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Donnerstag, März 21, 2019

Dies ist das glücklichste Land der Welt – News vom 21. März 2019

1. Die Huffington Post berichtet:

Zum zweiten Mal in Folge wurde Finnland vom World Happiness Report als glücklichstes Land der Welt ausgezeichnet. Darüber hinaus hat die nordische Nation die anderen Top-10-Länder im Bericht "deutlich übertroffen", die anhand von Daten aus Gallup World Poll-Umfragen die Glücksniveaus von 156 Ländern einstufen.

(...) Es ist nicht schwer zu verstehen, warum es Finnland so gut geht. Das nordeuropäische Land verfügt über ein starkes soziales Sicherheitsnetz, einschließlich eines progressiven, erfolgreichen Ansatzes zur Beendigung der Obdachlosigkeit. Es verfügt auch über ein qualitativ hochwertiges Bildungssystem, und sein Engagement, die geschlechtsspezifische Kluft zu schließen, zahlt sich aus. Mit einer Bevölkerung von etwas mehr als 5,5 Millionen Menschen ist es das einzige Land der entwickelten Welt, in dem Väter mehr Zeit mit schulpflichtigen Kindern verbringen als Mütter.


Dass in Finnland sogar der Vatertag offiziell beflaggt wird, hatte ich hier ja schon vor ein paar Tagen erwähnt. Vor zwei Jahren berichtete der feministische Guardian über die finnische Väterpolitik:

Finnland ist der Ansicht, dass Väter eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Kindern spielen. Die Regierung bietet Vätern neun Wochen Vaterschaftsurlaub an, in dem sie 70% ihres Gehalts erhalten. Und um die Väter zu ermutigen, die Vorteile zu nutzen, hat sie kürzlich eine neue Kampagne gestartet - mit Flyern, die einen kräftigen Bauarbeiter zeigen, der freudig einen Kinderwagen schiebt - mit dem Titel "It's Daddy Time"!

"Wir wollen, dass Väter mehr von dem gemeinsamen Elternurlaub nehmen", sagt Saarikko. "Wir sind uns ziemlich sicher, wenn wir uns die Forschung ansehen, dass die Verbindung zwischen dem Baby und dem Vater wirklich wichtig ist - die frühen Jahre sind lebenswichtig und wir glauben daran, in sie zu investieren."




2. Im mürrischen Deutschland sieht der Umgang mit Männern anders aus. Nach Manspreading und Mansplaining hat jetzt beispielsweise "Die Zeit" ein neues Fehlverhalten erfunden: Mansclaiming: eine Unart, die darin besteht zu erklären, dass man stolz auf die Leistung einer Frau ist. In den Kommentaren unter dem Artikel können viele Leser seinem neurotischen Sexismus wenig abgewinnen.



3. Ein Bewerber der Demokratischen Partei um die Präsidentschaftskandidatur in den USA hat sich gegen Beschneidung ausgesprochen.



4. Gegen eine katholische irische Mutter wird polizeilich ermittelt, nachdem sie auf Twitter einem transsexuellen Mädchen das falsche Geschlecht zugeordnet hatte.