Samstag, Mai 24, 2008

"Männer, warum schweigt ihr?!"

Zu immer mehr Frauen dringt es durch:

In den Bemühungen um Gleichstellung übersehen wir, dass Frauen schon überprivilegiert sind.

Allein bei der Entscheidung für oder gegen Elternschaft befinden sich Männer und Frauen in konträren Positionen. Wir erkennen der Frau das Recht zu, Mutterschaft abzulehnen. Wenn eine Frau ungeplant und ungewollt schwanger wird, kann sie den Rückzug antreten. Wir erlauben ihr, durch Abtreibung oder Freigabe zur Adoption der Mutterschaft zu entgehen, weil wir ihr Verständnis entgegenbringen: Die Mutterschaft ist nicht immer zumutbar. Der Mann hat hingegen kein Zurück, wenn die Frau schwanger geworden ist. Der Mann muss auf jeden Fall die Verantwortung tragen, und keiner fragt sich, ob das immer zumutbar und gerecht ist.

In Sorgerecht sind Frauen und Männer auch nicht gleichberechtigt. Ein unverheirateter Vater hat nur gleiche Verpflichtungen wie der verheiratete Vater, er muss also gleich zahlen. Er bekommt aber kein Sorgerecht. Das heißt, er darf das Kind nicht erziehen, nicht einmal die Frisur des Kindes darf er ändern. Er hat zwar Umgangsrecht, nach dem der Vater das Kind sehen und Auskunft über Lebensumstände des Kindes bekommen darf, doch den letzten Punkt beachtet keiner, und das Umgangsrecht tatsächlich durchzusetzen, wenn die Kindesmutter dass nicht will, ist äußerst schwierig und mit hohen Anwaltskosten verbunden.

Die unverheiratete Mutter genießt dagegen alle Rechte einer Verheirateten. Sie bekommt von dem Mann nicht nur Unterhalt für Kinder, sondern auch für sich selbst.

In ihrer Würde werden Frauen und Männer unterschiedlich geschützt: Wenn die Frau den Mann bei unumgänglichen Kontakten beleidigt, steht keiner an seiner Seite. Sollte sich die Frau beschweren, dass es für sie traumatisch ist, den Ex zu sehen, kommt ein ganzes Heer der Instanzen ihr zu helfen, die Kontakte zu vermeiden. In dem Fall darf de Mann nicht einmal die Wohnung betreten. Die Übergabe von Kinder erfolgt unter Aufsicht von Jugendamtmitarbeitern bzw. vom Jugendamt Beauftragten.

Die heutige gesetzliche Lage ermöglicht es Frauen, ihre eigenen Kinder auszunutzen, sich an dem Ex-Partner zu rächen oder/und maximale Gewinne zu erzielen. Wenn die Frau hartnäckig bleibt, schafft sie es nicht nur, das Kind vom Vater zu entfremden, sondern dass der Vater das Kind tatsächlich nie mehr sehen kann. Sollte der Vater sich aus diesem Grund weigern, Unterhalt zu zahlen, wird er sehr schnell und brutal dazu gezwungen.

Aber auch die Männer, die brav Unterhalt zahlen, werden nicht verschont. Der Gier der Frauen und sie vertretender Jugendämter kennt keine Grenzen. Männer werden unter massivem Druck oder mit Lügen dazu gezwungen, Unterhaltsverpflichtungen zu unterschreiben.

Diese Liste mit den Aspekten der Ungleichberechtigung kann noch lange fortgesetzt werden. Wer sich nur ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzt, wird gleich den Eindruck gewinnen, den ich hier zu vermitteln versuche. Männer haben in Deutschland viel mehr Verpflichtungen als Rechte, aber auch die wenigen Rechte werden ihnen nicht gewährt!!!


Für uns alle ist das wahrlich nichts Neues, aber man ist doch immer wieder überrascht, wenn auch eine Frau das Offenkundige entsprechend deutlich formuliert. Wie man sich denken kann, kommt diese Erkenntnis gewiss nicht aus den Medien, sondern aus konkreter eigener Lebenserfahrung. Hier findet man den Hintergrundbericht dazu.

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Samstag, April 19, 2008

Lesermail (Kuckuckskinder)

S.K. mailt mir zu diesem Genderama-Beitrag über Simone Schmollacks merkwürdigen Spiegel-Online-Artikel:

Ich möchte noch einmal ein paar Dinge ergänzen, weil ich die Tendenz der Berichterstattung zwar zynisch genug finde, aber immer noch nicht aufrichtig genug.

Es lässt sich doch folgendes ganz klar feststellen:

1. Jede Frau, die durch fremd gehen schwanger geworden ist, kann dies nur geworden sein, weil sie ungeschützten Sex hatte.

Dass diese Frauen sehenden Auges auch noch ihre Männer gefährden, weil sie sexuell übertragbare Krankheiten weitergeben, wurde bisher überhaupt nicht thematisiert.

2. Jede Frau, die ein wenig ihren Körper kennt, kann sich mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ausrechnen, an welchen Tagen ein besonderes Risiko besteht, schwanger zu werden. Das heißt: Faktisch wird das Risiko einer Schwangerschaft mehr oder weniger bewusst in Kauf genommen.

