Schweiz: Feministinnen fordern mehr Mädchenhäuser
1. Dass es hunderte von Frauenhäuser, aber nur die wenigsten Zufluchtstätten für männliche Opfer häuslicher Gewalt gibt, reicht Feministinnen selbstverständlich noch nicht. Die nächste Forderung, die in der Schweiz erhoben wird, lautet:
Obwohl Mädchen deutlich häufiger von elterlicher psychischer, physischer und sexueller Gewalt betroffen sind, gibt es in der Schweiz zu wenige Mädchenhäuser.
"Deutlich häufiger"? Wir werfen einen Blick auf das Hellfeld der tatsächlichen Zahlen und erfahren:
Wie in den Vorjahren wurde eine fast ausgeglichene Geschlechterverteilung bei den von Misshandlung betroffenen Kindern und Jugendlichen festgestellt: 47.4 Prozent waren Jungen und 52.5 Prozent Mädchen. Körperliche Gewalt betraf mehr Jungen, psychische Misshandlung wurde häufiger bei Mädchen diagnostiziert.
Diese ständige feministische Lügerei ist auf Dauer ermüdend. Warum recherchiert die Presse solche Behauptungen vor der Veröffentlichung nicht schnell gegen? Das wäre eine Sache von fünf Minuten gewesen.
2.
Ausschließlich auf Frauen zugeschnittene Infrastruktur und falsch genutzte Eltern-Kind-Parkplätze: Der Freisinger SPD-Stadtrat Andreas Mehltretter erzählt von den Hürden, auf die Väter im Alltag noch immer stoßen.
Hier geht es weiter.
3. Bei einer Britin, die zehn Männer fälschlich beschuldigt hatte, sie vergewaltigt zu haben, wurde die Haftstrafe verschärft.
4. In China gibt es eine größere Kontroverse um eine Frau, die einem vierjährigen Jungen vorwirft, sie in aller Öffentlichkeit sexuell belästigt zu haben.
Der Vorfall ereignete sich am 26. August in einem Restaurant in Changsha in der Provinz Hunan, berichten lokale Medien. Auf den Überwachungsaufnahmen ist zu sehen, wie die Frau an der Kasse bezahlt, während der Junge hinter ihr entlangläuft und seine Hand sie dabei streift.
Die Frau konfrontiert den Jungen daraufhin, schreit ihn an, er solle "stillstehen", und packt ihn am Hals. Sie fragt wiederholt, wo seine Eltern seien, während der Junge weint und sich aus ihrem Griff zu befreien versucht.
Als die Eltern eintreffen, beschuldigt die Frau den Jungen, "ihren Po berührt" zu haben, während die Mutter sie zur Rede stellt. Der Clip, der etwas mehr als vier Minuten dauert, endet damit, dass ein Restaurantmitarbeiter und der Vater des Jungen eingreifen, während der Streit weitergeht.
Die Behörden organisierten anschließend drei Mediationssitzungen zwischen den beiden Parteien, die jedoch zu keiner Einigung führten, berichteten lokale Medien.
Die Frau erklärte am 5. September, dass sie wegen des Vorfalls rechtliche Schritte eingeleitet habe und weitere Updates geben werde. "Ich glaube, dass die Gerechtigkeit auf jeden Fall siegen wird", sagte sie in einer auf der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo veröffentlichten Erklärung und fügte hinzu, dass sie viele ermutigende Nachrichten erhalten habe. "Ich möchte allen sagen, dass ich diese Dinge veröffentlicht habe, um Menschen zu ermuntern, mutig für ihre Rechte einzustehen."
Der Vater des Jungen erklärte am Dienstag (8. September), sein Sohn habe das Gleichgewicht verloren, während er an der Frau vorbeilief, und der Kontakt sei unabsichtlich gewesen. In einer auf Weibo veröffentlichten Erklärung sagte der Vater mit dem Nachnamen Guo, der Vorfall habe das Familienleben "ernsthaft beeinträchtigt" und er müsse sich für sein Kind einsetzen.
(…) Guo berichtete, sein Sohn habe ihn seither gefragt, ob er etwas Falsches getan habe – eine Frage, die er nur schwer beantworten könne. Er betonte, die Frau habe das Recht, juristische Schritte einzuleiten, und er werde bei allen Verfahren mitwirken.
(…) Auch staatliche Medien haben sich zu dem Fall geäußert. In einem Leitartikel vom 10. September hinterfragte die "People’s Daily", ob die Sprache, mit der der Vorfall beschrieben wurde, und die anschließende Online-Aufmerksamkeit einen gewöhnlichen Streit zu einem Mittel gemacht hätten, um Traffic zu generieren.
Begriffe wie "Po berühren" seien hochgradig provokant und könnten leicht Online-Aufmerksamkeit auf sich ziehen, hieß es in dem Kommentar. Es wurde hinterfragt, wie ein kleiner Konflikt zu rechtlichen Schritten und einem Social-Media-Sturm eskalieren konnte.
5. Die britische Boulevardzeitung "Sun" fragt, warum sich die Fälle von Lehrerinnen häufen, die ihre Schüler sexuell missbrauchen. In dem Artikel heißt es:
Die Psychologin Emma Kenny (…) sagte der "Sun", die Gesellschaft werde sich endlich der Tatsache bewusst, dass auch Frauen pädophil sein können. Sie fügte hinzu, dass Unreife eine Rolle dabei spielen könne, warum sie sich so verhalten.
