Freitag, Mai 22, 2015

Aufstachelung zum Rassenhass? Jetzt ermittelt Scotland Yard gegen Diversity-Beauftragte

Der London Evening Standard hat News zu einem Fall, über den Genderama schon berichtete:

Police have launched an investigation into a students' union diversity officer alleged to have tweeted the hashtag "kill all white men".

Goldsmiths' University union's welfare and diversity officer Bahar Mustafa sparked a race row by asking white people not to attend an event on diversifying the curriculum.

A petition calling for her to be removed from her job on the union then alleged she used "hate speech" on social media.

She had previously defended her position by saying that minority women could not be racist.

But Scotland Yard today confirmed officers are investigating allegations about her posts on social media.

A spokesman said: "Police received a complaint on 7 May about a racially motivated malicious communication that had been made on a social media account. There have been no arrests and enquiries are continuing."

(...) In a response to the petition, Ms Mustafa, 27, acknowledged the use of the term "white trash" on an official Twitter account had been "not professional".

But she claimed the "kill all white men" hashtag - and other similar posts - had been "in-jokes and ways that many people in the queer feminist community express ourselves".

"Dass Gesundheit und Gewicht zusammenhängen ist übelste Hatespeech"

Die feministischen Attacken auf Nadja Hermans Buch "Fettlogik überwinden" wurden jetzt doch etwas heftiger. Provokativ liest sich einer der Kommentare unter Nadjas Bericht:

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass dieses Phänomen der passiv-aggressiven und nun auch offen aggressiven Machtausübung und des Gesinnungsterrors dahinter ("Es gibt nur eine richtige Meinung, Fakten brauchen wir dazu nicht, Du Nazi") auch auf andere Gruppen ausgeweitet wird. Es muss viel mehr Menschen klar werden, dass das Label "Feminismus" massiv mißbraucht wird, seit Beginn (Suffragetten, die für die Beibehaltung der Rassentrennung protestiert haben und Pazifisten im ersten Weltkrieg öffentlich lächerlich machten) bis heute (siehe Reaktion auf Nadjas Buch). Es muss viel mehr Menschen klar sein, dass sie ebenso schnell wie Männerrechtler mit "rechts", "hate speech", "anti-feministisch" usw gebrandmarkt werden, ohne etwas Verwerfliches zu tun. Es muss viel mehr Menschen bewusst werden, welche Macht und Gewalt bei "Feministinnen" mittlerweile als normal und notwendig akzeptiert wird, indem sie diese selbst zu spüren bekommen.

Auch die Grünen von heute haben keinerlei Mitgefühl mit Jungen

Inzwischen steht der Bericht der Berliner Grünen zu ihrer pädophilen Vergangenheit online. Bemerkenswert sind darin unter anderem die Passagen zu den Opfern auf Seite 85 – Opfer, bei denen es sich ausschließlich Jungen handelte und die der Partei damals keinen Gedanken wert waren:

Die Recherche hat ergeben, dass das sexuelle Interesse der bekannten Täter ausschließlich auf Jungen gerichtet war. Frauke Homann (damals Sozialarbeiterin in Kreuzberg) hat in einem beeindruckenden Zeitzeugeninterview ihre Arbeit mit betroffenen Jungen in Kreuzberg geschildert, die Opfer von pädosexuellen Netzwerken wurden, an denen auch Karst und Ullmann beteiligt waren. Dabei berichtet sie auch von den Schwierigkeiten, welchen sie begegnete, wenn sie sich für diese Jungen einsetzen wollte: Vor allem in den sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen habe es Opfer außerfamiliären pädosexuellen Missbrauchs gegeben. Sie waren zwar unterschiedlicher Herkunft, es handelte sich aber immer um Jungen. Seitens der linken Männer habe es bis Ende der 1980er Jahre für diese Opfer so gut wie keine Unterstützung gegeben. Ihr wurde entgegnet: "Wir wollen doch niemanden diskriminieren. Bei Jungen ist es vielleicht nicht so schlimm, bei Mädchen viel schlimmer. Im pädosexuellen Bereich ist das ja einvernehmlich, wir üben keine Gewalt aus." Als sie bei Wildwasser berichtete, dass sie von einer großen Gruppe Jungen wisse, die außerhalb der Familie von Pädosexuellen missbraucht werde, wurde ihr entgegnet: "Wir kümmern uns hier um Mädchen".

Im Herbst 1984 schrieb Andreas Salmen, Schwulen- und Aids-Aktivist, in einem Bericht über das "Forum Sexualität" im AL-Büro am 24. Oktober 1984 unter Verteidigung der Pädosexuellen: "Dass sicher der Großteil sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern mit Gewalt abläuft, haben wir in der Auseinandersetzung mit schwulen Pädos (statt heterosexuellen Kindervergewaltigern) vergessen."

Dazu kamen rechtliche Rahmenbedingungen wie diese: Die Vergewaltigung eines männlichen Opfers war bis 1997 kein Straftatbestand und wurde erst dann zusammen mit der Vergewaltigung in der Ehe in das Strafgesetzbuch aufgenommen. Das heißt, dass bis dahin Vergewaltigungen männlicher Opfer lediglich als sexuelle Nötigung geahndet werden konnten.

(...) Diese einseitige Wahrnehmung von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch führte dazu, dass sexuelle Übergriffe auf Jungen verharmlost wurden und der Missbrauch von Mädchen verübt durch Frauen gar nicht thematisiert wurde.


Ich habe über all diese tabuisierten Problemfelder – der viel zuwenig wahrgenommene sexuelle Missbrauch von Jungen, die Täterschaft von Frauen, das Ignorieren dieses Themas durch Organisationen wie "Wildwasser" und die sehr späte juristische Würdigung auch männlicher Opfer von Vergewaltigung – bereits 2001 in meinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" geschrieben. Dieses Buch war eines der Grundlagenwerke der deutschen Männerrechtsbewegung, des deutschen Maskulismus. Auch in späteren Werken wie Rettet unsere Söhne habe ich darauf hingewiesen, wie sehr unsere Gesellschaft Jungen, die zum Opfer werden, vernachlässigt. Die in dem Bericht der Berliner Grünen angeführte Rhetorik, der zufolge ein Problem "bei Jungen nicht so schlimm und bei Mädchen viel schlimmer" ist, haben wir Männerrechtler auch in der jüngsten Debatte über Genitalverstümmelung kritisiert. Insbesondere die Mitglieder von MANNdat engagieren sich bei all diesen Themen enorm.

Wie sahen die Reaktionen der Grünen auf diese neue soziale Bewegung aus? Alles andere als aufgeklärt, interessiert und gesprächsbereit, sondern ausgrenzend und denunzierend. So sprach Barbara Unmüßig, Vorstandsmitglied der grünen Heinrich-Böll-Stiftung, von "selbsternannten Männer- und Väterrechtlern", die sich mit ihrer "Analyse(un)fähigkeit und Argumentationslogik selbst disqualifizieren" und denen man lediglich Paroli bieten müsse. Wie genau das aussehen sollte, erfuhr man wenig später durch eine von der Böll-Stiftung herausgegebene Kampfschrift Hinrich Rosenbrocks, die Männerrechtler in einem Atemzug mit dem rechtsradikalen Massenmörder Anders Breivik nannte. In einem anderen Pamphlet gegen Menschen, die sich für Jungen und Männer einsetzten, tobte der Grüne Jörg Rupp in einer kapitellangen Hasstirade, in deren Zentrum ich persönlich stand. Positiv aufgegriffen wurde das maskulistische Engagement von keinem einzigen Mitglied des grünen Lagers. Es scheint für die Mitglieder dieser Partei bis heute ein komplett inakzeptables No-Go zu sein.

Die Grünen sind nun mal eine feministische Partei, und für welches Geschlecht man sich dabei einsetzt, trägt die Bezeichnung "Feminismus" schon im Namen. Wer diese Einseitigkeit kritisiert, wird als "antifeministisch" und damit "antiemanzipatorisch" abgekanzelt, als ob er gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter wäre.

Die Empathielosigkeit der Grünen gegenüber dem Leiden von Jungen – das ja nicht allein Opfer von sexuellem Missbrauch betrifft – ist mehr als eine Altlast vergangener Zeiten. Es gibt in diesem Bereich eine historische Kontinuität, die bis in die Gegenwart reicht. Opfer, um die man sich kümmern sollte, sind in grünen Augen immer weiblich.

Das Thema darf nicht einfach so wieder verschwinden mahnt der konservativ-christliche Journalist Klaus Kelle:

Was heute auffällt, ist, wie zurückhaltend die meisten der meinungsführenden Medien in Deutschland die aktuell bekanntgewordenen Vorgänge behandeln. Der Berliner "Tagesspiegel" ist die große positive Ausnahme. Das Blatt berichtet umfangreich und journalistisch top, so, wie es diesem Skandal angemessen ist. (...) Der Missbrauch von Kindern im nahen Umfeld der Berliner Grün-Alternativen darf jetzt nicht innerhalb von zwei Tagen zu einer Nebensächlichkeit auf den hinteren Seiten der Gazetten rutschen, um dann kommende Woche ganz vergessen zu werden.

Sie erinnern sich, als vor fünf Jahren die schrecklichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche bekannt wurden? Das war Titelseiten-Thema für Wochen. Runde Tische wurden eingesetzt, Parlamente diskutierten über die Vorgänge, Papst Benedikt traf sich mit Missbrauchsopfern. Es wurde entschuldigt, es gab Telefon-Hotlines, bei denen sich Betroffene melden konnten, und es wurden in Deutschland und weltweit erhebliche Entschädigungszahlungen für erlittenes Unrecht ausgezahlt. Immer noch ein Tropfen auf den heißen Stein, könnte man sagen. Wahrscheinlich. Wie viel Geld kann die psychischen Schäden bei Missbrauchsopfern überhaupt wieder heilen? Niemand prügelte seinerzeit so massiv auf die Katholische Kirche als Gesamtheit ein, wie die Grünen.

