeigt. Und natürlich gibt die Intendantin schon mit dem Titel des Festivals die These vor, dass männliche, weiße Heterosexuelle das Grundübel der Gegenwart seien.


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Gruppenvergewaltigung in Hollywood: Prozess endet mit Bewährungsstrafe

Einige Täter sehen irgendwie nicht mehr so aus wie gewohnt.

Cora Stephan: "Glück statt Planwirtschaft"

Frauen verdienen in Deutschland deutlich weniger als Männer. Das aber ist keine schreiende Ungerechtigkeit, sondern eine Folge der unterschiedlichen Entscheidungen von Menschen.


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Flüchtlingsdrama: "1000 Tote, die meisten männlich – so viele Männertränen zum Baden für Jessica Valenti"

Nicht nur einer meiner Leser, auch die Männerrechtlerin Janet Bloomfield kommt darauf zu sprechen, dass bei der aktuellen Flüchtlingskatastrophe vor den Toren Europas vor allem Männer ums Leben kamen, unsere feministisch geprägten Medien dies aber massiv unter den Teppich kehren.

Campus-Feministinnen fordern "sichere Zonen" wegen Vortrags einer Equity-Feministin

Der Daily Caller berichtet über einen Vortrag der Equity-Feministin Christina Hoff Sommers, die sich für beide Geschlechter einsetzt und immer wieder beliebte feministische Mythen widerlegt hat:

Feminist activists at Georgetown University are special snowflakes who felt they needed trigger warnings before another feminist who disagrees with them gave a lecture on campus.

The speaker, resident American Enterprise Institute scholar Christina Hoff Sommers, delivered the lecture on Thursday night at the famed Jesuit university in Washington, D.C.’s best neighborhood.

The lecture entitled "What’s Right (and Badly Wrong) with Feminism?" was sponsored by the Clare Boothe Luce Policy Institute, a conservative women’s group.

A group of radical Georgetown feminists demanded "trigger warnings" at the event because, they feared, Sommers could traumatize rape victims by talking.

"Tonight, Republicans are hosting an extremist anti-feminist speaker that dismisses and denies survivors of sexual assault and the real harm of rape culture," a Georgetown student identified only as "Sarah" emailed.

"Current College Republicans leadership has not been willing to do simple things like add a trigger/ content warning, or clarify why they felt it was appropriate to bring this speaker into our community," Sarah complained.

(...) Perhaps a dozen of the lecture attendees turned out to be protesters. They held up signs as Sommers spoke. Messages on the signs included "Feminists Against RAPE Apology!" and "Trigger Warning: anti-feminism." At the bottom of the "trigger warning" sign was a scrawled message about "safe space."

The demonstrators also posted signs outside the room where Sommers spoke notifying students of "safe spaces" in another campus building.

"All are welcome to come if they feel triggered or upset by today’s events," the signs urged, according to Luce Lecture director Laurel Conrad.

Sommers, who looks to be about 5’5″ and weighs perhaps 130 pounds after getting caught in a rainstorm, spoke to a standing-room only crowd of over 100 students in total.

"I’m sorry to see that students want to silence another point of view," Luce Lecture director Laurel Conrad said. "It seems that feminists can’t decide if women are warriors or if they are delicate butterflies who must have the remarks of established academics like Dr. Sommers prejudged."

"The protesters are using trigger warnings as a way to stigmatize the presentation and anything that differs from their point of view," Conrad further explained. "It’s insulting."

The Luce Institute observed that Sommers said nothing that could be misconstrued as an apology for rape or rapists. However, the protest did likely cause more people to attend, thus amplifying Sommers’s message.


Feminismuskritische Journalistinnen wie Ashe Schow, Katherine Timpf und Kaitlyn Schallhorn haben diesen Vorgängen eigene Artikel gewidmet.

Mehrere Blogs, am prägnantesten wohl Third Base Politics, haben eine Sammlung von Fotografien der durchgeknalltesten feministischen Reaktionen auf Sommers Auftritt erstellt.

Der angeblich traumatisierende Vortrag Sommers steht auf Youtube online.

Christina Hoff Sommers setzte nach ihrem Vortrag den folgenden Text auf Twitter:

After Oberlin talk went out for drinks. Some protesting feminists came along. Intense but civil discussion until 1:00 AM. Parted as friends.

