DER SPIEGEL: Schwere Vorwürfe gegen feministisches Vorzeige-Unternehmen
1. DER SPIEGEL berichtet über eine Firma, die vielleicht nicht so vorbidlich ist, wie sie nach außen hin wirken möchte. Ein Auszug aus dem sehr ausführlichen Artikel:
Monatelange Recherchen des SPIEGEL offenbaren jedoch, dass es hinter der feministischen Fassade des Start-ups womöglich ganz anders zugeht. Neben Sina Paulsen erheben zehn ehemalige Angestellte Vorwürfe: Sie werfen dem Unternehmen einen schlechten Umgang mit dem mutmaßlichen Vorfall in der Uckermark vor oder berichten von Mobbing gegen Mütter und Arbeitsbedingungen, die sie als krank machend empfanden. Alle diese Vorwürfe weisen das Unternehmen und Gründerin Claus deutlich von sich.
Die Betroffenen wollen in diesem Text anonym bleiben, teils wegen Verschwiegenheitsklauseln in ihren Arbeitsverträgen, teils aus Sorge um ihre berufliche Zukunft, wenn sie sich über Interna äußern. Der SPIEGEL hat auch Chatverläufe, Handyvideos und Verträge geprüft.
(…) Aushängeschild [der Firma] ist Model Stefanie Giesinger, Ex-"Germany’s Next Topmodel"-Gewinnerin mit mehr als fünf Millionen Followern. Ab August 2025 wirbt sie sogar mehrere Monate in einem TV-Spot für das Unternehmen: "Ich bin nicht nur überzeugt von den Produkten und der Haltung, sondern auch von den Menschen dahinter", so der Star über den Einstieg als Gesellschafterin. Auf mehrfache Anfragen reagierte Giesinger nicht.
Dem SPIEGEL hingegen schildern Ex-Mitarbeiterinnen eine Arbeitskultur zwischen Druck und Erschöpfung. Claus sei eine Gründerinnenpersönlichkeit mit Strahlkraft, die charismatisch und zugewandt auftreten könne. Aber auch launisch und manipulativ.
"Ich bin da sehr gebrochen rausgegangen", sagt eine ehemalige Angestellte. Nach ihrer Kündigung habe sie ein halbes Jahr gebraucht, ehe sie wieder arbeiten konnte. Viele werden vom Versprechen eines feministischen Unternehmens gelockt, halten aber offenbar teils kaum zwei Jahre durch. Es sei klar gewesen, dass eine hohe Arbeitsbelastung bei einem Start-up normal sei, doch das Ausmaß bei The Female Company sei gesundheitsschädigend, lautet eine häufige Schilderung. Eine Ex-Mitarbeiterin berichtet, dass sie und andere regelmäßig Phasen mit täglich 12 bis 13 Stunden Arbeit erlebten.
Neben Sina Paulsen verließen weitere die Firma auf ärztlichen Rat. Von »akuten Krankheitszeichen, in Folge ihrer beruflichen Tätigkeit« und einem »hohen Leidensdruck« ist in einem Attest die Rede, das dem SPIEGEL vorliegt. Fünf Personen neben Paulsen berichten von massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, als deren Ursache sie ihre Arbeit bei The Female Company sehen. Ihre Schilderungen reichen von Burn-out über Schlafprobleme bis hin zu Suizidgedanken. Ab Sonntagnachmittag habe sie Atemnot und Panikattacken aufgrund der anstehenden Arbeitswoche gehabt, erzählt eine Ex-Angestellte.
(…) The Female Company startet im Herbst 2024 einen Aufruf, direkt in die Firma zu investieren. Summen zwischen 250 und 25.000 Euro sind möglich. Solche Anlagen bergen üblicherweise hohe Risiken bis hin zum Totalverlust im Insolvenzfall. Die Firma umwirbt vor allem Frauen als Investorinnen: Sie sollten den »Gender Investment Gap« schließen, die Lücke zwischen Männern und Frauen beim Anlegen auf dem Finanzmarkt. Am Ende kommen die gewünschten 1,5 Millionen Euro zusammen.
Schlimmer Artikel. Die Meldestelle Antifeminismus ist informiert.
2. Die fristlose Kündigung einer Mitarbeiterin und Gender-Gegnerin durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie war nicht rechtens. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamburg am Donnerstag in einem Berufungsverfahren (Az. 1 SLa 18/25 und 1 SLa 19/25). Unabhängig von diesem konkreten Fall stellte das Gericht klar, dass Arbeitgeber im Rahmen ihres Weisungsrechts Beschäftigte grundsätzlich dazu anhalten dürfen, in dienstlichen Dokumenten zu gendern.
Die Legal Tribune berichtet, während die Berliner Zeitung die siegreiche Klägerin interviewt hat. Der Sprachwissenschaftler Fabian Payr schließlich erklärt, "wie das Bürgerinnen-und-Bürger-Deutsch uns langsam umprogrammiert".
3.
