Sonntag, Dezember 21, 2014

"Ich wurde abgetrieben"

Im Jahr 1997 führte Catherine T. Coyle, Psychologin an der Universität von Wisconsin, gemeinsam mit Professor Robert Enright eine Studie unter Männern durch, die sich von der Entscheidung ihrer Partnerinnen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, tief verletzt zeigten. Die Mehrzahl dieser Männer war durchgehend mit dem Entschluss ihrer Partnerinnen nicht einverstanden, tendierten aber zu der in der Rechtsprechung und der öffentlichen Diskussion vorherrschenden Meinung, dass die Entscheidungsmacht hauptsächlich bei den Frauen und nur zu einem geringen Teil bei ihnen selbst lag. Als Folge der Abtreibung stellten sich bei den verhinderten Vätern emotionale Belastungszustände heraus, die von Wut und Hilflosigkeit über Trauer bis zu Schuldgefühlen rangierten. Alle solchermaßen belasteten Teilnehmer dieser Studie hatten ihre Beziehung zu den früheren Partnerinnen mittlerweile aufgelöst, weil sie glaubten, diesen Frauen im Hinblick auf zukünftige Verletzungen nicht weiter vertrauen zu können. Darüber hinaus drückten sie generelle Schwierigkeiten auch im Zusammenhang mit zukünftigen Liebesbeziehungen aus, insbesondere was gegenseitiges Vertrauen anging. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber der Entscheidung ihrer Partnerin, was die gemeinsame Nachkommenschaft anging, wurde als starke Belastung erlebt. Selbst diejenigen Männer, die verzweifelt versucht hatten, ihre Partnerinnen von einer Abtreibung abzubringen, machten sich Vorwürfe und hatten stark damit zu kämpfen, sich zu vergeben, weil ihr Zureden letztlich erfolglos geblieben war.

Zum Abschluss ihrer Studie weist Coyle ausdrücklich darauf hin, dass die seelische Belastung von Männern nach einer Abtreibung von der wissenschaftlichen Literatur bislang ausgeklammert und auch in der gesellschaftlichen Diskussion durchgehend ignoriert wurde. Die Debatte über die Legitimität von Abtreibungen wurde bislang immer zwischen den beiden Polen Freiheit der Mutter und Lebensrecht des Kindes gesehen. Die Rechte des Vaters kommen de facto bis heute nicht vor. Von Feministinnen hört man hier dasselbe, was man hört, wenn man als Mann über Erfahrungen mit Sexismus, sexuellen Übergriffen und zig anderen Problemen zu sprechen versucht: "Es geht hier halt mal gerade nicht um euch Kerle ..."

Insofern gibt Coyle auch ihrer Enttäuschung über die Frauenbewegung Ausdruck, die dieses Problem trotz der Proteste vieler betroffener Männer bislang ignoriert hat: "Sie mag als eine Bewegung begonnen haben, der es um Gleichheit ging, aber jetzt geht es ihr um Macht. Männern das Mitspracherecht an der Fortpflanzung zu verweigern, hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun." Im Jahr 1999 erschien Coyles Ratgeber Men and Abortion: A Path to Healing.

Danach hörte man wieder so wenig von diesem Thema wie zuvor. Es geht schließlich auch nur um ein Problem, von dem statt Frauen Männer betroffen sind.

Einer dieser Männer berichtet jetzt über seine persönliche Erfahrung bei "Geschlechterallerlei".

Samstag, Dezember 20, 2014

Feministinnen belästigen Männer, damit sie die Beine geschlossen halten

Die Daily Mail berichtet; das Blog The Libertarian Republic kommentiert.

Forschungsstand zu häuslicher Gewalt gegen gängige Mythen schwer durchzusetzen

Wie die Initiative Gleichmaß e.V. meldet, tut man sich auf einer Fachtagung des Niedersächsischen Landespräventionsrates noch immer sehr schwer mit dem Stand der Forschung beim Thema Häusliche Gewalt und tut weiterhin so, als wären die Opfer weit überwiegend Frauen. Es ist eben oft nur eine Frage, wer die stärkste Lobby stellen kann. Dazu passt ein Blogbeitrag auf "Geschlechterallerlei" zu dem Mythos, dass in der EU jede dritte Frau von Gewalt betroffen wäre.

"Tut mir leid, dass man dich als Vergewaltiger abstempelte – aber hey, es ging doch um wichtige Dinge"

Bettina Hammer kommentiert den neuesten Skandal um Lena Dunham.

Freitag, Dezember 19, 2014

Annett Meiritz auf Spiegel-Online: "Warum ich keine Feministin sein will"

Ich finde Betreuungsgeld und Ehegattensplitting überflüssig, die Frauenquote halte ich für notwendig. (...) Trotzdem will ich nicht das Etikett "Feministin" tragen.

(...) Leider wirkt der moderne Feminismus zunehmend wie eine Bewegung, die nicht überzeugen, sondern mit dem Vorschlaghammer bekehren will. (...) Das Ergebnis vieler Diskussionen über Männer und Frauen scheint von vornherein fest zu stehen: im Zweifel für die Frau. Wer eine Gegenrede wagt, ist automatisch ein Gegner des Feminismus, ein Gegner aller Frauen. (...) Im Alltag führt das zu einer Tabuisierung bestimmter Meinungen, so harmlos sie auch sein mögen. (...) Es gibt dann richtig und falsch, und viel zu wenig Raum für alles, was dazwischen liegt. (...) Feministinnen, die ständig und überall den "Kampf gegen die Maskus" ausrufen - dazu möchte ich nicht gehören.


Hier findet man den vollständigen Artikel von Annett Meiritz.