Der Zölibat sei schuld, die Kirche müsse sich nun der modernen Zeit öffnen und dürfe kein abgeschotteter Männerclub mehr bleiben. Kaum ein Spitzengrüner, der seinerzeit nicht genau wusste, was die Kirche nun tun müsse. Die unnachahmliche Claudia Roth zeigte sich "erschrocken" über die "Unfähigkeit der katholischen Kirche, mit dem Missbrauchsskandal angemessen umzugehen". An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen, und an ihren Worten sollt ihr sie messen. Liebe Grüne, nun zeigt der Republik, wie man einen solchen Skandal anständig und offen bewältigt!


Heute sprechen Grüne im Zusammenhang mit Jungen plötzlich von Scham, wo sie früher nur Schamlosigkeit kannten. Mein Eindruck ist: Für die Probleme und Nöte von Jungen fehlt der grünen Partei bis heute jegliche Empathie. Wenn diese Partei ihre Scham und ihr Entsetzen über ihre eigene Kaltschnäuzigkeit ernst meinen, dann ist es dringend geboten, dass sie auch auf die maskulistischen Verteidiger dieser Jungen zugeht, für ihre früheren bodenlosen Aggressionen um Verzeihung bittet und nach einem Weg sucht, unsere Gesellschaft gemeinsam für Jungen zu verbessern. Solange in dieser Hinsicht selbst das kleinste Signal ausbleibt, gibt es für die Grünen nur eine passende Bezeichnung: Heuchler.

Süddeutsche Zeitung: "Im Zweifel gegen den Vater"

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte zuletzt die Rechte von Vätern gestärkt. Doch nun betont Karlsruhe im Umgangsrecht das unbedingte Kindeswohl, auch wenn es von der Mutter beeinflusst wurde.


Hier geht es weiter.

Ein Grund für das "Lohngefälle": Die 50-Stunden-Wochen der Männer

Despite rapid changes in women’s educational attainment and continuous labor force experience, convergence in the gender gap in wages slowed in the 1990s and stalled in the 2000s. Using CPS data from 1979 to 2009, we show that convergence in the gender gap in hourly pay over these three decades was attenuated by the increasing prevalence of "overwork" (defined as working 50 or more hours per week) and the rising hourly wage returns to overwork. Because a greater proportion of men engage in overwork, these changes raised men’s wages relative to women’s and exacerbated the gender wage gap by an estimated 10 percent of the total wage gap. This overwork effect was sufficiently large to offset the wage-equalizing effects of the narrowing gender gap in educational attainment and other forms of human capital. The overwork effect on trends in the gender gap in wages was most pronounced in professional and managerial occupations, where long work hours are especially common and the norm of overwork is deeply embedded in organizational practices and occupational cultures.


Die vollständige Studie findet man im American Sociological Review.

"Wer den Feminismus anzweifelt, muss beschützt werden"

Lately, there’s a lot of talk among feminists about the need to keep women safe. The rape culture is allegedly inescapable, and trigger warnings are appended to college syllabi to protect sensitive souls from reminders of any past cause of pain, from "neuro-atypical shaming" to mention of "how much a person weighs." But it turns out that if you dare to debunk feminist myths, you’re the one that really needs protection.


Hier geht es weiter mit einem ausführlichen Artikel über die Attacken von Mainstream-Feministinnen gegen die männerfreundliche Feministin Christina Hoff Sommers.

Donnerstag, Mai 21, 2015

"Das Patriarchat zeigt wieder seine frauenverachtende Fratze"

Was sich dieser Tage in der bayerischen Stadt Passau ereignete, kann nicht anders beschrieben werden denn als eine der widerwärtigsten Attacken auf die Errungenschaften des deutschsprachigen Feminismus seit Menschengedenken. Kalt wie selten zeigte das neoliberale Patriarchat wieder einmal seine hässliche, frauenverachtende Fratze. Und das ausgerechnet an der ehrwürdigen Universität von Passau.


Hier geht es weiter mit dem Beitrag von Christian Ortner.

Vermischtes

Stoppt Steuergeldverschwendung für Gender Mainstreaming! fordert eine aktuelle Petition.

Die Initiative Gleichmaß e.V. berichtet über eine idiotische Reaktion Ernst Rommeneys, Deutschlandradio Kultur, auf eine Kritik an einer väterfeindlichen und stark ideologisierten Sendung, gegen die nicht nur "Gleichmaß" protestierte. Wir kennen Ernst Rommeney noch von diesem Riesenklopper der taz-Feministin Simone Schmollack. Auch damals glaubte Rommeney meiner Erinnerung nach, Kritiker nach Gutsherrenrat maßregeln zu können ("Wer austeilen will, muss auch einstecken können" – nachdem die einzige, die "ausgeteilt" hatte, Simone Schmollack war) und bat erst, nachdem sich der Antidiskriminierungsforscher Dr. Peter Döge eingeschaltet hatte und fast schon eine Klage im Raum stand, um Verzeihung. Statt journalistischer Ausgewogenheit, die beide Seiten hört, herrscht in unseren Leitmedien nun mal massiv betonköpfige Ideologie: im Zweifel immer gegen den Mann. Außer dem leitenden Redakteur natürlich, solange der nur brav im Sinne der herrschenden Ideologie arbeitet.

Ein anderes Beispiel derselben journalistischen Güteklasse, das sich diesmal aber von selbst kommentiert: He took a selfie with pads and tampons, but it wasn't a prank. Now the image is inspiring an entire generation of men to support their female friends in a practical yet important way.

Apropos Dünnschiss-Journalismus: Jörg Kachelmann und Burda haben einen Vergleich geschlossen. Was für Kachelmann dabei finanziell herausgesprungen ist, wird nicht offengelegt, aber so verärgert wie Kachelmann lange Jahre gegen die unterirdische Berichterstattung von Burda wetterte, gehe ich von keiner kleinen Summe aus.

Qualitativ hochwertige Veröffentlichungen werden indessen vom feministischen Lager angefeindet, wenn sie nicht ideologisch korrekt sind: Für das Buch "Fettlogik überwinden" haben seine Autorin Nadja "Erzählmirnix" Hermann und eine Rezensentin, Robin Urban, reichlich blöde Bemerkungen aus der sogenannten Fat-Acceptance-Fraktion geerntet. Nicht Ernstes, Nadja Hermann selbst spricht von einem "Shitstörmchen". Trotzdem war das vermutlich nicht die beste Idee dieser Feministinnen. Warum, werde ich zu gegebener Zeit berichten. Es gibt bekanntlich nur ein bestimmtes Ausmaß an Blödheit, das ich bereit bin, untätig zu tolerieren. :-)

"Die unerträgliche Leichtigkeit des Matratzen-Feminismus"

Die konservative Publizistin Heather Wilhelm hat heute einen hübschen Aufsatz über die Emma-Sulkowicz-Fraktion veröffentlicht. Ein Auszug:

Sulkowicz’s mattress project was an act of symbolism, to be sure, but it certainly didn’t celebrate women’s strength. Rather, it serves as a striking illustration of the logic-free, wild-eyed, finger-pointing, all-bitterness mess that modern feminism has become.

Friends, let us consider the mattress. Let us meditate upon it, not in its earth-bound, atom-based, material form, but as a symbol or Platonic form. The mattress is squishy. It lacks any backbone or sense of agency. It is easily manipulated. It is not a critical thinker; in fact, it does not think at all. You can probably see where I’m going here, so I’ll move on.

Let us now contemplate modern feminism, a movement that drives university professors to offer agonized trigger warnings for poems like Alexander Pope’s “The Rape of the Lock,” which is not about rape, but about a young rapscallion who cuts off a piece of a lady’s hair. More importantly, let us look at the latest feminist shock study, published in the Journal of Adolescent Health, which claims, among other things, that a jaw-dropping 37 percent of American women will be victims of rape or attempted rape by the end of their freshman year in college.

Let’s pretend, as a thought experiment, that these shocking numbers are accurate and representative of reality. (They are almost certainly not, thanks to flaws in the study—including some seriously cloudy numbers surrounding alcohol use—but work with me here.) If these mind-boggling numbers are real, after all, American women live in a savage, dangerous wasteland rivaling some of the worst war-torn environments in history, and maybe even the one in "Game of Thrones."

With this in mind, if you really care about women, shouldn’t your first priority be locking this army of perpetrators—male monsters, apparently still on the loose, ready to assault other women—in the clink? Shouldn’t item one on the feminist agenda involve encouraging women to officially report sex crimes, seek some real justice, and stop the alleged madness?

Alas, in the world of today’s feminism, hand wringing is 80 percent of the fun. As the “37 percent” report was released this week, it was, rather predictably, greeted by a chorus of feminist horror, self-pity, sanctimony, and utterly impractical, quasi-therapeutic advice—not to mention repeated proclamations that drinking until incapacitation is a treasured modern women’s right, up there with suffrage and dodging questions about mysteriously deleted emails and your shady family foundation during various political runs. To suggest otherwise, you see, is "victim blaming."

Strange, isn’t it? It’s almost like feminists (a) don’t care about women; (b) don’t really expect anything of women; or (c) deep down, know that the truth about the sexual assault “epidemic” is far cloudier than they acknowledge. The result, sadly, is mattress feminism: a squishy, no-backbone ideology that eschews female agency, rejects critical thinking, and encourages women to be helpless doormats—or downright delusional—when it comes to the topic of sexual assault.

FAZ: Biologe kritisiert fehlende Wissenschaftlichkeit und totalitären Anspruch der Genderstudien

Dem aktuellen Newsletter der Initiative "Freimann" zufolge befindet sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von heute ein Artikel von Professor Hans Peter Klein, Lehrer der Didaktik der Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, der (noch?) nicht online steht. "Freimann" zitiert aus Kleins Artikel den folgenden Auszug:

Die "Gender Studies" haben Fachbereiche und Schulfächer fest im Griff. Kritik ist unerwünscht. Wer dagegen aufbegehrt, wird als "reaktionär" bezeichnet. Die genderorientierten Curricula halten aber wissenschaftlichen Ansprüchen nicht immer stand.

