Sonntag, August 09, 2009

Schwedische Lesben saugen Samenbanken aus

Sweden's fertility clinics are racking up a serious backlog of people waiting for artificial insemination, due in part to a "spike" in demand from lesbian couples for vital supplies of man juice.

So bad have things got that prospective customers at Sahlgrenska University Hospital in Gothenburg are now forced to wait 18 months for treatment.

The problem, the Göteborgs-Posten explains, is that a 2005 law change granted "female same-sex couples" the right to fertility treatment at Swedish hospitals. Previously, this privilege extended only to married women or those who were "registered heterosexual partners".


Hier geht es weiter.

Labels: , ,

Dienstag, April 14, 2009

Skandinavien: Militärdienstpflicht auch für Frauen?

Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet, erwägen derzeit Schweden, Dänemark, vor allem aber Norwegen, Frauen verstärkt zum Militär einzuziehen:

Seit Ibsens Tagen gilt Norwegen als Versuchslabor für Frauenfragen. So werden die Verwaltungsratssitze der börsenkotierten Unternehmen durch Gesetzeszwang zwischen Männern und Frauen aufgeteilt. Jetzt ist das Militär an der Reihe. Nur 8,5 Prozent der Armeeangehörigen sind Frauen, und dies, obwohl das Land 1994 die erste U-Boot-Kommandantin der Welt stellte. Die Verteidigungsministerin Strøm-Erichsen blies deshalb vor einem Jahr zum Kampf für die Einführung der geschlechtsneutralen Militärdienstpflicht. Dass sich die Sozialdemokratin im Kabinett nicht durchsetzte, provozierte harsche Reaktionen. Statt für Gleichstellung zu fechten, fördere die Regierung traditionelle Geschlechterrollen, höhnte das Ombudsamt für Gleichstellungsfragen, während der Sprecher der Vertrauensleute der Truppe die "verpasste historische Chance" beklagte. Dennoch verbuchte die Ministerin einen epochemachenden Erfolg. Um die jungen Frauen auf den Geschmack zu bringen, soll ab nächstem Jahr die Aushebung für beide Geschlechter obligatorisch sein.


Das Ende des Artikels begegnet dem Totschlagargument, mit dem hierzulande die Debatte normalerweise beendet wird:

Auf den Einwand eines Journalisten, die Frauen leisteten doch als Gebärerinnen genug für die Gesellschaft, entgegnete die Jungpolitikerin, eine Gebärpflicht kenne Norwegen nicht.

Labels: , , ,

Donnerstag, November 13, 2008

"Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" aktuell Kultbuch in Schweden

"Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel." So beginnt Valerie Solanas berühmtes "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer". Solanas erläutert darin weiter: "Der Mann ist von Natur aus ein Blutsauger, ein emotionaler Parasit und daher ohne moralische Lebensberechtigung; denn niemand hat das Recht auf die Kosten eines anderen zu leben. Wie die Menschen durch ihre höhere Entwicklung und ihr höheres Bewußtsein ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen wie zum Segen aller auswirken würde. (...) Die wenigen überlebenden Männer (...) mögen ihre kümmerlichen Tage mit `Dropout´ und Drogen weiterfristen, als Transvestiten in Frauenkleidern herumstolzieren ... oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden."

In den siebziger Jahren galt Solanas Manifest als einer der Kerntexte der Frauenbewegung. Alice Schwarzer beispielsweise bejubelte es als "erster Exzess des Hasses, des begründeten Hasses". Und sie setzte fort: "Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?" Wozu sie an anderer Stelle weiter ausführt: "Juden haben Grund, Antisemiten zu hassen, sich gegen sie zu wehren. Schwarze haben Grund, Rassisten zu hassen. Lohnabhängige haben gute Gründe, Arbeitgeber nicht gerade innig zu lieben. Und eine von Männern – einzeln und/oder gesamtgesellschaftlich – unterdrückte Frau hat Recht, etwas gegen Männer und/oder die Männergesellschaft zu haben."