Lang galt die Borderline-Störung als unbehandelbar, monströs, aber dank neuer Therapien haben sich die Aussichten für Patienten stark verbessert. Das Problem ist nur, dass betroffene Männer oft im Gefängnis landen, nicht in der Klinik.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber. Ein Auszug:
Kessler ist noch etwas wichtig: Er möchte, dass mehr über Männer mit Borderline gesprochen wird. Auch deshalb will er reden. Tatsächlich stehen in der öffentlichen Wahrnehmung weibliche Borderline-Patienten im Vordergrund. (…) "Man lernt immer nur Frauen kennen, die sagen, sie haben Borderline", sagt Kessler. Das bestätigt auch Bohus: "Diagnostiziert wird die Borderline-Störung vor allem bei Frauen", sagt der Psychiater. In den Kliniken seien etwa achtzig Prozent der Patienten weiblich. Dabei nimmt man aufgrund älterer Studien an, dass die Störung eigentlich gleich verteilt ist.
Hilfe wäre aber auch für die männlichen Patienten dringend nötig. "Es ist ein schweres Krankheitsbild, mit viel Chaos und emotionalem Leid", sagt Lieb. Schon deshalb sollte man die Betroffenen möglichst früh behandeln. Noch dazu verläuft die Erkrankung ohne fachgerechte Therapie oft chronisch, wie bei Kessler. Bei männlichen Patienten wird die Borderline-Störung wohl häufig übersehen. Das ist tragisch für die Patienten, aber auch für die Gesellschaft. Frauen mit Borderline kämen in die Klinik, Männer ins Gefängnis, heißt es unter Psychiatern oft. Manche Studien gehen davon aus, dass etwa zwanzig Prozent aller männlichen Gefängnisinsassen eine Borderline-Störung haben.
4. ZEIT-Autorin Jana Simon und ihre Tochter unterhalten sich mit Alice Schwarzer unter der Überschrift "Die Männer sind so. Das dauert noch ein bisschen mit denen".
5. Die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet:
Eine fünffache Mutter, die einen hilfsbereiten Autofahrer fälschlich der Vergewaltigung beschuldigte, nachdem er sie betrunken, weinend und barfuß auf der Straße gefunden und nach Hause gefahren hatte, ist zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.
Als die 38‑jährige Rachael Jones in die Zelle geführt wurde, warnte der Richter, ihr Verhalten könne Männer künftig davon abhalten, einer alleinstehenden, offensichtlich verstörten Frau zu helfen.
Jones war nach einem durchzechten Abend mit Freundinnen gegen Mitternacht auf dem Heimweg, als der Taxifahrer sie wegen eines Streits aus dem Wagen warf.
Der unbescholtene werdende Vater Salim Ullah, der zufällig vorbeifuhr, war so besorgt über ihren Zustand, dass er anhielt und ihr anbot, sie nach Hause zu bringen.
Doch nachdem er Jones abgesetzt und ihre Bitte um eine Umarmung zurückgewiesen hatte, behauptete sie fälschlich, er und zwei pakistanische Männer hätten sie in ein Auto gelockt und an einem abgelegenen Ort gemeinschaftlich vergewaltigt.
Der 33‑Jährige wurde anhand seines Kennzeichens ermittelt und in seinem Haus in Stoke‑on‑Trent festgenommen.
Er verbrachte 30 Stunden in Polizeigewahrsam, musste sich entwürdigenden Untersuchungen unterziehen und wurde Ziel böswilligen Geredes in seiner Nachbarschaft, bevor die Ermittler feststellten, dass keine Vergewaltigung stattgefunden hatte.
Die Ermittlungen ergaben, dass Ullah den "Weitblick" gehabt hatte, das gesamte Aufeinandertreffen mit seinem Mobiltelefon aufzuzeichnen und das Material der Polizei zur Entlastung vorzulegen.
In einer Erklärung sagte er: "Meine Frau war damals im sechsten Monat schwanger, und dieser Vorwurf hat uns enorm belastet. Ich hätte ganz für sie da sein sollen, doch wir hatten Angst vor dem Ausgang des Verfahrens. Ich fürchtete, bei der Geburt nicht dabei sein zu können, und bin einfach nur dankbar, dass ich die Begegnung aufgenommen habe."
Ullah, der sich "verletzt" fühlte, fügte hinzu: "Ich glaube, ich wurde wegen meiner Herkunft ins Visier genommen."
Vor dem Crown Court in Chester gestand Jones aus Hassall Green, Cheshire, die Strafvereitelung.
