Donnerstag, Juli 23, 2026

Deutschland schiebt russische Männer zurück an die Front

1. Nicht nur bei den Männern aus der Ukraine, die vor dem Krieg fliehen, auch bei Russen greifen wir jetzt richtig durch:

Wegen Personalmangels werden zahlreiche Wehrpflichtige dazu gedrängt, sich für die Armee zu verpflichten. Mehrere Soldatenmütter haben dem unabhängigen russischen Internetportal ASTRA berichtet, dass ihre Söhne getäuscht und schikaniert worden seien, unter Druck Verträge unterschrieben hätten und so in den Krieg ziehen mussten.

(…) Menschenrechtsaktivisten zufolge haben russische Deserteure in Deutschland praktisch keine Chance auf Asyl, obwohl Vertreter der früheren Bundesregierung versichert hätten, Kriegsdienstverweigerung und Desertion als zwingende Gründe für politisches Asyl anzuerkennen.

Entsprechende öffentliche Aussagen von Politikern seien aber nicht gesetzlich verankert, merkt der Menschenrechtsaktivist Alexej Koslow von der Berliner Organisation Solidarus an. Ihm zufolge ist laut deutschem Recht eine Mobilmachung oder der Einsatz an der Front allein kein Grund für Asyl. Mit Asyl könne man nur dann rechnen, wenn eine Person aus politischen Gründen in den Krieg gegen die Ukraine geschickt worden sei, so Koslow.

(…) Tatsächlich gibt es hunderte Berichte darüber, dass erwischte russische Deserteure direkt an die Front geschickt und dort misshandelt werden. Seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine konnte ASTRA 29 illegale Gefängnisse für russische Kriegsdienstverweigerer ausfindig machen. Dort erpressen Offiziere Geld von den Soldaten, halten sie unter unmenschlichen Bedingungen, urinieren auf sie, lassen sie hungern, schlagen, foltern oder töten sie sogar.

(…) Seit Antritt der neuen Bundesregierung vor einem Jahr liegen die ohnehin geringen Asylchancen für Deserteure praktisch bei Null.




2. Die britische Daily Mail berichtet über einen aktuellen Fall sexueller Gewalt. Demnach steht eine Lehrerin vor Gericht, weil sie Sex mit einem Jungen unter 14 Jahren gehabt haben soll, nachdem sie ihm die Augen verbunden und ihn an ein Bett gefesselt hatte.

Zum Ablauf der angeblichen Vorfälle fuhr er fort: "Es gab offensichtlich jede Menge Manipulation, aber damals kam es mir nicht so vor. Damals sagte sie so was wie: Ich bin in einer Beziehung. Ich bin deine Freundin. Wir müssen vorsichtig sein.

Ich erinnere mich, dass sie nackt war und mir beibrachte, wie man eine Frau berührt, und ich erinnere mich, dass ich sagte: ‚Das riecht komisch‘, und sie wurde ganz defensiv und sagte: ‚So riechen Frauen eben.‘ Ich erinnere mich, dass sie mir einfach sagte, was ich tun sollte, und ich tat es einfach.

Ich erinnere mich ganz deutlich daran, wie sie den Namen ihres Mannes rief. Das hat mich überrascht. Ich habe ihre Beziehung nie mitbekommen. Ich dachte, ich hätte die Beziehung. Ich erinnere mich, dass ich dachte, ich hätte einen Konkurrenten."

Das mutmaßliche Opfer gab den Polizeibeamten während der Vernehmungen weitere Informationen. Er behauptete, ein weiterer Vorfall habe sich in einem Schlafzimmer ereignet, als er gerade einmal 10 Jahre alt war.

Unter Tränen sagte er: "Sie muss gewusst haben, was das war. Das ist eine Erinnerung, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist."