Ich hingegen weiß Feministinnen immer mehr zu schätzen. Im Jahr Eins nach dem #Aufschrei sind sie mit ihrem Verhalten die vielleicht beste Werbeabteilung, die sich eine Männerrechtsbewegung wünschen kann.

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US-Politikerin will neues Sex-Gesetz landesweit durchsetzen

New York Democratic Sen. Kirsten Gillibrand, one of the most prominent lawmakers fighting campus sexual assault on Capitol Hill, said Monday that affirmative consent laws should be made the standard nationwide.

(...) Affirmative consent, often known as "only yes means yes," is a standard that holds that an individual commits sexual assault if he or she does not receive explicit prior consent for each sexual act committed with another person.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Donnerstag, Dezember 18, 2014

Hey, Feministinnen: Hier wäre Empörung einmal verständlich

Während viele Feministinnen Männerrechtler schon zu Monstern erklären, weil sich diese Aktivisten schlicht gegen Diskriminierung und für Dinge wie den Beibehalt der Unschuldsvermutung einsetzen, geht es im konservativen Lager der USA inzwischen ganz anders zur Sache. Hier werden nicht von einer marginalisierten Minderheit wie uns sondern von Persönlichkeiten des politischen Establishments mittlerweile Dinge geäußert, über die Empörung verständlich wäre.

So meint z.B. Ann Coulter, Star des republikanischen Lagers, dass die meisten (!) Frauen, die behaupten, vergewaltigt worden zu sein, damit nur Aufmerksamkeit erlangen wollen:

Coulter dismissed the notion of date or acquaintance rape out of hand, insisting that unless a victim gets "hit on the head with a brick," it isn’t a legitimate rape.

"People know what a rape is," Coulter insisted, "and to have girls trying to get attention — from Lena Dunham to this poor psychotic at UVA, Lady Gaga claiming she was raped but she didn’t admit it to herself for five years. What major crime do people say, ‘I didn’t admit it to myself?’"


Man könnte meinen, dass Coulter es sich hier ein klitzekleines bisschen einfach macht. Mit dieser Methode, derart vom Leder zu ziehen, erreichen ihre Bücher allerdings regelmäßig eine enorme Auflage.

Währenddessen ist ein republikanischer Politiker an einer anderen Front aktiv:

A Republican lawmaker in Missouri is introducing a bill that will require women to receive consent from the man who impregnated them before getting an abortion, Mother Jones‘s Molly Redden reports.

State Representative Rick Brattin filed the bill, which states that "[n]o abortion shall be performed or induced unless and until the father of the unborn child provides written, notarized consent to the abortion."

The two exceptions to the requirement are "in cases where the woman upon whom the abortion is to be performed or induced was the victim of rape or incest," or if the woman has "a notarized affidavit attesting to the fact" that the man who impregnated her is deceased.

Brattin told Mother Jones that while the bill allows for an exception in the case of rape, the woman seeking an abortion will have to prove that she has been raped.

"Just like any rape, you have to report it, and you have to prove it," he said. "So you couldn’t just go and say, ‘Oh yeah, I was raped,’ and get an abortion. It has to be a legitimate rape."

He insisted that he was using the phrase "legitimate rape" differently from former Missouri representative Todd Akin, who claimed that women cannot become pregnant from a "legitimate rape" because her body will "shut the whole thing down."


Wie verhalten sich im Vergleich dazu Männerrechtler (Maskulisten)? Sie nehmen beim Thema Vergewaltigung mit Instanzen wie dem BKA und anderen Fachleuten Kontakt auf, um solide Erhebungen zu Problembereichen wie Falschbeschuldigungen zu fordern, und zitieren die jeweils aktuellsten Studien aus seriösen Quellen. Beim Thema Abtreibung gibt es überhaupt keinen maskulistischen Konsens und keine Forderungen, sondern lediglich Vorschläge wie dass Väter ihren Widerspruch zumindest offiziell festhalten können und im Fall einer Traumatisierung aufgrund ihrer Machtlosigkeit, bei der Tötung ihres Nachwuchses kein Einspruchsrecht zu haben, bessere therapeutische Hilfe erhalten sollten.

Was passiert in diesen und zahllosen anderen Fällen? Feministinnen führen sich in einer unfassbaren Weise auf und steigern sich in die schrillste Empörung hinein, weil Männer ihren diversen Behauptungen und Wünschen überhaupt noch zu widersprechen wagen, statt bei all diesen Fragen ausschließlich radikalfeministische Maßstäbe gelten zu lassen. Diese "Empörung" erinnert regelmäßig an die Tobsuchtsanfälle von Vierjährigen, wird aber immer wieder in "Studien" gegeossen, denen zufolge Männerrechtler eine Art letzte Bastion des Dritten Reiches wären, nur deutlich schlimmer. Dahinter steckt eine Allmachtsphantasie von Radikalen und Fundamentalisten verbunden mit dem Empfinden einer enormen Kränkung, wenn diese Herrschaft tatsächlich einmal nicht gewährt wird. Wer sich hier wiedersetzt, ist in der öffentlichen Debatte quasi zum Abschuss freigegeben.

Vielleicht bräuchte die Geschlechterdebatte einfach nur mehr Teilnehmer wie Ann Coulter und Rick Brattin, damit klar wird, wie das Spiegelbild des feministischen Extremismus tatsächlich aussieht und dass Männerrechtler lediglich eine mittlere (und Vermittlungen versuchende) Position einnehmen. Stattdessen schwirren hierzulande lediglich die Radikalen des feministischen Lagers von einem Interview zum anderen, in den Medien wird daraufhin so getan, als sei deren Haltung unter "aufgeklärten Menschen" Konsens, und alle wundern sich, wenn im freien Internet die Mehrheitsverhältnisse regelmäßig ganz anders ausfallen.

