Freitag, September 04, 2009

"Gewalt durch Frauen: Brauchen wir Männerhäuser?"

Professor Amendt scheint mit seinen provokativen Forderungen auch den politischen Gegner zum Nachdenken gebracht zu haben. Denn einen Artikel über das "Männerhaus" in Oldenburg verfasste jetzt die kürzlich wegen einer journalistisch zweifelhaften Berichterstattung arg von mir gescholtene Silke Baumgarten für die BRIGITTE.

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Samstag, August 22, 2009

EMMA stänkert gegen Väterbewegung

Auf der Website der EMMA ätzt Chantal Louis gegen Douglas Wolfspergers Film "Der entsorgte Vater", diverse Väterrechtsgruppen, Professor Gerhard Amendt und wer sonst noch so alles in der Geschlechterdebatte nicht brav feministisch ist. Wieder mal so ein Artikel, bei dem ich mich frage, ob er die Verlinkung überhaupt lohnt.

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Samstag, August 15, 2009

Amendt-Artikel auch auf Englisch: Why Women’s Shelters Are Hotbeds of Misandry

Wie ich durch Verlinkungen weiß, hat Genderama über antimisandry.com auch einige englischsprachige Leser. Vor allem diese dürfte es interessieren, dass der wegweisende Essay von Professor Gerhardt Amendt, in dem die bestehenden Frauenhäuser kritisch hinterfragt werden, jetzt auch auf Englisch vorliegt: Why Women’s Shelters Are Hotbeds of Misandry.

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Freitag, August 14, 2009

"Schafft die Frauenhäuser ab" – Professor Amendt im BRIGITTE-Interview

Eines muss man Professor Gerhard Amendt wirklich lassen: Mit seinem "Welt"-Artikel, in dem er die Abschaffung der Frauenhäuser als Orte des Männerhasses forderte, brach er eine geschlechterpolitische Nicht-Debatte auf, die zuvor weitgehend daraus bestanden hatte, dass die feministische Fraktion die Position der Männerrechtler ignorierte, um stattdessen noch mehr und noch mehr für das weibliche Geschlecht herauszuschlagen. Dieses Ignorieren ergab ja für die Feministinnen durchaus auch Sinn – aus denselben Gründen, weshalb sich in einem Ein-Parteien-Staat die Regierungspartei nicht zu Diskussionen mit Oppositionellen treffen muss. Amendt aber brachte nicht nur Heide Oestreich in der "taz" in Wallung, er erhielt jetzt auch Gelegenheit, seine Thesen in einem Interview in der BRIGITTE auszuführen – eine Zeitschrift, die sich seit einiger Zeit schon geradezu auf EMMA-Kurs befindet.

Diese fragwürdige Haltung der BRIGITTE wird in verschiedenen Dingen deutlich: So endet üblicherweise praktisch jedes Interview mit der letzten Antwort des Befragten. Der SPIEGEL hat höchstens noch eine höfliche Schlussformel eingeführt: "Frau Soundso, wir danken Ihnen für dieses Gespräch." Die BRIGITTE indes schafft es nicht, Amendts Äußerungen für sich stehenzulassen. Auf seine letzte Antwort muss noch ein abkanzelnder Absatz folgen, auf den Amendt nicht mehr antworten darf. Dazu kommt ein Beitrag "Die Fakten" – wie die BRIGITTE sie sieht. Und dazu kommt ein gehässiger Kommentar, in dem Amendt angegiftet und mit Leuten verglichen wird, die einer vergewaltigten Frau die Schuld an diesem Verbrechen geben. Kurz: Die BRIGITTE-Redakteurinnen haken sich gegenseitig unter und singen: "Wir scheißen auf den Journalismus, es lebe die Propaganda!" Dass immer mehr Leser von diesem Sinkflug unserer Medien zutiefst enttäuscht sind, verwundert nicht.

