DER SPIEGEL: Wie ein Mädchen-Podcast ARD und ZDF beschädigte
1. Der SPIEGEL beschäftigt sich mit dem Podcast "Brave Mädchen", der junge Frauen für die Öffentlich-Rechtlichen gewinnen sollte, aber nach schon zehn Folgen kläglich scheiterte. Das Konzept des Podcasts bestand darin, zwei junge Moderatorinnen frei von der Leber weg losschnattern zu lassen. Das ging ordentlich schief:
Schon in der ersten Folge (…) wurde [die Youtuberin] Sashka als "Schrott der Woche" bezeichnet und als "Pick-me-Girl", deren Videos "übelst kranke Hatewellen" gegen Frauen auslösten. Gleichzeitig gab [die Podcast-Moderatorin] Suki zu, sich Sashkas Videos in der Recherche erst gar nicht richtig angeschaut zu haben.
Nun könnte man argumentieren, dass solche Sätze Teil einer Pose sind, provokant und überspitzt und so hart in der Auseinandersetzung, dass es zwischendurch eben auch auf ein paar Nebenschauplätzen knallt. Doch als Satire wurden die Aussagen in "Brave Mädchen" nicht gelesen, eher als platte, unreflektierte und mitunter sogar diskriminierende Positionen: "Ich ziehe mir keinen Content von Männern rein, weil ich brauch’ denen ihre Takes mir nicht anhören", heißt es in derselben Folge.
(…) Nach vier Folgen und knapp vier Wochen nach der ersten Folge wurde der Podcast schließlich pausiert. Der ZDF-Intendant Norbert Himmler sagte, man reflektiere, "wie wir im Format noch besser einen respektvollen und zugleich offenen Diskurs ermöglichen". Denn das sei bei "Brave Mädchen" bisher nicht gelungen. Es war eine Untertreibung.
(…) Eventuell waren andere Formate schlicht besser darin, ihre Provokationen mit Fakten zu unterfüttern. "Brave Mädchen" musste sich etwa dafür entschuldigen, der YouTuberin Sashka ein hauptsächlich männliches Publikum zu unterstellen. In Wirklichkeit hat sie nach Plattformstatistiken in erster Linie weibliche Fans.
2. "Jede Frau, mit der ich spreche, ist wütend." Mit diesem Satz beginnt ein britischer Artikel darüber, warum Frauen Männer aufgegeben hätten.
"Ich frage mich immer wieder: Was ist der Wert von Männern?", sagt eine Freundin zu mir. Sie erklärt mir, wie erschöpft sie von der Flut schrecklicher Nachrichten ist – in denen Männer die Hauptakteure von Gewalt und Chaos sind – und gleichzeitig mit ihrer eigenen unausgewogenen Geschlechterverteilung zu Hause zu kämpfen hat: Sie erledigt 95 Prozent der Hausarbeit, arbeitet fünf Tage die Woche Vollzeit und hat drei Kinder. Ich nicke verständnisvoll.
"Ich werde in einer rein weiblichen Kommune leben", verkündet eine andere Freundin, während wir mit ihrem Hund spazieren gehen. "Ich möchte einfach nur mit Frauen zusammen sein, wir können uns gegenseitig helfen und müssen uns nicht mit dieser toxischen Männlichkeit herumschlagen." Ich denke über die Realität des Lebens in einer Kommune nach (keine Privatsphäre, gemeinsame Mahlzeiten, Streit darüber, wer vergessen hat, Milch zu kaufen, und wie lange all diese Frauen wohl im Badezimmer verbringen würden ...). Aber ich verstehe ihren Standpunkt.
Alle Frauen, mit denen ich spreche, sind wütend, und ein Großteil dieser Wut richtet sich gegen Männer. In den sozialen Medien schickt mir der Algorithmus schockierende Fakten über Männer (hauptsächlich Epstein, aber aus irgendeinem Grund auch männliche Serienmörder?), und Frauen zerreißen diese Männer dann. Ich folge einer Frau, die Inhalte über toxische Männlichkeit remixt und jeden Kommentar zerpflückt (das ist lustig, aber ich spüre auch, wie meine Wut wächst).