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Mittwoch, Dezember 17, 2014

"Warum die sexuellen Phantasien von Frauen so peinlich sind"

Im feministisch geprägten Magazin Salon.com macht sich Tracy Clark-Flory so ihre Gedanken über ein neues Angebot:

A San Francisco start-up is letting women rent out attractive "manservants" who give hand massages, dish out compliments and open doors at a rate of $125 an hour. The ManServants website explains the service like so: "It’s not a stripper who gets naked and rubs his greasy body all over you. It’s a ManServant: a gentleman who treats you like a queen. Book one for a bachelorette party or any gathering to be your personal photographer, bartender, bodyguard, and butler all in one." These remarkably boring-looking, model-perfect men are willing to remove their shirts while providing the aforementioned attentions, but customers are required to agree to not engage in any "demeaning" behavior toward the manservants. No catcalling or showering with dollar bills.

As a woman who delights in seeing the tables turned on men, I should be thrilled at the idea — but I’m not. In fact, it makes me kind of mad — and I’m not alone. Writers Julieanne Smolinski and Ann Friedman have both rented a gent and written about the ensuing awkwardness, and both expressed an unease with ManServants’ interpretation of what women want. As Smolinski put it, the company is "operating under the premise that while men would like to pay a woman to take her clothes off at a party, women would like to pay a man to come to a party and be nice to them." Friedman said, "I can’t decide if this is a triumph of feminism or the most retrograde thing I’ve ever heard."


Aha. Hm. Okay. Lasst mich noch mal sichergehen, dass ich das richtig verstanden habe, Mädels:

IHR MÜSST MITTLERWEILE 125 DOLLAR DIE STUNDE BLECHEN, DAMIT EIN MANN NETT ZU EUCH IST, UND IHR FRAGT EUCH, OB DIESE ENTWICKLUNG EIN TRIUMPH FÜR DEN FEMINISMUS IST?

Ich würde ja jetzt sagen: Eher nicht so.

Und was für Tracy Clark-Flory fast noch schlimmer ist: Als sie ihre Freundinnen nach deren erotischen Phantasien fragt, sind die alle so ... patriarchal wie die von Tracy Clark-Flory selbst:

I have the urge here to quip that I need to buy my female friends some power tools. But here’s the thing: I don’t own a single power tool and, yeah, those scenarios all sound incredibly hot to me too. Men at work, doing man things. Ugh, man things. I cringe at the phrase, because it is so retro, so limiting, so fucking patriarchal.


Jaa, das ist blöd. Die Ideologie fordert das eine, die Möse das andere. Tragisch. Vor einiger Zeit wurde ich von ein paar Frauen aus Onyxens Klüngel in einer Phase hoffentlich nur kurzzeitig andauernder geistiger Umnachtung als "frauenfeindlich" beschimpft, weil ich doch tatsächlich auf eine Vielzahl von Umfragen und Erhebungen hinwies, denen zufolge Frauen mehrheitlich auf sehr traditionelle Verkörperungen von Männlichkeit stehen. Macht euch das eigentlich regelmäßig fertig, wenn eure eigene Möse dermaßen frauenfeindlich ist?

(Offen gesagt, glaube ich, dass dieser Vorwurf nicht wirklich durchdacht war, sondern lediglich eine versuchte Retourkutsche, weil ich mit meinen Texten nerve wie Sau. Also Schwamm drüber, Mädels.)

Hier findet man den vollständigen Artikel.

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USA: Juraprofessoren können Sexualstrafrecht immer schwerer unterrichten, weil Studenten sich von allem "getriggert" fühlen

Students seem more anxious about classroom discussion, and about approaching the law of sexual violence in particular, than they have ever been in my eight years as a law professor. Student organizations representing women’s interests now routinely advise students that they should not feel pressured to attend or participate in class sessions that focus on the law of sexual violence, and which might therefore be traumatic. These organizations also ask criminal-law teachers to warn their classes that the rape-law unit might "trigger" traumatic memories. Individual students often ask teachers not to include the law of rape on exams for fear that the material would cause them to perform less well. One teacher I know was recently asked by a student not to use the word "violate" in class—as in “Does this conduct violate the law?”—because the word was triggering. Some students have even suggested that rape law should not be taught because of its potential to cause distress.


Hier findet man den vollständigen Beitrag mit Bezug auf diesen Artikel.

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Hinrich Rosenbrock: Blog tilgt Vorwürfe häuslicher Gewalt

Vor wenigen Wochen hatte Genderama über anonyme Gewaltvorwürfe aus der Marburger Frauenszene gegen den radikalfeministisch geprägten Geschlechterforscher Hinrich Rosenbrock berichtet. Obwohl Rosenbrock die Männerrechtsbewegung in seinen Schriften auf abenteuerliche Weise mit einem rechtsradikalen Massenmörder in Verbindung brachte, hatte die übergroße Mehrheit dieser Männerbewegung hervorgehoben, dass die Unschuldsvermutung selbstverständlich auch für Rosenbrock gelte – ungeachtet der von ihm selbst gewählten Methoden. (Siehe dazu etwa die explizite Stellungnahme des Blogs "Kritische Wissenschaft".)