Über eine weitere Begegnung fügte er hinzu: "Sie bat mich, auf das Bett zu kommen. Ich glaube, es war ihr Ehebett. Ich erinnere mich, dass sie mich gefesselt hat. Sie hatte eine Feder. Irgendeine Art von Federhandschuhen und Fell. Sie kitzelte mich. Ich erinnere mich, dass ich ans Bett gefesselt und mir die Augen verbunden wurden. Ich glaube, ich hatte keine Ahnung, was da vor sich ging. Ich habe mich darauf eingelassen und ihr vertraut. Es waren vor allem Empfindungen an meinem ganzen Körper. An meinem ganzen Körper. Sie war überrascht, dass es mir keinen Spaß machte. An das Bett gefesselt zu sein, hat mich in meiner Jugendzeit beunruhigt, als ich allmählich zu verstehen begann, was das für sie bedeutet haben musste.

Damals hatte ich, glaube ich, keine Angst. Das hatte ich nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, Angst gehabt zu haben. Aber als ich etwa 14 war, fing es an, mich zu beschäftigen. Ich war an die Pfosten gefesselt, hatte eine Augenbinde auf, und sie kitzelte mich nackt, und ich erinnere mich, dass sie überrascht war, dass es mir keinen Spaß machte. Sie hat mich irgendwie ausgefragt, warum es mir keinen Spaß machte, was mir daran nicht gefiel. Ich war einige Stunden lang dort."


~ Gut, dass Deutschland immun gegen so etwas ist, sonst würden wir ja hierzulande auch solche Artikel lesen und nicht allein in der ausländischen Presse. ~



3. Tamara Wernli beschäftigt sich in einem aktuellen Video mit der immer irrwitzigeren Geschlechterdebatte: "Mann legt Teer bei 35 Grad - Frau beklagt sich im Podcast, Frauen seien überall benachteiligt"



4. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir:

Heute zwei aktuelle Beiträge aus unserer beliebten Kategorie "Frauen sind das friedlichere Geschlecht".

Als erstes nach Österreich:

---"Wenn eine Beziehung endet, gehen die Emotionen oft hoch. Im Fall von Frau K. sollen sie am 4. Mai zu Kratzwunden bei ihrem Ex-Partner und dessen Bedrohung mit einem Fleischmesser geführt haben, wirft die Staatsanwältin der unbescholtenen 29-Jährigen Körperverletzung und gefährliche Drohung vor.

"Ich bin nicht schuldig. Also teilweise, wegen der Kratzer", erklärt die alleinerziehende Arbeitslose, die Notstandshilfe bekommt, Richterin Danja Petschniker. "Ich war voll Adrenalin, ich hatte eine Panikattacke!", führt die mit zehn Minuten Verspätung aufgetauchte Angeklagte als Entschuldigung an. Einen Tag nach der Trennung sei ihr ehemaliger Freund mit seinem Bruder in ihre Wohnung gekommen, zwischen den Ex-Partnern entbrannte ein Streit um finanzielle Angelegenheiten.

"Wir haben gestritten, ich wollte die Polizei rufen", erklärt die unbescholtene Österreicherin. "Warum?", fragt die Richterin. "Weil es mir zu viel wurde", führt K. keinen besonderen Notfallgrund an. "Er hat gesehen, dass ich 133 gewählt habe, und wollte mir das Handy wegnehmen. Wir haben gerangelt, dann schlug er mir mit der flachen Hand ins Gesicht, dann habe ich ihm eine Watsche gegeben", erklärt die Frau. Die auf Nachfrage aber nicht ausschließen will, dass die erste Ohrfeige von ihr gekommen sei.

(…) Der Ex und dessen Bruder sagen beide aus, es habe zunächst den verbalen Konflikt wegen des Geldes gegeben. "Irgendwann hat sie mir dann gegen die Brust getrommelt und hat mich fester gehalten, dabei hat sie mich wahrscheinlich gekratzt. Aber nicht absichtlich", sagt der 22 Jahre alte frühere Partner der Angeklagten.