(...) Die Biologie soll als "weiche" Naturwissenschaft ganz offensichtlich in den sozialwissenschaftlichen Bereich verschoben und unter die Kontrolle der Gender Studies gestellt werden.

Die verbindliche Integration dieser mehr als fragwürdigen und teilweise absurden Vorstellungen in Unterrichts- und Ausbildungskonzepte nicht nur des Faches Biologie gleichte einem ideologischen Durchgriff in die Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung der Fächer und stellt damit einen völlig inakzeptablen Eingriff in die Freiheit von Forschung und Lehre dar. Was dort propagiert wird, ist das Gegenteil eines diversitätssensiblen Umgangs mit Geschlecht, Kultur und Religion in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft. Es leistet der Akzeptanz der sexuellen Vielfalt einen Bärendienst.

Kurzfilm über häusliche Gewalt gegen Männer geplant

Die Frankfurter Filmemacherin Joanna Bilinski (geboren 1984 in Polen, Filmstudium an der Akademie der Bildenden Künste in Mainz und der Thames Valley University in London) plant einen 20 bis 25 Minuten langen Film über häusliche Gewalt gegen Männer. Der Produktionsmappe zufolge soll es sich dabei um ein "Familiendrama mit Thriller-Elementen" handeln, "das auf erschreckende Weise zeigt, wie überholte Geschlechterrollen und die Tabuisierung von häuslicher Gewalt gegenüber Männern das Familienglück eines Vaters zerstören".

Die Produktionsmappe bezieht sich auf MANNdat, die britische ManKind-Initiative und die deutsche Männerwohnhilfe. Ich wurde als Experte zu diesem Thema angefragt, um das Projekt gegenüber der Filmförderhilfe zu unterstützen.

Eine frisch eingerichtete Facebookseite zu diesem Projekt findet man hier.

Mittwoch, Mai 20, 2015

Matratzenmädchen wird auf Plakaten rund um ihre Uni als "Lügnerin" bezeichnet

Nicht alle lieben das Matratzenmädel.

Einige sind sogar der Ansicht, dass die Ungereimtheiten in Emma Sulkowicz Geschichte, die sich mangels journalistischem Interesse erst nach langen Monaten herausstellten, so zahlreich und gravierend sind, dass es sich bei Sulkowicz nur um eine Lügnerin oder Phantastin handeln könnte. In diesem Fall würde es ein noch nie dagewesenes Mobbing darstellen, dass sie ihren Ex-Freund inzwischen weltweit als Vergewaltiger darstellte.

Diese kritische Fraktion verschafft sich inzwischen immer stärker Gehör.

Das geschieht zum Teil durch Petitessen. Wenn das feministische Magazin "Salon" Emma Sulkowicz etwa unverdrossen als "rape survivor" bezeichnet, erntet die Redaktion dafür auf Twitter sehr deutliche Reaktionen. Solche Scharmützel sind auf Twitter allerdings nichts Neues.

Eine andere Qualität hat es schon, wenn rund um Sulkowicz Uni herum plötzlich Plakate erscheinen, die sie als "Pretty Little Liar" bezeichnen. Diese Bezeichnung spielt auf den Titel einer US-Fernsehserie für Teenagerinnen an, deren Plot schon ab der zweiten Staffel dermaßen abstrus ... aber ich schweife ab. Zurück zur Feminismus-Soap:

Early this morning, an anonymous person or persons put up posters around Columbia University — in the 116th Street subway station, outside of Tom's Restaurant, on stoplights and construction walls — emblazoned with the image of student Emma Sulkowicz and her now-iconic mattress. (...) This morning's posters accuse Sulkowicz of making it all up, dismissing her as "Pretty Little Liar" with the caption "Emma Sulkowitz" [sic] and "RapeHoax."


Gibt es am Ende eine maskulistische oder antifeministische Widerstandsbewegung in New York? Oder handelt es sich um einen nur singulär aktiven Einzeltäter? Wenn ja, scheint er recht rührig zu sein:

A new Twitter account, @FakeRape, has been tweeting pictures of the posters for the last five hours. Another poster, picturing Lena Dunham sticking her tongue out, is clearly part of the series, emblazoned "Big Fat Liar," with the same #RapeHoax hashtag.

Today's stunt coincides with Columbia's commencement ceremony, and follows on the heels of yesterday's College Class Day ceremony, during which Sulkowicz carried her dorm room mattress across the stage. The NY Times reports that President Lee C. Bollinger refused to shake her hand when she passed, as he had done with all the other students — including Nungesser, who crossed the stage minutes before her.


Wie gesagt: Nicht alle lieben das Matratzenmädel.

Manche aber schon:

Many students have chosen to wear red tape on their caps in solidarity. And as @FakeRape continues to document its posters around town, others are determined to remove them.


Wer wirklich ganz detailiert wissen will, wie sich die Plakatgeschichte weiterentwickelt, kann sich außer über den erwähnten Twitter-Account @FakeRape auch hier auf dem Laufenden halten. Feministinnen werfen dem @FakeRape-Aktivisten inzwischen "harassment" vor und haben ihn deswegen bei Twitter gemeldet. Der Betroffene antwortet hochironisch mit demselben Argument, das Emma Sulkowicz für ihre Matratzen-Aktion verwendete:

There's nothing harassing about art. Art should challenge the powerful and defend the weak.

Vermischtes

Kindersklaven in Indien sind überwiegend Jungen und nicht Mädchen berichtete das Institute for Development Studies schon vor mehreren Wochen.

Männer sind Schweine! lautet die Überschrift eines Artikels von Susanne Kablitz, der sich aber in Wirklichkeit gegen diesen Slogan ausspricht. Und gegen den "neuen Feminismus".

Diese Studentin wurde auf dem Campus ermordet und Männerrechtler feiern das! brüllt empört eine weitere Schlagzeile. Schaut man sich aber näher an, was tatsächlich dahintersteckt, wird klar, dass derselbe Vogel einige Zitate aus dem Kontext gerissen hat, der schon für die "Mad-Max"-Medienente verantwortlich war: David Futrelle, über den ich hier schrieb, er sei ein "szenebekannter Wesentaschen-Demagoge, der seit Jahren seine Zeit damit verbringt, Männerrechtlern die absurdesten Dinge zu unterstellen". Vermutlich hat es ihn ermuntert, dass auf seine letzte Verleumdung zahlreiche internationale Leitmedien eingestiegen sind. Seine neueste Nummer schafft es bislang gerade mal in die Genderama-Rubrik "Vermischtes".

Einige hundert Niveaustufen höher als Futrelle finden wir die männerfreundliche, liberale Feministin Cathy Young, die in der Washington Post verkündet: Feministinnen wollen, dass wir diese unschönen sexuellen Begegnungen als Vergewaltigung bezeichnen. Lassen Sie das nicht zu!

Antrag der Grünen abgelehnt: Keine Frauenquote für das Verfassungsgericht

Bei der Wahl der Richter zum Bundesverfassungsgericht wird auch künftig keine Frauenquote gelten. Ein entsprechendes Ansinnen der Grünen-Fraktion lehnte der Rechtsausschuss am Mittwochmorgen mehrheitlich ab. Für den Änderungsantrag zu einem Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes stimmten außer den Grünen nur die Vertreter der Fraktion Die Linke.

(...) In Hinblick auf eine mögliche Frauenquote - die Grünen hatten vorgeschlagen, dass in jeden Senat des Gerichts mindestens drei Frauen gewählten werden müssen - zeigte sich ein Vertreter der SPD-Fraktion offen. Er begründete die Ablehnung seiner Fraktion damit, dass dies eine "sehr grundsätzliche Frage" sei, die nicht per Änderungsantrag nach der ersten Lesung geklärt werden könne. Zudem sei fraglich, warum sich der Vorschlag nur auf das Bundesverfassungsgericht beschränke. Ein Vertreter der CDU/CSU-Fraktion sagte, dass auf die Repräsentanz von Frauen in den Gerichten geachtet werden müsse. Eine Quote sei aber nicht erforderlich. Ein Grünen-Vertreter hatte den Antrag mit der Unterrepräsentanz von Frauen im Gerichtswesen und der jüngst verabschiedeten Frauenquote für die Wirtschaft begründet.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.

Blogumschau berichtet über Cannes 2015 (und Männerrechtler)

Die "Blogumschau", eine an keine bestimmte politische Position gebundene Zusammenstellung empfehlenswerter aktueller Blogbeiträge, hat im Rahmen eines Artikels über das Filmfestival in Cannes die "Mad-Max"-Debatte aufgegriffen. Mit diesem Film sei einem Rezensenten zufolge

sogar im machohaften Blockbuster der Feminismus angekommen. Und daraus entwickelte sich prompt ein kleiner Skandal. Arne Hoffmann hat dies für die Freie Welt nachgezeichnet und wundert sich darüber, wie ein einzelner Autor, der zum Boykott des Films aufgerufen hatte, solch ein Medienecho auslösen konnte.

Auch auf dem Blog man-tau stößt das auf Verwunderung. Mad Max sei eine so tiefgründige feministische Kritik wie die Rambo-Filme tiefgründig über den Kommunismus räsonierten. Doch erstaunlich viele Medien – zum Beispiel CNN, Telegraph oder The Independent sind genannt – schickten sich an, den Film zu verteidigen, weil angeblich Männerrechtsgruppen wütend auf den Film seien. Hier werde eine Wut auf den Film herbeiphantasiert, um die vermeintlich feministische Botschaft ins rechte Licht zu rücken. Doch damit sei der Film völlig überfrachtet.


Hier findet man den vollständigen Artikel, der auch über die feministischen Attacken auf Joss Whedon berichtet.