"Findest du es nicht seltsam, dass sich nicht mehr Männer zu der Epstein-Sache äußern?", sagt eine Frau in ihrem Reel. Ich denke darüber nach und stimme ihr zu. Ich erwähne das gegenüber einer Mutter, die ihre Kinder zur Schule bringt: "Nun, es interessiert sie einfach nicht. Es betrifft sie nicht. Ich glaube, viele Männer würden dasselbe tun, wenn sie damit durchkommen könnten." Ich bin schockiert und stimme dem nicht zu, aber es macht mich wütend, dass so viele Frauen traumatisiert sind und die Männer so ... gelassen wirken?
Nachdem so über mehrere Absätze hinweg sexistischer Hass multipliziert und verbreitet wurde, fragt sich die Autorin, ob es eigentlich fair ist, den eigenen Partner für Typen wie Epstein verantwortlich zu machen. Weil das eine schwierige Frage ist, wendet sie sich an eine Expertin.
Ich habe mit Jennifer Cox, Autorin und Psychiaterin, darüber gesprochen, wie viele Frauen sich von Männern abwenden. Sind das nur meine Freundinnen und ich? Sie erklärte mir, dass sie diese Abkehr bei vielen ihrer Therapie-Patientinnen beobachtet. "Ich bin zunehmend beeindruckt davon, wie viele meiner Patientinnen ihren emotionalen Fokus von Männern weg verlagern. Seit Trump sein Amt wieder angetreten hat [im Jahr 2024], scheint es einen allgemeinen Verlust von auf Männer ausgerichteter Libido bei Frauen zu geben, der sich in ihren Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten widerspiegelt und sich über alle Altersgruppen und Hintergründe erstreckt. Die genaue Form dieser radikalen Entzentrierung der Männer scheint je nach Lebensphase unterschiedlich zu sein, aber ich kann dieses Muster nicht ignorieren."
Ich fragte sie, warum dies gerade jetzt geschieht. "Es scheint sich angesichts [zahlreicher] Machtmissbräuche, vom Fall Pelicot bis zu den Epstein-Akten, beschleunigt zu haben", sagt sie. "Und es ist klar, dass die sozialen Medien zu diesem Gefühl des Misstrauens und der Verdächtigungen beitragen." Während dies geschieht, werden Männer auch mit Methoden angegriffen, die ihre Männlichkeit auf unhilfreiche und missbräuchliche Weise ausnutzen und so zum Kreislauf von Hass und Misstrauen beitragen. "Verlorene junge Männer finden online Trost bei Personen, die wiederum ihre Verletzlichkeit ausnutzen", sagt sie.
Cox glaubt, einer der Hauptgründe für die zunehmende Kluft liege darin, dass wir nicht dazu ermutigt werden, Zeit miteinander zu verbringen, die über romantische und sexuelle Partnerschaften hinausgeht: "Unsere Gesellschaft hat uns nie dazu ermutigt, Intimität zwischen den Geschlechtern aufzubauen, die auf etwas Tieferem als Sex basiert. Es ist, als hätte der Algorithmus dies gelernt und schürt nun den Geschlechterkampf. Frauen leiden unter einem Gruppentrauma, unter dem Männer (ironischerweise) als Opfer leiden. Das ist ein gefährlicher Kreislauf. Um uns gegen eine durch Wut geschürte Spaltung zu vereinen, von der nur toxische Influencer und Milliardäre profitieren, müssen wir alle an unseren realen Beziehungen zwischen den Geschlechtern arbeiten."
3. Ein aktueller Debattenbeitrag der Evolutionspsychologin Dr. Rebecca Owens von der britischen Universität Sunderland beschäftigt sich mit der Situation von Männern in unserer Zeit:
Die Veröffentlichung einer neuen Dokumentation von Louis Theroux, die sich mit der Online-Welt der Manosphäre beschäftigt, fällt in eine Zeit, in der Gesellschaften im Westen mit einer grundlegenden Frage ringen: Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein?