Es sind Entwicklungen wie diese, weshalb ich nach wie vor für Gespräche auch mit stark ideologisierten Feministinnen offen bin, auch wenn dies in der weit überwiegenden Mehrzahl aller Fälle enttäuschend endet und diese Aufgeschlossenheit bei radikalen Antifeministen immer wieder zu neuen Hassattacken führt.

Virginia Hale: Wie feministische Propaganda das Leben von Männern zerstört

Es wird immer wieder behauptet, dass, so unteirdisch das Feindbild Mann in der feministischen Ideologie auch sei, dies auf das Alltagsleben der meisten Männer und Frauen doch kaum Auswirkungen habe. Tatsächlich bleiben viele Opfer dieser Ideologie einfach nur unsichtbar. Einer von ihnen hat jetzt sein Schweigen gebrochen:

One computer scientist, Scott Aaronson, took issue with the overwhelming narrative being cooked up that men working in the STEM fields were misogynist pigs with no knowledge of the necessary and beautiful art of feminist discourse, and, writing a very personal account of his adolescence and youth, he described reading dozens of feminist books, "studies and task reports about the ‘privilege’ and ‘entitlement’ of the nerdy males that’s keeping women away from science" and feminist blogs. Comment #171 subsequently gained a lot of attention on Twitter, Facebook and Reddit.

From when he was 12, up until his mid-twenties, far from the "entitled" attitude to women that feminists accuse men working in STEM of having, Aaronson, having read these books, having been to "sexual-assault prevention workshops" as an undergrad, was terrified of even talking to women so fearful was he his intentions could be misconstrued and have him deemed a demonic rape fiend.

Desperate at this point to have been born a woman or a gay man so he didn’t have to bear the burden of being a heterosexual white male, seeping malevolent privilege and doomed to stalk the planet oppressing all those to cross his path, Aaronson “scoured the feminist literature for any statement to the effect that [his] fears were as silly as [he] hoped they were,” only to find the opposite. "I found reams of text about how even the most ordinary male/female interactions are filled with 'microaggressions,' and how even the most 'enlightened' males—especially the most “enlightened” males, in fact—are filled with hidden entitlement and privilege and a propensity to sexual violence that could burst forth at any moment."

Suicidal, such was Aaronson’s trauma, he even tried to acquire a prescription for chemical castration, so that he could focus on devoting his entire life to maths and have no reason to be seen as a predator. Aaronson ends his piece with the by poignantly noting that while, no, the trauma of sexual assault and the trauma he went through in his 15 years of "life-destroying anxiety" weren’t comparable but that with his, "there are no academics studying it, no task forces devoted to it, no campus rallies in support of the sufferers, no therapists or activists to tell you that you’re not alone or it isn’t your fault. There are only therapists and activists to deliver the opposite message: that you are alone and it is your privileged, entitled, male fault."

While obviously tragic for him on a personal level, Aaronson’s blog comment has wider, more serious and indeed urgent implications. Universities are rolling out these sexual consent workshops, which will likely become compulsory. Aaronson said he left each of those workshops "with enough fresh paranoia and self-hatred to last through another year," and there is a petition by the Everyday Sexism and End Violence Against Women Coalition to have them made compulsory in all schools.

Terrifyingly, the petition sets out a curriculum of "sexual consent, healthy and respectful relationships, gender stereotypes and online pornography". Given that for feminists, there is only one possible viewpoint to take on all these things, the petition basically ensures that third-wave feminism is beamed straight into children’s heads. The scariest thing about this petition is that apart from David Cameron and Nigel Farage, all the other party leaders have wholeheartedly backed it.

Aaronson isn’t alone in being negatively affected by feminist propaganda. He received many grateful emails from guys in the same position, for giving them hope they too could one day make a success of themselves, and when I read Scott’s piece, I was immediately put in mind of a man in his 20s I knew through the games platform Steam, in 2011. Having lurked on the internet a lot and got sucked into reading feminist blogs and websites for days and weeks on end, this man since his late teens had suffered from such crippling social anxiety he was living on disability benefits and unable to leave the house. If children throughout the country are to be conditioned in schools with this sort of poisonous thinking, this kind of tragedy will become far more commonplace.

Yet instead of thinking perhaps feminists would be able to learn from cases such as Aaronson’s, the response he got from them was brutal. Amanda Marcotte claimed his post was a “yalp of entitlement” from someone who saw women only as sex toys, and her piece was met with rapturous applause. Laurie Penny, whose response was deemed by many to be too kind, rather than actually showing any empathy instead managed to talk about how hard it was to be a "horny", "socially awkward", nerdy girl growing up, and that as a female, when she wanted to enter a "life of the mind" she found the patriarchy standing in her way. I find this curious, since women are a third more likely to go to university, get well over half of all Master’s degrees and just over half of all PhDs.