Aus dem Stand zum Bestseller: "Wie die Linke die Meinungsfreiheit tötet"

Am 11. Mai ist in den USA das Buch The Silencing. How the Left Is Killing Free Speech erschienen, das so beworben wird:

Lifelong liberal Kirsten Powers blasts the Left's forced march towards conformity in an exposé of the illiberal war on free speech. No longer champions of tolerance and free speech, the "illiberal Left" now viciously attacks and silences anyone with alternative points of view. Powers asks, "What ever happened to free speech in America?"


Das Buch enthält unter anderem die Kapitel "Illiberal Feminist Thought Police" sowie "Feminists Against Facts, Fairness and the Rule of the Law". Der Washington Times zufolge ist Powers die Tochter einer Feministin. In dem Artikel heißt es weiter:

"Illiberal feminists can’t seem to fathom that some people actually believe an unborn human matters or that abortion is harmful to women. Sometimes the mask comes off and what we see is that illiberal feminism is often driven by a base hatred of Christianity," the author explains.

She also says the left has become Orwellian indeed, policing the speech and opinions of public officials, conservatives and everyday folk in an effort to delegitimize their views. And they are very specific with their maneuvers.

"Non-white conservatives are called sellouts and race traitors. Conservative women are treated like dim-witted, self-loathing puppets of the patriarchy, or nefarious gender traitors. Men who express the wrong political or ideological view are demonized as hostile interlopers into the public debate," Ms. Powers says. "The illiberal left sees the bullying and squelching of free speech as a righteous act."


Die Washington Post erwähnt das Buch im Zusammenhang mit den "Safe Zones" an Universitäten. (Tenor der Befürworter dieser Praxis: "Christina Hoff Sommers sollte an unserer Uni keinen Vortrag halten dürfen, weil ich mich sonst unsicher fühle.") Und die USA Today befindet mit Bezug auf dieses Buch, der Vorwurf der "Hate Speech" sei in der Linken so überbordend geworden, dass Menschen mit abweichender Meinung zum Schweigen gebracht werden.

In Deutschland sieht die Situation sehr ähnlich aus, wenn – um nur mal ein aktuelles Beispiel herauszugreifen – Michael Seemann bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung unwidersprochen fordert, man solle in sozialen Medien wie Facebook und Twitter Vertretern bestimmter Meinungen sagen "hier habt ihr einen Safe Space", hingegen aber "Maskulinisten" klar zu machen, "hier habt ihr keinen Safe Space". Linke, die solche Positionen sehr kritisch beurteilen, waren bei der Veranstaltung gar nicht erst aufs Podium eingeladen worden. Wenn eine SPD-Stiftung der Meinungsfreiheit eine klare Kampfansage zukommen lässt, dann wäre das auch hierzulande ein Buch darüber wert.

Kirsten Powers Buch befindet sich in dem Moment, wo ich diesen Beitrag schreibe, auf Platz 1 in den Amazon-Kategorien "Kommunikations- und Medienwissenschaften", "Zensur" und "Bürgerrechte und –freiheiten" sowie auf Platz 100 in den Amazon-Gesamtcharts. Der Hass von Feministinnen und Feministen auf die Freiheit ist zu einem zentralen politischen Thema geworden.

Dienstag, Mai 19, 2015

Pädophilie: Bis zu 1000 Missbrauchsopfer bei den Grünen

Die Kluft zwischen moralischer Selbstinszenierung und moralischer Wirklichkeit war bei den Grünen offenbar schon immer gigantisch:

Bislang schlossen die Grünen Täter in der eigenen Partei aus, doch nun legt ein Bericht Erschreckendes offen: Im Berliner Landesverband der Alternativen Liste, der Vorläuferorganisation der Grünen, hat es massiven sexuellen Missbrauch von Kindern gegeben.


Hier geht es weiter.

Vermischtes

Warum gibt es eigentlich Männer? titelt Spiegel-Online zu einem Langzeitexperiment, das diese quälende Frage jetzt womöglich beantwortet.

Warum Väter unbedingt mehr Rechte brauchen erklärt die Huffington Post als Erwiderung auf ein entsetzliches Interview im Deutschlandradio.

Gute Nachrichten gibt es, was die Betreuung der Erdbebenopfer in Nepal angeht. Um das Wichtigste wird sich bereits gekümmert:

3,009 Women and girls received sexual and reproductive health services in 6 district. (...) At the 69th session of the UN General Assembly, held on 13 May, on Strengthening emergency relief, rehabilitation and reconstruction in response to the devastating effects of the earthquake in Nepal, Member States emphasised the importance of integrating gender-specific requirements into the earthquake response, as well as ensuring that women take an active and equal role in all relevant aspects of disaster management and rehabilitation.


Eine Ehefrau berichtet in einem eindrucksvollen Bericht, wie sie merkte, dass sie ihren Mann auf eine Weise behandelte, wie sie Feministinnen bei umgekehrter Geschlechterverteilung sofort als häusliche Gewalt bezeichnen würden.

Spiegel-Online berichtet über studentische Reaktionen (studierendentische Reaktionen?) auf das Verbot des "Fensterlns" als Gaudi bei einem Studentenfest in Passau:

Viele Studenten sind genervt von so viel Aktionismus. "Unfassbar! Wird dann künftig durch die Verwaltung auch verboten, dass Jungs ihre Freundinnen auf dem Campus zum Kaffee einladen, Mädels die Tür aufgehalten wird etc.?", schreibt eine Nutzerin auf Facebook. "Nicht diesem Irrsinn Vortritt lassen, bitte!", postet eine andere. Von "fehlgeschlagener Political Correctness", von einer "Lachnummer" und "Gender-Gesinnungs-Terror" ist zudem die Rede.


Und Emma Sulkowicz bringt ihre Matratze zu ihrer Abschlussfeier und Examensverleihung mit. Man könnte jetzt fragen: Was macht ein Mädel mit einer derart fetten Neurose im späteren Nach-Uni-Leben? Aber dieses Leben richtet sich ja immer stärker danach aus, solchen Neurosen Raum zu schaffen. Auf der Examensfeier jedenfalls zollt der Bürgermeister von Los Angeles Sulkowicz – aller Ungereimtheiten in ihren Behauptungen zum Trotz – Respekt:

The commencement speaker, Los Angeles Mayor Eric Garcetti, even alluded to Sulkowicz in his speech, Armus said. "You've held contrary opinions, held die-ins and sit-ins, carried mattresses," Garcetti told the students. "Never stop being academics, and never stop being activists."


Man sieht: Es ist nach wie vor extrem wichtig, dass dieses Frauen verachtende Patriarchat von Feministinnen sturmreif geschossen wird.

Warum hassen es die Medien, wenn Menschen keine feministischen Filme sehen möchten?

Die geschlechterpolitische Debatte um den neuen Mad-Max-Film ist immer noch nicht vorbei. Beispielhaft geht mit den Falschmeldungen dazu allerdings die Website Culture Vultures um. Nachdem sie zunächst auf die Falschmeldungen hereingefallen war, weil sie von mehreren "seriösen" Medien übernommen worden waren, und einen entsprechenden Artikel dazu online stellte, setzte sie einen Disclaimer dorthin, wo er hingehört – an die Spitze des betreffenden Artikels. Dort heißt es jetzt:

Editor's note: this article contains misinformation regarding the blogger on Return of Kings, the classification of menimism and the calls for a boycott. This information has been sourced from leading publications that have not retracted their statements. We have left the article in its original state for semblance. Cultured Vultures would like to apologise for any offense caused.


(Wenn sich bei der Nachrecherche zu einem bereits veröffentlichten Genderama-Artikel herausstellt, dass schon die Überschrift den geschilderten Sachverhalt nicht trifft, mache ich es genauso. Es ist unmöglich, unter dem Zeitdruck des täglichen Powerbloggens Fehler zu vermeiden, aber man sollte schon darauf achten, die Leute nicht noch mehr irrezuführen, als das unsere Leitmedien ohnehin schon tun.)

(Zum Vergleich: Österreichs Standard tut das trotz Hinweisen in den Leserkommentaren nicht. Seriösen Journalismus gibt es offenbar zunehmend nur noch in den Blogs.)

Dem unbenommen zeigt sich die Maskulistin Janet Bloomfield über die kontinuerlich irreführende Berichterstattung unserer Leitmedien, sobald sich die Möglichkeit bietet, Männerrechtlern was ans Bein zu binden, ungehalten:

The hashtag #MediaGate is gleefully tracking the sheer number of media outlets who got sucked into the “men’s rights activists are boycotting Mad Max” hoax, which originated in a post at Return of Kings by economist Aaron Clarey.

If you click on the "about" tag of Return of Kings, which many, many reporters did, since they quote a sentence directly from the tab, you will observe something rather curious. The quote widely circulated in the media is that at ROK, "women and homosexuals are strongly discouraged from commenting here." Immediately preceding that sentence is this one: “We are generally against men’s rights and how they portray men as victims in need of state assistance (see: The Men’s Rights Movement Is No Place For Men).”

So how did an economist writing on a site that is against men’s rights become a men’s rights activist calling for a boycott of Mad Max? Is there some way to interpret "we are generally against men’s rights" to mean "we are men’s rights activists" that I am not aware of?

Or is this straight up media corruption, driven by ideology, fear and hatred?

Perhaps I’m being a bit harsh and it was an honest mistake? Let’s see how the media responded to the easily confirmable fact that ROK is not a men’s rights site, does not support men’s rights and Aaron Clarey is not an MRA.


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Wie Männerrechtler "Mad Max: Fury Road" tatsächlich beurteilen, erfährt man in dieser Rezension von A Voice for Men.

London: Kanzlei von Scheidungsanwälten für entrechtete Väter eröffnet

Men-only divorce law firms look set to be the latest import from America as Britain’s first practice targeting fathers who feel hard done by in the family courts sets up in London.

Family law companies with all male client lists have been growing in popularity in the US since the Nineties as fathers and husbands worry women are more likely to get a better deal. One of these is Cordell & Cordell, who told American divorcing husbands "we’re going to help you keep the dollars you earned" and is now setting up in London this month.