Inzwischen hat das Autonome FrauenLesbenReferat Marburg die Gewaltvorwürfe von seinem Blog genommen – eigenen Worten nach "vorerst" und aufgrund der "Androhung von rechtsstaatlichen Sanktionen". Ich vermute, dass das im Klartext auf die Drohung mit einer Anzeige wegen übler Nachrede oder Verleumdung hinausläuft: Wenn man eine bestimmte Behauptung, die jemand anderen in ein schlechtes Licht rückt, nicht belegen kann, sollte man sie nun mal besser unterlassen. Komplett anders sehen das natürlich die Anonymas des FrauenLesbenReferats Marburg. Dort sieht man in der nicht näher geschilderten Drohung des Betroffenen, also Rosenbrocks, "ein Instrument, feministische Arbeit zu diskreditieren und gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen unsichtbar zu machen", was "wenig mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun" habe. Schließlich bestehe die "Auseinandersetzung mit ausgeübter Gewalt gegenüber Frauen* nicht darin, diese zu negieren, sondern vielmehr geht es darum, eine kritische Selbstreflexion anzustrengen."

Dass wir Männerrechtler uns den unbelegten Vorwürfen gegen Rosenbrock nicht anschlossen, wird in Marburg als "Männersolidarität" im Sinne von "Der Feind meiner Feinde ist mein Freund" verstanden – eine faszinierende Sichtweise. Ihr zufolge sind Männer qua Geschlecht auch mit Männern solidarisch, von denen sie wiederholt durch den Dreck gezogen, dämonisiert und diffamiert werden. Unvorstellbar scheint es den Marburger Feministinnen zu sein, dass für andere Menschen die Unschuldsvermutung einen wichtigen Wert darstellt. Erstens sind wir Männerrechtler aus feministischer Sicht natürlich Monster aus den tiefsten Abgründen der Hölle und können gar keine Werte irgendwelcher Art vertreten, zweitens folgen sie hier anderen Feministinnen wie Alice Schwarzer, die den Begriff "Unschuldsvermutung" nach dem Kachelmann-Prozess zum Unwort des Jahres erklären wollte, sowie dem bekannten Verhältnis, das die Netzfeministin Nadine Lantzsch zu unserem Rechtsstaat hat. Bemerkenswert ist, dass es trotz dieses feministischen Missverhältnisses zu den Grundwerten unseres Staates die Männerrechtler und nicht die Feministinnen sind, die in unserer Gesellschaft marginalisiert und ausgegrenzt werden.

Ob Hinrich Rosenbrock jetzt oder in absehbarer Zukunft ein Licht aufgeht, mit welchen Leuten er sich hier gemein gemacht hat und wie fragwürdig es ist, andere Menschen öffentlich mit schwersten Unterstellungen zu diffamieren, bleibt abzuwarten.

Zuletzt: Auf den seiten des Blogs "Marburger Bestände" sind die Beschuldigungen noch online; hier gilt aber natürlich dasselbe. Ob ein Mensch schuldig oder unschuldig ist, bestimmen hierzulande immer noch Gerichte und nicht anonyme Blogger. Denen steht es aber natürlich frei, darüber ihr Missfallen kundzutun.

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Bremen: taz mit AfD-Wahlprogramm unzufrieden

Homophobie sei Resultat "der fortschreitenden Verbreitung islamistischen Gedankengutes", während sich Homosexuelle einer "erfreulichen Toleranz des deutschen Volkes" sicher sein könnten, findet die AfD. Frauen und Männer seien bereits gleichberechtigt und Gender Mainstreaming ist für die AfD eine "ideologisierte Scheinwissenschaft, die an den Universitäten keinen Platz haben darf". Die AfD fordert deshalb "die sofortige Einstellung der Finanzierung der Genderideologie in ganz Bremen. Dazu gehört vor allem die Schließung des Zentrums für Gender-Studies an der Universität Bremen." Mit ihrem Vorstoß kommt die Partei freilich zu spät: Das Zentrum gibt es seit einem Jahr nicht mehr.


Hier findet man den vollständigen Artikel von Simone Schnase.

"Aufklärung an Schulen: Sex ist die neue Algebra"

Der hannoverische Landtag hat beschlossen, dass künftig in allen Jahrgängen und allen Fächern "geschlechtliche Identitäten" behandelt werden müssen. Doch was als Fortschritt erscheint, ist ein Rückfall in die Zensur und die staatliche Bevormundung – auf dem Rücken der Kinder.


Hier geht es weiter mit dem Artikel von Alexander Kissler.

Was läuft schief mit der Berichterstattung in deutschen Medien?

Journalisten pflegen oft eine Art "Hinrichtungsjournalismus". Dabei wird nicht versucht, Menschen Ausdruck zu verleihen, sondern sie bewusst misszuverstehen, Aussagen zu verkürzen, aus dem Zusammenhang zu reißen, um diese Menschen negativ vorzuführen. Das schafft Schlagzeilen, denn die Meute greift auf, was andere ihr vorwerfen. Dagegen wehren sich immer mehr Menschen, denen ein Presserechtler nicht zur Verfügung steht, durch Schweigen. Profis umgeben sich mit Pressesprechern, Anwälten und Aufpassern; lassen sich Interviews zur Autorisierung vorlegen und schwächen problematische Aussagen ab. Umso anstrengender wird die Jagd und die Suche nach "authentischen" Aussagen, die sich skandalisieren lassen. Beispiele für diese Art "Hinrichtungsjournalismus" finden sich zu viele; immer wenn ein verkürztes Zitat eingesetzt wird, kann man davon ausgehen: Hier wird die Wahrheit durch Überspitzung zumindest verdreht, oft völlig verkehrt.


Das schreibt heute Roland Tichy über die Vertrauenskrise der Medien, über die auch das NDR-Magazin ZAPP berichtet:

Von diesem Teil der Nutzer empfindet fast jeder Dritte die Berichterstattung als einseitig und 18 Prozent gehen gar von einer bewussten Fehlinformation durch die Medien aus. Das Misstrauen zieht sich dabei quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, unabhängig von Geschlecht und Wohnort. Zudem scheint es sich sogar auf die Wahrnehmung der Medien insgesamt auszuwirken.

