Dienstag, Oktober 06, 2026

Klare feministische Ansage der taz: "Was wir dürfen, dürft ihr noch lange nicht"

1. In der Berliner tageszeitung ("taz") erklärt Lilly Schröder, dass "Objektifizierung" danach beurteilt werden sollte, von welchem Geschlecht sie ausgeht:

Es ist kein doppelter Standard, wenn Frauen Männer objektifizieren und sich gleichzeitig über die eigene Sexualisierung aufregen. Der Unterschied liegt im Kontext: Frauen werden seit Jahrhunderten strukturell objektifiziert, auf ihre Körper reduziert und ihr gesellschaftlicher Wert an ihre fuckability geknüpft.

Wenn Frauen nun den Spieß umdrehen und Männer mit ihren eigenen Waffen schlagen, ist das Aneignung, nicht Diskriminierung. Wenn Ikkimel rappt: "Baby, du bist lecker, gibts den Pimmel auch in groß?" ist das Empowerment. Wenn Influencerin Maria Ludovica fordert, Männer sollten "sich doch entschuldigen, wenn die nicht anständig ficken" ist das Empowerment. Und wenn Influencerin Evil Suki für das Oktoberfest nach einem "Geldsklaven" sucht, der ihr den Besuch finanziert, ist auch das Empowerment.




2. An der Universität Cornell gibt es immer aggressivere Proteste zum angeblich nachlässigen Umgang mit sexueller Gewalt:

Vor dem Verwaltungsgebäude hielten Studenten ein Banner mit der Aufschrift hoch: "Burn Down the Patriarchy" ("Nieder mit dem Patriarchat").

Die Ivy-League-Universität bemüht sich seit Tagen, einen Sturm der Empörung – auf dem Campus und darüber hinaus – über ihren Umgang mit der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung aus dem Jahr 2024 einzudämmen. Am frühen Montagmorgen fand die Universität die Spuren dieser Wut direkt an den Wänden ihrer Verwaltung, die mit Graffiti besprüht worden waren.

In der Nacht zum Montag wurde auch eine Glastür beschädigt. Auf den Wänden daneben waren in Rot Botschaften geschrieben, die sich gegen ein Patriarchat und die Reaktion der Elite-Uni auf Vorwürfe des sexuellen Angriffs richteten, wie Fotos in Nachrichtenmedien zeigten.


Die deutschen Medien widmen sich immer noch intensiv diesem Thema, wobei die Berichterstattung massiv einseitig bleibt. Allein Shantanu Patni wagt im Magazin CICERO eine abweichende Perspektive:

Die Klägerin, die in den Gerichtsakten nur "Jane Doe" heißt, hat ihre Geschichte inzwischen dreimal erzählt, und die jüngste Fassung weicht von den früheren so weit ab, dass auch der bis vor kurzem zuständige Staatsanwalt von einer "dramatisch anderen" Darstellung spricht. Die früheren Fassungen erzählen von einer Nacht, auf die sie sich selbst eingelassen hatte. Zur Vergewaltigung wurde sie offenbar erst, als ihr Ruf auf dem Spiel stand.

Die erste Fassung entstand in den Tagen nach jener Nacht und lässt sich inzwischen gut nachzeichnen. Die New York Times hat die Akten des universitätsinternen Verfahrens ausgewertet, Hunderte Seiten mit Nachrichten, E-Mails und Befragungsprotokollen. Am Morgen danach erzählte die Studentin ihren Mitbewohnerinnen von Ketamin und Sex mit mehreren Männern. "Ist das nicht verrückt?", habe sie gesagt und dabei gelacht, gab eine von ihnen später zu Protokoll. Ihrer Mentorin in der Studentinnenverbindung erzählte sie, auf dem Campus heiße es, sie sei eine Schlampe. Leider seien die Gerüchte wahr, habe sie lachend hinzugefügt, so die Mentorin gegenüber den Ermittlern.

Kurz darauf entschuldigte sich einer der Männer bei ihr. Er und ein zweiter seien zu berauscht gewesen, um die Sache zu beenden, bevor sie völlig aus dem Ruder lief. Sie antwortete, nichts von dem Sexuellen sei illegal gewesen, sie sei gern mit den beiden zusammen gewesen, und schlug vor, wieder einmal gemeinsam zu kiffen, nur ohne "die zusätzlichen fünf Milliarden Männer und das Ketamin". Dem anderen schrieb sie zwei Tage später, ihr Ruf sei zerstört und sie schäme sich zutiefst. Zugleich versicherte sie ihm, sie werde jedem, der ihm deswegen Ärger mache, persönlich eine verpassen. Die Leute müssten eben erwachsen werden, Sexualität verändere sich. Dann folgte: "I love you, King."