But anyway, the upshot is, that Aaronson’s problems with social anxiety were caused by, according to Penny… the patriarchy! Aaronson’s trauma was completely dismissed and replaced with a diatribe about her own experiences growing up, and then she completely ignored what had actually caused his anxiety and twisted it round to pretend the culprit was the ever imaginary “patriarchy”.

Reading Penny’s piece and, especially, Marcotte’s gives an unsettling window into the minds of modern feminists. Even when a man reveals his vulnerabilities and writes with heartbreaking honesty about a cripplingly awful period of his life, they seem pathologically unable to see why he was suffering, and, in the case of Marcotte, that he was suffering at all. It’s as though unless men and boys adhere to their exact way of thinking, they’re inhuman and unworthy of empathy. Rather than filling more young people’s heads with the acrid fantasies of third wave feminists that foster distrust and disquiet between the sexes, venomous ideas like "privilege theory" and "rape culture" should go the way of the woolly mammoth. Only then can we be closer to equality.


Hier findet man den fast komplett von mir übernommenen Beitrag im Original.

Falschbeschuldigter Vater erhält noch immer Morddrohungen

A father falsely accused of abusing his own children and drinking the blood of babies wept today as he described his 'horrific' ordeal.

Actor Ricky Dearman said his reputation was shattered after being branded the leader of a London satanic cult who trafficked of children into the UK to be tortured and killed on video.

Scotland Yard investigated the 'baseless' claims but found they had been made by his children after they were tortured by their mother and her partner, who attacked them and fed them drugs.


Hier geht es weiter.

Warum eine Frau in Irland eine Vergewaltigung erfand

Ich will wirklich nicht mehr so oft über einzelne Fälle erfundener Vergewaltigungen berichten, aber die Gründe für solche Falschbeschuldigungen werden inzwischen unfassbar absurd.

Elternrechte: "Getrennt heißt nicht alleinerziehend"

Die Koalition will Alleinerziehenden mehr Geld geben. Dagegen wäre nichts zu sagen - wenn es nicht eine Ungerechtigkeit zementieren würde. Der Staat sollte Betreuung fördern, nicht Alleinerziehende, die es in Wahrheit selten gibt.


Hier findet man den vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Montag, April 20, 2015

Lesermail (Flüchtlinge)

Einer meiner Leser mailt mir:

Zur Zeit wird ja viel über die Situation von Flüchtlingen berichtet, die in total überfüllten Booten von Afrika nach Europa fliehen.

Schaut man sich nun einige Bilder dieser Boote an, fällt folgendes auf: Die Flüchtlinge sind mehrheitlich junge Männer.

Diskutieren tun darüber im Moment nur Leute mit stark rechter Gesinnung. Und diese nutzen dann dabei eben den feministischen Generalverdacht gegenüber Männern aus, um zu behaupten dass bei diesen Flüchtlingen die Frauen nichts wert seien und sich diese an den europäischen Frauen vergreifen werden.

Dass es womöglich deshalb überwiegend junge Männer sind, weil diese am stärksten von Massentötungen und Zwangsrekrutierung betroffen sind, steht bislang nirgendswo zur Debatte. Ebenso kann hier die Frage gestellt werden, was wohl schon alles an Hilfsaktionen in Gang gesetzt worden wäre, wenn auf diesen Schiffen überwiegend Frauen wären.

Lesermail (Obdachlose)

Einer meiner Leser mailt mir:

In diesem Artikel geht es darum, wie in den USA mit einer recht simplen Methode die Obdachlosenzahl reduziert wird. Viel bemerkenswerter als das fand ich jedoch, dass Obdachlosigkeit dort überhaupt auf der politischen Agenda steht. Hierzulande interessiert das kaum jemanden – und insbesondere die Politik nicht.

PS.: Machen Sie bitte weiter so! Ich schaue täglich auf Genderama vorbei und bin begeisterter Leser Ihrer Bücher.

Lesermail (Gesundheitspolitik, Frankfurter Allgemeine)

Einer meiner Leser schreibt mir zu diesem FAZ-Artikel und seinem Kommentarbereich:

Schön geschrieben, allerdings war dort auch (schon wieder) eine Feministin am stänkern - und bekam von den anderen gut Paroli geboten. Ich wollte ebenfalls etwas kommentieren und vor allem etwas berichtigen zu eher nebensächlichen Erwähnung, dass seit Jahren Frauengesundheitsberichte erscheinen und nun ja auch ein Männergesundheitsbericht.