In ihrem Kommentar hofft die BRIGITTE-Propagandistin Silke Baumgarten inständig, nur wenige würden Amendts "ganz steile Thesen" mit ihm teilen. Ein Blick ins Internet hätte ihr verraten, dass etliche Männer mittlerweile wesentlich ungehaltener und radikaler geworden sind als ein doch sehr nüchterner und abwägender Professor für Soziologie. Natürlich muss man sich auf Gegenwind gefasst machen, wenn man in ein erstarrtes System neue Gedanken und Erkenntnisse hineinbringen will. Glücklicherweise sind wir Männer mittlerweile sturmerprobt.

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Montag, August 03, 2009

England: Frauenhaus geschlossen, weil es sich nicht auch um Männer kümmert

Im April hatte ich darüber berichtet, dass aufgrund des Gleichstellungsgesetzes in England Frauenhäuser auch von häuslicher Gewalt betroffene Männer aufnehmen müssen. Offenbar konnten die Feministinnen ihren Männerhass nicht so schnell ablegen, wie es notwendig gewesen wäre:

Supporters of a women's refuge were 'shocked and stunned' to be told it is being closed - because it does not cater for men. The emergency shelter was set up 13 years ago for women and children and adult males are not allowed to stay.

But council officials have now ruled that, because it does not serve both sexes equally, the money used to run the home would be better spent on an 'outreach service' to help battered husbands as well as wives in their own homes.


Hier geht der Artikel mit viel Gejammer und Gegreine weiter. (Etwas anderes als einseitige Berichterstattung darf man sich von unseren Medien noch immer nur selten erhoffen, solange es um Geschlechterthemen geht.) Dem unbenommen ist das eine sehr positive Entwicklung, an der sich auch Deutschland so bald wie möglich ein Beispiel nehmen sollte. Die in dem Artikel genannte Alternative des geschlechtsneutralen "outreach service" scheint genau jene zu sein, die von Experten wie Professor Gerhard Amendt in der jüngsten Vergangenheit mit Nachdruck empfohlen wurde.

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Sonntag, August 02, 2009

Häusliche Gewalt: HR2 berichtet über männliche Opfer und weibliche Täter

Seit mehr als 30 Jahren gibt es Frauenhäuser, und es schien allen eine gute Sache: ein Hort der Zuflucht für Frauen, die von ihren Männern geschlagen werden. Nun stellt sich heraus, das Konzept ist völlig überholt. Denn Studien belegen, Frauen sind mindestens genauso gewaltbereit wie Männer. Sicher ist offenbar nur eines: Gewalt und Familie gehören zusammen. Und das ist das eigentliche Problem.


Hier kann man sich die Sendung als Podcast anhören.

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Februar 2010: Kongress "Neue Männer – muss das sein?"

Professor Walter Hollstein macht mich gerade auf einen Männerkongress aufmerksam, der im Feburar 2010 an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf stattfinden wird. Es handele sich dabei um die erste wissenschaftlich/politische Tagung zum Männerthema an einer deutschsprachigen Universität. Außer Professor Walter Hollstein gehört beispielsweise auch Professor Gerhard Amendt zu den Vortragenden. Hier kann man sich den Tagungsflyer mit dem Programm und den Referenten herunterladen.

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Montag, Juni 22, 2009

"taz" empört: "Männerrechtler will Frauenhäuser schließen"

Der Bremer Männerrechtler Gerhard Amendt will die Frauenhäuser abschaffen: Dort manövriere man mit "antipatriarchaler Kampfrhetorik" verwirrte Frauen "in die Opferposition".


Hier geht es weiter.

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Samstag, Juni 20, 2009

ZDF-Frauenmagazin "Mona Lisa" spricht über "Scheidungsväter als Verlierer"

Das Schicksal der Scheidungsväter wird Thema in der morgigen Sendung sein:

Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. In rund 80 Prozent der Fälle leben die gemeinsamen Kinder nach einer Scheidung bei der Mutter. Den Vätern bleibt oft nur das Recht auf Umgang, das sie aber nicht immer durchsetzen können. Denn manche Frauen nützen diese Situation aus, um Rache zu üben oder den Ex-Mann zu bestrafen und untergraben das Umgangsrecht der Väter.