(...) Die Befunde sind alarmierend. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier kommentierte es ZAPP gegenüber so: "Das ist dann doch ein Wert, wo Medien sich fragen müssen, was ist da schief gelaufen, weil die Grundlage von einer Berichterstattung in einem demokratischen Staat ist, dass es ein Grundvertrauen in die Medien gibt."


Als Mitarbeiter des Magazins ZAPP nach Menschen suchte, die sie zum Vertrauensverlust in die Medien befragen konnte, habe ich natürlich auch mit der Redaktion Kontakt aufgenommen und sie auf die propagandistische Berichterstattung durch Leute wie Ralf Homann und Bayern2 "Zündfunk" hingewiesen, die mit journalistischer Ethik meines Erachtens überhaupt nichts mehr zu tun haben. Darauf erwiderte mir der ZAPP-Mitarbeiter Daniel Bröckerhoff, thematisch sei man "leider auf einer ganz anderen Baustelle unterwegs". Auch bei der angeblichen Aufarbeitung der Medienkrise bleiben Journalisten also hochselektiv und manipulativ, und auch im Verlauf des aktuellen ZAPP-Beitrages wird so getan, als ginge es allein um die Berichterstattung über die Ukraine. (Ohne die Pegida-Demonstrationen wäre der Beitrag vermutlich noch mehr auf die Ukraine verengt worden.) Von einer sinnvollen Bewältigung des immensen Vertrauensverlustes bleiben unsere Medien damit weit entfernt. Denn längst ist allzu vielen Bürgern klar, dass die Krise unserer Medien wesentlich tiefer geht und die unterschiedlichsten Themenbereiche betrifft.

Quiz: Was ist für die BRIGITTE "einer der letzten Härtetests für den modernen Feminismus?"

Erst raten, dann hier nach der Lösung schauen. Wer es richtig hatte, hat ein Genderama-Jahresabo gewonnen.

Dienstag, Dezember 16, 2014

Buchvorstellung: "Die missverstandene Emanzipation"

In den 90er Jahren wohnte und studierte ich in Frankfurt/Main und schrieb meine Wissenschaftliche Hausarbeit zum Thema "Die missverstandene Emanzipation – Beiträge zur Diskriminierung des männlichen Geschlechts." Ausschlaggebend war der damals auffällig männerfeindliche Tenor, der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität sowie eigentlich in der gesamten Stadt herrschte und dem man sich kaum noch entziehen konnte. Aufzug- und Toilettentüren waren mit "Schwanz-ab"-Parolen beschmiert. Vielerorts wurde vor der "männlichen Aggression" gewarnt. Die feministische Liste das Fachbereichs 3 forderte gar im Jahr 1995: "Frauen, wehrt euch gegen die alltäglichen Belästigungen durch Männer1 Verwandle deine Angst in Wut! Brülle das Arschloch zusammen!" Im Vorlesungsverzeichnis wurden Seminare angeboten, an denen keine Männer teilnehmen durften.


Mit diesen Sätzen beginnt das Buch Die missverstandene Emanzipation. Wie Wissenschaft, Politik und Medien Männer diskriminieren der baden-württembergischen Lehrerin Anja Langlois. Während diese Dauerdiffamierung letztlich zum Herausbilden einer Männerrechtsbewegung in Deutschland führte, legte Langlois dieses Thema zunächst einmal zu den Akten – womöglich bedingt durch das Verlassen der Universität und der Stadt Frankfurt –, um es jedoch im Jahr 2013 wiederzuentdecken, als sie sich erneut mit der Geschlechterdiskussion beschäftigte. Dabei stellte sie "einigermaßen erstaunt" fest:

* Meine damaligen Thesen sowie die daraus resultierenden Aussagen und Erkenntnisse waren immer noch brandaktuell.

* An der Situation der Männer hatte sich so gut wie überhaupt nichts verbessert.

* Männer werteten sich nun in ihren Veröffentlichungen sogar schon selbst ab!

Bei der Frau hingegen hatte sich seither Einiges getan: Die Frauenquote war eingeführt, in vielen wichtigen Ämtern und hohen Positionen saßen nun auch Frauen, eine Frau ist Bundeskanzlerin, die Anzahl von Professorinnen an Hochschulen hatte zugenommen (...). Trotz allem gab es immer noch die aggressive feministische Front, welche die von mir damals schon kritisch bewertete Idealisierung und Bevorzugung der Frau weiter vorantrieb. Viele Feministinnen praktizierten weiterhin mit Selbstverständlichkeit, was sie andererseits beim Mann anklagten: Machtstreben und Diskriminierung.


Vor diesem Hintergrund entstand Langlois Buch, das mit zahlreichen Zitaten aus den unterschiedlichsten Medienformaten der neunziger Jahre auf ihre damalige Hausarbeit zurückgreift und diesen die Misere der Gegenwart gegenüberstellt. Die Fülle der gesammelten Männerabwertungen führt zu einem Textkorpus, der Christoph Kucklicks These vom Mann als abgewertetem Geschlecht für den genannten Zeitraum unwiderlegbar untermauert. Was das neue Jahrtausend angeht, greift Langlois stark auf mein eigenes Buch Männerbeben zurück und erwähnt jeweils über längere Absätze auch das Wissenschaftsblog sciencefiles mit seinem Engagement gegen Männerdiskriminierung an Hochschulen sowie die männerpolitische Initiative MANNdat beispielsweise mit ihrer Studie darüber, dass die Bildungsministerien die Interessen der Jungen anhaltend vernachlässigen. Allerdings vermisst Langlois ein wesentlich größeres gesellschaftliches Engagement gegen diverse Ungerechtigkeiten und fragt:

Wie können selbstbewusste, emanzipierte Frauen ruhigen Gewissens hinter dieser Art von Forderungen ihrer Geschlechtsgenossinnen stehen oder sie auch nur still zur Kenntnis nehmen? Wo ist die Männerbewegung, die gegen solche frauenbevorzugenden Gesetzesregelungen laut aufbegehrt, oder warum findet sie kein Gehör?


