Donnerstag, Oktober 22, 2015

Vermischtes vom 22. Oktober 2015

Österreichs Männerpartei fordert einen Männersituationsbericht der Vereinten Nationen.

Eine neue Studie zeigt: Frauen werden bei Anstellungen im STEM-Bereich deutlich bevorzugt – außer gegen besser ausgebildete Männer. Die Abkürzung "STEM" steht für Science, Technology, Engineering und Mathematics und lässt sich in etwa mit dem deutschen Begriff MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vergleichen.

Die aktuelle Ausgabe des führenden britischen Politikmagazins "Spectator" behandelt den Niedergang des Feminismus. Dabei zeigt das Titelbild der aktuellen Ausgabe (hier bei Amazon besonders gut zu sehen) links eine Suffragette mit einem Schild, auf dem das Frauenwahlrecht gefordert wird. Diese Forderung wurde offenkundig von einer rechts stehenden im "Schlampenlook" gekleideten Feministin mit der Parole ALL MEN ARE SCUM! rot übersprayt. Die Titelgeschichte des Spectators steht online. Dort erklärt Emily Hill (schon wieder eine Frau, die keine Lust mehr auf dieses Theater hat):

Well, if this is feminism, then feminism is dead, and the triviality of the fights feminists pick is the surest proof of its demise. What started as a genuine crusade against genuine prejudice has become a form of pointless attention-seeking.

(...) Since the suffragettes won us the vote, women have made greater strides than men have made in millennia. In fact, the demographic doing worst in schools is white boys on free school meals — only a quarter of whom gained five decent GCSE grades. So yes, there are gender equality issues — but they are deeply unfashionable. Who will wave placards, or lie on the carpet of film premieres, for the cause of under-performing boys?


Um Emily Hills Argumente zu untermauern: Einem Programm der Universität von New Hampshire zufolge führen "Gender-Mikroaggressionen" bei Frauen zu Armut, Herzkrankheiten, Migräne und Erkrankungen des Immunsystems. Auf Twitter fasst eine Frau diese Aussage so zusammen: "Frauen und Männer sind gleich, außer ihr sagt etwas Gemeines zu uns und unser Herz bleibt stehen."

Über aktuelle Entwicklungen an britischen Schulen berichtet der Telegraph:

Children as young as five are going to be admonished for using language that enforces gender stereotypes as new guidelines are sent to every school in England this Tuesday.

(...) Schools are also being asked by the report to appoint senior teachers as 'gender champions', appointing them with the task of encouraging more girls to take traditionally 'male' subjects such as economics, computer science and physics at GCSE and A-level and more boys to take 'female' subjects such as English literature, foreign languages and psychology.


Kritisch äußert sich Chris McGovern zu dem Konzept, Mädchen als "Gedankenpolizei für Jungen" anzuheuern.

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