Hier geht es weiter – inklusive einem Video-Interview mit Professor Gerhard Amendt.

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Dienstag, Juni 16, 2009

"Hort des Männerhasses – Warum das Frauenhaus abgeschafft werden muss"

Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts sind ebenso gewalttätig wie ihre Partner: Davon ist der Soziologie-Professor Gerhard Amendt überzeugt. Auch deshalb gehören seiner Meinung nach Frauenhäuser abgeschafft. Für Amendt sind sie vor allem ein Hort des Männerhasses.


Mit einem ausführlichen Artikel in der "Welt" bringt Professor Gerhard Amendt, einer der Autoren von "Befreiungsbewegung für Männer", die deutsche Debatte um "häusliche Gewalt" entscheidend voran.

Dem Artikel beigefügt ist eine Umfrage "Gehören Frauenhäuser abgeschafft?" (Derzeit sind 69% der Leser dafür).

Vertiefende Lektüre zu diesem Thema:

Linda Mills: Insult to Inquiry. Rethinking Our Responses to Intimate Abuse

Linda Mills: Violent Partners: A Breakthrough Plan for Ending the Cycle of Abuse

Arne Hoffmann: Frauenhäuser: Zweifelhafte Staatsfinanzierung

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Dienstag, Mai 12, 2009

Autorengruppe fordert Gleichberechtigung für Männer

Heute ist aus zwei Gründen ein wichtiger Tag. Erstens weil ich heute vierzig Jahre alt werde. :-) Und zweitens weil ich an diesem Tag nicht feiere wie normale Menschen (das wird nachgeholt), sondern an unsere Medien folgende Presseerklärung verschicke, mit der hoffentlich – toi toi toi – die nächste Phase für unsere Männerrechtsbewegung beginnt:

Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren der aktuell im Psychosozial-Verlag erschienenen Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer" ist am 24. und 25. April 2009 in Nierstein zu einem geschlechterpolitischen Seminar zusammengekommen. Dabei ging es um die Frage, wie man auch die Anliegen und Bedürfnisse von Männern einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann, die Politik und Medien bislang einseitig auf die Forderungen von Frauen ausgerichtet haben. Nach Auffassung der Autoren kam es vor allem durch den starken Einfluss der feministischen Lobby zu einer ideologischen Verzerrung in der Geschlechterforschung und der Geschlechterpolitik.

Auf folgende drei Leitsätze konnte sich die Autorengruppe als Grundlage ihrer weiteren Arbeit einigen:

1.) Mann und Frau sind nicht ausschließlich kulturell, sondern auch biologisch geprägt.

2.) Unser Ziel ist Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und gleiche Würde von Mann und Frau. Damit vermeiden wir die Polarisierung, an der der Feminismus gescheitert ist.

3.) Männer und Frauen sind rechtlich gleichgestellt. Dieser Prozess ist abgeschlossen. Eine weitere Benachteiligung von Jungen und Männern schadet nicht nur den Betroffenen, sondern der Gesamtgesellschaft.


Die Autorengruppe plant Aktionen und einen internationalen Kongress auf dem Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Künstler, Journalisten und Psychotherapeuten (etc.) aus ihrer Arbeit berichten, die bislang keine Möglichkeiten hatten, ihre Erfahrungen in einen gesellschaftlich förderlichen Dialog einzubringen. Eben einen Dialog, der die Konflikte zwischen Männern und Frauen lösen möchte und nicht wie in den letzten drei Jahrzehnten in die lähmende Polarisierung von Täter und Opfer zu treiben versucht.

Die Teilnehmer der Autorengruppe sind Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.

Ihr Ansprechpartner für Journalisten und andere am Thema Interessierte ist Arne Hoffmann. Er ist telefonisch zu erreichen über 06124-721680 und online über die Kontaktmöglichkeit seiner Website www.arnehoffmann.com. Anfragen an andere der genannten Autoren werden zügig weitergeleitet.