Chief executive Joseph E. Cordell said: "Men are still unfairly represented in family courts in the UK. We recognised the need for this service back in 1990 ... Our goal is to bridge the gender gap that has been part of family law for too long now."


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Diversity-Beauftragte könnte nach "Tötet alle weißen Männer" ihren Job verlieren

The Goldsmiths diversity officer embroiled in a racism row could lose her job after allegedly tweeting with the hashtag "kill all white men".

Bahar Mustafa, the university union's welfare and diversity officer, caught the media's attention after telling white people and men not to come to an event about diversifying the curriculum.

She then defended her position on camera, saying ethnic minority women cannot be racist as they "do not stand to gain" from inequality.

Now students have started a petition to have her removed from her job, while a public change.org petition calling for the same thing has racked up 1,500 votes.


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"Der Feminismus hat seine Midlife-Krise und sieht nicht gut dabei aus"

Der britische Telgraph bespricht ein neues Buch der Feministin Polly Vernon, das auch prima zur deutschen "Aufschrei"-Debatte passt. Ein Auszug:

Thus, as she approaches middle age (she’s 43, a time society has perhaps unfairly decided when men "mature" and women "age") Vernon claims that feminists have wanted precisely the same things as lecherous middle-aged men all along, only they were too shy to say it.

Namely: lusting after younger sex partners with toned bodies and great bone structures, who don’t want serious conversations about the meaning of life (or death) and, perhaps most importantly of all, wear killer shoes.

(...) The confusion deepens when Vernon tells us the fine line between women being objectified and "day-makingly appreciated" is, quite simply, "how hot is the man who’s looking?" Translation: men can lech after women, but only if the bloke doing the drooling is dishy.


Was natürlich genau das ist, was "Aufschrei"-Kritiker schon immer gesagt haben: Mädels, ihr wollt durchaus von Männern angebaggert werden – ihr würdet es nur dann am liebsten unter Strafe stellen, wenn ihr den entsprechenden Mann nicht heiß genug findet. Erfrischend, wenn das eine Feministin endlich offen ausspricht.

So it appears that growing old disgracefully is the new retrosexual feminist template, even though older men dating younger trophy wives has long been ridiculed by the very same feminists.

But there’s an obvious passion killer: now that "Hot Feminists" have decided they are ready for love, are many men likely to be in the mood? Isn't modern feminism – dismissed by millions of men (and women) as aggressively and increasingly anti-man – the ultimate turn-off?

(...) When I wrote that men are now more objectified then women I was mocked and ridiculed by feminists (of both sexes) but if Vernon speaks honestly, it turns out I was right all along.

Her text is also proof – if ever any were needed – that the myth of the sensitive New Man as a universal solution to female sexual and spiritual contentment was an unmitigated lie.

According to Vernon (and logic), women don’t want genderless beta males who fawn to their needs, then get abandoned down the line for a younger, hotter model. They want well-groomed, toned Alphas with money and power.

Third-wave feminism must have been a myth if it turns out feminists were just like us all along: shallow, vacuous and led by their loins. The only thing feminism’s midlife crisis is missing is a Porsche.

So what's really going on here? Is this feminism reclaiming objectification – in the same way black rappers reclaimed the ’N’ word? Is it now the case that men must not only sit back and soak up objectification, but must also get to the gym, groom and dress to please women, while at the same time ensuring we never find ourselves passing any comment on women that could be interpreted as objectifying them?


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Reportage: Wie Jasna Strick gegen Männerrechtler hetzt

Inspiriert durch die beliebten Reportagen Hadmut Danischs über feministische Veranstaltungen hat sich der Blogger "Aranxo" einen Vortrag der "Aufschrei"-Aktivistin Jasna Strick über "Netzfeminismus und antifeministische Gewalt" auf dem laDIYfest in Kiel angehört und berichtet darüber in dem Blog "Geschlechterallerlei". Ein Auszug:

Als nächstes ist ein Mann dran, der mir schon vorher aufgefallen war, weil er optisch nicht so ganz in die Szene gepasst hat. Seine Frage hätte ich auch gerne gestellt und sie lautete in etwa: "Wie beurteilst du gemäßigte Männerrechtler wie Arne Hoffmann, der das Buch geschrieben hat Plädoyer für eine linke Männerpolitik, oder Blogs wie Alles Evolution mit feministischen Stammkommentatoren, wo auch gefragt wird: Was ist gut am Feminismus? Wo Equity-Feminismus anerkannt wird, z.B. auch Christina Hoff Sommers. Du hast gesagt, es gibt nur zwei Hauptströmungen und hast beide in eine rechte Ecke geschoben. Das ist nicht mein Eindruck, wenn ich mir diese Blogs anschaue. Ich seh auch nirgendwo, dass Amokläufer wie Breivik verherrlicht werden.”

Darauf hätte ich auch gerne eine Antwort gehabt, allerdings schiebt er gleich eine zweite Frage nach: “Es gibt auch auf feministischer Seite Hate Speech bzw. deftige Kommentare, wie siehst du das? Als Beispiel: Michael Seemann (Journalist und Blogger, d.A.) hat in einem Tweet Männerrechtler als "Menschlicher Abschaum" bezeichnet. Oder auch deine Twitter-Bio, auf der du mal geschrieben hast: "Not ALL men MUST DIE" Muss man nicht auch das kritisieren?”


Wie Jasna Strick darauf reagierte, erfährt man hier.

Israel: Männerrechtler sprengen politische Versammlung, feministische Abgeordnete "entkommt"

Immer wieder werfe ich in diesem Blog einen Blick auf Männerrechtler in anderen Teilen der Welt und stelle regelmäßig bemerkenswerte Diskrepanzen zur Situation in Deutschland fest. Hierzulande genügt es, Statistiken und Fallsammlungen über die Benachteiligungen von Männern zu sammeln, um vom Gender-Lager als Nazi hingestellt zu werden. Wie sieht es im Vergleich dazu etwa in Israel aus? Ein (leider nicht mehr ganz aktueller) Artikel gibt Aufschluss:

Men suffering from Israel's harsh divorce laws – and women who support those laws – crashed a town hall meeting Monday with three female MKs, and demanded their rights.

The meeting, held at Elkana, in Samaria, was attended by MKs Gila Gamliel (Likud), Ayelet Shaked (Jewish Home) and Aliza Lavie (Yesh Atid). Most of the protesters' rage was directed at Lavie, who heads the Knesset's Committee for Advancement of Status of Women and Gender Equality.

When Lavie began speaking, papers were thrown at her from the audience. She left the meeting after delivering a short statement.

The fathers – some of whom do not see their children at all, suffer from false criminal complaints filed against them by their ex-wives, and from jail sentences over child support debts they failed to pay – see Lavie as a hostile figure, and their strong feelings were apparent.

MK Gamliel explained that she supports the abolition of the so called Tender Years Clause, which originally related to small children but now gives mothers automatic custody of children of all ages in divorce. She called the law “archaic.”

MK Shaked said that she recently heard of the injustices suffered by divorced fathers. "The truth is that I was shocked," she said. "I had not been familiar with this phenomenon before."

She added that she has also learned about a directive issued by former State Attorneys Edna Arbel and Dorit Beinish – called Directive 2.5 – which instructs the prosecution and police, de facto, not to prosecute women who file false complaints against men.

She promised to meet the divorced men on March 3 and to advance their rights in the next Knesset.


Bemerkenswert: Obwohl die Männerechtler hier deutlich aggressiver vorgehen, ist von "Nazi"-Vorwürfen nichts zu hören.

Ein Anwalt rät: So verhalten Sie sich bei einer Falschbeschuldigung sexueller Gewalt

Auch alles andere als taufrisch, aber derartige Ratschläge verlieren ihre Aktualität ja nicht sehr schnell:

Falschbezichtigungen wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung sind zwar kein neues Phänomen, nehmen aber stetig zu. Das Bayrische Landeskriminalamt zitiert in einer Untersuchung zu Vergewaltigung und sexuelle Nötigung dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden. Es gibt auch keine anderen Straftatbestände, bei denen die Häufigkeit einer Falschanzeige so hoch wäre, was noch mehr für die Konsequenzen gilt


Wie genau die Situation eines Beschuldigten in solchen Fällen einzuschätzen ist und was ein Mann in dieser Situation am besten tun sollte, verrät der Münchner Rechtsanwalt Alexander Stevens (verbunden mit Reklame für die eigene Kanzlei, aber ich habe mich dafür entschieden, trotzdem auf diesen Beitrag hinzuweisen).

Vermischtes

Einige Fundstücke, die keine eigenen Genderama-Eintrag lohnen:

Warum gibt es so wenig Frauen in Ingenieursberufen – oder in der Chefetage von Siemens? Ein Cartoon erklärt die Gründe.

Mythos Trümmerfrauen: Den Schutt räumten in Wirklichkeit andere weg titelt der FOCUS.

Allzuviel historische Verklärung gab es vermutlich auch über die Frauenrechtlerinnen vor hundert Jahren, die Suffragetten.

Die kommende feministische Debatte: Ist es auch eine Form von Gewalt im Internet, wenn Frauen über 27 Jahren nicht mehr angemacht werden? Debattiert wird das in diesem Video ab Minute 1:21:14.

Die Bloggerin "breakpoint" stellt einen Beitrag online, der die Pick-up-Bewegung für ihre Verdienste würdigt, statt sie, wie sonst in unseren Medien üblich, durch den Dreck zu ziehen (wie es eigentlich jeder von Männern geprägten Bewegung geschieht). "Breakpoint" ist nämlich frustriert darüber, dass die Avancen, die Frauen von Männern gemacht werden, seit einiger Zeit massiv zurückgehen:

Für die jungen, aufgeschlossenen Frauen ist diese Entwicklung natürlich absolut negativ. Da ist wenigstens Pickup ein Segen, da es auch schüchternen Männern Methodenkompetenz vermittelt, und sie mit scheuen Frauen, die sich sonst selbst im Weg stehen würden, zusammenbringen kann.