Es könnte daran liegen, dass Menschen beiderlei Geschlechts in politisch verantwortungsvollen Positionen die mediale Dauerabwertung von Männern nur allzu bereitwillig geschluckt haben. So zitiert Langlois Staatssekretärin Cornelia Iser vom Bundesfrauenministerium mit dem Statement: "Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, die hilft. Hinter jeder erfolgreichen Frau ein Mann, der sie aufhält." Oder, um eine Talkshow aus dem Jahr 1993 zu nehmen:

Es wird über die Vergewaltigung von Frauen im Bosnienkrieg und den zahlreichen Hilfsaktionen in aller Welt für diese Vergewaltigungsopfer gesprochen. Ein CDU-Abgeordneter hatte sich erlaubt, das Thema aufzugreifen und anzumerken, dass von den Schrecken des Krieges auch die Männer betroffen seien, was man nicht vergessen dürfe. Die SPD-Abgeordnete Hanna Laurin [gemeint ist wohl Hanna-Renate Laurien; auch mein Name wird in dem Buch kontinuierlich falsch geschrieben – A.H.] bezeichnet diesen Hinweis als Ignorieren der Frauenfrage und indirektes Schützen der Täter, da jeder Mann ein potentieller Täter ist.

(...) Direkt nachdem Frau Laurin dem erwähnten männlichen Gast das Ignorieren der Frauenfrage vorgeworfen hat, spricht sie über die Benachteiligung von Frauen in Ländern wie Afghanistan usw. und stellt dann fest "... wobei man sagen muss, dass es hier bei uns auch nicht viel anders aussieht."

Weder der Moderator noch einer der geladenen Gäste hielt es für angebracht, darauf hinzuweisen, dass es große Unterschiede zwischen der Situation von Frauen in Afghanistan und Frauen in Deutschland gibt.


Eine der Stärken des Buches liegt zweifellos im Zerpflücken von vermeintlichen "Erkenntnissen" der Genderforschung. Die arbeitete schon in den 90er Jahren so, dass die Ergebnisse von vorneherein feststanden und die ermittelten Fakten so hingebogen wurden, dass sie zu den gewünschten Resultaten passten:

Ermittelten Brunner und Lezine in einer Untersuchung in Frankreich, dass Mütter eine Tochter wesentlich seltener und kürzer an der Brust stillen als einen Sohn, so werteten Belotti und andere dies als Beleg für die Benachteiligung von Mädchen. Berichteten Goldberg und Lewis in den USA, dass Mädchen bereitwilliger und länger gestillt würden als Jungen, so ließe sich das angeblich wieder als Tendenz deuten, die Töchter eher zur Anhänglichkeit und Unmündigkeit zu erziehen.


Was so gar nicht ins vordefinierte Raster passen will, lässt man am besten unter den Tisch fallen:

Man findet zwar heraus, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich erzogen werden, und behauptet, dies sei eine Benachteiligung der Mädchen, jedoch kommt nicht zur Sprache, dass dies vorwiegend durch das Erziehungsverhalten der Frauen geschieht, nämlich der Mütter bzw. im Kindergarten der Erzieherinnen und in der Grundschule vor allem der Lehrerinnen ("Erziehungsmatriarchat").


Und wenn Feministinnen wie Christa Mulack forschen, wird es Anja Langlois Sichtungen zufolge besonders interessant:

Sie nimmt an, der Junge habe bereits ein patriarchalisches Weltbild, welches ihm seine eigene Höherwertigkeit und Stärke vermittle. Die aus dem Identitätsbruch mit der Mutter resultierenden Probleme kompensiere er mit Frauenfeindlichkeit und Überheblichkeit. Seinen Gebärneid kompensiere er mit Prioritäts- und Allmachtsphantasien, welche wiederum ein typisch männliches Problem hervorbrächten, nämlich die gestörte Wahrnehmungsfähigkeit, insbesondere im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Mulack nennt es eine "typische Männerkrankheit", die eigene Meinung mit der objektiven Wirklichkeit zu verwechseln. Gefühlsbetontheit und Einfühlungsvermögen seien hingegen positive Eigenschaften der Frau, die angeblich dem Mann generell fehlten ("Emotionaler Analphabetismus").

(...) Frau Mulack kommt zu dem Schluss, die Entwertung des Mannes sei heute ein historisches Faktum und habe nichts mit feministischer Männerfeindlichkeit zu tun, "sondern mit bewusster Wahrnehmung dessen, was ist", nämlich der biologisch determinierten Höherwertigkeit der Frau.

(...) Thürmer-Rohr spricht von der Entwertung des Mannes als einem notwendigen "Bewusstseins- und Erkenntnisakt auf Seiten der Frauen". Eine Umkehrung der Probleme, also männliche Unterdrückung und weibliche "Selbst-Herrlichkeit" sei nicht zu befürchten, da Frauen anders mit Macht umgingen, sie nicht um ihrer selbst willen anstrebten und insgesamt lebensfreundlichere Ziele verfolgten.