Die Herausgeber des Buches "Befreiungsbewegung für Männer"
Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, den 12.Mai 2009


Und da Genderama auch einige fremdsprachige Leser hat und ich die Presseerklärung ohnehin für Warren Farrell übersetzen musste, hier noch mal der Text auf Englisch:

A group of male and female authors who contributed to the reader "Liberation Movement for Men" (published by Psychosozial-Verlag) came together at the 24th and 25th of April 2009 in Nierstein for conducting a hands-on seminar on genderpolitics. On the agenda was the question of how to communicate the needs and concerns of men to the general public which politics and media have so far influenced lopsided only regarding the demands of women. In the opinion of the assembled authors it was first and foremost the strong influence of feminist pressure groups that lead to an ideological distortion in gender sciences and gender politics.

These are the three guidelines the assembly of authors could agree on as a basis for their further activities:

1.) The nature of man and woman is influenced by culture and by biology.

2.) Our aim is equal duties, equal treatment and equal dignity for men and women. Thereby we will avoid the very polariziation that made feminism fail.

3.) Men and women are equal before the law. The process leading to this fact has been completed. Any further discrimination of boys and men is not only detrimental to the person concerned but for the entire society as well.

The group of authors is planning actions and an international convention where those scientists of different schools, artists, journalists and psychotherapists can give an account of their work who up to now had no possibility to introduce their experiences into a dialogue that should be beneficial for our society: the very dialogue that wants to solve the conflicts between men and women instead of – as has been done for the past three decades – trying to push them into the debilitating polarization of perpetrators and victims.

Attending the seminar were Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.

The editors of the anthology "Liberation Movement for Men"
Paul-Hermann Gruner and Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, May 12, 2009


An euch alle, die ihr das lest, hätte ich jetzt folgende Bitte (ob ihr das als Geburtstagsgeschenk für mich werten wollt oder als Engagement für die Männerbewegung): Wenn ihr irgendeine Möglichkeit habt, unsere Presseerklärung (die deutsche Fassung genügt) in einem Blog, einem Forum oder anderweitig zu veröffentlichen und so weiterzuverbreiten, wäre das wirklich klasse! Besonders nett wäre es, wenn ihr auch den Link zur Verlagsseite zum Buch darunter setzen könntet: "Befreiungsbewegung für Männer"

Um Missverständnisse von Anfang an zu vermeiden: Da es sich um ein wissenschaftliches Fachbuch handelt, verdient keiner von uns Autoren daran mehr als ein festes, eher symbolisches Minimalhonorar. Bei dem, was wir noch alles an Engagement planen, dürfte das Ganze finanziell ein deutliches Zuschussgeschäft werden. Geschlechterpolitisch allerdings hoffen und glauben wir, einiges zum Positiven bewegen zu können.

Ein erster persönlicher Dank für sehr tatkräftige Unterstützung unseres Werkes geht schon an dieser Stelle an die Kellmann-Stiftung Humanismus und Aufklärung.

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Dienstag, April 28, 2009

Männerbashing: Verspricht die junge Generation Hoffnung?

Als ob er an meinem letzten Blogeintrag anschließen würde, finden wir heute einen neuen Kommentar Prof. Gerhard Amendts in der "Welt":

Lange Zeit wagte niemand, den Versteinerungen des Reliktfeminismus zu widersprechen. Die alten Feindbilder verblassen. Die neue Generation scheint gegen eine Ideologie feindseliger Geschlechterbeziehungen immun.


Hier geht es weiter.

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Montag, März 16, 2009

"Unterdrückte junge Männer"

Professor Gerhard Amendt spricht in einem aktuellen Artikel für die "Welt" mal wieder Klartext. Ein Auszug:

Haben wir möglicherweise ein Schulsystem und eine Lehrerausbildung, in der die Abwertung der Jungen zum guten Ton selbst universitärer Seminare gehört? Haben wir eine Hasskultur, die sich nicht nur gegen Männer, sondern mittlerweile ebenso gegen Jungen richtet? Eine, die tonangebende Lehrerinnen vorgeben und zu der das Kollegium schweigt. Die Ermordeten sind mehrheitlich Mädchen gewesen. Wenn das gesagt wird, dann hört es sich nach der Vereinnahmung des Entsetzlichen in die gefühlsverrohte Mentalität an, die nur Frauen als Opfer erfreut verzeichnet. Nicht weil man um sie trauert, sondern weil ihre Ermordung eine Ideologie der allumfassenden Männergewalt zu bestätigen scheint.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.

