Freitag, Juli 31, 2026

"Da ist nichts Toxisches an dieser Männlichkeit"

1. Während in der queeren Szene nach dem CSD-Anschlag die Gelegenheit zum Männerhass genutzt wird, wagt Andrea Widburg auf der konservativen Website American Thinker einen aus deutscher Medienperspektive ungewöhnlichen Blick und widmet sich männlichen Helden. Ein Auszug aus dem mit vielen beispieln getränkten Artikel:

Geben Sie die Phrase "man dies rescuing" in eine Suchmaschine ein, erhalten Sie eine unendliche Liste von Männern, die sich ohne einen einzigen Gedanken opferten, um andere zu retten – und das nicht nur Familienmitglieder, sondern auch Fremde. (…) Das ist der Grund, warum Männer, obwohl sie 75 % der Passagiere an Bord der Titanic ausmachten, nur 46 % der Überlebenden stellten. "Frauen und Kinder zuerst" war ihr letzter Antrieb.

Wenn Sie die Website der Carnegie-Hero-Stiftung besuchen, finden Sie unzählige Berichte von Menschen, die unter großem Eigenrisiko völlig Fremde retten. Auffallend ist, dass 91 % der Ausgezeichneten Männer sind. Das ist es, was Männer tun.

Oder besser gesagt, das ist es, was Männer tun, die in der westlichen Tradition erzogen wurden. Wir werden bald in die Barbarei abgleiten, wenn wir zulassen, dass die Linken diese einzigartig männliche Tugend zerstören – eine Tugend, die Stärke, Impulsivität, einen charmanten Superheldenkomplex (über den sich Jerry Seinfeld sanft lustig machte) und eine kulturell angelernte Ritterlichkeit verbindet.


Der Artikel wäre noch besser, wenn er erstens auf Kulturkampf verzichten würde (es gibt keine Hinweise darauf, dass Männer außerhalb der westlichen Tradition weniger heldenhaft sind) und er zweitens passagenweise nicht den seltsamen Unterton hätte, dass es richtig ist, von Männern zu fordern, ihr Leben für das von Frauen zu opfern.



2. Die "taz" erklärt, wie die EU jetzt ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg erschwert. Besonders Grüne und Linke hatten Kritik daran geäußert.



3. Tabuthema Mädchengewalt: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg hat das Amtsgericht Heidelberg Haftbefehle gegen drei weibliche Tatverdächtige im Alter von 14, 16 und 17 Jahren erlassen. Ihnen wird eine gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung vorgeworfen.



4. Die Kölner Polizei hat drei Wohnungen von Teilnehmerinnen des Weltfrauentags durchsucht. Den Beschuldigten wird gefährliche Körperverletzung, Landfriedensbruchs, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Gefangenenbefreiung und Strafvereitelung vorgeworfen.



5. Die britische Tageszeitung Sun berichtet über Vorwürfe gegen den britischen Child Maintenance Service (CMS), die staatliche Behörde für Kindesunterhalt. Demnach sollen zwischen 2012 und 2022 mindestens 24.400 Elternteile durch fehlerhafte Berechnungen insgesamt 4,3 Millionen Pfund zu viel an Unterhalt gezahlt haben. Ursache seien unter anderem IT-Probleme und Verwaltungsfehler gewesen. Betroffene, die über Jahre hinweg zu hohe Forderungen erhalten haben sollen, berichten, die Behörde habe ihre Beschwerden ignoriert und selbst nach erfolgreichen Gerichtsverfahren weiterhin unberechtigte Forderungen gestellt. Die fehlerhaften Forderungen haben demnach zum Suizid von mindestens zwei Vätern beigetragen.



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