Die öffentliche Debatte geht häufig davon aus, dass die Antwort bereits bekannt ist. Männlichkeit wird oft eng gefasst diskutiert, vor allem unter dem Begriff der "toxischen Männlichkeit". Doch vieles, was viele Menschen unter Männlichkeit verstehen, ist nicht Männlichkeit an sich. Es handelt sich vielmehr um ein gesellschaftlich konstruiertes Skript darüber, wie Männer in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort handeln sollten.
Wenn wir dieses Skript als Tatsache statt als Interpretation behandeln, laufen wir Gefahr, politische Maßnahmen und gesellschaftliche Reaktionen auf Ideologie statt auf Beweisen aufzubauen. Wenn wir die Lebenssituation von Männern und Jungen verbessern und besorgniserregende Trends in den Bereichen psychische Gesundheit, Bildung und soziale Entkopplung angehen wollen, brauchen wir ein breiteres und genaueres Verständnis von Männlichkeit.
Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass Eigenschaften wie Frauenfeindlichkeit oder Homophobie zur Männlichkeit gehören. In Wirklichkeit entstanden diese Vorstellungen in bestimmten kulturellen Kontexten und wurden gelegentlich in die Art und Weise einbezogen, wie Männlichkeit gemessen und diskutiert wird. Aber schädliche Verhaltensweisen sind nicht dasselbe wie Männlichkeit selbst. Wer die beiden verwechselt, entfremdet die Hälfte der Bevölkerung.
In den letzten Jahren ging diese Einengung von Männlichkeit mit einem Anstieg dessen einher, was man als beiläufige Männerfeindlichkeit bezeichnen könnte – die Normalisierung von abwertenden oder feindseligen Einstellungen gegenüber Männern und Jungen im alltäglichen Diskurs. Witze, Slogans und Trends in sozialen Medien, die Männer kollektiv als Problem darstellen, mögen als Satire oder Ausdruck von Frustration gemeint sein, prägen jedoch die kulturelle Umgebung, in der junge Männer aufwachsen. Wenn Jungen wiederholt Botschaften begegnen, die ihre Identität grundsätzlich infrage stellen, wird es schwerer, ein positives Verständnis davon zu entwickeln, wer sie werden sollen.
(…) Unterdessen werden die Herausforderungen, denen Männer und Jungen gegenüberstehen, immer schwerer zu ignorieren. Männer machen die Mehrheit der Suizidopfer, der obdachlosen Bevölkerung, der Menschen mit Substanzmissbrauch und der Gefängnisinsassen aus. Jungen fallen auch in jedem Abschnitt des Bildungssystems hinter Mädchen zurück. Belege deuten zunehmend darauf hin, dass Erfahrungen wie Gewalt in Partnerschaften Männer in höherem Maße betreffen, als bisher anerkannt wurde.
Öffentliche Reaktionen scheinen diese Realität jedoch teilweise zu übersehen. Initiativen, die darauf abzielen, Frauenfeindlichkeit zu bekämpfen, sind wichtig und notwendig. Wenn die Diskussion jedoch nahezu ausschließlich Männer als potenzielle Täter in den Blick nimmt, ohne sie auch als potenzielle Opfer oder Menschen, die Unterstützung benötigen, zu sehen, vermittelt dies vielen Jungen die Botschaft, dass sie selbst das Problem sind.
Hier beginnt der Reiz der Manosphäre verständlich zu werden.
Die Manosphäre ist keine einheitliche Ideologie, sondern ein loses Netzwerk von Online-Communities. Einige Räume konzentrieren sich auf das Wohlbefinden von Männern oder auf das Vertreten ihrer Rechte. Andere verbreiten deutlich extremere Narrative, die auf Ressentiments, Frauenfeindlichkeit und Feindseligkeit gegenüber Frauen und anderen Männern basieren. Für verletzliche junge Männer, die Zugehörigkeit suchen, können die Grenzen zwischen diesen Räumen gefährlich durchlässig sein.