(…) Was zwischen der ersten Fassung gegenüber dem unmittelbaren Bekanntenkreis und der zweiten Fassung gegenüber der Campuspolizei lag, steht ebenfalls in den Akten. Ende Oktober wurde Jane Doe von der Halloween-Party derselben Studentenverbindung ausgeladen. "Die Frau zieht immer den Kürzeren", schrieb sie demselben Mann, dem sie wenige Tage zuvor "I love you, King" geschrieben hatte. "Ihr seid nicht meine Freunde." Anfang November behauptete sie dann gegenüber dem Mann, der sich bei ihr entschuldigt hatte, gut 90 Prozent dessen, was in jener Nacht passiert war, seien nicht einvernehmlich gewesen.

(…) Mit der Klage wurden auch die Namen der sieben Männer öffentlich, kurz darauf kursierten ihre Gesichter. Einem von ihnen hat sein Arbeitgeber bereits gekündigt. Wie auch immer das Laiengremium entscheidet, das Netz hat sein Urteil längst gesprochen: Junge Frauen filmen sich unter dem Ruf "Ich bin Jane Doe" und erklären, es hätte jede von ihnen treffen können.

(…) Auch die Politik hat sich festgelegt. Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez sprach von sieben Männern, die eine Studentin betäubt und stundenlang vergewaltigt hätten. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul erklärte, die junge Frau habe "etwas völlig Unaussprechliches" erlitten und sei "bei jeder Gelegenheit von Menschen und Institutionen im Stich gelassen" worden. Die Gouverneurin ließ es nicht dabei bewenden. Sie hat den Fall nun dem Bezirksstaatsanwalt entzogen und ihn Generalstaatsanwältin Letitia James übertragen.

James wiederum hatte schon drei Tage vor ihrer Ernennung auf Facebook geschrieben, was die junge Frau habe ertragen müssen, sei "entsetzlich", und von einer "Überlebenden" gesprochen. Damit haben sowohl die Regierungschefin des Staates, dessen Justiz nun über eine Anklage entscheiden soll, als auch die Anklägerin, die die Ermittlungen übernimmt, das Ergebnis bereits vorweggenommen, bevor eine Grand Jury auch nur zusammengetreten ist.

Wer in diesem Klima nach Belegen fragt, macht sich verdächtig, zumal die Rollen von vornherein verteilt scheinen. Verbindungsstudenten einer Eliteuniversität sind seit Jahrzehnten die Schurken eines festen Erzählmusters. Es trug schon die Vorwürfe gegen die Lacrosse-Mannschaft der Duke University im Jahr 2006 und die Reportage des Magazins "Rolling Stone" über eine angebliche Gruppenvergewaltigung an der University of Virginia acht Jahre später. In beiden Fällen erwies sich die Geschichte als falsch.

Die Studentin hatte sich die Nacht zunächst mit der Sprache der sexuellen Befreiung zurechtgelegt. Doch diese Sprache hielt genau so lange, bis der Campus anfing, sie eine Schlampe zu nennen. Für etwas, in das man eingewilligt hat und dessen man sich am nächsten Morgen schämt, hat diese Sprache kein Wort. Also wurde daraus eine Gruppenvergewaltigung, und aus sieben Männern wurden Täter eines Verbrechens, für das sie bisher noch nicht einmal angeklagt worden sind.

(…) Für junge Männer ist das keine abstrakte Debatte. Sie sehen sieben Altersgenossen, deren Namen, Gesichter und Arbeitgeber im Netz kursieren, dazu einen Unbeteiligten, dem die Klage zugestellt wurde, weil er zufällig denselben Namen trägt. Sie sehen ein Video, in dem einer der Beschuldigten auf dem Campus beschimpft wird, und Beiträge, in denen es heißt, "Jungen beizubringen, nicht zu vergewaltigen, hat offensichtlich nicht funktioniert. Bringen wir also den Mädchen bei, zu töten." Und sie sehen, wie sich eine Gouverneurin und eine Generalstaatsanwältin festlegen, bevor ein Gericht es getan hat.


Menachem Rosensaft, Juraprofessor an der Universität Cornell zeigt sich erschüttert über die "Lynchmob-Mentalität", die in diesem Fall inzwischen herrscht: "Im Grunde genommen wurden die sieben betroffenen Studenten vor dem Gericht der öffentlichen Meinung bereits verurteilt, bestraft und verdammt."

"Von einer Vergewaltigungskultur zu sprechen, die über 20.000 Studenten in einen Topf wirft, die absolut nichts damit zu tun haben, ist einfach unverantwortlich und falsch", sagte Rosensaft weiter . Die Tendenz, "ohne Rücksicht auf Fakten oder Nuancen nur auf billige Schlagzeilen und den schnellen Moment der Publicity aus zu sein", bereite ihm Sorgen. "Wenn es in Midtown Manhattan zu einem Überfall kommt, ist der Verantwortliche der Räuber, nicht die gesamte Bevölkerung von Manhattan."