Dunkle Vergangenheit? Keineswegs. Aktuell zeigen sich Schwedens Frauen über eine Übersetzung des Buches in ihre Landessprache ausgesprochen begeistert:

Die Wiederentdeckung des in den späten 60ern geschriebenen Pamphlets schlug in Schweden ein wie eine Bombe. Schwedische Journalistinnen schwärmen von Solanas tragisch-komischer Abrechnung mit den Männern: "Es (das Manifest) sollte wie eine Bibel in den Hotelzimmern der Welt liegen", so Jenny Högström von der schwedischen Zeitung Sydsvenskan. Maria-Pia Boëthius von der Tageszeitung ETC findet: ",SCUM' ist das brillanteste feministische Buch, das in unserer Zeit auf Schwedisch erschienen ist." "Keine Frau kommt an Valerie Solanas vorbei, so wie keine an Marilyn Monroe vorbeikommt", schreibt Åsa Beckman von Dagens Nyheter leicht ironisch über den neuen Solanas-Kult in Schweden.


Die taz berichtet.

Nachtrag vom nächsten Tag: Inzwischen kann man den taz-Artikel kommentieren.

Labels: , ,

Montag, Januar 14, 2008

Sieg für schwedische Feministinnen: Frauen dürfen barbusig ins Schwimmbad

"Monatelang", berichtet Spiegel-Online, " protestierte die Gruppe 'Bara Bröst' mit viel nackter Haut. Jetzt hat das erste Bad nachgegeben." Der Artikel endet mit den Worten:

Die Feministinnen träumen jedenfalls schon von einer internationalen Bewegung: Erste Ableger gebe es schon in Norwegen und Dänemark - da sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bewegung in den deutschsprachigen Raum komme.


Insofern muss man es dem Verfasser des Juristenblogs "Statt aller" wohl hoch anrechnen, dass er sich vorsorglich schon einmal angeschaut hat, wie eigentlich die Hausordnung von Schwimmbädern in Deutschland aussieht.

Labels: ,

Dienstag, Januar 01, 2008

Männerquote in Skandinavien?

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet über Entwicklungen im Norden:

Um die künftige Versorgung des Landes mit Chirurgen sicherzustellen, brachten die Linksliberalen kürzlich die Einführung einer Männerquote ins Gespräch. Demnach wären bei der Vergabe der Studienplätze schwächere Maturanden gegenüber starken Maturandinnen zu bevorzugen. Als "Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung" wollte eine Parteisprecherin den aussichtslosen Vorstoss, der immerhin die Unterstützung des Ärzteverbandes fand, verstanden wissen. (...) Um nun dem Wesen des Mannes auf den Grund zu gehen, berief die Kinder- und Gleichstellungsministerin einen 32-köpfigen Männerrat. Sie will dem Parlament nächstes Jahr eine Botschaft über Männerrollen und Gleichstellung vorlegen und möchte unter anderem verstehen, weshalb eine beträchtliche Anzahl Männer trotz guten Schulangeboten im gesellschaftlichen Abseits landet.


Herzlichen Dank an M.K. für den Link!

Labels: , ,

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Schweden: Aufregung um kastrierten Wappenlöwen

Die österreichische "Presse" berichtet.

Labels:

Donnerstag, November 22, 2007

"Halbnackte Schwedinnen kämpfen gegen Bikini-Pflicht"

Vor einer Woche hatte ich hier schon über die aktuellen Proteste gegen Frauendiskriminierung in Schweden berichtet. Jetzt hat Spiegel-Online dieses Thema entdeckt.

Labels: ,

Mittwoch, November 14, 2007

Es gibt intelligentes Leben in Schweden

Feministinnen geben sich derzeit zwar alle Mühe, den guten Ruf dieses Landes zu ruinieren, aber es existieren auch Gegenstimmen wie diese:

”Gender inequality is one of the main reasons for poverty in a world where 99 percent of the world’s total wealth is owned by men and where 90 percent of the total incomes globally are earned by men.”

Where does the above quote come from? To begin with, it is of course as wrong as it can get. In a country such as the UK women own more wealth than men. And more than two percent of global wealth is owned by the British. So even in that one single country, women own more than one percent of the world’s total wealth. Are we to assume that women’s ownership in all other countries is negative?

The quote is of course nothing more than a modern myth spread among left-wing gender feminists.


Diese hübsche Passage findet sich tatsächlich in einem schwedischen Nachrichtenmagazin.

Labels:

Genderama unterstützt Kampf gegen Frauendiskriminierung!