Kachelmann-Anwalt Ralf Höcker bleibt bei seiner Prognose: BILD wird höchste Geldentschädigung der Pressegeschichte zahlen müssen".

Zuletzt ein Hinweis auf ein spannendes Buch, das ich gerade lese: Links, wo das Herz schlägt. Inventur einer politischen Idee. Der Autor schildert seine Entwicklung vom Linken zum Liberalen. Ein eigenes Kapitel lautet: "Liberal ist nicht konservativ und schon gar nicht 'rechts'". Muss man heutzutage wohl wieder eigens erklären.

Montag, Mai 18, 2015

"Kritische Wissenschaft" kommentiert Gesinnungsterror an Humboldt-Universität

Der Bildungsforscher Michael Klein bezieht Stellung zu dem vor wenigen Stunden auf Genderama zitierten Artikel der FAZ über die Vorgänge an der Berliner Humboldt-Uni: eine lesenswerte Punkt-für-Punkt-Übersicht über die aktuelle Gemengelage – einschließlich jener Aspekte, die die FAZ verschweigt.

Passau: "Fensterln" beim Uni-Fest verboten

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Passau hat den Veranstaltern eines Sportfestes nahegelegt, einen Gaudi-Wettkampf abzusagen: Burschen in Tracht sollten sich im "Fensterln" messen, über Hindernisse und Leitern möglichst schnell die Kammer einer "Angebeteten" erklimmen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni habe klar gemacht, dass der Wettbewerb um den "Fensterlkönig" gegen "das Gleichstellungskonzept" der Universität Passau verstoße und die Frau "zum Objekt degradiere". So erklären die Veranstalter im Netz, warum sie das für Donnerstag geplante Spiel absagen mussten.


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Humboldt-Uni in Angst

Der Mob, der von der Wikipedia bis zu politischen Stiftungen von SPD und Grünen regiert, scheint seine Hochburg inzwischen im Griff zu haben. Friederike Haupt berichtet darüber in der FAZ. Die geschilderten Methoden, mit denen ein Trüppchen von Denunzianten an der Humboldt-Universität inzwischen sein Regime führt, dürften vielen Männerrechtlern bekannt vorkommen:

Die Anklagen gegen die Professoren erscheinen anonym im Internet. Nicht beiläufig bei Facebook, sondern ausführlich, in offiziösem Ton, auf verschiedenen geeigneten Seiten. Für Münkler gibt es den Blog "Münklerwatch". Von anderen Fällen liest man auf der Seite des AStA, der an der Humboldt-Uni "Referent_innenrat" heißt. Auch auf einer Plattform, die "Inrur" heißt und wie Wikipedia funktioniert, wird über Professoren Buch geführt. Name, Stichwörter wie "brauner Historiker, brauner Professor" und Notizen dazu, wer auf ihn hört: "Liebling des Deutschlandfunk, allein 32 schriftliche Beiträge". Die anonyme Kritik der vergangenen Monate wirkt. An der Humboldt-Universität hat man Angst.

Nicht, weil dort wirklich Rassisten lehren würden. Journalisten stürzten sich fleißig auf die Vorwürfe und fanden jedes Mal nichts. Aber dass sie suchten, war schon genug. (...) Die Angst ist so groß, weil die Angreifer sich jederzeit ein neues Ziel suchen können. Und weil man ihnen nicht entgegentreten kann. (...) Eine Vorlesung braucht zwei Stunden, ein Shitstorm zwei Sätze. Die namenlosen Blogger klauben zusammen, was sie gerade brauchen können. Münklers Angebot, mit ihnen auf einem Podium zu diskutieren, schlugen sie aus.

(...) Alle Fälle haben gemeinsam, dass die Kritiker Inhalte simulieren. Angeblich geht es um etwas, das man an der Uni "Sprachhandeln" nennt. Jemand wird Rassist genannt, weil er in historischen Texten das N-Wort ("Neger", nun steht es da) mitliest und nicht so tut, als stünde es gar nicht da. Oder Sexist, weil er nicht "Student*innen" schreibt. Aber eigentlich geht es um Macht.


Das alles kennen wir Männerrechtler zur Genüge. Wir kennen die Methode der anonymen Denunziation aus der Wikipedia. Wir kennen das Herausgreifen einzelner Passagen, um Andersdenkende als "rechts" zu verleumden, aus den Kampfschriften der Genderszene. Pamphlete von Autoren wie Thomas Gesterkamp, Andreas Kemper und Hinrich Rosenbrock schienen ausschließlich für persönliche Verunglimpfungen geschrieben worden zu sein: Es ging dort in erster Linie darum, missliebige Menschen fertig zu machen. Wir kennen die Verweigerung jedes Dialogs auf Augenhöhe von parteinahen Organisationen wie der Friedrich-Ebert- und der Heinrich-Böll-Stiftung (SPD und Grüne), wo man dem Mobbing der Denunzianten unter lautem Hurra!-Gebrüll ein Forum bietet, aber im Leben nicht auf den Gedanken kommt, auch die Verleumdeten gleichberechtigt aufs Podium zu bitten. Publizisten der Genderszene haben jede sachliche Diskussion verunmöglicht, indem sie sich durch die Lande gegeifert haben mit ihrem Hass und bei der leisesten Kritik daran "Hate Speech! Hate Speech! Hate Speech!" krakeelten – schamlose Spektakel, für die ihnen "taz" und "Zeit", BR und SWR die Megaphone reichten. Andersdenkende sollten sozial vernichtet werden, auf dass sich möglichst viele von ihnen nur anonym zu äußern wagten, so wie es bei den meisten Zuschriften für Genderama deshalb der Fall ist. Das System ist dasselbe, wie es derzeit an der Humboldt-Universität praktiziert wird: Macht durch Terror.

Auf einen Protagonisten der Genderszene geht Friederike Haupt in ihrem Artikel näher ein:

Andere studieren, nur zum Beispiel, Gender Studies an der Humboldt-Universität und lernen bei Lann Hornscheidt. Hornscheidt lässt sich Professx nennen. Alle anderen Anreden sollen die Studenten vermeiden, etwa "Professor" oder "Professorin". Auf einer Internetseite, die Hornscheidt im Impressum führt, finden sich Vorschläge für "Interventionen" gegen Sexismus und Rassismus. Eine Idee sind Treffen, um zu überlegen, wie man "kollektiv stören kann", um "öffentliche Vorlesungen zu verhindern". Andere Ideen sind Seiten aus Büchern herausreißen, Kaugummis auf Stühle von "sexistischen Mackertypen" kleben und "Blogartikel veröffentlichen".


Was Haupt nicht erwähnt, ist, dass sich besorgte Wissenschaftler wie etwa der Bildungsforscher Michael Klein wegen solcher Methoden schon vor einem halben Jahr an die Leitung der Humboldt-Universität wandten. Die stellte sich hinter Hornscheidt. Jetzt erhält sie dafür die Quittung und wird die gerufenen Geister nicht mehr los. Auch Lann Hornscheidt gaben Journalisten der Leitmedien gerne ein Podium. Nach Hornscheidts Vorschlägen zwischen Kinderstreichen und Kleinkriminalität fragte kaum jemand von ihnen. Das war doch "Gender", also aus Sicht dieser Journalisten offenbar automatisch die Fraktion der Guten.

Abschließend kommt Haupt in ihrem Artikel auf die Situation in den USA zu sprechen, die aus gutem Grund auch auf Genderama immer wieder Thema ist:

Dort werden Professoren schon länger auf diese Art bedrängt. Vor ein paar Wochen erst beschrieb ein langer Artikel der "New York Times" verschiedene Fälle: Gemeinsam war ihnen, dass anerkannte Wissenschaftler daran gehindert werden sollten, aufzutreten oder über Themen zu sprechen, bei denen Studenten ihnen die Kompetenz absprachen (zum Beispiel Abtreibung). Eine Studentengruppe am Hampshire College lud sogar eine Afrofunk-Band wieder aus, nachdem die im Internet dafür angegriffen worden war, dass zu viele Weiße in der Band spielten. Die Studenten sagten, sie fühlten sich "unsicher" durch die hasserfüllte Netzdebatte, darum solle die Band nicht spielen. Die Einschüchterung funktioniert, in Amerika und in Berlin.

Verfasser der Vergleichstudie Feminismus/Maskulismus bietet Vorträge und Artikel an

In einer aktuellen Mitteilung bietet der Politikwissenschaftler Johannes Meiners, Co-Autor einer wissenschaftlichen Studie für den Club of Vienna, in der neben dem Feminismus erstmals auch der Maskulismus seriös analysiert wird, allen Interessierten an, Vorträge zum Geschlechterverhältnis mit Fokus auf den Lebenslagen von Männern zu halten sowie entsprechende Artikel zu verfassen. Dieses Angebot ist beispielsweise für Vereine, Netzwerke oder private Gruppen gedacht. Da Meiners wissenschaftliches Engagement vor einem ideellen Hintergrund geschehe, hält er solche Vorträge auch ohne finanzielle Entgeltung.

Die Folien von Meiners aktuell vor dem Väternetzwerk Nürnberg gehaltenen Vortrag über die Ergebnisse seiner Studie seien auf Anfrage bei ihm zu erhalten. Meiners ist per Mail erreichbar unter johannes.meiners@gmx.net sowie telefonisch unter 0176 / 629 76 869.

Basler Zeitung schreibt ohne Verklärung über das "Matratzen-Girl"

Die Eliteuniversität Columbia in New York unterstützt eine Studentin, in einer als Kunstaktion verkleideten Racheaktion gegen ihren ehemaligen Liebhaber.


Hier geht es weiter mit einem Artikel, der sich von der feministischen Persektive, die etliche andere Journalisten bei ihren Artikeln über diese Racheaktion wie selbstverständlich übernommen haben, angenehm abhebt.