Eingeweihte wie wir wissen natürlich, dass der Männergesundheitsbericht im Gegensatz zum politisch beauftragten Frauenpendant keinerlei politischen Handlungsdruck erzeugt, da er ja quasi ein lediglich reines privat(finanziertes) Vergnügen männergesundheitsinteressierter Institute, Vereine und Wissenschaftler ist. Das wollte ich doch mal näher beleuchten.

Leider kann man den Artikel nicht mehr kommentieren! Die FAZ hat die Kommentarfunktion deaktiviert, gerade mal EINEN TAG nach Erscheinen des Artikels (19.4.2015), dabei ist in den Kommentaren noch nicht mal jemand auch nur ansatzweise ausfällig geworden! War das Thema zu heikel? Wozu dann überhaupt erst ein entsprechender Artikel? Schade.

Picknick in Calgary (Video)

Wie der Examiner - unterstützt von einer Videoaufzeichnung des Vorfalls - berichtet, haben sich die Veranstalter der Calgary Comic Con nach dem Rauswurf der Honey-Badgers-Männerechtlerinnen noch ein besonders absurdes Nachspiel geleistet:

Apparently it wasn't enough for them to kick an exhibitor, who had paid their fees, out the event with no warning, recourse or even a refund. On Sunday it seems someone at CCEE got word that the Honey Badger Brigade was having a picnic, away from the event grounds, for the people who had come to Calgary Expo to meet them. Having received word that a group they didn't approve of was meeting in public, they did what any totalitarian would do: they dropped a dime on them.

Yes, the Calgary Police dispatched a van to confront the Honey Badger Brigade at their picnic, at the Expo organizers' request.


Dass man sämtliche Kritiker des Feminismus einfach von der Straße wegverhaften kann scheint bei so manchem im Genderlager ein mehr als nur heimlicher Wunschtraum zu sein. Eine hochaggressive Stimmungsmache gegen die "störenden" Ideologiekritiker trägt seit Jahren zu dieser Entwicklung bei.

Lesermail (Lann Hornscheidt als Realsatire)

Einer meiner Leser mailt mir heute:

Hier ist ein überaus lesenswerter Artikel zu einen "queer-feministischen Workshop" von Lann Hornscheidt in Halle. Interessant auch deshalb, weil er aus der Antifa-Ecke kommt.

Besonsers notierenswert finde ich die Beobachtungen zum Thema Kommunikation, besser gesagt zur Kommunikationsverweigerung, weil die dort gelehrten Techniken sonst nur von religiösen Sekten bekannt ist.

Unbedingt lesen!


Ja, der Bericht von Frauke Zimmermann ist köstlich. Ein Auszug als Appetithappen:

Nach unnötig langem Prozedere beginnt die Vorstellungsrunde. Jeder soll einen Klebestreifen mit "Name und Pronomen" sichtbar an der Brust anbringen und kurz von sich erzählen. Fremdbestimmung geht da gar nicht! Deshalb legt jeder selbst fest, was er lieber ist. Ein_e Sie*, ein_e Es, ein_e Er*, ein_e Si_r oder gar ein X. Lann möchte beispielsweise das Pronomen X tragen. Es gibt auch die Option "neutral", bei der dann jedes x-beliebige Pronomen für eine Person benutzt werden kann. Einige wollten die Hälfte des Tages mit "sie" und die andere Hälfte mit "er" bezeichnet werden. Das komme immer auf die Gemütslage der Person an. Hier muss Anna aus Berlin dann auch eingestehen, "dass es da schon mal problematisch werden kann, weil man in Abwesenheit der Person nicht wissen kann, als was diese sich gerade fühlt".