(jeweils belegt durch Endnoten als Quellnnachweise)

Diese Ideologie ... Verzeihung, diese "Gender-Wissenschaft" wanderte schon in den frühen neunziger Jahren an zahllosen Universitäten zuhauf in Veranstaltungen der verschiedensten Fachbereiche, wozu schließlich eigene Frauenvorlesungsverzeichnisse herausgegeben wurden (so auch an "meiner" Uni in Mainz) und Männer keineswegs zu sämtlichen Veranstaltungen Zutritt erhielten. Gleichzeitig spiegelten sich, wie Langlois zeigt, diese scheinbar wissenschaftlich abgesicherten Abwertungen in zahlreichen TV-Sendungen und Presseartikeln. Was aus dieser Unkultur wurde, ist in unserer Gegenwart anhand der verschiedensten Erscheinungsformen zu besichtigen.

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Robert-Koch-Institut fordert mehr männergerechte Gesundheitsmaßnahmen

Die Forscher sehen bei der Gesundheitsvorsorge einen großen Handlungsbedarf: "Männer werden durch Präventionsangebote schlechter erreicht und nehmen diese wesentlich seltener in Anspruch als Frauen", so der Bericht. Das Robert-Koch-Institut rät daher dazu, mehr männergerechte Maßnahmen anzubieten.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Wenger: Warum Jungen lernen müssen, ihre Gefühle zu unterdrücken

Der Sozialpädagoge und linke Männerrechtler Wolfgang Wenger schließt sich der Kritik an der gängigen Musterungspraxis an.

Bettina Hammer: Wir haben keine Rape Culture, wir brauchen eine!

Auf Telepolis widmet sich Bettina Hammer heute dem Thema "Falschbeschuldigungen". Insbesondere knöpft sie sich dabei Feministinnen wie Zerlina Maxwell vor, die für der Vergewaltigung beschuldigte Männer die Aufhebung der Unschuldsvermutung fordern. Zugleich kritisiert sie die zweite sexistische Einseitigkeit beim Thema Vergewaltigung, nämlich dass männliche Opfer nicht ernst genommen werden und an Männern verübte Sexualverbrechen "in vielen Filmen oder den Gedanken der Menschen eher eine komödiantische Note bekommen". Ihr provokantes Fazit lautet daher: Wir haben keine "Rape Culture" - wir brauchen eine!

Es wäre tatsächlich an der Zeit, eine "Rape Culture" zu begründen. Eine Kultur, die Vergewaltigung als verwerflich ansieht, egal an wem verübt und durch wen. Aber auch eine Kultur, die trotz allem den Rechtstaat hochhält und von Vorverurteilungen absieht – die eine Meldung wie "xy der Vergewaltigung bezichtigt" eben als solche Meldung ansieht und nicht automatisch mit den eigenen Vorurteilungen gegenüber (meist männlichen) Personen verknüpft (...) "Unschuldig bis zum Gegenbeweis" sollte auch bei Straftaten im sexuellen Bereich gelten, wenn nicht der Rechtstaat vor lauter falsch verstandener Empathie begraben werden soll.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

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Gerichtsurteil in Großbritannien: Vater darf zehn Jahre eigenes Haus nicht mehr betreten

A father suffered a Kafkaesque injustice when he was thrown out of his home without warning and effectively barred from seeing his six children for five months, a High Court judge said yesterday. After being banned from his street, the man was later jailed overnight and convicted of a crime for phoning his wife.


Hier geht es weiter.

Montag, Dezember 15, 2014

Ein offener Brief an alle Männer, Väter und Jungs zu Weihnachten

AGENS-Mitglied Tom Todd hat euch ein paar Zeilen geschrieben.

Fünf Parallelen zwischem dem Feminismus von heute und dem Ku-Klux-Klan

Wie das feministische Lager heute mitteilte, soll es allmählich ein Ende haben mit unserer Ideologiekritik. Genderama sieht das ein und schließt sich diesem Protest mit einer lockeren Reihe von Artikeln an, die wir nicht mehr lesen möchten. Wir beginnen mit einem aktuellen Beitrag von Brendan O'Neill, dem Herausgeber des Magazins "Spiked":

We are in the midst of a war on rape. From American campuses to British courthouses, from newspaper op-ed pages to the weird world of online petitions, ‘zero tolerance’ of rape has been declared. And who could possibly be against it? No one is ‘pro-rape’. So surely everyone will cheer a war on rape. Not so fast. Wars on rape have been declared before, and often for deeply reactionary reasons, having the effect of harming society rather than helping women. Consider the ‘war on rape’ declared in America’s Deep South in the nineteenth and early twentieth centuries, when the KKK and other racists likewise declared zero tolerance of rape – rape committed by black men, that is – and signalled their determination to wipe out this ‘ultimate transgression’. There was little positive in that crusade. And here are five ways in which today’s non-racist feministic ‘war on rape’ echoes the lynch-mob logic of yesteryear’s racist ‘war on rape’.


Hier geht es weiter.

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Lena Dunham: "Männer zwischen 20 und 30 sind alle Monster"

Eine beliebte US-amerikanische Feministin präsentiert ihr Männerbild.

Dass ihr mir jetzt aber ja nicht den Feminismus kritisiert! "Langsam reicht es" nämlich.

Feministinnen sauer: "Langsam reicht es" mit der Feminismuskritik

Mal wieder geht im Netz so ein Text herum. Über Feminismus. Die einen klatschen Applaus, die anderen macht er rasend. Mich macht er vor allem eines: unglaublich müde.


Hier geht es weiter. Danke für den Hinweis, dass es euch jetzt genug ist. Wir werden die Kritik an eurer Ideologie sofort einstellen, bis ihr Bescheid gebt, dass ihr wieder mehr davon braucht.

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Wahl zum "Blog-Teufelchen Wissenschaftskritik"

Das Blog Sciencefiles freut sich über Unterstützung.