Sonntag, Mai 17, 2015

EMMA spricht von "klammheimlicher Freude" nach Bombendrohung gegen Heidi-Klum-Show

In einem namentlich nicht eigens gekennzeichneten und insofern vermutlich von Schwarzer selbst stammenden Artikel auf der EMMA-Website heißt es über die jüngste Bombendrohung gegen das Finale der Pro7-Castingshow "Germany's Next Top-Model":

Hört sich ganz nach den Methoden der Roten Zora an, dem feministisch-terroristischen Arm der Spaßguerilla der 1980er Jahre. Wer die verwackelten Handyvideos der Evakuation anklickt, kann sich vielleicht für eine Sekunde die "klammheimliche Freude" (so hieß das damals) nicht verkneifen.


Der Hintergrund zu den nostalgischen Jugenderinnerungen der EMMA: Die "Rote Zora" war für eine Reihe von Sprengstoff- und Brandanschlägen beispielsweise auf die Bundesärztekammer verantwortlich. Der deutschen Wikipedia zufolge berichteten die Angehörigen der Gruppe in einem Interview, das sie der EMMA zur Verfügung stellte, "erstmals ausführlich über ihre Ziele und Arbeitsweisen und luden alle interessierten Frauen ein, mit ihnen ein auch im Alltag umsetzbares Konzept radikaler feministischer Kritik und Praxis zu entwickeln." Ein Mitglied der Gruppe, die feministische Schriftstellerin Ingrid Strobl, war selbst Redakteurin der EMMA. Über sie heißt es in der Wikipedia mit Bezug auf den SPIEGEL:

1989 wurde Strobl wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und Beihilfe zu einem Sprengstoffanschlag zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde 1990 vom Bundesgerichtshof aufgehoben. In der Revisionsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf wurde sie wegen Beihilfe zu einem Sprengstoffanschlag zu drei Jahren Haft verurteilt, die noch nicht verbüßte Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt.

Geht doch: Seriöse maskulistische Filmkritik zum neuen "Mad Max"

In seinem heute Nachmittag online gestellten Beitrag Wie ich einmal den neuen Mad-Max-Film nicht boykottierte rezensiert Lucas Schoppe zunächst einmal in gebotener Kürze den aktuell umstrittenen Film "Mad Max":

Er ist visuell beeindruckend, aber intellektuell würde er schon Sechstklässler erheblich unterfordern. Er ist eben gerade kein Vehikel für eine feministische Botschaft, es ist genau umgekehrt: Mad Max: Fury Road funktionalisert feministische Klischees als gedankenbefreite Rahmung für einen Film, dessen einziges ernsthaftes Anliegen die unschuldige Freude daran ist, möglichst viele schnell fahrende Gegenstände möglichst effektvoll in die Luft zu jagen. Es ist durchaus entlarvend, dass dies als emanzipatorische Botschaft ernst genommen wird.

Es ist dabei aber auch ein ganz eigenes, absurdes Vergnügen zu sehen, wie wackere feministische Kämpen aus vielen Richtungen zu Hilfe eilen, um ausgerechnet diesen Film gegen eigens herbeiphantasierte, verbissen-verbitterte Männerrechtler zu verteidigen.


Hiervon ausgehend untersucht Schoppe die bereitwillige Übernahme internationaler Medien eines schwachsinnigen Blogbeitrags: eine womöglich bewusste Falschmeldung über angeblich gegen den Film protestierende Männerrechtler. Schoppe gelangt zutreffend zu dem Urteil, dass die Texte etablierter Medien so wirken, "als würden die Autoren beständig voneinander abschreiben, ohne ihre Informationen zwischendurch probehalber einmal zu überprüfen." (Keine Lust auf ernsthafte Recherche hat man im deutschsprachigen Raum bei Österreichs Standard.) Schoppe führt weiter aus:

Es gibt allein schon im seltsamen Blog Return of Kings andere Texte, bei denen eine solche Kritik angemessener und wichtiger wäre – etwa bei einem dort veröffentlichten kenntnisfreien, aber tief ressentimentgeladenen Beitrag über die angebliche Zerstörung der westlichen Kultur durch jüdische Intellektuelle. Warum also diese ungeheure Aufregung über eine Filmkritik, die zwar schlecht begründet ist, die aber doch als Einzelmeinung eigentlich problemlos akzeptiert werden könnte?


Dies sei umso auffälliger, wenn man gleichzeitig die tatsächlich vorliegenden feministischen Hassattacken auf den bekannten Regisseur Joss Whedon betrachte:

Die ungeheure und narzisstische Aggression gegen Whedon ist, anders als die herbeigeredete männerrechtliche Aggression gegen den Mad Max-Film, real – ohne dass aber in diesem Fall irgendeiner der aufrechten Journalisten sogleich zur Stelle gewesen wäre, um die Freiheit der Kunst gegen politisierende Anfeindungen zu verteidigen. Warum also greifen sie jetzt plötzlich so entschlossen ein?


Schoppe gelangt zu dem Fazit, dass hier offenbar dieselbe Psychologie greift wie bei anderen Männern, die im Netz gelegentlich als "lila Pudel"bezeichnet werden (ein Begriff, der eine an Selbstverleugnung grenzende Willfährigkeit und Unterwürfigkeit gegenüber männerfeindlichen radikalfeministischen Positionen umreißt).

Wie können denn Jungen oder Männer, die einen Film wie Mad Max: Fury Road sehen, darauf reagieren, dass sie selbst oder die Angehörigen ihres Geschlechts hier weit überwiegend als primitive Feinde dargestellt sind? (...) Da sich (...) niemand auf Dauer selbst als Feind ansehen kann, gegen den er aufbegehren müsste, bleibt ihnen die Möglichkeit einer Spaltung in gute und schlechte Männer: Ja, Männer sind so, aber ICH bin anders. Max selbst, der als Einzelgänger seine Integrität bewahrt hat, kann hier als Identifikationsfigur dienen.

Wer den Film so als feministische Botschaft interpretiert, ist also angewiesen auf Männer, gegen die er sich abgrenzen kann – und seien es auch nur die Männerfantasien über eine niemals existierende Boykottfront wütender Männerrechtler.

Unsinn jetzt auch in deutscher Sprache: "Männerrechtler rufen zum Film-Boykott auf"

Mark Twain sagte einmal: "Eine Lüge ist zehnmal um die Welt gelaufen, bevor die Wahrheit auch nur dazu gekommen ist, sich die Schuhe anzuziehen." Für die Medienlandschaft des Jahres 2015 gilt das erst recht.

Ein neues Beispiel zeigt, dass die Unfähigkeit unserer Journalisten zur Recherche zudem noch immer einen bemerkenswert ideologischen Einschlag hat: Die Falschmeldung, dass Männerrechtler zum Boykott des neuen "Mad-Max"-Filmes aufrufen würden, hat es jetzt bis in Österreichs Standard geschafft. Und selbstverständlich wird über vermeintlich "impotente" Männerrechtler bei dieser Gelegenheit ordentlich abgelästert.

Sobald es gegen Männerrechtler geht, scheinen in unseren Leitmedien sämtliche Instanzen der Überprüfung von Behauptungen zu versagen: Wenn Sie also etwa auf die Idee kämen, heute Abend noch zu bloggen, dass Männerrechtler gerne Sex mit kleinen Kindern haben, steht es vermutlich schon morgen als Tatsache in irgendeinem seriösen Medium – und übermorgen mit diesem Medium als Quelle in der Wikipedia. Gleichzeitig bleiben tatsächliche Positionen und Aktionen von Männerrechtlern in unseren Leitmedien unerwähnt. Die Idee, Männerrechtler aus Deutschland oder Österreich über ihre Ansicht zum aktuellen Mad-Max-Streifen (oder generell zum Thema Männerfiguren im Kino) zu befragen, scheint dem "Standard"-Autor genausowenig zu kommen wie sämtlichen seinen Kollegen. Das Geld ist ja auch viel schneller verdient, wenn man eine Zeitungsente mal eben flott in deutsche Sprache übersetzt. Wie es zum massiven Vertrauensverlust in unsere Leitmedien gekommen ist, braucht inzwischen wenigstens nicht länger analysiert zu werden.

Warum es unseren Mainstream-Journalisten allerdings dermaßen gegen den Strich geht, wenn sich Menschen auch für die Anliegen von Männern einsetzen, bleibt unbeantwortet. Die vom "Standard" veröffentlichte Falschmeldung ist bezeichnenderweise nicht namentlich, sondern nur durch das Kürzel "br" gezeichnet, das sich für Außenstehende nicht eindeutig zuordnen lässt.

Homophobie in Ägypten: "Es trifft vor allem die Männer"

Am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie steht die Lebenssituation von Homosexuellen und Transsexuellen weltweit im Blickpunkt. In Ägypten sind es vor allem Schwule, die Angst vor Verfolgung und Gewalt haben müssen.

(...) Dalia Abdel Hamid von der Ägyptischen Initiative für Persönlichkeitsrechte weiß um den öffentlichen Druck und von den Razzien der Polizei: "Es trifft vor allem die Männer. Die Angriffe der Sicherheitskräfte richten sich nicht gleichermaßen gegen Frauen." Ein schwuler Mann ist für viele ein Angriff auf das traditionelle Rollenbild des starken Ernährers der Familie.


Die Tagesschau berichtet.

"Kreuzberg kussfrei"

"Endlich! Die Schwulenbewegung demontiert sich selbst" kommentierte der schwule Blogger "Adrian" ("Gay West") gestern sarkastisch diesen Artikel. Unfassbar wie der wichtige Kampf gegen die verschiedensten Formen von Diskriminierung sich so entwickeln konnte, dass man manchmal glauben könnte, dieser Kampf ginge nur noch von aus dem Gleis geratenen Fanatikern aus.

Frankfurt: Nur noch Unisex-Toiletten im neuen Studierendenhaus?

Das Parlament hat sich in seiner jüngsten Sitzung für "Unisex-Toiletten" ausgesprochen. Lediglich am Eingang soll es noch eine geschlechtsspezifische Toilette geben – für Frauen. "Es ist ein Pilotprojekt, zumindest für Frankfurt", sagt Asta-Vorstand Daniel Katzenmaier (Grüne). (...) Der Entschluss des Parlaments folgt der Gender-Debatte, wonach Geschlechter soziale Konstrukte seien.