(...) Ich habe das Gefühl, in einer Selbsthilfegruppe gelandet zu sein! Je weiter man in der Runde fortschreitet, desto länger und dramatischer werden die Klagegesänge über Alltagssexismus & Co. und desto öfter fällt das Wort "krass". Eine Teilnehmerin beispielsweise schildert mit wehleidiger Miene, dass ihr Vermieter das Klingelschild gerade kürzlich erneuern ließ und anstelle des bloßen Nachnamens nun ein Frau Schulze zu lesen sei. Frechheit! Empörtes Kopfschütteln wohin man auch schaut. Wie kommen Leute denn dazu!? Man hat sich alle unfassbaren Erfahrungsberichte angehört und es folgen noch mehr vermeintlich emphatische Floskeln wie "Krass – Dass es sowas noch gibt!" oder "Muss ja schlimm gewesen sein für Dich!". Anna und Lann merken sehr wohl, dass sie nicht mehr in ihrem behaglichen Gender-Correct-Nest Berlin sind. Zusammenfassend aber nichtssagend wird der "heteronormativen Gesellschaft" erneut ein "sexistischer und rassistischer Normalzustand" attestiert.


Ausdrückliche Leseempfehlung für den gesamten Beitrag also auch von Genderama. Dieser Artikel über das Innenleben der Genderszene macht wie kaum ein anderer deutlich, wie diese Fraktion tickt.

Was genau macht eigentlich ein Bundesfrauenrat?

Unter der hübschen Rubrik "Grüninnentreffen" beschäftigt sich Hannah Lühmann in der "Welt" mit einer Folklore-Veranstaltung der Gender-Fraktion.

Lesermail (Genderjournalismus)

Einer meiner Leser mailt mir heute:

Der ZEIT fliegt gerade im Kommentarbereich der Artikel zu Rosalind Franklin um die Ohren. Es gibt einige Recherchefehler und natürlich läuft das ganze unter dem Gendermimimi Kampagnenjournalismus, dass Männer einer Frau den Nobelpreis gestohlen haben. Zum Zeitpunkt der Verleihung war Rosalind Franklin allerdings schon gestorben und der Nobelpreis wird nicht postum verliehen.


Anmerkung: Bitte äußern Sie sich sachlich und konstruktiv zum Thema. Themenferne Beiträge wie diesen werden wir ansonsten entfernen. Die Redaktion

Österreich: Sexualerziehung, die "an Kindesmissbrauch grenzt"

Bereits die Ankündigung eines "modernen" neuen Sexualkundeunterrichts durch Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Herbst 2014 ließ Schlimmes ahnen: "Möglichst früh" solle dieser einsetzen, also noch im Kindergarten. Ende März schickte sie den Entwurf für eine Aktualisierung des Grundsatzerlasses "Sexualerziehung an den Schulen" zur Stellungnahme an Elternverbände und Experten. Diese hatten nur wenige Tage Zeit zur Begutachtung, die Frist lief bereits am 10. April wieder ab. Sind schon einige bisherige Aufklärungsprojekte höchst fragwürdig, wie etwa der Lovetour-Bus oder die Broschüre "Love, Sex und so ...", so übertrifft der Entwurf die schlimmsten Befürchtungen.


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"Einer von drei Teenagerjungen, die sexuelle Gewalt erlitten haben, versucht, sich umzubringen"

Just in time for National Sexual Assault Awareness Month, a new study sheds light on just how serious it can be among teen boys, finding that one in three who experience sexual assault have a go at suicide.

"The stigma is often not addressed, it’s a silent issue in society," said Dr. Laura Anderson, a licensed psychologist and assistant professor in the University at Buffalo’s School of Nursing, in a press release. "Very rarely does programming address boys. It’s often presumed to be an issue for girls. The results [pf the study] highlight the need to educate the public and develop preventive programming and support for male and female sexual assault survivors."


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FAZ: "Jungen kommen in der medizinischen Fürsorge zu kurz"

Einer meiner Leser schreibt mir:

Auf FAZ online gibt es heute einen wirklich interessanten Gastbeitrag eines Arztes zum Thema männlicher Gesundheit, mit Fokus auf männlichen Jugendlichen. Dabei werden gleich einige urbane Mythen angegriffen - so z.B. dass die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen biologisch begründet sei oder dass Mädchen öfter als Jungs Opfer von Gewalt würden. Ein sehr wichtiger Beitrag zu einem der wichtigsten Themen der Männerbewegung, wie ich finde.

Auch der Ansatz, dass Jungen bewusster angesprochen werden müssten, dass man vielleicht dem Fehlen eines spezifischen Männerarztes - so wie es speziell für Frauen und Mädchen ja die Gynäkologen gibt - entgegen wirken muss, finde ich überzeugend. Allein, dass man die Väter mehr ansprechen müsste, finde ich nicht überzeugend. Das hätte mir und vielen anderen auch nicht geholfen, da mein Vater seit dem dritten Lebensjahr (und de facto auch schon vorher) nicht mehr da war. Eine große Rolle dürfte dabei auch Scham gegenüber der Mutter bei Gesundheitsthemen spielen, insbesondere wenn es um Auffälligkeiten am Penis oder andere geschlechtsspezifische Sachen geht, worin die sich oftmals auch einfach nicht gut auskennt.

