Donnerstag, Mai 02, 2019

Männer: Wird es nichts mit dem Job, geht oft auch die Partnerin – News vom 2. Mai 2019

1.
Junge Paare trennen sich einer Studie zufolge häufiger, wenn der Berufseinstieg des Mannes misslingt. Hat die Frau dagegen einen holprigen Start in die Arbeitswelt, ändert sich an der Beziehung in der Regel nichts, wie die repräsentative Untersuchung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) ergab, über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" (...) berichtete.

Schafften junge Männer den Übergang ins Berufsleben nicht und würden mit Mitte 20 zeitweise arbeitslos, erhöhe sich ihre Trennungsrate um 43 Prozent gegenüber erfolgreichen Berufseinsteigern, so die Studie. Bei jungen Frauen sei dieser Effekt dagegen nicht nachweisbar. Ob oder wie schnell die Partnerin auf dem Arbeitsmarkt Fuß fasse, belaste Paare offenbar weit weniger.

(...) Das Ergebnis zeige, dass die alten Geschlechterrollen immer noch wirkmächtig seien, was insbesondere die Männer belaste. Denn die Erfahrung des doppelten Misserfolgs – erst beruflich, dann privat – könne sich langfristig negativ auf ihre Lebensläufe auswirken, erklärten die Autorinnen der Studie. Sie forderten deshalb mehr Chancengleichheit und konkret weniger Druck auf junge Männer.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.



2. Mit der Parole "Für ein Europa der Frauen" kandidiert Katarina Barley (SPD) für die Europawahl. Der Väteraufbruch für Kinder fragt, ob es mit dem sozialdemokratischen Sexismus jetzt nicht allmählich mal gut ist.



3. Johnny Depp bekundet, in seinem Prozess gegen seine Ex-Freundin Amber Heard nicht zurückzustecken, bis sein guter Ruf widerhergestellt sei. Heard hatte ihm häusliche Gewalt vorgeworfen; Depp gibt an, umfangreiche Belege dafür zu haben, dass es sich um Falschbeschuldigungen handelt.



4. Die Universität Cambridge wird kritisiert, weil sie in ihren Räumen die Partei "Justice for Men and Boys" eine Veranstaltung durchführen lässt. Meinungsfreiheit sei ja schön und gut, argumentieren die Protestler, aber wegen dieser Veranstaltung fühlten sich mehrere Personen "unsicher", und es sei durch die Männerrechtler auch schon zu sexuellen Belästigungen gekommen. Belege oder auch nur konkrete Schlderungen dieser angeblichen Belästigungen konnten nicht angeboten werden. Die Universität hält an der Veranstaltung fest.



5. Gegen die ungarische Fluglinie Wizz Air gibt es Sexismusvorwürfe. Auf den Zeichnungen, die zeigen, wie man sich in einem Notfall verhält, und beispielsweise das Anlegen einer Schwimmweste erklären, ist eine Passagierin zu sehen, die nur ein knappes, kurzes Kleid trägt. Dadurch sind ihre Beine und der Ansatz einer Brust erkennbar.

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