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Donnerstag, Dezember 11, 2008

Neues Buch im Februar: "Befreiungsbewegung für Männer"

Der Psychosozial-Verlag (ein anerkannter Wissenschaftsverlag) kündigt für Februar 2009 das von Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla herausgegebene Buch "Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" mit folgendem Text an:

Dieses Buch untersucht das feministische Zeitalter und liefert Ausblicke und Vorschläge für die Ära danach. Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit beider Geschlechter müssen das Ziel sein. Damit führt auch an einer offenen wie offensiven Interessenvertretung der Männer kein Weg vorbei. Eine große Rolle spielen Themen wie die Stellung des Mannes in der Familie, Gewalterfahrungen, Diskriminierung, Gesundheit und Sterblichkeit, Männerpolitik, Emotionen und traditionelle Männlichkeit.


Das Buch enthält Beiträge von Gerhard Amendt, Warren Farrell, Astrid von Friesen, Klaus Hurrelmann, Karin Jäckel, Beate Kricheldorf, Hans-Joachim Lenz und vielen anderen. Auch ich selbst habe zwei Kapitel beigesteuert.

Mit diesem Buch hat der "Maskulismus" endgültig den Zugang zum Raum akademischer Forschung erstritten.

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Samstag, November 01, 2008

"Was ist bloß mit den Weibern los?"

... fragt Professor Gerhard Amendt, Leiter des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen, in einem Gastkommentar für "Welt Online".

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Mittwoch, September 17, 2008

Professor Amendt kritisiert Schweigen über weibliche Gewalt

Männer sind offenbar weitaus häufiger Opfer von gewalttätigen Frauen als gemeinhin bekannt ist. Der Soziologie-Professor Gerhard Amendt, Leiter des Instituts für Geschlechter- und Generationsforschung der Universität Bremen, kommt in einem Interview des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" (Ausgabe 10/2008, EVT 17.09.2008) sogar zu dem Schluss, "dass Frauen in Beziehungen öfter schlagen als Männer" - und rüttelt damit an einem gesellschaftlichen Tabu.


Hier geht es weiter.

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Freitag, Juli 04, 2008

Professor Amendt: "Söhne, denkt selbst!"

Nennt mich einen unverbesserlichen Optimisten, aber ich kann mir nicht helfen: Ich habe den Eindruck, wir steuern immer mehr auf einen Mentalitätswandel zu.

Wer hält die Macht in modernen Gesellschaften in Händen? Frauen. Wer entscheidet, wie Söhne über ihre Väter denken? Auch Frauen, sagt Geschlechterforscher Gerhard Amendt. Im stern.de-Interview fordert er eine neue, männliche Perspektive auf die Rolle von Vätern ein - und eine radikale Kritik an der Rolle der Frauen.


Ehrlich wahr: Kritik von Männern an Frauen scheint plötzlich denkbar zu werden. Und nicht auf irgendeiner Maskulisten-Website im Web, sondern im STERN. Ich zitiere den Professor gerne noch mal:

Man muss sich allmählich darüber klar werden, dass die Unterstellung, allein von Männern gehe Gewalt aus, dem grandiosen Zweck dient, Frauen davon freizusprechen, dass sie im Dritten Reich etwas mit Gewalt, mit Antisemitismus, mit Unterdrückung und Holocaust zu tun hatten oder einfach System tragende Mitläufer gewesen seien. Die heute noch wirksame Idealisierung der deutschen Frau als Mutter ist die Plombe, mit der die Teilhabe der Frauen am Nationalsozialismus wie ein böser Geist in der Flasche gehalten wird.


