Sonntag, Juli 07, 2019

Auch Thüringer Landtag beschließt feministisches Wahlrecht – News vom 7. Juli 2019

1. Nach Brandenburg ist jetzt also auch Thüringen an der Reihe:

Genauso viele Frauen wie Männer sollen im Thüringer Landtag künftig mitentscheiden - so sieht es ein neues Gesetz vor. Parteien müssen demnach ihre Listenplätze abwechselnd mit Frauen und Männern besetzen. Die Opposition hat verfassungsrechtliche Bedenken.


Hier geht es weiter.



2. Der Merkur berichtet über die denkbaren Folgen, wenn Ursula von der Leyen tatsächlich EU-Chefin werden würde:

Im Falle der Wahl von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur EU-Kommissionspräsidentin soll einem Medienbericht zufolge für die CDU eine weitere Frau als Ministerin ins Bundeskabinett aufrücken. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sind sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer entschlossen, am Frauenanteil von 50 Prozent für die Ministerposten festzuhalten. (...) Damit würde nach einem Wahlerfolg von der Leyens im EU-Parlament eine größere Kabinettsumbildung notwendig. In der Union wird davon ausgegangen, dass im Verteidigungsministerium ein Mann auf von der Leyen folgen würde und damit in einem anderen Ressort eine Frau aufrücken müsste.


Regierungsämter ohne Ansehen des Geschlechts nach Kompetenz zu besetzen ist so was von letztes Jahrhundert.



3.
Die SVP spricht von Zürichs "Genderpolizei" und hat damit nicht ganz unrecht. Parlamentarier sollen ihre Vorstösse so formulieren dürfen, wie sie wollen, solange sie keine Gesetze verletzen. Das Büro des Gemeinderats sollte ihnen keine weiblichen Endungen aufzwingen.


Irène Troxler kommentiert in der Neuen Zürcher Zeitung.



4. Warum täuschen Frauen sexuelle Übergriffe vor, die es nie gab? Damit beschäftigt sich das Blog Geschlechterallerlei.

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