Samstag, April 15, 2023

"Gendern kostet uns jedes Jahr eine Viertelmilliarde Euro"

1. Der Blog "Geistreichelei" hat zusammengerechnet, welche Kosten uns die Genderpolitik auferlegt und gelangte dabei zu einer jährlichen Summe von einer Viertelmillarde Euro.

Solche Rechnungen sind natürlich immer angreifbar. So ermittelte die Magdeburger Zeitung "Volksstimme" fünf Milliarden Euro im Jahr allein in Sachsen-Anhalt.

So oder so ist hier eine enorme Industrie entstanden, und es ist nachvollziehbar, dass Kritiker zur Not auch hochaggressiv weggebissen werden müssen, damit der Zustrom an öffentlichen Geldern nicht versiegt.



2. Der Schweizer Medienkonzern Tamedia hat Klage gegen den Spiegel eingereicht.

Wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte, habe man sich "nach sorgfältigem Abwägen" entschieden, dass man den Spiegel-Gastbeitrag "Ich auch" von Anuschka Roshani aus dem Februar so nicht stehen lassen wolle.

(…) Am Donnerstag, so ein Unternehmenssprecher, habe Tamedia die Klage eingereicht, mit der das Haus sowohl gegen den Spiegel als auch gegen die Autorin gerichtlich vorgehen will. "Vor allem die sowohl durch Text als auch Bilder gemachte Anspielung auf den Fall 'Harvey Weinstein' ist aus Sicht von Tamedia persönlichkeitsverletzend", begründete der Sprecher den Schritt. Der Spiegel bestätigt den Eingang der Klageschrift auf Anfrage. An der Berichterstattung halte das Magazin "selbstverständlich" fest, so ein Sprecher.




3. Christian Schmidt beschäftigt sich heute mit Selbstmord bei Männern: was sie fühlen und was dagegen hilft, dass sie ihn tatsächlich ausführen.



4. Der russische Präsident Vladimir Putin hat gestern ein Gesetz unterzeichnet, das es erschweren soll, sich der Einberufung zum Krieg zu entziehen:

Kremlbeamte und Gesetzgeber haben deutlich gemacht, dass sie das Gesetz als Reaktion auf die Probleme bei der Durchführung von Putins "Teilmobilisierungs"-Erlass vom letzten Herbst zur Einberufung von 300.000 Soldaten für den Kampf in der Ukraine sehen.

Der Erlass sorgte für Verstärkung an der Front, trieb aber auch Hunderttausende von Russen zur Flucht aus dem Land, um der Einberufung zu entgehen. Viele andere Bürger entzogen sich dem Dienst innerhalb des Landes, indem sie ihre Adresse änderten oder einfach behaupteten, den Einberufungsbescheid nicht gesehen zu haben.

Die Befürworter des neuen Gesetzes erklärten, es sei an der Zeit, die Schlupflöcher zu schließen, die einige der Pannen bei der letztjährigen Mobilisierung ermöglichten.

Die Bestimmungen, die Wehrdienstverweigerer daran hindern, Eigentum zu verkaufen oder zu übertragen, zielen insbesondere auf Russen ab, die ins Ausland geflohen sind, um ihr Geld zu verdienen.

(...) Die Behörden scheinen sich bewusst zu sein, wie unpopulär die letztjährige Mobilisierungsaktion war. Sie löste landesweit Proteste und eine Reihe öffentlicher Beschwerden darüber aus, dass es den Rekruten an Ausrüstung und Ausbildung für den Kampf mangelte - Beschwerden, die die Bürger häufig in öffentlichen Videos äußerten. Präsident Putin räumte sogar ein seltenes Eingeständnis ein, dass "Fehler" gemacht worden seien.

Russland tut sich weiterhin schwer, seine militärischen Ziele in der Ukraine zu erreichen - es hat schwere Verluste erlitten und konnte das Gebiet, das Moskau im letzten Herbst unrechtmäßig annektiert hatte, nicht kontrollieren.

Angesichts dieser Rückschläge erklärte das Verteidigungsministerium im Dezember, es plane eine Aufstockung der Streitkräfte um 30 % auf 1,5 Millionen Soldaten. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den Freiwilligen mehrere Hunderttausend Soldaten aufgestockt werden sollen.




kostenloser Counter