Hossa, jetzt geht's aber wirklich ans Eingemachte. Amendts Ausführungen enden mit den folgenden Gedanken:

Ironischerweise werden so genannte allein erziehende Mütter heute so gesehen wie nach 1945 die Witwen. Voller Mitleid, aber mit einem gewaltigen Unterschied: viel besser versorgt als die Witwen damals und nicht als Folge eines Krieges, sondern eines selbst gewählten Schicksals - eben der Scheidung. Die Witwen damals kämpften, ihre Nachfolgerinnen heute neigen zum Lamentieren.

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Dienstag, Mai 20, 2008

Tötungsdelikte: Professor Amendt beklagt zweierlei Maß

Professor Gerhard Amendt, Leiter des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen, hat einen neuen Gastkommentar in der "Welt" veröffentlicht. Er beginnt so:

Wie muss man sich das erklären, dass ein Mann, der fünf Mitglieder seiner Familie mit einer Axt erschlägt, in Untersuchungshaft genommen wird, eine Frau hingegen, die drei tote Säuglinge über Jahre in der Kühltruhe ihres Kellers verwahrt, zugleich in die psychiatrische Klinik eingewiesen wird?

Im Fall des Mannes, so wird im Wiener "Standard" gemutmaßt, muss man das Profil des Täters herausfinden, um andere gewaltbereite Männer an Ähnlichem zu hindern. Als Motiv der Tötungen nannte der Mann aus einem Wiener Nobelviertel, dass er seiner Familie die Scham über sein berufliches Scheitern in aller Öffentlichkeit ersparen wollte. Die zwanghafte Fürsorglichkeit eines tief beschämten Mannes nimmt so einen mehrfach tödlichen Ausgang!

Im Fall von Frauen besteht hingegen die Tendenz, nach deren Motiven erst gar nicht zu fragen. Beim Mann geht es um einen gefährlichen Täter, bei der Frau um eine Kranke, deren eingeschränkte Verantwortungsfähigkeit durch Einweisung in die Psychiatrie vorweggenommen wird. So als könne individuell nicht sein, was gesellschaftlich nicht sein darf! Dass Frauen gewalttätig sind und töten!


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Montag, Januar 21, 2008

"Die Männer sind eben doch keine Schweine"

Dem Feminismus ist es gelungen, den Mann zu diffamieren. Nicht mehr Ausgleich zwischen den Geschlechtern zählt, sondern Verächtlichmachung und Feindseligkeit gegenüber allem Männlichen. Mann und Frau hatten schon im Paradies ein angespanntes Verhältnis, das sah auch Maler Gauguin. Der radikale Feminismus hat sie endgültig auseinander getrieben und voneinander entfremdet.


Mit diesen Sätzen beginnt ein aktueller Artikel Professor Gerhard Amendts in der "Welt". Ich nehme einmal an, dass Professor Amendt auch mit einem Langzitat seines Artikels einverstanden ist, und zitiere ihn deshalb etwas ausführlicher als andere Beiträge:

Was aber ist überhaupt noch vom Feminismus übrig geblieben außer der mysandrischen Stimmung? Keineswegs der lange Marsch durch die Institutionen, den die 68er eingeschlagen haben. Mithilfe des mitleidigen Sozialstaates wurden vielmehr bürokratische Strukturen für die Verwirklichung feministischer Ziele von der Bundesebene bis hinunter in die Kommunen eingerichtet. Für das Verbliebene ist typisch, dass es parallel oder ergänzend zu bestehenden Einrichtungen verläuft. Es führt ein Eigenleben, das vor Konkurrenz und vor allem vor Evaluation abgeschirmt ist. Also vor den Fragen, wem diese Politik nützt, ob sie überhaupt etwas nützt und ob sie möglicherweise sogar den gesellschaftlichen Prozess beschädigt. Im Wesentlichen erleben wir zwei Funktionen. Zum einen gibt man vor, Frauen zu fördern, und zum anderen muss die mysandrische Ideologie am Leben erhalten bleiben, die Frauen als Opfer ausgibt und Männer als deren geborene Täter. Der Schibboleth der Gewalt ist für die Ideologie des Feminismus, in deren eigenem Selbstverständnis, so konstitutiv wie die Arbeit für die marxschen Theorie des Kapitalismus. Mit dieser Ideologie ist auf jeden Fall die Diskriminierung alles Männlichen hinreichend zu rechtfertigen.