Massive Kritik an Veranstaltern der Calgary Comic Con

Ich bleibe an diesem Thema mal etwas länger dran, weil für mich persönlich die Comicszene so relevant ist wie die Videospielszene für alle, die sich zum "GamerGate" positioniert haben. Da ich praktisch null Ahnung von Videospielen habe, hatte ich mich damit auf Genderama nicht so ausführlich beschäftigt.

Inzwischen berichtet der libertäre Blogger Beitbart über die jüngsten Entwicklungen nach dem Rauswurf der Männerrechtlerinnen von der Calgary Comic Convention:

Consumers aren’t just speaking out on Twitter. They’re also complaining to the Calgary Expo’s sponsors, which include CMP Chevrolet, Vue Weekly, Pattison Outdoor advertising, Air Electronics, and ATB Financial. Threads to co-ordinate the email campaign have been posted on Reddit and 8chan. Company representatives are likely to find themselves with flooded inboxes on Monday. One former sponser has already distanced themselves from the expo.

No doubt aware of their PR misstep, the Calgary Expo’s social media team have begun deleting potentially offensive tweets. A tweet linking to an article from the feminist blog The Mary Sue was deleted, perhaps out of fear that the close connection between the blog and the expo would add legitimacy to claims of political discrimination. Another tweet containing an image some found offensive was also deleted, no doubt to avoid further controversy.

None of this frantic PR manuevering has done any help for the Calgary Expo’s credibility, and they now face a campaign from angry consumers. Their convention’s hashtag, #CalgaryExpo, has been completely taken over by their critics, and despite some praise from progressive blogs, the consensus of pop culture fans is turning against them. Thousands of fans are now urging the Expo to retract their decision and own up to their mistake.

None of this is any solace to Alison, the 23-year veteran of the comic book industry, who has suffered the most professional blowback from the incident. Now facing permanent exclusion from Canada’s most popular pop culture convention, she posted a tearful video to YouTube giving her full account of the ordeal.


(An diese Stelle des Artikels ist das Video eingebaut, das ich für die Ausrichter der Calgary Comic Con wesentlich desaströser halte als selbst alles, was Karen Straughan zu diesem Vorfall sagen kann.)

It will be difficult for the Calgary Expo to maintain their argument that they were trying to create a "safe and welcoming environment" when they have a debacle like this on their hands. Alison’s video is likely to add fuel to what now appears to be the start of long-term campaign against the convention’s sponsors, with the expo’s bizarre code of conduct likely to become a key target.

This story is another example of the continued politicization of pop culture, a trend which shows no sign of stopping. Video games, sci-fi, and comic books have become flashpoints, with creators and companies facing an unprecedented level of pressure. No doubt the majority would like a de-escalation in the conflict, but political intolerance is a poor way to go about it.


Derweil äußert sich bei A Voice for Men ein weiteres "geek girl", also ein Mädel aus der Gamer- und Comic-Szene:

At times I thought maybe the men’s rights people were hyperbolic and that by considering them seriously I was making a slippery slope fallacy; my supposition was just because society is predisposed to be more protective of women and prioritize the feminist narrative, this tendency does not mean they will censor countervailing ideas.

My supposition was proven false.

(...) The Badger’s basic civil and human rights have been violated, and with this violation, my opportunity to show public support for them at the Calgary Expo was compromised. Bullies using the feminist narrative are more than willing to take away the rights of others, including "dissenting" women.

Was Stripklubs mit Feminismus zu tun haben

Letzthin fragte mich eine Extremfeministin, ob ich jemals in Stripklubs gewesen sei. Meine Antwort empörte sie dermassen, dass sie zu einem, vor Wut schäumenden mit Spucke besetzen Vortrag ausholte, der vorwiegend etwa folgende Stichworte beinhaltete: Erniedrigung, Frauenrecht, Frauen respektieren Ihresgleichen nicht, Frauenbewegungen zu verdanken, Zunichtemachen des Frauenbilds, Regression des Feminismus durch Frauen wie mich, Unterstützung der männlichen Arroganz, Ausbeutung! So etwas hätte sie von mir nicht erwartet.


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