3. Und wer auch immer versucht hat, mit seiner Partnerin bewusst ein Kind zu zeugen, der wird auch nicht an das Märchen vom "goldenen Schuss" glauben. Das wiederum heißt, besagte Frau wird ihren Mann also mehrfach betrogen haben - ungeschützt und im Bewusstsein des Risikos.

Das wird doch bei jedem Mann als Hintergrundmusik im Kopf laufen, wenn es darum geht, ob er seiner Frau jemals wieder vertrauen kann und ob es ihm möglich ist, zu einem Kind, welches unter diesen Umständen gezeugt wurde, eine Bindung herzustellen oder aufrecht zu erhalten.

Natürlich ist das ein psychisches Dilemma und selbstverständlich interessiert die verletzte Seele des Mannes kein Schwein.

Wenn meine Frau noch nicht einmal minimale moralische Standards einhalten konnte und mein ganzes bisheriges (Familien-) Leben (demnach) auf einer Lüge basierte, würde ich wohl auch zu der Erkenntnis gelangen, lieber noch einmal neu anzufangen.

Dass der Bericht tut, als wäre die Frau und der Mann gleichermaßen Opfer - geschenkt.

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Donnerstag, April 17, 2008

Männer mit Kuckuckskindern können Geld zurückfordern

Spiegel-Online berichtet:

Jahrelang zahlte ein Mann aus Niedersachsen Unterhalt für drei Kinder, dann kam heraus: Er ist nicht der leibliche Vater. Der Getäuschte fordert seine Unterhaltsleistungen vom mutmaßlichen Erzeuger zurück - der Bundesgerichtshof gab ihm nun recht.


Weiter geht es hier. Und wer vor Juristendeutsch keine Angst hat, kann hier die entsprechende Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs nachlesen.

Nachtrag, eine halbe Stunde später: Auch die FAZ berichtet.

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Mittwoch, April 16, 2008

"Meine Frau hat mir drei Kinder untergejubelt"

Mit allem Vorbehalt gegen die BILD-Zeitung als zuverlässiger Quelle findet man hier einen Artikel über einen extremen Fall von Kuckucksvaterschaft.

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Montag, Dezember 03, 2007

Samenspender für lesbisches Paar kämpft weiter gegen Unterhaltsforderungen

Auch die "Daily Mail" berichtet über diesen Fall:

A London man who donated sperm to a lesbian couple is being made to pay child support, it was revealed today.

Andy Bathie, 37, a firefighter from Enfield, agreed to help Sharon and Terri Arnold after they assured him he would have no involvement in the children's upbringing and no financial commitment.

But he is now having his pay docked to pay thousands of pounds in child maintenance even though he has no legal rights over the boy and girl the couple had.

He says the payments mean he and his wife cannot afford to have children of their own.


Hier geht es weiter.

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Gerichtsurteil: Samenspender unterhaltspflichtig

A New York man who said he donated sperm to a female co-worker as a friendly gesture and sent presents and cards to the child over the years likely will owe child support for the college-bound teenager, according to a judge's ruling.


"Es bleibt eben keine gute Tat unbestraft", kommentierte dies sarkastisch die Anwältin des betroffenen Mannes.

Ein Vaterschaftstest wird übrigens trotz des Einverständnisses der Mutter gerichtlich untersagt:

Family Court Judge Ellen Greenberg ruled Nov. 16 that despite the mother's willingness to have the child's DNA tested, the man could not seek a paternity test to determine if he is the biological father because the results could have a "traumatic effect" upon the child, who is now 18 and lives in Oregon with the mother.

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Mittwoch, Juli 11, 2007

Bund will Vaterschaftstests regulieren

Unter anderem die “Zeit“ berichtet über ein vom Bundeskabinett heute beschlossenes Gesetz. Nähere Hintergrundinfos dazu gibt es hier.

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Dienstag, April 10, 2007

Lesermail: Einpflanzung von Embryos verwehrt

Joachim schreibt mir:

Im SPIEGEL gibt es einen Bericht über eine Gerichtsverhandlung am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Ich habe bei diesem Fall ehrlich gesagt gemischte Gefühle. Einerseits finde ich die Begründung des Urteils, dass dem Mann nicht gegen seinen Willen eine Schwangerschaft "untergeschoben" werden darf, gut und richtungsweisend (würde mich ja mal interessieren, wie Europas Richter zum deutschen Vaterschaftstestproblem stehen).

Andererseits finde ich es traurig, dass die befruchteten Embryonen jetzt quasi "weggeschmissen" werden müssen. Außerdem schien sich die Frau darauf verlassen zu haben, dass das die einzige verbliebene Möglichkeit für sie sein würde, noch eigene Kinder bekommen zu können. Eine sinnvollere (aber wohl ohnehin nicht praktikable) Lösung wäre in meinen Augen, dass man den Mann definitiv von allen Verpflichtungen (und Rechten) für das Kind ausnimmt und er so keine weiteren Konsequenzen für sich befürchten müsste. Oder wie sieht das die Männerbewegung? Wird da der Grundsatz vertreten "Mein Samen gehört mir"?


Ich habe mich mit diesem Fall noch nicht beschäftigt und bin ja nun auch nicht „die Männerbewegung“ – gibt es Leserkommentare?

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