Die Frankfurter Neue Presse berichtet.

USA: Ist die Rape-Culture-Hysterie jetzt bei den Senioren angekommen?

The saddest part, the most infuriating part, of the trial of Henry Rayhons is that he had to plead not-guilty and testify that all he had done that night was kiss, hold hands, and pray with his wife.

Rayhons is the seventy-eight-year-old former Iowa legislator who was recently tried for felony sexual abuse of his now-deceased wife, Donna, while she was in a nursing home with Alzheimer’s. He faced ten years in prison if convicted.

When the alleged offense occurred, the couple, both widowed, had been together seven years. They were still buzzing with early-relationship randiness. Even at the nursing home, according to Henry, Donna liked to unzip his pants and fondle him.

Then, at the behest of Donna’s daughters— who had put her in the home, perhaps against Henry’s wishes— a doctor concluded their mother was incapable of consenting to sex. The home’s administration ruled her off limits to Henry’s erotic touch. A week later, Donna’s roommate heard what she though were "sexual" noises from behind Donna’s privacy curtain during Henry’s visit. She reported her suspicions to the administration, who reported him to the police.

Henry endured hours of humiliating interrogation, by investigators and at last month’s trial. Did he take his penis out of his pants? Did he ejaculate or just "leak”? Did he touch Donna’s breasts, anus, or vagina? During an interrogation, he admitted to putting his penis "two or three inches" inside her vagina — a confession he said he made under duress, and recanted in court.


Hier geht es weiter mit dem Artikel der großartigen Journalistin Judith Levine.

"Es ist ironisch, dass muslimische Fundamentalisten und Feministinnen so viel gemeinsam haben"

Die Rechtsanwältin Barbara Hewson kommentiert aktuelle Entwicklungen an britischen Universitäten. Ein Auszug aus ihrem Artikel:

It’s ironic that Muslim fundamentalists and modern Western feminists have so much in common. Their views of the sexes are hopelessly anachronistic and reductionist. Oxford University, a hotbed of radical feminism, is now so exercised about the prospect of sexual and social interactions between students, it might as well insist that women be segregated at all times.

(...) Only a few days ago, male rugby players at Oxford were ordered to undergo training in ‘positive masculinity’ at so-called Good Lad Workshops, without which they would not be permitted to compete in the inter-varsity rugby league. Imagine the uproar if women students were required to undergo tuition in ‘positive femininity’ – a Good Girls course – as a precondition of competing in university sports.

The thinking behind the Good Lad workshops is extraordinarily insulting to male students. It implies that they are all potential rapists, who must undergo moral instruction before they are deemed fit to participate fully in university life. It’s a depressing reflection on the student feminist mindset that men are viewed in such a contemptuous fashion: a kind of reverse sexism. It’s high time male students challenged such an overtly discriminatory measure, which has nothing whatsoever to do with sports, and everything to do with imposing a gender agenda.

Einbruch und Vergewaltigung: Mutter dreier Kinder plädiert auf "schuldig"

A mother-of-three accused of breaking into a man's apartment, pinning him down and raping him while he slept has pleaded guilty to the attack and will serve nine months in jail and be required to register as a sex offender.


Die britische Daily Mail berichtet.

Indien, Neuseeland, China: Bewusstsein für männliche Opfer sexueller Gewalt wächst

Growing increasingly aware of molestation and sexual assault of young boys, the civic body will soon set up ‘Nirbhaya’ centres that, apart from providing medico-legal, surgical and psychological counseling to women victims, will also specifically cater to adolescent boys who have been subjected to such assaults.


Der indische Express berichtet.

For the first time in New Zealand, a national structure has been set up specifically to support male survivors of sexual abuse.


Samantha Gee berichtet aus Neuseeland.

For the sake of gender equality, Jia Jian, a legal expert lecturer at the Chongqing-based Southwest University of Political Science and Law, made a proposal last Monday that the Chinese government expand the Criminal Law's definition of rape victims in order to include males.


Hier geht es weiter.

Studie: "Von attraktivem Mann abgewiesen zu werden macht Frauen gemein zu anderen Männern"

Researchers found that, rather than being grateful for the fall-back option, being rejected by an attractive man actually makes a woman more likely to turn down an unattractive one, and to describe him harshly. It is as if distancing herself from the unattractive man helps her retain the idea that she is high status, cushioning the blow of the rejection.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Lesermail (sexistische Frauen mit Anspruchshaltung)

Einer meiner Leser schreibt mir:

In den letzten paar Monaten habe ich einige Ihrer Bücher und auch die mit Maximilian Pütz gemeinsam geschriebenen mit großem Interesse gelesen. Wirkliche Augenöffner, ganz großen Dank!

Seitdem hatte ich auch ein paar sehr interessante Konversationen auf Facebook, und es scheint mir, die Entwicklung geht dahin, dass die Frauen in ihrem "entitlement" und ihrer schamlosen Anspruchshaltung immer dreister und offener werden. Zum Beispiel hatte ich es gewagt, anzumerken, dass es für mich nicht selbstverständlich ist, dass ich bei einem Date immer für beide bezahle, sondern es für mich auf die Situation ankommt. Darauf musste ich mir von der Mehrheit der mitdiskutierenden Frauen böse Dinge anhören, und ich wurde als absolut indiskutabler Mann hingestellt! Das hätte ich wirklich nicht gedacht! Ich meine mich zu erinnern, dass vor nicht allzu langer Zeit allgemein eher der Rat rumging, gerade beim 1. Date nicht für die Frau mitzubezahlen, um nicht in den Verdacht zu geraten, sie gewissermaßen "kaufen" zu wollen ... Da scheint es seit den 90ern wohl eine ziemlich krasse Entwicklung gegeben zu haben, die zwar als "old school" hingestellt wird, in Wirklichkeit aber nur ein immer stärkeres schamloses Ausnutzen der Männer ist. Übrigens taucht auch das "Frauen verdienen schließlich 20% weniger" als Rechtfertigungsargument auf.


Viele Frauen versuchen offenbar noch immer, ihre Pfründe zu sichern und an ihren überkommen Privilegien ebenso festzuhalten wie an veralteten Rollenbildern, die ihnen diese Privilegien sichern. Sie sind es noch nicht gewohnt, dass immer mehr Männer inzwischen selbstbewusst genug sind, in dieser Hinsicht ihre eigenen Stimmen hören zu lassen und sich mit eigenen Positionen zu behaupten. Aber früher oder später werden sie es kapieren müssen.

Samstag, Mai 16, 2015

"Ihr habt mich zu einer hilflosen Hure gemacht"

"You disgust me."

You turned me into a helpless whore."

Those are just some of the scathing words allegedly written by a female Air Force airman who had to sit through mandatory sexual harassment training recently.

The letter, posted on the blog John Q. Public under the pen name Kayce Hagen, excoriates the idea behind the training (known as the Sexual Assault Response Coordination program): "You made me a victim today, and I am nobody’s victim. I am an American Airman in the most powerful Air Force in the world, and you made me into a helpless whore."


Hier geht es kraftvoll weiter.

Nicht nur in den USA stellt sich aktuell eine Soldatin der Opfer-Kultur entgegen, die sie als schädlich für Frauen empfindet. Auch in Kanada gab es kürzlich einen womöglich überzogenen Bericht über eine Art Rape Culture im Militär; dort verwahrt sich eine Soldatin dagegen, dafür instrumentalisiert zu werden. Obwohl der Bericht ein Foto von ihr zeige, habe sie keine der darin geschilderten Erfahrungen je gemacht:

I do admit that crude jokes and swear words are spoken regularly in the military, yet I have never felt offended by them. In my experience, jokes that degrade women are not made any more often than jokes that degrade other groups of people — and, in fact, though the article mentions "references to female genitalia" as a particularly offensive example of such a joke, I can assure you that references to male genitalia are far, far more common. What I find much more offensive and misogynistic than any joke I have heard in the military is the notion that females, but not males, are somehow ill-equipped to handle this manner of conversing. The joking I have experienced has almost always been good-natured, and when the time has come to get the job done I have never found myself to be treated any less fairly than anyone else, or to be any less accepted by my peers as a result of my gender.

Washington: Abgeordnete wollen nicht mehr mit einer Mitarbeiterin allein im selben Raum sein

Eines muss man dem Feminismus lassen: Er hat ein System geschaffen, in dem Männer einfach nicht gewinnen können – völlig unabhängig davon, wie sie sich entscheiden. Wenn sie mit einer Mitarbeiterin allein im selben Raum sind, riskieren sie, die Falschbeschuldigung eines sexuellen Übergriffes oder Gerüchte, sie hätten eine Affäre beziehungsweise würden die entsprechende Frau im Gegenzug zu sexuellen Gratifikationen protegieren. Vermeiden sie solche Situationen, geht das "Sexismus"-Geplärre los:

In an anonymous survey of female staffers conducted by National Journal in order to gather information on the difficulties they face in a male-dominated industry, several female aides reported that they have been barred from staffing their male bosses at evening events, driving alone with their congressman or senator, or even sitting down one-on-one in his office for fear that others would get the wrong impression. Follow-up interviews with other Hill aides make clear that these policies, while not prevalent, exist in multiple offices—and they may well run afoul of employment discrimination laws, experts say.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Wollen Feministinnen ungeboren sein?

Ein Leser hat mir einen Link auf eine interessante Psychoanalyse von Feministinnen zugeschickt.

"Werbung für den Karrierefeminismus"

Stephan Schleim beschäftigt sich auf Telepolis kritisch mit einem feministischen Auftritt der Kabarettistin Carolin Kebekus in der ZDF-Sendung "Die Anstalt".

Warum Männer nicht nach dem Weg fragen

Eine neue Studie enthüllt den überraschenden Grund dafür, dass Männer so viel seltener als Frauen nach dem Weg fragen: Sexismus.

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