"Dann hat sie mir eine Watsche gegeben und ich ihr eine zurück. Dann ist sie extrem ausgerastet", beschreibt es der Österreicher. "Sie hat sich zur Abwasch umgedreht und den Kochlöffel und das Fleischmesser genommen", widerspricht der Zeuge der Angeklagten. Da er nicht wusste, was K. vorhat, habe er sie von hinten umklammert und aufgefordert, das Messer fallen zu lassen. Das habe sie zunächst nicht gemacht, daher habe er ihr in die Wange gebissen, sagt der zumindest optisch körperlich unterlegene junge Mann.

"Sie war aus Wut unkontrollierbar. Sie war nicht sie selbst", stellt er eine Ausnahmesituation der 29-Jährigen dar. Die Panikattacke sei bei der Frau aber erst später aufgetreten, ist er überzeugt. Mittlerweile sei das Verhältnis wieder in Ordnung, bestätigt der Zeuge die Darstellung der Angeklagten in dieser Frage.“

Die Richterin fällt am Ende einen Freispruch:

"Sie haben beide unaufgeregt gewirkt", begründet die Richterin ihr Urteil. "Bezüglich des Anklagepunktes der Körperverletzung mit den Kratzspuren auf dem Oberkörper glaube ich nicht an eine subjektive Verletzungsabsicht." Auch den Tatbestand der gefährlichen Drohung mit dem Messer sieht sie nicht erfüllt: "Ich habe nichts von Stichbewegungen gehört, im Endeffekt haben Sie das Messer nur in der Hand gehalten. Ich glaube dem Zeugen, dass er Angst hatte, da man die Situation nicht einschätzen kann. Aber er hat Sie von hinten festgehalten und Sie haben die Waffe dann losgelassen."
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Ob der Fall vor Richterin und Staatsanwältin ebenso glimpflich ausgegangen wäre, wenn das Opfer statt eines "zumindest optisch körperlich unterlegenen jungen Mannes" eine zierliche junge Frau gewesen wäre? Hätte es dann auch genügt, wenn beide "unaufgeregt gewirkt" und beteuert hätten, das Verhältnis sei wieder in Ordnung? Oder wäre eine Verletzungsabsicht dann womöglich weniger "subjektiv" eingestuft worden? Fragen über Fragen! Ich bleibe zumindest gespannt, ob der nächste Fall "toxischer Maskulinität" auch mit einem lapidaren "Wenn eine Beziehung endet, gehen die Emotionen oft hoch" eingeleitet wird…

Von der Donau an den Neckar:

--- Nach dem Angriff auf zwei junge Frauen am Bismarckplatz am Samstagabend der Schlossbeleuchtung hat die Polizei ihre ersten Angaben zum Tatverdächtigen korrigiert. Entgegen der ursprünglichen Mitteilung handelt es sich nach aktuellem Ermittlungsstand um eine Frau. Zu der Verwechslung kam es, weil sich in derselben Nacht am Bismarckplatz zwei voneinander unabhängige Gewaltdelikte ereigneten, die sich zeitlich überschnitten.

Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilte, trafen die ersten Einsatzkräfte auf eine unübersichtliche Lage. Vorrang hatte zunächst die Versorgung der beiden verletzten Frauen im Alter von 18 und 15 Jahren.

(…) Bei dem Angriff gegen 23 Uhr waren die beiden Frauen mit einer Glasflasche und möglicherweise auch mit einem weiteren scharfen Gegenstand verletzt worden. Die 18-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste zeitweise stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.
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Was kann man nur tun gegen toxische Feminität im öffentlichen Raum? War die Angreiferin womöglich gar von der Femosphere aufgewiegelt? Ja, es sind nicht alle Frauen so… okay! Aber alle Frauen sollten sich vielleicht ein paar Gedanken machen, sich ihrer Privilegien bewusst werden und einfach mal Fragen stellen.




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