Wenn die Gesellschaft Jungen jedoch nur ein Skript anbietet, nämlich dass Männlichkeit von Natur aus toxisch sei, sollte es nicht überraschen, dass einige anderswo nach Alternativen suchen.
Die meisten Männer bewundern Internetprovokateure nicht, trotz Schlagzeilen, die etwas anderes suggerieren. Doch wenn Institutionen männliche Probleme abtun, schwindet das Vertrauen. In diesem Vakuum gewinnen extremere Stimmen an Einfluss.
Wenn wir verhindern wollen, dass Jungen in die dunkleren Ecken des Internets abdriften, besteht die Lösung nicht darin, Männlichkeit zu verurteilen, sondern das Skript neu zu schreiben. Das bedeutet, sowohl die Stärken als auch die Herausforderungen von Männern und Jungen anzuerkennen, politische Maßnahmen auf Beweisen statt auf Ideologie zu gründen und eine Version von Männlichkeit zu schaffen, mit der sich junge Männer identifizieren können.
Denn wenn die Gesellschaft Jungen keine positive Vorstellung davon vermittelt, was es bedeutet, ein Mann zu sein, wird es jemand anderes tun.
4. Letzte Woche hatte ich mich hier kritisch mit einer weltweiten Umfrage beschäftigt, der zufolge – vor allem dank Ländern wie Indonesien – ein Drittel der Männer ein extrem konservatives Verständnis von Geschlechterrollen vertritt. Eine manipulative Berichterstattung verbarg, wie unterschiedlich es bei diesem Thema in grundverschiedenen Ländern aussieht. Aber auch in Ländern mit einer Kultur wie unserer macht sich unter Männern zunehmende Skepsis gegenüber einer feministischen Politik aus. Das verrät auch ein aktueller Artikel aus Kanada, der sich auf Zahlen derselben Studie bezieht:
Neue Umfragedaten deuten darauf hin, dass kanadische Männer unter 35 Jahren eher der Meinung sind, dass die Gleichstellung der Geschlechter "weit genug" fortgeschritten ist, und traditionellere Ansichten zu Geschlechterrollen vertreten als die allgemeine Bevölkerung.
Die Daten von Ipsos zeigen, dass 57 Prozent der befragten jungen Männer der Meinung sind, Kanada habe genug getan, um Frauen die gleichen Rechte wie Männern zu gewähren, verglichen mit 40 Prozent der Kanadier insgesamt.
Ein Viertel der männlichen Befragten unter 35 Jahren stimmte der Aussage zu, dass "ein Ehemann das letzte Wort bei wichtigen Entscheidungen in seinem Haushalt haben sollte", während 54 Prozent der Meinung sind, dass die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter so weit gegangen ist, dass Männer diskriminiert werden.
Beide Zahlen lagen um mehr als zehn Prozentpunkte über den Antworten der Gesamtbevölkerung.
"Es ist herzzerreißend, es ist beunruhigend, aber es ist nicht überraschend", sagte Humberto Carolo, Geschäftsführer von White Ribbon Canada, einer Organisation, die sich dafür einsetzt, Männer und Jungen für gesunde Beziehungen zu sensibilisieren und geschlechtsspezifische Gewalt und Frauenfeindlichkeit zu beenden.
"Das ist die Art von Ideologie, der junge Männer heutzutage (online) immer mehr ausgesetzt sind", fügte er hinzu. "Wir haben eine neue Generation von Jungen und jungen Männern, die mit solchen sexistischen, frauenfeindlichen und veralteten Normen aufwachsen, und das spiegelt sich in diesen neuen Daten wider."
Carolo sagte, die Daten spiegeln größere Herausforderungen wider, die die eigenen Untersuchungen der Organisation bestätigen und Teil eines größeren globalen Trends sind.
"Unsere eigenen Untersuchungen haben bestätigt, dass Jungen und junge Männer in den sozialen Medien und auf sozialen und Gaming-Plattformen im Internet zunehmend sehr sexistischen, veralteten und frauenfeindlichen Überzeugungen, Einstellungen und Ideologien ausgesetzt sind", sagte er.
"Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass vier von fünf Pädagogen solche frauenfeindlichen und sexistischen Ideen in ihren Klassenzimmern beobachtet haben, und die Mehrheit von ihnen hat tatsächlich den Übergang von solchen Überzeugungen und Einstellungen zu tatsächlichen Belästigungen und geschlechtsspezifischer Gewalt in Klassenzimmern und Schulen beobachtet."
(…) Carolo sagte, es sei wichtig, dass Pädagogen und Organisationen wie White Ribbon über die notwendigen Ressourcen verfügen, um mit viralen Online-Communities konkurrieren zu können, die sich gegen Gleichberechtigung aussprechen und Frauenfeindlichkeit fördern, oft auch als "Manosphäre" bezeichnet.
Er betonte auch, dass die Aufklärung über gesunde Beziehungen und Ansichten über Frauen bereits vor der Mittelstufe oder den höheren Klassen der Grundschule beginnen müsse, damit Jungen, wenn sie mit diesen Narrativen konfrontiert werden, diese ablehnen können.
"Andernfalls verfallen unsere jüngeren Generationen solchen Ideologien, die für niemanden von uns gut sind – insbesondere für Frauen und Mädchen, die Opfer dieser frauenfeindlichen Behandlungen, Einstellungen und Verhaltensweisen, der Gewalt und der Belästigung sind", sagte er.
Es fällt auf, dass hier der Auffassung eines einzelnen Aktivisten für Umerziehung mehr Gewicht eingeräumt wird als all den Männern, die er frohgemut abkanzeln darf. Sich mit diesen Männern selbst zu unterhalten, wäre offenbar zu viel verlangt. Ein weiterer Experte äußert sich immerhin differenzierter:
Rob Whitley, Professor für Psychiatrie an der McGill University, sagte, dass junge Männer heute größere Probleme aufweisen, die in der Studie nicht vollständig erfasst werden.
"Erstens mangelt es vielen Männern an bestimmten sozialen Kompetenzen, zweitens mangelt es ihnen an bestimmten Kommunikationsfähigkeiten, und drittens gibt es tatsächlich ein sehr hohes Maß an Einsamkeit unter jungen Männern", sagte er. "Es gibt keine angemessenen Hilfsangebote für Männer, die leiden, die Schmerzen haben, insbesondere für junge Männer, deren Probleme offenbar ignoriert werden. Infolgedessen wenden sich viele von ihnen der ‚Manosphäre‘ zu und folgen einigen dieser Online-Persönlichkeiten, um eine Lösung für ihre Probleme zu finden."
(…) Whitley sagte, es sei genauso wichtig, sich auch mit den Problemen zu befassen, mit denen Männer konfrontiert sind. "Es ist kein Nullsummenspiel, es ist kein Wettbewerb", sagte er. "Die gesamte Gesellschaft gewinnt, wenn Männer und Frauen erfolgreich sind und Männer und Frauen gesund sind. Vor allem junge Männer sehnen sich nach Respekt und wollen respektiert werden, insbesondere von anderen Männern. Wir müssen gesunde, pro-soziale Wege finden, die es ihnen ermöglichen, diesen Respekt zu finden, beispielsweise durch den Dienst in der Reserve, durch ehrenamtliches Engagement, durch eine Führungsrolle in der Gemeinde oder als Sporttrainer, denn sonst geraten sie auf die schiefe Bahn."
Auch Whitley fordert letztlich also, dass der Staat junge Männer in eine bestimmte Richtung lenken solle, damit sie nicht aufmüpfig werden und politisch unerwünschte Meinungen vertreten.
Interessant – aber in einem Leitmedium vollkommen unrealistisch – wäre es gewesen, wenn auch ein Verteter der Manosphäre seine Auffassungen hätte darlegen und begründen dürfen. Aber er spräche ja nur für 54 bis 57 Prozent aller jungen kanadischen Männer; offenbar ist diese Rate einfach nicht hoch genug.
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