Im Dienste dieser Ideologie sind Bundesministerien, die seit Langem männliche Lebenswelten von der Erforschung ausschließen. Sie haben lediglich Frauen und Mädchen als Opfer im Blick. Deren Probleme erforschen sie, und Hilfsprojekte werden für sie ins Leben gerufen. Wenn Jungen und Männer hingegen nicht funktionieren, dann sind sie „out“. Sie werden nach archaisch anmutenden Männerbildern behandelt: Entweder sie funktionieren, oder sie sind untauglich. Allenfalls im Umfeld von Arbeitsmarktpolitik gibt es Aufmerksamkeit für deren Probleme. Denn an ihrer Rolle als Familienernährer soll nicht gerüttelt werden. Und trotzdem sind Männer für Forderungen immer noch gut. Etwa nach mehr gemeinsamer Zeit mit den Kindern.

(...) Ein Fortschritt: Diesmal hat die Vaterbeschimpfung die Kritik der hoch angesehenen Wiener Institute für Erziehungshilfe hervorgerufen. Sie haben sich gegen die Dämonisierung des Mannes und Vaters in den Familien gewandt. Solches ist neu, denn es setzt der Politik der Mysandrie ungewohnte Grenzen. Es scheint so, als kehre das Wissen um die bilaterale Komplizenschaft von Männern und Frauen allmählich wieder zurück. Denn im Gegensatz zur gleichheitsrechtlich orientierten Frauenbewegung hat der Genderfeminismus die Demokratisierung und Humanisierung der Beziehung zwischen Männern und Frauen aufgegeben. Er hat sie durch ein Freund-Feind-Verhältnis ersetzt.


Eigentlich unnötig zu sagen, dass der Artikel in Gänze lesenswert ist.

Offenbar fand das auch die "Welt", denn sie veröffentlichte denselben Text (lediglich mit einer ausgetauschten Einleitung) vor knapp zweieinhalb Stunden noch einmal unter der Schlagzeile "Die Männer sind eben doch keine Schweine".

Herzlichen Dank an G.A. für den Link.

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Sonntag, November 18, 2007

TV-Tipp: "Von Tanten umzingelt"

In der MDR-Talkshow "Fakt ist ..." geht es am Montagabend um 22:05 Uhr darum, "warum es Jungs schwer haben, Männer zu werden". In der Ankündigung der Sendung heißt es unter anderem:

"Jungs können nicht reden, keine Gefühle zeigen und werden durch Erzieherinnen und Lehrerinnen benachteiligt" - sagt Dr. Uta Schlegel, Soziologin aus Leipzig, die schon zu DDR-Zeiten zu Geschlechterrollen geforscht hat. Irgendwann aber kippe das Ungleichgewicht und die Mädchen und Frauen haben letztendlich die schlechteren Karten im Beruf und in der Gesellschaft.

Professor Amendt von der Uni Bremen meint, dass sich in manchen politischen und wissenschaftlichen Kreisen eine regelrechte Männerfeindlichkeit herausgebildet habe. Das sieht der Hausmann des Jahres 2007 anders. Bernd Bongartz, KFZ–Elektrikermeister und Ausbilder in Krefeld glaubt, dass viele Väter ihrer Erziehungsverantwortung nicht mehr gerecht werden. Für Monika Wolf, seit 1969 Kindergartenleiterin in Erfurt, ist das nicht unbedingt die ganze Wahrheit. Es gebe viele interessierte Väter, aber auch viele, die meinten, die Frau gehöre in den Haushalt und sei für die Kinder verantwortlich.

Brauchen wir neue Geschlechterrollen oder müssen Mütter und Väter nur ihre Rollen aufeinander abstimmen und gleichberechtigt ausfüllen? Kann der Staat regulierend helfen oder ist das reine Privatsache?

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