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Donnerstag, Oktober 19, 2017

Frauen strippen für Männerrechte – News vom 19. Oktober 2017

1. Die britische "Daily Mail" berichtet über politische Aktivistinnen, die sich in einem Erotikkalender präsentieren, um Aufmerksamkeit für die ansonsten verschwiegenen Anliegen und Benachteiligungen von Männern zu wecken:

The Lovely Ladies For Men's Issues activist group, led by 22-year-old Vanessa Lussier, want bring awareness to men's issues - by stripping off for a sexy calendar.

Vanessa said: "It's kind of unheard of that women support men's issues. While historically men have had more authority in the society, no society is perfect. And now that women have basically all their rights, and you see how men are, for example, way more likely to be sentenced for a crime and much more harshly, you have to think men have issues too. So why can't we talk about that?"

Vanessa along with fellow activists Reading Wren and Becky Quinton plan to get the conversation started while posing in skimpy outfits for the "Lovely Ladies for Men's Issues 2018" calendar.

But if you're worried about people only focusing on the women's scanty attire, the calendar will also feature facts about specific men's rights issues for the month.

(...) The women are on a mission to raise awareness of issues such as male circumcision, which they say is akin to female genital mutilation, and paternal rights.

Vanessa, who is fully aware that her efforts are likely to stoke the ire of the modern women's movement, said she is a "non-feminist" rather than is an "anti-feminist" because she "doesn't want to silence anybody". She explained: "To me, feminism is a good idea that got taken advantage of by bad people. I believe the biggest disruptors to men's rights are anybody who pushes myths and stereotypes of men, such as 'toxic masculinity'."

The activist and YouTuber has been championing men's rights since high school, where she said she witnessed friends become entrenched feminists, eventually becoming hostile towards men.

This prompted her to investigate feminism more deeply, leading her to read about men's rights issues and beginning her affiliation with the movement that would leave people scratching their head.

Vanessa continued: "When I realized that feminists were actually pushing views that harmed men, it made me get involved to kind of even the playing field."


Hier findet man den vollständigen Artikel.



2. Die Website der Liberalen Männer steht. Unser Pressesprecher, Torsten Sommer, war gestern in der ZDF-Nachrichtensendung "heute" zu sehen: "Scheidungsväter fühlen sich vernachlässigt".



3. Mit der Schlagzeile "Die Frau kocht, der Mann futtert" lässt die "Tagesschau"-Redaktion mal wieder ihrem Sexismus freien Lauf. Die Reaktionen in der Kommentarspalte unter dem Beitrag zerpflücken ihn so gründlich, dass die Kommentarfunktion schon nach anderthalb Stunden geschlossen werden musste.

Dabei liefert die "Tagesschau", indem sie auf männerfeindliche Polemik statt sachlich-seriöse Berichterstattung setzt, nur Argumente für diejenigen, die ohnehin für eine massive Eindampfung der ARD plädieren. Peter Mühlbauer berichtet über den Stand der Debatte:

Politiker von SPD und Grünen widersprachen Robras Reformvorschlägen umgehend: Björn Böhning, der Leiter der für Medien zuständigen Berliner Senatskanzlei, erklärte, sein rot-rot-grün-regiertes Bundesland werde sich den Plänen entgegenstellen, und Cornelia Lüddemann, die Fraktionschefin der Grünen in Sachsen-Anhalt, fürchtete öffentlich um die Sendungen "Tatort", "Lindenstraße" und "Tagesschau". Deren Chefredakteur Kai Gniffke lobte seine Sendung auf Robras Kritik hin als eine, die "unvoreingenommen berichtet und den Leuten keine Meinung unterjubelt", "für nüchterne und unabhängige Nachrichten steh[t]", "den Diskurs über sämtliche Parteigrenzen hinweg [fördert] und "alle Positionen (auch die neu im Parlament vertretenen) [statt]finden" lässt.

Mit dieser Offenbarung seiner Selbstwahrnehmung zog Gniffke (den man seit seiner Erklärung zu Sprachregelungen in Foren und Sozialen Medien gern als "Machthaber" bezeichnet) auf Twitter viel Aufmerksamkeit und viel Spott auf sich. Robras Sparvorschlag kam hier eher gut an.


Etwas anderes als Spott über die Behauptung, dass die "Frau-kocht-Mann-futtert-Tagesschau" unvoreingenommen berichte und alle Positionen stattfinden lasse (wir erinnern uns an die zahlreichen "Tagesschau"-Meldungen über die Männerrechtsbewegung und ihre Anliegen), ist außerhalb der rot-rot-grünen Parteien auch kaum vorstellbar.



4. Die Schauspielerin Jennifer Lawrence berichtet, wie sie im Vorfeld eines Films sexuell erniedrigt worden sei – durch eine Produzentin. Mit einer Twitter-Kampagne, die Frauen pauschal anklagt, gefolgt von einer Selbstgeißelungs-Kampagne, in der Frauen versprechen, sich zu ändern, ist diesmal allerdings nicht zu rechnen.



5. Die Bloggerin "Anne Nühm" distanziert sich von Feministinnen, die überall Sexismus und Belästigung wittern.



6. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute zu einem Artikel über die Situation in Simbabwe:

Hallo Arne,

dieser Bericht zeigt exemplarisch wie Verbrechen weltweit geahndet werden:

"Dutzende zum Tode Verurteilte werden noch in den Gefängnissen des Landes festgehalten. Die seit 2013 gültige Verfassung des Landes sieht die Todesstrafe durch Erhängen für Männer im Alter von 18 bis 69 Jahren vor, die wegen schwerster Verbrechen verurteilt wurden. Frauen werden nicht hingerichtet."

Ich bin gegen die Todesstrafe, keine Frage. Aber das Verbot der Todesstrafe sollte für Frauen und Männer gelten.