Vielleicht war dieses Blog die letzten Jahre über ein wenig zu einseitig: Da, wo tatsächlich noch punktuell Frauen benachteiligt werden, sollte man natürlich unbedingt dagegen angehen. Insofern schließe ich mich ausdrücklich einer Forderung schwedischer Feministinnen an, mit der Diskriminierung von Frauen in unseren Schwimmbädern endlich Schluss zu machen. Falls sich zum Beispiel deutsche Studentinnen den schwedischen Protestaktionen anschließen möchten, können sie im Kommentarbereich dieses Blogeintrags gerne auf Ort und Zeit dieser Happenings aufmerksam machen.

Labels: ,

Sonntag, November 11, 2007

"Glückliche Huren gibt es nicht"

Das Prostitutionsverbot in Schweden zeigt Wirkung: Die Zahl der Huren und der Menschenhandel haben deutlich abgenommen. Den Frauen wird beim Ausstieg aus der Szene geholfen, die Ächtung des Kaufs sexueller Dienstleistungen bereits im Grundschulunterricht vermittelt.


Spiegel-Online berichtet.

Herzlichen Dank an E. S. für den Link!

Labels: ,

Donnerstag, November 08, 2007

Männer schuld an der Klimakatastrophe?

Wenn man so manche feministischen (oder feministisch inspirierten) Texte liest, glaubt man, dass Männer an allem Unheil der Welt schuld sind bis auf das schlechte Wetter. Tja, tut mir Leid, auch für Letzeres werden wir Kerle verantwortlich gemacht. Der New Scientist berichtet über eine neue Studie. Aus Schweden, natürlich.

Herzlichen Dank an die beiden Hinweisgeber.

Labels: ,

Dienstag, Oktober 09, 2007

Schweden: Vater darf Braut nicht zum Altar führen

Die Presse berichtet.

Labels:

Dienstag, Juli 31, 2007

Lesermail (Schweden)

Ein Genderama-Leser erwägt derzeit einen Umzug nach Schweden, ist sich aber nicht sicher, ob die feministische Ideologie dort nicht noch viel mehr grassiert als hierzulande. Beispielsweise hatte ich hier ja schon über die damals fürs schwedische Parlament kandidierende Frauenorganisation ROKS (Reichsverband der Frauen- und Mädchenhilfe in Schweden) berichtet, deren Führerin Ireen von Wachenfeldt in einer Fernsehdokumentation Männer als Tiere und wandelnde Dildos bezeichnet hatte, sowie über die feministische Soziologie-Professorin Eva Lundgren, deren Überzeugung nach nichtgewalttätige Männer eine Minderheit darstellen. Inzwischen hat sich dieser Genderama-Leser über die aktuellen Entwicklungen in Schweden ein wenig schlau gemacht und berichtet von seinen Erkenntnissen:

Ich habe gestern einen interessanten Briefwechsel zu Schweden gehabt. In Schweden ist es so dass man nach einer Trennung nicht zu einem Ehegatten- und Betreuungsunterhalt für Expaare ohne Trauschein verpflichtet. So wie ich das verstanden hab, hat da die Ex gefälligst selbst zu arbeiten.

Was diese Roks angeht, kassieren die im Moment ziemlich. Ihre Chefs/innen springen einer nach dem anderen ab. Zum einen werden sie rausgemobbt (tja, Frauen unter sich), zum anderen gehen sie von sich aus.

Auch ihre Frauenhäuser sind gerade im Kreuzfeuer, nachdem sie einem Vater seine Kinder entzogen hatten (wo er das alleinige Sorgerecht hatte). Natürlich hat auch hier die Mutter wieder mal behauptet, die Kinder würden missbraucht (ist wahrscheinlich mittlerweile das erste, was Frauen einfällt, um den Mann fertig zu machen). Dafür und/oder die Kindesentführung wurde sie laut dem Artikel auch verknackt.

Und hier sieht man mal, wie die feministische Initiative (Femo-Partei) bei der Wahl 2006 abgeschnitten hat: nur knapp besser als die Piratenpartei. Die Partei hat beschlossen, in Zukunft nicht mehr zu kandidieren.

Labels: , ,

Freitag, Juni 01, 2007

„Es geht viel mehr um Väter als um Mütter“

Der “Freitag“ übernimmt auszugsweise ein Interview aus der Zeitschrift „Feministische Studien“ über die Geschlechterpolitik in Schweden im Vergleich zu Deutschland.

Labels: , ,

kostenloser Counter