Donnerstag, Juni 25, 2015

Vermischtes

Nahchdem Kritik an ihrem EU-Genderpapier laut wurde, keift Maria Noichl nun zurück. Der Tonfall, den EU-Parlamentarierinnen so drauf haben, ist bemerkenswert.

Eine feministische Professorin fordert, dass von Frauen unterrichtete Kurse und Seminare besser bewertet werden sollten:

"Female faculty should receive an automatic correction—that is to say, a bonus—on their quantitative teaching evaluation scores," Pritchard writes, adding that such bonuses "should be determined by average gender bias in teaching evaluations at their institution or national averages."


Vice.com berichtet über das Genre des Hatefuck-Pornos und interviewt dazu den Produzenten und Darsteller Rafael Santeria, der von sich selbst sagt, die meisten Frauen zu hassen. Als Ursache für seine Entwicklung nennt er unter anderem den Feminismus der autonomen Szene. Darüber hinaus berichtet er:

Ich habe keine Nachschubprobleme mit Frauen, die sich von mir in den Mund pissen lassen. Ich kenne erstaunlich viele, die meinem Standpunkt positiv und neutral begegnen. Viele meiner Berlin-Bekanntschaften haben sich ohne mein aktives Zutun als Antifeministinnen und Frauenfeindinnen geoutet. Und warum sollte ich von der Frau verlangen, dass sie ihre eigene Natur begreift? Das fällt ja selbst Männern schwer. Frauen verlangen naturgemäß nach Führung. Egal ob feministische Hardlinerin oder ultradevote Disko-Bitch: Keine Frau dieser Welt möchte ernsthafte Widerworte geben. Unterm Strich lässt sie sich lieber entwürdigen als gar keinen Schutz oder — schlimmer noch — keine Aufmerksamkeit zu genießen.


Das libertäre Magazin eigentümlich frei thematisiert mit der "taz" als Aufhänger die Unterstützung von öffentlichen Geldern für Medien, die im Sinne des politischen Establishments berichten und kommentieren. Der Artikel Johannes Schönbachs steht leider nur Abonnenten zur Verfügung. Ein Auszug:

Was in 20 Jahren ja leider Gottes wohl noch bestehen wird, wenngleich hoffentlich in ramponiertem, durch privaten Widerstand erschüttertem Zustand, ist der auf so groteske Weise zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, der für sich allein betrachtet kaum Unterschiede zum Staatsfunk in einer sozialistischen Diktatur aufweist, jedenfalls zügig in einen solchen umgewandelt werden könnte. Es wäre ein Leichtes, diesem finanziell üppig ausgestatteten Produzenten staatlich erwünschter Nachrichten zwei oder drei Zeitungen beziehungsweise Magazine anzuschließen. Zum Beispiel könnten "Spiegel", "FAZ" und "Süddeutsche" kurz vor dem jeweiligen Konkurs durch staatliche Gelder stabilisiert und fortan künstlich am Leben erhalten werden, womit die Fassade des freiheitlichen Journalismus immerhin bestehen bliebe. In diesem Sinne darf man die momentane Zusammenarbeit von WDR, NDR und "Süddeutscher" bereits als eine Art Probelauf für spätere große Taten betrachten. Wie diese halböffentlich-rechtlichen Medien dann die Bevölkerung (in)formieren werden, kann sich jeder selber ausmalen. Aber man wird offiziellerseits im Wochentakt Eide schwören, dass Medienvielfalt herrsche.

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