Anale Vergewaltigungen gehörten zur Folter des CIA

Das männerpolitische Blog Toy Soldiers berichtet und kommentiert. (Ich bin mir nicht sicher, ob die Vergangenheitsform in der Überschrift dieses Blogbeitrags korrekt ist.)

Ugandas Krieg gegen Schwule

Das Männermagazin GQ berichtet ausführlich über den Schwulenhass in Uganda.

Argumente, die totalitäres Handeln rechtfertigen

Christian Schmidt lädt ein zur Debatte über den autoritären Feminismus.

USA Today: Die große Vergewaltigung-an-Unis-Lüge

Americans have been living through an enormously sensationalized college rape hoax, but as the evidence accumulates it's becoming clear that the entire thing was just a bunch of media hype and political opportunism.

No, I'm not talking about the Rolling Stone's lurid and now-exploded fraternity gang-rape story. (...) For months we've been told that there's a burgeoning "epidemic" of rape on college campuses, that the system for dealing with campus rape is "broken" and that we need new federal legislation (of course!) to deal with this disaster. Before the Rolling Stone story imploded, Sens. Claire McCaskill, D-Mo., and Kirsten Gillibrand, D-N.Y., were citing the Virginia gang rape as evidence of the problem, but now that the story has been exposed as bogus, they're telling us that, regardless of that isolated incident, there's still a huge campus rape problem that needs to be addressed as soon as possible.

And that's the real college rape hoax. Because the truth is that there's no epidemic outbreak of college rape. In fact, rape on college campuses is — like rape everywhere else in America — plummeting in frequency. And that 1-in-5 college rape number you keep hearing in the press? It's thoroughly bogus, too. (...) So why is this non-crisis getting so much press?

It's getting press because it suits the interests of those pushing the story. For Gillibrand and McCaskill, it's a woman-related story that helps boost their status as female senators. It ties in with the "war on women" theme that Democrats have been boosting since 2012, and will presumably roll out once again in 2016 in support of Hillary Clinton, or perhaps Elizabeth Warren. And University of Virginia President Teresa Sullivan hasn't apologized for her action in suspending all fraternities (and sororities) on the basis of a bogus story in Rolling Stone. Nor has she apologized for the mob mentality on campus that saw arrests, vandalism and protests at a fraternity house based, again, on a single bogus report. Instead, she's doubling down on the narrative.

This kind of hysteria may be ugly, but for campus activists and bureaucrats it's a source of power: If there's a "campus rape crisis," that means that we need new rules, bigger budgets, and expanded power and self-importance for all involved, with the added advantage of letting you call your political opponents (or anyone who threatens funding) "pro rape." If we focus on the truth, however — rapidly declining rape rates already, without any particular "crisis" programs in place — then voters, taxpayers, and university trustees will probably decide to invest resources elsewhere. So for politicians and activists, a phony crisis beats no crisis.

At least until people catch on. As George Washington University law professor John Banzhaf notes, "After a while, the boy who cried wolf wasn't believed, and the women who cry rape may likewise not be believed, especially with the accusations of rape at Duke University and the University of Virginia fresh in people's minds."

Even one rape is too many, of course, on or off of campus. But when activists and politicians try to gin up a phony crisis, public trust is likely to be a major casualty. It's almost as if helping actual rape victims is the last thing on these people's minds.


Herzlichen Glückwunsch, liebe Feministinnen! Habt ihr mal wieder TOLL hingekriegt!

Eure größten Feinde sind nicht die bösen Männerrechtler, für die ihr nur Hass und Verachtung übrig habt. Wenn ihr auf die gehört hättet, wäre euch dieses sich immer deutlicher abzeichnende Fiasko erspart geblieben. Eure größten Feinde seid ihr selbst.

Sehr hübsch veranschaulicht das auch ein Artikel einer Frau, die nicht damit klar kommt, dass sie Feministin ist, aber auch Mutter zweier Söhne. (Das ist etwas, was Feministinnen definitiv vermeiden sollten: Wenn man eine Welt bastelt, die die Hölle für Männer ist, kann es seelisch sehr belastend sein, männlichen Nachwuchs zur Welt zu bringen, den man liebt.)

As a mother of two sons, however, here’s what does surprise me: How little attention defendants of civil liberties have paid to what unsubstantiated rape charges can do to the lives of the accused. Even if it turns out that Erdely was dead wrong. Even if "Jackie’s" allegations about Phi Kappa Psi were completely fabricated, there will be an indelible smudge on that fraternity and those young men. And no apology will take that away.

Sure, you can find diatribes on right-wing websites and TV stations that sing this refrain. But among liberals like myself? I’ve listened to colleagues and friends rage endlessly about the male predator crisis on campus.

And I’ve bitten my tongue so hard I’ve practically bled. That’s because even my meekest attempts to question if this anti-date-rape crusade might be spinning into a full-blown hysteria have been gunned down. It’s been made clear that coming out "on the side" of an accused rapist is tone-deaf, misogynistic, and anti-feminist.

(...) In this hyper-sensitized environment, it’s not an unreasonable stretch for me to imagine my own son or one of his friends drinking too much, falling into bed with a young woman who has also drunk too much, and waking up in the morning to discover he’s a "rapist."

(...) I recently shared my concerns with a friend, who is the mother of three teen sons. She responded that women have silently endured the tragic toll of date rape for so long that the pendulum may have to swing in the other direction and hurt some innocent males before we find a balance.

Maybe so. But it won’t mow down my sons as it swings in their direction. I will tell them not to let their passions dictate their actions. I’ll warn them to abstain from alcohol and drugs when mingling with girls. I’ll draw up contracts they can ask potential partners to sign before they engage in sex. Maybe I’ll even ask them to have a witness present. Come to think of it, does anyone know where I can buy a male chastity belt? It just may be the next rage on campus.

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