"Weibliche Sexualstraftäter sind keine Erfindung unserer modernen Gesellschaft. Vielmehr erleben wir wahrscheinlich, wie ein altes und zu wenig erkanntes Verbrechen endlich richtig benannt wird", sagte sie. "Wir müssen auch die Vorstellung infrage stellen, dass Täterinnen irgendwie weniger berechnend oder weniger schädlich seien als männliche Täter. Die Forschung legt nahe, dass es kein einheitliches Profil der Täter gibt. Motive und Muster unterscheiden sich, und Studien haben sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Lehrkräften festgestellt, die straffällig werden. Konstant bleibt dabei die Ausnutzung eines ungleichen Verhältnisses."
(…) Beunruhigend ist, dass diese Grenzen in einer von sozialen Medien besessenen Zeit noch stärker verschwimmen. Sie fuhr fort: "Erstens können soziale Medien ein bereits vorhandenes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Bewunderung und Bestätigung verstärken. Manche Täterinnen sind möglicherweise emotional unreif, zutiefst unsicher oder davon eingenommen, sich attraktiv, begehrenswert oder besonders zu fühlen. Die Aufmerksamkeit von Schülern kann dann zu einer Quelle narzisstischer Bestätigung werden: Die Erwachsene unterrichtet nicht mehr einfach ein Kind, sondern benutzt dieses Kind, um ihr eigenes Selbstwertgefühl zu regulieren."
(….) "In früheren Generationen beschränkte sich der Kontakt zwischen Lehrkraft und Schüler weitgehend auf die Schule, auf Telefonate oder persönliche Treffen, bei denen ein größeres Risiko bestand, entdeckt zu werden. Heute kann eine Erwachsene über Snapchat, Instagram oder WhatsApp potenziell um Mitternacht psychisch in das Schlafzimmer eines Schülers eindringen."
Der Kriminologe Alex Iszatt stimmte zu und sagte: "Jahrzehntelang hat die Gesellschaft nicht wirklich anerkannt, dass Frauen zu räuberischem Sexualverhalten fähig sein können. Sie werden als sicher, fürsorglich und beschützend dargestellt, und wenn ihr Verhalten nicht in dieses Schema passt, wird es eher als Ausnahme behandelt, statt als das erkannt zu werden, was es ist. Das bedeutet, dass es Täterinnen schon immer gegeben hat, viele von ihnen aber verborgen, verharmlost oder schlicht vergessen wurden. Auch wenn es also wie ein Anstieg aussieht, liegt es daran, dass die Opfer endlich gehört werden, statt verspottet, beschämt oder abgewiesen zu werden, wobei das Thema selbst heute noch mit einem enormen Tabu behaftet ist."
(…) Erst letzten Monat bekannte sich zudem die Lehrerin Emily Drury aus Mablethorpe in Lincolnshire in einem Anklagepunkt sexueller Handlungen ohne Penetration mit einem Teenager und in vier Anklagepunkten sexueller Handlungen mit Penetration mit einem Teenager schuldig. (…) Das Opfer erinnerte sich später: "Sie war nett zu mir. Sie sagte mir positive Dinge, kaufte mir Kleidung, redete mit mir und gab mir ein besseres Gefühl mir selbst gegenüber. Ich vertraute ihr und erzählte ihr sehr persönliche Dinge. Ich fühlte mich verurteilt. Ich hatte das Gefühl, dass die Leute mir die Schuld gaben. Ich hatte das Gefühl, nicht einfach ein Kind sein zu können. Ich machte mir Sorgen, dass man mich nicht ernst nehmen würde, weil ich ein Junge bin. Ich glaubte, dass es ein Stigma ist, als Junge Opfer sexuellen Missbrauchs zu sein, und diese Angst machte es noch schwerer, damit fertigzuwerden."
(…) Die 65-jährige Chemielehrerin Sally-Anne Bowen missbrauchte in den 1980er-Jahren zwei Jungen am Christ's College in Finchley im Norden Londons, als diese 14 und 15 Jahre alt waren. (…) Emma Kenny zufolge ist Bowens Fall bedeutsam, weil er zeigt, dass es Pädophilie von Lehrerinnen schon immer gegeben hat und sie erst jetzt stärker anerkannt wird. Sie sagte: "Der Fall Sally-Anne Bowen ist besonders wichtig, weil es um Taten geht, die fast vier Jahrzehnte zurückliegen. Er zeigt daher nicht, dass Lehrerinnen erst vor Kurzem begonnen haben, Schüler zu missbrauchen. Er zeigt, wie lange dieses Verhalten verborgen bleiben konnte, insbesondere wenn das Opfer ein Junge im Teenageralter war. Die Gesellschaft hat sich historisch außerordentlich schwer damit getan, Frauen als Sexualstraftäterinnen und heranwachsende Jungen als Opfer zu akzeptieren. Das ist ein zutiefst gefährliches Missverständnis von Missbrauch und der Grund, warum so viele männliche Opfer nie die Hilfe gesucht haben, die sie verdienen."
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