In einem ausführlichen Beitrag beschäftigt sich die konservative New Yorker Zeitschrift National Review mit dem Fall. Einige Auszüge daraus:

Gerechter Zorn kann etwas Gutes sein, wenn er aus den Beweisen erwächst, aber er darf nie zum Werkzeug werden, um die Beweise niederzuschreien oder das Gesetz zu ignorieren. Sowohl unser moralisches Empfinden als auch der Wert eines rechtsstaatlichen Verfahrens zählen mehr und nicht weniger, wenn sich die Leute in den sozialen Medien in einen Fieberrausch hineinsteigern.

(…) Natürlich kann auch etwas, das keine Vergewaltigung ist, auf vielerlei Weise moralisch abscheuliches Verhalten sein, aber es wird nicht dadurch zur Vergewaltigung, dass man hitzige Rhetorik darauf anwendet. (…) Das meiste von dem, was wir über diesen Fall zu wissen glauben, ist Hörensagen oder Spekulation. Tatsächlich liegen bislang nur sehr wenige Beweise öffentlich vor. Wir können also zwar darüber sprechen, was bekannt zu sein scheint oder umstritten ist, aber es ist durchaus möglich, dass die meisten Leute, die selbstsichere Behauptungen über diese Fakten aufstellen, in Wahrheit keine Ahnung haben, was geschehen ist.


In den folgenden Absätzen versucht der Autor des Artikels aufzudröseln, welche Fakten über den Fall als tatsächlich belegt gelten, was sich als extrem schwierig herausstellt, weil, wie gesagt, viele Informationen der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, weil man bei keinem der Beteiligten weiß, ob er zu unterschiedlichen Aspekten die Wahrheit sagt oder nicht und weil von dem angeblichen Opfer selbst stark widersprüchliche Darstellungen vorliegen.

Dann kommen wir zu dem Punkt, der die aktuelle Debatte beherrscht: Haben betrunkene junge Männer die Pflicht, auf betrunkene junge Frauen mit beeinträchtigtem Urteilsvermögen achtzugeben? Ich meine, ja. Doch wenn man es zu Ende denkt, ist diese Annahme im Kern patriarchalisch. Sie war jung, aber die Männer waren ebenfalls jung. Sie trank und nahm Drogen, aber das taten die Männer auch. Sie traf eine schlechte Entscheidung, die sie verfolgen mag, und die Männer taten dasselbe. Warum sollen sie die gesamte Verantwortung tragen? Ich für meinen Teil beantworte diese Frage gern damit, dass sie Männer sind und Männer bestimmte Pflichten haben, die Frauen nicht haben. Von Natur aus sind sie größer und stärker als sie. Von Natur aus haben Frauen unter den Folgen unbedachten Sex stärker zu leiden als Männer. Als Gesellschaft sollten wir von Männern ein gewisses Maß an ritterlicher Verpflichtung gegenüber Frauen verlangen. Doch dies von Männern zu verlangen, ist kein Schlag gegen das Patriarchat; es ist das Patriarchat. Es ist die Überzeugung, dass Männer Pflichten zum Schutz von Frauen haben, die darüber hinausgehen, Sex allein als Frage der Einwilligung zu behandeln, als handle es sich um ein Handelsgeschäft.

Und ja, das bedeutet auch, dass eine richtig geordnete moralische Gesellschaft von den Umstehenden hier verlangen würde, nicht einfach wegzugehen, sondern einzugreifen und das Mädchen nach Hause ins Bett zu bringen, wo es hingehörte, ob es das wollte oder nicht. Solche Männer bekommen wir aber nicht, wenn wir Männer nicht mit einem Sinn für patriarchalische Verantwortung erziehen und ihnen stattdessen einbläuen, dass das Sexleben einer Frau sie verdammt noch mal nie etwas angeht.

(…) Ist es wirklich Aufgabe des Gesetzes, Frauen zu sagen, dass sie sich nicht betrinken und keinen unverbindlichen Sex haben dürfen? Darauf liefe eine Änderung des Gesetzes in Bezug auf beeinträchtigtes Urteilsvermögen im Ergebnis hinaus. Und wenn eine Frau nicht für das verantwortlich ist, was sie nach ein paar Drinks zu viel tut, ist dann der Mann strafrechtlich verantwortlich, wenn er sich im selben Zustand befindet? Zwar wäre es nicht das Schlimmste, das Gesetz in dieser Hinsicht etwas paternalistischer zu gestalten, aber ich glaube nicht, dass wir so weit gehen wollen. Zudem ist es schwierig, im Recht zwei unterschiedliche Maßstäbe für beeinträchtigtes Urteilsvermögen zu haben, einen für Männer und einen für Frauen.