Richter Steven Everett sagte zu ihr: "Herr Ullah hat sich vorbildlich verhalten. Er tat, was viele nicht getan hätten, und kam Ihnen zu Hilfe. Traurigerweise ist genau das der Grund, warum viele andere Menschen einer alleinstehenden, verstörten Frau mitten auf der Straße ohne Schuhe nicht helfen würden: wegen dessen, was ihm aufgrund seiner Hilfsbereitschaft widerfahren ist. Viele werden sagen: ‚Das mache ich nicht, falls mir am Ende ein schwerer Vorwurf gemacht wird.‘ Ihr Verhalten hat Folgen für Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, und es schadet jenen Opfern, die tatsächlich angegriffen und sexuell missbraucht wurden und am Straßenrand zurückbleiben, während vorbeifahrende Autofahrer denken: ‚Ich gehe kein Risiko ein.‘"
Der Richter bezeichnete es als "Glücksfall", dass Ullah das Gespräch im Auto aufgezeichnet hatte. Ohne diese Aufnahme, so sagte er, "möchte man sich die Folgen gar nicht ausmalen".
"Ich habe keinen Zweifel, dass er wegen Vergewaltigung angeklagt worden wäre, und Sie wären unbehelligt weitergezogen", fügte er hinzu.
Der Vorfall ereignete sich am 18. April 2022, nachdem Jones sich nach einem Streit mit ihrem Partner bei einem Abend mit Freundinnen betrunken hatte.
Staatsanwalt Thomas McLoughlin erklärte, sie sei während der Taxifahrt "streitlustig" geworden und daraufhin am Straßenrand abgesetzt worden.
Doch zu Hause angekommen, erzählte Jones der Polizei, sie sei "von drei pakistanischen Männern vergewaltigt" worden, die ihr gedroht hätten, sie zu töten, falls sie nicht gehorche.
"Sie gab Beschreibungen ab und behauptete, der Angriff habe 45 Minuten gedauert", sagte McLoughlin. "Doch ihre Darstellung war vollständig erfunden."
6. In einem weiteren Artikel berichtet die Daily Mail über einen Vorfall in den USA:
Ein Lehrer und Ringertrainer aus Nebraska könnte für bis zu 20 Jahre ins Gefängnis kommen, weil er nach Angaben der Behörden kurz nach dem Schulabschluss eine Beziehung zu einer ehemaligen Schülerin eingegangen ist.
Cody Pester (26), der an der Palmyra Junior-Senior High School die sechste Klasse unterrichtete, wurde Ende letzten Monats verhaftet, nachdem Ermittlungen des Lancaster County Sheriff’s Office die Beziehung aufgedeckt hatten.
Die Polizei teilte mit, dass Pester und die damals 18-Jährige am Tag ihres Abschlusses, dem 10. Mai 2025, begonnen hätten, Textnachrichten auszutauschen – insgesamt sollen es rund 13.000 gewesen sein.
Die beiden sollen sich bereits zuvor bei sportlichen Veranstaltungen kennengelernt haben.
Ab dem 18. Juli soll die Beziehung sexueller Natur geworden sein, wie Chief Deputy Ben Houchin in einer Pressekonferenz erklärte.
Obwohl die Absolventin volljährig war, verbietet ein Gesetz in Nebraska Lehrkräften intime Beziehungen zu Schülern innerhalb von 90 Tagen nach deren Abschluss.
Pester, der bei seiner Festnahme auf sein Aussageverweigerungsrecht verzichtete, gab den Ermittlern gegenüber zu, dass die beiden im Juli etwa sechs Mal Sex hatten.
Die junge Frau war nicht seine direkte Schülerin, da er in der sechsten Klasse unterrichtete und sie die Highschool besuchte.
Der Sheriff’s Office erfuhr Ende Dezember 2025 von der mutmaßlichen Beziehung. Am 23. Januar wurde die ehemalige Schülerin befragt.
Unklar ist, wer die Behörden ursprünglich informiert hat.
Die Absolventin berichtete den Ermittlern, dass sie und Pester im Juli und August 2025 mehrmals Geschlechtsverkehr hatten.
Drei Tage später wurde Pester festgenommen. Nachdem die Kaution zunächst auf 100.000 Dollar festgesetzt worden war, wurde sie auf 10.000 Dollar herabgesetzt, woraufhin er freikam.
Er wurde umgehend vom Unterricht und seiner Trainerposition entbunden.
Die Schulleitung verschickte einen Brief an die Eltern: "Wir informieren Sie hiermit, dass Cody Pester, Lehrer der sechsten Klasse an der Palmyra Junior/Senior High School, heute Morgen wegen des Verdachts einer unangemessenen Beziehung zu einer ehemaligen Schülerin verhaftet wurde. Nach Bekanntwerden dieser Vorwürfe haben wir Herrn Pester sofort von allen Unterrichts- und außerschulischen Aufgaben entbunden und kooperieren vollumfänglich mit den Strafverfolgungsbehörden. Wir wissen, dass solche Nachrichten Schüler, Eltern und Kollegen beunruhigen können. Beratungs- und Unterstützungsangebote stehen den Schülern der Highschool in den kommenden Tagen zur Verfügung. Familien können sich bei Fragen jederzeit an die Schulleitung wenden."
Pester wurde wegen "sexuellen Missbrauchs durch einen Schulbediensteten" angeklagt – ein Vorwurf, der mit bis zu 20 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.
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