3. Das Magazin Aporia beschäftigt sich ungewöhnlich tiefgehend mit der häufig zitierten Behauptung, lediglich 2–8 Prozent der Vergewaltigungsanzeigen seien falsch. Die Autoren überprüfen dazu mehrere Studien, auf denen diese Zahl beruht, und argumentieren, dass dort häufig Fälle, bei denen die Ermittler weder Wahrheit noch Falschheit feststellen konnten, in den Nenner einbezogen wurden, während nur ausdrücklich als falsch eingestufte Fälle in den Zähler gelangten. Bei einer Neuberechnung der von ihnen untersuchten Datensätze kommen sie deshalb auf deutlich höhere Werte: je nach Studie und Umgang mit zurückgezogenen Anzeigen etwa 14 bis 30 Prozent, in einer australischen Untersuchung sogar 42,4 Prozent. Sie betonen allerdings selbst, dass diese eigenen Berechnungen wegen der subjektiven Klassifizierung der Fälle nicht als verlässliche neue Prävalenzschätzungen verstanden werden sollten. Der zentrale Punkt des Artikels ist letztlich nicht, eine belastbare neue Quote von 20–30 Prozent zu beweisen: Die Autoren erklären ausdrücklich, dass sich aus der vorhandenen Literatur keine seriöse genaue Rate ableiten lasse. Das ist seit über 25 Jahren auch meine eigene Einschätzung der Datenlage. Wenn etwa der auf Sexualstraftaten spezialisierte Rechtsanwalt Alexander Stevens über den Stand der Forschung schreibt, "Studien und Schätzungen aus dem Bereich der Justiz und Strafrechtspflege zufolge dürften zwischen 25 und 75 Prozent aller Vergewaltigungsanzeigen unbegründet sein", dann zeigt schon diese irrwitzig große Spannbreite, dass man hier kaum verlässliche Aussagen treffen kann.



4. In Bolivien, Chile, Argentinien und Peru liegen Gesetzesvorhaben vor, die härtere Strafen oder neue Verfahren für nachweislich falsche Anzeigen wegen häuslicher, sexueller oder "geschlechtsspezifischer" Gewalt vorsehen. "Ich möchte die erste Ministerin in der Geschichte des Westens sein, die sich für Männer einsetzt", bekundete in diesem Zusammenhang die chilenische Senatorin Vanessa Kaiser. "Ich möchte euch gegen die Vorstellung verteidigen, dass ihr schuldig seid, nur weil ihr als Mann geboren wurdet. Denn jetzt müssen wir – zusätzlich zu all den Belastungen, die wir ohnehin schon hatten – dank dieser schrecklichen Ideologien, die man Feminismus und Gender-Perspektive nennt, auch noch unsere Männer verteidigen."



5. Unter jungen Männern in Kanada kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der seelischen Gesundheit. Zwischen 2012 und 2022 stieg bei Männern zwischen 15 und 24 Jahren der Anteil mit Stimmungserkrankungen von 11 auf 16 Prozent und der Anteil mit generalisierten Angststörungen von 4 auf 10 Prozent; zugleich sank der Anteil, der seine psychische Gesundheit als "sehr gut" oder "ausgezeichnet" bezeichnete, von 70 auf 52 Prozent. Suizid ist bei 15- bis 34-jährigen Jungen und Männern die zweithäufigste Todesursache. Als verantwortlich für diese Entwicklung wird von einigen "die Manosphäre" gemacht. Die kanadische Bundesregierung plant jetzt erstmals eine eigene Strategie zur seelischen Gesundheit von Jungen und Männern, die unter anderem Mentoring, Peer-Unterstützung, Sport und Freizeitangebote, gesunde Beziehungen und positivere soziale Normen fördern soll.



6. Vergangene Woche wurde in Texas eine Vierjährige von ihrer Mutter erschossen. Nach Angaben der Polizei hatte am selben Tag eine Sorgerechtsanhörung stattgefunden, bei der dem Vater des Mädchens die hauptsächliche Betreuung zugesprochen worden war; sie sollte noch am Abend zu ihm zurückkehren. Die Familie identifizierte das erschossene Mädchen und erklärte, der Vater habe alle gerichtlichen Vorgaben befolgt und darauf vertraut, dass das Sorgerechtsverfahren seine Tochter schützen würde. Des weiteren erklärte die Familie: "Wir bitten die Öffentlichkeit, sich daran zu erinnern, dass es überall Väter gibt, die still, geduldig und im Rahmen des Gesetzes dafür kämpfen, ihre Kinder zu schützen. Ihre Geschichten werden selten erzählt, das sollte man aber tun."



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